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IN NUR WENIGEN SEKUNDEN … SPURLOS VERSCHWUNDEN … Der Fall Katrice Lee … T

IN NUR WENIGEN SEKUNDEN … SPURLOS VERSCHWUNDEN … Der Fall Katrice Lee … 

Hallo meine Lieben und willkommen zu diesem neuen Video. Ja, heute geht’s hier auf meinem Kanal schon wieder weiter mit True Crime und damit auch mit einem neuen Fall, den ich mir ausgesucht habe und über den ich euch gerne berichten möchte. Der 28. November 1981 beginnt für die Familie Lee im Nordreheinwestfällischen Padborn.

 zunächst wie jeder andere Tag auch, obwohl dieser Samstag tatsächlich ein besonderer Tag werden soll, denn die jüngste Tochter von Sharon und Richard Lee, die kleine Catrice, hat heute Geburtstag. Sie wird 2 Jahre alt und dieser Anlass soll mit der ganzen Familie gefeiert werden. Doch dieser 28. November 1981 entwickelt sich stattdessen zu einem unvorstellbaren Albtraum.

 Denn von einer Sekunde auf die andere ist nichts mehr wie es einmal war. Viele von euch haben das vielleicht selbst schon einmal erlebt. Ihr seid mit eurem Kind im Supermarkt beim Einkaufen und alles läuft wie immer. Doch dann ist man plötzlich nur ganz kurz für einen flüchtigen Moment abgelenkt und auf einmal ist das Kind nicht mehr neben euch, wo es aber gerade eben noch gestanden hat.

 Und was passiert dann? Man sieht sich hektisch um, kann es aber nirgendwo in seiner unmittelbaren Umgebung mehr sehen. Man dreht sich um, sieht nach vorn, sieht nach hinten, schaut in die Gänge. Ein Gefühl von Angst und Panik steigt von ganz weit unten bis nach oben in den Hals, der sich plötzlich zuschnürt. Der Kopf dreht sich, man fängt an zu schwitzen, die Gedanken rasen, man läuft durch diesen Supermarkt, das Herz schlägt unheimlich schnell und immer noch schneller.

Und in dem Moment seht ihr euren kleinen Ausreißer plötzlich mit großen Augen vorm Süßigkeitenregal stehen und es setzt eine unglaubliche Erleichterung ein. Und auch wenn man über das, was da im Supermarkt in innerhalb von wenigen Sekunden oder Minuten passiert ist, sehr wahrscheinlich noch den Rest des Tages oder vielleicht auch noch in den kommenden Tagen nachdenkt, es auch einer Freundin oder wenn man nach Hause kommt, dem Mann oder der Frau erzählt, was man erlebt hat, verliert dieses Gefühl von Angst und Panik dann irgendwann an

Intensität. Doch in meinem heutigen Fall wird genau das nicht passieren, was zurfolge hat, dass die Familie Lee, um die es heute in diesem Video gehen wird, seit nun mehr 44 Jahren mit einem unerträglichen Gefühl der Ungewissheit leben muss. Was ist mit Catrice Lee geschehen? Was wissen wir über den Tag ihres Verschwindens, über die Umstände und über die Ermittlungen der Polizei? Genau darüber sprechen wir in meinem heutigen Video und damit meine Lieben, ihr wisst es, fangen wir hier wie immer ganz am Anfang an. Anfang der 80er Jahre

lebt die Familie Lee, bestehend aus Vater Richard, Mutter Sharon und den beiden gemeinsamen Kindern des Paares, ihrer ältesten Tochter Natascha und der kleinen Catrice, bereits seit etwas mehr als 2 Jahren im Nordreheinwestfälchen Paderborn, genauer gesagt im Stadtteil Schloss Neuhaus im Norden der Stadt. Vater Richard Lee wurde in seiner Funktion als Berufsunteroffizier.

Zuletzt war wohl Sergeant Major in der britischen Armee 1979 in Deutschland stationiert, weswegen er und seine Familie damals ins Land kamen. In den Jahren des kalten Krieges unterhielten die britischen Streitkräfte in und um die Stadt Padaborn, besonders im Raum Schlossneuhaus, umfangreiche Truppenstandorte sowie mehrere britische Wohn- und Versorgungseinrichtungen.

 Und mit der Zeit wuchs dort dementsprechend eine eigene britische Militärgemeinde, für die auf dem Kasernengelände und in der näheren Umgebung verschiedene Anlaufstellen entstanden, etwa Naffy Shops, Clubs, Pubs und Freizeiteinrichtungen, die den Soldaten und ihren Familien als Treffpunkte gedient und das örtliche Leben auch sichtbar geprägt haben.

Während der im Jahr 1981 32 Jahre alte Richard Lee, also seinen Dienst in der Armee leistet, wo er als absolut pflichtbewusst und zuverlässig beschrieben wurde, kümmert sich Sharonlee zu Hause um ihre beiden Töchter. Ihre älteste Tochter Natascha, 7 Jahre alt und auch um die kleine Catrice, die 1979 im britischen Militärkrankenhaus in Rinteln in Westdeutschland geboren wurde und somit das Nesthäckchen der Familie ist.

