News

Update-Folge Neuigkeiten in 7 Fällen – u.a Helga Frings, Jenny Scharinger, Anita S. T

Update-Folge Neuigkeiten in 7 Fällen – u.a Helga Frings, Jenny Scharinger, Anita S.  

Crime, dein True Crime Podcast mit Lia. Hier hörst du wahre Verbrechen und vermissten Fälle aus deiner Region. Ja, und damit herzlich willkommen, ihr Lieben, auch zu dieser neuen Folge auf meinem Kanal Lias Crime Time. Schön, dass ihr auch alle wieder reinschaut oder reinhört.

 Ich habe, bevor die Folge losgeht, noch kurz was zu sagen. Ich habe meinen ähm Podcast Anbieter gewechselt. Also, ich lade meine Podcast jetzt auf einem anderen Server hoch und ich hoffe, dass das alles ja möglichst gut heute funktioniert mit dem Upload. Also, dass es auf jeglichen Plattformen, wo ihr mich so hört, auch dann schon zu hören ist und nicht nur auf Spotify z.B.

oder vielleicht Amazon oder so. Ich bin mal gespannt, wie gut das klappt. Ansonsten sagt mir bitte Bescheid, wenn es irgendwo noch nicht hochgeladen wurde, denn dann kümmere ich mich darum. Und äh ja, ihr habt vielleicht auch gemerkt, dass im Moment nicht ganz so viele Folgen online kommen, aber ja, ich bin ein bisschen in meinem absoluten Umzugschaos und mir geht’s auch körperlich aktuell wieder nicht ganz so gut.

 Leute, die mich schon länger verfolgen, wissen ja auch, dass ich chronisch krank bin und das manchmal nicht so einfach ist, aber es kommen auf jeden Fall immer wieder Folgen, sobald ja, ich alles immer so ein bisschen im Griff habe. Also nehmt es mir bitte nicht übel, wenn vielleicht nur einmal in der Woche oder nur alle 8, ne? in 10 Tage jetzt mal eine Folge kommt, aber ich bemühe mich auf jeden Fall, dass es regelmäßig ist und ähm ja, dass ihr versorgt werdet mit ähm Kriminalfällen, vermissten Fällen, wie auch immer.

 Ja, heute gibt es mal wieder eine Update Folge mit gleich sieben Fällen, wo ich euch Updates präsentieren werde. Allerdings werden bald auch noch weitere Fälle online kommen, die quasi ja auch ein Update sind bzw. wo der Fall dann tatsächlich aufgeklärt werden konnte und das würde eben den Rahmen für so eine Update Folge mit mehreren Folgen sprengen.

 So und jetzt habe ich sehr sehr lange geredet. Jetzt starten wir auf jeden Fall mit der Folge nach fast 2 Minuten, aber manchmal muss man halt kurz mal etwas sagen. Ja, wie auch in meiner schon damals ersten größeren Update Folge, gehe ich auf die Fälle nur kurz ein und widme mich dann dem Update. Und die Fälle, wie ich sie euch bereits vorgestellt habe, findet ihr auch alle auf meinem Kanal oder auch unten noch mal in der Beschreibung verlinkt jeweils.

 Beginnen möchte ich mit dem Fall, den ich euch am 27. Juli 2025 vorgestellt habe, also ungefähr von einem Jahr. Es ging dabei um den Mord an Esme E aus Nonnenhorn. Sie war 70 Jahre alt, als sie grausam getötet worden ist und Esme betrieb das Caffeée Seegarten in Kresbronn am Bodensee und in der Nacht zum 21. Juli 2024 gegen 22:30 Uhr hat sie ihr Kaffee verlassen und wollte zu ihrer Wohnung gehen, die 1,2 km entfernt im bayerischen Nonnenhorn lag.

Auf dem Weg nach Hause muss sie dann ihren Mördern begegnet sein und wurde brutal ermordet. Ihre Leiche wurde an einem Bootshaus direkt am Bodensee auf einem Privatgelände entdeckt. Esme hatte wie immer die Tageseinnahmen dabei, diesmal in vierstelliger Höhe. Diese fehlten auch. Sie wurde ausgeraubt. Zuerst wurde Esme auch nicht sofort gefunden.

 Freunde und Familie suchten am nächsten Tag nach ihr. Auf Social Media gab es Aufrufe und die Leiche fand man dann erst am Abend gegen 21 Uhr und es gründete sich dann auch die Soko Café. Diese suchte zu Land und im Wasser nach Beweismitteln und die Unsicherheit in der Bevölkerung damals war echt groß, denn der oder die Täter waren ja lange nicht gefasst worden.

 Aber auch die Trauer um Esme war deutlich zu spüren. Sie war beliebt und bekannt in Nonhorn und Umgebung, alleine schon durch das Caffé und hunderte Menschen verabschiedeten sich bei einer Andacht von ihr. Sie wurde nämlich später in der Türkei beerdigt. Besonders Esm Töchter len natürlich stark unter dieser ganzen belastenden Situation.

 Der erste Gedanke beim Aufwachen war es und der letzte beim Einschlafen. Ob der Fall ihrer Mutter endlich geklärt wird. Etwas über anderthalb Jahre später die Sokoka Federn einen großen Fortschritt gemacht. Im März 2026 nahm die Polizei zwei Verdächtige fest. Die beiden Männer sind 30 und 53 Jahre alt. Der 53-jährige wurde in Salzg festgenommen und derjährige habe sich sogar selbst bei der Polizei in Lindau ca.

 8 km von Nonnenhorn entfernt, freiwillig gestellt. Beide Männer sind dann in Uhaft überstellt worden. Im Februar aber schon hatte ein Ermittlungsrichter in Kempen im Allg Haftbefehle wegen dringenden Mordverdachts gegen die zwei Männer erlassen. Grundlage dafür waren DNA Spuren, die nach dem Verbrechen gesichert und ausgewertet worden waren.

Beide Männer sind rumänische Staatsbürger und nach bisherigen Erkenntnissen sollen sie einen Kastenwagen mit deutscher Zulassung oder ein Audi mit Ausfkennzeichen gefahren haben. Und die Kripo schließt nicht aus, dass noch weitere Personen zu dieser Bande, so nannten die das, gehört haben könnten und diese noch mehr Verbrechen verübt haben könnten, auch im nahgelegenen Österreich.

 Hoffentlich gibt es nicht noch mehr Todesopfer, habe ich mir dann so gedacht. Ja, und vor ein paar Wochen sei die Staatsanwaltschaft im Campen wohl noch davon ausgegangen, dass die Ermittlungen im Mordfall von Esme im Juli 2026 abgeschlossen sein würden. Auf eine Presseanfrage, aber von Kolumna hin heißt es, dass das wohl noch länger dauern wird.

