News

Der ungeklärte Mord an Brita P. aus Frankfurt am Main 1996 T

person
By sonds1
chat_bubble 0 Comments

Der ungeklärte Mord an Brita P. aus Frankfurt am Main 1996  

Crime, dein True Crime Podcast mit Lia. Hier hörst du wahre Verbrechen und vermissten Fälle aus deiner Region. Ja, und damit herzlich willkommen, ihr Lieben, zu einer neuen Folge auf meinem Kanal Lias Crime Time. Schön, dass ihr diesmal auch alle wieder reinhört. Ich wollte mich mal kurz bedanken bei überwiegend, glaube ich, den YouTube Nutzern.

 Viele haben ja diesen Kanal gemeldet. Es ist leider wenig passiert. Ich muss jetzt jedes einzelne Video melden urheberrechtlich und dann hoffe ich, dass alle Videos entfernt werden bzw. wahrscheinlich wird dieser Kanal, der meine Videos eins zu eins übernommen hat, dann auch gelöscht. Das hoffe ich zumindest. Ja, und äh das ist jetzt so die Info, die ich euch dazu geben kann.

 Ähm ich denke, wir können jetzt erstmal aufhören mit dem Melden des Kanals, weil das bringt scheinbar relativ wenig. Ich werde da jetzt urheberrechtlich gegen vorgehen und dann schauen wir mal weiter. Ja, und jetzt kommen wir dann auch zum heutigen Fall. Heute möchte ich euch mal wieder einen Cold Case vorstellen, der so denke ich zumindest vielen unbekannt sein dürfte, denn es gibt eigentlich im Internet überhaupt nichts darüber zu finden.

 Und ihr wisst, gerade solche Fälle stelle ich euch dann super gerne vor, weil sie eben so unbekannt sind und trotzdem aber auch es verdient haben, noch mal in die Öffentlichkeit zu kommen. Und da der Fall scheinbar auch nicht noch mal neu aufgerollt wurde, ist es natürlich umso wichtiger, dass man darüber spricht. Der Fall ist auch bereits 30 Jahre ungeklärt.

 Ein ungeklärter Mordfall, diesmal aus Frankfurt am Main. Und das Opfer, um das es in dieser Folge geht, heißt Britta Paniske. Britta war 1996 53 Jahre alt. Ende derziger Jahre ließ sie sich scheiden und lebte seitdem alleine in Frankfurt am Main im Stadtteil Nordend und seit 1988 arbeitete Britta als Steuerfachkraft für einen Wirtschaftsprüfer in Frankfurt.

Sie war die einzige Angestellte dort und ohne sie lief irgendwie so gar nichts dort. Zumindest machte es in der Aktenzeichen XY Folge so den Anschein. Privat ging Britta gerne zum Sport, aber nicht etwa in ein Fitnessstudio, sondern sie war Mitglied in einem Frankfurter Sportverein. Mit diesem Verein verabredete sie sich zweimal in der Woche zu einem sogenannten Lauftreff.

Auch am 30. April 1996 nahm Britta wieder an einem Lauftreffteil. Untereinander war die Stimmung wohl recht gut und sie freute sich schon auf den 1. Mai, denn da ist ja Feiertag und sie musste somit erst am 2. Mai 1996, einem Donnerstag wieder zur Arbeit. Später konnte man ihren Tagesablauf am Mai etwas rekonstruieren.

 Am Vormittag telefonierte Britta noch mit ihrer Schwester. Sie hatte mehrere Geschwister und diese teilten sich auch auf die Eltern zu versorgen. Also, die haben sich so die Aufgaben aufgeteilt. Da ist immer mal jemand den einen Tag, dann den anderen Tag hingefahren, um eben die Eltern zu versorgen, pflegerisch oder vielleicht auch anderweitig.

 Und deswegen haben sie eben auch ähm als Geschwister untereinander öfter auch mal miteinander telefoniert, um eben abzuklären, wer geht wann zu den Eltern. Auch erzählte Britta ihrer Schwester, dass sie am 1. Mai nicht zu Hause bleiben wolle. Sie hätte sich ja auch einfach mal ausruhen können, aber nein, Britta wollte alleine eine Radour machen und gegen Mittag ist sie dann wohl auch losgefahren mit ihrem Peugeot Damenrad in Dunkelblau.