 Und Sharon Lee berichtete später auch, dass ihre beiden Töchter absolute Wunschkinder waren und als Schwestern einfach unzertrennlich gewesen sind. Allin hatte sich die Familie Lee in Westdeutschland wohl gut eingelebt. Die britischen Familien ins Schlossneuhaus kannten sich in der Regel wohl auch recht gut untereinander. Man hatte ein enges soziales Netz gebildet und was dazu kam war, dass Sharon Lee Schwester Wendy gemeinsam mit ihrem Ehemann Cliff seit einiger Zeit im benachbarten Bielefeld gelebt hat, da die beiden dort ebenfalls innerhalb der Streitkräfte

stationiert gewesen sind. Das heißt also, man war nicht nur umgeben von Nachbarn, Bekannten und Freunden, sondern man hatte auch Familienmitglieder nahe bei sich. Catrice Lee, das jüngste Kind von Richard und Sharon, wurde am 28. November 1979, wie ich gerade vorher, glaube ich, schon einmal erwähnt habe, in einem Militärkrankenhaus in Rinseln geboren, kurz nachdem die Familie nach Deutschland kam.

 Und Catrice wurde später von ihren Eltern als unheimlich fröhliches, aufgewecktes und lebensfrohes kleines Mädchen beschrieben, das gerne gespielt hat, neugierig und lebhaft war. Neben ihrem verschmitzten Lächeln und den hellbraunen Locken hatte Catrice aber noch zwei weitere körperliche Merkmale, die später in den Ermittlungen auch eine wichtige Rolle spielen sollten.

 Zum einen ein rosafarbenes fleckiges Muttermal am unteren Rücken. Zum anderen schielte Catrice leicht auf dem linken Auge. Medizinisch spricht man dabei von einem Strabismus, also einer Fehlstellung der Augen, bei der die Blickrichtung eines Auges vom anderen abweicht. Doch auch wenn Catrice Lee in einem Alter war, in dem Kinder sehr gerne viel Neues entdecken wollen und auch durchaus Abenteuerlustig sein können, es gab eine Sache, von der sich Catrice soweit es ging fernhielt, nämlich von Wasser.

 Ihr Vater Richard sagte später, dass Catrice geradezu Angst vor Wasser hatte und auch diese Tatsache wird ähnlich wie ihre körperlichen Merkmale später ebenfalls noch eine sehr große Rolle spielen. Und damit kommen wir jetzt in den Herbst 1981. Der 28. November 81 sollte für die Leigentlich ein wundervoller Tag werden, denn das jüngste Mitglied der Familie Catrice hat Geburtstag.

 Sie wird 2 Jahre alt und dieser Anlass soll jetzt auch gebührend gefeiert werden. Genau darum kommen an diesem Samstag bereits frühmgens Tante Wendy und auch Onkel Cliff aus Bielefeld zu Besuch, um bei den Vorbereitungen für die kleine Geburtstagsfeier, die für den Nachmittag geplant ist, mitzuhelfen. Doch dann gegen 10 Uhr an diesem Samstag Vormittag beschließt Sharonlee die Wohnung noch einmal zu verlassen, da sie noch einige Besorgungen für Catrices geplante Geburtstagsfeier am Nachmittag machen muss. Unter anderem wollte sie wohl noch

ein paar Snacks, andere Lebensmittel und Getränke einkaufen. Und das bedeutet, dass sich die Familie an diesem Punkt jetzt aufteilt. Während Catrices große Schwester Natascha zusammen mit ihrem Onkel Cliff zu Hause bleibt, um die Wohnung noch ein wenig für den Geburtstag zu dekorieren, fahren Richard Lee seine Frau Sharon zusammen mit Tante Wendy und Catrice zum Einkaufen.

Aber sie fahren nicht in irgendeinen xbeliebigen Supermarkt um die Ecke. Stattdessen ist das Ziel der Nafish Shop ins Schloss Neuhaus, indem die Leas wohl auch in der Vergangenheit regelmäßig eingekauft haben. Denn Navi steht für Navy Army und Airforce Institutes und der Naf Shop ist eine Art Supermarkt, der speziell für britische Soldaten und deren Familien betrieben wird und vor allem Produkte des täglichen Bedarfs sowie typisch britische Warn bereitstellt, die für die in Deutschland stationierten Militärangehörigen

vorgesehen sind. Das bedeutet, der Nafishop in Padabornschloss Neuhaus, den Richard Lee jetzt an diesem Samstag Vormittag ansteuert, ist grundsätzlich für Angehörige der britischen Streitkräfte bestimmt und Außenstehende sind eigentlich nicht als reguläre Kundschaft vorgesehen. Man muss allerdings sagen, dass diese Vorgabe anscheinend nicht besonders streng kontrolliert worden ist und dass es wohl auch keine regelmäßigen Einlasskontrollen an diesem Nafishop gegeben hat.

