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Die Verschwörung an Supermodel Abby Choi I WAHRE VERBRECHEN T

Die Verschwörung an Supermodel Abby Choi I WAHRE VERBRECHEN  

Es war am Mittwoch, dem 21. Februar 2023, als die 28-jährige Mode- Influencerin Abby Choi als vermisst gemeldet wurde. Die Behörden reagierten schnell und so konnten die Ermittler bereits nach vier Tagen klären, was der bekannten Frau zugestoßen war. Der Fall sorgte weltweit für Schlagzeilen und löste großes Entsetzen in der Bevölkerung aus.

Heute geht man davon aus, dass die 28-jährige keinen Verdacht schöpfte, dass hinter ihrem Rücken eine Verschwörung im Gange war, deren Ziel es war, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Hongkong hat eine bemerkenswert niedrige Kriminalitätsrate und wird als eine der sichersten Städte der Welt angesehen, obwohl über 7 Millionen Menschen dort leben.

Hongkong ist dafür bekannt, eine pulsierende Stadt zu sein. Viele Menschen halten Hongkong und China für dasselbe. In Wahrheit handelt es sich bei Hongkong jedoch um eine ehemalige britische Kolonie, die 1997 an China zurückgegeben wurde und jetzt als Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China fungiert.

Basierend auf dem Prinzip Ein Land, zwei Systeme hat China Hongkong 50 Jahre Selbstverwaltung, Redefreiheit, Pressefreiheit und Versammlungsfreiheit garantiert. Grundlegende Menschenrechte, die im kommunistischen China nicht vorhanden sind. Allerdings hat Peking in den letzten zehn Jahren zunehmend mehr Kontrolle und Druck auf Hongkong ausgeübt.

Die wirtschaftlichen Freiheiten, die niedrigen Steuern und die Möglichkeit des freien Handels machen Hongkong dennoch zu einer attraktiven Wirtschaftsmetropole. Auf Instagram ließ Abby Choi ihre Tausenden von Followern ein Stück weit an ihrem Leben teilhaben. Es war der jungen Frau anzusehen, dass sie stolz auf das war, was sie mit ihren 28 Jahren schon erreicht hatte.

Sie führte ein luxuriöses Leben, trug teure Markenkleidung, posierte neben bekannten Designern und reiste an exotische Orte. In regelmäßigen Abständen postete sie Bilder oder Reels von ihrem Alltag. Bis ihre Internetaktivitäten plötzlich abbrach. Es war der 15. Februar 2023, als Abby ihr letztes Bild auf Instagram veröffentlichte.

Das Foto zeigt die junge Frau auf dem Cover eines französischen Modemagazin. Dazu schreibt sie von Hongkong zum Cover von Le Official Monaco. Meine Reise als Stilikone geht weiter. Das Magazin bezeichnete Abby als Trendsetterin, die mit ihrem einzigartigen Stil und ihrer Fähigkeit, Kleidungsstücke auf unkonventionelle Weise zu kombinieren, zu einer gefragten Mode Influencerin wurde.

Abby Choi führte nach außen hin ein erfülltes, erfolgreiches Leben. Während ihre Bekanntheit weltweit stetig zunahm. Das Vermögen der Influencerin wurde von der Nachrichtenagentur Channel News Asia auf 100 Millionen Hongkong Dollar geschätzt, was umgerechnet rund 12 Millionen € sind. Trotz Abbys großer Instagram Präsenz war vielen Followern nicht bekannt, dass sie die älteste von drei Töchtern einer wohlhabenden Familie aus Hongkong war.

Ihre Familie betrieb ein erfolgreiches Bauunternehmen. Manche Quellen geben allerdings auch an, dass die Mutter sich von Abbys leiblichen Vater trennte und dann erneut heiratete. Ihr zweiter Ehemann wäre dann also Abbys Stiefvater und die nachfolgenden Kinder ihre Halbgeschwister. Für das Geschehen sind die familiären Verhältnisse eigentlich nicht wirklich wichtig, aber es zeigt einfach, wie schwierig sich die Recherche gerade bei aktuellen Fällen gestalten kann, um Artikel so schnell wie möglich zu veröffentlichen,

werden leider nicht selten Falschinformationen verbreitet. Deshalb weisen wir dich, wenn wir während unserer Recherche gewisse Umstände nicht klären konnten, darauf hin. Abby Choi heiratete 2012 im Alter von 18 Jahren den gleichaltrigen Alex Kwong. Das Paar bekommt zwei gemeinsame Kinder, doch die Ehe der beiden ging in die Brüche.

Die Gründe dafür sind nicht bekannt. Vermutlich 2015 ließen sie sich dann scheiden. 2016 lernte Abby Choi einen neuen Mann kennen. Sein Name war Chris Tam. Er entstammte ebenfalls aus einer sehr wohlhabenden Familie. Sein Vater besaß eine gutgehende Restaurantkette. Das Paar heiratete. Allerdings war die Ehe nie offiziell anerkannt worden.

Den Grund dafür konnte ich nicht herausfinden. Manche Quellen geben an, dass das Paar schlicht immer wieder verschoben hatte, der Regierung ihre Ehe offiziell zu melden. Dieser Umstand wird später noch wichtig werden. Abby und Chris bekamen zwei gemeinsame Kinder. Trotz Abbys neuer Partnerschaft profitierten ihr arbeitsloser Exmann und seine finanziell nicht gut dastehende Familie weiterhin von der Großzügigkeit der Influencerin.