 Bekleidet war sie damals übrigens, unter anderem mit einer Jeansbärmuder und einer dunklen Radlerhose. Auch einen Rucksack mit Sternchenmuster hat sie bei sich getragen und in der Zeit, wo Britta sich so langsam aufmachen wollte oder aufgemacht hat, um übrigens später dann durch den Frankfurter Stadtwald zu fahren, wollte auch eine Gemeinde aus Goldstein, das ähm gehört zum Frankfurterstadt als Schwannheim Goldstein, auch eine Tour dorthin machen.

 Und weshalb das so wichtig ist, dazu komme ich jetzt gleich noch. Britta fuhr jedenfalls erstmal durch die Stadt und bis zum Stadtwald hatte sie dann ca. 10 km mit dem Fahrrad vor sich. Gegen 12:30 Uhr fuhr auch eine kleine Gruppe der Gemeinde aus Goldstein mit ihren Fahrrädern über die Autobahnbrücke, die an die A5 grenzt.

 Eine der Frauen blieb kurz auf der Brücke stehen und machte dann unterhalb der Brücke an der Autobahnböschung in der Nähe der Trichterfeldschneise eine Beobachtung. Sie sah dort einen Mann sitzen, der war ca. war 40 bis 50 Jahre alt, trug ein Hemd ohne Ärmel, eher wie so ein Feinripphemd und eine kurze Jeans.

 Und der Mann hatte einen hellen Haarkranz und war recht kräftig gebaut und führte auch ein Fahrrad mit sich. Und die Dame fand die Beobachtung bzw. Also wohl auch den Ort der Beobachtung sehr ungewöhnlich, dachte sich aber wohl nicht so viel dabei. Als die Dame weiterfuhr, kann es dann nicht mehr lange gedauert haben, bis auch Britta über diese Autobahnbrücke gefahren sein muss.

 Und mit der Zeit musste sie wahrscheinlich austreten, musste mal auf Toilette sozusagen, hatte natürlich aber kein WC in der Nähe und ist dann über so einen Trampelfahrt gegangen, hat ihr Fahrrad da auch reingeschoben und sogar abgestellt und abgeschlossen wollte ich sagen. Nicht nur abgestellt, auch abgeschlossen. Also, es war ihr wohl auch recht ernst, wenn sie es da abstellt, dass es niemand klaut.

 Und ja, so ist jetzt erstmal der Stand. Sie ist wahrscheinlich zum Austreten eben in diesen Trampelfahrt gegangen. Ja, um ca. 15 Uhr fällt der Mann, der sich an der Autobahnböschung aufhielt, wieder einer Gruppe auf, die zusammen Fahrrad fuhren. Er beleidigte nämlich die Gruppe, das war wohl eine reine Frauengruppe, hat die Wüst beleidigt und ist dann weitergefahren.

Also wirkte vom Auftreten schon ja recht aggressiv und deswegen ist der Mann eben der Gruppe auch im Gedächtnis geblieben. Der 1. Mai 1996 neigte sich so langsam dem Ende zu. Am Mai 1996 erscheint Britta nicht bei ihrer Arbeitsstelle. Ihr Chef, der ja schwer auf sie angewesen war, rief dann bei ihrer Schwester an und diese konnte sich nicht erklären, wo Britta sein könnte.

 Auch sie erreichte sie nicht und auch ihre Eltern wussten nicht, wo sie sein könnte und auch die abgemachte Versorgung der Eltern am 1. Mai die Britta leisten sollte, geschaigt. Ihre Schwester machte das schon ziemlich große Sorgen, denn die Britta galt eigentlich als sehr zuverlässig. Sie hätte nicht einfach ihre Eltern unversorgt gelassen und sich um keinen Ersatz gekümmert.

 Genauso wenig blieb sie eigentlich unentschuldigt der Arbeit fern. und ihre Schwester entscheidet sich zur Polizei zu gehen. Letztendlich auch relativ schnell nach dem Verschwinden, denn auch in der Wohnung war Britta nicht anzutreffen und die Polizisten so zumindest bei Aktenzeichen XY dargestellt haben erstmal nichts Schlimmes vermutet.