 Das bedeutet, dass es theoretisch möglich gewesen wäre, dass sich an diesem Samstag auch Personen im Laden aufgehalten haben, die dort eigentlich nicht hätten sein dürfen. Und als die leas jetzt also gegen 10:30 Uhr auf dem Parkplatz des Nafish Shops ankommen, zeigt sich auch direkt, wie stark der Markt an diesem Tag frequentiert ist, denn jetzt nur wenige Wochen vor Weihnachten und noch dazu an einem Samstag herrscht dort Hochbetrieb.

Zwischen dicht an dicht stehenden Fahrzeugen, rangchierenden Autos und wartenden Fahrern ist kaum noch ein freier Parkplatz zu finden, weswegen Richard sich nach kurzem hin und Her dazu entschlossen hat, draußen im Wagen zu warten, während Sharon gemeinsam mit ihrer Schwester Wendy und der kleinen Catrice jetzt aus dem Auto aussteigen und kurze Zeit später zu dritt den Nafish Shop durch den Hintereingang, denn der Haupteingang vorne war an diesem Samstag wohl geschlossen betreten und im Laden angekommen verlief das

alles in den jetzt kommenden 20 Minuten wohl erst einmal vollkommen normal. Soweit ich das bei meiner Recherche verstanden habe, saß Catrice, die an diesem Vormittag ihre roten Wellington Gummistiefel, ein blaugrünes Kleid mit einer weißen Bluse darunter und eine helle Strumpfhose getragen hat, zunächst eine Zeit lang vorne im Einkaufswagen, wobei sie nach einiger Zeit quäelig wurde und raus wollte.

 Sharon hat ihre Tochter dann daraufhin wohl auf den Arm genommen und sie getragen, während Tante Wendy den Einkaufswagen geschoben hat. Und so erledigt man jetzt also nach und nach die Einkäufe. Doch dann um kurz vor 11 Uhr, als die drei schließlich gemeinsam an der Kasse anstehen, fällt Sharonlee auf, dass sie die Chips vergessen hat, weswegen sie sich dazu entschließt, noch einmal zum Snackregal zurückzulaufen.

Sie lässt Catrice jetzt also bei ihrer Schwester Wendy an der Kasse zurück und macht sich auf den Weg in Richtung Chips. Doch kaum ist Sharen um die Ecke und damit auch gleichzeitig aus dem Sichtfeld ihrer kleinen Tochter verschwunden, will Catrice ihr hinterher. Sie soll zu ihrer Tante Wendy noch gesagt haben, ich will zu Mama.

 Und dann läuft sie also los. und verschwindet spurlos bis heute. Denn als Sharon Lee gerade einmal, wie sie später gesagt hat, 40 Sekunden oder höchstens eine Minute danach wieder zurück an die Kasse kommt, ist Catrice nicht da. Und beide Frauen, sowohl Sharen selbst als auch Wendy, waren für einen kurzen Moment verwirrt und irritiert, denn Sharon ging davon aus, Catrice ist nach wie vor bei ihrer Tante Wendy an der Kasse und Wendy ging davon aus, dass Catrice die paar Meter zu ihrer Mutter zum Snackregal gelaufen ist. Doch genau

in dieser kurzen Zeitspanne von nicht einmal einer Minute, in der das Kind zwischen ihrer Tante Wendy und ihrer Mutter Sharen im Gedränge des Supermarkts für wenige Augenblicke unbeaufsichtigt gewesen war, muss irgendetwas mit Catrice Lee geschehen sein, denn sie ist verschwunden. Und der Albtraum beginnt.

 Zunächst suchen Sharon und ihre Schwester Wendy jetzt zu zweit den ganzen Markt ab. Sie laufen durch die Gänge, rufen nach Catrice, sprechen Leute an, fragen, ob irgendwer die Kleine gesehen hat. In diesem Nafishop gab es neben der regulären Lebensmittel auch eine Bekleidungsabteilung und auch dort suchen Sharon und Wendy jetzt überall nach Catrice.

 Vielleicht ist sie in diese Bekleidungsabteilung hineingelaufen, hat sich verlaufen und versteckt sich jetzt irgendwo hinter einem der großen Kleiderständer. Doch als Catrice auch dort nirgendwo gefunden werden kann, wird Sharon Leees Panik immer größer. Zusammen mit ihrer Schwester betritt sie darum kurze Zeit später auch das Büro der Geschäftsleitung des Nafishops und schlägt Alarm.

