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Die LETZTEN MOMENTE im Leben von Dru Sjodin … T

Die LETZTEN MOMENTE im Leben von Dru Sjodin … 

Hallo meine Lieben und willkommen zu diesem neuen Video. Ja, heute geht’s hier auf meinem Kanal schon wieder weiter mit True Crime und damit auch mit einem neuen Fall, den ich mir ausgesucht habe und über den ich euch gerne berichten möchte. Am frühen Abend des 22. November 2003 verlässt die 22 Jahre alte Studentin Drew Joden ihren Arbeitsplatz, ein Einkaufszentrum in der Stadt Grand Fox im US-Bundesstaat North Dakota und macht sich auf den Weg hinaus auf den Parkplatz, wo sie einige Stunden zuvor ihr Auto abgestellt hat.

Jedoch Drews Arbeitstag ist damit jetzt noch nicht zu Ende. Denn nachdem sie in den zurückliegenden Stunden in diesem Einkaufszentrum in ihrem Job als Verkäuferin gearbeitet hat, soll es etwas später an diesem Samstagabend noch zu ihrem zweiten Nebenjob weitergehen, nämlich in die Stadt in eine Bar, wo Drew als Bedienung gearbeitet hat und wo sie an diesem Samstag die Spätschicht übernehmen soll.

Jedoch genau dort wird sie nie ankommen, denn während Drew hinaus auf den Parkplatz geht und während sie gleichzeitig dabei mit ihrem Freund Christopher telefoniert hat, bricht das Gespräch plötzlich abrupt ab. Das letzte, was Christopher Lang durchs Telefon von seiner Freundin hört, sind die Worte: “Oh mein Gott, okay, okay.

” und dann nichts mehr. Als die sonst so zuverlässige Drew jetzt also weder zu Hause bei ihrer Mitbewohnerin auftaucht, noch zu ihrer Schicht in der Bar ankommt und sie auch nicht auf ihrem Handy erreichbar ist, machen sich nicht nur ihre Kollegen und ihr Freund Christopher, sondern auch ihre Freundin und Mitbewohnerin McMurphy immer größere Sorgen, weswegen man dann auch noch am selben Abend die Polizei informiert und die macht kurze Zeit später eine äußerst beunruhigende Entdeckung, denn während Drew Auto nach

wie vor auf dem Parkplatz der Mall abgestellt war und von der 22-jährigen selbst jede Spur fehlt, finden die Ermittler direkt hinter Drew Wagen auf dem Boden eine schwarze Nylon Messerscheide. Die Tatsache, dass im Laufe dieses Samstagabends niemand mehr in der Lage dazu war, Drew zu erreichen, sie sich auch bei niemand mehr gemeldet hat und das Telefonat zwischen ihr und ihrem Freund Christopher so plötzlich und auf so seltsame Art und Weise mit den Worten “Oh mein Gott, okay” plötzlich abgebrochen ist, war schon ungewöhnlich.

Doch nach dem Fund der Messerscheide jetzt in unmittelbarer Umgebung um ihr Auto herum ist klar, Drew muss irgendetwas zugestoßen sein. Doch was und wo ist sie? Wie konnte Drew überhaupt an einem so belebten Ort wie den Parkplatz eines Einkaufszentrums an einem frühen Samstagabend plötzlich verschwinden? Und was wissen wir über die wenigen Minuten bevor sich ihre Spur verloren hat? Und wie kam es dazu, dass aus der Suche nach einer jungen Frau einer der erschütternsten Kriminalfälle der Region wurde? Über all das und

vieles mehr sprechen wir in meinem heutigen Video. Und damit, meine Lieben, ihr wisst es, fangen wir hier wie immer ganz am Anfang an. Im Norden des US-Bundesstaates North Dakota unweit der Grenze zu Minnesota, liegt die Stadt Grand Folks, die nicht nur durch ihre Lage eingebettet in die weite Landschaft des Red River Valley, sondern vor allem durch die University of North Dakota geprägt ist, die der Stadt den typischen College Charakter verleih und die jedes Jahr von rund 13 000 Studierenden besucht wird. Darunter auch die 22 Jahre

alte Drew Jodan, die im Herbst 2003 schon seit einigen Jahren an der Universität studiert und die inzwischen ihr letztes Jahr im Studiengang Grafikdesign absolviert. Drew Katrina Joden kommt am 26. September 1981 als zweites Kind ihrer Eltern Allen und Linda Joden in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota zur Welt, wo sie zunächst auch gemeinsam mit ihrem zwei Jahre älteren Bruder Sven aufgewachsen ist.

 Doch als Treue gerade einmal 3 Jahre alt war, trennten sich ihre Eltern. Und auch wenn die Ehe von Linda und En damit beendet gewesen ist, so blieben die beiden trotzdem weiterhin freundschaftlich eng miteinander verbunden. Und einige Zeit später trat dann mit Sit Walker, dem neuen Mann an der Seite von Drew Mutter Linda, ein weiterer wichtiger Mensch in ihr junges Leben.

