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Wenn Stalking TÖDLICH endet…  T

Wenn Stalking TÖDLICH endet…  

Wurdet ihr schon mal über einen längeren Zeitraum hinweg belästigt oder beobachtet? Wenn ja, dann habt ihr in der Vergangenheit bereits Erfahrung mit einem Stalker gemacht. Genau wie schätzungsweise 600 bis 800.000 andere Menschen in Deutschland. Laut einer Studie des Mannheimer Zentralinstituts für seelische Gesundheit aus dem ahr 2006 werden etwa 12% aller Menschen irgendwann in ihrem Leben Opfer von obsessiver Verfolgung oder Belästigung.

 Mehr als 80% der gemeldeten Fälle betreffen weibliche Personen, wobei viele Experten bei männlichen Opfern von einer hohen Dunkelziffe ausgehen. Auch wenn nicht alle Opfer körperlich bedroht werden, so ist der psychische Schaden unermesslich. Betroffene fühlen sich in der Regel hilflos und glauben, nichts gegen ihre Verfolge unternehmen zu können.

 Stalking Opfer leiden erhöht unter Depression, Angstzuständen und Schlaflosigkeit. Für die Amerikanerin Mary Lyn Wizardspoon, die 23 ahre lang verfolgt wurde, endete das Stalking leider tödlich. Mit diesem Beitrag möchte ich ihr Gedenken und der Welt zeigen, wie gefährlich Stalking werden kann. Mary Lyn Witherspoon wurde am 14.

 August 1950 in South Carolina geboren und war eine von vier Schwestern. Über ihre Vergangenheit ist nicht viel bekannt, aber ich gehe davon aus, dass sie bis zu ihrem Tod einen Anführungszeichen normales Leben geführt hat. Zu ihrer jüngeren Schwester ackie hat sie ein besonders gutes Verhältnis gepflegt und sie haben fast wöchentlich miteinander telefoniert.

ackie hat sie als eine schöne, freundliche und sehr zuvorkommende Person beschrieben, die immer Wohlwollen für ihre Mitmenschen gezeigt hat und sich ehrenamtlich engagiert hat. Sie war nicht nur äußerlich schön, sondern auch innerlich. Sie war immer so gut und freundlich zu mir. Wenn sie in der Highchool einen Freund hatte, hat sie mich immer mitgenommen.

 Wir waren nicht nur Schwestern, wir waren beste Freundinnen. Mary Lyn hat in ihrer ugend Schönheitswettbewerber gewonnen, glatte Einsen nach Hause gebracht, die Highchool als Abschiedsrednerin abgeschlossen und 1975 als Französischlehrerin an der Charlestown Academy in Charleston zu unterrichten begonnen. Sie hat einen erfolgreichen Arzt geheiratet und mit ihm eine Tochter namens ane bekommen.

Doch das Ehglück sollte nicht lange anhalten. Viele Höhen und Tiefen haben Marys Beziehung geprägt und so hat das Paar schließlich beschlossen, sich scheiden zu lassen. Obwohl Mary viele Verehrer gehabt hat, ist sie bis 1981 allein stehend geblieben. Das hat sich allerdings geändert, als sie den Anwalt Edmunds Brown den I kennengelernt hat, der aus einer bekannten Familie in Charleston stammte.

Edmonds hatte zwei Kinder, die achtjährige Molly und den zehnjährigen Tenant. Marys Schwester ackie hat in späteren Interviews berichtet, dass Edmund sehr gut zu Mary gewesen sei und sich fast so liebevoll um ane gekümmert habe, als wäre sie seine eigene Tochter gewesen. Auch ane war von ihm angetan und hat über ihn gesagt: Edmunds war aus meiner Sicht ein wunderbarer Mann.

 Er kam morgens vorbei, machte mir Frühstück und brachte mich zur Schule. Edmunds war hals über Kopf in Mary verliebt und wollte sie eigentlich sofort heiraten, aber da Mary eine schwierige Scheidung hinter sich hatte, wollte sie sich nicht unvorsichtig in die nächste Ehe stürzen. Erst wenn sie sich davon überzeugt hätte, dass ane sich mit ihm und den Kindern gut verstehen würde, hätte sie eine Heirat zugestimmt.

