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Wahre Verbrechen I Der letzte Anruf vor dem Tod I True Crime Dokumentation – Ty

 

Am 13.6.187 ermeldete sich ein Jagdausseher bei der Kriminalpolizei in Aschaffenburg, dass er eine Leiche in einem Waldstück bei Hörstein gefunden hat. Die Schleifspuren waren ca. 7 bis 10 m lang. Um die Leiche zu diesem Auffinde zu bringen, müssten zumindest zwei Personen und sie dorthinzogen haben. Die Angehörigen identifizierten die Leiche als Selma Ötztürk, eine türkische Staatsangehörige, die 25 Jahre alt war.

Die Vernehmung ergaben, dass Selma Öztürk an die Pizza gegessen hatte. Sie war sehr nervös. Sie hat auf irgendwas gewartet. Der Anlass für die Wiederaufnahme von diesem Fall waren äh neue Spurenerkenntnisse. An der Opferbekleidung wurden DNA Spuren gesichert. Ein Waldgebiet im Kreis Erschaffenburg. 1986 findet ein Firstster hier abseits der Straße an einem Hang die Leiche einer jungen Frau.

Aktuell ermittelt Kriminalhauptkommissar Christian Fischer vom LKA München in diesem Fall, der bis heute ungeklärt ist. Er rekonstruiert den damaligen Tag am ähm 13.6.187 1987. Ähm gegen 15:30 Uhr meldet sie sich ein Jagdausseher bei der Kriminalpolizei in Aschaffenburg äh und meldete, dass er eine Leiche in einem Waldstück bei Hörstein gefunden hat.

Die Tote liegt unterhalb eines Forstwegs gut sichtbar zwischen zwei Bäumen. Die Polizisten schauen sich die Leiche genauer an. Es handelt sich augenscheinlich um eine südländische Person im Alter von 25 bis 30 Jahren, die auf dem Bauch lag mit einer Lederjacke zugedeckt war. Also, man sah Schutz Schussverletzungen bei dieser Frau und ging dann relativ schnell von einem Tötungsdelikt aus.

Der Zustand der Leiche lässt zudem vermuten, dass sie erst seit wenigen Tagen hier liegen kann. Rund um den Fundort suchen die Ermittler nach weiteren Hinweisen. Damals konnten von der Spurensicherung keine Projektile oder die Tatwaffe gefunden werden. Aus diesen Erkenntnissen ergab sich der Schluss, dass der Auffindeort der Leiche nicht der Tadort ist.

Auf dem Weg entdeckt die Polizei Reifenspuren. Wurde die Frau mit einem Auto in den Wald gebracht? Da der Abdruck vom Regen undeutlich ist, liefert er keine neuen Anhaltspunkte. Doch im Hohengras stoßen die Kriminaltechniker zusätzlich auf Schleifspuren. Die Schleifspuren waren ca. 7 bis 10 m lang, also von den Reifenspuren zum Auffindeort, um die Leiche von dem PKW zu diesem Auffinde zu bringen, schätzten damals die Ermittler müssten zumindest zwei Personen und sie dorthin gezogen haben.

Wer ist die unbekannte Tote? Persönliche Gegenstände, die auf ihre Identität hindeuten, findet die Polizei nicht. Sie hoffen daher durch die Obduktion der Leiche mehr zu erfahren. Fremde DNA-Sporen konnten damals noch nicht nachgewiesen werden. Allerdings lässt der Bericht Schlüsse auf das mögliche Umfeld der Täter zu.

Es wurde äh aufgrund der Einschüsse vermutet, dass äh bei der Tatwaffe ein Gegenstand ähm vorangestellt war im Lauf und ähm das deutete auf einen Schalldämpfer hin und äh wie die Erkenntnisse damals waren, äh mehr Schalldämpfer nutzt, muss eigentlich aus dem kriminellen Milieu stammen. Könnte das Opfer Verbindungen in ein solches Umfeld gehabt haben? Um das zu überprüfen, muss zunächst die Identität der Frau geklärt werden.

Hierfür wendet sich die Kripo an die Öffentlichkeit. Mit Erfolg. Eine Frau meldet sich. Sie erklärt, dass ihre Verwandte seit einigen Tagen verschwunden ist. Schnell steht fest, die Vermisste ist tatsächlich die Tote aus dem Wald. Die Angehörigen identifizierten die Leiche als Selma Ötztürk, eine türkische Staatsangehörige, die 25 Jahre alt war.

Samirkürk war verheiratet, hatte ein Kind. Weil Ihr Schicksal bis heute ungeklärt ist, hat auch Aktenzeichen XY ungelöst im März 2023 über den Fall berichtet. Die Polizei spricht nun mit der Frau, die sich bei den Beamten gemeldet hatte. Wo sich die Tote in den letzten Tagen aufgehalten haben könnte, weiß sie nicht, aber es gibt weitere Zeugen.

Die erste heiße Spur äh in diesem Fall waren Angaben von Wurzleuten aus einer Gaststätte in Frankfurt Rödelheim, wo Zeugen Selmer Özturg äh am 10.6. zuletzt gesehen haben. Umgehend machen sich die Ermittler auf den Weg nach Frankfurt. Am damaligen Gasthaus zum gemütlichen Eck erhoffen sie sich neue Erkenntnisse zu den letzten Stunden vor Selmas Tod.

Heute befindet sich hier eine Pizzeria. Die äh Vernehmung äh der Wirzleute in der Gaststätte in Frankfurt Rötelheim ergaben, dass Selmer Öztürk eine Pizza gegessen, Cola getrunken, viel geraucht hat und sagte, sie war sehr nervös. Sie hat auf irgendwas gewartet, auf ein Anruf oder eine Person, die sie abholen sollte.

Die Wirtin berichtet den Ermittlern, dass Selma über den Festnetzanschluss der Gaststätte telefoniert hat. Mit wem verrätt sie nicht. Die Polizei kann den Anrufer auch nicht zurückverfolgen. Gegen 22 Uhr verlässt die junge Frau das Lokal. Nur drei Tage später wird ihre Leiche rund 40 km entfernt im Wald gefunden.

Wie ist sie dorthinekommen? Wir vermuten, dass Semmer Özberg nach Verlassen des Lokals von einem PKW abgeholt wurde. Es gab keine Erkenntnisse über einen möglichen Fahrer oder über ein PKW Kennzeichen. Ähm allerdings gab es auch keine Erkenntnisse, dass irgendein Streit vor dem Lokal sich ereignet hat. Was ist ihr in den Tagen darauf zugestoßen und mit wem hat sie sich getroffen? Die Kripo vertief die Ermittlungen im persönlichen Umfeld der Toten.

Durch Zeugenbefragungen finden sie heraus. Selma Ötztürk hatte Verbindungen ins kriminelle Milieu. Ihr Mann sitzt wegen Drogenhandels im Gefängnis. Im Auftrag eines internationalen Drogenrings hatte er große Mengen Heroin verkauft. Ähm, die Situation für Selma war natürlich sehr angespannt. Ähm, sie hatte ein sechsjähriges Kind, sie hatte ähm Gelegenheitsjobs.

Mit diesem Gelegenheitsjobs hat sie sich über Wasser gehalten. Ein Freund aus derselben kriminellen Gruppierung unterstützt die junge Mutter daraufhin finanziell. Selma wird schließlich selbst heroinabhängig. Ihr Unterstützer geht für weitere Drogengeschäfte in die Niederlande. Selma begleitet ihn dorthin. Vor Ort kommt es zu einem folgens schweren Ereignis.