 Bid Drew Stiefvater wird später selbst sagen, dass er sie seit ihrem fünften Lebensjahr großgezogen hat und dass Dre wie eine eigene Tochter für ihn gewesen ist. Und man stand als Familie auch im Verbund mit Drews leiblichem Vater Allen eng zusammen. Drew Jodde von den Menschen, die ihr nahe standen, als sehr offen, freundlich und lebensfroh beschrieben.

 Und auch später in ihrem Leben gelang es ihr aufgrund ihrer herzlichen und lockeren Art, die sie gehabt hat, immer schnell Menschen für sich zu gewinnen und auf andere zuzugehen. Darüber hinaus war Drew aber wohl auch sehr kreativ. Schon früh galt sie als künstlerisch begabt, malte und fotografierte vor allen Dingen leidenschaftlich gerne, was sich ja dann auch in ihrer Entscheidung später Grafikdesign studieren zu wollen in gewisser Weise wiedergespiegelt hat.

Jedoch Drew war nicht nur kreativ, sondern auch sehr sportlich und allgemein vielseitig interessiert. Sie spielte Basketball, Golf, Volleyball. Sie hat ihre unterschiedlichen Interessen gut miteinander verbinden können. Einerseits nämlich offen, kontaktfreudig, beliebt mit einem großen Freundeskreis und gerne unter Menschen.

In ihrem letzten Highschooljahr wurde sie sogar zur Homecoming Queen gewählt. Andererseits eben sehr kreativ mit einem Clangespür für Gestaltung. Nach ihrem Highchool Abschluss im Frühjahr 2000 jedenfalls entschied sich Drew schließlich dazu, ihr Studium an der University of North Dakota aufzunehmen, wo sie sich in den jetzt kommenden Jahren zu einer selbständigen und unabhängigen jungen Frau entwickelt hat, die auf eigenen Beinen stand.

 Zusammen mit ihrer Freundin und Komelitonin McMurphy lebte sie in Grand Fox in der Nähe des Campus. Sie trat der Studentenverbindung Gamma Beta bei. Sie hatte regelmäßig Kontakt mit ihrer Familie und ja, sie lebt ihr Leben. Und im Herbst 2003, wo wir uns jetzt mit diesem Fall befinden, bestand Drew Alltag inzwischen auch nicht mehr nur aus Vorlesungen, Seminaren und Prüfungen, denn sie war eben jetzt in ihrem letzten Studienjahr auf der Zielgeraden ihren Abschluss in Grafikdesign zu machen, wobei sie nebenbei auch noch fest in das soziale

Leben auf dem Campus mit eingebunden war und gleichzeitig auch noch zwei Nebenjobs hatte, um sich etwas dazu zu verdienen. Zum einen arbeitete Drew als Verkäuferin in einer Victoria Secret Filiale in der Columbia Mall in Grand Fox, also einem großen Einkaufszentrum im Norden der Stadt. Zum anderen bediente sie in der El Rooco LEGE, also einer Bar in der Stadt, in der sie meist Samstagabend ab 21 Uhr die Spätschicht hatte.

Man kann also durchaus festhalten, dass Drew im Herbst 2003 einen sehr vollen, aber gleichzeitig auch gut durchstrukturierten Alltag gehabt hat. Sie war zuverlässig, fleißig und bekam anscheinend auch alle anderen Verpflichtungen, die sie neben der Uni noch hatte, gut unter einen Hut. Und mit ihren 22 Jahren, jetzt in ihrem letzten Studienjahr, lag ihre ganze Zukunft noch vor ihr.

Doch dann am 22. November 2003 sollte es mit all dem für immer vorbei sein, denn an diesem so schienes ganz normalen Samstag wird etwas Unvorstellbares mit Drew Joden passieren. An diesem 22. November 2003 fährt Drew Joden mit ihrem roten 1994er Old Small by Cuteless zunächst zur Columbia Mall, um dort wie so oft in der Vergangenheit in ihrem Nebenjob als Verkäuferin ihre Schicht anzutreten.

Nachdem sie ihren Wagen also draußen auf dem Parkplatz abgestellt hat, arbeitet sie jetzt erst einmal bis 16 Uhr bei Victoria Secrets und alles läuft wie immer. Nach ihrer Schicht um 16 Uhr jedoch verlässt Drew die Mall nicht sofort. Stattdessen schlendert sie noch eine Weile durch das Einkaufszentrum, schaut sich in verschiedenen anderen Geschäften um und kauft sich dabei, wie später auch anhand von Aufnahmen aus den Überwachungskameras nachvollzogen werden kann, auf denen Dreemig pinken Oberteil zu sehen ist, dass sie an diesem Tag

getragen hat. bei Marshall Fields sogar noch eine Handtasche. Als Drew sich dann aber und auch das konnte später anhand von Videoaufnahmen nachvollzogen werden, gegen 16:58 Uhr auf den Weg durch das Einkaufszentrum hinaus zum Parkplatz macht, ruft sie nur 2 Minuten später um 17 Uhr ihren Freund Christopher Lang an.