Allerdings hat Molly Eifersucht oft zu Streit geführt, sodass sich die gewünschte Freundschaft zwischen ihr und ane hat entwickeln können. Außerdem ist Edmunds Sohn Tenant sehr auffällig gewesen, hat sich anderen Kindern gegenüber seltsam verhalten und konnte keine Freunde finden. Mary hat versucht sich mit dem ungen anzufreunden, aber schnell gemerkt, dass mit ihm etwas nicht stimmte.

ackie hat später in einem Interview erzählt: “Tenant hat Mary sehr gern gehabt. Sie war wahrscheinlich die einzige Person, die jemals nett zu ihm war. Sie hat wenigstens mit ihm geredet.” 1988 hat Mary beschlossen, ihre Beziehung mit Edwonds zu beenden, da sie sich nicht vorstellen konnte, mit ihm und seinen Kindern unter einem Dach zu leben.

Tenant hat augenscheinlich am meisten unter der Trennung gelitten und die traurige Wahrheit nicht akzeptieren wollen. Selbst nachdem Mary und ihre Tochter vorübergehend nach Mount Pleasant gezogen sind, hat er sie weiterhin aufgesucht, obwohl sie etwa 30 km entfernt gewohnt haben. Bis heute weiß niemand, wie es dem damals 18-jährigen gelungen ist, sie ausfindig zu machen.

Während seiner seltsamen Besuch hat Tenant nie mit ihnen gesprochen oder ihn gegenüber Freundlichkeit bewiesen. Er hat lediglich auf dem Grundstück gestanden und die kleine Familie aus der Ferne beobachtet. Zunächst hat Mary nicht viel darüber nachgedacht, aber im Laufe der Monate ist Tennon fast täglich aufgetaucht.

Mary hat sich unwohl gefühlt und beschlossen, ihrer Familie von den seltsamen Besuchen zu erzählen. Ein ahr später hat Mary ihre Mutter in der Nähe von Charleston besucht. Während sie gemeinsam spazieren gegangen sind, ist jemand in ihr Haus eingebrochen und hat ihre Schränke durchwühlt. Als Mary zurückgekehrt ist, hat sie festgestellt, dass keine Wertsachen gefehlt haben, dafür aber einige Kleidungsstücke und Make-up.

Marys Mutter hatte sofort den Verdacht geäußert, dass Tenant dafür verantwortlich sei und ihn angerufen. Sie hat ihm gesagt, dass sie keine Anzeige erstatten werde, wenn er die Kleidungsstücke zurückgebe und sich dem Haus nicht mehr nähere. Und der Anruf schien Wirkung gezeigt zu haben, denn Tenant hat alle Gegenstände zurückgegeben und sich vorerst von Mary fern gehalten.

Eine Entschuldigung oder Erklärung für sein Verhalten ist allerdings nie erfolgt. Nach diesem Ereignis hat es für einen längeren Zeitraum keine weiteren Vorfälle gegeben, weshalb Mary bald versucht hat, den jungen Tennant zu vergessen. Sie ist ihrem normalen Alltag nachgegangen, hat weiterhin Französisch unterrichtet und sich ehrenamtlich um todkranke Kinder gekümmert.

 Mary hat zudem ihre Leidenschaft für die französische Kultur mit ihren Schülern teilen wollen und Exkursionen nach Europa organisiert. Erst 10 ahre später im ahr 2001 ist Tenant erneut in ihr Leben getreten. Er hat ihr im Garten aufgelauert und begonnen sie mit Anrufen zu terrorisieren, bei denen er sich mit verstellter Stimme unter verschiedenen Frauennamen vorgestellt hat.

Mary hat ihn sofort erkannt und Edmunds über einen Freund gebeten, mit dessen Sohn zu sprechen, damit er damit aufhört. Edmonds hat jedoch geantwortet, dass er keinen Einfluss mehr auf Tenant habe, da sie sich vor langer Zeit zerstritten hätten und keinen Kontakt mehr zueinander haben. Mary hat sich in dieser Zeit zwar unwohl gefühlt, aber sich wegen ihrer gemeinsamen Vergangenheit mit Tenant nicht bei der Polizei gemeldet.

