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Das mysteriöse Verschwinden von Deborah Poe T

Das mysteriöse Verschwinden von Deborah Poe 

Es ist der 4. Februar 1990. Eine junge Frau ist in Orlando, Florida, unterwegs. Es ist noch stock dunkel. Die Zeit des Tages, von der niemand so recht weiß, ob man sie noch Nacht oder eher schon den frühen Morgen nennen soll. Die junge Frau betritt zielstrebig einen kleinen Laden an einer Straßenkreuzung.

 Es ist wahrscheinlich der einzige Ort, an dem die junge Frau um diese Uhrzeit bekommen kann, was sie jetzt dringend braucht. Eine Packung Zigaretten. Als sie den Laden betritt, ist niemand da, nur ein Typ hinter dem Tresen. Als sie bezahlt, gibt er ihr noch einen Ratschlag mit auf den Weg.

 Du solltest wirklich nicht rauchen, weißt du? Die junge Frau verlässt den Laden mit ihrem kleinen Einkauf und hält den Kell natürlich für den Kassierer. Erst drei Tage später wird die junge Frau erfahren, dass der Mann kein Kassierer war. Eigentlich hätte sie von einer Kassiererin bedient werden sollen. Doch von Debora Po fehlt seit jener Nacht jede Spur.

 Und die junge Frau hat vielleicht gerade mit ihrem Entführer gesprochen. Ja. Die 26 Jahre alte Debora ist erst vor 4 Monaten Ende 1989 nach Orlando gezogen. Hier möchte sie ein neues Leben anfangen. Sie und ihre beste Freundin Lori haben eine schöne gemeinsame Wohnung gefunden, der sie sich schnell eingelebt haben.

 Sich in Floridas viertgrößter Stadt durchzuschlagen ist jedoch hart. Tagsüber arbeitet Debora für die Lokalzeitung Orlando Sentinel. Nachts schiebt sie Schichten im Convenience Store Circle K. Sie hat also gleich zwei Vollzeitjobs. 5 Tage oder eher Nächte pro Woche steht sie zwischen 23 Uhr abends und 7 Uhr morgens im Circle K hinter der Kasse ganz alleine.

Dadurch, dass die Nachtschichten so unbeliebt sind, ist die Bezahlung immer nicht schlecht und Debora hat große Pläne. Sie hat gerade ein neues Auto gekauft, dass sie abbezahlen will und ewig möchte sie auch nicht in ihrer WG mit Lori leben, sondern am liebsten mal genug für ein eigenes Haus zusammensparen. Und am allerliebsten würde sie noch ein eigenes Unternehmen gründen und sich mit einer Catering Firma selbständig machen.

Sie hat also große Träume, für die sie allerdings hart arbeiten muss und das nimmt die fleißige junge Frau eisernen in Kauf. Vor allem der Job im Convenience Store ist aber wirklich Knochenarbeit und noch dazu nicht ganz ungefährlich. Deboras Eltern wohnen weit weg in Virginia und als ihre Tochter ihn im Dezember eröffnet hat, dass sie ab jetzt Nachtschicht in einem Laden machen würde, haben sie sich direkt Sorgen gemacht.

 Vor allem Deberas Mutter, aber die 26-jährige hat sie beruhigt. M, da ist super viel Verkehr und da sind super viele Leute und ich kenne viele von ihnen. Die sind alle sehr nett. Es ist schon okay. Schnell hat sich aber gezeigt, dass die Sorge ihrer Eltern nicht unberechtigt war. Immer wieder hat die 26-jährige während ihrer Nachtschichten mehr als unangenehme Erlebnisse mit betrunkenen jungen Männern.

 Der vorerst schlimmste Zwischenfall ereignete sich erst Mitte Januar 1990. Da steht auf einmal mitten in ihrer Schicht ein Splitterfaser nackter Mann in ihrem Lagen. Debor hat den Schock dieses Anblicks noch gar nicht verarbeitet, als der Kerl schon versucht über den Tresen zu springen und sie zu packen.