 Also wann es zur Gerichtsverhandlung kommt, ist noch unklar. Vielleicht tut sich da jetzt aber in den nächsten Tagen oder Wochen ja was. Es bleibt also in dem Fall wirklich sehr interessant. Über ein Urteil werde ich dann noch in einer anderen Update Folge mal berichten. Das wird wohl noch ein bisschen dauern. Für die Töchter von Esma allerdings war die Nachricht der Festnahme erleichternd.

Eine ihrer Töchter bezeichnete es sogar als einen Berg, der vom Rücken gefallen sei. So schwer war die Last, denn Monate können natürlich sehr, sehr lang sein. Immer wieder habe man gehofft, gebetet, dass diese Nachricht endlich kommt. So groß die Erleichterung für die Familie aber auch war, so äußern sie werde dieses Verbrechen ein Leben lang sie immer wieder verfolgen.

 Da würde nicht mal eine lebenslange Haftstrafe der Täter ausreichen. Und das kann man natürlich, ich zumindest vollkommen nachvollziehen. Und hier sieht man auch mal wieder gut, wie schlimm die Belastung nach solch einer Tat sein kann. Und ich wünsche an dieser Stelle den Töchtern wirklich nur alles Liebe und Gute für ihren weiteren Lebensweg und dass sie den Prozess und alles gut durchstehen und hoffentlich es zu einem gerechten Urteil kommt und sie danach ja irgendwie ihre Ruhe finden können.

 Das kann man den beiden wirklich nur wünschen. Ich hatte ja schon gesagt, in dieser Update Folge gibt es mal große mal kleine Updates oder ich hatte es bei Instagram so angekündigt, weiß ich jetzt gerade nicht genau, aber jetzt kommen wir zu einem Miniupdate, das ich aber doch recht interessant fand und auch noch ziemlich frisch ist das Update.

 Es geht um den vermissten Fall Jutta Schulz. Hier auch noch mal eine kleine Zusammenfassung des Falls. Jutta verschwand im Alter von 53 Jahren. Sie lebte mit ihrem Lebensgefährten Klaus in Tale im Harz und hatte eine Leidenschaft für Antiquitäten. 2011 eröffnete sie in der Innenstadt Tales einen kleinen Antiquitätenladen und Jutta hatte immer mal wieder andere Jobs auch in ihrem Leben gemacht.

 Sie war mal Fotomodell, dann hat sie an der Bar gearbeitet und ja, hatte damals auch ziemliche finanzielle Probleme. Dieser Antiquitätenladen hat nicht genug abgeworfen und sie entschloss sich dann einen anderen Weg zu gehen. Im Hinterzimmer dieses Antiquitätenladens bot sie nämlich erotische Massagen an und ihr lebensgefährte Klaus habe laut eigenen Angaben keine Probleme damit gehabt, aber auch diese Einnahmen reichten nicht und die Kunden wollten eigentlich auch mehr als nur Massagen von Jutta, aber das wollte sie wohl

nicht anbieten. Durch eine Freundin wurde Jutta dann ein Job in Köln vermittelt, also weit weg von Tale, genauer gesagt in Köln Erenfeld in der Hornstraße in einem Laufhaus, dass ich das Bordell genannt haben soll. Und dort arbeitete Jutta aber nicht als Prostituierte, sondern als Bardame und der Job soll ihr Spaß bereitet haben und mit ihren Kolleginnen kam sie wohl auch relativ gut zurecht.

 Allerdings pendelte sie allehnt Tage von Köln nach Tale und umgekehrt. Und in Köln lebte sie in einem Personalhaus des Laufhauses. Ganz wollte Jutta nämlich Tale auf jeden Fall nicht verlassen. Schließlich lebte ja Klaus, ihr Lebensgefährte, immer noch dort und auch ihr geliebter Hund. Außerdem hatte Jutta damals noch ihre Mutter dort, die in Quetlenburg in einem Pflegeheim lebte.

 Und Quetlenburg und Tale liegen nur ca. 16 km auseinander und die Besuche bei ihrer Mutter, die waren Jutta immer sehr wichtig. Aber auch in Köln führte Jutta ein, ja, man könnte es schon Doppelleben nennen, denn außer ihrem lebensgefährten Klaus soll es noch einen weiteren Mann namens Knut oder Kurt gegeben haben, mit dem Jutta entweder eine Beziehung führte oder eine Freundschaft.

 vielleicht auch eine Freundschaft mit gewissen Vorzügen, aber all unbekannt. Jedenfalls ging es aber wohl häufiger mit diesem Mann aus Köln zum Shoppen oder zu anderen Aktivitäten und Jutta und er schienen sich gut verstanden zu haben. Woher die beiden sich kannten, ist nicht geklärt. Ich könnte mir aber auch gut vorstellen, dass Jutta bei ihrem Job als Bardame diesen Knut oder Kurt kennengelernt haben könnte.

2013 besuchte Jutta ihre Mutter noch mal im Pflegeheim und wenig später erhält sie dann die Nachricht vom Tod ihrer Mutter und das war wohl für Jutta ein ganz ganz tiefer Einschnitt. Danach soll laut Klaus nichts mehr wie vorher gewesen sein. Anfang 2014 spürte man das auch in ihrem Job als Bardame, ihr sollt nicht gut gegangen sein.

 Und sie hat ihren Kolleginnen auch berichtet, dass sie einen Streit mit Knut oder Kurt hatte und sich auch wohl von Klaus trennen wollte. Und dieser erzählte in der Sonderausgabe vermisst von Aktenzeichen XY dann, dass er auch so ein bisschen das Gespür hatte, dass Jutta vielleicht bald sich eben von ihm trennen würde, weil es eben nicht mehr so gut lief bei den beiden. Ja, am 17.

März 2014 reist Jutta wieder zurück von Köln nach Tale, also schon vor über 10 Jahren und am 1. April kaufte sie sich dann ein Ticket soweit im voraus schon wie sie sonst wohl eigentlich nie gekauft hätte, aber laut Klaus hat sie es wohl immer so gemacht für den 30. April 2014, also vier Wochen im Po raus und dort wollte sie dann eben wieder zurückfahren, nicht 14 Tage, sondern diesmal vier Wochen in Tale bleiben und auch schaute sie sich dann mit einer Maklerin noch einen Tag später ein Haus an, obwohl sie gar nicht die

finanziellen Mittel eigentlich dafür hatte, sich ein Haus zu kaufen. Also alles ein bisschen sehr undurchsichtig. Ebenso, daß Jutta die ganze Zeit wahrscheinlich in der alten Wohnung oder im Haus ihrer Mutter gemeldet gewesen ist, sich dann aber plötzlich am 3. April in das Haus umgemeldet hat, in dem Klaus lebte im Breiteweg in Tale, wo sie ja eigentlich aber die ganze Zeit gewohnt hat. Ein bisschen komisch alles.

