Wenn du nach Tokyo reist und ermordet wirst… T
Wenn du nach Tokyo reist und ermordet wirst…

Ein Mann, der die ganze Welt schockiert hat, nicht nur aufgrund seines Verbrechens, sondern vor allem wegen der darauffolgenden Flucht, in der alles dafür tat, nicht gefasst zu werden. Er schreckte nicht einmal davor zurück, sein Gesicht selbst zu operieren und manipulieren, damit er anders aussieht und niemand mehr weiß, wer er ist.
Vielleicht nicht einmal er selbst. Heute geht es um einen brutalen Mord. verzweifelte Eltern, die sogar die Yakuza um Hilfe bitten, um einen Triebzäter und Linse en Hawker, die Frau, die Mittelpunkt von Aldem steht und der Auslöser für all das ist. Linse Hawker kommt am 30. Dezember 1984 in der Nähe von Coventry in England auf die Welt und dort verbringt sie auch ihre Kindheit und Jugend mit ihren Eltern Bill und Julia.
Sie hat eine schöne Kindheit. Familie wird bei den Hawkers groß geschrieben und bedeutet ihnen viel. Linsey wächst zu einer liebenswürdigen Person heran, die hilfsbereit und empathisch ist. Eine Nachbarin erzählt, dass Linze ihr sogar einmal dabei geholfen hat, ihre entflohene Katze zu finden. Ihr war es immer wichtig, dass es den Menschen um sie herum gut geht.
Deswegen entschied sie sich wahrscheinlich auch dafür nach ihrem Biologiestudium, dass sie mit Auszeichnung bestanden hat nach Tokyo zu gehen und dort Kindern Englisch beizubringen. Erst danach wollte sie ihre akademische Laufbahn weiter verfolgen. Also packte sie das Nötigste ein und machte sich auf den Weg ins Land der aufgehenden Sonne.
Vor Ort teilte sie sich eine Wohnung mit zwei anderen Frauen, die auch in der privaten Englischschule in Kuuer unterrichteten. Wie auch vorher in ihrem Leben nahm sie ihre Tätigkeit sehr ernst und gab ihr Bestes, um den Schülern vor Ort ihre Muttersprache beizubringen. Währenddessen hielt sie weiter in Kontakt mit ihrer Familie.
Sie hat sich regelmäßig bei Ihnen per Mail, Skype oder Telefon gemeldet bis zu dem Tag, der alles verändern sollte, dem Tag, an dem sie einen Mann privaten Unterricht gab. Lindsey war mit Ryan Garshit in einer Beziehung. Er blieb zu Hause, während sie in Tokio war. Eines Tages erzählte sie ihm von einem merkwürdigen Vorfall.
Sie war mit dem Fahrrad unterwegs und plötzlich wurde sie von einem jungen Japaner angesprochen. Er fuhr neben ihr und sagte, er wäre ein Schüler von ihr und wollte sich mit ihr unterhalten. Aber sie konnte sich nicht daran erinnern, ihn je unterrichtet zu haben. Irgendwann kam sie vor ihrer Haustür zum Stehen und wollte reingehen, aber der unbekannte Mann fuhr nicht weiter, sondern fragte sie nach einem Wasser.
Lindsei sagte, dass es ihr Leid getan hätte, weswegen sie seiner Bitte nachkam und ihn in die Wohnung ließ. Das hat sie aber nur gemacht, weil sie wusste, dass ihre Mitbewohnerinnen zu Hause sind. Um auf Nummer sicher zu gehen, hat sie ihm diese auch vorgestellt. Während er das Wasser trank, zeichnete er ein Bild von ihr, signierte es mit seinem Namen, seiner Telefonnummer und seiner E-Mailadresse und gab es sie.
Das fand sie natürlich merkwürdig, aber nahm es an. Sie wollte nicht respektlos sein. Bevor er ging, fragte er sie noch, ob sie ihm in den nächsten Tagen privaten Englischunterricht in einem Caffée geben könnte. Linsei wollte dem Jungen Mann helfen, also sagte sie ja. Die beiden machten einen Termin und einen Treffpunkt aus und daraufhin verließ er die Wohnung.
Die nächsten Tage verliefen wie gewohnt. Linse gab Unterricht, verbrachte Zeit in Tokio und war im regelmäßigen Kontakt mit ihrer Familie. Doch der Kontakt brach am 24. März ab. Linsei meldete sich ab diesem Zeitpunkt nicht mehr bei niemandem. Die letzte Nachricht, die sie an ihren Freund geschrieben hat, lautete: “Ich liebe dich sehr.