 Deborer kann den Mann erst abhängen, als sie aus dem Laden heraussprintet und er hinterher rennt. Blitzschnell schlipft Debora zurück ins Geschäft und knallt dem unheimlichen Typen die Tür vor der Nase zu. Als wäre dieses Vorkommtes nicht schon gruselig genug, kann man diesen Mann auch nie finden. Nicht nur Deboras Eltern machen sich Sorgen um ihre Nachtschichten, sondern auch ihre Freunde und vor allem ihr fester Freund Scotts.

 Er kommt so oft es geht, nachts in den Laden, um ihr Gesellschaft zu leisten. Irgendwann ist Debora davon richtig genervt und versichert ihm, sie würde schon klar kommmen. Es würde keinen Sinn machen, wenn sie sich beide die Nächte um die Ohren schlagen würden. Also schraubt Scott sein Pensum auf sporadische Besuche runter. Auch andere Freunde von Debora schauen im Laufe der Nächte immer mal wieder vorbei.

 So ist es auch am Abend des 3. Februar. Debor hat ihre Schicht um 23 Uhr gerade erst begonnen, als ein Kumpel von ihr vorbeikommt, um kurz mit ihr zu plaudern. Bei dem Gespräch schwärmt Debora noch von einem Haus, das sie neulich in einer Immobilienanzeige gesehen hat. Etwa zwei Stunden später um 1 Uhr schaut ihr Freund Scott vorbei.

Ein weißerer Bekannter von Debora fährt um 3 Uhr mit seinem Auto am Convenience Store vorbei und schaut durchs Fenster rein. Die 26-jährige steht wohlbehalten an der Kasse. Um ungefähr 3:05 Uhr bedient Debor den letzten Kunden, der sie gesichert gesehen hat. Er ist der Manager eines nahgelegenen KFC Restaurants und kauft regelmäßig in dem Circle K seine Lottoscheine und einen Pausensnack.

 Auf ihn wirkte Debora ganz normal, wie immer. Noch etwa eine dreiviertelstunde später gegen 3:50 Uhr macht ihr Kumpel, der schon um 23 Uhr da war, noch mal einen Abstecher zum Convenience Store. Und von Debora fehlt nun jede Spur. Es ist gerade mal kurz nach 4:30 Uhr am Morgen, als am 4. Febin Polizeiwagen mit hollender Sirene vor dem Circle Kane Orlando hält.

 Dort trifft die Polizei auf zwei Männer. Einer von den beiden stellt sich ihnen als Kunde vor. Der andere erklärt, er sei ein Kumpel der Kassiererin, die eigentlich gerade die Nachtschicht arbeitet bzw. arbeiten sollte, denn die beiden Männer haben eine höchstseltsame Situation vorgefunden. Die Neonleuchten im Laden flackern genauso grell wie immer.

 Die Tür steht offen und begrüßt jeden Kunden mit einem leisen Glockenschlag. Die Circle K Arbeitsuniform der Kassiererin liegt sauber gefaltet auf dem Tresen. Auf einem Stapel Immobilienpläne, über den sie in ruhigen Momenten während der Schicht gebrütet hat, stehen ein Kaffeebecher und eine Packung Schokomilch.

 Davon der Angestellten selbst fehlt jede Spur. Der Kunde und Deboras Kumpel haben sich erst im Laden umgesehen und dann noch ein paar Minuten gewartet. Aber als Debora minutenlang nicht auftauchte, entschieden sie sich die Polizei anzurufen. Deboras Bekannter versichert der Polizei nämlich, dass Debora niemals einfach so von der Arbeit abhauen würde.

 Sicherlich liebt sie ihren Job nicht, aber sie ist pflichtbewusst und braucht das Geld aus dem Laden einfach, sonst hätte sie gar nicht erst so lange in diesem Job durchgehalten. Die eingetroffenen Ermittler schauen sich das Ganze also mal aus professioneller Sicht an, wobei es da gar nicht so viel zu sehen gibt. Die für uns altmodische Registrierkasse ist abgeschlossen und auch sonst sieht nichts nach einem Diebstahl oder Raubüberfall aus.