Zu diesem Zeitpunkt war sie bereits draußen auf den Parkplatz auf dem Weg zu ihrem Auto und zunächst verlief das Gespräch zwischen ihr und ihrem Freund Christopher auch völlig normal, bis das Telefonat dann ganz plötzlich abgebrochen ist. Christopher Lang wird später berichten, dass das Gespräch zwischen ihm und seiner Freundin wie gesagt erst einmal ganz normal lief.

Drew hatte ihm sogar noch erzählt, dass sie sich gerade erst eine neue Handtasche gekauft hat, doch dann hätte sich ihre Stimme laut Christopher plötzlich verändert. Und das letzte, was er von Drew durchs Telefon hören konnte, waren die Worte Oh mein Gott, okay, okay. Bevor die Verbindung abbrach. Nach seiner eigenen Aussage später ging Christopher Lang wohl zunächst davon aus, dass seine Freundin sich gleich wieder bei ihm melden wird, dass sie ihn zurückruft, dass es für die Unterbrechung dieses Telefonats eine

ganz harmlose Erklärung gibt. Doch nachdem das nicht geschehen ist, rief Christopher sie noch mehrfach an und hinterließ ihr auch Nachrichten, wobei Drew auf der anderen Seite auf nichts davon reagiert hat. Und als sie sich um 18 Uhr, also etwa eine Stunde, nachdem das Telefonat so abrupt beendet wurde, immer noch nicht gemeldet hat und Christopher auch nicht in der Lage dazu war, sie zu erreichen, kontaktiert er die Mitbewohnerin seiner Freundin McMurphy, von der er jetzt erfährt, dass sie in der Zwischenzeit auch noch nicht

nach Hause gekommen ist. Und das war anscheinend sehr untypisch, denn normalerweise war es wohl so, dass wenn Drew die Schicht im Einkaufszentrum bei Victoria Secrets hatte und wusste, dass sie später am Abend noch in der Bar arbeiten muss, ist sie in den Stunden, die da dazwischen liegen, immer nach Hause gefahren, um etwas zu essen, um sich frisch zu machen, um sich auf ihre Schicht in der Bar vorzubereiten.

 Doch jetzt war es eben schon nach 18 Uhr und sie ist immer noch nicht zu Hause angekommen. was sehr ungewöhnlich war, denn Drew war äußerst zuverlässig, dass sie ihren Freund nicht zurückruft, nach wie vor nicht nach Hause gekommen ist, sich bei niemanden gemeldet hat und noch dazu, wie sich jetzt auch herausstellte, um 21 Uhr nicht zu ihrer angesetzten Schicht in der Bar erschienen ist.

 Das alles war sehr ungewöhnlich, weswegen man dann jetzt auch direkt noch am selben Abend die Polizei informiert hat. Und diese macht sich dann auch gleich auf den Weg zu dem Ort, an dem Drew sich mutmaßlich zuletzt aufgehalten hat, nämlich zum Parkplatz der Columbia Mall. Und als die Beamten des Grand Folks Police Department gegen 23 Uhr genau dort ankommen, dauert es auch nicht lange, bis sie auf dem inzwischen fast leeren Parkplatz Drews Wagen ausmachen können.

 Die Beifahrertür ihres Oldsmobile Cuteless ist unverschlossen gewesen und im Auto selbst fand man persönliche Gegenstände von Drew. Darunter z.B. auch die Einkaufstüte, in der sich die Handtasche befand. die sie ja nur kurz zuvor im Einkaufszentrum noch gekauft hat, da sich wohl darüber hinaus aber auch noch weitere persönliche Gegenstände von Drew in ihrem Auto befanden, so anscheinend auch ihre Handtasche mit ihrem Geldbeutel, sprach auf den ersten Blick für die Polizei erst einmal nichts dafür, dass es sich hier um einen Raub gehandelt

haben könnte und noch etwas anderes sprachegen: Direkt hinter Drew Auto findet die Polizei nämlich eine schwarze Nylon Messerscheide mit der aufschrift Toolshop. Von dem Messer selbst allerdings genauso wie von der 22 Jahre alten Drew Joden fehlt jede Spur. Vieles sprach dafür, dass Drew während sie mit ihrem Freund Christopher telefoniert hat, es noch bis zu ihrem Auto schaffte.

 Die Tatsache jedoch, dass das Gespräch mit ihrem Freund so abrupt abbrach, dass Drew Stimme, als sie die Worte “Oh mein Gott okay okay” ausgesprochen hat, laut ihrem Freund sehr verändert klang und jetzt auch noch eine Messerscheide auf dem Asphalt direkt neben ihrem Auto gefunden wird, deutet darauf hin, dass ihr etwas zugestoßen sein muss, dass sie möglicherweise von jemanden angegriffen und dann sehr wahrscheinlich vom Parkplatz weg entführt worden ist.

Während die Polizei also jetzt noch in der Nacht mit ihren Ermittlungen beginnt, erfährt auch Drews Familie zu Hause in Minnesota, was passiert ist. Wie sich später herausstellen sollte, hat sich Alan Jodan Drews Vater noch in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf den Weg nach Grand Folks gemacht und auch ihre Mutter Linda und ihr Stiefvater Sit Walker werden bereits in den ersten Stunden nach ihrem Verschwinden direkt vor Ort sein.