Mach dir keine Sorgen um den Typen, der mich verfolgt hat. Das ist einfach das verrückte Japan. Vermisse dich.” Als Lindze in den nächsten Tagen, dem 25. und 26. März nicht in der Sprachschule erschien, wurde die Sorge um sie so groß, dass die Polizei eingeschaltet und sie als vermisst gemeldet wurde. Die Polizei nahm das Verschwinden der Engländerin ernst und fing an zu ermitteln.
Dadurch, dass Linze ihrem Freund von dem Treffen und der Verabredung mit einem Schüler erzählt hatte, hatten sie einen Anhaltspunkt. Sie prüften die Sicherheitskamera des Caffés, in dem die beiden sich treffen wollten. Und tatsächlich am 24. März waren die beiden dort. Eine weitere Kamera vor dem Kaffee zeigte, wie sie sich ein Taxi bestellt haben.
Die Ermittler gingen davon aus, dass der junge Mann Linze gesagt habe, er hätte kein Geld dabei und müsste kurz in seine Wohnung, um welches zu holen. Wahrscheinlich fragte er sie, ob sie kurz mitkommen können. Linse stimmte zu und die beiden fuhren zu seiner Wohnung, die nur 500 m entfernt lag. Durch die Befragung des Taxifahrers wussten sie auch, dass Lindzi ihm gesagt hatte, er solle kurz warten, denn es würde nicht lange dauern, sie wäre gleich wieder da.
Aber als Linsey auch nach 7 Minuten nicht zurückkam, fuhr der Taxifahrer davon. Das war auch das letzte Mal, dass sie jemand lebend gesehen hat. Durch den Wohnort und die Videoaufnahmen wusste die Polizei mittlerweile auch, um wen es sich bei dem jungen Mann handelt. Sein Name war Tatsuya Ichihashi. Er wurde am 5.
Januar 1979 in Gifu geboren und wuchs dort und in der Shiba Präfektur auf. Tatsuja kommt aus einem guten Elternhaus. Seine Mutter war Zahnärztin und sein Vater allgemeinmediziner. Zu Hause fehlte es ihm an nichts, auch später nicht. Und das, obwohl er nach seinem Studium, das er 2005 abgeschlossen hat, nicht gearbeitet hat. Das lag daran, daß seine Eltern ihn weiterhin monatlich unterstützten.
Zum Zeitpunkt des Treffens mit Linsei war er 28 Jahre alt. Er war auch in einer Beziehung, die zumindest soweit bekannt gut lief. Polizeilich ist er vorher nicht aufgefallen. Es gab zwar ein paar Gerüchte, dass er einen Mann angegriffen und ausgeraubt haben soll und das ging sogar vor Gericht, aber dort wurden die Vorwürfe fallen gelassen.
Trotzdem war der Verdacht natürlich groß, also, dass er Linse etwas angetan hat. Immerhin fehlte von ihr jede Spur seit dem Treffen mit ihm. Deswegen wurden am 26. März um 17:40 Uhr zwei Beamte zu Ichi Hashis Wohnung geschickt. Dort angekommen klopften sie bei ihm, aber er öffnete nicht die Tür, auch die nächsten Stunden nicht.
Warum die Beamten die Tür nicht aufgebrochen haben, geht aus der Quellenlage nicht ganz hervor, aber wahrscheinlich, weil sie keinen Durchsuchungsbeschluss hatten. Auch wenn Ichihashi nicht öffnete und das Licht aus war, wussten sie, dass er da war, denn sie hörten immer wieder Geräusche. Um 19 Uhr forderten sie Verstärkung an und in der nächsten Stunde trafen sieben weitere Beamte ein.
Nun warteten sie zu neun vor seiner Tür, aber es passierte nichts. Erst um 21 Uhr öffnete sich die Tür plötzlich und Ichiashi trat barfuß mit einem Rucksack aus ihr heraus, als wäre nichts. Ein Beamter sprach ihn an, aber er antwortete nicht, sondern lief einfach los. Zwar erwischte er den Flüchtigen noch am Rucksack, aber dieser konnte sich befreien und entkommen.
Über Funk wurde direkt eine Fahnung rausgegeben und kurze Zeit später wurde Ichi Hashi in der Stadt wieder entdeckt. Dieses Mal hatte er Sportkleidung an. Wahrscheinlich hatte er sieben Rucksack. Mehrere Polizisten versuchten ihn zu fassen, aber auch dieses Mal konnte er entkommen, indem er im Zickzack durch die Stadt lief.
