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Die schlimmste Freundin, die es gibt… | Der Fall Steven Freeman T

Die schlimmste Freundin, die es gibt… | Der Fall Steven Freeman 

An einem warmen Sommerabend im August 2018 fällt in einem kleinen Haus im US-Bundestadt Georgia ein tödlicher Schuss. Mary Ctherine Hickon, eine junge Frau aus Griffin, ruft völlig aufgelöst den Notruf an und sagt, sie habe ihren Freund Steven Freeman versehentlich erschossen. Doch schon wenige Minuten nach Eintreffen der Polizei kommen erste Zweifel auf.

 In den nächsten Tagen stellt sich den Ermittlern immer wieder vor allem eine Frage. War es ein tragischer Unfall oder ein eiskalter Mord? Der Fall erschüttert und spaltet die Gemeinde und endet mit einem Urteil, das viele fassungslos macht. Stephen Freeman wird im Jahr 1995 in Griffin, Georgia geboren. Seine Eltern Jennifer und Roy leben schon ihr ganzes Leben hier.

 Zwei Jahre nach ihm kommt sein jüngerer Bruder Blake zur Welt. Die beiden Brüder wachsen einem stabilen Umfeld auf. Steven ist ein Kind, das viel draußen ist. Mit seinen Freunden ist er immer in Wäldern oder am See unterwegs. Sein Umfeld beschreibt ihn als freundlich hilfsbereit und gelassen. Selbst in den stressigsten Situationen habe er immer Ruhe bewahrt.

 Besonders zu seiner Mutter als eine enge, fast freundschaftliche Beziehung. In der Highchool schreibt Steven ihr einen Brief, indem er ihr für alles, was sie für ihn getan hat, dankt. Mit 15 Jahren lernt Stephen Mary Katherine Hick kennen. Die beiden verstehen sich sofort und werden nur kurze Zeit später ein paar.

 Auch Mary ist naturverbunden, unkompliziert und bodenständig. Die beiden zeilen Hobbys, den gleichen Humor und einen ähnlichen Lebensstil. Auch Stevens Familie nimmt Mary liebevoll auf und behandelt sie fast wie eine Tochter. Nach dem Schulabschluss ziehen sie gemeinsam in ein kleines Haus in der Sandbad Drive in Griffin.

 Steven arbeitet in einer Metallfabrik und Mary ist Assistentin der Schulleitung in einem benachbarten Ort. Zusätzlich hat sie einen Nebenjob in einem Waffengeschäft, in dem sie voll aufgeht. Sie ist ein großer Waffenfan, besitzt mehr als zehn Schusswaffen und kennt sich bestens mit ihnen aus. Die beiden haben weiterhin einen engen Draht zu ihren Familien.

 Jeden Sonntag sind gemeinsame Essen mit Stevens Eltern und seiner Großmutter fester Bestandteil des Alltags. Auch ihr gemeinsamer Freund aus der High School Thomas Kenner, der mit Mary im Waffengeschäft arbeitet, empfindet die beiden als fröhliches Pärchen, das perfekt zueinander passt. Steven und Mary leben 7 Jahre lang ein glückliches harmonisches Leben, bis sich in einer nachts im Sommer 2018 plötzlich alles für immer verändern soll.

Am Abend des 18. August 2018 geht um 22:42 Uhr ein Notruf bei der Polizei ein. Am anderen Ende der Leitung ist Mary Katherine Hick. Sie wirkt hysterisch und sagt, sie habe ihren Freund Steven versehentlich erschossen. Nur wenige Minuten später treffen Polizei und Rettungskräfte am Haus ein. Mary ist aufgelöst und weint.

 Im Wohnzimmer finden Sie Steven auf einer Matratze liegend schwer verletzt mit einer Schusswunde in der Brust. Er ist noch am Leben und wird sofort ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei befragt Mary noch vor Ort. Nachdem sie sich etwas beruhigt hat, erzählt sie, was passiert sei. Sie und Steven hätten gemeinsam im Wohnzimmer auf Matratzen gelegen und fern gesehen.

Neben ihn habe eine von Marys Waffen gelegt. Sie habe ihm die Waffe reichen wollen, damit er sie auf den Tisch legt und dabei habe ich versehentlich ein Schuss gelöst. Mehrfach betont sie nicht gewusst zu haben, dass die Waffe geladen war. Normalerweise wärden alle Waffen im Haus weggeschlossen und würden niemals geladen irgendwo herumliegen.