 Der Börers brandneuer roter Toyota steht nach wie vor auf dem Parkplatz. Im gesamten Geschäft scheint nichts zu fehlen mit Ausnahme der Kassiererin. Debas Auto war feinsäuberlich abgeschlossen. Ihre Handtasche hatte sie nicht mal mit in den Laden genommen, sondern auf der Rückbank liegen lassen. Auch ihr Schlüsselbund und ihre letzte Gehaltsabrechnung inklusive Check liegen im Wagen.

 Später können auf dem Parkplatz des Circle K Spürhunde Deboras Pferte aufnehmen. Sie scheint sich durch einen Holzzaun am hinteren Teil des Ladens bewegt zu haben. Doch dort bricht ihre Spur direkt am Bürgersteig ab. Sie scheint dort also in ein geparktes Auto gestiegen zu sein. Für die Ermittler sieht alles nach einer Entführung aus und nur drei Tage später meldet sich nach einem ersten Zeitungsbericht eine Zeugin, die den Entführer vielleicht sogar gesehen hat.

 Es ist die junge Frau, von der ihr schon am Anfang dieser Folge gehört habt. Sie war um etwa 3:30 Uhr am Morgen im Convenience Store, um eine nächtliche Schachtel Zigaretten zu kaufen. Also 25 Minuten nach dem bisher letzten gesicherten Kunden und 20 Minuten bevor Debras Kumpel zurückkam. Und dabei hatte die Zeugin eine höchst seltsame Begegnung.

 Hinter der Z Convenience Store stand nicht etwa die zierliche Debora, sondern ein breitschulzriger, großgewachsener Mann mit auffälligen längeren schwarzen Haaren. Außerdem erinnert sich die Frau später noch genau an sein Shirt von der Metalband Megadeth und den einzelnen silbernen Ohrring mit einem kleinen Kreuz und einen Silberring in Schädel vor.

 Abgesehen von ihm, dass ich die Zeugin sicher, war der Laden leer. Sie hat niemanden sonst dort gesehen oder gehört. Na ja, und weil der Kerl hinter der Theke stand, dachte sie natürlich, er sei wohl der Kassierer. Also hat sie ihn um ihre Packung Zigaretten gebeten. Die musste der Mann erst einmal kurz suchen, aber auch hier dachte sich die Zeuge nichts dabei.

 Für sie wirkte er einfach wie ein neuer Mitarbeiter, der sich erst einfinden musste. Als er ihr die Packung schließlich reichte, hat er ihr noch einen Rad mit auf den Weg gegeben. Du solltest wirklich nicht rauchen, weißt du? Die Kundin hat mit einem Dollarstück bezahlt. Der Mann hat etwas ungelenkt die Kasse bedient und ihr 25 Penny Wechselgeld zurückgegeben.

 Und schon verließ die junge Frau den Laden wieder. Unwissend, dass sie gerade mit dem Entführer von Debora Po gesprochen haben könnte. Auf dem Parkplatz des Circle K wurde zu diesem Zeitpunkt ein Auto gesehen, das dem Typen gehören könnte. Zumindest prankte an der Seite des schwarzen V ebenfalls ein auffälliger Schriftzug der Band Megadeth.

 Der sogenannte Megade Death Man konnte nie ausfindig gemacht werden. Gerade deshalb ist sich die Polizei gar nicht sicher, ob er überhaupt existiert. Außer dieser einen Zeugen will niemand sonst ihn gesehen haben. 1996, 6 Jahre nach dem Verschwinden von Debora, geben die Ermittler bekannt, dass es sich bei dem Mann möglicherweise um den Partner einer Kollegin von ihr gehandelt haben könnte.

Im selben Atemzug sagen sie aber auch, dass sie den Mann nie ausfindig machen oder befragen konnten. Die Sache bleibt also ziemlich mysteriös. Auch so hatten die Bam mit Befragung alle Hände voll zu tun, denn der Mega Deathmann ist lange nicht der einzige Verdächtige. Im Laufe ihrer Ermittlung überprüft und befragt die Polizei dutzende Person.