Der 22. 1987 in Amsterdam war Verselma Öztürk ein sehr einschneidender Tag. Sie wurde dort Zeugin der Entführung eines türkischen Staatsangehörigen, die dann später auch ermordet wurde. Verantwortlich für den Mord in Amsterdam sollen laut Zeugen andere Mitglieder des gleichen Drogenrings gewesen sein. Aus Angst vor ihnen fliehen Selma und ihr Freund zurück nach Frankfurt.

Kurz darauf nimmt die deutsche Polizei den Freund fest. Selma hat Glück. Ein Ehepaar aus dem Umfeld der kriminellen Bande nimmt sie bei sich auf. Doch auch hier spitzt sich die Situation schnell zu. Allerdings wurde es in dieser Wohnung zum Problem für dieses Paar, weil es immer mehr forderte. Sie forderte unter anderem, dass sie finanzielle Unterstützung bekommen sollte und falls dies nichts passieren würde, würde sie zur Polizei gehen und alle hochgehen lassen.

Ja, natürlich war das ein Spiel mit dem Feuer. Drohungen gegen so eine Gruppierung auszusprechen ist natürlich hochgefährlich. Am 1. Juni 1987 setzt das Ehepaar Selma auf die Straße. Nur 12 Tage später wird im Wald ihre Leiche gefunden. Drei Jahrzehntelang bleibt der Fall ein sogenannter Cold Case. 2020 nimmt Kriminalhauptkommissar Christian Fischer vom LKA München die Ermittlungen wieder auf.

Der Anlass für die Wiederaufnahme von diesem Fall waren ähm neue Spurenerkenntnisse, daktoskopische Spuren. An der Opferbekleidung wurden DNA Spuren gesichert. Allerdings führten diese DNA Spuren bislang zu kein Treffer. Mit Hilfe von Fahendungsplakaten hofft Christian Fischer jetzt auf neue Hinweise.

Dass die Polizei dieser Fall so lange beschäftigen würde, hätte der Kommissar nicht erwartet. Das besonders tragische am Fall Semmer Özberg ist, dass eine junge Frau unverschuldet ins Drogenmilieö abrutschte und sich dann im Umfeld ähm von einer gefährlichen ähm Drogengruppierung befunden hatte, die womöglich ähm am Schluss dann zum Verhängnis wurde.

Wir erhoffen uns für die Angehörigen, dass wir den Täter, der für diese grausame Tat ähm zuständig war, zur Rechenschaft ziehen können. Selmas Sohn lebt mittlerweile in der Türkei. Auch für ihn setzt Kriminalhauptkommissar Christian Fischer alles daran, die Umstände um Selma Öztürksmord eines Tages aufklären zu können. Dann fing er erstmal an eine Zigarette zu rauchen.

Dann fing er an mich zu schlagen, mich zu fesseln. Augen verbunden gefesselt. Normalerweise liest man eine Vernehmung oder führt selbst durch von dem Opfer und dann gewöhnt man sich dran. Also, das wird dann irgendwann ähm ja erträglicher auch als Ermittler. In dem Fall war es umgekehrt. Also ein Stück weit tut man sich selber leid.

Ein Stück weit empfindet man große Schaben. Ja, man schämt sich, dass einem das passiert ist, weil man kann sich überhaupt nicht nachvollziehen. Ich möchte vielleicht mit dem Satz zusammenfassen, den sie uns gegenüber gesagt hat in der Vernehmung und da hat sie gesagt, ich war nach dieser Tat nie mehr der Mensch, der ich vor der Tat war.

Platz. Danke. Hätte auch jemand anders sitzen können, der gesagt hat nach 200 Spuren, die Chance, dass trifft ist so gering, ich höre auf. Der hat nicht aufgehört. Und äh und genau dieser dieser Ethus, die die Kollegin äh beim LKA an Tag gelegt hat, genau den wollen wir auch leben. Wir wollen nicht aufhören.

Aschaffenburg, 4. Januar 1988. 2 Uhr nachts. In den Diskotheken herrscht noch Leben. Auch die 22 Jahre alte Friseurin Ursula B aus dem benachbarten Landkreis Offenbach ist noch unterwegs. Ich war mit meiner damaligen Freundin in der Diskothek Nachtcaffee. Also, wir sind erst so die Runde gedreht und sind dann zum Schluss im Nachtcaffee gelandet.

Haben da auch den ganzen Abend getanzt unds hat eigentlich nur auf der Tanzfläche gefunden. Ein schöner Abend für immer. Und dann wollten wir nach Hause gehen. Ja, ich ging zu meinem Auto. Sie wollte noch mal sich von ihrem Freund in dessen Auto verabschieden. Gegen 2 Uhr nachts verlässt Ursola B die Diskothek Nachtcaffee.

Ihren Wagen, einen weißen Mitsubishi Colt, hat sie ganz in der Nähe gepackt. Ich saß hinter meinem Steuer und da ging die Tür auf und da kam jemand rein, hat mich nach vorne gedrückt ans Lenkrad, hat mir ein Schrauben an Hals gehalten, ist irgendwie hinter mir vorbei und sagte: “Los, fahr los.

” Und da war ich erstmal, man glaubt an sowas, wenn man sowas erlebt, glaubt man nicht, dass es die Realität ist. denkt an Schatz, mir denkt dran, das kann nicht mir passieren und sagt, wenn du nach Haus willst, nimm dir doch ein Taxi. Und da hat er aber schon angefangen so reinzupieken. Ich soll jetzt sofort losfahren, sonst wird was Schlimmes passieren.

Man glaubt immer noch nicht, dass es einem selbst passiert. Also fährt man los. Ich weiß nicht, warum ich mich in der Lage war ein Unfall zu verursachen, dass einfach das ganze gestoppt wurde. Er sagte, fahr nach Heibach hinerum, keine Ahnung, wo nach Heach hinrum war. Und so begann dann das Materium. Der Täter dirigiert Ursula B auf eine Nebenstraße, die zur Gemeinde Haibach führt.

In Höhe des Waldgebiets am Hasenkopf befiehlt er ihr abzubiegen. Wir fuhren dann in irgende einem Waldweg, wo eben er sagte jetzt rechts links geradeaus und ich fuhr dann halt dahin, weil ich ja immer noch hoffte, [räuspern] ich komme irgendwie aus der Nummer wieder raus. Und ja, dann sollte ich ein Motor ausmachen.

Dann fing er erstmal an, eine Zigarette zu rauchen. Dann fing er an mich zu schlagen, mich zu fesseln, Augen verbunden, gefesselt und alles weitere möchte ich jetzt vor der Kamera ungern erzählen. Denk nur bitte hör einfach auf, lass es vorbeigehen, lass es mich überleben. 3 Stunden dauert das Matyrium von Osol, bis der Täter von ihr ablässt.

Er hat mich dann aus dem Auto rausgezogen, wollte auch, dass ich unbedingt noch mal uriniere, dass einfach sämtliche Schwämmerspuren aus ih aus mir raus sind und dann hat er mit dem Schraubenher auf mich eingestohen so oft, dass ich dachte, okay, jetzt stehst du hier nicht mehr auf. Dann hat er mich bedeckt mit Erde und mit Laub, was er so gefunden hat.