Dass sie ihn nicht erwischt haben, sollte so niemals passieren, gerade weil sie ja sogar mit mehreren vor seiner Tür gewartet haben. Aber es war nun mal so. Und dadurch, dass er geflüchtet ist, waren die Ermittler sich sicher, dass Tatsuya Ichihashi etwas mit dem Verschwinden von Linse Hawker zu tun hat. Aber leider blieb es nicht nur bei einem Verschwinden.
Als die Polizei die Wohnung durchsuchte, stießen sie auf eine Badewanne auf dem Balkon. In ihr war eine Mischung aus Komposterde und Sand und daraus ragte eine Hand. Die 22-jährige war also tot. Ihre nackte Leiche lag in der Badewanne und ihr Mörder war auf freiem Fuß. Die Mischung, die Ichihashi in die Badewanne gefüllt hatte, hatte er auch noch mit einer Substanz besprüht, die zur Verdichtung und Zersetzung von Abfällen verwendet wird.
Man geht davon aus, dass er entweder vor hatte, sie in Beton zu vergraben oder zu warten, bis die Leiche sich zersetzt hat. Die Materialien für seinen grausamen Plan hat er in den Stunden vor dem Eintreffen der Polizei am 26. März bei sechs Besuchen in einem örtlichen Baumarkt gekauft. Wahrscheinlich hat er seine Badewanne in der Nacht vom 25. auf den 26.
auf den Balkon gebracht und Hawkers Leiche dort hineingelegt. Der Nachbarn sagten aus, sie hätten in dieser Zeit Geräusche gehört, wie etwas auf Metalls schlug und etwas geschleift wurde. Nachdem die Leiche freigelegt wurde, stellte die Gerichtsmedizin fest, dass Linze mit Plastikbändern und Tüchern gefesselt und geknebelt wurde.

Außerdem hatte sie überall am Oberkörper blaue Flecken. Das deutete darauf hin, dass der Angriff auf sie länger gedauert hatte und sie dabei mit verschiedenen Möbeln zusammengestoßen ist. Linse, aber auch Ichihashi hatten beide Erfahrungen im Kampfsport. Ichihashi war dabei leider viel erfahrener als sie. Das könnte erklären, warum der Angriff länger dauerte, eben weil Lind sich stark gewährt hatte.
Auch im Gesicht hatte sie blaue Flecken, wahrscheinlich, weil ihr mehrfach mit einer Faust ins Gesicht geschlagen wurde. Die Todesursache ist Erstickung. Ichihashi hat sie sehr wahrscheinlich erwirkt. Nach der Ermordung hat er ihren Kopf rasiert. Die abgeschnittenen Haare haben die Ermittler in einer Plastiktüte in der Küche gefunden.
Warum er die Haare abgeschnitten hat, weiß man nicht. Vielleicht war es für ihn eine Art Machtspiel, eine Handlung, die ihm zeigte, dass er machen kann, was er will. Bill Hawker, der Vater von Linse und ihr Freund Ryan Garshheit sind nach Tokio geflogen, um Linse zu identifizieren. Das hat für einen großen Medienrubel gesorgt und der Fall landete auf den Titel Seiten der Zeitung.
Nicht nur, weil eine Ausländerin in Tokyo ermordet wurde, sondern auch, weil ihr Mörder immer noch auf freiem Fuß war. Tatsuya Ichihashi wurde damit zum meist gesuchten Mann Japans. Schnell war den Ermittlern auch klar, dass er sehr gewitzt war, denn es tauchten Bilder von ihm auf, auf denen er sich als Frau verkleidet hatte.
Diese Bilder wurden daraufhin veröffentlicht und auch die Zeichnung von ihm, die er von Hawker angefertigt hatte. Aber leider hatte all das keinen Erfolg. Er blieb weiterhin verschwunden. Damit das Interesse an dem Fall nicht abäppte, hat die Familie von Linse alles in ihrer Macht stehende getan, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Dre Monate nach der Identifizierung sind sie noch mal nach Japan gereist und 9 Monate später noch einmal.
Sie gaben Interviews, zeigten sich in der Öffentlichkeit und baten die Medien inständig darum, den Fall ihrer Leben zu halten. Dabei brachte Bill Hawker auch seinen Unmut bezüglich der mangelnden Information zu Ichihashis Aufenthaltsort zum Ausdruck. sagte im gleichen Atemzug aber auch, dass sie nicht nach Japan gekommen sind, um die Polizei zu kritisieren, sondern um den Täter weiterhin auf der Fahnungsliste ganz weit oben zu sehen und ihn hoffentlich so schnell wie möglich zu finden.
