Wer ermordete Sonja und Marion? Mädchenmorde aus 1973 und 1981 – True Crime Podcast – Ty
Crime, dein True Crime Podcast mit Lia. Hier hörst du wahre Verbrechen und vermissten Fälle aus deiner Region. Ja, und damit herzlich willkommen, ihr Lieben, auch zu dieser neuen Folge auf meinem Kanal Crime Time. Ich freue mich, dass ihr auch diesmal wieder reingeschaltet habt.
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Heute habe ich eine Doppelfolge für euch. Das wäre nämlich sonst sehr, sehr, ja, sage ich mal, schwachsinnig gewesen, diese beiden Fälle in einzelne Folgen zu packen, denn sie gehören seit geraumer Zeit schon irgendwie zusammen. Ja, letztes Mal hatte ich ja erwähnt, dass ich eigentlich keine Fälle mehr aus den 70er Jahren vorstellen würde, weil die einfach zu alt sind, um vielleicht noch gelöst zu werden.
In dieser Doppelfolge mache ich aber einmal eine Ausnahme, da ich den Fall dazu äußerst spannend finde und in beiden Fällen die Opfer auch noch sehr, sehr jung gewesen sind. Und wir starten jetzt gleich mit der ersten Folge dieser Doppelfolge bzw. dem ersten Fall aus dieser Doppelfolge. Wir beginnen mit dem Mord an Marion Bayer.
Marion war 1973, also vor 53 Jahren, erst 12 Jahre alt. Sie lebte mit ihrer Familie in Oberassbach. Oberasbach, das ist so eine Stadt im mittelfränkischen Landkreis führt in Bayern. eine sehr ländliche Region, besonders noch vor über 50 Jahren, muss man dazu sagen. Dort war zu dem Zeitpunkt auch noch viel unbebaut. Das ist heute dort doch etwas anders.
Marion besuchte die sechste Klasse einer Volksschule und war so viel man weiß ein ganz normales Mädchen. Sie hatte Freundinnen in der Schule, schlief gern mal bei ihrer Oma, soll aber auch ein sehr zurückhaltendes Mädchen gewesen sein. Am 1. Juli 1973, also hat sich der Fall bis zur Veröffentlichung dieser Folge schon zum 53.
mal gejährt, verlässt Marion in Bluse und brauner Jeans gegen 14:30 Uhr die Wohnung ihrer Eltern. Sie plante an diesem Sonntag bei ihrer Großmutter in Zierndorf zu übernachten. Zierndorf und Oberassbach liegen gute 3,5 bis 4 km voneinander entfernt. Am damaligen Sonntag war in Zierndorf auch ein bisschen was los. Das allererste Fischerfest wurde eröffnet.
Ein kleines Volksfest mit Musik, Bier und sicherlich auch anderer Verpflegung. Das Zierhndorfer Fischerfest gibt es heute noch. Es wird vom Fischerverein in Zierndorf veranstaltet. Um 20 Uhr ist Marion wohl auch immer noch dort und nicht bei ihrer Oma oder schon wieder dort.
Sicher ist man sich da jetzt nur nicht, ob sie die ganze Zeit vielleicht sogar da geblieben ist. Es ist gut möglich, dass sie sich auch woanders aufgehalten haben könnte und dann wiederkam. Eine Schulfreundin lief ihr jedenfalls um 20 Uhr dort noch über den Weg. Sie soll dort in einem Bierzelt gewesen sein. Dort gab es wohl auch einen Streit zwischen jungen Männern.
Ob Marion diese Männer kannte, ist nicht bekannt. Vielleicht hat sie sie auch da erst kennengelernt. Der weitere Verlauf des Abends ist auch nicht bekannt. Marion wollte ja eigentlich zu ihrer Oma und am nächsten Tag wäre auch wieder Schule gewesen. Marions Mutter, die sorgt sich zu Hause erstmal nicht um sie.
Man telefonierte nicht sofort herum, ob sie denn auch bei ihrer Oma angekommen ist. Sie hatte sie dort auch sicherlich in guten Händen gewusst und natürlich auch gedacht, dass Marion dort angekommen wäre. Als ihre Tochter aber am Montag nicht von der Oma heimkommt, macht sie sich dann doch etwas Gedanken.