Für sie war er immer noch der kleine unge, der damals von der Gesellschaft ausgeschlossen wurde. Sie hatte Mitleid mit ihm. In der Hoffnung, dass Tenant bald die Lust an den Nachstellung verlieren würde, hat sie den Psychoterror fast zwei ahre lang über sich ergehen lassen. Die Situation hat sich jedoch 2003 verschärft, als Tennis in Marys Haus eingebrochen ist, um erneut ihre Unterwäsche zu stehlen.

Marys Schwester ackie hat versucht, sie zu einer Anzeige zu überreden, aber Mary wollte die Behörden aus Angst vor einer Eskalation vorerst noch immer nicht einschalten. Stattdessen hat sie eine Alarmanlage in ihrem Haus installieren und einen Notfallknopf anbringen lassen. Außerdem hat sie einige Polizeibeamte gebeten, bei ihren Rundgängen einen gesonderten Blick auf ihr Haus zu werfen und verdächtige Aktivitäten zu melden.

Eines Abends ist Mary von der Arbeit zurückgekehrt, als sie Tenant wieder in ihrem Garten entdeckt hat. Dieses Mal ist er allerdings nicht sofort geflohen, sondern hat sich an Ort und Stelle postiert, als ob er gesehen werden wollte. In der Hand hatte er einen Kissenbezug, in dem einige von Marys Kleidungsstücken waren.

Dieser Vorfall hat Mary davon überzeugt, dass sie die Situation nicht alleine bewältigen könne, weshalb sie die Polizei gerufen und Tennon schließlich angezeigt hat. Die Behörden haben ihn schnell ausfindig gemacht. ihn wegen Einbruchs verhaftet und in Gewahrsam genommen. Bei der Überprüfung seines Strafregisters stellte die Polizei fest, dass er in der Vergangenheit bereits wegen anderer Delikte verhaftet worden war, darunter Autodiebstahl und Einbruch.

 Aus diesem Grund ist ihm die Möglichkeit einer Kion verwrt worden. Bei einer Untersuchung im ahr 2002 stellte man außerdem fest, dass er eine bipolare Störung, Schizophrenie und Geschlechtsdyphorie hat. In Therapie ist Ten mein Recherchen zufolge allerdings nicht gewesen. Um über den Zeitpunkt seiner Entlassung informiert zu werden, hat Mary sich für das polizeiliche Opferbenachrichtigungsprogramm namens Wein registriert.

Dabei handelt es sich um ein automatisiertes System, das Mary im Falle von Tenons Verlegung oder Entlassung auf dem Laufenden halten soll. Mary ist erleichtert gewesen, als Tenant seine Taten gestanden hat und ins Gefängnis gegangen ist, aber sie hat nicht gewusst, dass er bereits Pläne für die Zeit nach seiner Entlassung hatte, denn im Gefängnis hat er begonnen, ein Manifest zu schreiben, indem er eine Tod-Dohliste für sich selbst erstellt hat.

 Darin hat er den Erwerb eines Waffenscheins, Schieß und Zielübungen und die Ermordung von Mary erwähnt. Wären seine Schriften kontrolliert worden, hätte man Marys Schicksal vermeiden können. Aber das Gesetz verbietet das Lesen privater Dokumente, weswegen Ten seinen Fantasien hat freien Lauf lassen können. Am 10.

 November 2003 hat das Gericht beschlossen, Tenant aus dem Gefängnis zu entlassen und ihn stattdessen in eine psychiatrische Einrichtung einzuweisen, wo er sich im Rahmen einer Vereinbarung einer Ambulantenbehandlung unterziehen sollte. Während der Sitzung hat Tenant begonnen Reue zu zeigen und gelobt an sich zu arbeiten.

 Er hat dem Therapeuten erzählt, dass er bereits mit den Maßnahmen einer Geschlechtsumwandlung begonnen habe und Hormone nehmen wollle, um sich endlich ganz wie eine Frau zu fühlen. Ten scheint einen guten, sehr guten Eindruck hinterlassen zu haben, denn der Therapeut hat ihn im Anschluss der Sitzung sofort entlassen. Auf die Frage, wo er wohnen wollte, hat Tenant die Adresse von Mary angegeben.