 Britta war schließlich 53 Jahre alt. Vielleicht wollte sie mal eine Auszeit von der Pflege der Eltern und ihrem stressigen Job und hat einfach ein verlängertes Wochenende sich gegönnt. Aber die Schwester ließ nicht locker und schilderte noch mal, wie zuverlässig Britta sonst immer gewesen ist und dass da irgendetwas nicht stimmen kann.

 Ja, die vermissten Anzeige wurde dann letztendlich doch aufgenommen. Auch die Krankenhäuser wurden abtelefoniert, aber niemand, der auf die Beschreibung passte, Britts optische Beschreibung natürlich, wurde eingeliefert, denn ein Unfall mit dem Fahrrad wäre ja durchaus auch möglich gewesen. Einen Tag später am Freitag, dem 3.

 Mai 1996 ist auch wieder ein Fahrradfahrer nahe der Brücke unterwegs bei der A5 und auch dieser wollte wohl über diesen Trampelfahrt gehen, um möglicherweise auch kurz mal auszutreten. Er sieht dann dort ein Damenrad abgestellt und wenig später ja leider auch eine Frau, die leblos am Boden liegt. Ja, ihr könnt es euch vielleicht schon denken.

 Schnell stellt sich dann natürlich heraus, dass es sich hierbei um Britta Paniske gehandelt hat. Ob ein Sexualverbrechen vorlag, wurde nicht erwähnt, vielleicht aber auch bewusst als Täterwissen zurückgehalten. Laut der Website XY Wiki wurde Britta bis auf ihre Schuhe unbekleidet gefunden, was ja eigentlich er für ein Sexualdelikt sprechen könnte oder sollte.

 Was aber der Öffentlichkeit mitgeteilt wurde, war, dass Britta durch einen stumpfen Gegenstand getötet wurde. Sie wurde erschlagen, vielleicht mit einem Stein oder einem anderweitigen Gegenstand. Man ging davon aus, daß es wohl ein Zufallstäter gewesen sein dürfte, der Britter das Leben nahm. Und das machte die Klärung dieses Falles wohl auch so schwierig.

Wie ich ja eben schon erwähnte, gab es ja auch den Mann, der erstmals an der Autobahnböschung gesichtet wurde. Anscheinend ist dieser damals ja auch ziemlich am Pöbeln gewesen, vielleicht auch allgemein sehr aggressiv gewesen. Und da war natürlich die Annahme der Ermittler groß, dass dies vielleicht auch der Mörder von Britta Paniske gewesen sein könnte oder eben ein sehr wichtiger Zeuge, weil er sich ja in diesem Zeitraum auch an der Brücke aufgehalten hat oder aufgehalten haben könnte immer noch. Man suchte den Mann

jedenfalls in der Sendung damals, ob er sich je bei der Polizei gemeldet hat oder gefunden wurde. Darüber ist leider nichts bekannt, also zumindest nichts, was man jetzt öffentlich einsehen könnte. Und selbst wenn er der Mörder von Britta gewesen ist, war er natürlich trotzdem ein Zufallstäter. Es sei denn, jemand kannte ihn, der da häufiger mal unterwegs ist und ihn schon öfter mal gesehen hat.

 Aber ich denke, dann ähm hätte man ihn ja auch jetzt recht schnell ausschließen können oder eben eventuell ähm ja als Täter festmachen können. Aber da man eben von einem Zufallstäter ausgeht, machte es das für die Kripo unheimlich schwierig. Wäre das jetzt eine Beziehungstat gewesen und Britter wäre nicht allein mit dem Rad unterwegs gewesen, z.B.

hätte man sicherlich ganz anders ermitteln können. Aber der Täter hatte Britter nicht nur ermordet, sondern jetzt kommt’s mal wieder auch ihre Gegenstände alle entwendet, nicht nur ihre Kleidung wohl. Sie trug z.B. bin nämlich auch eine sehr seltene Uhr der Marke Sinn, die zumindest, wenn ich mir jetzt so die heutige Website anschaue, eher etwas hochpreisige Uhren verkaufen.