Ist weggelaufen. Ich habe die Luft angehalten, weil er hat ihm ja so zwischendurch auch gehört und ähm durch mein Luft anhalten, dass er einfach nicht merkt, ich bewege mich, weil beim Atmen bewegt man ja auch seinen Körper. Hab also so versucht so still wie möglich auf dem Boden zu liegen. Wollte mich gerade bewegen, als ich sehe, er geht weg und ich sehe, aber er kommt wieder zurück und hat mich ein paar mal angetreten und gestupst, um zu gucken, bewegt sie sich oder bewegt sie sich nicht.

Dann habe ich noch gehört, wie er wegfuhr und dann war alles ganz leicht. Es hat nichts weh getan. Es war mir nicht kalt, obwohl es war, ich glaube, es war um die 0° 4°, also es war sehr kalt. Dadurch bin ich auch Gott sei Dank nicht verblutet, aber ich habe mich gefroren. Es war einfach, es war hell, es war leicht und es war schmerzfrei.

Dann dachte ich, ach schön, jetzt hast du die Schmerzen hinter dir. Man sieht ja dann wirklich dieses, ja, man sieht dieses Licht und ich habe mich liegen sehen und dann habe ich in Gedanken, jetzt kommen ja fast die Tränen, das hat mich gerettet. Ich habe hatte eine sehr enge Beziehung zu meiner Mutter und zu meiner kleinen Schwester, die ist 8 Jahre jünger als ich und die beiden kamen mir in den Kopf und habe ich gesagt, nein, du kannst ja nicht liegen bleiben,  die halten das nicht aus.

Und dann habe ich alles mobilisiert, wie auch immer, keine Ahnung, und habe durch seine Hilfe den Weg nach draußen auf die Straße gefunden. Hat ja keine Orientierung, es war ja dunkel und ein Baum sieht aus wie der andere Baum. und bin dann so nackend und verblutet, wie ich war, vor an die Straße gelaufen. Die Autos fuhren vorbei.

Da wur langsam auch wieder kalt und dann hat ein ganz besonders lieber Mensch angehalten. Blodischwe in sein Auto gesetzt. Der Fahrer des Wagens ist ein Direktor des Frankfurter Flughafens. Er befindet sich auf dem Weg zur Arbeit. Ohne zu zögern bringt er Ursula B ins städtische Krankenhaus nach Aschaffenburg.

Der Zustand der jungen Frau ist lebensbedrohlich. Sie wird sofort operiert. Und dann kann ich mich nur noch dran erinnern, wie ich bei der ersten OP tatsächlich wach wurde während der OP, weil die Narkose gar nicht stark genug war, weil sie gar nicht wussten, was kommt auf sie so zu und da haben sie dann auch festgestellt, dass die Arterie durchtrennt war, die sie aber auch wirklich erst durch Zufall festgestellt haben, weil sie hier Puls gefühlt haben statt also st rechts und hier kein Puls mehr war, aber ich gelebt

habe. Da haben sie gemerkt, hier ist alles durch. Und dann rief eine Krankenschwester: “Bringt eine Hand durch, die ist wach und da wird nachgesprisst und dann wird weiter operiert.” Um 5:32 Uhr informiert das Krankenhaus die Polizei. Der Täter hat Ursula B 16 Stiche zugefügt. Von Anfang an ist klar, hier geht es nicht nur um eine brutale Vergewaltigung, hier geht es auch um einen Mordversuch.

Ich war damals Leiter des Kommissariat 1 des Fachkommissariats. Ich wurde nach kurz nach 6 damals von der Einsatzzentrale verständigt, dass im Wald zwischen Haibacher und Aschaenburg eine junge Frau vergewaltigt wurde und mit Stichverletzungen ins städtische Krankenhaus eingeliefert wurde. Ich bin dann zur Dinstelle gefahren und als ich auf der Dinstelle ankam, äh wurde von der Einsatzzentrale schon bereits Verhandlungsmaßnahmen ausgestrahlt nach einem männlichen Täter und nach dem Fahrzeug des Opfers.

Eine Sonderkommission wird aufgestellt. 20 Beamte ermitteln jetzt in dem Fall. Um 10:48 Uhr entdeckt eine Streifenbesatzung das vermisste Fahrzeug von Ursola B. Der Mitsubishi Col steht auf einem Firmenparkplatz am Kurmeinzer Ring. Der Fundort des Wagens spricht dafür, dass der Täter sich in der Schaffenburg auskennt.

Das ist der B vorher war hier hat Blick gestanden und das Opferfahrzeug hat mit der Frontberichtung her genau sind noch gestanden. Der Wagen bleibt zunächst verschlossen, um keine Spuren zu verwischen. Die Kripp kommit jetzt angeguckt außen wegen Spuren und so. Dann ist äh ein Abschleppunternehmen verständigt worden, der den Wagen abgeschleppt hat und in eine geschlossene Garage in die Polizei der Richtung gebracht hat, um dort die Spurensuche genauer und davor nehmen zu können.

Die Kriminaltechniker der Krieber Schaffenburg nehmen das Auto auseinander. 1988 gibt es noch keine DNA Tests bei der Polizei. Aber wenn es gelingt, Fingerabdrücke zu finden, kann das der entscheidende Hinweis auf den Täter sein. Sie haben also zunächst angefangen, das Fahrzeug von außen auf Fingerspuren abzusuchen. War damals negativ gewesen.

Ähm im Innenraum hat man geguckt, ob man irgendwelche Blutflecken, Spermaflecken oder sonst was findet, ob man Twerkzeug findet. Auf den Stoffsitzen und an verschiedenen Plastikteilen der Innenverkleidung entdecken die Kriminaltechniker Blutspuren. Wie sich herausstellt, stammen sie von Ursula B. Routinemäßig werden auch Faserabzüge von den Sitzen genommen.

Man kann Faserspuren von Begleidung, von den Haaren, von sonst was irgendwo aufmachen und kann dann auch vergleichen mit dem LKA, wenn man Kleidungsstücke von dem Tatverdächtigen hat, ob die übereinstimmen. Im städtischen Krankenhaus Aschaffenburg ist Ursula B mittlerweile aus der Narkose erwacht. Also ein Stück weit tut man sich selber leid, ein Stück weit empfindet man große Schaben.

Ja, man schämt sich, dass einem das passiert ist, weil man kann sich überhaupt nicht nachvollziehen. Und dominant waren al die Schmerzen. Um 13:30 Uhr kann Ursula B zum ersten Mal vernommen werden. Sie gibt wichtige Hinweise zum Tathergang. und auf den Täter. Akribisch wird der Abend rekonstruiert. Jeder Meter auf dem Gang von der Diskothek Nachtcaffe zum Parkplatz wird abgesucht.

Nach der Vernehmung, die sie ja dann gemacht hatte, hat sie das rausgestellt, dass sie an dem Sonntag auf Montag in dem in der Diskotheke Nachtkaffe in der Innenstadt von Schaffenburg war und diese dann nach Mitternacht gegen 2 Uhr etwa verlassen hatte. Nach Unterermeldung kam die Frau B von der gegenüberigenen Seite, wo die Diskothek ist, kam ihr rüber.

Hier hat ihr Fahrzeug gestanden auch so mit dem Weg her. Sie ist eingestiegen in das Fahrzeug und als sie im Fahrzeug auf dem Barit sah, kam der Teller her, hat die Türe aufgerissen und hat sich gleich auf sie drauf gestürzt und ist dann über sie rüber auf den Beifahrersitz gekabt. Obwohl die Freunde von Ursula B in unmittelbarer Nähe parken, haben sie von dem Überfall nichts mitbekommen.