Debor hat einen großen Freundeskreis und natürlich jede Menge Kunden und einige von denen, das haben wir ja schon gehört, waren ziemlich schräg drauf. Die Polizei spricht unter anderem mit einem Mann, der versucht haben soll, sich an Debora ranzumachen und von ihrer Abfuhr wohl sehr gekränkt war.

 Sein Alibi ist denkbar schwach. Er war in der Nacht von Deboras Verschwinden wohl krank zu Hause. Anlasten kann man ihm allerdings auch nichts. Dann ist er noch ein seltsames Ehepaar. Die Ehefrau soll um 20 Uhr, also noch vor Deboras Schicht beginnen, sturzbetrunken im Circle K, aufgetaucht sein. Der Grund, sie hatte im Portemonnaie ihres Ehemannes einen Zettel mit Deboras Namen und ihrem Arbeitsplatz gefunden.

 Die Frau hat aber ein Alibi. Wie es mit ihrem Ehemann aussieht, ist nicht bekannt. Für die Ermittler scheinen all diese Ansätze ähnlich wenig konkret zu sein, wie sie gerade für euch klingen dürften. Darum konzentriert man sich schon bald auf eine andere Theorie, nämlich auf die Möglichkeit, dass es vielleicht einen Convenience Store Serienmörder gibt.

Anhaltspunkte dafür sind zwei damals ebenfalls ungeklärte Morde aus Florida, die dem Fall von Debora Po auf gespenstische Weise ähnelt. Nur 6 Monate vor Debora ist eine Kassiererin aus Florida auf ähnliche Weise während ihrer Nachtschicht verschwunden. In der Nacht zum 6. August 1989 hatte Donal Keller in Schicht im Sunshine Junior Food Store Gulf Breeze im äußersten Westen von Florida.

 Kurz nach Mitternacht ist sie plötzlich verschwunden. Auch hier gab es keine Einbruchs oder Kampfspuren, nur einen leeren Supermarkt und jahrelang nicht die kleinste Spur. Genau wie Debora Po hat sie ihr Portemonnaie, ihre Schlüssel und ihr Auto zurückgelassen. Und gerade einmal 5 Wochen nach Donner verschwand am 18.

 September die 36 Jahre alte Daline Messer, als sie nachts in einem Convenience Store in Lake City arbeitete, gut zwei Autostunden von Orlando entfernt. Im Souven Swifty Food Store hatte sie zuletzt gegen : Uhr nachtskontakt mit zwei Kunden. Ein Paus Georgia deckte sich dort während ihres Roadtrips mit einem nächtlichen Kaffee ein.

 Nach ihrem Einkauf bei saßen die beiden noch ein paar Minuten auf dem Parkplatz, um eine Pause zu machen. Dabei fiel ihnen ein Auto auf, dass sie bei ihrer Weiterfahrt fast noch gerammt hätten. Kurz nachdem das Paus Dodger weg war, wurde gegen 1 Uhr im Convenience Store der Stille Alarm ausgelöst, der automatisch die örtliche Polizei verständigte.

Allerdings kam die Polizei zu spät. Dalin Messer war schon verschwunden, als die Beamten eintrafen. Zwei Tage später wurde ihr leichten am ganzen der Nähe gefunden, unter einer Fußgängerbrücke über einem Bachlauf namens Swift Creek. Ihr wurde mit stumpfer Gewalt gegen den Kopf geschlagen, so heftig, dass sie nicht mehr zu erkennen war.

 Die Tatwaffe war wahrscheinlich ein Hammer oder ein ähnliches Werkzeug. Das Verbrechen an ihr bleibt genau wie das Verschwinden von Debora Po bis heute ungelöst. Daline Messer interliß damals eine zwei Jahre alte Tochter und war außerdem im dritten Monat mit ihrem zweiten Kind schwanger. Als der Fall von Debora Po 1992 beim US-Por zu Aktenzeichen XY aufgearbeitet wurde, wurden diese beiden Fälle auch explizit genannt und auf einen möglichen Zusammenhang hingewiesen.