Während die Ermittler noch in der Nacht die ersten Spuren auf dem Parkplatz sichern und in den kommenden Stunden den Ablauf von Drews Verschwinden versuchen zu rekonstruieren, beginnt auch schon die erste groß angelegte Suche nach ihr. Familie, Freunde, Komelitonen und zahlreiche Freiwillige schließen sich an, helfen bei der Organisation, verteilen vermissten Plakate und machen Drews Bild in der Stadt und weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt.

 Und je mehr Zeit vergeht, desto größer wird auch die Zahl der Menschen, die sich an der Suche nach ihr beteiligen. Und während genau das jetzt, wie gesagt schon innerhalb weniger Stunden, nachdem Drew verschwunden war, angelaufen ist, richtet sich der Blick der Ermittler auf das Material aus den Überwachungskameras innerhalb des Einkaufszentrums.

 Denn wenn sich schon zunächst nicht sagen lässt, was Drew draußen auf dem Parkplatz zugestoßen ist, weil es dort leider keine Kameras gegeben hat, so erhoffte sich die Polizei zumindest ihren letzten bekannten Weg durch die Mall lückenlos nachvollziehen zu können. Und das gelang auch relativ schnell, weil man durch Befragungen bereits wusste, wann Drew an diesem Samstag bei Victoria Secrets Feierabend gemacht hat und weil man auch wusste, welche Kleidung sie trug.

 Mit ihrem pinken Oberteil starch sie einfach aus der Menge der Menschen, die sich an diesem frühen Abend im Einkaufszentrum aufgehalten haben, in gewisser Weise heraus und konnte darum, als die Polizei das Material aus den Kameras gesichtet hat, sehr schnell ausfindig gemacht werden. Die Aufnahmen zeigten, wie Drew sich nach ihrem Feierabend kurz nach 16 Uhr durch unterschiedliche Läden bewegt hat, wie sie gegen 16:58 Uhr ihre neue Handtasche kauft und auch sieht man, wie sie beim Verlassen dieses Ladens ihr Handy aus der Tasche zieht, um ihren

Freund Christopher anzurufen. Jedoch beim Sichten all dieser Aufnahmen lag der Fokus der Ermittler jetzt nicht nur auf Dre selbst, sondern er lag auch auf den Menschen um sie herum. Die Hoffnung war nämlich möglicherweise jemanden ausfindig machen zu können, der ihr gefolgt ist, der sie beobachtet hat oder der sich allgemein auffällig verhielt.

Doch auch wenn auf den Aufnahmen nicht direkt zu sehen war, dass Drew von jemanden verfolgt wird, so stößt die Polizei bei der Auswertung von anderen Überwachungskameras aus der Gegend auf etwas durchaus interessantes und gleichzeitig verstörendes. Denn etwa eine Stunde bevor Drew Joden verschwunden ist, wurde im Außenbereich eines Targets, also eines Supermarkts, der sich in direkten Umfeld zu diesem Einkaufszentrum befunden hat, ein Mann gefilmt, der offenbar kein klares Ziel hatte, denn obwohl er ja in einem Supermarkt von der

Überwachungskamera aufgezeichnet wurde, hatte er weder eine Tasche bei sich, noch hat er einen Einkaufswagen mit sich geführt. Viel mehr hatte es den Anschein, als würde sich dieser Mann in diesem Supermarkt einfach nur umsehen, nach etwas oder nach jemanden ausschau halten, als er durch die Gänge geschlendert ist, bevor er sich dann auf eine Bank in der Nähe des Ausgangs von Target gesetzt hat, um dort, so schien es, Frauen zu beobachten, die den Laden in Richtung Parkplatz verlassen haben.

Und wie gesagt, das alles spielte sich nur eine Stunde vor Dre Verschwinden in unmittelbarer Nähe des Einkaufszentrums ab. Während man jetzt auf Seiten der Ermittler als nächstes versucht, die Identität dieses sich auffällig verhaltenden Mannes herauszufinden, geht die Suche nach Dru intensiv weiter und die Zahl der Menschen, die sich an der Suche nach ihr beteiligen, wird immer größer.

 Beste Sammelpunkte werden eingerichtet und Suchaaktionen koordiniert vorbereitet, wobei Tru Familie und ihre Freunde auch öffentlich auftreten, mit den Medien sprechen und auch Interviews geben, um auf ihr Verschwinden aufmerksam zu machen. Und genau in dieser Phase, jetzt nur wenige Tage nach Dreuce verschwinden, erhält die Polizei einen neuen wichtigen Hinweis, der Suche nach Drew erstmals eine ganz bestimmte Richtung gibt, denn ich hatte euch ja vorher schon gesagt, dass Drew unmittelbar vor ihrem Verschwinden draußen auf dem Parkplatz des

Einkaufszentrums noch mit ihrem Freund Christopher Leng telefoniert hat, der dann wiederum, nachdem das Telefonat plötzlich abgebrochen ist, nicht mehr in der Lage dazu war, Drew zu erreichen. Doch genau dabei soll es an diesem Samstagabend nicht geblieben sein, denn Christopher Leng gab in seiner Aussage gegenüber der Polizei an, dass er um 19:42 Uhr an diesem Samstagabend noch einmal einen Anruf von Drews Handy bekommen hat.