Sie fährt zu Oma und erfährt, dass Marion von Sonntag auf Montag überhaupt nicht bei ihr gewesen ist. Auch erfährt sie, dass sie nicht in der Schule gewesen ist. Und da schrillten dann schon die Alarmglocken. Marion schlief schließlich gerne bei ihrer Oma. Und wieso ist sie nicht zur Schule gegangen? Marions Eltern entschließen sich, sie bei der Polizei als vermisst zu melden.
Die Sorge war relativ groß, verständlicherweise, und die Polizei leitete auch erste Maßnahmen ein. Aber bis man Marion fand, verging keine lange Zeit. Aber es war nicht die Polizei, die Marion gefunden hat. Bereits am Morgen des 2. Juli, also auch der Montag, wo ihr Verschwinden erstmal bekannt wurde, machte ein Bauarbeiter eine Entdeckung.
Auf einer Fläche eines damaligen Neubugebiets an der Heinbergstraße Ecke Merkstraße zwischen Altenberg und Kreutlz in Oberassbach fand er den teils unbekleideten Leichnamen eines Mädchens. Der Leichnarm lag nur vom Zuhause der Familie Bayer entfernt. Und wenn ich das höre, in so vielen Fällen waren da nur so wenige Meter, bis ein Mädchen oder vielleicht auch ein Junge zu Hause gewesen wäre und dann wird er aber ein paar Meter nur vom Zuhause ähm entfernt, dann tot aufgefunden.
Das sind immer so Fälle, die mich dann noch mehr bewegen, muss ich sagen. Das Gelände war übrigens ein Truppenübungsplatz der US Army gewesen. Heute ist dort ein Naturschutzgebiet und unter anderem auch ein Supermarkt. Der Leichnah sei übel zugerichtet gewesen. Der Schädel wurde laut damaligen Zeitungsartikel mit einem großen Stein zertrümmert und es zeigten sich Würgemale am Hals.
Als die Kriminalpolizei eintrifft, stellen diese auch Kampfspuren fest. Also muß ich auch Marion gegen ihren Angreifer ziemlich zu Wehr gesetzt haben. Erst wusste die Kripo auch nicht, wer ist dieses tote Mädchen eigentlich? Aber nach Durchsagen im Radio und so ein bisschen Tratscherei ähm wusste man, dass Marion ja verschwunden ist und dann stellte sich heraus, dass sie es gewesen ist.
Da sie ja noch so kurz erst vermisst wurde, überschnitt sich das bestimmt auch mit der vermissten Anzeige der Eltern, mit dem Fund des Bauarbeiters, ähm, der früher gewesen sein dürfte, als eben die Vermissten Anzeige. Marions Mutter hatte aber trotzdem die schwere Aufgabe, ihre Tochter zu identifizieren. Am Tatort selbst fand sich die Tatwaffe der große Stein und man sicherte auch Schuhaabdrücke und diese Schuabdrücke stammten von einem Adidas Tonschuh in Größe 43.
Die Modelle Olympia, Italia, Gazzelle Blau oder Allround kamen dafür in Frage. Aber es fand sich nicht nur dieser Schuhabdruck vermutlich vom Täter am Tatort, sondern auch ein Silbermedaillon, wo man heute ganz stark davon ausgeht, dass dieses mit Sicherheit vom Täter ist.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass Marion ihm dieses Medaillon im Kampf vielleicht abgerissen haben könnte. Es zeigt den Heiligen Christopherus ein Schutzpatron der Reisenden. Durch Befragungen der Kripo stellte sich heraus, daß in der Heinbergstraße in der Nacht auf den 2. Juli 1973 zwei Autos gesehen worden sind. Einmal ein VW oder 16600 mit Stufenheck und amerikanischem Kennzeichen und ein gelber Porsche Tag, in dem sich laut Zeugenaussagen gestritten worden sein soll.