 Nach der Ausstrahlung gab es sogar mehr als 150 Anrufe von potenziellen neuen Hinweisgebern. Eine heiße Spur war allerdings nicht dabei. Die kommt dafür 1996, als sich der Fall danner Kalhin unverhofft aufklärt. Sie war die erste, die verschwunden ist und nun, knapp 7 Jahre später stellt sich ein Mann namens William Alex Well der Polizei.

 Er hat die Polizei auch zu ihrem Leichtam geführt und den Ermittlang gleich noch eröffnet, die Tat gemeinsam mit seinem Halbbruder namens Mark Reeby begangen zu haben. Beide wurden zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Die beiden werden danach auch als mögliche Verdächtige im Fall Debora Po gehandelt aus mehreren Gründen.

 Zum einen ist da die unbestreitbare Ähnlichkeit zwischen den Fällen von Donna Kellerhen und Debora Po. Dazu kommt noch, dass die beiden mörderischen Brüder William und Mark das Wochenende von Deboros Verschwinden nachweislich gemeinsam verbracht haben und ein naher Verwandter von ihnen wohnte nicht weit vom Circle Cas Store entfernt.

Der Verdacht der Ermittler war immerhin so konkret, dass man der Zeugin, die den Mega Deathman gesehen hat, mehrere Fotos vorgelegt hat. Darunter auch eines von einem der Brüder, William Alex Wellz. Und die Zeugin hat genau auf sein Foto gezeigt und gesagt, er sei der Mann, den sie in jener Nacht gesehen habe.

 Wells hat allerdings immer bestritten, mit dem Verschwinden von Debora P etwas zu tun zu haben. Zu jenem Zeitpunkt habe er unter Hausarrest gestanden und noch dazu hatte die Polizei inzwischen ja eigentlich vermutet, dass der Mega Death Man der Freund einer anderen Circle K Angestellten gewesen sei.

 Weder William Alex Wells, noch sein Halbbruder Mark Rey wurden jemals für einen Verbrechen an Debora Po angeklagt. Trotzdem sind die Brüder als Verdächtige auch heute nicht vom Tisch, denn die Polizei befürchtet, dass sie Serienentäter sein können. Vor allem Mark Rey hat nach der Verurteilung von sich und seinem Bruder von sich reden gemacht.

 Er hat der Mittler nämlich eröffnet, gleich zwölf weitere Frauen umgebracht zu haben, nur um diese Geständnisse später alle wieder zurückzuziehen. All diese Frauen sind zwischen den späten 70ern und den frühen 90ern in Florida verschwunden. Alle waren sehr zierlich, genau wie auch Debora. Und genau wie die vier geschiedenen Exfrauen von Reby, die rückblickend sicherlich heilfroh sind, lebend aus ihren Ehen mit ihm herausgekommen zu sein.

 Einige der Frauen, die Ruby ermordet haben will, wurden später tot aufgefunden. Andere sind bis heute vermisst. Den Mord an Debora Po hatte im Gegensatz zum übrigen Dutzend nie gestanden und verurteilt wurde er aufgrund der zurückgezogenen Geständnisse bis heute nur wegen des Mordes an Don Keller. Mark Reeby wird oft als einer der berüchtigsten Serienmörder der USA genannt.

 Gesichert ist das aber eben nicht. Für einige der Ermittler könnte er auch einfach ein Makabra Wichtigtuur sein, der gern ein berüchtigter Serientäter wäre. Obwohl Rebi und sein Bruder seit inzwischen 30 Jahren im Gefängnis sitzen und schon an ihrem Lebensabend angekommen sind, haben sie bislang keine weiteren Geständnisse vorgelegt.

 Ich fürchte, sollten sie wirklich für das Verschwinden von Debora Po verantwortlich sein, würden sie ihr Geheimnis wohl mit ins Grab nehmen. Es wurde also nur eine der drei Convenience Storfälle gelöst. Das Verschwinden von Debora Po bleibt genauso ungelöst wie der Mord an Messer. Auch hier gibt es die unbestreitbaren Parallelen zwischen den Fällen, wobei der Fall von Berlin doch etwas anders ist als der von Debora und Donna.