Und am 1. Mai 2014 wird Jutta dann auch im Laufhaus erwartet. Erscheint dort aber nicht, woraufhin eine vermissten Anzeige aufgegeben wird. Und Klaus gab an, sie auch schon seit Wochen nicht mehr gesehen zu haben, aber er hat keine vermissten Anzeige aufgegeben. Er dachte, sie würde schon wiederkommen. Zudem ging laut ihm auch einen Streit voraus und es gab durch die Polizei dann aber auf dem Hausgelände und Grundstück Durchsuchungen auch mit Hunden nach Jota, aber gefunden wurde sie nicht auf dem Haus und Grundstück von Klaus. Das

war 2014, also immerhin schon vor 12 Jahren. Und Jutta ließ alles zurück, was ihr wichtig war. Das ist eben auch so ein bisschen was, wo man denkt, hm, da muss ja irgendwas nicht ganz richtig gewesen sein. Ihre Antiquitäten ließ sie bei Klaus, ihren geliebten Hund, viele ihrer Sachen, sogar das Zugticket nach Köln sowie auch ihre beiden Handys und sie wurde bis heute nicht gefunden.

 Und die Ermittler gingen davon aus, dass es mehrere Optionen für das Verschwinden geben könnte. ein freiwilliges Verschwinden aufgrund von Schulden und weil alles nicht mehr so lief, wie ja Jutta es eben zuvor in ihrem Leben hatte. Ihre Mutter war tot, da ist viel Unzufriedenheit aufgekommen und vielleicht war sie so fertig, dass sie dann einfach abgetaucht ist.

 Aber auch ein Verbrechen ist denkbar genauso wie ein Suizid, sagen die Ermittler und viele Optionen stehen hier eben offen und bis heute gibt es aber keine Antworten und deshalb entschloss man sich auch zu Aktenzeichen XY vermisst zu gehen, um dort den Fall mal zu präsentieren. Und dieser wurde auch im Juli 2026 gezeigt.

 Da werden sich wahrscheinlich noch viele von euch dran erinnern. Und nach der Sendung gab es dann wohl einige Hinweise darauf, dass Jutta durchaus noch leben könnte. Aber wie es immer so ist bei Sichtungen, die sind mit Vorsicht zu genießen, denn Jutta ist immerhin schon 12 Jahre verschwunden und da verändert sich ein Mensch natürlich auch optisch.

 15 Hinweise seinen zum Fall Schulz eingegangen und einige Hinweise sollen zu Aufenthaltsorten ähm abgegeben worden sein. Unter den Anrufern befand sich auch eine frühere Freundin von Jutta. Sie kannte sie noch aus der Zeit, in der sie verschwand und hatte sich bislang nie in den ganzen Jahren bei den Ermittlern gemeldet und sie soll wohl auch Hinweise zu möglichen Aufenthaltsorten gegeben haben.

 Auch wollen mehrere Zeugen angeblich Jutta erkannt haben und das wohl vor noch gar nicht so langer Zeit. Zudem sollen auch Hinweise zu einem bisher unbekannten Liebhaber eingegangen sein. Das wird natürlich jetzt alles geprüft und man kennt es, sowas benötigt Zeit, aber ich finde die Resonanz gar nicht so schlecht.

 Freunde von Juta konnten sich übrigens ein Absetzen durchaus vorstellen. Sie war ja auch so ein bisschen ein Typ Frau, die jetzt nicht so der Norm entsprochen hat, also von ihrem Lebensweg her. Deswegen könnte ich mir gut vorstellen, dass sie sich vielleicht auch einfach abgesetzt hat und die Schnauze von allem voll gehabt haben könnte.

 Ja, ich bin wirklich echt gespannt, wie es da weitergeht, aber ich finde die Resonanz gar nicht so schlecht. Freunde Jutas konnten sich übrigens ein Absetzen durchaus vorstellen. Jutta soll oft den Film mit Julia Roberts Eat Pray Love gesehen haben, indem sich diese entscheidet nach einer Scheidung zu einer Weltreise aufzubrechen.

 Und in Jutas Fall kann natürlich vieles möglich sein, so denke ich. Ein Verbrechen würde ich fast eher schon vermuten, weil sie scheinbar neben ihrem Lebensgefährten ja auch noch andere Männer regelmäßig traf und Eifersucht kann auch da eine Rolle gespielt haben, auch wenn der Klaus das jetzt nicht unbedingt so zugeben wollte. Ebenso könnte ich mir vorstellen, dass sich wirklich abgesetzt hat und vielleicht das nicht mal alleine.

 Ja, ich bin sehr gespannt, ob diese Sichtungen vielleicht doch noch zu Jutta führen am Ende zu einem positiven Ausgang. Wie toll wäre das denn, wenn Juta Schulz noch leben würde nach über 12 Jahren? Ja, solche News würde ich euch dann gerne mal wieder verkünden. Das gab es allerdings auf meinem Kanal, sonst nur bei ja Jugendlichen oder sehr jungen Erwachsenen bisher, aber sind wir mal gespannt, wie es da weitergeht.

So, und jetzt kommen wir zum nächsten Fall. Ich hatte euch ja immer mal wieder über den Fall von Helger Frings berichtet, aber jetzt trotzdem noch mal eine kurze Zusammenfassung an dieser Stelle. für euch. Helger war zum Zeitpunkt ihres Verschwindens 2019 63 Jahre alt und lebte in Künzel im Landkreis Fuldder mit ihrem Ehemann in einem gemeinsamen Haus.

 Und angrenzend war auch die Firma Werner Noll, ähm, die damals auch unter der Geschäftsführung vom Ehemann, glaube ich, gelaufen ist, im Zellerweg in Künzel, die unter anderem LKWs verkaufte und reparierte und es gab dort auch einen nächtlichen Pannendienst. Warum ich das extra erwähne, das werdet ihr gleich, denke ich mal, verstehen.

 Auch die Söhne der Frings arbeiteten übrigens in diesem Betrieb und Helga sei im Ort sehr eingebunden gewesen, in Vereinen tätig gewesen in der Kirche und über Depressionen sei nichts bekannt gewesen. Helger verschwand in der Nacht auf den 24. Juli 2019 einer Lauen Sommernacht. Zuvor, so berichtet es Helgers Ehemann, haben die beiden noch draußen gesessen, die Sterne beobachtet und ein Glas Wein getrunken.