Und das sollte er Bitcoin letztlich zum Verhängnis werden. Ich möchte an dieser Stelle etwas näher auf die Familie von Abbys Ex-Ehemann Alex eingehen. Die Eltern von dem 28-jährigen sind Vater Kwong Kau und Mutter Jenny Li. Anthony Kwong ist der drei Jahre ältere Bruder von Alex. Der Einfachheitshalber haben wir uns entschieden, die Person jeweils nur bei ihrem Vornamen zu nennen.

Abby soll zu ihrem Ex Ehemann und seiner Familie ein gutes Verhältnis gehabt haben, auch nach der Scheidung. Nicht einmal gegenüber Freundinnen soll sie jemals ein böses Wort über Alex und seine Familie verloren haben. Mit ihrem ehemaligen Schwager Anthony soll Abby eine enge Freundschaft verbunden haben.

Sie stellte den 31-jährigen als ihren Chauffeur ein und griff ihm finanziell unter die Arme. Als der Mann beschloss, ein Haus zu kaufen. Zudem waren die beiden auch kurze Zeit Geschäftspartner, als sie gemeinsam den Punktestand Bear Bear Snacks eröffneten. Das Geschäft ging jedoch pleite. Ihrem Exmann und seinen Eltern finanzierte Abby eine luxuriöse Wohnung in einem exklusiven Viertel von Hongkong.

Umgerechnet knapp 10 Millionen € blätterte die prominente Frau für das Eigentum hin. Und sie gab der Familie immer ausreichend Geld, damit die ihren ausschweifenden Lebensstil finanzieren konnten. So soll Alex manchmal mehrere 10.000 € in einer Nacht verprasst haben. Und Steffi ganz kurz Ich frage mich, warum sie der Familie ihres Mannes eigentlich so viel Geld gegeben hat.

Eine gute Frage. Abby wurde als eine sehr fürsorgliche, vierfache Mutter aber auch als sehr großzügig beschrieben. Sie hatte ja ein wahnsinniges Vermögen und hätte das ganze Geld im Prinzip nie ausgeben können. Und man darf ja nicht vergessen, dass sie mit Alex zwei gemeinsame Kinder hatte, die regelmäßig bei ihrem Vater waren.

Abby mochte ihre Schwiegereltern. Ich denke, sie wollte ihnen einfach was Gutes tun. Und Chris Tam hatte wohl nichts dagegen, dass sie die Kwongs finanziell unterstützte. Aber ja, wenn man das jetzt erst mal so hört, dann könnte man schon denken, dass die Kwongs, Abby ausgenommen haben. Auf der anderen Seite bin ich nicht sicher, ob der Öffentlichkeit wirklich alle Beweggründe von Abby bekannt sind, damit man sich eine abschließende Meinung über das Handeln der jungen Frau bilden kann.

Solange wie Abby weiterhin Geld zu ihrem Ex Ehemann und seiner Familie fließen ließ, gab es also keine Probleme. Doch im Jahr 2022 entschied Abby Choi, dass sie die Luxus-Wohnung, in der Alex Eltern lebten, verkaufen wollte. Ich konnte leider keine verifizierbaren Quellen finden, warum sie die Wohnung veräußern wollte.

Vermutlich ging es dabei aber um Vorteile durch ein staatliches Förderung Programm. Manche spekulieren aber auch, dass Abby sich vielleicht langsam von der Familie ihres Exmann abnabeln wollte. Gegen diese These spricht allerdings, dass sie ihren ehemaligen Schwiegereltern und Alex versprach, dass sie ihnen eine neue Bleibe kaufen würde.

Vater Kwong, Mutter Jenny und Exmann Alex witterten jedoch eine Falle. Bis beste Freundin berichtete später, dass Abbys Ex Schwiegervater ihr sogar gedroht habe, sie umzubringen, wenn sie die Wohnung verkaufen und der Familie keine neue Unterkunft besorgen würde. Sie glaubten Abby nicht, dass sie sich weiterhin um Familie Kwong kümmern würde, sondern vermuteten wahrscheinlich andere Motive hinter dem Verkauf der Luxuswohnung.

Und so begannen sie, einen mörderischen Plan zu schmieden, um Abby von dem Verkauf abzuhalten. Aus krimineller Sicht gesehen war die Familie aber bereits zuvor schon kein ganz unbeschriebenes Blatt. Ich beginne mal mit Kwong. Der Familienvater war ein ehemaliger Polizist, der im Jahre 2005 im Alter von 47 Jahren in den Ruhestand geschickt wurde.

Erst im selben Jahr war er befördert worden und vier Jahre zuvor wurde ihm eine Auszeichnung für seine langjährige Dienstzeit als Gesetzeshüter überreicht. Es gibt Gerüchte, dass Kwong wegen Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs in den vorzeitigen Ruhestand gezwungen wurde. Ich konnte keine Quellen finden, was dem ehemaligen Polizisten genau vorgeworfen wurde und möchte mich an dieser Stelle nicht an den Spekulationen beteiligen.

Zu Alex ist zu sagen, dass der Bann diverse Schmuck und Gold Diebstähle zwischen Mai 2013 und Januar 2015 zur Last gelegt wurden. Er kam auf Kaution frei, schwänzte aber anschließend seinen Gerichtstermin, so dass es bis heute zu keiner Verurteilung gekommen ist. Da in dem Fall, von dem wir ja heute erzählen, die Ermittlungen noch laufen und der Prozess ebenfalls ausstehend ist, ist derzeit noch unklar, was genau passiert war.

