Wahre Verbrechen I Die Leiche im Keller I True Cri...

Wahre Verbrechen I Die Leiche im Keller I True Crime Dokumentation T – Part 3

So oder so versuchte Craig die Kränkung abzuschütteln und die Sache zu vergessen. Doch als ein paar Tage später auf dem nach Hauseweg war, glaubte er Joan am Fenster zu sehen und er war sicher, dass sie ihn wieder anstarrte. Skeptisch und abschätzig. Craig fühlte die vertraute Wut in sich aufsteigen.

 Er war nett zu ihnen gewesen und hatte ihn mit dem Fahrrad geholfen und im Gegenzug behandelten sie ihn, als wäre er eine Gefahr für die Nachbarschaft. In diesem Moment beschloss er John zu zeigen, wie gefährlich er sein konnte. Am Abend des 1. September 1989 war Craig zu Fuß in der Nachbarschaft unterwegs. Er hatte LSD genommen und schlenderte gerade durch eine schattige Gasse, als er etwas im Augenwinkel sah.

 Er blieb stehen. Es war das Haus von John Heaton und die Fenster standen sperrangelweit offen. Es schien niemand zu Hause zu sein, aber Craig wollte genauer nachschauen. Er zog seine Schuhe aus und stieg durch eines Fenster ins Haus. Er ging in die dunkle Küche und nahm sich eine Packung Orangensaft. Er schraubte den Deckel ab und trank.

 Da hörte er plötzlich Geräusche. Sie kamen aus einem anderen Zimmer. Es war also doch jemand zu Hause. Bevor Craig fliehen oder sich verstecken konnte, kam die 39-jährige Joan Haton in die Küche und machte das Licht an. Sie blieb wie angewurzelt stehen, als sie den massigen Craig Price sah. Craig stürzte sich auf sie und packte sie am Hals.

 Er wirkte sie und schob sie dabei zurück in den Flur. Der Lärm weckte Jones Töchter, die Zehnjährige Jennifer und die achtjährige Melissa. Als die Mädchen sahen, wie der bärige Teenager ihre Mutter wirkte, wussten sie nicht, was sie tun sollten. Sie standen einfach nur da, in totaler Schockstarre. Da lief Craig plötzlich zurück in die Küche und holte sich einen Messer.

J versucht ihren Töchtern zu sagen, dass sie die Polizei rufen sollen, aber Craig war zu schnell. Er stach Joe nieder, bevor sie den Satz beenden konnte. Jo versuchte verzweifelt sich und die Mädchen zu retten. Sie biss ihren Angreifer und Craig bis sofort zurück. Jennifer und Melissa schrien vor Angst. Craig fürchtete, dass der Lärm die Nachbarn und Nachbarinnen alarmieren würde.

 Er schaute also kurz aus dem Fenster, um sicherzug gehen, dass niemand die Polizei gerufen hatte. Nachdem er John getötet hatte, wandte sich Crack den Mädchen zu. Er stach dutzende Male auf sie ein. Die Hiebe waren so brutal, dass er mehrere Messer benutzte, weil die Klingen abbrachen. Craig war so in Rage, dass er sich sogar selbst in die Hand schnitt.

 Es war eine lange und tiefe Wunde. Es war als würde Craig Amock laufen. Er fügte John fast 60 Messerstiche zu und erschlug die achtjährige Melissa mit einem Küchenhocker. In all dem Chaos wusste Craig nicht, welches seine Opfer zuerst starb. Später sagte er, dass er einfach weiter zugestochen habe, bis es im Haus wieder still gewesen sei.

Trotz ihrer Schreie kam niemand Joan und ihren Töchtern zur Hilfe. Als sie tot waren, deckte Craig die Leichen mit Bettlagen zu. Er konnte den Anblick nicht ertragen. Dann versteckte er die Mordwaffen. Er holte eine Mülltüte aus der Küche und sammelte die Messer und die abgebrochenen Griffe ein. Danach verließ Craig das Haus durch das Fenster, durch das er gekommen war.