 Und wie man sich vorstellen kann, ist er natürlich sofort rangegangen, weil er sich ja ohnehin schon große Sorgen um seine Freundin gemacht hat und jetzt die Hoffnung hatte, Drew wird am Telefon sein. Doch genau das war nicht der Fall, denn als Christopher Leng abgehoben hat, hat er am anderen Ende der Leitung nur statisches Rauschen und Töne gehört, die sich so anhörten, als würde jemand die Tasten auf Dre Mobiltelefon drücken, bevor er dann wieder nichts mehr wahrgenommen hat und das Telefonat abbrach.

Christopher sagte, dass dieser Anruf nur wenige Sekunden lang war und obwohl er dann wieder versucht hat zurückzurufen, es ihm nicht gelungen ist, weder Drew noch sonst irgendjemanden zu erreichen. Doch genau dieser Anruf, der von wem auch immer von Drew Handy aus um 19:42 Uhr gemacht worden ist, war für die Polizei bei ihren Ermittlungen jetzt extrem wichtig, denn bei der Auswertung der Verbindungsdaten, die man jetzt angegangen ist, hat sich gezeigt, dass dieser Anruf nicht mehr aus der Stadt Grand Fox und auch nicht aus der Gegend

rund um das Einkaufszentrum gemacht worden ist, sondern aus dem Bereich rund um die Stadt Fischer, einer kleinen Gemeinde in Minnesota etwa 15 Meilen bzw. gut 24 km entfernt, weswegen sich damit jetzt ein wesentlicher Teil der Suche nach Drew auf das Gebiet jenseits der Staatsgrenze gerichtet hat. Vor allem das Gebiet rund um die Stadt Fischer und Fischer Landing, einem Rastplatz entlang des Highway, gerät dabei in den Fokus von Polizei und Freiwilligen Helfern, die in dieser Gegend vor allem Felder, Straßengräben

und verschneite Flächen abgesucht haben, immer in der Hoffnung, irgendeine Spur von Drew zu finden. Wrend sich jetzt also ein Teil der Suche aufgrund der Verbindungsdaten auf das Gebiet rund um die Stadt Fischer in Minnesota konzentriert, arbeiten die Ermittler parallel weiterhin fieberhaft daran, die Identität des Mannes herauszufinden, der auf den Videoaufnahmen von Target so ein auffälliges Verhalten gezeigt hat.

 Und es dauert jetzt auch nicht mehr lange. Da bekommt man dahingehend einen entscheidenden Hinweis. Denn am 26. November 2003, also vier Tage nach Druce verschwinden, erhält die Polizei einen Tipp, der sie auf die Spur eines Mannens namens Alfonso Rodriguez führt, einem bereits bekannten Sexualstraftäter, der sich wie sich ebenfalls ermitteln ließ, an besagtem Samstag in der Stadt Grand Folks aufgehalten haben soll.

 Und als man jetzt damit beginnt, sich Alfonso Rodriguez genauer anzusehen, stößt man auf Seiten der Polizei auf eine äußerst beunruhigende Vorgeschichte dieses Mannes. Denn nicht nur wurde er erst wenige Monate vor Dre verschwinden, am 1. Mai 2003 aus dem Gefängnis entlassen, wo er wegen Vergewaltigung, versuchter Entführung, versuchter Geiselnahme und schwerer Körperverletzung eine 23-jährige Haftstrafe absaß.

 Nein, er galt darüber hinaus auch nach seiner Entlassung als Sexualstraftäter im Level 3, also der höchsten Risikostufe im US-Bundesstaat Minnesota. Noch an diesem 26. November 2003 wird Alfonso Rodriguez jetzt von der Polizei abgeholt, aufs Revier gebracht, dort befragt und gleichzeitig auch mit den Aufnahmen aus der Überwachungskamera bei Target konfrontiert, auf der er ja zu sehen war.

Daraufhin räumt Alfonso Rodriguez zwar ein, dass er dieser Mann ist und dass er auch bei Target war an diesem Samstag. Allerdings sagt er gleichzeitig, dass er eben dort war, um einzukaufen. Und er gibt auch an, dass er, nachdem er bei Target gewesen ist, noch zu einem Kino in der Stadt fuhr, um sich dort einen Film anzusehen.

Doch die Ermittler waren wohl sehr skeptisch, denn zum einen sah man ja auf den Aufnahmen aus der Überwachungskamera ganz klar, dass Alfonso Rodriguez in diesem Supermarkt alles mögliche getan hat, nur dass er nichts einkaufte. Und zum zweiten war es so, dass die Ermittlungen gezeigt haben, dass der Film, den er sich angeblich an diesem Samstag in einem Kino angeschaut haben will, überhaupt in keinem Kino gelaufen ist zu dieser Zeit.

 Der Verdacht, dass dieser Mann jedoch tatsächlich auch etwas mit dem Verschwinden von Drew Joden zu tun haben könnte, wird für die Polizei jetzt noch konkreter, als man damit beginnt, sich einmal in seinem Auto umzusehen. Denn Alfonso Rodriguez Wagen findet man nämlich nicht nur ein Messer, dem die auf dem Parkplatz gefundene schwarze Messerscheide zugeordnet werden kann.

