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Jasmin Schwiers im Interview: „Ich bin auch ein bisschen crazy!“ – Ehrliche Einblicke und klare Worte zur Inklusion T

Jasmin Schwiers im Interview: „Ich bin auch ein bisschen crazy!“ – Ehrliche Einblicke und klare Worte zur Inklusion

In der bunten und oft schnelllebigen Welt des Films gibt es immer wieder Projekte, die weit über reine Unterhaltung hinausgehen. Sie berühren die Herzen der Zuschauer, werfen Fragen auf und regen zum Nachdenken an. Ein solches Projekt ist der neue Film „Das gewisse Etwas“, der am 3. September in den Kinos angelaufen ist. In diesem Streifen schlüpft die bekannte und geschätzte Schauspielerin Jasmin Schwiers in eine ganz besondere Rolle: Sie verkörpert eine Betreuerin für Menschen mit Behinderungen. Anlässlich des Filmstarts stand die 43-jährige Künstlerin nun dem Portal „Moin.de“ beziehungsweise „derwesten.de“ in einem ausführlichen Interview Rede und Antwort. Dabei gab sie nicht nur faszinierende Einblicke in ihre Arbeit am Set, sondern überraschte die Öffentlichkeit vor allem mit einer sehr ehrlichen und entwaffnend sympathischen Beichte über sich selbst.

Wer den optischen Eindruck der Schauspielerin betrachtet, könnte sie auf den ersten Blick vielleicht in eine ganz bestimmte Schublade stecken. Phänotypisch erinnert sie ein wenig an die klassische Yoga-Maus, die mit einer gewissen spirituellen Leichtigkeit durchs Leben geht. Doch der Schein trügt gewaltig, wie Jasmin Schwiers selbst mit einem Schmunzeln verrät. Ihre Filmfigur Mona besitzt nämlich Charaktereigenschaften und Hobbys, die so manchen Betrachter erst einmal staunen lassen. Mona geht leidenschaftlich gerne jagen und schreckt absolut nicht davor zurück, rücksichtslose Falschparker ordentlich zusammenzustauchen. Sie ist eine rundum robuste und bodenständige Persönlichkeit, der allerdings bisweilen das feine Gespür dafür fehlt, wann etwas vielleicht ein bisschen zu laut oder zu viel des Guten ist.

Genau in dieser Eigenart sieht die Hauptdarstellerin jedoch auch eine der wichtigsten und zentralen Botschaften des gesamten Films. Wenn man sich vor Augen führt, wie Mona tickt, stellt sich unweigerlich die grundsätzliche Frage: Was ist im heutigen Leben eigentlich noch normal? Die Antwort der Schauspielerin darauf fällt erfrischend direkt und menschlich aus. Wir sind im Grunde alle ein bisschen crazy, und am Ende des Tages stellt sich eben die Frage, was überhaupt normal sein soll. Jeder einzelne Mensch auf dieser Welt hat schließlich seine ganz eigenen Macken, Ecken und Kanten, die ihn oder sie unverwechselbar machen.

Auf die Frage, ob sie selbst irgendwelche Gemeinsamkeiten mit ihrer Filmfigur Mona entdecken kann, muss die 43-Jährige nicht lange überlegen. Mit einem Lachen gibt sie zu Protokoll, dass sie durchaus auch einen kleinen „Ratsch am Kappes“ hat. Natürlich sei sie im realen Leben nicht ganz so hemmungslos und direkt wie ihre fiktive Filmrolle, doch in Sachen tiefer Warmherzigkeit und purer Lebensfreude erkenne sie sich selbst absolut wieder. Diese ehrliche Selbstreflexion macht die Schauspielerin nahbar und verleiht ihren Aussagen eine besondere Glaubwürdigkeit, die in der Medienlandschaft oft vermisst wird.

Ein ganz wesentlicher Aspekt, der während der gesamten Interview so richtig durchklingt, ist die intensive und prägende Zusammenarbeit mit den Darstellerinnen und Darstellern mit Beeinträchtigungen. Schon im Vorfeld der Dreharbeiten hatte Jasmin Schwiers intuitiv gespürt, dass dieses spezielle Filmprojekt etwas Einzigartiges werden würde. Rückblickend kann sie sagen, dass diese hohen Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern in vielerlei Hinsicht sogar noch übertroffen wurden. Sie beschreibt ihre Kolleginnen und Kollegen am Set als wahnsinnig pur, absolut echt und völlig ungefiltert. Diese authentische Art habe eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr dabei auch die Stimmung nach den eigentlichen Dreharbeiten, die sich deutlich von dem unterschied, was sie von anderen Filmsets gewohnt war. Eine derartig positive und verbindende Energie möchte die erfahrene TV-Bekanntheit in Zukunft auf keinen Fall mehr missen.