Doch bei der Untersuchung des Hauses stoßen die Ermittler auf Ungereimtheiten. Die Küche ist völlig verwüstet. Überall hängen und liegen Essensreste, sogar in den Schränken und im Flur. Es sieht so aus, als hätte jemand das Essen vor Wut durch die Gegend geworfen. Eine leere Whiskyflasche liegt in der Spüle und Mary riecht stark nach Alkohol.

Die Ermittler haben erste Zweifel an Marys Aussagen und bringen sie zur weiteren Befragung aufs Revier. Steven stirbt wenig später im Krankenhaus an seinen Verletzung mit nur Jahren. Im Verhör wiederholt Mary zunächst ihre Geschichte. Der Schuss sei beim Weiterreichen der Waffe gefallen. Doch mit der Zeit ändern sich ihre Angaben.

Sie sagt nun, sie habe die Waffe geworfen, aber auch das überzeugt ihr Mitler nichts. Nach einer stundenlangen Befragung gesteht Mary schließlich, dass sie in einem Wutanfall absichtlich geschossen habe. Daraufhin wird sie festgenommen. Doch als man das Verhör später dem Staatsanwalt übergeben will, stellt sich heraus, dass die Tonaufnahme schwer beschädigt ist.

 Etwa 40 Minuten der Aufnahme bestehen nur aus Rauschen, deswegen es kein offizielles Geständnis gibt. Zwar sagen die Beamten aus, Mary habe die Tat zugegeben, doch da sie selbst die Tat nun wieder bestreitet, bleibt es bei Aussage gegen Aussage. Trotzdem wird der Fall zur Anklage gebracht. Im Juni 2019 beginnt der Prozess. Staatsanwältin Kate Lennard führte im Eröffnungspedyer aus, dass es ausreichend die gäbe, um einen vorsätzlichen Mord zu belegen.

 Die forensischen Spuren sprechen laut ihr eine klare Sprache. Die Tatwaffe wurde erst an diesem Abend geladen. Auf dem Magazin und anderen Bauzeilen befinden sich Rückstände von Kochfett und Gewürzen, identisch mit den Spuren einer Pfanne auf dem Herz. Laut eigener Aussage hatte Mary zuvor für Steven gekocht.

 Ein Polizist demonstriert im Gererechtsal das Laden der Waffe. Genau jene Stellen, die auch bei Marys Waffe Rückstände zeigen, werden dabei berührt. Daraus Schlussfolgern sie, dass Mary die Waffe am Tattag nach dem Kochen geladen haben muss. Es werden mehrere Zeugen aufgerufen. Vor allem Stevens bester Freund Thomas Kenner belastet Mary schwer.

 Er berichtet davon, dass Mary in letzter Zeit immer aggressiver geworden sei. Mary habe Steven angeschrien, kontrolliert und mehrfach in der Öffentlichkeit geschlagen. Steven habe sich ihr gegenüber hilflos gefühlt und Angst gehabt. In einer SMS schreibt Steven an Thomas: “Sie hat mich wieder mit einer Waffe bedroht.

” Weitere Zeugen bestätigen, dass Steven die Beziehung beenden wollte, sich aber nicht getraut habe aus Sorge vor Marys Reaktion. Am 3. August, nur zwei Tage nach seinem Tod, wollte er endgültig ausziehen. Thomas und andere wussten davon. Von Mary hatte er es geheim gehalten. Er wollte die Stadt verlassen, solange sie auf der Arbeit ist. Am 30.

 Juli ist ein Streit zwischen den beiden eskaliert, woraufhin Steven bei Thomas übernachtet hat. Mary hat ihm dutzende Nachrichten geschickt und mehrfach versucht ihn anzurufen, aber er hat sie ignoriert, woraufhin sie am nächsten Tag seine Mutter Jennifer kontaktiert hat. Jennifer ahnte nichts und hat ihr verraten, wo sich ihr Sohn aufhält.

Daraufhin fuhr Mary zu Thomas nach Hause. Jennifer hat aber auch ihrem Sohn Bescheid gegeben und er und Thomas sind mit dem Auto weggefahren. Mary hat das jedoch bemerkt und ist den beiden so lange gefolgt und dicht aufgefahren, bis sie schließlich angehalten haben und Steven eingewilligt hat, mit ihr nach Hause zu fahren, um die Situation zu klären.