 Und auch Richard Lee, der ja nach wie vor draußen in seinem Auto auf dem Parkplatz gewartet hat, hat sich an irgendeinem Punkt gefragt, was da eigentlich so lange dauert. Und als er einen Parkplatz bekommen hat, ist auch er Navishop hineingegangen und hat so erfahren, dass seine zwei Jahre alte Tochter verschwunden ist.

 und viele der britischen Soldaten und auch andere Militärangehörige, die an diesem Samstag im Naf Shop eingekauft haben, bekamen jetzt natürlich auch mit was da vor sich geht und haben sich direkt der Suche nach Catrice angeschlossen. Man sucht also jetzt im Laden draußen auf dem Parkplatz und auch auf dem Gelände. Was bedeutet, dass bereits kurz nachdem Catrice überhaupt zum letzten Mal gesehen worden ist, zumindest eine erste improvisierte Suche nach ihr beginnt, an der sowohl viele Kunden aus dem Laden als auch zumindest zum Teil das Personal

des Nafish Shops involviert gewesen ist. Außerdem wird jetzt auch direkt die örtliche deutsche Polizei und auch das RM, also die zuständige Royal Military Police informiert, woraufhin dann auch die erste professionelle umfangreiche Suche nach Catrice in die Wege geleitet wird. Die Umgebung rund um den Navikompletz wird jetzt systematisch abgesucht.

 Dabei kommen im Laufe des späten Nachmittags auch Suchhunde und Hubschrauber zum Einsatz, die über dem Areal kreisen und die Suche weitet sich dann auch aus. Schloss Neuhaus wird im Westen von der Lippe durchzogen, einem Fluss, der unweit des Nafishops vorbeifließt und auch der Schlossgraben und der nahegelegene Lipsee, ein See, der durch die Lippe gespeist wird, liegen in der Umgebung.

 Aus Angst, Catrice könnte vielleicht aus dem Gebäude des Nafishops hinaus in Richtung Wasser gelaufen sein, werden diese Gewässer jetzt auch in die Suche mit einbezogen. Dabei wird das Wasser des Schlossgrabens der alten Schlossanlage Neuhaus auch vorsorglich abgepumpt und sowohl die Lippe als auch der Lipsee werden mit Hilfe von Tauchern der Feuerwehr sowie des technischen Hilfswerks durchkämmt.

Darüber hinaus rücken in den ersten 48 Stunden nach Catrice verschwinden Soldaten, Polizisten und auch viele freiwillige Helfer mit an, die Wälder, Felder und die Wege im Stadtteil Schlossneuhaus absuchen. Straßensperren werden dann auch errichtet, Autos angehalten, Kennzeichen notiert und Personen befragt.

 Doch trotz alledem verläuft die erste unmittelbare Suche nach Catlee ergebnislos. Weder sie selbst noch irgendein Kleidungsstück, das sie an diesem Tag getragen hat, konnte irgendwo ausfindig gemacht werden. Ein grauenvoller Zustand für die Familie Lee. Ich meine, man kann sich das ja sowieso kaum vorstellen, zumindest ich kann es jedes Mal wieder aufs Neue nicht. Dieser 28.

November 1981 sollte ein besonderer Tag werden, vor allen Dingen für Catrice. Es war ihr Geburtstag und dann fährt man einkaufen, steht an der Kasse an, stellt fest, man hat die Chips vergessen, will nur noch mal eben schnell eine Packung holen, kommt Sekunden später wieder zurück und das Leben, wie man es kannte, ist einfach zu Ende für immer unwiderbringlich vorbei.

 Und dann schwindet die Hoffnung noch dazu, umso mehr Zeit vergeht, in der das Kind nicht gefunden werden kann, denn Catrice ist wie vom Erdboden verschluckt. war es weder in den ersten Stunden, noch in den ersten Tagen und auch nicht in den folgenden Wochen eine heiße Spur zu Catrice gab, setzt man auf Seiten der Polizei die Hoffnung dann irgendwann auf mögliche Sichtungen, auf Zeugen, die das Mädchen entweder alleine oder auch in Begleitung einer anderen Person auf dem Gelände des Nafish Shops selbst oder sonst irgendwo in der Stadt gesehen

haben. Und tatsächlich gehen auch zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung ein, darunter Meldungen, wonach ein Kind das Catrice Erscheinungsbild entsprach, auf einem Spielplatz in der Stadt beobachtet worden ist. Ein weiterer Zeuge will ein Kind, das Catrices Erscheinungsbild entsprach, in einem Kaufhaus im Rheinland gesehen haben und ein Fahrradfahrer teilt der Polizei mit.

Er habe in der Nähe einer Pferdekoppel ein kleines Mädchen auf dem Gepäckträger eines Fahrrads gesehen, das seiner Einschätzung nach Catrice gewesen sein könnte. Doch man muss sagen, auch wenn die Polizei jeden einzelnen dieser Hinweise aufnahmen und geprüft hat, hat sich aus keinem davon ein Ansatz für eine belastbare Spur ergeben, denn die Mädchen, die die Zeugen dort gesehen haben wollen, stellten sich entweder als andere Kinder heraus oder aber die Spur verlief im Sand.