Im Februar 2023 mieteten Alex Bruder Anthony und deren Vater eine Erdgeschosswohnung in einem kleinen Fischerdorf, ein beliebtes Ausflugsziel für die Stadtmenschen aus Hongkong. Die Bewohner bemerkten im Februar, dass des Öfteren ein 7-sitziger Van vor dem Wohnhaus parkte. Im Inneren saß ein älterer Mann.

Der unfreundlich dreinblickende Herr grüßte niemanden und machte auf die Anwohner einen beinahe paranoiden Eindruck, weil er sich ständig in der Gegend um blickte. Der Van, mit dem Kwong unterwegs war, gehörte eigentlich auch Abby und befand sich normalerweise im Besitz von Anthony, den die junge Frau ja als Chauffeur angestellt hatte.

Aber was machte Kwong im Februar 2023 so oft in der Wohnung in dem Küsten Dorf? Und jetzt wird es wirklich abartig und bizarr. Kwong funktioniert die Wohnung zu einem Schlacht Raum um. Wände und Böden bedeckte er mit Plastikfolien. Vor die Fenster hängte Kwong schwarze Plastikfolien, damit von außen niemand das Treiben im Inneren der Erdgeschosswohnung bemerkte.

Statt Möbel schaffte er eine Vielzahl von Werkzeugen in die Wohnung, darunter Fleischwölfe, Messer und Sägen, um die Leiche von Abby zerteilen zu können. Auch Regenmäntel, Handschuhe und Masken fanden sich dort, die die Verdächtigen tragen wollten, um sich beim Zerstückeln der Leiche vor Blutspritzer zu schützen.

Was sich aber genau am 21. Februar 2023 in dem minutiös eingerichteten Schlachtraum abspielte, ist noch nicht bekannt. Die Behörden gehen davon aus, dass Anthony, seine ehemalige Schwägerin, an jenem Tag mit dem 7-sitzigen Van einsammelte. Die 28-jährige wollte eines ihrer Kinder von der Schule abholen. Abby trug ein weißes T-Shirt, weiße Leggins, weiße Slipper und als farblichen Akzent eine lilafarbene Handtasche, als sie in das Fahrzeug einstieg. Anthony fuhr los.

Doch statt Abby zur Schule zu fahren, hielt er auf dem Weg in das Küstendorf an und ließ Alex in den Van zusteigen. Es ist nicht bekannt, was dann geschah. Doch als Abbys Ehemann erfuhr, dass seine Frau ihr Kind nicht von der Schule abgeholt hatte, er sie nicht auf dem Handy erreichen konnte und sie auch nicht zu Hause antraf, alarmierte er die Polizei.

Zunächst gingen Chris Tam und die Angehörigen davon aus, dass die wohlhabende Mode- Influencerin entführt worden war und die Täter sich bald melden würden, um eine Lösegeld Summe zu erpressen. Doch es meldete sich niemand. Die Polizei befragte auch die Familie Kwong, die sich aber als wenig hilfreich erwiesen.

Sie gaben den Ermittlern falsche und irreführende Informationen. Wahrscheinlich in dem Bestreben, Zeit zu gewinnen und die Behörden auf eine falsche Spur zu locken. Nachdem die Ermittler die Aufnahmen der Videoüberwachung auf dem Grundstück von Abby und ihrem Ehemann überprüft hatten, befürchteten sie, das Schlimmste.

Auf den Bildern war zu sehen, wie die 28-jährige am Tag ihres Verschwindens in den Van einstieg, an dessen Steuer Anthony saß. Die Behörden überprüften die GPS Aufzeichnungen des Autos und bekommen so heraus, dass Anthony mit seiner ehemaligen Schwägerin statt zur Schule in das Küstenort gefahren war. Sofort schwärmten Dutzende Polizisten in das Dorf aus.

Sie befragten die Anwohner und überprüften die Aufnahmen der Überwachungskameras an Gebäuden und baten die Bewohner um die Aufzeichnungen ihrer Dashboard Kameras, die in Hongkong mittlerweile obligatorisch sind. Nur 24 Stunden nachdem die Polizisten ihre Ermittlungen in dem Küsten Dorf aufgenommen hatten, hatten sie die angemietete Wohnung der Familie Kwong auch schon lokalisiert.

In den Räumen gab es keine Möbel, kein Bett, nur die Plastikplanen, Werkzeuge und einen großen Kühlschrank. Die Polizisten hatten das Gefühl, als würden sie in einer Metzgerei stehen. Der erste Hinweis, dass Abby sich tatsächlich in der Wohnung aufgehalten hatte, war ihre lilafarbene Handtasche, die sich in einem der Räume befand.

Als einer der Beamten den Kühlschrank öffnete, entdeckte er darin zwei abgetrennte Beine. Doch sie machten noch eine weitere fürchterliche Entdeckung, “Als wir die beiden Suppen Töpfe am Tatort fanden, war einer der Töpfe mit einer Tiefe von 50 Zentimetern und einem Durchmesser von 40 Zentimetern fast randvoll gefüllt.

” “An der Oberfläche schwamm eine dicke Fettschicht.” “Darunter waren einige grüne und orangefarbene Karotten, Zwiebeln sowie Fleischstücke sichtbar, bei denen es sich vermutlich um Menschenfleisch handelte”, berichtete ein Polizeisprecher später. Die Suppentöpfe wurden samt Inhalt in ein Rechtsmedizinisches Institut gebracht.