 Darüber hinaus entdeckt man im hinteren Bereich des Wagens auch Blutspuren. Blut, das wie sich herausstellen wird von Drew stammt. Am Abend des 1. Dezember 2003 wird Alfonso Rodriguez Junior in Crocxton im US-Bundesstaat Minnesota festgenommen und nur wenige Tage später am 4. Dezember stimmt er dann auch seiner Auslieferung nach North Dakota zu, wo er zunächst wegen Entführung angeklagt wird.

 Denn man wusste inzwischen aufgrund der Aufnahmen aus der Überwachungskamera, dass sich Alfonso nur etwa eine Stunde bevor Drew Joden verschwunden ist, ganz in der Nähe des Parkplatz des Einkaufszentrums aufgehalten hat, wobei er bereits zuvor gezielt andere Frauen beobachtete. Das passende Messer zur am Tatort gefundenen Messerscheide wurde in seinem Wagen gefunden, genauso wie auch Dre Blut.

 Und dann ist da ja auch noch seine Vorgeschichte als bekannter Sexualstraftäter. Die Ermittler waren wohl inzwischen davon überzeugt, dass Alfonso Rodriguez Drew auf dem Parkplatz der Columbia Mall abgepasst und sie dort mit Hilfe eines Messers, das er bei sich hatte, in seine Gewalt brachte. Das würde auch erklären, warum das Telefonat zwischen ihr und ihrem Freund Christopher so plötzlich abgebrochen ist und Dre letzte Worte, die sie ausgesprochen hat, oh mein Gott, okay, okay.

 auch mit veränderte Stimme bei ihrem Freund durchs Telefon angekommen sind, denn man kann durchaus mutmaßen, dass in dem Moment, in dem sie diese Worte ausgesprochen hat, Alfonso Rodriguez mit einem Messer vor ihr stand auf diesem Parkplatz sie damit bedroht hat, dann zwingt er sie mutmaßlich von ihrem eigenen Auto weg zu seinem Wagen.

Er entführt sie. Doch was geschah dann? Und ich habe, als ich an dieser Stelle in meiner Recherche angekommen war, auch wieder einmal versucht, mir wirklich vorzustellen, was da in der Familie los gewesen sein muss. In Drewus Familie, die verzweifelt jetzt nach ihr gesucht haben. Vor allen Dingen, was davorgegangen sein muss, als die Familie erfahren hat, wer für die Entführung ihrer Tochter, Schwester und Freundin jetzt verhaftet und angeklagt worden ist, nämlich ein verurteilter Gewalt und Sexualstraftäter, der

jahrzehntelang im Gefängnis saß, erst vor wenigen Monaten rauskam und der auch nach seiner Entlassung offenbar nach wie vor als hochgefährlich, wie gesagt Level 3 eingestuft worden ist. Und nicht nur das besonders brisant in diesem Zusammenhang war auch, dass es offenbar nicht nur auf Seiten der Behörden Hinweise auf die Gefährlichkeit dieses Mannes gegeben hat, sondern dass sogar seine eigene Familie von seiner bevorstehenden Entlassung aus dem Gefängnis alles andere als begeistert gewesen sind, sogar extreme Bedenken

aufgrund seiner Entlassung geäußert haben sollen, wie aus späteren Gerichtsunterlagen hervor vorging, wandten sich die Angehörigen von Alfonso Rodriguez, nämlich damals an das Minnesota Department of Corrections, und machten deutlich, dass sie sich Sorgen bezüglich seiner Freilassung machen würden und auch, dass sie sich Sorgen machen, weil die Kontrolle über ihn nicht mehr vorhanden war und auch wenn es wie ich mir sehr gut vorstellen kann, jetzt trotzdem auf Seiten von Drews Familie in allererster Linie natürlich

weiterhin darum ging, sie zu finden. daran zu glauben und sich an der Hoffnung festzuhalten, dass sie noch lebt. So stand sicher auch irgendwann die Frage im Raum, wie es sein hat können, dass ein Mann wie Alfonso Rodriguez überhaupt die Möglichkeit bekam, auf freien Fuß zu kommen. Doch auch in den jetzt kommenden Monaten müssen die Menschen, die Dreun nah gestanden haben, weiterhin in Ungewissheit leben.

 Zum einen war es nämlich wohl so, dass Alfonso Rodriguez in Untersuchungshaft beharlich schwieg und keinerlei Auskunft über Drewus Aufenthaltsort preis geben wollte und zum anderen war es auch so, dass die Suche in der Gegend, in der ihr Handy zuletzt geortet werden konnte, erheblich erschwert worden ist für die Freiwilligen Helfer und auch für die Polizei aufgrund der Witterungsverhältnisse, die eingesetzt haben.