Den Machern des Films war es von Anfang an ein großes Anliegen, dass der Streifen nicht mit dem erhobenen Zeigefinger daherkommt. Die primäre Intention besteht darin, das Publikum zu unterhalten und gleichzeitig Berührungsängste abzubauen. Dennoch hegt Jasmin Schwiers die innige Hoffnung, dass der Film tief in den Köpfen und Herzen der Zuschauer etwas bewegt. Gerade beim sensiblen Thema Behinderung neigen viele Menschen dazu, zunächst einmal eine gewisse Befangenheit zu zeigen, besonders dann, wenn sie im Alltag nur wenige Berührungspunkte damit haben. Die Schauspielerin betont, dass diese anfängliche Unsicherheit im Grunde völlig normal ist. Genau hier kann ein emotionaler Film wie „Das gewisse Etwas“ jedoch einen wertvollen Beitrag leisten, indem er hilft, diese gedanklichen Barrieren abzubauen und langfristig mehr alltägliche Normalität im Umgang miteinander zu etablieren.

Dass die Thematik der Inklusion aktuell von brisanter Relevanz ist, steht für die engagierte Künstlerin ohnehin völlig außer Frage. Mit Blick auf die derzeit im Raum stehenden politischen Diskussionen und geplanten Kürzungen bei den Inklusionshilfen findet Jasmin Schwiers im Gespräch sehr klare und deutliche Worte. Schon das gemeinsame Lernen und Miteinander an einer ganz normalen Regelschule ist für viele Kinder und Menschen mit Behinderung ohne professionelle und finanzielle Unterstützung schlicht und ergreifend nicht machbar. Wenn die verantwortliche Regierung in diesem sensiblen Bereich nun massive Einsparungen vornimmt und gigantische Summen streicht, entzieht man all dem, was im Bereich der gesellschaftlichen Inklusion mühsam aufgebaut wurde, gnadenlos die finanzielle Grundlage. Eine solche Entwicklung bezeichnet die Schauspielerin als zutiefst erschreckend und besorgniserregend.

Zusätzlich hat die intensive Aushandlung dieser Themen bei der 43-Jährigen zu einem tiefen persönlichen Lernprozess geführt. Sie hat hautnah erfahren, was es eigentlich bedeutet, mit einer körperlichen Einschränkung an einem Ort zu sein, der schlichtweg nicht barrierefrei gestaltet ist. Ohne Umschweife räumt sie ein, dass diese prägende Arbeit mit ihren beeinträchtigten Kollegen sie für diese alltäglichen Hürden noch einmal extrem stark sensibilisiert hat. Diese gewonnene Erkenntnis nimmt die bekannte Darstellerin nun auch als wichtige Lektion für ihr ganz privates und berufliches Leben mit. In Zukunft möchte sie ihre wertvolle Zeit noch bewusster in jene Menschen investieren, die ihr wirklich am Herzen liegen und ihr das Gefühl von echter Verbundenheit geben.

Die offenen und tiefgründigen Worte von Jasmin Schwiers zeigen einmal mehr, dass hinter dem glänzenden Schein der Filmbranche oft reflektierte und empathische Persönlichkeiten stehen, die sich nicht scheuen, den Mund aufzumachen. Mit ihrer humorvollen Selbstbeichte und ihrem klaren Bekenntnis zu mehr Inklusion und Menschlichkeit setzt sie ein wichtiges Zeichen. Der Film „Das gewisse Etwas“ läuft derzeit in den Kinos und bietet nicht nur unterhaltsame Kinostunden, sondern lädt jeden Einzelnen dazu ein, den eigenen Blickwinkel auf das vermeintlich Normale und das Wesentliche im Leben zu überdenken.

Disclaimer: This story is fictional and created for entertainment purposes only. Any names, characters, places, or events are fictitious or used fictitiously. No real person or organization is intended to be portrayed.

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