In dem kleineren Topf fanden sich menschliche Knochen, in dem größeren Topf schwamm ein Schädel. Auf der Rückseite des Schädels wurde ein 6,5 mal 5,5 Zentimeter großes Loch gefunden, das offensichtlich durch stumpfe Gewalt entstanden war. Die Rechtsmediziner gingen davon aus, dass die Gewaltanwendung gegen den Kopf des Opfers die Todesursache war.

Mithilfe von DNA Tests und zahnärztlichen Unterlagen konnte zweifelsfrei festgestellt werden, dass es sich bei den sterblichen Überresten um die vermisste Abby Choi handelte. Jetzt gehen die Ermittler davon aus, dass Abby von Alex oder Anthony mit einem heftigen Schlag auf den Kopf totgeschlagen, in die präparierte Wohnung gebracht und dort zerstückelt wurde.

Der 7-sitzige Van wurde übrigens beschlagnahmt und kriminaltechnischen untersucht. Die Experten fanden Blutflecken in dem Fahrzeug. Eine DNA Analyse bestätigte später, dass es sich um das Blut von Abby handelt. Auch 30 Werkzeuge, darunter Messer, Hämmer und Sägen, die in der gemieteten Erdgeschosswohnung gefunden wurden, werden derzeit noch kriminaltechnischen untersucht.

Sag mal, Steffi, ich meine, du hast ja gesehen, ich bin hier nur im Kopfschütteln. Aber weiß man eigentlich, ob die Familie tatsächlich vorhatte? Abby zu essen? Also genau weiß man das zum jetzigen Zeitpunkt natürlich noch nicht. Ich konnte aber während der Recherche keine Anhaltspunkte dafür finden, dass den Tatverdächtigen aktuell unterstellt wird, dass sie kannibalistische Motivation hatten.

Möglicherweise machten sie eine Suppe aus den Überresten, um das Fleisch von Abby unauffälliger entsorgen zu können. Experten gehen nämlich davon aus, dass die Leichen Zerstückelung eine Reaktion auf die besonderen baulichen Gegebenheiten in Hong Kong gewesen sein könnte. Du musst dir vorstellen, die Menschen leben in der Stadt oft in hoch gebauten Wohnblocks.

Das heißt, sie haben keine Privathäuser mit vielleicht kleinen Gärten. Es ist also beinahe unmöglich, eine Leiche im Erdreich verschwinden zu lassen, einfach weil es die örtlichen Gegebenheiten überhaupt nicht hergeben. Und weil man natürlich auch ständig von anderen Menschen umgeben ist. Die Wohnung in der Stadt sind meist zu klein, um dort über längere Zeit eine Leiche zu verstecken, die ja auch irgendwann anfängt zu verwesen und zu stinken.

Und um den Verwesungsgeruch zu verhindern, macht es ganz dicken Anführungsstrichen Sinn, die Körperteile des Opfers zu kochen oder sie einfach zerteilt in den Müll zu werfen, um es wie Essensreste aussehen zu lassen. Die Leiche mit dem Auto in eine abgelegene Gegend zu bringen, um sie dort zu verscharren, kommt übrigens auch nicht unbedingt in Frage, da die Menschen, die in der Stadt leben, oft gar keine Fahrzeuge besitzen.

Ich denke also schon, dass die Täter Abbys Leiche nicht aus einer kannibalischen oder gar sadistischen Motivation heraus zerstückelten, sondern einfach deshalb, weil sie den Leichnam schnell und unbemerkt entsorgen wollten. Das ist so absurd, Steffi. Voll. Mir fällt jetzt auch irgendwie gar nichts dazu ein.

Ich meine, ich finde es auch super schlüssig, wie deine Gedanken dazu sind, warum Abby zerstückelt und gekocht wurde. Aber es kommt irgendwie gar nicht recht im Kopf an, es ist so absurd und so krass geplant. Also das sind natürlich nicht meine Gedanken gewesen. Das waren tatsächlich Experten, die sich darüber Gedanken gemacht haben.

Weil man muss dazu sagen, auch wenn die Kriminalitätsrate niedrig ist, in Hong Kong passieren da natürlich trotzdem Gewaltverbrechen und natürlich auch Morde. Man erfährt wahrscheinlich auch nicht so viel oder so detailreich davon. Kann ich mir vorstellen. Und da bin ich jetzt tatsächlich ein bisschen überfragt.

Ich glaube schon, dass die eine niedrige Kriminalitätsrate haben. Kann natürlich auch sein, dass es nicht so nach außen dringt, weiß ich jetzt nicht. Aber wenn Morde geschehen, dann sind Leichen zerstückeln nicht selten. Und deshalb haben die Experten gesagt okay, das ist halt den baulichen Gegebenheiten in Hongkong geschuldet, dass die Täter sich häufig dazu entscheiden, die Leichen dann so zu entsorgen.

In Deutschland beispielsweise oder auch in den Staaten. Wir haben so viele Wälder, da kannst du in Anführungsstrichen mal eben eine Leiche entsorgen. Diese Möglichkeit haben die einfach nicht. Naja, und vor allem, wie ja vorhin schon angeführt, offensichtlich ja auch unheimlich viele Kameras in der Stadt aufgestellt sind, Scheinbar also Dashcams und Kameras von Gebäuden und was ich weiß.

Also ja, diese Dashcams, das ist ja hier in Deutschland noch gar nicht so verbreitet und ich weiß auch gar nicht, wie das ist. Ich glaube, du darfst die zwar haben, aber ich glaube, das Material ist vor Gericht nicht verwertbar irgendwie. So kann das sein. Ich glaube auch, ich bin da auch nicht so tief drin.