Dann hat er die Einrichtung als freier Mann verlassen. Nun hätte das Opferbenachrichtigungsprogramm Wein eigentlich reagieren und Mary innerhalb von 24 Stunden sowohl per Post als auch per Telefon benachrichtigen müssen. Stattdessen ist der Brief allerdings im Posteingang vergessen worden. Doch selbst wenn er rechtzeitig abgeschickt worden wäre, wäre er keine große Hilfe gewesen, denn in ihm ist fälschlicherweise behauptet worden, dass Tenant an der South Carolina Department of Corrections weitergeleitet worden

sei, also, dass er immer noch nicht auf freiem Fuß wäre. Mary hätte also folglich nicht gewusst, dass Tenant frei war. Am 14. November ist Mary nicht zur Arbeit erschienen. Sofort haben sich ihre Kollegen große Sorgen gemacht. Mary ist seit jeher eine sonnige und zuverlässige Lehrerin gewesen, auf die ihr Umfeld immer zählen konnte.

Die Tatsache, dass sie einfach nicht erschienen ist, ohne eine Vertretung zu organisieren, hat den Verdacht aufkommen lassen, dass etwas Schreckliches passiert sein könnte. Als der Schulleiter bei Marys Haus vorbeigekommen ist, hat er festgestellt, dass ihr Auto nicht in der Einfahrt stand.

 Er hat an der Tür geklopft, aber niemand hat geantwortet. Die Schulleitung hat beschlossen, Marys Tochter zu kontaktieren, woraufhin diese der Polizei die Erlaubnis erteilt hat, die Eingangstür aufzubrechen und das Haus zu durchsuchen. Sergeant Berry. Goldstein hat sofort beim Betreten des Gebäudes bemerkt, dass etwas nicht stimmt. Mary Lyn war eine sehr ordentliche Person und in der Küche lagen noch Eier auf einem Teller.

 Wir entdeckten Schuhe, ein Apfel. Ihre Uhr lag auf dem Boden. Als wir die Treppe hinaufstiegen und in ihr Zimmer ging, fanden wir eine Menge persönlicher Gegenstände auf dem Boden verstreut. Die Schränke standen sperrangelweit offen und die Schubladen waren durchwühlt worden. Und er sollte recht behalten. Nur wenige Momente später sollten die Beamten einen grausigen Fund machen und Marys entblößte Leiche in der Badewanne entdecken.

Sie ist an Händen und Füßen gefesselt worden und spätere Untersuchung haben ergeben, dass Mary vergewaltigt und erwirkt worden ist. Die Interbliebenen haben der Polizei sofort mitgeteilt, dass sie Tennon verdächtigen. Schließlich habe er Mary 23 ahre lang verfolgt und belästigt. Da die Polizei aber ebenfalls nicht darüber informiert war, dass er schon auf freiem Fuß war, gingen sie davon aus, dass er noch im Gefängnis säße.

Deswegen haben sie auch andere Täter in Betracht gezogen. Die Nachricht von Marys Tod hat die gesamte Nachbarschaft erschüttert und die Polizei hat befürchtet, dass dies nicht der letzte Mord gewesen sein könnte. Nur wenige Meter von der Leiche entfernt ist nämlich eine Brieftasche gefunden worden, die einer Nachbarin namens Elizabeth Brecket gehörte.

Glücklicherweise war Elizabeth aber bei bester Gesundheit und konnte den Verlust ihrer Tasche erklären. Sie sagte, dass sie in der Nacht zuvor zwischen 23:30 Uhr und 0:30 Uhr fern gesehen hätte, als sie im unteren Stock plötzlich Geräusche vernommen habe. Sie hätte sich aber nichts Schlimmes dabei gedacht und wäre normal zu Bett gegangen.

 Als sie am nächsten Morgen aufgestanden sei, hätte sie jedoch festgestellt, dass ihre Tasche aus der Waschküche verschwunden war. Als Mary’s Angehörige erfahren haben, dass ein weiterer Einbruch stattgefunden hat, bei dem allerdings niemand zu Schaden gekommen ist, hat sich der Verdacht gegen Tenant erhärtet. Seine Akte wurde geprüft und dabei fanden die Ermittler heraus, daß Tennon schon vor vier Tagen entlassen wurde.

Daraufhin haben die ja miten Profiler hinzugezogen, der davon ausgegangen ist, dass Tennant mit Sicherheit an den Tatort zurückkommen würde. In der Hoffnung, den Täter in Marys Haus überwältigen zu können, haben die Behörden beschlossen, das Grundstück zu observieren. Und die Geduld sollte sich auszahlen, denn Tenant ist gegen 2 Uhr morgens tatsächlich zum Tatort zurückgekehrt.