Das was uns auch unfassbar war, hier um die Ecke hat das Fahrzeug der Freundin gestanden. Also viel mehr ein Bekannt von ihnen. Die haben beide vorne drin gesessen. Hier hat der Täter die Tür aufgerissen und beide haben nichts bemerkt und kam für uns auch als Zeuge nicht in Frage. Nach der Vernehmung von Ursula B wird auch das Gebiet am Hasenkopf abgesucht, um den genauen Tatort zu finden.

Helikopter werden eingesetzt. Suchhunde und eine Hundertschaft der Polizei durchkämmen den Wald. Gegen 15:15 Uhr entdecken die Beamten blutverschmiertes Laub. Der Tatute ist erst am späten Nachmittag des Tattages gefunden worden und ich habe mir den Tat selber auch mal angeguckt dort. Es ist ein Waldgelände, ein unwksamer Waldweg, wo man hinfahren musste.

Das Waldstück ist damals menschenle.  Der Platz dürfte nur Einheimischen bekannt sein. Alles spricht dafür, dass der Täter mit der Gegend vertraut ist und die Tat akribisch geplant hat. Also hier müsste der Pickerweg gestanden haben, weil da der Waldweg zu Ende ist. Der Tatort war etwa 10 m, 15 m hier drin.

Das war eine Lichtung geile und die Bäume hatten natürlich einen anderen Bewuchs, wie es heute da ist. Trotz intensiver Suche entdecken die Beamten der Polizei keine weiterführenden Spuren. Dann hat man hier z nächst mal ein blutiges Laub gefunden. Da wusste man sicher, dass es hier der Tatort ist. Der war ja bis zum Nachmittag nicht bekannt und einen rotlackierten Fingernagel, den man später dem Offer zuordnen konnte.

Ermittler Herrock setzt zunächst auf eine breit aufgestellte Öffentlichkeitsverhandlung. Der Täter, den Sie suchen, ist ca. 25 Jahre alt, etwa 1,75 m groß. Er hat blonde mittellange Haare. Mit Hilfe von Ursola B soll ein Phantombild angefertigt werden. Ich war auch da gewesen, als wir das Phantombild äh angefertigt haben und äh die Frau war sehr verstört gewesen und äh man man musste mühsam alles aus ihr herausholen, weil sie war sehr kaputt.

Über 3000 Verhandlungsplakate mit dem Phantombild des Täters werden im Landkreis Erschaffenburg aufgehängt. Auch die Presse beteiligt sich an der Jagd auf den Täter. Manfred Rölinghoff berichtet damals für das meine über den Fall. Das war eine heiße Geschichte und wir haben sehr gedrängt darüber berichtet, also nicht in großen Abständen, sondern wir haben unmittelbar nach der Tat sehr gedrängt über diesen Fall berichtet und immer wieder die Beschreibung gebracht, immer wieder das Phantombild veröffentlicht, weil wir gedacht haben,

irgendwann muss doch einer, der vielleicht die erste Berichterstattung nicht gelesen hat, der das Phantombild noch nicht verinnerlicht hat. Irgendwann muss doch mal einer das Phantombild sehen und muss sagen, den Mann kenne ich und der muss es gewesen sein. Der Fall findet ein halbes Dutzend Mal Erwähnung in mein Echo.

Über 1000 Hinweise gehen bei der Polizei in Schaffenburg ein. Doch keiner führt die Ermittler auf die Spur des Täters. Es war ja völlig unverständlich, warum der Täter nie gefunden wurde. Wir hatten ja eine Täterbeschreibung von der Frau, von der von dem Opfer. So eine gute Tä Täterbeschreibung haben sie als selten, äußerst selten.

Sie hat ja genau gewusst, wie groß er ist. Sie hat gesagt, er hat ein weiches Gesicht gehabt, aber eine tiefe, dunkle Stimme und er hat aber ganz schlimm nach Körper gerochen. Schweiß, kalter Schweiß nach Nikotin und nach Alkohol. Aufnahmen aus Aschaffenburg im Jahr 1988. Die Ermittler sind so gut wie sicher. Der Täter muß von hier stammen.

Er wuß ja auch genau, welche Strecke er fahren musste, um zu diesem Tatort zu gelangen. Er hat zu der Frau gesagt, fahr raus Richtung Haibach, aber hinerum. Also hintenrum, das heißt nicht die Hauptstraße, die B8 damals nach Heibach, sondern hintenrum am der Baustelle Klinikum vorbei in den Wald und dann oben links abbiegen.

Das war ein Weg, den kenne nur Einheimische. Also muss er aus der Gegend hier stammen. Ermittler Herzt jetzt auf ein ungewöhnliches Mittel. Rasterfandung. Er läß das Alibi aller Männer überprüfen, die im fraglichen Alter sind, in der Stadt oder der unmittelbaren Umgebung leben und die wegen Sexualdelikten mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind.

Wir haben alles mögliche zu dem Stand damals der Kriminaltechnik, der Kriminalwissenschaft und der Forensik, alles Menschenmögliche versucht diesen Fall aufzuklären. Wir sind äh insgesamt über 1000 Hinweisen und Spuren nachgegangen, um diesen Täter zu ermitteln. Wir mussen dann leider allerdings nach einigen Wochen sehen, es ging nicht mehr weiter.

Wir haben in eine Sackgasse gesteckt. Die Ermittlungen binden auf Dauer zu viele Kräfte bei der Kripo Erchaffenburg. Am 14. März 1988, gut 2 Monate nach der Tat bleibt Hers anderes mehr übrig, als die Soko aufzulösen. Es ist frustrierend. Es ist frustrerend und ist so, wenn man einen Fall gerade so ein Fall Tötungsdelikt an die Staatsanwaltschaft abgebt und dann fragt man sich auch als Sokolleider ähm Mensch, haben wir jetzt alles richtig gemacht? Haben wir irgendwas übersehen? Das belastet einem auch.

Ursula B hatte anfang Februar das Krankenhaus verlassen. Sie wird ein Leben lang unter den psychischen und physischen Folgen des Verbrechens leiden. Ich habe das relativ zeitnah erfahren. Habe ja mal meine Eltern zu Hause gewohnt. Das wurde an meinen Eltern weitergetragen, die haben es dann mir erzählt und soweit ich mich richtig erinnern kann.

Und natürlich fand ich den Zeitpunkt zu früh. Das hat mich erschreckt und auch ein bisschen geärgert. Aber auch das hat nicht lange gedauert, wo ich gesagt habe, okay, wenn man nichts mehr machen kann, dann war’s das halt. Dann musst du selber sehen, wie du damit nach vorne guckst, klar kommmst, das in dein Leben integrierst. Ursula B beginnt zu joggen im Wald.

Das schrecklichste, was mir in diesem Leben passiert ist, hat im Wald stattgefunden und ja, einfach dieses Gefühl Wald immer wieder in Verbindung gebracht mit dieser Tat und die natürlich unglaublich Angst besetzt all die Jahre war, bis ich endlich anfing, mich mit meiner Angst zu konfrontieren. Am Anfang läuft sie nur wenige Schritte in den Wald.