Also ich habe auch keine Dashcam, aber ich glaube auch das wird immer so in Verbindung gebracht. Also Dashcam okay, aber vor Gericht auf jeden Fall kein Beweismittel. Oder? Schwierig, Keine Ahnung, aber auf jeden Fall. In Hong Kong ist das wirklich gang und gebe, dass die Autofahrer und Dashcam haben die Tatverdächtigen Kwong, seine Frau Jenny und Anthony wurden verhaftet.

Jenny wird aktuell keine aktive Mordbeteiligung vorgeworfen. Sie muss sich wohl wegen Rechtsbeugung verantworten. Wobei wir im deutschen Recht unter Rechtsbeugung ja eigentlich die vorsätzlich falsche Anwendung des Rechts durch Richter, Amtsträger oder Schiedsrichter bei der Leitung oder Entscheidung einer Rechtssache zugunsten oder zum Nachteil einer Partei verstehen.

Andere Quellen geben an, dass die 63-jährige Jenny sich wegen Behinderung der polizeilichen Ermittlungen verantworten muss und von dem Mordplan der anderen Familienmitglieder wusste. Alex konnte zunächst nicht verhaftet werden. Der Mann flüchtete. Der 28-jährige versteckte sich in einer Luxuswohnung, die von der 47-jährigen Miss Wo angemietet und dem Flüchtigen zur Verfügung gestellt wurde.

Okay, warte mal, du sagst, die Frau war Masseurin? Ja. Und hat den ominösen Namen Miss Wo. Wie kann sie sich denn dann eine Luxuswohnung leisten? Ich glaube ja nicht, dass so als Masseurin wer weiß was für ein Einkommen hast. Super Frage. Habe ich mich auch gefragt und ich glaube auch nicht, dass Masseurin in Hongkong so super viel Geld verdienen.

Aber passt mal auf. Miss Wo war seit sechs Monaten die Geliebte von Kwong. Ihren Arbeitskollegen sagte die Frau, dass ihr älterer Liebhaber, also Kwong, also der Ex Schwiegervater von Abby, ihr Geld gegeben hatte, um sich die Luxuswohnung zu leisten. Das Geld wiederum stammte natürlich von Abby Choi und damit schließt sich der Kreis also.

Genau. Also hat Abby ja nicht nur ihre Ex Schwiegerfamilie finanziell unterstützt, sondern nun auch die Geliebten und Partner. Und wer weiß wen noch? Alex Flucht dauerte allerdings nicht allzu lange an, die Polizei löste eine stadt- weite Fahndung nach dem 28-jährigen aus. Sie kam dem jungen Mann auf die Spur und lockten ihn am Tung Chung Pier in einen Hinterhalt, als er versuchte, mit einem Schnellboot aus der Stadt zu fliehen.

Bei sich hatte er eine große Summe Bargeld und mehrere hochpreisige Luxusuhren. Nach seiner Verhaftung wurde Alex auf die Polizeiwache gebracht. Allerdings kamen die Ermittler nicht weit mit dem Verhör des 28-jährigen, weil dieser plötzlich über Unwohlsein klagte. Alex wurde daraufhin mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht, kurze Zeit später aber wieder entlassen und in eine Haftanstalt überstellt.

Erst kürzlich musste Alex vor Gericht erscheinen, weil das Verfahren gegen ihn wegen der Diebstähle von 2013 bis 2015 noch ausstehend ist. Allerdings dürfte der Prozess im Moment wohl sein kleineres Problem sein. Ich vermute auch, da kommt noch ein ganz anderer Prozess auf ihn zu. Übrigens wurden noch weitere Personen im Zusammenhang mit dem Mord an Abby Choi verhaftet.

Neben den Eltern Kwong und Jenny, den Brüdern Alex und Anthony, wurde auch Kwongs Geliebte Miss Wo in Gewahrsam genommen. Ihr wird vorgeworfen, einen Mordverdächtigen unterstützt zu haben. Wie wir gerade gehört haben. Zudem klickten auch bei Alex Bekanntem, dem 41-jährigen Henry Lam Shun, die Handschellen.

Der Mann war Angestellter bei einem Yacht Unternehmen. Die Behörden warfen ihm vor, Alex bei der Flucht geholfen zu haben. Und als siebte Person wurde die 29-jährige Irene Pun Hau-Yin festgenommen. Auch ihr wurde die Unterstützung eines Mordverdächtigen vorgeworfen. Sie soll nämlich Alex, den Mitarbeiter des Yacht Unternehmens, vorgestellt haben und ihm später bei der geplanten Flucht behilflich gewesen sein.

Sowohl Miss Wo als auch Henry Lam Shun und Irene Pun Hau Yin wurden auf Kaution aus dem Gefängnis entlassen. Irene wurde zusätzlich ein Reiseverbot ausgesprochen, um sie daran zu hindern, Hongkong zu verlassen. In Deutschland kennen wir zwar auch den Straftatbestand der Beihilfe. Allerdings ist die Gesetzeslage in Hong Kong da noch mal deutlich rigoroser.

Denn dort spielt es keine Rolle, ob man die Tat selbst begangen oder nur geholfen hat. Jede Person, die in irgendeiner Weise an einem Verbrechen beteiligt gewesen ist, muss sich dafür vor Gericht verantworten. Es gab auch schon gerichtliche Anhörungen der Angeklagten. Prozess und Urteil sind aber Stand heute noch ausstehend.