Da die Ermittler ihn aus Mangel an Beweisen nicht sofort überwältigen konnten, haben sie ihn vorerst nur zu dem Fall befragt. Seine Antworten haben nicht viel verraten, dafür aber die Schlüssel in seinen Taschen, die eindeutig Marys Haus zugeordnet werden konnten. Außerdem hatte er sowohl ihre Kleidung als auch ihre Unterwäsche getragen.

Dies ist Beweis genug gewesen, um Tenant in Gewahrsam zu nehmen und auf die Polizeiwache zu bringen. Bei der Überprüfung seines Führerscheins hat Sergeant Goldstein festgestellt, dass Marys Adresse als Ten Wohnort eingetragen war. Tenant hat also sein Opfer am Morgen ermordet, ist anschließend zu den Behörden gegangen, hat Marys Adresse als seinen Wohnsitz eintragen lassen und ist in der Nacht zum Tatort zurückgekehrt, so als hätte er tatsächlich dort gewohnt.

Marys vermisstes Auto wurde nicht weit vom Tatort entfernt gefunden. In ihm hat die Polizeischriftstücke sichergestellt, auf denen Tenant geübt hatte, Marys Unterschrift zu fälschen. Auch das Manifest, das er im Gefängnis geschrieben hatte, ist dort gefunden worden. Darin hatte er Rezepte, Telefonnummern von Schönheitschiruren sowie seine finsteren Pläne niedergeschrieben.

Sein Ziel war es, sich als Mary auszugeben und ihr Haus zu übernehmen. Er hat Marys Leben leben wollen. Unter den vielen Hinweisen hat die Polizei auch einen Brief entdeckt, in dem Tenant seinen ausdrücklichen Wunsch geäußert hat, sich einer geschlechtsangleichenden Operation zu unterziehen. Daran ist deutlich geworden, wie sehr er mit seiner eigenen Identität gerungen hat.

Noch während der Ermittlung ist bei Marys Haus ein Paket eingetroffen, das Tenant unter falscher Identität bestellt hatte. Darin sind eine Perücke in ihrer Haarfarbe, Brustimplantate, Make-up für Männer, ein Drag Queen Video und einige andere Dinge enthalten gewesen, die Tennant zu Mehr Weiblichkeit verhelfen sollten.

Als die Ergebnisse der DNA-Aysen Tenant eindeutig als Mörder identifiziert haben, sind die Ermittler überzeugt gewesen, den Tathergang rekonstruiert zu haben. Sergeant Goldstein hatte in einem Interview erklärt, wir glauben, dass Mary morgens auf dem Weg zur Arbeit war, als sie ihm die Tür öffnete.

 Vielleicht wollte sie ihn endlich zur Rede stellen. Vielleicht drang er mit Gewalt ein. Auf jeden Fall kam es zu einem Kampf, bei dem sie ihren Schmuck, ihren Apfel und ihre Schuhe verlor. Es ist weiter beschrieben worden, dass Tenant sie gewaltsam die Treppe zum oberen Stockwerk hinaufgezogen, sie vergewaltigt, erwirkt und in die Badewanne gelegt habe.

Dann ist er in die Küche gegangen, hat sich ein Ei gekocht und sich darauf vorbereitet, das Leben von Mary zu übernehmen. Im ahr 2004 hat sich Ten schließlich des Mordes an Mary schuldig bekannt und ist zu einer lebenslangen Haftstrafe ohne die Möglichkeit auf Bewährung verurteilt worden.

 Darüber hinaus ist er auch wegen Einbruchsdiebstahls und Besitzes eines gestohlenen Fahrzeug schuldig gesprochen worden. Der Staat hatte ursprünglich erwogen, Ten zum Tode zu verurteilen, aber Marys Familie hat weitere Verhandlung abgelehnt. Mehr als 10 ahre später, im ahr 2016, hat der damals 44-jährige Ten zum ersten Mal darüber gesprochen, was ihn zu der Tat getrieben hat.