 Gegen Uhr habe der Ehemann noch Blumen gegossen und Helga sei aber in der Zeit schon ins Bett gegangen. Als er ins Schlafzimmer kam, soll sie schon geschlafen haben. Am nächsten Tag sei er gegen 6:30 Uhr aufgewacht und Helga war nicht mehr im Bett und auch nicht im Haus. Dem Ehemann fiel auf, dass die Haustür einen Spalt offen stand, aber auch draußen war Helga nicht zu finden.

Sie ließ alle persönlichen Gegenstände zurück, auch Dinge, die sie sehr liebte. Und das ja bringt mich dann immer sehr zum Nachdenken, wenn ich dann sowas lese oder höre. Und da niemand wußte, wo Helger sein könnte, bat er dann einen befreundeten Polizisten mit ihm gemeinsam nach ihr zu suchen, denn die Polizei würde erst 24 Stunden später tätig werden.

 Die beiden suchten also dann dieses relativ große Grundstück ab, die LKWs, Ladepritschen, die Halle und das Haus, aber keine Spur von Helga wurde gefunden. Auch der Pannendienst war in der Nacht zweimal aktiv, aber dieser hat, laut Aussage vom Ehemann keine besonderen Beobachtungen auf dem Hof machen können. Helger habe einen leichten Schlaf gehabt und manchmal sei sie mitten in der Nacht draußen äh ja rausgegangen, um nach dem Rechten zu schauen.

 Als die 24 Stunden dann verstrichen waren, suchte die Polizei mit, auch mit Spürhunden, aber dabei scheint nichts herausgekommen zu sein. Auch ein Teich in der Nähe wurde durchsucht. Ebenso haben sich Leute damals zusammengeschlossen, daran kann ich mich auch noch gut erinnern, die privat nach Helga suchten, die haben sich richtig auch so ein ja, so einen Plan gemacht, so eine Mappe, damit eben jeder nicht an derselben Stelle sucht.

Aber insgesamt hat man da auch keine Spur von ihr gefunden, bis heute nicht. Und der Fall Helger Frings gilt mittlerweile als Cold Case und auch immer noch als vermissten Fall. Die Polizei geht im Moment nicht unbedingt von einem Verbrechen aus. Es ist natürlich auch möglich, aber es könnte auch ein Suizid sein, ein Unfall, ein freiwilliges Verschwinden.

 Alles kann hier möglich sein. Ein Suizid schloss der Ehemann Hellgas aus, denn es sei ja auch keine Leiche gefunden worden und sie war ohne ein Auto unterwegs. Ich selbst war übrigens durch Zufall auch mal genau dort in der Nähe und wir sind dann auch am späten Abend amzeller Weg vorbeigefahren und die Firma grenzt an eine Wiese und eine größere landwirtschaftliche Fläche, die in der Bachreinerstraße schon liegt und geht man dann aber in die andere Richtung, kommt man an vielen Wohnhäusern und Gewerbeimmobilien vorbei. Und zur

damaligen Zeit, wo ich dort war, da war es so ungefähr 20 Uhr und auch schon dunkel, war dort in Künzel schon noch ein bisschen was los an Autos. Es war ein Samstag. Wie das allerdings am frühen Morgen oder in der Nacht aussieht, das kann ich euch natürlich nicht sagen. Ich befürchte aber, wenn Helger sich allein dort auf den Weg machte, wohin auch immer, könnte sie in der Nacht von ja nicht so vielen Menschen erkannt worden sein, glaube ich.

 Es ist schon recht düster dann gerade auf der Strecke, wo es dann in diesen landwirtschaftlichen Bereich geht. Und eigentlich kann man da auch gar nicht spazieren gehen. Es sei denn, man geht dann eben auf der Straße, auf der Fahrbahn und das wä wäre wahrscheinlich dann schon aufgefallen, bin ich der Meinung. Ja, aber scheinbar gab es ja auch keine Spur der Hunde, die eingesetzt wurden, die irgendeinen Weg einschlugen.

 Das heißt für mich dann eher, dass Helger mit einem Fahrzeug abtransportiert wurde oder in ein Fahrzeug gestiegen ist. Aber wie gesagt, was die genaue Hundespur da ergeben hat, das wurde leider nie veröffentlicht. Das war jetzt erstmal so der Fallhelgerings. Ein sehr großes Update in diesem Fall habe ich nicht für euch, aber da mir dieser Fall sehr am Herzen liegt, habe ich mich so gefreut, als ich erfahren habe, dass der Fall von Helga nun, wo er sich im Juli wieder jährte, nochmals aufgerollt wird.

 Es wird also wieder ermittelt, nicht wie in manch anderen Bundesländern von sogenannten Rentnerkops, sondern hier tonusmäßig von der Polizei. Der Fall wird also noch mal durchgegangen. Vielleicht gibt’s auch neue Befragungen oder Vernehmungen. Die Polizei hofft, dass dies dazu beiträgt, dass man den Fall ja wieder näher an die Menschen bringt und sich vielleicht doch noch jemand erinnert oder jemand etwas zu sagen hat zu diesem Fall.

 Vielleicht gibt es ja doch jemand, der genau weiß, wo Helga Frings heute ist, was mit ihr passiert ist. Das wäre natürlich wirklich das Beste, was kommen könnte, dass man diesen Fall endlich aufklären könnte. Und ähm immerhin ist Helga ja jetzt auch schon 7 Jahre verschwunden. Das ist eine verdammt lange Zeit und der Ehemann hat wohl neuerlich sich sehr gefreut über diese Neuigkeiten und hofft, man kann den Fall jetzt endlich aufklären, denn die Familie hat so ja sonst keinen Platz zum Trauern.

 Man muss hier natürlich auch das Alter von Helger berücksichtigen, sollte sie ja sich z.B. abgesetzt haben. Das spielt natürlich hier auch alles eine Rolle. Sie wäre heute dann ja auch schon 70 Jahre alt. Ich hoffe auch für die Familie Fringens und vor allem für Helga selbst, dass ich dieser Fall noch aufklären wird und man weiß, was genau mit ihr wirklich passiert ist.

 Sofern es aufgrund der neuen Ermittlungen Neuigkeiten geben sollte, lasse ich euch das auf jeden Fall wissen. Und ja, das war jetzt so dieses kleine Update, diese kleine Meldung, die ich euch im Fall von Helga Frings einmal mitgeben wollte. Ja, und jetzt kommen wir schon zum nächsten kleinen Update. Über diesen Fall hatte ich euch bereits 2023 berichtet.