Die Polizei setzte alle Hebel in Bewegung, um die fehlenden Leichenteile wie Torso und Hände von Abigail zu finden. Mehr als 120 Beamte streiften sich Schutzanzüge über, um mithilfe von Baggern und Bulldozern einen Teil einer Mülldeponie zu durchsuchen. Der Bereich, so sagt ein Polizeisprecher, sei so groß wie ein Fußballfeld und 5 Meter tief.

Auch Abwasserkanäle und ein Friedhof wurden abgesucht. Den Ermittlern lagen Hinweise vor, dass die Täter einen Teil der Leiche auf dem Friedhof versteckt haben könnten. Doch den Beamten gelang es leider nicht, alle sterblichen Überreste von Abby Choi zu finden. Im Juni diesen Jahres fand die Beerdigung von Abby Choi statt.

Ihre Familie beauftragte eine Hightech Firma, die mittels 3D Druck eine Nachbildung des Kopfes der Ermordeten anfertigten, um Familie, Angehörigen, Freunden und Bekannten es zu ermöglichen, sich würdevoll von Abby Choi zu verabschieden. Einige der Gäste sagten später, dass die Nachbildung ihres Kopfes täuschend echt ausgesehen habe.

Ich würde hier noch mal ganz kurz rein sprechen, und zwar um auf diesen Knopf einzugehen. Es wirkt auch schon so ein bisschen gruselig, oder? Ich versuche mir vorzustellen, wie das ist, auf einer Beerdigung von jemanden zu sein. Und dann steht da so ein 3D Kopf, so eine 3D Kopf Nachbildung, die auch noch täuschend echt aussieht.

Aber die lag ja im Sarg. Also die haben jetzt nicht den Kopf gedruckt und den Kopf aufgestellt, sondern die ist ja aufgebahrt worden. Und dann haben sie ihren Kopf mit dem 3D Kopf ausgetauscht. Ah okay, weil der Schädel war ja ausgekocht und zertrümmert. So hättest du sie ja nicht mehr aufbauen können. Also ich weiß, in Deutschland macht man das so, dass wenn jemand sehr entstellt ist aufgrund des Todes, da macht man das häufig, dass die zum Beispiel nur den Arm oder die Hand freilegen, damit die Angehörigen sich verabschieden können,

weil gerade wenn jemand plötzlich verstirbt, dann ist das ganz schwer, das zu begreifen, dass derjenige nicht mehr da ist. Und da kommt es auch her. Greifen, Begreifen, dieses Anfassen und dieses Fühlen, dass der Körper kalt ist, dass der Körper steif ist, das ist nicht für alle, aber für viele sehr, sehr wichtig.

Also ich weiß es ja, jetzt haben ja viele mitbekommen, was in meinem Papa passiert ist und auch da war das ganz, ganz wichtig für mich, ihn noch mal anzufassen und das selber zu fühlen, weißt du? Ja, also ich kann mir das schon vorstellen, wenn die Angehörigen einfach das Bedürfnis da noch mal haben, das auch selber.

Also ich meine, am Gesicht werden sie es jetzt nicht gefühlt haben, aber dieses leblose, weißt du. Und ich glaube, dass es auch für die Angehörigen gut war. Die wissen ja nun mal leider, wie Abby Choi gefunden wurde, was mit ihr angestellt wurde. Einfach noch mal so ein bisschen Frieden zu schließen, zu sagen okay, jetzt ist sie vollständig.

Sie ist hübsch, weißt du wie ich das meine. Ja, ja, ich versteh schon. Also sie, wie du ja sagst, vollständig einfach noch mal gesehen zu haben. Ja, und irgendwie zu vergessen. Okay. Na ja, der Kopf war eigentlich abgetrennt, zertrümmert, verkocht. Sondern sie dann einfach noch mal so im Ganzen zu sehen. Verstehe.

Ja, genau. Ich weiß jetzt nicht, ob die das in Hongkong auch machen. Dass die Toten anfassen, das weiß ich jetzt nicht. Nein, weiß ich auch nicht. Ich weiß, dass in Deutschland bei den Aufbahrungen. Es ist auch nicht unbedingt üblich, dass man die Toten anfasst, aber man kann das machen. Und wie gesagt, also durch Trauerbegleitung und so was jetzt mitgemacht habe, die hat mir das erzählt, dass man das tatsächlich macht, dass die Angehörigen die Toten noch mal anfassen kann, damit sie begreifen, dass derjenige einfach nicht mehr da ist.

Und deshalb ist das, glaube ich, für die auch ganz wichtig gewesen, nach so einem tragischen Tod noch mal in Ruhe von der Person Abschied nehmen zu können. Und ganz ehrlich Wenn wir heute die Möglichkeiten haben, das so zu gestalten mit so einem 3D Druck, finde ich das ganz ganz toll. Also es fühlt sich bestimmt nicht an wie ein toter Mensch, keine Frage.

Ne sicher nicht, aber Gäste beschreiben ja auch, dass der Kopf täuschend echt ausgesehen hat. Ja, es ist schon Wahnsinn. Also ich fand, als ich das gelesen hab, dachte ich Ja, schön, dass das möglich ist. Ja, kurz nach der Ermordung kamen die beiden Kinder, deren Vater Alex war, zu Abbys Eltern. Chris Tam sagte später gegenüber Reportern, dass er sich nun nicht nur um seine leiblichen, sondern auch um seine Stiefkinder kümmern will.