 Ein besonders konkreter Hinweis ging dann aber ein Jahr nach Catrice Verschwinden im Herbst 1982 ein, als ein Mann aus Osnabrück einen Zeitungsartikel liest, indem jetzt zum Jahrestag im November erneut an Catrices Verschwinden erinnert worden ist. Der Postbote, der wie gesagt in Osnabbrück gelebt hat, meldet sich daraufhin bei der zuständigen Polizeistelle in Paderaborn und erklärt, dass er etwa ein Jahr zuvor, also unmittelbar nach Catrice Verschwinden, plötzlich auf der Straße auf ein kleines, offenbar orientierungslos würgendes Mädchen

getroffen sei, dessen Erscheinung seiner Erinnerung nach mit der Beschreibung von Catrice übereingestimmt hat, da das kleine Mädchen ohne eine Begleitung eines Erwachsenen einfach auf der Straße lief, habe er das Kind daraufhin zur nächsten Polizeidienstelle in Osnabbrück gebracht und der Postbote ist sicher, dass es sich dabei um Catrice gehandelt haben muss.

 Doch auch wenn diese Zeugenaussage zunächst sehr vielversprechend klang und für Catrices Familie, die seit nun mehr fast einem Jahr verzweifelt darauf, hofft endlich einen entscheidenden Hinweis zu erhalten, wohl einen kurzen Moment der Hoffnung bedeutet hat. Nach einer Überprüfung durch die Polizei in Padaborn hat sich gezeigt, dass das in Osnabbrück aufgegriffene Mädchen nicht Catrice Lee, sondern ein anderes Kind gewesen ist, das dann kurze Zeit später auch zurück zu seinen Eltern gebracht werden konnte.

Und mit dem Ausbleiben weiterer konkreter Spuren oder Ansatzpunkte und nachdem sämtliche Hinweise, die bisher eingegangen sind, abgearbeitet wurden, wird der Fall zum Verschwinden von Catrice Lee kälter und kälter. Etwas, dass man in vermissten Fällen dieser Art sehr oft beobachten kann. Zwar bleiben die Akten nach wie vor offen, doch die Ermittlungsarbeit an sich reduziert sich in den kommenden Jahren erheblich.

 zumal es ja weder einen Tatort im klassischen Sinne noch irgendwelche verwertbaren Spuren oder Beweise gibt, die sich kriminaltechnisch hätten auswerten lassen. Doch auch in den jetzt kommenden vielen Jahren werden die Akten zum vermissten Fall Catrice immer einmal wieder geöffnet und neu bewertet, was dazu führt, dass unter anderem im Jahr 2000 und auch im Jahr 2012 neue Ermittlungsphasen eingeleitet werden.

 Dabei entsteht zunächst im Jahr 2000 während einer internen Überprüfung durch die Militärpolizei auch ein sogenanntes Age Progression Bild von Catrice, also eine zeichnerische Darstellung, wie sie jetzt als Erwachsene aussehen könnte. Das Ziel ist dadurch auch nach so vielen Jahren die Bevölkerung erneut anzusprechen und so mögliche neue Hinweise zu erhalten.

 Und nachdem der Fall dann auch am 28. November 2000, also 21 Jahre nach Cates Verschwinden in der bekannten BBC Sendung Crimeewatch ausgestrahlt wird, meldet sich tatsächlich eine Frau, die behauptet, Informationen geben zu können. Die Zeugin behauptet in ihrer Aussage gegenüber der Polizei, ihr Exfreund, der 1981 imselben Regiment gedient hat wie Catrices Vater Richard Lee und der ebenfalls in Deutschland stationiert gewesen ist, hätte ihr einmal gestanden, ein Kind ermordet zu haben.

 Und als die Zeugen jetzt auch noch den Namen ihres Ex-Freundes Preis gibt, macht sich die Royal Military Police auf den Weg zu diesem ehemaligen Soldaten, um ihn zu befragen. Doch dieser seiner Aussage vehementend ab jemals so etwas gesagt zu haben und man fand auch keine weiteren Anhaltspunkte geschweige denn irgendeinen Beweis, dass dieser Mann etwas mit Catrices Verschwinden zu tun gehabt hat, weswegen auch diese Ermittlung ins Lehre lief.

 Doch im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Catrice Lee passiert jetzt auch in den kommenden Jahren so einiges. Unter anderem wird eine Frau namens Donna Wright zu einer Gefängnisstraffe verurteilt. Donna Wright, damals 33 Jahre alt, nahm nämlich zwischen 2011 und 2012 wiederholt vor allen Dingen über Facebook und per E-Mail Kontakt zur Familie Lee auf und behauptete Catrice zu sein.

 Doch auch nachdem ihre Behauptung durch einen DNA Test zweifelsfrei widerlegt werden konnte, hat Donna nicht damit aufgehört, die le mit Nachrichten zu belästigen, was unter der Berufung auf den Protection from Harassment Act, dann schließlich zu einer Anklage gegen Donna Wright, einer anschließenden Gefängnisstrafe von 3 Monaten und auch einem Kontaktverbot gegenüber der Familie liegeführt hat.

Auf Grundlage einer weiteren neuen Ermittlungsbewertung entschied sich die britische Polizei dann im Jahr 2018 einen konkreten Ort in Padaborn erneut unter die Lupe zu nehmen, nämlich das Ufer der Alme. Denn bereits damals im Jahr 1981 gab es offenbar die Aussage eines Zeugen, der am Tag von Catrices Verschwinden in der Gegend um den Nafop einen Mann beobachtet haben will, der ein kleines weinendes Kind zu einem grünen Auto getragen hat.