Der Porsche trug ein Nürnberger Kennzeichen. Ob die Fahrer dieser Autos etwas mit dem Mord an Marion zu tun gehabt haben, ist unklar. Man geht in dem Fall von Marion übrigens auch definitiv von einem Sexualdelikt aus. Da man mit den Ermittlungen nicht wirklich weiterkam und eben nur wußte, daß sie definitiv das Fischerfest besuchte, ging man mit diesem Fall zu Aktenzeichen XY im Dezember 1974.
Die Ausstrahlung erbrachte aber keinen Durchbruch. Man konnte sich aufgrund des Fundorts des Leichnamens und dem VW mitamerikanischen Kennzeichen aber auch vorstellen, dass der Täter ein amerikanischer Soldat gewesen sein könnte. Auch gab es anderweitige Verdächtige, die durch Zeugenaussagen in den Fokus rückten oder auch aufgrund ihres Aufenthaltsorts, über die aber leider so gut wie gar nichts bekannt ist.
Diese wurden später teils auch entlastet. Dazu komme ich aber noch. Da die Möglichkeiten in den 70er Jahren natürlich im Vergleich zu heute noch sehr beschränkt gewesen sind, war es in den darauffolgenden Jahren und Jahrzehnten nicht möglich, den Mord an der zwölfjährigen Marion Bayer aufzuklären. Für die Familie von Marion war die Zeit danach mit Sicherheit total schrecklich.
Sie war in meinen Augen wahrscheinlich auch in euren Augen ja eigentlich noch ein Kind beginnender Teenager und wird so grausam ermordet und vermutlich so geht man stark davon aus, auch sexuell missbraucht, vergewaltigt. Ähm das ist einfach nur unfassbar, wie man einem Kind, in meinen Augen einem Kind das ähm antun kann.
Ob Marion diejenige gewesen sein könnte, auch die im Auto mit einem Mann gestritten oder gekämpft haben soll, lässt sich natürlich schwer sagen, auch unklar vielleicht dem Falschen vertraut haben könnte, der vielleicht anbot, sie vom Fischerfest zu ihrer Oma oder nach Hause zu bringen und dann aber etwas ganz anderes geschah, denn es ist ja bis heute nicht geklärt, wie es nach dem Fischerfest für Marion weiterging.
Und wie ich ja gerade schon sagte, stockte der Fall in den Folgejahren sehr, bis die Ermittler sich entschlossen haben, den Fall von Marion Bayer wieder aufzurollen. Auch die heute technischen Möglichkeiten sind ja viel besser geworden, sodass man sich entschloss Marions damalige Kleidungsstücke auf DNA Spuren zu untersuchen.
Und da hat sich natürlich nach so vielen Jahrzehnten noch einiges getan und dabei fand sich dann tatsächlich die DNA eines unbekannten Mannes. Die Spur fand sich an der Bluse von Marion wieder. Ein Abgleich in der DNA Datenbank in der Straftäter registriert worden sind, brachte keinen Treffer zu dem Täter, aber es ergab sich ein sogenannter Spurpurtreffer.
Ein Spurspurtreffer findet sich dann, wenn die DNA eines Straftäters in einem anderen Fall auch schon gefunden wurde, der Straftäter aber trotzdem unbekannt geblieben ist. Oft z.B. auch bei Einbrüchen oder Raubüberfällen der Fall. Hier war es aber so, dass man die DNA des Täters bei dem Mord an einem 13-jährigen Mädchen namens Sonja Hula gefunden hat.
Sonja Hula wurde 1981 ermordet, also Jahre nach dem Mord an Marion Bayer. In diesem Fall gibt’s auch einige Parallelen und ich möchte darauf natürlich auch noch eingehen. Möchte aber euch nun erstmal den Fall von Sonja vorstellen, bevor ich zu den Parallelen komme und anderen Dingen in diesen beiden Fällen. Sonja Hula lebte in Kempton im Algu und war 13 Jahre alt.
Sonjas Eltern haben sich früh getrennt und sie wuchs viel bei ihrer Oma auf, zu der sie wohl ein sehr enges Verhältnis gehabt haben soll. Dieser ging es aber damals nicht mehr so gut und es sah wohl auch nicht besonders gut für sie aus. Sie soll wohl im Sterben gelegen haben. Und dieser Umstand hat Sonja auch sehr belastet, denn ja, mit ihrer Mutter und dem neuen Lebensgefährten war das Verhältnis auch nicht immer unbedingt so ein gutes.