 Große Teile des Suchgebiets in North Dakota und auch im Norden von Minnesota waren von Schnee bedeckt, was die Suchmannschaften natürlich erheblich eingeschränkt hat. Doch dann fast 5 Monate nach Tru verschwinden und nachdem der Schnee langsam angefangen hat zu schmelzen, findet man am Samstag den 17. April 2004 in einer abgelegenen Senke nordwestlich von Crocxton eine weibliche Leiche.

Man hatte in diesem Gebiet auch zuvor schon gesucht, aber eben aufgrund des Schnees nichts gefunden. Kurz darauf steht dann fest, es ist Dru. Zu den Umständen ihres Auffindens muss man sagen, dass die Details einfach nur erschütternd gewesen sind. Drew wurde teilweise entkleidet, Beäuchlings bzw. mit dem Gesicht nach unten mit auf dem Rücken gefesselten Händen in dieser Senke aufgefunden.

Zudem befand sich ein Seil um ihren Hals und unter diesem Seil fand man Reste einer Plastiktüte, was darauf hingedeutet hat, dass ihr diese Tüte über den Kopf gezogen worden sein muss. Darüber hinaus zeigte die rechtsmedizinische Untersuchung, dass Drew misshandelt und mit einem Messer am Hals verletzt worden war.

 Zudem gab es Hinweise auf einen sexuellen Übergriff, wobei die Gerichtsmedizin die eindeutige Todesursache am Ende nicht abschließend klären konnte. Zwar stand eindeutig fest, dass Drew ermordet worden ist, ob sie aber letztendlich durch die Strangulation durch das Seil zu Tode kam, dass ihr beim Auffinden noch um den Hals lag oder durch Erstecken infolge der Plastiktüte, von der man ja ebenfalls noch Reste gefunden hat, oder aber, ob sie aufgrund der Witterungsverhältnisse, aufgrund dessen, dass es so kalt draußen war, gestorben ist. Das ließ sich nicht mehr

mit Sicherheit klären. Nur wenige Tage später, am 24. April 2004 wird Drew Joden dann in ihrer Heimatstadt in Minnesota beigesetzt. Die Straßen um die Kirche herum sollen brechendvoll gewesen sein. Genauso wie die Kirche an sich, an den Kirchenbänken und auch an den Autos, die vor der Kirche geparkt haben, hat man überall pinke Schleifen angebracht.

 also schleifen in Drew Lieblingsfarbe und neben ihren engsten Angehörigen, neben ihrer Familie sind auch viele, viele weitere hunderte Menschen zu ihrer Beerdigung gekommen, die in den zurückliegenden Wochen und Monaten gehofft, gebannt und die natürlich auch bei der Suche nach ihr mitgeholfen haben.

 Bis zu diesem Zeitpunkt war Alfonso Rodriguez nach all dem, was man bisher gegen ihn in der Hand hatte, ja nur wegen Entführung angeklagt gewesen. Was sich jetzt allerdings, nachdem man Drew Tod aufgefunden hat, schlagartig änderte, denn aus dem Fall einer bis dahin verschwundenen jungen Frau und aus dem Verdacht einer Entführung wird jetzt ganz schnell offiziell ein Bundesverfahren wegen Entführung mit Todesfolge. Am 12.

 Mai 2004 erhebt darum eine Federal Grand Jury in North Dakota die neue und später auch endgültige Anklage gegen Rodriguez und diese lautete nicht etwa auf Mord im klassischen Sinne, sondern auf kidnapping resulting in Death, also auf Entführung mit Todesfolge und der am 14. August 2006 53 Jahre alte Alfonso Rodriguez, der im übrigen auf nicht schuldig pläiert hat, muss sich dann jetzt auch vor dem US District Court in Fargo für diese Tat verantworten.

 Die Staatsanwaltschaft hat vor den Geschworenen wohl von Anfang an klar gemacht, worauf sich ihre Anklage in diesem Verfahren genau stützt, nämlich auf Indizien und Beweise, die zeigen werden, dass Alfonso Rodriguez Drew Joden am 22. November 2003 auf dem Parkplatz der Columbia Mall zunächst in seine Gewalt brachte, sie dann in seinem Auto über die Staatsgrenze nach Minnesota verschleppt hat und dass ihr Tod die Folge genau dieser Entführung gewesen ist.

 Im Mittelpunkt standen dabei auf Seiten der Staatsanwaltschaft natürlich zu allererst mal die Blutspuren, die man in Alfonsos Auto gefunden hat und die eindeutig von Drew gestammt haben, genauso auch wie das Messer, das zur gefundenen Messerscheide am Tatort passte. Außerdem auch noch die Auswertung der Verbindungsdaten, die eben dann die Ermittler auf die Spur nach Minnesota geführt haben, wo man Treu ja auch später fand.

 Die Aufnahmen aus den Überwachungskameras bei Target, auf denen Alfonso Rodriguez nur etwa eine Stunde vor Dre Verschwinden gesehen worden ist und auf denen er durch sein auffälliges Verhalten auffähl. Allgemein muss man festhalten, dass die Indizien und auch die Beweise auf Seiten der Staatsanwaltschaft sehr stark gewesen sind, wobei die Verteidigung trotzdem versucht hat, Zweifel zu sehen.