 Und nur einen Tag später, einen Tag nach Catrice Verschwinden, hat man ein ähnliches grünes Fahrzeug dann eine ganze Zeit lang auf einer Brücke über der Alme beobachten können. Doch jetzt 2018 aufgrund dieser erneuten Bewertung bekommen diese Aussagen in Bezug auf die Alme, in Bezug auf dieses grüne Fahrzeug, das man da auch gesehen hat, eine neue Bedeutung und sie werden auch ein zentrales Element in diesen neuen Ermittlungen.

Anfang Mai 2018 beginnt man darum auch an diesem Abschnitt des Almeufers eine groß angelegte Suchaktion an der rund 100 britische Soldaten, Militärpolizisten und forensische Spezialisten beteiligt waren und bei der in einem etwa 200 m langen Bereich das Erdreich Schicht für Schicht abgetragen, durchsiebt und sorgfältig untersucht wurde in der Hoffnung dabei auf Kleiderreste oder andere mögliche Spuren zu stoßen, die nach so vielen Jahren noch erhalten geblieben sein könnten.

Doch nachdem die Arbeiten dann über mehrere Wochen hinweg weiter fortgeführt worden sind, kam man zu einem Abschluss und musste feststellen, dass man erneut keine verwertbaren Hinweise finden konnte. Die wenigen Knochenfragmente, die gefunden worden sind, waren nicht menschlich und das gesamte Gelände wurde dann in Bezug auf das Verschwinden von Catrice Lee als nicht mehr relevant eingestuft, womit auch dieser Ermittlungsansatz letztendlich abgeschlossen war.

 Im September 2019, also fast 38 Jahre, nachdem Catrice Lee zum letzten Mal gesehen worden ist, kam es aber dann erneut zu einer unerwarteten Entwicklung, als die Royal Military Police in Swinton in der Grafschaft Wilcher einen 74 Jahre alten ehemaligen Soldaten festnahm, der 1981 ebenfalls in Padaborn stationiert gewesen ist.

 Das Wohnhaus dieses Mannes, ebenso wie sein Garten, wurde von einem Team der Spurensicherung genau durchsucht, wobei dabei in einem Teil des Gartens Grabungsarbeiten stattfanden. Auch Catries Familie wurde von der Polizei über diese Entwicklungen informiert. Und auch wenn wohl nie irgendwelche Informationen an die Öffentlichkeit gelang sind, wie genau oder wodurch die Polizei auf diesen ehemaligen Soldaten aufmerksam wurde, nachdem er zwei Tage festgehalten und vernommen worden ist, ließ man auch ihn wiedergehen, da die Durchsuchung seines

Hauses und auch die Durchsuchung seines Grundstücks keinerlei belastbare Hinweise zu Tage gebracht haben. Heute im Jahr 2025 ist Catrice Lee seit nun mehr fast 44 Jahren spurlos verschwunden. Und auch wenn sowohl auf deutscher als auch auf britischer Seite innerhalb der Polizeibehörden bereits kurz nach ihrem Verschwinden wohl sämtliches verfügbares Personal mobilisiert wurde, so muss man sagen, dass es später sehr viel Kritik vor allen Dingen von Catrices Familie gerade in Bezug auf die Anfangsphase der Ermittlungen gegeben hat. z.B. hat es

offenbar viele, viele Stunden gedauert, bis überhaupt die ersten Hubschrauber in der Luft und die ersten Zhunde vor Ort gewesen sind. Ähnlich verhielt es sich auch mit den Straßensperren, was zurfolge gehabt haben könnte, dass Catricees bis diese ersten Straßensperren überhaupt einmal begonnen haben, bereits aus der Stadt oder möglicherweise auch über die Grenze gebracht worden sein könnte.

 Und auch was die Aufrufe in der Presse und in den lokalen Medien anging, hat es sehr lange gedauert, bis man sich überhaupt dazu entschlossen hat, die Öffentlichkeit aktiv in die Suche mit einzubinden und um Mithilfe zu bitten, wodurch auch wieder möglicherweise viele Zeugenhinweise verloren gegangen sein könnten.

 Über den Verlust ihrer Tochter und die Ungewissheit darüber, was mit ihr passiert ist, konnte Catrices Familie nie hinwegkommen. Nachdem die umfangreichen Suchmaßnahmen in Deutschland ohne Ergebnis geblieben waren und sich auch in den vielen Jahren danach keine neuen Spuren ergaben, trennten sich Richard und Sharon Lee und kehrten dann 1993 nach England zurück, wo beide unabhängig voneinander auf ihre eigene Weise versucht haben, mit dem anhaltenden Nichtwissen umzugehen.

Richard, der nach wie vor fest davon überzeugt war, dass seine Tochter am Leben ist, zog in seine alte Heimatstadt Hartlepol im Norden Englands, während Sharonley in den Süden nach Hemscher ging. Und auch auf Nataschas Leben hatte dieser plötzliche Verlust große Auswirkungen. Sie war beim Verschwinden ihrer kleinen Schwester selbst erst 7 Jahre alt und die beiden standen sich sehr nah.