 Er lief nach Hause und warf die Tüte mit den Messern in den Geräteschuppen im Garten. Seine Kleidung und Schuhe stopfte er auch dieses Mal in eine Tasche, die er neben der anderen auf dem Dachboden versteckte. Craig war schon mit seinem ersten Mord davon gekommen. Er war daher zuversichtlich, dass ihn auch dieses Mal niemand verdächtigen würde.

Aber während Craig sich wieder seinem kleinkriminellen Alltag zuwandte, machte sich Joe Hieens Mutter Sorgen um ihre Familie. Sie hatte seit Tagen nichts von Joan gehört. Sie fragte schließlich ihre andere Tochter, ob sie mal bei Joan zu Hause nachsehen könnten. Als die beiden Frauen das Haus betraten, schlug ihnen ein übler Geruch entgegen.

 Sie wussten sofort, dass etwas nicht stimmte. Jones Mutter hatte sich schon auf schlimmes gefasßt gemacht, aber niemals hätte sie sich den Horror ausmalen können, der sie im Haus erwartete. Als sie durch den Flur ging, sahen sie Blut auf dem Boden und an den Wänden. Es war überall. Und dann fanden sie die Leichen.

 Sie waren immer noch unter den Laken. Als die Medien über den brutalen Dreifachmord berichteten, machte sich Panik in Warwick breit. Zuerst Rebecca Spencer und jetzt John Heaton und ihre Töchter. Der Gedanke, dass ein Serienkiller in der Stadt leben könnte, machte die Leute krank vor Angst. Auch die Polizei stellte eine Verbindung zwischen den Taten her.

 Sie waren sich sicher, dass ein und derselbe Mörder dahinter steckte. Dieses Mal hatte der Täter aber mehr Spuren hinterlassen. Zum einen waren überall im Haus Schuabdrücke in Größe 46 und dann fand die Polizei Blut im Badezimmer, das nicht von Joan und den Kindern stammte. Sie vermuteten, dass der Mörder sich verletzt hatte.

Die Beamten erstellten ein Verdächtigen Profil. Sie glaubten, daß der Täter noch recht jung war und in derselben Gegend lebte wie Rebecca Spencer und die Heatensons. Sie gingen auch davon aus, dass der Täter weiß war. Angesichts der Tatsache, dass die Polizei glaubte, es mit einem Serienmörder zu tun zu haben, ist es nicht verwunderlich, dass sie annahmen, dass er weiß war.

 Laut dem International Journal of Police Science and Management sind Serienkiller im Allgemeinen weiße Männer, die hauptsächlich fremde und ebenfalls weiße Menschen töten. Weitere Studien zeigen, dass die meisten Serienkiller Opfer auswählen, die die gleiche Hautfarbe haben wie sie, weil es ihnen am leichtesten fällt, mit ihnen zu interagieren.

Aber Craig war die Ausnahme von der Regel. Er war schwarz und seine Opfer waren weiß. Dieser Umstand allein sorgte dafür, dass die Polizei ihn nicht als Täter in Erwegung zog. Sie konzentrierten sich stattdessen auf einen jungen weißen Mann und durchkämten das ganze Viertel. Craig schien nichts zu befürchten zu haben, aber dann, als zwei Beamte ihn eines Tages auf der Straße sahen, fiel ihnen auf, dass er einen Verband an der Hand trug.

 Er passte zwar nicht ins Täterprofil, aber sie wollten zumindest nachfragen. Als die Beamten Craig auf den Verband ansprachen, sagte er, dass er vor ein paar Tagen betrunken gewesen sei und eine Autoscheibe in der Kel Avenue eingeschlagen habe. Da sie nach einem weißen Killer suchten, waren die Officer geneigt, ihm zu glauben.

 Sie ließen Craig gehen, aber fuhren zur Keily Avenue, um seine Geschichte zu überprüfen, nur um sicherzug gehen. Aber sie fanden nichts, keine Scherben und auch kein beschädigt Auto. Sie gingen auch die Polizeiberichte durch und niemand hatte einen Vorfall dieser Art angezeigt. Als die Polizei Craigs Geschichte nicht bestätigen konnte, wurde er zum Verdächtigen erklärt.

