„Das gibt’s doch nicht!“: Horst Lichter völlig aus dem Konzept gebracht – Verkäufer enthüllen unfassbare Sammlung bei „Bares für Rares“ T
„Das gibt’s doch nicht!“: Horst Lichter völlig aus dem Konzept gebracht – Verkäufer enthüllen unfassbare Sammlung bei „Bares für Rares“
Es gibt Momente im deutschen Fernsehen, die das Publikum und die Moderatoren gleichermaßen unvorbereitet treffen. In der beliebten und traditionsreichen ZDF-Erfolgsshow „Bares für Rares“ kam es kürzlich zu einer solchen Situation, die für absoluten Ausnahmezustand im Studio sorgte. Moderator Horst Lichter, der mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung und seiner charmanten, bodenständigen Art eigentlich so schnell nichts aus der Ruhe bringen kann, verschlug es in dieser Episode schlichtweg die Sprache. Ein unscheinbar wirkendes Sammlerstück entpuppte sich nicht nur als wertvolles Accessoire, sondern löste eine emotionale Achterbahnfahrt aus, die bei den Anwesenden für pure Faszination, schallendes Gelächter und letztlich für ungläubiges Staunen sorgte.
Bereits bevor die eigentlichen Verkäufer das Studio betreten konnten, nahm die Geschichte eine höchst amüsante Wendung. Die geschätzte und kompetente Expertin Bianca Berding hatte das mitgebrachte Objekt genauer unter die Lupe genommen und sich dazu entschlossen, die mitgebrachte Sonnenbrille erst einmal selbst aufzusetzen, um deren Wirkung und Tragegefühl zu testen. Als der 64-jährige ehemalige Fernsehkoch den Raum betrat und den Anblick seiner Expertin genoss, war er sofort restlos begeistert. Voller Zufriedenheit und mit einem breiten Lächeln im Gesicht schwärmte er beim Anblick von Berding: „Wow, mein lieber Kokoin!“, und machte unmissverständlich klar, dass er von diesem Anblick absolut angetan war. Doch damit gab sich der begeisterte Moderator keineswegs zufrieden. Kaum hatte er das sogenannte „Nasenfahrrad“ selbst auf seine Nase gesetzt, schaltete er prompt und mit einem verschmitzten Lächeln in den absoluten Flirtmodus um. „Na, Schnuckelchen?“, hauchte er der Blondine entgegen, während diese herzlich über den charmanten Überfall lachen musste.
Neugierig geworden, wollte Lichter wissen, wie sich das Modell im Alltag trägt. „Einfach geil!“, stellte der Moderator daraufhin klar und brachte seine Begeisterung unmissverständlich zum Ausdruck. Genau aus diesem Grund konnte er absolut nicht nachvollziehen, warum jemand ein solches Kultmodell überhaupt freiwillig verkaufen wollen würde. Doch genau an diesem Punkt betraten Martina und Reiner die Bühne des Aufnahmestudios und brachten Licht ins Dunkel. Das sympathische Ehepaar hatte im Vorfeld kräftig ausgemustert und wollte sich von einigen Besitztümern trennen. Was der Moderator und die Experten dann jedoch erfuhren, sprengte jegliche Vorstellungskraft. Die feilgebotene Sonnenbrille war keineswegs ein einzelnes, zufälliges Fundstück, sondern lediglich eine von insgesamt unglaublichen 500 Exemplaren, die sich im Besitz des Ehepaars befanden.
Als Martina diese Zahl im Studio preisgab, war Horst Lichter schlichtweg fassungslos. „Wie viele hast du? Fünfhundert Sonnenbrillen?!“, hakte der Moderator völlig ungläubig und mit weit aufgerissenen Augen nach, während Martina nickend bestätigte, dass es sich tatsächlich um eine solch gigantische Menge handelt. Laut den detaillierten Ausführungen von Expertin Bianca Berding stammt das spezifische Verkaufsobjekt aus der legendären „Edition Wings“ des bekannten New Yorker Unternehmens Bausch & Lomb, zu dessen weltbekannten Töchtern die Kultmarke Ray-Ban gehört. Zu den absolut ikonischen Designs dieses Herstellers zählt zweifellos die berühmte „Aviator“-Brille, die ursprünglich einmal entwickelt worden war, um Piloten mit ihren speziell verspiegelten Gläsern wirksam vor intensiver UV-Strahlung zu schützen.
Das Modell, welches das Ehepaar Martina und Reiner mit in die ZDF-Sendung gebracht hatte, kam allerdings in einer etwas anderen Ausführung daher und wies keinerlei Verspiegelung auf. Obwohl die Verkäufer die Sonnenbrille samt des originalen Etuis und des dazugehörigen Etiketts vorzeigen konnten, waren bei einer genauen Begutachtung deutliche und starke Gebrauchsspuren nicht zu übersehen. Bianca Berding entdeckte bei ihrer fachkundigen Untersuchung neben einigen lockeren Bügeln auch mehrere sichtbare Kratzer auf den Gläsern. Die große Frage, die nun im Raum stand, war, ob bei diesem Zustand ein Wunschpreis von 50 bis 80 Euro überhaupt realistisch sei. Die Antwort der Expertin fiel jedoch überaus überraschend und erfreulich aus.
Mit einem klaren „Ja, und sogar noch mehr!“ beantwortete Berding die Frage der Verkäufer. Wie die 49-jährige Expertin erklärte, werden Modelle dieser Art auf einschlägigen Sammlerplattformen heutzutage extrem hoch und zu stolzen Preisen gehandelt. Aus diesem Grund taxierte sie den tatsächlichen materiellen Wert der Brille auf beachtliche 200 bis 250 Euro. Diese hervorragende Nachricht sorgte bei Martina und Reiner natürlich für strahlende Gesichter und große Erleichterung, woraufhin sich das Ehepaar voller Vorfreude in Richtung der Händlerkarte aufmachte, um dort ihr Glück bei den potenziellen Käufern zu versuchen.
Bevor es jedoch so weit war, nutzte Horst Lichter die Gelegenheit noch einmal für eine humorvolle Einlage. Er forderte seine TV-Kollegin auf, das begehrte Stück noch einmal aufzusetzen, und startete mit einem spitzbübischen Augenzwinkern direkt den nächsten Flirtangriff. „Ohne Scheiß, Topmodel – ich gehe den Ferrari holen!“, scherzte der Moderator und brachte damit das gesamte Studio erneut zum Lachen. Am Ende mussten sich jedoch sowohl der Moderator als auch die glücklichen Verkäufer von der rot verglasten Sonnenbrille verabschieden, denn nun lag das Schicksal des Objekts endgültig in den Händen der Händler.
Im Händlerraum herrschte sofort Einigkeit: „Geiles Teil!“, lautete der einhellige Tenor unter den anwesenden Kunst- und Antiquitätenhändlern. Vor allem Händler Julian Schmitz-Avila war von dem Kultobjekt von der ersten Sekunde an schwer angetan und zeigte massives Interesse an dem außergewöhnlichen Nasenfahrrad. Nach einem kurzen, aber spannenden Schlagabtausch sicherte er sich das begehrte Sammlerstück schließlich für stolze 150 Euro. Damit fand dieser außergewöhnliche Auftritt bei „Bares für Rares“ einen mehr als erfolgreichen Abschluss, der einmal mehr bewies, warum die Sendung seit Jahren Kultstatus genießt und das Publikum Abend für Abend vor die Bildschirme fesselt.