 Es geht um den vermissten Fall Georg Linnemann. Georg verschwand im Alter von 28 Jahren und lebte in Neumünster. Er hatte eine feste Partnerin, die ein Kind von ihm erwartete und sie selbst brachte schon eine kleine Tochter mit in die Beziehung, die Georg auch sehr geliebt haben soll. Er war damals Maschinenbaustudent und plante bald mit seiner Freundin zusammenzuziehen.

Am 15. Im Dezember 2014 allerdings verschwindet Georg und seine Freundin geht mit ihrer Tochter auf den Weihnachtsmarkt und Georg wollte schon in ihrer Wohnung sein, wenn die beiden zurück sein würden. Er wünschte ihnen per Textnachricht noch viel Spaß auf dem Weihnachtsmarkt. Das war die letzte Nachricht, die Georg seiner Freundin eben geschrieben hatte und danach war das Handy aus und wurde nie wieder aktiviert.

Und in ihrer Wohnung kam er auch nicht an und einen Tag später wurde er bereits auch vermisst gemeldet, da man sich natürlich Sorgen machte, auch sein PKW fehlte, ein VW Golf und die Polizei suchte wenigstens erstmal ja die Datenbank ab, ob es irgendwo einen Unfall gegeben hat oder ähnliches. Das war aber nicht der Fall.

 Gesucht wurde übrigens erst einmal überhaupt nicht nach Georg. Er war alt genug, um seinen Aufenthaltsort selbst zu bestimmen. Und Georgs Freundin aber wusste genau, es musste irgendetwas passiert sein. Und 5 Tage nach seinem Verschwinden wurde der VW Golf in Hamburg nahe das Elbe Einkaufszentrum in Hamburg Ostdorf gefunden.

 Und nun nahm man natürlich erstmal an, Georg könnte sich in Hamburg befinden und wollte vielleicht erstmal alles hinter sich lassen, aber enge Vertraute von Georg wussten, dass er kein Typ dafür gewesen ist. Im April 2015 gibt es dann eine Wendung in dem Fall. Nach einer Zeugenaussage gab es gegen einen 26jährigen und einen 28-jährigen Mann einen Tatverdacht.

 Man ging davon aus, daß diese Männer aus Georgs persönlichen Umfeld für sein Verschwinden verantwortlich sein könnten. Und die Annahme, was passiert sein könnte, die war heftig, denn der Zeuge soll geäußert haben, dass die beiden Männer Georg in einem Streit getötet, dann verbrannt und später verschart oder vergraben hätten.

 Das ist natürlich schon mal eine Ansage, finde ich, und richtig richtig heftig diese Meldung. Und der Verdacht war da, dass Georg zu dieser Bande der beiden Männer gehört haben könnte, die z.B. Fahrzeughallen aufgebrochen haben und dann Diebstehle begingen. Wollte Georg vielleicht das alles auffliegen lassen? Die beiden Männer bekamen jedenfalls aufgrund der Diebstehle ihre Strafe und zum Fall von Georg haben sie aber geschwiegen.

 Mittlerweile sind die Ermittlungen auch eingestellt worden. Es gab aber mehrere Suchaaktionen nach Georgs Leichnam. Im November 2017 gab es eine letzte, vorerstletzte Succhaaktion und dann wurde der Fall aber 2024 wieder aufgerollt. Die Colcase Unit des LKA in Schleswig-Holstein analysierte noch mal alles ganz genau und prüfte neue Ansätze sowie tatrelevante Spuren und befragte auch nochmals Zeugen.

 Und das führte dazu, dass sich im Februar 2026 im Wattenbecker Gehege in Bordesholm ca. 13 km von Neumünster entfernt ein Bagger durch den Waldboden grub und die Ermittler hofften, endlich die Leiche von Georg zu finden. Da waren auch Leichenspürhunde im Einsatz und die zeigten auch Interesse an einem der Bohrlöcher und es wurde unter anderem auch da eine Bodenprobe entnommen und im März 2026 wurden zusätzlich erneute Suchaktionen durchgeführt.

 diesmal in einem Waldstück in Neumünster, das sich Brachenfelder gehölzt nennt. Und dort dachte man, den Fall tatsächlich bald aufgeklärt zu haben, zumindest zu wissen, dass Georg tot ist, denn es wurden Knochen bei der Absuche entdeckt und das war natürlich ja die Big News, sage ich mal in dem Fall. Haben Sie jetzt die Knochen von Georg Lindemann gefunden, aber ich muss euch leider enttäuschen.

 Durch ein Gutachten der Rechtsmedizin ja ist dann klar geworden, es handelte sich um Tierknochen. Wie viel man auch in der Vergangenheit und neuerdings schon versuchte, diesen Fall aufzuklären, leider gelang es den Ermittlern bisher nicht. Und sollte Georg wirklich verbrannt worden sein, stelle ich mir das Ganze auch sehr, sehr schwierig vor, da überhaupt noch Überreste von ihm irgendwie finden zu können.

 Das geht mit Sicherheit, aber ich stelle es mir wirklich deutlich schwieriger vor. Und seit 2026 gab es in einem Pressebericht dann auch noch eine detaillierte Info, die vielleicht zum Mord an Georg geführt haben könnte. Zwei Monate nämlich vor seinem Verschwinden soll Georg einen der damals verdächtigen Männer bei der Polizei belastet haben.

Es ging um einen nächtlichen Motorraddiebstahl aus einer Fahrschule und Georg soll sich da am nächsten Morgen selbstgestellt haben, aufgeregt durch Nest und schmutzig, so heißt es. Er verriet also einen dieser Männer und ist kurz danach dann verschwunden, zwei Monate später. Und laut einer guten Freundin Georg soll dieser bereits auch schon mal selbst in Haft gesessen haben.

Er habe damals einfach falsche Freunde gehabt. Und vielleicht erklärt das nun wirklich das Verschwinden von Georg. Falsche Freunde, gefährliche Kreise, die ja wohl auch schon vor einem Mord nicht unbedingt halt gemacht haben. Aber die Ermittlungen sind ja wie gesagt wohl mittlerweile eingestellt worden. Zumindest stand das 2023 so fest.

 Georg hat sein Kind also nie kennengelernt und so sehr ich mir wünsche, dass der Fall noch gut ausgeht, muss man natürlich dazu sagen, dass Georg schon 12 Jahre vermisst wird und es nie wieder ein Lebenszeichen gab. Ich denke, er hätte sich längst bei seiner Freundin gemeldet. Vielleicht wollte er wenigstens mal Bilder von seinem Kind sehen oder irgendwie mal Kontakt zu seinem Kind aufbauen, dass es alles nicht passiert und ja, das sind natürlich schon Warnzeichen, sage ich mal.