Seine Körpergröße und seine Schuhgröße waren weitere Faktoren, die dafür sorgten, dass er kurz darauf ganz oben auf der Liste stand. Craig und seine Eltern wurden zur Befragung aufs Revier bestellt. Craig beharrte darauf, die Wahrheit über seine Verletzung gesagt zu haben. Der Lügendetektorest zeigte jedoch ein anderes Ergebnis und als die Beamten sahen, dass seine Fingerabdrücke mit denen vom Tatort übereinstimmten, hatten sie genug für einen Durchsuchungsbefehl.

Am 17. Dezember 1989, 2we Wochen nach dem Mord an Joan Heaton und ihren Töchtern, durchsuchte die Polizei das Haus. Die Beamten kamen um 6 Uhr morgens und Craigs Eltern schauten entsetzt zu, als sie jedes einzelne Zimmer auf den Kopf stellten. Craig schien das alles nicht zu beeindrucken.

 Er saß auf der Couch und nickte ab und zu weg. Es dauerte nicht lange, bis die Officer die Taschen mit der blutigen Kleidung auf dem Dachboden fanden. Sie fanden auch die Mordwaffen im Geräteschuppen. Craig musste erneut zum Verhör auf die Wache und seine Eltern bestanden darauf, dass er ehrlich zu den Beamten war. Er hörte auf sie und gestand.

Er beschrieb die Hietenmorde in allen Einzelheiten. Seine ruhige Schilderung der Tat war so verstörend, dass sein Vater den Raum verlassen und sich übergeben musste. Als Craig zu Rebecca Spencer befragt wurde, gestand er auch diesen Mord. Nach dem Geständnis kam Craig Force Jugendgericht. Derrichter verurteilte ihn zum gesetzlichen Höchstmaß für einen 15-jährigen 5 Jahre in der Rhode Island Training School.

Der Gedanke, dass ein gnadenloser Killer so schnell wieder auf freien Fuß kommen sollte, machte den Familien der Opfer enorme Angst. Eine Bürgerinitiative namens Citizens Oppos Release of Craig Price wurde gegründet, um gegen das Urteil vorzugehen. Einen Monat nach dem Urteil wurde ein neues Gesetz in Rhode Island verabschiedet.

Es erlaubte Mjährige als Erwachsene vor Gericht zu stellen, wenn sie besonders schwere Verbrechen begangen hatten. Am Ende brauchte es aber gar keine neuen Prozesse, damit Craig in Haft blieb. Craig Price ist bis heute im Gefängnis. Im Laufe der Jahrzehnte wurde seine Haftstrafe immer wieder verlängert wegen Schlägereien, Regelbrüchen und anderen Vergehen.

Ermordete er dann seinen Mitgefangenen Joshua Davis mit einem selbstgebauten Messer. Er wurde zu weiteren 25 Jahren verurteilt. Es gilt als unwahrscheinlich, dass der inzwischen 49-jährige Price vorher entlassen wird. Vielen Dank fürs Zuhören. Mein Name ist Diane Helscher und ich bin Mark Augestat.

Du kannst jetzt eine Bewertung für den Podcast daassen und die Glocke aktivieren, um keine Folge zu verpassen. Serienkiller ist ein Spotify Original von Parcast. Produziert in Zusammenarbeit mit Bosepark Productions. Adaptiert von dem amerikanischen von Max Cutler kreierten Original Serial Killers.

 Deutsche Produktion Wieb geachter Winter Chris Guse, Suholder, Klii Köhler, Fabio Lautenschläger, Simon Uter Kirschei und Daniel Nicolao. Das Originalskript wurde ins Deutsche übersetzt von Klaus Schwartau. Vielen Dank an Julian Buirot.

« Prev Part 1 of 3Part 2 of 3Part 3 of 3

Related Articles