Das war lange gruselig. Deshalb bin ich ja immer nur einen kleinen Schritt rein und immer wieder schnell zurück. Ja, ich habe lange gebraucht, bis ich mich weiter in Wald getraut habe und habe aber gemerkt, das bringt mir meine Freiheit, also einfach mich damit zu konfrontieren. Mittlerweile läuft Ursula B 10 bis 12 km am Tag und was mir wichtig war, das hinter mir zu lassen und einfach ein normales Leben zu leben, was auch immer das heißt.

Ich wollte einfach normal sein. Ich wollte kein Opfer sein, nicht auf Dauer, weil wenn man Opfer ist, muss man nicht Opfer bleiben. Ja, ich wollte einfach so sein für alle anderen. Nach und nach findet sich Ursula B in ihrem Neuen, ihrem zweiten Leben zurecht. Kriminaloberrat Peter Herrock für 2006 nach 43 Dienstjahren verabschiedet. sind selten solche Fälle, wo ein Täter mit dieser Brutalität vorgegangen ist und das auch ein Fall, der hängen geblieben ist, bis ich funktioniert wurde und ich mir immer gewünscht habe und auch so meiner Verabschiedung damals

gesagt habe, ich wäre froh, weil es waren ja noch andere unbekannte Fälle, aber wenn man diesen Fall lösen könnte. Drei Jahre später, am 1. November 2009 wird Markus Schlemmer Leiter bei der Kripo Aschaffenburg. Dazu gehört auch das Kommissariat 1 für sogenannte höchstpersönliche Rechtsgüter. Es geht um Straftaten gegen das Leben und die Unversehrtheit des Menschen.

Ich habe äh einen ausgebrägten Gerechtigkeitssinn. Also, ich kann Ungerechtigkeiten nicht haben. Ich kann Dinge akzeptieren, wenn sie wenn sie schlecht laufen, aber wenn es Ungerechtigkeiten äh mit sich bringt, da kann ich nicht an mich halten. Da da muss ich mit mit arbeiten und mit mit agieren.

Muss schauen, dass man da irgendwo einen gerechten Weg finden. Kriminaldirektor Schlemmer lässt prüfen, welche Mordfälle der vergangenen 50 Jahre aus dem Raum Aschaffenburg noch ungeklärt sind. Was haben wir denn jetzt bei uns noch auf der To-Do Liste eigentlich offen? Und das war schon erschreckend, dass es eine zweistellige Zahl war.

17 Fälle waren es damals, wo man gesagt hat, Mensch, die sind noch nicht ganz tot, da müsste man noch was machen, da muss noch was gemacht werden. Zunächst überträgt Markus Schlemmer die Bearbeitung der Altfälle, dem Kriminaldauerdienst. Es ist und bleibt ein Tötungsdelikt. Das ist ein Rechtsgut, unser höchstpersönliches Rechtsgut.

So bezeichnet sich das Kommissat 1, die diese Fälle bearbeiten. Ähm und da ist es eigentlich egal vom Zeitablauf her, auch vom gesetzlichen Auftrag. Wir steht nichts im Gesetz drin. Wenn der Fall zu alt wird, hast du nicht mehr die Pflicht, den Fall zu erforschen, sondern du hast ihn zu erforschen. Der Plan geht nicht auf.

Die Beamten vom Kriminaldauerdienst stehen rund um die Uhr in Bereitschaft. Sie finden keine Ruhe, um nebenher noch alte Akten auszuwerten. Doch schlimmer gibt nicht auf. 2015 überträgt er die Aufgabe zwei seiner besten Leute, dem Kriminalhauptkommissar Jörg Albert und dem ersten Kriminalhauptkommissar Thomas Bütner. Es gab, das war damals noch so ein Buch, wo die ganzen Fälle drin waren und wir haben dann noch mal das Buch durchgesehen nach ungeklärten Tötungsdelikten und haben dann irgendwann auch diese Fälle mal zusammengetragen,

zusammengeschrieben und äh haben dann uns einfach mal so Fälle wieder angesehen, wie ich damals im Studium schon gemacht habe, die Akte mal geholt, wenn wir tatsächlich neben dem Alltagsgeschäft irgendwie noch Luft hatten und dann haben wir uns immer so Akte hergeholt und haben in diesen Fällen  letztendlich recherchiert und nachgesehen.

Alte Akten und Aerwate werden im Keller der Polizeiinspektion aufbewahrt. Der Fall Ursula B steht dabei zunächst gar nicht auf der Liste der ungeklärten Mordfälle. Ich habe dann auch im Keller die Akteursler B gefunden. Dieser Fall war eigentlich erstmal gar nicht so im Fokus und zwar aus dem Grund, weil es nur in Anführungszeichen ein Versuchtermat war.

Ähm deswegen stand er nicht so im Vordergrund wie z.B. ein vollendetes Zündungsdelikt. Ähm, ich fand den Fall von Anfang an faszinierend, also wenn man bei Kriminalität von Faszination sprechen kann und zwar einfach die Vorgehensweise des Täters, die war so außergewöhnlich. Ähm, ich sag’s da noch mal unten eine halbe dreiviertelstunde im Aktenraum hat man einfach die erste Vernehmung mal durchgelesen und dann habe ich beschlossen den Fall mit hochzunehmen.

Der Fall B bewegt die Erfahrung weiter. Ja, jede Menge Arbeit. Normalerweise liest man eine Vernehmung oder führt es selbst durch von dem Opfer und ähm dann gewöhnt man sich dran. Also, das wird dann irgendwann ähm ja erträglicher auch als Ermittler. In dem Fall war es umgekehrt. Ich glaube, ich habe die Vernehmung bestimmt 15, 20 mal gelesen und mit jedem mal muss ich sagen, hat mich das mehr äh aufgeregt, was da passiert ist, weil es einfach so abscheulich war, was er der Frau angetan hat.

In Amerika werden ungelöste Altfälle Cold Cases genannt, erkaltete Fälle. Die Ermittlungen stellen das eingespielte Team Bütner und Albert vor eine besondere Herausforderung. Sie müssen sich vorstellen, so ein Altfall, den an den muss man ganz anders dran gehen als ein ans an an eine Ermittlung äh die man präsent hat oder die man von Anfang an begleitet.

Äh, sie können sich vorstellen, wenn wir ein Zeugen vernehmen im aktuellen Fall, diese Person habe ich vor mir, da habe ich ein Physogomie in Gesicht, ich habe ein Aussehen, ich habe vielleicht Eigenarten, die der Zeuge hat. Äh, ich höre die Stimme und verknüpf das mit dem ganzen Fall s, dass mir der Zeuge immer präsent ist, wenn ich hier Zeugenvernehmung wiederhernehme.

Noch mal zum Nachlesen. Äh, ich weiß, welche Beziehung der Zeuge vielleicht zum Opfer oder später zum Täter hat. Äh, das ist mal alles präsent und diese Dinge, die gehen uns in so einem Altfall komplett ab. Um einen besseren Eindruck zu bekommen, fahren Bütner und Albert an den Tatort am Hasenkopf. 27 Jahre nach dem Verbrechen erinnert hier nichts mehr an die Tat, wo ich in der Akte gesehen habe, das müsste ziemlich genau der Tatort gewesen sein.

Und zwar anhand von dem Bewugs, was man jetzt erkennen kann, müsste es hier die Stelle gewesen sein, etwa und auch die Blickrichtung darunter vom vom Klinikum passt ziemlich genau. Also ich denke, wenn man das dann mal sieht, auch die damalige Baumanpflanzung können es hier gewesen sein oder was meinst du? Damals waren ja, wir sehen sie an der alte Bilder, da waren bewuchs da, das waren kleine Bäume, die sind jetzt dementsprechend groß.