 Zum einen, weil man Leiche sehr schnell gefunden hat. Der oder die Täter haben sich offenbar gar nicht erst große Mühe gegeben, sie verschwinden zu lassen. Bis sie unter der Brücke im Bachlauf nach vorn gespült wurde, war es nur eine Frage der Zeit. Und während die Läden bei Debor und Donner in einem tadellosen Zustand waren, herrschte nach der Entführung von Dalin Messer das absolute Chaos.

 In ihrem Convenience Store lagen Tabak, Bonbons und Geld wild verstreut herum. Außerdem wurde ein Männergürtel hinterlassen, der kleinst möglich zugezogen war, so als sei jemand damit gefesselt worden. Und es gibt noch einen wichtigen Unterschied, der gleichzeitig Hoffnung macht. Im Fall von Din Messer gibt es eine Zetdena.

 Es wurden nämlich Blutstropfen gefunden. Einige stammen von, andere aber von einer unbekannten männlichen Person. Die Polizei hat im Fall Dalin Messer noch heute zwei Verdächtige im Visier. Ein Duo, das nur zehn Tage vor dem Mord an Berlin an ihrem Convenience Store festgenommen wurde. Da wurde den beiden vorgeworfen, dass sie den Laden überfallen wollten.

 Die beiden Männer waren an jedem Tag in einem Auto unterwegs, das eins zu eins auf die Beschreibung von dem Wagen passt, den das Paar aus Georgia in der Nacht von Verschwinden auf dem Parkplatz gesehen hat. Und Darlin kannte diese beiden Männer. Bevor sie im Supermarkt angefangen hat, hat sie gemeinsam mit den beiden in einem Restaurant gearbeitet.

Ernüchternd ist aber, die DNA von keinem der beiden Männer passt zu der Täter DNA, weder zu der aus den Blutspuren, noch zu DNA, die man noch auf dem gefundenen Gürtel sicherstellen kann. Entweder die beiden Typen sind also komplett unschuldig oder sie waren noch mit einer dritten oder vielleicht sogar einer vierten unbekannten Person unterwegs, die die Spuren zerlassen haben.

 Wenn die beiden Bekannten von Deline unschuldig sind, könnte das wieder die Möglichkeit eröffnen, dass ihr Mord zum Werk eines möglichen Serientäters gehört, wie vielleicht auch das Verschwinden von Debora Po. Wobei es auch bei Debora Po eine überraschende Wendung gegeben hat. Im März 2002 hat die Polizei erstmals davon gesprochen, einen Verdächtigen zu haben.

 Diese Person wird damals nie offiziell benannt oder gar angeklagt. Man sei durch eine neue Auswertung des alten Beweismaterials auf diesen Verdächtigen gekommen, heißt es bloß. Zurelben Zeit wird im Zuge der Ermittlung eine Gegend im Orange County durchsucht, nahe der Shepel Hill Baptistenkirche. Sie liegt nur etwa fünf Meilen vom damaligen Circle Casore entfernt.

Fünf der sechs eingesetzten Leichenspülhunde schlagen nahe der Kirche zwar an, aber bei den anschließenden Grabungen wird nichts gefunden. Laut dem Sheriffish spricht die Reaktion der Hunde trotzdem dafür, dass dort irgendwann mal menschliche Überreste vergraben wurden. Mein erster Gedanke war, dass das an einer Kirche nun auch nicht weit hergeholt ist.

 An viele Kirchen sind ja Friedhöfe angeschlossen. An dieser hier allerdings nichts, soweit man das bei Google Earth erkennen kann. Vielleicht hat der Täter Debroy hier also wirklich für eine Zeit lang versteckt und sie danach woanders hin befördert. Ob bei den Suchmaßnahmen sonst etwas gefunden wurde, ist nicht bekannt.