 Also, ich kann mir schwer vorstellen, dass Georg noch lebt. Ich würde es natürlich aber allen Beteiligten wie immer in meinen vermissten Fällen wünschen. Ich hoffe auch hier natürlich, dass irgendwann noch die Wahrheit ans Licht kommen wird, aber mein Gefühl ist, dass die Ermittler da schon sehr nah dran sind, aber es fehlt eben der Leichnah oder eben die menschlichen Überreste, die dann noch irgendwie vorhanden sein können von Georg.

 Ja, Georgs Familie und Freunden wünsche ich auch an dieser Stelle weiterhin viel viel Kraft, um mit dieser Situation überhaupt irgendwie umgehen zu können. Das ist sicherlich auch nach den vielen Jahren nicht unbedingt leichter geworden. Ja, das war jetzt so ein kleines Update im Fall von Georg Linnemann, wo ich auf jeden Fall auch weiterhin dran bleiben werde.

Kommen wir jetzt zum nächsten Update. Im Fall von Anita S gab es einige Neuigkeiten. Ich hatte euch mal kurz auch im Jahr 2023 über diesen Fall berichtet. Da hatte ich euch auch noch von einem vermissten Fall berichtet, ohne zu wissen, dass die Kripo schon zehn Schritte weiter gewesen ist, aber der Öffentlichkeit damals nicht mitgeteilt haben aus ermittlungstaktischen Gründen.

 Aber auch hier noch mal eine kurze vorherige Zusammenfassung. Anita war 2019 35 Jahre alt und kaufmännische Angestellte. Sie lebte in Bochum Günningfeld und hatte einen Partner, mit dem sie sich wohl vorwiegend am Wochenende traf, und dieser lebte in Witten Herbte. Das ist jetzt nicht unbedingt weit weg, aber täglich sah man sich zumindest laut Presseberichten wohl nicht.

 Anitas Mutter kannte diesen Mann noch überhaupt nicht und ihre Tochter soll wenig darüber berichtet haben. Nicht einmal, dass sie ein paar gewesen sein, wusste sie und ohnehin soll Anitas Partner Matthias sehr zurückgezogen gelebt haben. Am 7. Dezember 2019 telefonierte Anita noch mit ihrer Mutter. Das war so gegen 17:30 Uhr am damaligen Samstag und danach verliert sich die Spur.

 Am darauffolgenden Montag erschien Anita nicht zur Arbeit und war auch nicht mehr erreichbar. Am Wochenende schlief sie ja bei Matthias. Er gab dann an. Ähm, er sei alleine spazieren gewesen und als er zurück in die Wohnung kam, sei Anita nicht mehr in der Wohnung gewesen. Das ist schon immer so eine Aussage.

 Na ja, sage ich mal dazu. In polizeilichen Vernehmungen bestritt er aber immer wieder mit dem Verschwinden von Anita was zu tun zu haben. Und die Kripo geht aber von Totschlag oder Mord aus und gründete sogar eine Mordkommission mit dem Namen Stausee. Anfang Februar 2020 kam Matthias sogar 11 Tage in uhhaft wegen Verdachts des Totschlags.

Staatsanwalt Bachmann war damals schon sicher, er ist der Täter, er hat Anita es getötet. Ja, viel mehr Infos, außer das aufgrund von Zeugenaussagen noch der Kimnada See abgesucht wurde, habe ich euch damals nicht mitteilen können. Ich hatte meine Folge ja, wie eben erwähnt 2023 veröffentlicht und war da ziemlich buff, als dann dieses Jahr veröffentlicht wurde, dass 2023 bereits der Schädel von Anita gefunden wurde, das aber nicht öffentlich bekannt gemacht worden war.

 Also Anita ist definitiv nicht mehr am Leben. Sehr, sehr traurig. Natürlich in ähm einem Waldstück nicht weit von Matthias Wohnung entfernt, machten nämlich zwei Spaziergangerinnen den Fund und kriminaltechnische Untersuchung haben dann eben ergeben, es war zweifelsfrei ähm der Schädel von Anita. Ja, aus ermittlungstaktischen Gründen, hatte ich ja gerade schon erwähnt, hielt man diesen Fund dann aber zurück, hat es der Öffentlichkeit nicht mitgeteilt.

 Und im März 2026 suchten dann nochmals zahlreiche Beamte der Bereitschaftspolizei nach weiteren Leichenteilen mit schwerem Gerät, unter anderem auch einem Unimog und diesmal wieder in Witten Herbede in dem Waldstück, wo man bereits Anitas Schädel fand und es ging darum, Beweismittel der Vermissten zu sichern, denn nun saß Matthias K.

 wieder in uhhaft und das schon deutlich länger wie beim letzten Mal. Er sitzt nämlich schon seit Februar 2026 in Uhaft. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft wieder Totschlag. Im Juli 2026 begann dann der Prozess gegen Matthias K. Der aber noch nicht beendet ist, aber ich dachte, ich berichte euch trotzdem schon mal so ein ganz bisschen über den Prozess, der wohl noch bis September auf jeden Fall gehen soll.

 Und wenn der Prozess beendet ist, dann werde ich auf jeden Fall noch mal eine gesonderte Folge über den Fall von Anita machen oder es in eine Update Folge hineinpacken, was denn da jetzt für ein Urteil bei rausgekommen ist. Ja, zum Prozessauftakt am Landgericht Bochum, das war ein reiner Indizienprozess, der da gestartet ist, verweigerte der Angeklagte jedoch die Aussage.

 Es wurde aber am Rande des Verfahrens der Pressegenüber hinzugefügt, er habe mit Anitas Verschwinden nichts zu tun. Oberstaatsanwalt Bachmann zufolge soll Matthias K. Anita nach einem heftigen Streit am 7. Dezember 2019 in Witten mit einem etwa 5 mm breiten Metallgegenstand in den Hals gestochen oder sie auf andere Weise getötet haben.

 Danach, laut Anklage soll er Anita zerstückelt und die Überreste rund 400 m von seiner damaligen Wohnanschrift entfernt abgelegt haben. Also das finde ich immer so grausam, wenn man das mit diesem zerstückelt liest. Und den Kopfita soll er zudem mit grünem Klebeband umwickelt haben. Aufgrund der räumlichen Nähe und weiterer Indizien reichten die Beweise der Staatsanwaltschaft für eine Anklage wegen Totschlags nun endlich.

 Außerdem war der Angeklagte übrigens auch schon vorbestraft. Da hatte ich auch in der Folge damals drüber berichtet, 2023. ist nämlich vorbestraft wegen des Besitzes von kinderpornographischen Daten. Rund 3000 Stück sind das gewesen in Form von Video oder Bildmaterial. Ja, über den weiteren Prozessverlauf und das spätere Urteil berichte ich euch dann noch in wenigen Wochen.