Manchmal denke ich, hätte ich es verhindern können. Diese Schuldgefühle hatte ich lange Zeit. Heute weiß ich, es hätte trotzdem passieren können. Aber wäre ich mitgegangen und hätte ihre Hand gehalten, vielleicht wäre sie dann nicht verschwunden. So Natascha in der ZDF Sendung Aktenzeichen XY ungelöst.

 Wo ist mein Kind? in der Fall ihrer Schwester Catrice im Jahr 2013 behandelt wurde. Was könnte mit Catrice Lee am 28. Januar 1981 in den wenigen Augenblicken, in denen sie unbeaufsichtigt war, passiert sein? Wie man sich vorstellen kann, haben sich dazu sowohl damals 81 als aber natürlich auch in den letzten vier Jahrzehnten sehr viele Theorien entwickelt, von denen wir uns jetzt einige, die wichtigsten, auch die, die die Polizei ins Auge gefasst hat, genauer anschauen werden.

 Und wir beginnen mit der ursprünglichen Theorie der deutschen Polizei 1981, nämlich der, dass Catrice Lee ertrunken sein könnte. Nach dieser bereits früh von der deutschen Polizei ins Auge gefaßen Theorie wäre Catrice von sich aus unbemerkt durch den Hintereingang des Nafish Shops hinaus auf die Straße gelangt, hätte sich dann von dort aus weiter in Richtung des nahe gelegenen Flussufers der Lippe bewegt, ist dort dann ins Wasser gefallen und ertrunken.

Genau dieser Verdacht führte ja darum auch zu unfangreichen Suchmaßnahmen rund um die Lippe, den Lipsee und den Schlossgraben. Taucher und Suchmannschaften waren ja damals tagelang im Einsatz. Jedoch wie gesagt, man fand niemals eine Spur von Catrice Lee. Und man muss auch sagen, dass dieses Szenario, dass sie ertrunken sein könnte, für ihre Familie von Anfang an nur schwer vorstellbar war.

 Richard Lee hat bereits 1981 darauf hingewiesen und hat das später mehrfach noch wiederholt, dass seine Tochter große Angst vor Wasser gehabt hat. Niemals wäre sie in seiner Einschätzung freiwillig bis zu diesem Flussufer hinuntergelaufen. Geschweige wäre sie so nah ans Wasser herangegangen, dass sie hineingefallen sein könnte.

 Aus seiner Sicht und auch aus der Sicht von Catrices Familie allgemein sprach sowohl ihr Verhalten vor ihrem Verschwinden in Bezug auf Wasser, als auch das Fehlen sämtlicher Spuren gegen diese Theorie. Und ganz ehrlich, ich persönlich glaube auch nicht daran, dass dieses 2 Jahre alte Kind von sich aus durch diesen ganzen Nafishop hindurch bis zum Hinterausgang gekommen ist.

 dort dann wie auch immer die Tür aufgemacht hat, den Laden verließ über das Gelände bis hinunter zum Flussufer kam. Das ist für mich alles wirklich sehr schwer vorstellbar. Ich weiß natürlich nicht, wie diese Tür des Nafish Shops beschaffen gewesen ist. Ob das eine Tür war, die man einfach schnell mal aufdrücken konnte oder ob man sie aufmachen musste, ob sie schwer war, ob sie leicht zu öffnen gewesen ist.

Theoretisch ist es natürlich möglich, dass eine Zweijährige eine Tür öffnen kann und dementsprechend kann es auch nicht ausgeschlossen werden, dass das Catrice gelungen ist, aber dass sie im Anschluss daran 70 m bis zu diesem Flussufer hinuntergelaufen sein soll und dann ins Wasser fällt und er trinkt, ohne dass das am helligsten Tag an einem Samstag, wo so viele Menschen auch draußen auf dem Gelände unterwegs gewesen sind, niemanden aufgefallen sein soll.

 Das ist ähm für mich wie gesagt eher unwahrscheinlich, was natürlich nicht heißt, dass es nicht so gewesen sein kann. Es heißt nur, dass ich persönlich nicht daran glaube und soweit ich das bei meiner Recherche nachvollziehen konnte, hielten auch Catrice Eltern das aus den unterschiedlichsten Gründen für sehr, sehr unwahrscheinlich.

 Zu den vielen Überlegungen, die im Laufe der Jahre auch immer wieder diskutiert worden sind, gehört auch die, dass Catrice an diesem Samstag ganz bewusst von jemanden mitgenommen worden ist, der sie dann später als sein eigenes Kind großgezogen hat. Dass jemand, möglicherweise eine Einzelperson oder aber auch ein Paar, das Zugang zu diesem Nafop hatte, Catrice mit sich nahm und sie anschließend in eine völlig neue familiäre Umgebung brachte.