Weiß man eigentlich schon, welche Strafen die Angeklagten erwarten könnte? Im Moment sprechen ja tatsächlich alle Beweise gegen die Angeklagten, sodass man ja schon fast von einer Verurteilung ausgehen kann. Bis 1993 war die Todesstrafe in Hongkong übrigens die einzige mögliche Antwort, wenn ein Angeklagter wegen Mordes verurteilt wurde.

Jetzt ist es so, dass eine Verurteilung wegen Mordes mit einer lebenslangen Haftstrafe verbunden ist. Also wie wir schon erwähnt haben, ist noch kein Urteil gesprochen, aber aufgrund der Tatsachen, die wir jetzt schon wissen und es ist ja bei weitem noch nicht alles, bin ich mir sicher, ja, können wir auf jeden Fall davon ausgehen, dass es eine lebenslange Haftstrafe wird.

Ja, da gehe ich auch stark von aus. Es spricht mehr gegen als für die Familie. Ja, Nachdem einige Fakten des Mordfall an die Öffentlichkeit gekommen waren, fragten sich einige natürlich, welches Motiv die Täter gehabt haben könnten, weil der Streit um den Verkauf der Luxusimmobilien erscheint ehrlich gesagt wenig plausibel.

Voll Also das kann ja nicht der einzige Grund gewesen sein, solch eine schreckliche Tat zu begehen. Ja, vor allen Dingen hatte er bei ihren Schwiegereltern ja versprochen, dass sie eine neue Bleibe organisiert hat. Und durch ihren Tod brach ja auch die finanzielle Unterstützung der Frau komplett weg. Sollte man meinen.

Und das ist jetzt ganz perfide, denn jetzt kommt zum Tragen, dass die Ehe von Abby und Chris nie bei der Regierung angemeldet worden war. Was passiert also im Fall von Abbys Tod? Ihrer Kinder erben ihr Vermögen. Korrekt. Aber die beiden Kinder, deren Vater Abbys Ex Ehemann Alex war, stünden nach dem Tod der Frau ja unter der Kontrolle von Familie Kwong.

Und die wiederum hätten dann auch Zugriff auf das Erbe gehabt, also wäre der Geldfluss nicht versiegt. Allerdings sei an dieser Stelle auch noch mal gesagt, dass es eine mögliche Theorie zum Mordmotiv, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die Anklage so argumentieren könnte. Das wird sich dann aber zeigen, wenn es zum Prozess kommt.

Ich konnte allerdings noch keinen Hinweis finden, wann der nun genau stattfinden soll. Aber wenn das Verfahren abgeschlossen ist und es ein Urteil gibt Ich denke, dann machen wir noch mal eine gemeinsame Folge, Alex oder? Also definitiv werden wir noch eine gemeinsame Folge machen, weil wir müssen den Fall definitiv noch einmal richtig beenden.

Und es gibt, glaube ich, und das wird sicherlich noch eine Menge geben, die nachzuverfolgen ist. Und ich glaube, diese Theorie, von der du eben gerade gesprochen hast, hört sich für mich persönlich jetzt gerade auch super plausibel an, also diesen schrecklichen Plan zu schmieden, zu verfolgen, um dann letztendlich an das Vermögen über die Kinder ranzukommen.

Ich frage mich einfach, die waren ja jetzt schon ein paar Jahre verheiratet. Warum sie die Heirat nie bei der Regierung angemeldet haben. Ja, ob das wirklich stimmt, Weißt du? Natürlich Wenn das stimmt, dann ist das Motiv total plausibel. Aber. Aber ich habe mich das auch gefragt. Also, ich meine, wir kennen es ja hier, wenn wir hier heiraten.

 Wir müssen ja Also unsere Ehe ist ja sowieso erst gültig, wenn wir standesamtlich heiraten. Das heißt, natürlich stellt sich die Frage, Wie ist es in Hongkong oder haben die einfach nur zeremoniell geheiratet? Dann also vielleicht war es ja nicht bei einem freien Priester irgendwo an einem schönen Ort und haben sich halt einfach ein Versprechen gegeben.

Das hört sich ja dann irgendwie auch so an, wenn wir jetzt mal so von unserem Wissen, was die Ehe betrifft, ausgehen. Ja, aber in Deutschland ist es ja nunmal so, wenn du die Ehe eingehst, dass du ja auch gewisse rechtliche Befugnisse hast und ich weiß halt nicht, wie es da ist, aber ich konnte auch nichts großartig dazu finden.

Es bleibt tatsächlich einfach der Prozess abzuwarten. Schauen, was dabei noch mal rumkommt. Da wird es ja wirklich spannend. Ich mein gut, jetzt hat Chris Tam sich ja bereit erklärt, sich um die Kinder von Abby und Alex zu sorgen, zu kümmern, sie aufzunehmen. Dahingehend wird es aber auch noch mal spannend, ob er tatsächlich auch überhaupt das Recht bekommt, das zu tun.

Aber es ist ja keiner mehr da. Na gut, es sind ja noch ihre Eltern am Leben von Abby. Ich kann mir auch vorstellen, dass die Obhut da eher zu den Großeltern geht. Also so wäre es doch hier. Also ich kann mir nicht vorstellen, dass man hier sagt okay, es kriegt der Lebenspartner, der jetzt auch nicht der leibliche Vater ist.