 Nicht im Wert jetzt einer Rolex, sage ich mal, aber für einen normalen Bürger finde ich, sind das schon etwas teurere Uhren. Und diese Uhr wurde auch nur 500 mal hergestellt und hatte ein Armband aus blauem Haifischleder. Außerdem fehlte Britas Portmanee, ihr Führerschein, ihre EC-Karte, ihr Schlüssel, ihr Ausweis und das finde ich immer so schlimm und das habe ich euch ja auch schon häufiger mal in den Folgen erzählt, jemand das Leben zu nehmen, das ist schon unendlich grausam und das eine ihn dann aber auch noch zu berauben oder bestehlen, beklauen, wie auch immer man

das jetzt nennen will, zeigt mir persönlich, dass bei so einem Täter absolut gar keine Reue vorhanden gewesen ist über die Tat oder dass da überhaupt irgendwie ein Skrupel da ist. Vollkommen skrupelos ähm wird Britta getötet, vielleicht sogar noch äh sexuell missbraucht im Vorhinein und dann auch noch bestohlen.

 Also da tat niemand irgendwas leid, denn sonst beklaue ich das Opfer nicht auch noch. Ich weiß nicht, wie ihr das seht, aber das ist so meine Meinung. Wenn jetzt nur Britts ähm Ausweis und so weggekommen wäre jetzt, damit man sie schwerer identifizieren kann, könnte ich das vielleicht noch nachvollziehen, aber alles mitzunehmen, auch die Uhr, das weiß dann schon eher darauf hin, dass man es da vielleicht doch aufs Geld abgesehen haben könnte.

In der damaligen Aktenzeichen XY Sendung vom 27. September 1996 wurde dann noch eine Belohnung in Höhe von 12000 Dmark für Hinweise ausgelobt, aber der Fall blieb ein Colcase und einen ähnlichen Fall habe ich euch übrigens auch mal aus Frankfurt am Main vorgestellt und zwar den Mord an Karin Holz Katzer.

 Karin wurde auch an einem Feiertag, nämlich Oster Montag, 13. April 1998 ermordet. Karin ist damals aufgrund einer kleinen Meinungsverschiedenheit mit dem Ehemann wandern gegangen und sie fuhr mit der U-Bahn von Niederrad aus nach Oberursel und stieg dann bei der Haltestelle Hohemark aus.

 Und dann wählte Karin eine Wanderrute durch den Wald des ähm Friedhofs Falkenstein bzw. in die Richtung des Friedhofs Feenstein wollte sie gehen. Die Leiche allerdings von Karin wurde im Kronberger Stadtwald gefunden und ja, Karins Fall ist aber doch ein bisschen anders wie der Fall, der jetzt von Britta dargestellt worden ist.

 Karin starb sehr qualvoll durch 25 Messersteche. Für mich eigentlich ein Zeichen einer Übertötung. Auch soll es in diesem Fall ein Sexualverbrechen gewesen sein. Auch hier ging man wohl von einem Zufallstäter aus, wobei ich mir das ehrlich gesagt nicht ganz so vorstellen kann. Aber es soll ja auch Ausnahmen geben, wo auch ein unbekannter Täter vielleicht aus Angst entdeckt zu werden, sichergehen möchte, dass das Opfer wirklich tot ist.

 Und die beiden Tatorte liegen mit dem Auto auch nicht so weit voneinander entfernt und geschahen beide an einem Feiertag und im April, aber eben zwei Jahre voneinander entfernt. Man sollte natürlich nie ausschließen, dass es sich hierbei eventuell doch um denselben Täter handeln könnte. Und auch Karins Fall wurde nie aufgeklärt.

 Ich verlinke euch diese recht alte Folge dazu mal, dann könnt ihr euch den Fall auch noch einmal anhören. Über den Fall von Britter kann man außer der Aktenzeichen XY Folge nahezu nichts mehr. Ich hat es eben schon kurz angesprochen mehr im Internet finden. Daher bin ich umso dankbarer mittlerweile doch so ein bisschen ein kleines Archiv zu besitzen mit einigen alten Folgen, wo ich eben diese alten Colcases für euch auch mal wieder aus der Versenkung holen kann.

 auch wenn das dann manchmal recht kurze Folgen werden, aber so kann ich auch noch mal auf das Schicksal von Britta aufmerksam machen. Und für die Familie von Britta war es bestimmt überhaupt nicht einfach. Ihre Eltern lebten ja auch noch und waren scheinbar hilfebürftig und dann stirbt das eigene Kind vor einem Selbst und dann noch ermordet und nicht durch eine Krankheit oder vielleicht einen tragischen Unfall.