Man kann sich gar nicht vorstellen, dass er damals Fahrzeug bis hierher fahren konnte. Immer wieder gehen Bütner und Albert die Ermittlungsakten durch auf der Suche nach irgendeiner Auffälligkeit, bei der sie ansetzen könnten. Wenn man überhaupt von der normalen Vergewaltigung sprechen kann, stellt man sich das landläufig so vor, dass vielleicht ein ein Täter eine Frau vergewaltigt, äh das zu Ende bringt und dann abhaut, wenn er bei einem Täter so eine junge Frau über Stunden in seiner Gewalt hält, immer und immer wieder ansetzt, Pause

macht und dann weitermacht und das in allen möglichen Variationen, dann war das eine sehr sehr außergewöhnliche Verhaltensweise. 1988 gibt es noch keine DNA-untersuchungen. Als die neue Analysemethode in den 1990er Jahren Eingang in die Polizeiarbeit findet, werden alte Aervate routinemäßig auf DNA untersucht.

Im Fall Ursula B werden erhaltene Spuren vom Institut für Rechtsmedizin der Universität Würzburg extrahiert zuletzt im Jahr 2014 ohne Erfolg. Wir wussten, dass ja einige Spuren äh die in der Aerwatenkammer gelagert waren, von diesem Fall schon mehrfach untersucht waren bis zu diesem Zeitpunkt bis 2015. Äh und dies immer mit so einem ja eigentlich negativen Ergebnis.

Es waren immer nur DNA Teilspuren, die nicht geeignet waren in die DNA Analysseedatei einzustellen. Bütner und Albert bleibt nur eine Option. Vielleicht gelingt es einen neuen Zeugen zu finden, der etwas zur Aufklärung beitragen kann. Man muss ja sehr komplex denken in so Fall, äh wie man möglicherweise weiterkommt, aber ich hatte eigentlich äh meine Hoffnung eher in eine gezielte Medienstrategie gesetzt, weil einfach dieses Verhalten von dem Täter so außergewöhnlich war.

Das war meine eigentliche Hoffnung. Wieder und wieder gehen Bütner und Albert die Akten durch. immer auf der Suche nach einem Indiz, das bislang übersehen wurde. Ich hatte mich zu dem Zeitpunkt mit irgendwas anderem mit einer anderen Arbeit beschäftigt. Habe natürlich mitbekommen, dass er in einem der Ordner rumblättert und äh er hat nicht gezielt gelesen.

Er hat äh er hat diesen Ordner zur Kenntnis genommen. Das war mehr so ein sich ein Überblick verschaffen über den Ordner, wie er zusammengesetzt ist, was noch da ist, was der Ordner überhaupt enthält. Und plötzlich hält er inne und äh ich sehe, dass er mit einem Umschlag sich beschäftigt und diesen aufklappt und dann ein Din 4 Blatt herausholt und mich dann darauf aufmerksam macht, dass da Klebestreifen sind gemacht, ne? Suchen lassen oder? Und ich weiß noch, dass meine erste Frage war, waren die schon zur Untersuchung? Und dann äh sagt er, er glaubt es nicht,

weil kein dementsprechender Vermerk oder Untersuchungszettel sich auch bei diesen Spuren befand und äh er hat noch dazu gesagt, er schickt es jetzt mal weg zum LKA. Es handelt sich um insgesamt zehn Klebestreifen, mit denen die Spurensicherung im Jahr 1988 Fasern von den Sitzen des Weißen Mitsubishi Cold von Ursula B abgenommen hatte. Auf jeden Fall wert. Stimmt.

Probieren. Meister nicht euphorisch. Man ist aber zu sechs mal froh noch ein Untersuchungsgut gefunden zu haben, das offensichtlich noch nicht zur Auswertung gelangt ist. Das war ja schon mal Überraschung, dass man noch irgendwas finden, das äh noch nie untersucht worden war. DNA-Analysen für die Polizei werden in Bayern vom Labor des Landeskriminalamts durchgeführt.

Die Klebebänder aus Aschaffenburg landen am 7. April 2015 auf dem Tisch der DNA Sachverständigen Dr. Stefanie Helfer. Tatsächlich waren das ähm ja nur Klebebänder. Also, es war jetzt nichts, wo man sich mit der Spurensicherung länger damit beschäftigen hätte müssen oder können. Und deswegen war das tatsächlich erstmal Routine, die ich als Sachverständige erstmal quasi zur Seite schiebe und sozusagen an die Kollegin ins Labor abgebe.

Angelika Fürst arbeitet seit 38 Jahren als medizinischtechnische Assistentin im Labor des LKA. 15 000 Mundhöhlenabstriche und 10.000 Spuren werden hier auf DNA untersucht jedes Jahr. Von den Klebestreifen aus Aschaffenburg verspricht sich die erfahrene Laborkraft wenig. Es hat abtörnend ausgesehen, weil relativ wenig Material drin war tatsächlich und äh deshalb ähm also man muss sich das so vorstellen, dass man eben sich vielleicht ein 30 cm langen Klebestreifen nimmt als Spurensicher und äh das entsprechende Aervat spricht

den Autositz abklebt engmaschig. Um Verunreinigungen mit Fremd DNA zu vermeiden,  betritt Angelika Fürst das Labor nur mit Schutzkleidung. Unter dem Mikroskop will sie die Klebestreifen nach Haaren, Hautschuppen und anderen menschlichen Spuren absuchen, die sie dann mit dem Klebestreifen zur DNA-Analyse herauslöst.

In diesem Fall äh habe ich heute dann diese Klebstreifen Zentimeter weise oder quadratzentimeterweise ähm ja mit dem Skalpell bearbeitet. Ich habe quadratzm für quadratzm mit der Pinzette abgenommen und ähm die gegenüberliegende Klebeschicht dann auch noch abgeschabt, damit ja nichts verloren geht an Spur und daraus anschließend halt dann die DNA extrahiert.

Rund 50 Spuren entdeckt Angelika Fürst und das auf jedem Klebebänder. Die Ergebnisse der DNA-Analyse sind jedoch ernüchternd. Es war ja von vornhin schon, wo man dachte, die Spuren geben nicht vermutlich nicht viel her, dann hat sich es auch bestätigt. dass eben nicht viel rauskam, weil wenig Material in den Klebebändern grundsätzlich drin war und alles, was dann doch vorhanden war, war eben ähm von der geschädigten selbst und da hat man die Hoffnung dann doch ähm relativ schnell aufgegeben.

In Aschaffenburg haben Bütner und Albert mittlerweile die Auswertung der Akten abgeschlossen. Noch warten sie auf die Ergebnisse der DNA-Analyse. 2016 haben wir mal Rückmeldung bekommen, dass ein Teil untersucht worden ist und noch nichts gefunden wurde. Also, wir hatten eine verschwindend geringe Hoffnung, dass noch irgendwas äh überhaupt äh auftaucht an Spuren oder verwertbar an Spuren.