 Nur anderthalb Stunden später ist Steven Freeman tot. Marys Anwälte bringen eine neue Version vor. Nun behaupten sie aus Notwehr gehandelt zu haben, dass Steven sie körperlich angegriffen habe. Emotional schildert Mary vor Gericht, dass Steven sie über Jahre misshandelt habe. Sie habe nie Anzeige erstattet, da sie sich geschämt und sich selbst die Schuld gegeben habe.

 Mehr als 60 Seiten an Textnachrichten legt die Verteidigung vor. Darin finden sich Drohung und Beleidigung von Steven an Mary. In einer Nachricht posiert Steven mit einem toten Fisch und schreibt: “Das bist du.” In einer anderen droht er ihr, ich werde dich zerstören. Auch Zeugen bestätigen, dass Steven solche Nachrichten geschrieben habe, seitdem er von einem Seitensprung von Mary erfahren habe.

 Doch laut der Verteidigung stammen viele der Nachrichten aus der Zeit vor dem Betrug. Mary behauptet zudem Steven habe sie zweimal vert am Abend des Schusses. So sagt sie habe sie die Beziehung beenden wollen. Steven sei daraufhin ausgerastet, habe sie angeschrien und sie bedroht. Aus Angst habe sie zur Waffe gegriffen, sie geladen und ihn aufgefordert, Abstand zu halten.

 Als er weiter auf sie zugegangen ist, habe sie schließlich geschossen. Die Staatsanwaltschaft zweifelt an dieser Darstellung. Warum hätte Mary dann in der Nacht zuvor unentwegt angerufen, seine Mutter kontaktiert, ihn verfolgt und für ihn gekocht? Und auch die Ergebnisse der Forensik sprechen dagegen. Steven saß beim Schuss auf der Matratze und hat nicht gestanden, wie Mary behauptet hat.

 Zudem hatte sie ihre Geschichte im Laufe der Ermittlung mindestens zehn mal geändert. Die einzige Zeugin für angebliche Misshandlung ist ihre Schwester, die gelegentlich blaue Flecken gesehen haben will. Weitere Hinweise auf häusliche Gewalt gibt es nicht. Keine Nachrichten an Freundinnen, keine Aussagen im Vorfeld und keine Andeutung gegenüber Kolleginnen oder Vertrauten.

In ihrem Schlussplier argumentiert die Verteidigung: Mary habe aus einer Notwehrsituation herausgehandelt. Scham, Angst und emotionale Abhängigkeit hätten sie daran gehindert, sich früher zu treffen. Viele Missbrauchsopfer verhalten sich widersprüchlich. Das sei normal. Nach einer Woche Beratung kommt die Jury zu einem Urteil.

 Sie sind der Meinung, dass Mary unschuldig ist. Später wird bekannt, dass zunächst alle bis auf zwei männliche Juroren für schuldig gestimmt hatten. Diese beiden überzeugten die Gruppe aber schließlich, dass nicht ausgeschlossen werden könne, dass es sich um Notwehr gehandelt habe. Mary Ctherine Hickon wird am 26. Juli 2019 freigesprochen und aus der Haft entlassen.

 Die Entscheidung löst Schock und Entsetzen bei Stevens Familie aus. Stevens Eltern trauen bis heute um ihren Sohn, der nur 23 Jahre alt geworden ist. Damit sind wir am Ende des heutigen Videos angelangt. Was glaubt ihr? Hat Mary Steven ermordet oder war es notwend? Ich bin sehr gespannt auf eure Meinung in den Kommentaren. Damit unterstützt ihr auch gleichzeitig diesen Kanal.

 Wenn ein Video kurz nach dem Upload viel Interaktion erhält, sie Wahrscheinlichkeit erhöht, dass es auch Leuten vorgeschlagen wird, die in Solito noch nicht abonniert haben. Wenn ihr die Videos 24 Stunden früher ohne Werbung und ohne Zensur haben wollt, abonniert mich gerne bei Patrick. Den Link dazu findet ihr in der Infobox, genauso wie die Links zu meinem Discord und meinem Instagram.

 Ansonsten gibt es nicht mehr viel zu sagen. Ich wünsche euch noch einen guten Morgen, Mittag oder Abend oder je nachdem, wann ihr das Video seht und hoffe, dass wir uns im nächsten Video wiedersehen. Bis dahin, ciao Leute. 

Disclaimer: This story is fictional and created for entertainment purposes only. Any names, characters, places, or events are fictitious or used fictitiously. No real person or organization is intended to be portrayed.

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