 Ein zentraler Punkt dabei waren für die Verteidigung die Ergebnisse aus der Gerichtsmedizin, denn ich hatte euch ja vorher schon gesagt, dass man dort keine eindeutige Todesursache von Drew mehr feststellen konnte. In den Unterlagen war letztlich nur von Homosidal Violence die Rede, also davon, dass Drew einem Tötungsdelikt zum Opfer gefallen ist, jedoch eben von keiner Todesursache, die sich medizinisch für sich alleinstehend belegen ließ.

 Viel mehr standen gleich unterschiedliche Szenarien in Bezug auf die Todesursache im Raum. Darunter wie gesagt die Schnittverletzung an Dreus Hals, das Ersticken durch die Plastiktüte möglicherweise oder auch das Strangulieren mit dem Seil oder eben auch könnte sie gestorben sein aufgrund der Witterung. Und genau dort sah die Verteidigung die Schwachstelle in der Argumentation der Anklage.

 Denn wenn sich schon medizinisch nicht abschließend eindeutlich klären lässt, woran Drew genau starb, dann ließ sich eben aus Sicht der Verteidigung auch schwer mit letzter Sicherheit festlegen, wie die letzten Stunden vor ihrem Tod genau abgelaufen sind, wo sie letztlich starf und ob sich jede einzelne Schlussfolgerung, die die Staatsanwaltschaft aufgebraucht hat, eindeutig auch so halten lässt.

 Jedoch am Ende dieses zwei Wochen andauernden Prozesses waren sich die Geschwornen einig und um zu ihrem einstimmigen Urteil zu kommen, haben sie nicht einmal 4er Stunden gebraucht. Am 30. August 2006 wird Alfonso Rodriguez Junior im Fall Drew Joden von den Geschwornen wegen Entführung mit Todesfolge schuldig gesprochen und am 8.

Februar 2007 dann von Richter Ralph Ericson zum Tode verurteilt. Allerdings muss man sagen, dass das Todesurteil gegen Alfonso Rodriguez nicht bestehen bleiben wird. Am 3. September 2021 hebt US District Judge Ralph Ericson die Todesstrafe nämlich wieder auf und ordnet eine neue Strafphase an.

 Ausschlaggebend dafür waren unter anderem die später als unzulässig bewerteten Aussagen des Gerichtsmediziners Michael McGee im Prozess sowie Versäumnisse der Verteidigung im Umgang mit Rodriguez psychischer Verfassung. Im März 2023 entschied dann das US-Justizministerium schließlich die Todesstrafe in diesem Fall nicht noch einmal zu fordern und am 24.

 Mai 2023, ist also noch gar nicht so lange her, wird Alfonso Rodriguez stattdessen zu lebenslangehaft, ohne die Chance auf Bewährung verurteilt. Ich wünschte, ich hätte meine Tochter vor Monstern gewarnt, die wie Menschen aussehen, sagte Drews Mutter Linda Walker später. Und als ich diesen Satz bei meiner Recherche gelesen habe, da habe ich echt mal kurz inne gehalten, weil ich finde, dass er eine ganz gewaltige Wucht hat.

Aber auf der anderen Seite ist mir im selben Moment durch den Kopf geschossen und das ist natürlich nur meine persönliche Meinung, aber dass ich nicht glaube, dass sie ihre Tochter hätte schützen können vor diesen Mann, wenn sie sie gewarnt hätte. Denn das Schlimme ist ja gerade, dass wir nicht wissen, wer die Monster sind.

Wir normalen Menschen können Gefährlichkeit oftmals einfach nicht genau erkennen. Und genau darum ist es ja auch so wichtig, dass dort, wo der Staat Behörden und zuständige Stellen Verantwortung tragen, ganz genau hingesehen wird, sodass wir da draußen vor denen geschützt werden, von denen tatsächlich Gefahr ausgeht.

 Und gerade in diesem Fall drängt sich eben leider wieder einmal erneut, muss man ja sagen, die Frage auf, ob genau das nicht an entscheidender Stelle versäumt worden ist. Wenn man bedenkt, dass selbst Angehörige von Alfonso Rodriguez vor seiner Entlassung aus dem Gefängnis ihre Sorge gegenüber dem Minnesota Department of Correction geäußert hatten und trotzdem am Ende ein Mann freikam, der weiterhin als hochgefährlich galt.

 Ja, meine Lieben, damit sind wir am Ende dieses schrecklichen Falles angekommen. Und auch wenn hier zumindest bin ich davon überzeugt kein Zweifel daran bestehen kann, wer diese Tat begangen hat, wer Drew Joden getötet hat, so würde mich natürlich wie immer trotzdem eure ganz persönliche Meinung und Einschätzung zu all dem, was ich euch heute erzählt habe, interessieren.

 Also schreibt sie mir, wenn ihr möchtet, gerne unten in die Kommentare. Damit verabschiede ich mich jetzt für heute von euch. Ich wünsche euch noch einen schönen restlichen Tag und hoffe, wir sehen uns dann ganz bald im nächsten Video wieder.

Disclaimer: This story is fictional and created for entertainment purposes only. Any names, characters, places, or events are fictitious or used fictitiously. No real person or organization is intended to be portrayed.

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