 Aber das ist doch, wie ich finde, im Fall von Anita deutlicher Durchbruch. Man weiß wenigstens schon mal, was ist mit ihr passiert. Sie ist definitiv nicht mehr am Leben und ähm das ist wahrscheinlich für die Angehörigen in gewisser Weise eine Erleichterung, könnte ich mir vorstellen, endlich zu wissen, was mit ihr passiert ist, aber dann zu erfahren, dass sie getötet wurde und zerstückelt wurde wahrscheinlich und all das ist bestimmt ein sehr schwerer Schlag jetzt und sehr, sehr schwere Kost für die Mutter auch. Also, ich stell mir das

überhaupt nicht einfach vor. Aber die Staatsanwaltschaft muß wohl heute nicht wie einige Jahre zuvor genug Beweise gesammelt haben, die es ihrer Ansicht nach möglich machen, Matthias K wegen Totschlag an verurteilen zu können. Ich bin da sehr gespannt auf das spätere Urteil. Wie gesagt, werde ich euch auf jeden Fall darüber noch in Kenntnis setzen.

 Ja, an dieser Stelle also wirklich ein sehr trauriges Update im Fall von Anita. Kommen wir jetzt zum nächsten Update. Das ist allerdings ein kleineres Update. Allerdings ist das für mich noch mal eine gute Gelegenheit, euch den Fall noch mal in Erinnerung zu rufen. Ich hatte euch den nämlich schon vor einigen Jahren vorgestellt.

 Es geht um Liselotte Hohlmann. Da werden sich bestimmt jetzt auch einige an die Aktenzeichen XY Folge erinnern, die jetzt erst vor ein paar Tagen erschienen ist. Liselotte war zum Zeitpunkt im Jahr 1997 Jahre alt und verwitt. Sie lebte in einer Villa in der Charlottenstraße in Essenburg Altendorf und sie lebte dort aber ganz alleine.

 Ein Hund bewachte das Grundstück und das Grundstück ließ einer Festung. Das Gartentor konnte man nur von innen öffnen. Da waren hoher Zaun, Gitter, Rolläden, die oft unten gewesen sind. Und sie hat eigentlich auch nur Menschen geöffnet, die sie wirklich sehr gut kannte oder mit denen vorher einen Termin abgesprochen gewesen ist.

 Und sie hatte ein ziemliches Vermögen, Liselotte, viele Immobilien und es gab auch noch einen Eisen und Haushaltswahnladen damals, der sehr bekannt war, aber wohl nicht mehr ganz so gut lief, wie sie sich das erhoffte. Sie hat da sogar geplant, den Laden vielleicht irgendwann zuzumachen. Was ich übrigens an dieser Stelle noch kurz erwähnen möchte, manche Informationen, die ihr hier in der Folge hört, gab es so nicht bei Aktenzeichen XY.

 Also nicht wundern. Ja, sie hat also geplant, diesen Haushaltswahenladen eventuell zu schließen. Ihren erst seit kurzem adoptierten Adoptivsohn ließ diese Lotte dort mitarbeiten, genauso wie einen erst kürzlich angestellten Herrn, mit dessen Arbeit sie aber wohl nicht so zufrieden gewesen ist.

 Mit 78 war diese Lotte auch nicht mehr so fit. sie es öfters schon mal gestürzt und hatte ein offenes Bein, das versorgt werden musste. Sie hatte eine Haushälterin, mit der sie sehr eng war und zudem hatte sie auch noch eine Bekannte, die gleichzeitig wohl auch ihre Friseurin gewesen ist und zu ihrer Haushälterin hatte sie ein sehr gutes Verhältnis. Kurz vor dem Tag, dem 27.

August 1997 plante die Haushälterin ihren Urlaub und die beiden kamen ins Gespräch und neuerdings passierten bei den beiden Frauen dann komischerweise ja Anrufe, in denen aber nie etwas gesagt wurde, wenn man den Hörer abnahm und das auch immer etwa zurelben Zeit und das war merkwürdig.

 Also es wurde bei Liselotte sowie bei der Haushälterin immer zurelben Zeit in etwa angerufen. Wie eine Art Kontrolle, ob die Haushälterin gerade bei Liselotte war oder eine Kontrolle, ob sie vielleicht schon im Urlaub gewesen ist. So, zumindest hatte man das damals interpretiert, dass es vielleicht so gewesen sein könnte. Und ja, die beiden hatten ein sehr, sehr enges Verhältnis und als die Haushälterin in Urlaub ging, hatte Liselotte auch Tränen in den Augen.

 Und die Haushälterin sagte sogar zu ihr, ich kann den Urlaub auch canzeln, aber nein, das wollte Liselotte dann auch nicht. Und es war das letzte Mal, dass die beiden Frauen sich gesehen haben. Und Liselottes bekannte Christa, ihre Friseurin zugleich, kam es komisch vor, dass Liselotte dann zwei Tage nicht mehr erreichbar war und sie versorgte eigentlich auch ihr Bein.

 Und angekommen am Haus brannte im Flur das Licht, aber niemand öffnete und Christer stieg dann mit einer Anwohnerin. So wurde das damals bei ungeklärte Morde berichtet. Bei Aktenzeichen XY wurde von einem Anwohner berichtet durch ein gekipptes Fenster. Das war so ungefähr 18:15 Uhr am 27. August 1997 und im Flur vor der Treppe lag dann Liselotte in ihrem Bademantel.

 Alles war voller Blut und von ihrer so hellen Haarfarbe war gar nichts mehr zu erkennen. Der Kopf muss kompletten Blut überseht gewesen sein und sie muss erhebliche Schläge auf den Kopf erlitten haben. Also das muss fürchterlich gewesen sein. Und zuerst vermutte man damals erst auf den ersten Blick vor der Obduktion, das könnte ein Treppensturz gewesen sein.

 Und als der Notarzt kam, konnte er auch nichts mehr für sie tun. Sie war längst tot und das auch schon etwa zwei Tage soll man das wohl ungefähr festgelegt. Also als ihre Haushaltshilfe in den Urlaub ging, kurz danach muss Liselotte ermordet worden sein und die Schläge auf den Kopf, die mit voller Wucht geschehen sein sollen, wurden ihr wohl auch mit einem hölzernen Spazierstock zugefügt, denn Reste davon fand man auch später auf.