Leider war dem aber nicht so. Zwar war er weiterhin der meist gesuchte Mann Japans und überall hingen Plakate und Flyer von ihm und manchmal meldeten sich auch Zeugen bei der Polizei, die meinten ihn gesehen zu haben, aber er konnte trotzdem nicht gefasst werden. Am zweiten Todestag von Linze war Ichihashi noch immer auf freiem Fuß und Bill Hawker kam wieder nach Japan.
Er war so verzweifelt und wollte den Mörder seiner Tochter so sehr fassen, dass er sich sogar mit verschiedenen Oberhäuptern von Yakuza Familien getroffen und sie um Hilfe gebeten hat. Bill sagte, er habe sich mit ihnen in einer Bar getroffen, ihn Whisky geschenkt und sie angefleht, Ichiashi zu finden und ihn zur Strecke zu bringen.
Und tatsächlich kam sie seiner Bitte nach und haben den Bereichen, in denen sie aktiv sind, nach ihm gesucht. Leider konnten aber auch sie ihn nicht finden. In den nächsten Monaten und Jahren war der Fall immer noch in den Medien vertreten und die Ermittlung hielten weiter an. Aber erst im November 2009, also mehr als zwei Jahre später, gab die Polizei bekannt, dass Ichihashi sich am 24.
Oktober in einer Klinik in Nagoya einer plastischen Operation unterziehen wollte, bei der seine Nase angehoben werden sollte. Aber auf den Vorbereitungsfotos erkannte das Personal der Klinik ihn bei genauerer Betrachtung. Bei genauer Betrachtung, weil Ichiashi nicht mehr so aussah, wie auf den Plakaten und Flyern, die seit Monaten in den Städten hingen und die Bevölkerung immer wieder an das tragische Verbrechen erinnerten, denn er hat sein Gesicht verändert, damit er nicht erkannt wird.
Anfänglich hat er selbst Hand angelegt und seine Lippe auf und abgeschnitten, damit sie dünner wurde. Er hat sich auch mehrere Muttermale herausgeschnitten. Das schien ihm aber noch nicht auszureichen, weswegen er für 14 Monate schwarz auf einer Baustelle in Osaka arbeitete, um Geld zu sparen und sich weiter operieren zu lassen.
Er ließ sich eine Liedfalze hinzufügen und die Nase vergrößern, um immer weiter von seinem ursprünglichen Abbild wegzurücken und eine Flucht ins normale Leben möglich zu machen. Aber sein Plan ging nicht auf, denn wie gesagt hat die Klinik in Nagoya ihn erkannt und die Bilder von der Vorsorgeuntersuchung an die Polizei weitergegeben und diese haben sie mit der Öffentlichkeit geteilt, womit alle Operation von Ichiashi umsonst war.
Denn jetzt wusste wieder jeder, wie er aussieht. Durch die neuen Bilder erlangte der Fall noch größere Aufmerksamkeit in den Medien. Denn die Headline, dass ein Mörder sein Aussehen durch plastische Chirurgie verändern lässt, um abzutauchen, verkaufte sich gut. Und am 10. November 2009 war es soweit. Ichihashi wurde festgenommen, als er versuchte eine Fähre nach Okinava zu besteigen.
Nach mehr als zwei Jahren konnte er endlich gefasst werden. Er legte bei der Festnahme und danach kein Geständnis ab. Erst am 23. Dezember fing er an zu reden und sagte, er wäre für den Tod von Lindse verantwortlich, hätte aber nicht die Absicht gehabt, sie zu töten. Außerdem habe er versucht, sie wiederzubelegeben. Damit wollten er und sein Anwaltsteam die Haftstrafe natürlich senken und es nach Totschlag aussehen lassen und nicht nach einem brutalen, kaltblütigen Mord.
Vor Gericht führt Ichashi seine Erklärung weiter aus und sagte, er wollte sie in Anführungszeichen nur vergewaltigen. Als sie aber um Hilfe rief, versuchte er sie daran zu hindern und er wirkte sie ausversehen. Die Anklage glaubt ihm keine Sekunde. Immerhin war Lind auch gefesselt. Deswegen wurde er am 21.
Juli 2011 wegen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Die Familie von Hawk hat eigentlich die Todesstrafe gefordert. Als Begründung dafür sagten sie, dass auch er kein Erbarmen gezeigt hat, als er ihre Tochter ermordet hat. Aber die Todesstrafe wird in Japan nur in äußerst seltenen Fällen verhängt und meistens nur, wenn mehr als eine Person getötet wurde.