 Diese Überlegung lehnt sich an an andere international bekannte Fälle, in denen Kleinkinder entführt und später dann in anderen Familien großgezogen wurden, ohne dass sie sich über ihre eigene Identität überhaupt im Klan waren. Für diese Theorie könnte insbesondere der Umstand sprechen, dass nach dem 28. November keinerlei Lebenszeichen, Drohungen, Lösegeldforderungen oder Spuren einer Gewalttat in Bezug auf Catries jemals aufgetaucht sind.

 Und wenn man dieses Szenario nicht ausschließen will, ist es durchaus denkbar, dass Catrice in einer anderen Familie aufgewachsen ist, von ihrer tatsächlichen Herkunft nie erfahren hat und auch heute noch am Leben ist. Eine weitere Theorie beschäftigt sich mit der Möglichkeit einer spontanen Entführung von Catrice, also der Annahme, dass eine Person, sei es ein Gelegenheitstäter oder jemand, der die Situation in diesem überfüllten Nafishop gezielt ausgenutzt hat, diese wenigen Augenblicke, in denen Catrice unbeaufsichtigt war, nutzte, um

sie zu entführen. Gerade an diesem Samstag, an dem im Navfish Shop unter anderem wohl aufgrund des bevorstehenden Weihnachtsfestes ein außergewöhnlich hoher Andrang herrschte und sich die Menschen dicht an dicht durch die Gänge bewegt haben, wäre es durchaus denkbar gewesen, dass ein Fremder Catrice angesprochen und mit ihr den Markt verlassen haben könnte, ohne dass das direkt jemanden nennenswert aufgefallen ist.

 Einfach deshalb, weil die meisten Kunden in dieser Situation sehr wahrscheinlich mit sich selbst beschäftigt gewesen sind. damit beschäftigt waren, ihre Einkaufstüten zu füllen, nach Ware zu schauen und der Fokus eben nicht darauf lag, wer wann, wo, mit wem diesen Navishop verlässt. Im Zusammenhang mit einer möglichen Entführung von Catrice Lee aus diesen Navishop gab es ja bereits 1981 die Aussage eines Zeugen, der wie ich euch vorher im Video schon einmal gesagt habe gesehen haben will, wie in der Gegend rund um diesen Markt ein Mann ein

weinendes Kind auf dem Arm trug und in Richtung eines grünen Autos ging. So kann natürlich nicht ausgeschlossen werden, dass es sich bei dem kleinen weinenden Kind um Catrice und bei dem Mann, der es auf dem Arm hatte, um ihren Entführer gehandelt hat. Aber am Ende gibt es in einem Fall, wie es dieser einer ist, meist mehr Fragen als Antworten, denn keine dieser Theorien kann bislang bewiesen oder ausgeschlossen werden. Am 28.

 November 2025, also erst vor wenigen Tagen, hätte Catrice Lee ihren 46. Geburtstag gefeiert. Ihre Familie hat nie aufgehört nach ihr zu suchen und dieser Fall steht, wie ich finde, auch sinnbildlich für die verzweifelte, niemals endende Hoffnung von Eltern vermisster Kinder vielleicht doch noch eines Tages Antworten zu bekommen.

 Ja, meine Lieben, damit sind wir am Ende dieses Videos angekommen und ich persönlich und ich glaube, das klang gerade vorher auch schon einmal kurz an, als wir über die Theorien gegangen sind, glaube nicht daran, dass Catrice von sich aus diesen Nafish Shop verlassen und dann die 70 m hinunter bis zum Ufer der Lippe gelaufen ist, dass sie dort dann hineinfiel und er trank.

 Ich kann mir das wirklich nur sehr sehr schwer vorstellen, auch wenn es natürlich möglich ist. Ich glaube viel mehr, dass sie von jemanden abgefangen worden ist im Laden in dem kurzen Moment, als sie von der Kasse aus zu ihrer Mutter laufen wollte, dass sie jemand geschnappt hat, der sie vielleicht schon vorher beobachtet hat, man weiß es nicht und der auf eine Gelegenheit gewartet hat.

 Und dann hat er sie einfach geschnappt auf den Arm genommen und ist mit ihr zusammen aus diesem Nafishop hinausgelaufen. Das alles muss auch wirklich extrem schnell gegangen sein, wenn man ja bedenkt, dass Catrices Mutter nicht einmal eine Minute von ihrer Tochter getrennt war. Aber diese Zeit hat offenbar ausgereicht, um Catrice aus dem Laden hinauszubringen, wenn man an eine Entführung glaubt, was ich persönlich tue.

 Ja, meine Lieben, aber was denkt ihr mit Catrice Lee? geschehen. Schreibt mir, wenn ihr möchtet, gerne eure ganz persönliche Meinung und Einschätzung dazu unten in die Kommentare. Damit verabschiede ich mich jetzt für heute von euch. Ich wünsche euch noch einen schönen restlichen Tag und hoffe, wir sehen uns dann ganz bald im nächsten Video wieder.

Bis dahin macht’s gut.

Disclaimer: This story is fictional and created for entertainment purposes only. Any names, characters, places, or events are fictitious or used fictitiously. No real person or organization is intended to be portrayed.

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