 Dafür aber, wer einige Zeit lang mal direkt gegenüber der Baptistenkirche gewohnt hat, nämlich ausgerechnet Deboras damaliger Freund Scott. Er war zeitweise sogar mal Pastor in dieser Kirche, aber wie gesagt, er wurde nie als Verdächtiger benannt und hat wohl einen Lügendetektortest bestanden, worauf in Teilen der USA nach wie vor viel Wert gelegt wird.

 Er hat damals immer gesagt, er sei nach seinem letzten Besuch bei Debroy im Laden direkt zu sich nach Hause gefahren und habe dort die Nacht verbracht. Trotzdem ist auffällig, dass einer der Ermittler gegenüber dem Orlando Sentinel sagt, die Kirche befinde sich in der Nähe des Wohnortes eines Verdächtigen.

 Allerdings ist das auch schon das letzte Update. Der Fall Debora Po ist also nach wie vor komplett offen. Als Verdächtige bleiben übrig der Verdächtige aus 2002, bei dem es sich um ihren damaligen Freund Scott gehandelt haben könnte, was aber ausdrücklich nicht bestätigt ist. Die Brüder William und Mark, die nachweislich einen der beiden weiteren Convenience Storm Mord in Florida begangen haben, der Mega Deathman, sofern man davon ausgeht, dass sowohl die Polizei als auch die Zeugin falsch liegen und der bis heute nicht

identifizierte Metal Fan weder der Freund einer Kollegin war, noch William Wells oder einer von Deboras speziellen Kunden, angefangen mit dem unbekannten Mann, der vollkommen unbekleidet bei ihrem Laden auftauchte und auf sie losgegangen ist, bis zu dem Mann, der auf sie stand und sauer über ihre Abfuhr war.

Bei den wenigen Indizien, die es in diesem Fall gibt, ist keine der Theorien plausibler als die andere. Und aus diesem Grund bleibt das Verschwinden von Debora Po bis heute ungelöst. Debora Pos Mutter Nancy ist auch heute noch am Leben. Sie hat nicht nur ihre Tochter überlebt, sondern auch ihren Ehemann und Debras Bruder.

 Sie fühlt sich mit der Suche nach ihrer Tochter mehr denn je allein. In einem seltenen Interview sagt sie zuletzt: “Von Deboras damaligen Freund Scott und ihrer besten Freundin Lori haben sie schon jahrelang nichts mehr gehört.” “Nancy Poamm ist ihre Tochter noch genauso sehr wie am ersten Tag”, sagt sie und jeden Tag, so berichtet sie weiter, fragt sie sich, Zitat: “Weshalb ich noch hier bin, während meine gesamte Familie fort ist.

Diese Worte von Nancy Po sind umso trauriger, wenn man sich eines der ersten Interviews ansieht, dass sie damals kurz nach dem Verschwinden ihrer Tochter gegeben hat. Schon damals sagt sie zu den Journalisten: “Ich hoffe, dass so etwas niemanden von ihnen jemals wieder fährt. Es ist einfach so furchtbar.

 Gebä es einen Knopf, den ich drücken könnte, um von dieser Erde zu verschwinden, ich würde es tun.” Und diesen Schmerz trägt sie jetzt mehr als 36 Jahre mit sich herum, zuletzt ganz allein. Habt ihr nach diesem Video eine Theorie zum Verschwinden von Debora Po, die euch logisch erscheint? Was spricht aus eurer Sicht für was gegen die Verdächtigen? Und glaubt ihr, dass der Mord an Debor und der nach wie vor ungelöste Mordeline Messer zusammenhängen könnten? Ich bin gespannt auf eure Kommentare zu diesem Fall und ich freue mich darüber. Wie ihr wisst,

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 Ansonsten gibt es nicht mehr viel zu sagen. Ich wünsche einen guten Morgen, Mittag oder Abend oder je nachdem, wann ihr das Video seht und hoffe, dass wir uns im nächsten Video wiedersehen. Bis dahin, ciao Leute. เฮ

Disclaimer: This story is fictional and created for entertainment purposes only. Any names, characters, places, or events are fictitious or used fictitiously. No real person or organization is intended to be portrayed.

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