Seit 1979 lebte Sonja mit ihrer Mutter bei dem neuen Lebensgefährten, den ich an dieser Stelle einfach mal Dirk nennen werde. Und Dirk arbeitete als Kriminalbeamter, hatte aber wohl zumindest außerhalb seines Dienstes Probleme mit Alkohol. Aber nicht nur der Lebensgefährte hatte Probleme mit dem Alkohol, auch Sonjas Mutter, zumindest wenn man der Aktenzeichen XY Ausstrahlung glauben schenken mag, hatte sie auch große Probleme mit Alkoholkonsum.
Gerade aufgrund dessen, dass beide Erwachsene ständig angetrunken oder auch stark betrunken gewesen waren, gab es häufiger Streit. Auch am vierten Juli 1981 gab es wieder einen heftigen Streit zwischen Sonjas Mutter und Dirk. So heftig, dass Sonjas Mutter ein paar Sachen zusammenpackte und Sonja mitnahm. Ihr Ziel war das Haus ihrer Mutter, also Sonjas Oma in Heilig Kreuz, ca.
6 km von Kempton entfernt. Das Haus war unbewohnt, weil die Oma ja sowieso laut Darstellung im Krankenhaus oder alten Pflegeheim lebte aufgrund ihres Gesundheitszustands. Aber Sonjas Mutter packte wieder die Sucht und sie fuhren nicht direkt ähm zur Oma, also nicht auf direktem Wege, sondern landeten am Abend nach 21:30 Uhr erstmal wieder in einer Kneipe in Kempton.
Der Wirt der Kneipe unterhielt sich angeregt mit Sonjas Mutter. Die beiden sprachen lange zusammen. Jedoch hatte man auf 1 Uhr nachts mittlerweile der 5. Juli 1981 Taxi bestellt. Als das Taxi eintraf, weigerte sich aber Sonjas Mutter nun schon zu fahren. Der Abend und die Unterhaltung mit dem Wirtsollen für sie wohl noch nicht aufhören.
Sie wollte noch länger bleiben und Sonja hingegen hat sich natürlich extrem dort gelangweilt in der Kneipe und wollte einfach nur noch zum Haus ihrer Oma und wahrscheinlich schlafen oder ihre Ruhe haben. Aber das Taxi fuhr erstmal unverrichteter Dinge wieder weg ohne die beiden. Und Sonja reichte es im Laufe der Nacht, aber ihre Mutter nahm keinerlei Rücksicht auf sie und dann beschloss sie eben zu Fuß zu gehen, mitten in der Nacht diese 6 km zum Haus ihrer Oma zu laufen.
Eine sehr mutige Entscheidung, wie ich finde, mit 13 Jahren, zumal es ja bestimmt nicht überall mehr beleuchtet gewesen sein dürfte und es gab keine Handys so wie heute und sie hatte wahrscheinlich nicht meine Taschenlampe dabei. Ich hätte mir das sicherlich nicht zugetraut. Ihr könnt ja mal gerne schreiben, ob ihr euch das ganz alleine zugetraut hättet.
Ich finde es von der Mutter auch sehr unangemessen, muss ich sagen, Sonja nicht einfach in ein Taxi gesetzt zu haben. So wäre sie da ja mit Sicherheit ja wohlbehütet angekommen und ähm ja, das hätte vielleicht etwas verhindert, aber das ist immer natürlich von mir jetzt leicht gesagt. Ich möchte an dieser Stelle auch niemanden einem Vorwurf machen, aber 6 km mitten in der Nacht, da wäre das Taxi ja innerhalb kürzester Zeit dort gewesen.
Das wäre wahrscheinlich wirklich die bessere Entscheidung gewesen, aber Sonja machte sich dann natürlich zu Fuß auf den Weg. Am Wochenende war allerdings auch nach ein Uhr nachts in Kempen noch was los. Das war nicht immer so, aber da war unter anderem ein Stadtfest und somit natürlich noch einige Leute unterwegs, teils natürlich auch angetrunkene Leute, die kein Auto mehr gefahren sind oder wie auch immer.