 Der hatte so einen Pferdekopf oben drauf aus Gold. Und die Tat soll wohl auch mit so einer Brutalität ausgeführt worden sein, dass das wieder ja widerspiegelt, dass die Tat mit sehr viel Hass ausgeführt worden sein könnte, was auch für einen Täter sprechen könnte, der Liselotte vielleicht sogar persönlich kannte, denn ähm ja, es fehlte nichts aus dem Safe.

nur ihr Armband fehlte, ihre Brosche und ihre Notizbücher, das Wichtigste nämlich in dem Fall, denn dort trug sie immer ein, mit wem sie sich unterhielt, wer zu ihr kam, was geplant war, was gemacht wurde, was sie wem bezahlt hat. Also, das war wie so ein ja kleines Überprüfungsheft, sage ich mal, für den Tag, an dem sie eben gerade irgendwas erlebt hatte.

 Und damals fand man übrigens auch acht unbekannte DNA Spuren im Haus. Allerdings hatte Liselotte auch immer viele Handwerker im Haus. Das war also nicht unbedingt ungewöhnlich, dass man da mehrere unbekannte DNA-Spuren gefunden hatte. Damals war auch erst ein Verdacht gegen ihren Adoptivsohn ausgesprochen worden.

 Allerdings war er am Tag wohl mit seinen Eltern eine Vogelwarte besuchen, hatte also ein Alibi für diesen Tag. Auch ihre Bekannte, die später die Villa erben sollte, war erst verdächtig. Sie lebt meines Wissens nach auch noch heute in dieser Villa und damals hieß es in der ungeklärten Mordedoku. Es soll dem Adoptivsohn viel um Geld gegangen sein.

In der Aktenzeichen XY Ausstrahlung fand ich stand das nicht so im Fokus. Allerdings wollte Liselotte bei ihrem Notar einiges in ihrem Testament ändern lassen. Was das gewesen sein soll, bleibt unbekannt. Wobei ich glaube, die Ermittler wissen das schon mehr, was da geändert werden sollte. Und vielleicht führte das letztendlich auch zu diesem grausamen Mord.

 Das könnte ich mir sehr, sehr gut vorstellen. Was man auch feststellte, eines der wichtigsten Informationen, finde ich auch in diesem Fall ist, dass es keine Einbruchspuren gegeben hat. Und Liselotte hat ja eventuell dann der oder demjenigen sogar im Bademantel geöffnet und man macht doch eigentlich jemand nur im Bademantel auf, wenn man ihn wirklich gut kennt.

Das spricht für mich eher dafür, dass sie ihren Mörder vielleicht kannte. oder eben jemand vielleicht einen Schlüssel hatte oder sich den nachmachen lassen hat, wie auch immer, und dann in das Haus ja hineingekommen ist oder irgendwie eine kleine Lücke war, ein kleines Zeitfenster, wo die Tür offen war, sie vielleicht den Müll rausbrachte oder wie auch immer und dann eben jemand über sie hergefallen ist.

 Das ist natürlich auch noch eine Möglichkeit, die es erklären könnte, weshalb es keine Einbruchspuren gab. Ja, einer der wichtigsten Hinweise in diesem Fall ist auch, dass Anwohner einen Daimlerfahrer gesehen haben wollen, der teils Leute ansprach, ob sie wüssten, wo Lise Lotto wohnen würde. Er sei ein alter Bekannter, aber auch diese Spur führte ins Leere.

 Es ist natürlich auch möglich, dass das ihr Mörder gewesen sein könnte. Ja, und nun kommen wir zu dem kleinen Update in dem Fall. Ich war sehr erfreut darüber, dass Aktenzeichen XY diesen Fall jetzt auch endlich mal aufgegriffen hatte. Noch während der Sendung meldete sich eine erste Zeugin, in letzter Sekunde, so heißt es, erreichte die Beamten an den Telefon im Studio, einen Anruf einer ehemaligen Mitarbeiterin von Lise Lotte.

 Inzwischen gibt es wohl weitere Personen, die sich auch gemeldet haben. Allerdings seien das nicht allzu viele, sagte Polizeisprecher Henrik Kajer. Derzeit stünden Vernehmungen noch aus und die Zeugin allerdings, die sich während der Sendung meldete, ist bereits am selben Abend noch vernommen worden. Also, das muss ziemlich wichtig gewesen sein.

 Es bleibt also abzuwarten, ob durch neue Vernehmungen noch neue Hinweise zu dem Mordfall bei der Kripo eingehen werden und dieser hoffentlich noch gelöst werden kann. Dieser Fall, das würde ich mir so sehr wünschen, weil er auch schon so lange ungelöst geblieben ist bisher. Das würde ich mir besonders für Liselotte selbst wünschen und alle, die sie gemocht haben natürlich, die wohl nach dem Tod ihres Mannes auch ein sehr einsames Leben führte und dann wirklich richtig qualvoll sterben musste.

 Also, das wünscht man wirklich keinem. M kann man wirklich nur hoffen, dass das Aufrollen des Falls jetzt endlich zu einem Erfolg in dem Callcase führen wird. Jetzt kommen wir zum letzten Fall. Es geht um den Mordfall Jennifer Sharinger. Ich hatte euch da schon mal ein kurzes Update über den Fall gemacht, aber hier noch mal eine kurze Zusammenfassung des Falls und dann kommen wir zum ja, ich sage jetzt mal erfreulichen Update, obwohl man das nicht unbedingt erfreulich nennen kann, aber wenn sich ein Fall klärt, ist es ja

eigentlich immer erfreulich trotzdem, auch wenn es um einen Mordfall geht, der vorher einen vermissten Fall gewesen ist. Jennifer Scharinger kurz Jenny verschwandze im Alter von 21 Jahren. Sie lebte mit ihrem Freund in Wien Brigenau in der Ospelgasse und am 21. Januar 2018 fuhr Jenny mit ihm noch zur Mutter und dann in die Wohnung.

 Und am Abend war sie mit einer Freundin verabredet. Die beiden gingen in eine Cocktailb. Das wurde ein recht langer Abend und sie erzählte ihrer Freundin von dem, was sie in Zukunft alles so vorhabe. Jenny war übrigens Jura Studentin, jobte nebenbei noch und sie hatte Ziele für ihr weiteres noch so junges Leben. Und der Abend mit ihrer Freundin dauerte auch etwas länger als erwartet und es fuhr keine U-Bahn mehr zurück, sodass sie ihren Freund dann bitten musste, sie bei ihrer Freundin abzuholen.

Continue reading….
Part 1 of 2Part 2 of 2 Next »

Disclaimer: This story is fictional and created for entertainment purposes only. Any names, characters, places, or events are fictitious or used fictitiously. No real person or organization is intended to be portrayed.

You Might Also Enjoy