Er hat erklärt, dass er schon seit seiner Kindheit Mary hat sein wollen. Ich glaube wirklich, dass mein Äußeres nicht mit meinem Inneren übereinstimmt, aber als Frau wäre ich vollständig und ein produktives Mitglied der Gesellschaft, weil ich mich in meiner eigenen Haut wohlfühlen würde. Heute besteht Tenant darauf, Katherine Brown genannt zu werden und eine Frau zu sein.

 Katherine behauptet, dass ihre neue Person nichts mit dem Mord zu tun habe und dass Mary eine Freundin war, die sie bei sich zu Hause aufgenommen hatte. Mit dieser Begründung hat sie die Strafvollzugsbehörde gebeten, die Kosten für ihre Geschlechtsumwandlung zu übernehmen. Doch dieser hat den Antrag mit der Erklärung abgelehnt, dass die Verwendung staatlicher Mittel für geschlechtsangleichende Operationen an Häftlingen nicht zulässig sei.

Inhaftierte können sich jedoch einer Hormontherapie unterziehen, wenn sie vor ihrer Verhaftung mit einer solchen begonnen hätten. Um Marys Tod zu gedenken und ähnliche Fälle in Zukunft zu verhindern, hat der Bundesstaat South Carolina im ahr 2005 ein neues Gesetz mit dem Namen Mary Lyns Law erlassen, das wichtige Änderungen im Gesetzbuch enthält.

 Es sieht unter anderem vor, dass die Opfer solcher Gewalttaten unverzüglich benachrichtigt werden, wenn ihre Täter freigelassen werden. Dementsprechend ist das Weinsicherheitssystem überarbeitet worden, damit sich Fehler wie in Marys Fall nicht wiederholen. Darüber hinaus sind die Gesetze für Stalking und Belästigung neu definiert und verschärft worden.

 Hier ist ein Teil von Mary’s Law aus dem Gesetzbuch Artikel 13. Darin wird folgende Definition für Stalking angegeben. Belästigung erstades bedeutet ein absichtliches, erhebliches und unangemessenes Eindringen das Privatleben einer Zielperson, das keinem rechtmäßigen Zweck dient und einer vernünftigen Person geistige oder emotionale Qualen verursacht.

 Eine Belästigung ersten Grades kann unter anderem folgendes umfassen. Verfolgung der Zielperson. Sicht oder Körperkontakt, der aufgenommen, aufrechterhalten oder wiederholt wird, nachdem der Zäter mündlich oder schriftlich darauf hingewiesen worden ist, dass der Kontakt unerwünscht ist. Die Überwachung in der Nähe des Wohnsitzes, Arbeitsplatzes, der Schule oder einem anderen Ort, an dem sich die Zielperson oft aufhält.

Vandalismus und Sachbeschädigung. Wer sich nicht an die oben genannten Punkte hält, macht sich nach Mary’s Law bereits strafbar. Bevor ich meine eigene Meinung zu dem Fall äußere, möchte ich euch einige Ratschläge auf den Weg geben, die ich auf der Homepage der Polizei gefunden habe und die euch eventuell weiterhelfen können, wenn ihr selbst Opfer eines Stalkers geworden seid.

Solltet ihr euch akut bedroht fühlen, wählt den Notruf 110 und die Polizei verspricht, sich sofort auf den Weg zu machen. Erstattet auf jeden Fall eine Anzeige, auch wenn ihr glaubt, dass dieser Schritt nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Die Polizei schwirrt darauf, dass eine Anzeige in einigen Fällen schon ausreicht, um den Täter einzuschüchtern.

Am besten wendet ihr euch zusätzlich an spezialisierte Beratungsstellen für Stalking Opfer. Sie helfen euch nicht nur dabei, den Täter loszuwerden, sondern bieten euch psychologische Unterstützung bei der Bewältigung des Traumas an. Einer der wichtigsten Punkte ist es, alles was passiert ist, zu dokumentieren.

edes Treffen, jeden Brief und jedes Geschenk, das ihr je von einem Stalker erhalten habt. Führt am besten ein Tagebuch, in dem ihr alle Ereignisse mit Datum und Uhrzeit festhaltet. Wenn ihr von eurem Stalker physisch verletzt worden seid, solltet ihr sofort nach dem Vorfall einen Arzt aufsuchen, damit dieser die Wunden nicht nur behandelt, sondern auch professionell dokumentiert.