 Es ist ja noch mal viel viel schlimmer, wenn einfach jemand anders einen Menschen aus dem Leben reißt, der vielleicht noch viele, viele, viele Jahre oder Jahrzehnte vor sich gehabt hätte. Auch wieder so eine nutzlose Tat, finde ich. Jede Tat ist irgendwie nutzlos, aber ich weiß manchmal nicht, wie ich es anders bezeichnen soll.

 Und wie gesagt, dann hat man das Opfer auch noch bestohlen. Ich kann mich da wirklich auch nur immer wieder wiederholen. Schäbig ist kein Ausdruck mehr dafür. Also, mir fehlen da wirklich die Worte, wie man sowas tun kann. Vielleicht gelingt’s ja auch irgendwann über diese gestohlenen Dinge an den Täter zu gelangen. Der Täter dürfte ja heute vermutlich auch schon mindestens 50, wenn ich sogar 70 Jahre alt sein oder noch älter, je nachdem, wie jung oder alt er damals gewesen ist.

Aber dafür bräuchte es natürlich auch Öffentlichkeit. Da müssten die damals entwendeten Gegenstände noch mal veröffentlicht werden, besonders ihre Uhr, die ja nur in geringer Stückzahl hergestellt wurde. Ich könnte mir aber auch gut vorstellen, dass der Täter diese Uhr vielleicht auch zu Geld machen wollte und die gar nicht mehr selber besitzt.

 Und manchmal ist es ja auch so, wenn ein Fall aufgerollt wird nach so vielen Jahren, dass ein Täter dann noch mal kalte Füße bekommt oder er so viele Jahre nicht mit dem Gewissen leben konnte und sich vielleicht jemand anvertraut hat, der dann doch zur Polizei geht, wenn klar wird, dass öffentliches Interesse daran besteht, den Fall noch aufzuklären.

 Man kann es für Britta und ihre Familie wirklich nur hoffen, dass sie irgendwann noch mal Gerechtigkeit erfahren werden. Nach so langer Zeit haben uns ja eigentlich aber auch die letzten Jahre gezeigt, dass es durchaus möglich ist, auch sehr alte Fälle noch klären zu können. Da gab es ja den sogenannten Karnevalsmord z.B.

der ja auch Jahrzehnte später geklärt wurde oder jetzt der Fall Maria Köhler beispielsweise. Da gab es aber auch noch andere jetzt in den letzten Jahren, die nach so langer Zeit noch geklärt wurden. Nur es bedarf dann natürlich auch Staatsanwaltschaft und Ermittler, Polizei, Kripo, wie auch immer, die diesen Fall noch mal aufrollen wollen.

Oft braucht es ja erstmal dann die Staatsanwaltschaft, weil die muss den Fall noch mal herausgeben sozusagen, dass neu ermittelt werden kann oder sogenannte Rentnerkops müssen sich damit mal beschäftigen. Aber dass jetzt Britas Fall noch mal aufgerollt wurde oder in der Öffentlichkeit da mal irgendwas in letzten Jahren drüber präsentiert wurde, das ist leider nicht so.

 Sonst hätte ich bestimmt auch noch mehr Informationen jetzt über den Fall euch mitteilen können, aber ja, ich hoffe trotzdem, dass dieser Fall irgendwann noch geklärt werden kann, denn kein Täter sollte sich jemals zu sicher fühlen, sage ich ja immer. Und ähm ja, hoffen wir mal, dass wir irgendwann noch mal über den Fall von Britta hören, dass es nicht mehr zu lange dauert, weil manchmal ist es ja auch so, dass leider auch die Zeit für die Täter spielt und sie dann irgendwann verstorben sind und ja, die Familie nie erfahren wird, wer Britta getötet hat

und weshalb. Ja, kann ihr diesen Fall eigentlich, den Fall von Britta Paniske? Mir war er, bevor ich diese alte Folge durchgegangen bin, komplett unbekannt. Vielleicht hat ja auch jemand von euch eine Verbindung zu dem Fall, dann darf er mir das auch gerne mitteilen. Das geht auch per E-Mail oder Instagram oder auch Facebook.