Also das, was man weiß, ist ja, dass er ein gutes Verhältnis zu seinen Schwiegereltern hat, die ja nun auch schon ein bisschen älter sind. Und ich glaube schon, dass es auch in deren Interesse ist, dass die Kinder zusammen bleiben. Ja, ob er die Kinder jetzt schon hat, das weiß ich nicht. Er hat halt nur gesagt, er möchte sich um die Kinder kümmern und irgendwer muss es halt machen, weil Familie Kwong ist ja komplett hinter schwedischen Gardinen und die Mama lebt nicht mehr.

So viele Optionen gibt es ja auch gar nicht, die sie sich jetzt um die Kinder kümmern könnten. Nein, ich meine, so vom Stand des Wissens, den wir jetzt haben, scheint es ja auch nur als die beste Lösung, das so zu regeln, dass die Kinder zusammen sind. Chris Tam als der Ehemann, deren Mutter sich jetzt auch bereiterklärt, sich um die Kinder zu kümmern.

So, das wäre eigentlich schon die einzig richtige Entscheidung. Von dem wie gesagt, was wir jetzt wissen. Ja, ich würde gerne noch mal auf die Tatsache zu sprechen kommen, was die Beihilfe betrifft, weil das ist ja wirklich ein super spannender Punkt, dass in Hongkong ja das Recht gilt. Hast du Beihilfe zu einer Straftat begangen, bist du genauso strafbar wie derjenige oder diejenige, die die Tat an sich ja eigentlich begangen hat? Genau. Das ist schon wirklich sehr spannend.

Kennen wir ja hier jetzt nicht. Und aus dem amerikanischen Recht, wo ich jetzt auch viele Fälle gemacht habe, ja auch nicht so, Also ich weiß, dass es dort einen Paragrafen gibt, der tatsächlich Mittäter die Beihilfe zu einer Tat geleistet haben. Schon strafrechtlich verfolgt, aber jetzt nicht auf der gleichen Ebene.

Ja, also bei uns ist es ja auch so, dass du ja auch für Beihilfe belangt werden kannst. Aber du wirst ja nicht so bestraft wie der Haupttäter sozusagen. Und da sind die dann doch schon deutlich rigoroser. Das sieht man ja auch. Es sind ja insgesamt sieben, wurden jetzt festgenommen. Ja, und da sind ja Leute drunter.

Zum Beispiel die Masseurin Miss Wo, die im Prinzip nur ihre Wohnung zur Verfügung gestellt hat. Na also, die hat ja gar nicht unmittelbar was mit der Tat an sich zu tun. Ja, oder Irene, die ja eigentlich nur den Kontakt zu dem Mitarbeiter der Jacht oder des Yacht Unternehmens hergestellt hat, stand jetzt also Stand des jetzigen Wissensstand.

Spannend auf jeden Fall. Also dahingehend bin ich auf jeden Fall sehr gespannt, wie dann auch die Mittäter oder die Helfer belangt werden. Ja Alex, unsere erste gemeinsame Folge. So komisch, ja voll voll. Also ich meine, wir kennen es ja schon etwas länger. Können wir hier auch mal sagen. Ja genau. Generell auch eine erste Folge mit einem Gast.

Also mein Podcast auf jeden Fall. Ich war ja schon zu Gast, aber absolute Premiere. Steffi, du bist der allererste Gast oO bei Wahre Verbrechen Podcast und ich bin super gespannt, wie ihr die Folge die gemeinsame Folge fandet und ich hoffe, ihr freut euch jetzt vielleicht einfach noch ein bisschen mehr auf Hamburg und sind zusammen zu sehen.

Zusammen live zu sehen auf den Fall, der super spannend wird. Ja, der wird richtig gut. Ich freu mich schon so so sehr auf den Abend, das kannst du dir gar nicht vorstellen. Es wird richtig gut. Ich mich auch. Vor allem noch, weil wir es auch so supercool geplant. Also es ist November. Es ist dunkel, es ist kalt.

Wir machen eine Hafenrundfahrt. Und dann. Wir beide erzählen von einem Kriminalfall. Also, es wird super werden. Ja, wir freuen uns auf jeden Fall auf, euch noch mal Danke, dass du da warst und auch überhaupt diesen Fall mit mir besprochen hast, weil er ist ja super aktuell. Es ist ja sowieso immer schon schwer mit so wenig Information in Anführungszeichen, wenig Information, aber zumindest auch mit dem Wissen zu starten, dass man eigentlich noch gar kein Urteil hat.

Und dann so ein Fall zu besprechen. Aber ich meine, ihr habt es doch alle gehört. Dieser Fall ist so absurd perfide. Ich weiß gar nicht. Ich will jetzt auch nicht ekelhaft sagen, weil ich meine, wir reden von einem Mord. Aber diese Tat, wie sie geplant wurde, wie Abby Choi auch umgebracht wurde, wie viele Menschen auch, so aus ihrem engen Umfeld, den sie ja eigentlich vertraut hat, auch involviert waren.

Gerade hat man das Gefühl, dass sie beim Abendessen zusammensitzen und sich irgendwie so einen Plan schmieden, wie sie jetzt an Abbys Vermögen kommen und über welche Umwege und ja, man kann sich gerade gar nicht vorstellen, dass da vielleicht jemand sagt Leute, das geht so nicht, das können wir nicht machen.

Nee, aber das ist halt die Gianna. Das ist einfach die Gier. Ja, und damit entlassen wir euch in den Abend oder in den Tag, je nachdem, wann ihr uns gerade hört. Genau. Passt auf euch, auf. Bleibt sicher. Ich freue mich auf euch. Schau.

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