Nehmt keine Waren an, die ihr nicht bestellt habt und versucht persönliche Daten nicht für jeder Mann sichtbar im Hausmü zu entsorgen. Dazu gehören auch Werbekataloge und Broschüren, auf denen euer Name und eure Adresse stehen. Die Polizei rht, sich an einen Anwalt zu wenden, um sich seiner Rechte zu vergewissern.

 Doch oft wird für die Erstberatung bereits ein hohes Honorar verlangt. Um herauszufinden, wie ihr am besten vorgehen könnt, ohne euch finanziell zu sehr ins eigene Fleisch zu schneiden, könnt ihr euch auch bei dem Verein weißer Ring über eure rechtlichen Möglichkeiten beraten lassen. Ich finde es erschreckend zu sehen, welches Schicksal eine so gutmütige und familienorientierte Person wie Mary nach 23 ahren psychischer Folter erleiden musste.

 Wäre Tenant als Kind behandelt worden, hätte das Leben der beiden Beteiligten sicherlich einen ganz anderen Verlauf genommen. Tenant hat schon sehr früh atypische Verhaltensmuster gezeigt, die er in einer Therapie sicherlich hätte überwinden können. Ohne Behandlung ist er jedoch in die Spirale der Kriminalität hineingezogen worden, die Mary am Ende das Leben gekostet hat.

Viele von euch sind wahrscheinlich der Meinung, dass Mary hätte gerettet werden können, wenn sie viel früher zur Polizei gegangen wäre. Einerseits kann ich dem zustimmen, andererseits kann ich aber auch verstehen, daß sie wahrscheinlich Mitleid mit Tenant hatte und ihn aufgrund ihrer gemeinsamen Vergangenheit nicht verletzen wollte.

 Bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie ihn bei der Polizei angezeigt hat, hat sie ihn als einen kleinen, einsamen, verletzten ungen gesehen, dem sie helfen wollte. Ein großer Fehler war hier das Verhalten der Behörden, die das Vorgehen von Tenant viel zu sehr auf die leichte Schulter genommen haben. Bei meinen Recherchen sind mir viele Punkte aufgefallen, bei denen ich den Kopf schütteln musste. Z.B.

 war schon 2002 klar, dass der Täter unter schweren psychischen Problemen gelitten hat. Warum hat er sich nicht in Behandlung begeben? Auch nach der zweiten Inhaftierung ist man viel zu sorglos mit ihm umgegangen. Warum ist er nach dem Gespräch mit dem Therapeuten sofort wieder freigelassen worden? Warum hat niemand Verdacht geschöpft, als Tennant die Adresse von Mary als seine eigene angegeben hat? Spätestens ab diesem Zeitpunkt hätten die Alarmglocken der Polizei leuten müssen und natürlich ist auch das mangelhafte Notifikationssystem mitverantwortlich

für Marys Mord. Sie hätte sofort über die Entlassung von Tenet informiert werden müssen. Mich würde eure Meinung zu diesem Fall interessieren. Glaubt ihr, dass eine frühzeitige Behandlung in Ten Kindheit Marys Leben hätte retten können? Warum hat sein Vater eurer Meinung nach Warum hat sein Vater eurer Meinung nach so wenig gegen die psychische Erkrankung seines Kindes unternommen? Sollten private Schriften von Gefängnisinsassen wie z.B.

 Tenz Manifest aus Sicherheitsgründen eingesehen werden dürfen? Schreibt mir eure Meinung zu den verschiedenen Fragen gerne in die Kommentare. Wenn euch das Video gefallen hat, hinterlasst doch gerne einen Like, Kommentar und oder Abo. Mit nur zwei Klicks und ein paar Tastaturanschlägen, also wenig Aufwand, unterstützt ihr den Kanal wirklich ungemein und regt gleichzeitig den Algorithmus an, sodass das Video vielleicht Leuten vorgeschlagen wird, die den Kanal noch nicht abonniert haben.

 Vielen Dank schon an meinem voraus und auch vielen Dank fürs Zuschauen. Bis zum nächsten Video.

 

Disclaimer: This story is fictional and created for entertainment purposes only. Any names, characters, places, or events are fictitious or used fictitiously. No real person or organization is intended to be portrayed.

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