Die Medienoffensive auf der Suche nach neuen Zeugen soll es jetzt bringen. Doch zuerst wollen Bütner und Albert mit Ursula B sprechen. Im Dezember 2016 habe ich mich entschlossen, es anzurufen. Äh bei mir hat sich der Gedanke immer weile verfestigt, dass bei den Fall mal richtig angehen und ich hatte vor dem ersten Anruf Bauchweh und äh ja, es war wie so beim ersten Date, wenn man als Jugendlicher irgendwo anduft, ne? ein junges Mädchen oder so, weil ich wusste überhaupt nicht, wie sie reagiert. Es hätte sein können, dass er

sagt, ich will von der Polizei überhaupt nichts mehr wissen. Ihr habt euch jetzt 30 Jahre bei mir gemeldet und ähm was wollt er jetzt? Ursula B ist mittlerweile 51 Jahre alt. Ja, sie ist verheiratet, lebt immer noch im Landkreis Offenbach, arbeitet in ihrem erlernten Beruf als Friseurin. Am 12.

Dezember nach Feierabend wählt Albert ihre Nummer. Ja, der Anruf kam, ich glaube es war also gegen Abend vom Herrn Albert, der mit meinem Mann gesprochen hat, ähm wohl auch gefragt hat, wie es mir geht und ob er wohl mit mir sprechen dürfe. Vollkommen verwirrt. Was will die Polizei, was will die Kriminalpolizei von mir? Ich habe im ersten Moment das nicht mit dieser Sache in Verbindung gebracht, weil das so weit hinter mir lag, weil ich habe ja gedacht, in diesen knappen 30 Jahren habe ich mein Leben gut wieder im Griff und es ist alles normal.

Ja, jetzt köner Woche später Albert hat sich umsonst gesorgt. Ursula B ist offen für den neuen Anlauf der Kri Schaffenburg. Ja, genau. Sie vereinbaren ein Treffen. Es war ein Wahnsinn dieses Gefühl, als der Herr Albert mir beschrieben hat, warum er mich anruft zu sagen, das ist unglaublich, dass nach so vielen Jahren da noch mal jemand sich dafür interessiert, sich das anschaut, sich alte Fälle aufarbeitet, guckt noch mal für Gerechtigkeit zu sorgen, wie geht’s wie geht’s Ihnen? Was haben wir für Möglichkeiten? Was können wir tun?

Also nach der großen Verwirrung kam sofort ganz große Freude, ganz großes Glück und ich habe gedacht, jetzt passiert noch mal irgendwas. Im Januar 2017 kommt es zum ersten Treffen der Beamten mit Ursula B. Was macht eine solche Erfahrung mit einem Menschen und was bedeutet das, wenn der Täter nie gefasst wurde? möchte vielleicht mit dem Satz zusammenfassen, den sie uns gegenüber gesagt hat in der Vernehmung und da hat sie gesagt, ich war nach dieser Tat nie mehr der Mensch, der ich vor der Tat war. Uns bringt’s eigentlich auf dem

Punkt. Auch der Leiter der Kriminalpolizei ist bei dem Gespräch mit Ursula B dabei. Man hat ihr schon angemerkt, dass das Geschehen und auch äh was dann darum herum war äh aus ihrem Freundeskreis ähm die Ermittlungen, die dann eben nicht zum Ziel geführt haben, dass das natürlich sehr sehr sehr prägend für sie war.

Ähm, sie hat aber dennoch einen sehr freundlichen, offenen Eindruck gemacht, lebensfrohen Eindruck, aber im persönlichen Gespräch hat sie uns auch erzählt, dass das natürlich so ein Schutzmechanismus ist. So, nur so konnte sie die ganzen Jahre dann auch in der Gesellschaft überleben. Die Gesellschaft wollte nicht sie trauernd sehen oder äh sie wollte sie ganz normal im Leben sehen und es war schwierig für sie, das eben zu spielen.

Die Auswertung der letzten Klebebände aus Aschaffenburg beim LKA in München verzögert sich. Aktuelle Fälle müssen vorrangig behandelt werden. Wir sitzen quasi räumlich 10 m auseinander. Man sieht sich am Tagüber mehrfach, von daher ist es immer relativ eng, die Zusammenarbeit und auch ähm quasi der Informationsfluss.

Aber manchmal muss der Fall halt aus aktuellen Gründen mal ein paar Wochen lieg bleiben. Gerade auch in dem Fall von der Us B haben sich die Bearbeitung hat sich ja über eineinhalb Jahre glaube ich dann tatsächlich gezogen. Bis zum Sommer 2017 hat Angelika Fürst insgesamt rund 400 Proben von den Sitzen aus dem Auto von Ursula B extrahiert und analysiert.

Obwohl sie keine Hoffnung mehr hat, geht sie auch bei den letzten Klebebändern mit derselben Gründlichkeit ans Werk wie am Anfang. Ich habe mir damals es waren Abklebungen von den Vordersitzen, also Fahersitz, Beifahrersitz, dann von der Rückbank und ich habe mir eigentlich von Fahersitz und Beifahrersitz am meisten versprochen und Rückbank, na ja, dachte ich eben, das waren glaube ich noch vier Klebebinder.

Da dachte ich tatsächlich, ach, da kommt bestimmt nichts raus. Der Täter ist nicht auf der Rückbank gesessen. In Aschaffenburg haben sich Büttner und Albert mittlerweile die Genehmigung von der Staatsanwaltschaft eingeholt, Kontakt mit der Redaktion von Aktenzeichen XY ungelöst aufzunehmen. Das war ja so, dass ich eigentlich keine Hoffnung mehr hatte in die DNA.

Ich habe dann zwischendurch ein Anruf erhalten von unserem LKA. Äh, sie hatten schon jede Menge von den Spuren abgearbeitet. Ich nehme jetzt mal ein Beispiel, ich glaub an die 500 P mal Daumen, da war wiren bei Spur 470 und da hat mich der Dr. Grün angerufen vom LK hat gesagt, vermutlich wird es nichts, wenn wir sind ziemlich durch mit den Spuren.

Die Ermittler lassen sich von dieser Nachricht nicht entmutigen. Bütner und Albert sind überzeugt, dass sie den Täter finden werden. Den Vergleich zu Berlin Dorf, das hat man Nachtfieber sichtlich eröffnet. Ähm, ich gebe da nie auf, das gibt’s nicht. Wir probieren alles, was irgendwie geht. Und das war äh ich hatte schon echt richtig Hoffnung in die Medienoffensive, weil für mich das unvorstellbar war, wenn jemand so eine Verhaltensweise zeigt mit solchen außergewöhnlichen Auffälligkeiten ähm was das Sexuelle angeht, muss er das weitermachen, in

irgendeiner Form weiter ausleben. Und es war die Hoffnung, dass möglicherweise eine eine Lebensgefährtin oder eine möglicherweise eine Ex-Frau oder irgendjemand und sie ein Hinweis geben kann auf so eine Person, die sowas macht. Im September 2017 ist Angelika Fürst im DNA Labor des LKA Bayern beim letzten Klebeband angelangt.

Insgesamt hat sie bis dahin rund 500 Spuren extrahiert und analysiert. In den letzten Proben kann sie plötzlich eine männliche DNA-Spur erkennen. Ist es die DNA des gesuchten Täters? Natürlich ist man ist man aufgeregt und weil es halt ähm man bearbeitet ja immer wieder Altfälle und es kommt heute nichts raus und das ist halt einfach mal ganz was, also schon ganz was Besonderes irgendwie.