 Äh ich behandel das natürlich vertraulich, aber solche Infos sind natürlich sonst immer auch sehr hilfreich für mich. Ähm weil ich ja so sonst außer der XY Folge kaum etwas über den Fall weiß. Aber es auf jeden Fall sehr sehr grausam und traurig abgelaufen. Traurig in dem Sinne, dass eine Frau nicht alleine einmal kurz in den Trampelfahrt gehen kann, vielleicht wirklich mal kurz austreten musste, ohne ja sexuell missbraucht zu werden oder auch getötet zu werden.

 Ähm ja, es ist natürlich immer ein Risiko als Frau alleine unterwegs zu sein in den 90ern, genauso wie auch heute. Aber ja, dass man dann immer gleich so etwas erleben muss bis zum Mord, das ist wirklich unsagbar schlimm. Und falls Bretas Familie diese Folge hört, ich habe mein Bestes gegeben, das irgendwie vernünftig zusammenzufassen und es tut mir unsagbar leid, dass man da so einen Verlust erleiden musste.

 Aber der Fall ist jetzt ja auch schon ähm 30 Jahre her. Britta war damals um die 503, das heißt, wenn sie heute noch leben würde, wäre sie 83. Und ich schätze, ihre Geschwister sind wohl auch ungefähr so alt. Vielleicht leben die auch gar nicht mehr. Aber vielleicht gibt es ja nichten oder Neffen von Britta, die vielleicht diesen ganzen Fall auch kennen und sich den mal anhören und heute noch an ihre Tante denken.

 Und auch da ist vielleicht immer noch ähm Aufklärungsbedarf und vielleicht besteht an dieser Stelle auch immer noch ähm ja, der große Wunsch, dass dieser Fall noch aufgeklärt wird. Also, ich wünsche es mir auf jeden Fall. Aber hier spielt natürlich auch die Zeit wieder mal eine Rolle.

 Deswegen stelle ich euch manchmal auch nicht zu alte Fälle vor. Ich sag mal so, aus den 80er Jahren schon noch, aber alles was noch älter ist, das wird man wahrscheinlich auch gar nie mehr klären können. Und mein Ansporen ist es ja, euch diese Folgen vorzustellen, um vielleicht irgendwann noch mal ein Update ähm veröffentlichen zu können, wo der Fall dann vielleicht aufgeklärt worden ist.

 Und bei sehr sehr alten Fällen ist das schlichtwerg einfach nicht mehr möglich. Dann könnte ich euch nur noch den Fall an sich vorstellen. Aber ob das dann so interessant für euch ist, ihr dürft es gerne mal schreiben. Aber mein Anspor ist es eigentlich, dass diese Fälle noch geklärt werden irgendwann. Deswegen mache ich für euch auch diese Folgen, egal wie kurz die manchmal sind.

 Ähm ja, auf jeden Fall, das war jetzt der Fall von Britta Paniske und ähm recht kurze Folge, wie gesagt, heute wieder, aber ich hoffe trotz alledem, dass ähm ja vielleicht jemand etwas zu dem Fall sagen kann oder jemand vielleicht auch Britter gekannt hat, uns in die Kommentare schreiben mag, auch gerne wieder ein Kommentar für den Algorithmus hinterlassen, auch ein Däumchen nach oben und ein Abo helfen meinem Kanal sehr beim Wachsen.

 Und ich würde sagen, bis zum nächsten Fall, ihr Lieben. Bis zum nächsten Mal. Eure Lia. Das war wieder eine Folge von Crimetime mit Lia, deinem True Crime Podcast. Abonniere den Podcast, um keine neuen Folgen zu verpassen.

You Might Also Enjoy

Leave a Response

Your email address will not be published. Required fields are marked *