Dazu kam, dass Ichihashi keine Vorstrafen hatte und er erst 32 Jahre alt war und noch eine Chance bestand, dass er rehabilitiert werden könnte. Während der Verhandlung hat er sich immer tief vor der Familie von Linse verbeugt. Das sollte eine Geste der Entschuldigung sein. Eine Entschuldigung, die die Familie aber nicht annahm, denn sie würdigten ihn keines Blickes und schauten es durch in eine andere Richtung.
Nach der Festnahme 2009 kam Bill Hawker noch einmal nach Japan, um der Bevölkerung und der Polizei zu danken, dass der Mörder ihrer Tochter endlich geschnappt wurde. Dabei sagt Bill Haw etwas Herzzerreißendes. Er bittet die Leute vor Ort, ihr Glas auf seine Tochter zu heben. Eine Tochter, auf die jeder Vater dieser Welt stolz wäre.
Leider sind wir damit noch nicht am Ende des Videos, denn Ichi Hashi hat ein Buch mit dem Zizel Anzel I was arrested geschrieben, indem er seine Sicht der Dinge schildert. Auf 283 Seiten beschreibt er, wie aus der Wohnung geflüchtet ist und die nächsten Monate und Jahre unentdeckt überlebt hat. dass ein Hut und eine Hygienemaske ihm dabei geholfen haben und er schreibt, wie er sein Gesicht mit Nadeln eigenständig verändert hat.
Er schreibt auch von der Zeit als Bauarbeiter und wie er stets in der Angst gelebt hat, entdeckt zu werden und dass er sich nicht sehnlicher gewünscht hätte als Lindsei Hawker zurück ins Leben rufen zu können, so als sein nie etwas geschehe. Er habe auch über einen Freitod nachgedacht, sei aber zu feige dafür gewesen.
Das einzige, was nicht thematisiert wird, ist der Mord selbst. Zwar hat Ichiashi, der Familie Hor alle tantem seines Buches angeboten, aber sie lehnte ab. Sie wollte gar nicht, dass das Buch veröffentlicht wird. Sie seien angewiedert von der Tatsache, dass er ein Buch über die Tat schreiben darf, obwohl er verurteilt wird, ein solch grausames Verbrechen begangen zu haben.
Dieses Buch hätte ihn nur noch Mehrleid zugefügt. Leider durfte er das Buch aber veröffentlichen und es wurde extrem gut verkauft, über 100.000 mal. Und das, obwohl es keine Prome für das Buch gab, außer das schreckliche Verbrechen, das der Autor begangen hat. Und damit sind wir am Ende des heutigen Videos.
Was ein absurder Fall, der sich überhaupt erst so entwickeln konnte, weil die Polizei Ichihashi bei ihrer ersten Chance nicht erwischt hat. Leider rückte dadurch der Fokus in den nächsten Monaten und Jahren auch vom Opfer weg hin zum Täter. Linsei Hawk ist die, die ermordet wurde, der ihr Leben genommen wurde und damit auch ihre Träume.
Ich hasshi hat ihre Hilfsbereitschaft ausgenutzt und sie kaltblütig ermordet und am Ende sogar noch Geld mit ihrem Tod verdient. Absolut schrecklich. Ich hoffe, ihre Eltern können irgendwie Frieden finden. Ich finde es bemerkenswert, wie der Vater mit all dem Schmerz umgegangen ist und ihn sogar irgendwie in Dankbarkeit umgewandelt hat.
Was sagt ihr zu dem Fall? Hättet ihr die Pille schlucken können und die Polizei nicht kritisiert? Hättet ihr genauso die Todesstrafe gefordert? Schreibt mir das gerne in die Kommentare. Die Ermordung von Hawker wurde in der Presse oft mit der Ermordung der Britin Lucy Blackman im Jahr 2000 verglichen. Wollt ihr dazu auch ein Video sehen? Schreibt mir auch das gerne in die Kommentare.
Solltet ihr die Videos unzensiert und werbefrei sehen wollen, unterstützt mich einfach bei Patrick. Den Link dazu findet ihr in der Infobox. Genauso wie die Links zu meinen anderen Socials. Hinterlasst auch gerne ein Like oder Abo und aktiviert die Glocke. So wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass das Video Leuten vorgeschlagen wird, die in Solito noch nicht abonniert haben.
Vielen Dank schon an meinem voraus und auch vielen Dank fürs Zuschauen. Ich wünsche euch noch einen guten Morgen, Mittag oder Abend oder je nachdem wann ihr das Video seht und hoffe, dass wir uns im nächsten Video wiedersehen. Bis dahin, ciao Leute