Also man kriegt dann ein Herzklopfen und ähm man man läuft dann auch sofort eben zu seinem Sachbearbeiter und teilt es hal mit und ist hal einfach ja schon aufgeregt. Dr. Helfer veranlasst unmittelbar einen Abgleich mit der DNA Analysedatei des Bundeskriminalamts. Schau müsste hier werden zentral die DNA von allen erfassten Straftätern und Straftaten zum Abgleich vorgehalten.

Wahnsinn. Cool, da es ja eben sehr viele, fast 500 Spuren eben gar kein männliches Muster ähm rauskam, war das schon eigentlich so ein kleiner Euphorie Kickick, aber dann ähm lieferte die Recherche in der DNA Analyseatei sehr schnell den Treffer mit einer Person und dann war schnell klar, dass dass es sich um was Großes handelt.

Es ist ca. 10:20 Uhr am 13. September 2017, als das Kommissariat in Aschaffenburg den erlösenden Anruf erhält und über den DNA-Treffer informiert wird. Einen Moment, an den sich Jörg Albert noch heute ganz genau erinnert. Hallo, das war am 13. September 2017. Ich war zu dem Zeitpunkt ähm mit den Kollegen zusammen auf dem Weg nach Spitzingsee zu einer Fortbildungsveranstaltung.

wo wir Vernehmungstrainings durchführen wollten. Wir waren kurz vor München und ich wurde von einem Kollegen, der eben Nachbarbüro saß, vorgewarnt, dass mich gleich mal ein Kommissariats anrufen wird und wird mir sagen, dass wir einen Treffer haben. Und eine Minute später ruft mich der Kommissariatseiter an und hat es mitgeteilt, LKA hat angerufen, wir haben Treffer.

Die DNA führt zu dem 55 Jahre alten Jürgen R. aus Heibach bei Aschaffenburg. 2004 wird er wegen Vergewaltigung seiner damaligen Ehefrau verurteilt. Nach seiner Haftentlassung landet seine DNA in der BKA Datenbank. Natürliche sensationelle Nachricht. Es ist klar, wir wussten, dass dieser Täter dann in dem sogenannten Hetzprogramm war.

Das ist eine Haft entlassenen Datei äh Sexualstraftäter, die nach Haftentlassung nachbetreut werden, wenn dies nicht der Fall gewesen wäre und dann hätten wir keinen Treffer bekommen. Ursula B wird über die aktuellen Entwicklungen informiert. Bnt sich hier der zweite große Einschnitt in ihrem Leben an? Am stärksten ist in Erinnerung geblieben, wie er angerufen hat und sagt, wir haben DNA-Treffer.

Das ist unfassbar. Und man fragt auch noch mal nach und man fragt noch mal nach. Es ist kann es auch nicht beschreiben. Also ich kann es nicht in Worte fassen, was in dem Moment in einem vorgeht, noch dazu nach so langer Zeit, wo man überhaupt nicht mehr dran geglaubt hat, wo auch die ganze Zeit alles eher negativ war und ich kann es nicht in Worte fassen.

Im Kommissariat 1 wird die Ermittlungskommission Hasenkopf aufgestellt. Mit Hochdruck wird jetzt geprüft, ob der Täter für weitere unaufgeklärte Sexualverbrechen in Frage kommen. Dafür brauchen die Ermittler Zeit. Auf der anderen Seite ist der Tatverdächtige ein Sicherheitsrisiko für die Öffentlichkeit. Unter der Bedingung, dass Jürgen R.

Rund um die Uhr beschattet wird, genehmigt die Staatsanwaltschaft eine Frist von 6 Wochen bis zur Festnahme. Wir haben den Mann so links gedreht, die wir eigentlich noch nie ein links gedreht haben. Wir haben alles, was in irgendeiner For möglich war an Daten und Akten, was äh wir kriegen konnten, ähm ja über ihn beigezogen, seine Bundeswerkte, verschiedene ja, Krankenkassen, Sozialträger, Versicherungsträgern und letztendlich haben wir ja diese sogenannte Broken Home Situation festgestellt.

Er ist also in sehr jungen Jahren schon in Kontakt gekommen mit Alkoholismus. äh mit Gewalt und hat also einen Lebensweg hinter sich, der sehr unrund war. Er hatte drei Kinder gezeugt mit drei verschiedenen Frauen und man konnte also aus den Akten schon rauslesen ähm ja, dass er nach wie vor Suchtprobleme hatte und auch äh da immer wieder in den Schrudel geraten ist, die der ein normales Leben halt nicht zugelassen hat.

Jürgen R lebt in einer Gemeindewohnung auf dem Bauhof von Haibach. Er ist arbeitslos, schwerer Alkoholiker. Trotz intensiver Ermittlungen erhärten sich Verdachtsmomente auf weitere Verbrechen nicht. Ich will die Tat verstehen als Ermittler. Ich will verstehen, was da passiert ist und warum es passiert ist. Aber ich kann es nicht akzeptieren, was passiert ist.

Und das muss ich unerscheiden. Ich will für die Wahrheitsfindungs einfach verstehen, warum ein Mensch so handelt, warum er sowas macht. Aber das ist noch weit entfernt von der Akzeptanz. Am 22. Oktober 2017 brechen Bütner und Albert auf, um Jürgen Ehre festzunehmen. Das war ein sehr außergewöhnlicher Tag und die Anspannung ist natürlich über Wochen gewachsen, also von dem Ergebnis der DNA Mitteilung und die weiteren Ermittlungen bis hin dann zur Festnahme, das war eine Anspannung, die mit jedem Tag mehr wurde.

Ja. Äh, wir haben dann noch mal alles abgeglichen, haben äh letztendlich uns die Wohnsituation nochmals genausens angesehen und haben dann äh ja letztendlich die Festnahme auch äh durchgeführt. Also, wir wollten auf jeden Fall mit ihm ins Gespräch kommen. Das war unser Plan. Deswegen haben wir von einer äh Festnahme durch Sonderkräfte abgesehen und wollten das selbst durchführen.

Wie gesagt, der kommunikative Weg, das war äh für uns der Königsweg in diesem Fall. Es hat niemand geöffnet. Wir haben uns dann entschlossen äh die Feuerwehr äh herbeizuholen zur Öffnung der Türe, also zur technischen Hilfe zur Öffnung. ist ja auch massive Türe hier. Das war so, dass der Kollege Brüner stand mit dem Rücken zur Tür und wir haben gefunkt.

Ich habe gerade durchgegeben, wir brauchen die Feuerwehr zur Türöffnung. In dem Moment reißt dann der Täter die Tür auf und lässt ein Schrei fahren. Und der Kollege Bütner ist also vor lauter Erschreck erstmal 2 m in die Richtung gesprungen. Dann ging sofort mit Hur in die andere Richtung und er hat dann versucht die Tür zu schließen, aber er hatte seinen Fuß dazwischen.

Er hat also keine Chance gehabt und dann sind wir reinmarschiert. Jürgen Ehre wird auf die Dienststelle gebracht. Noch am selben Tag gesteht er. Zwar nicht den Mordversuch, aber die Vergewaltigung. Okay. Kriminaldirektor Markus Schlemmer und seine Kommissare haben den Cold Case gelöst. Wenn man dann hört, dass der Sachbar, der dort beim LKA sitzt, den Kraft hat, da immer das weiterzumachen, also das dem bin ich auch heute ewig noch dankbar.

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Disclaimer: This story is fictional and created for entertainment purposes only. Any names, characters, places, or events are fictitious or used fictitiously. No real person or organization is intended to be portrayed.

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