Und diesen Leuten kann Sonja natürlich begegnet sein. Ihre Mutter trifft auch irgendwann am Haus der Oma ein. Allerdings ist ihre Tochter dort nicht aufzufinden. Sie fährt dann zur Wohnung, wo sie mit Dirk lebte, aber auch dort war Sonja nicht. Und Dirk sagte, dass er nicht wüsse, wo Sonja sei. Ihre Mutter wurde unruhig.
Sonja war schließlich alleine in der Nacht losgelaufen. So viele Kilometer hatte sie vor sich und nun wusste niemand, wo sie ist und schnell erstattete sie damals dann auch bei der Polizei eine vermissten Anzeige. Und diese nahm den Fall zwar ernst, aber aufgrund der belastenden Familiensituation hatte Sonja schon mal geäußert, dass sie einfach nur abhauen möchte.
Und daher wäre die Vermutung natürlich auch da gewesen, dass sie den Streit zu Hause sich nicht mehr antun wollte und ausgerissen sein könnte. Und so vergeht dann auch einige Zeit, genauer gesagt ca. 3 Monate bis zum 14. Oktober 1981 auf einer Landstraße, die von Kempton nach Heiligkreuz führt. Also den Weg, den Sonja ja eigentlich auch vorhatte zu gehen, bis ein Spaziergänger an einem Stadel oder so einer Hütte, sage ich mal, eine Leiche durch Zufall fand aufgrund des starken Geruchs.
Schnell stellt sich heraus, dass es sich dabei um Sonja Hola gehandelt hat. Ihr Leichnam war unbekleidet und stellte sich heraus, daß Sonja vor ihrem Tod vergewaltigt worden ist und später ermordet wurde. Die Kribokempton startete intensive Ermittlungen. In den 80er Jahren fiel der Verdacht auch direkt auf Dirk, denn ein Kriminalbeamter kann ja nicht als sogenannter Stiefvater einfach ausgeschlossen werden.
Und Dirk erzählte den Ermittlern, dass die beiden, wie ja eben schon erwähnt, nach einem Streit erstmal weg gewesen sind und er habe sich dann gegen 0 Uhr, 0:30 Uhr Sorgen gemacht, wo sie denn bleiben würden und auch er war schon angetrunken an diesem Wochenende und soll sich laut eigener Aussage ein Taxi bestellt haben, das ihn zum Haus der Großmutter von Sonja fahren sollte.
Dort angekommen sei aber alles dunkel gewesen. Er klopfte, niemand öffnete und er fuhr dann mit dem Taxi wieder zurück nach Hause. Von Sonja keine Spur, so seine Aussage. Ja, und diese Aussage wollten die Ermittler aber überprüfen und fragten dir, welches Taxi ihn denn am Abend gefahren habe. Und er beschrieb den Ermittlern ein Taxi, das auf keines der Region gepasst hat.
Und die Ermittler glaubten ihm nicht. Er könnte Sonja ja trotzdem etwas angetan haben. Er wusste ja, wo Sonja ähm gewesen ist eigentlich und ja, vielleicht ist sie auch einfach nach Hause gegangen, weil sie den weiten Weg nicht laufen wollte und dann hätte ja auch eins zum anderen kommen können. Aber nur weil sie ihm nicht glaubten und er das Taxi falsch beschrieb, war das natürlich kein Grund, ihn zu verhaften.
So blieb es bei dem Verdacht, er könnte etwas mit dem Tod, mit dem Mord an Sonja zu tun haben. Aber auch ein anderer jüngerer Mann rückte ins Visier der Ermittler. Dieser Mann feierte nämlich in der Nacht mit seinen Freunden und Sonja müsste normalerweise auch auf ihrem Weg dort, wo diese Party, sage ich jetzt mal gewesen ist, vorbeigekommen sein.
Erstmal, wenn man das so hört, nicht unbedingt besorgniserregend, wäre dieser Mann nicht schon dreimal angezeigt worden, unter anderem wegen Vergewaltigung und versuchter Vergewaltigung. Er bestritt die Vorwürfe aber wehement. Auch konnte man ihm nichts nachweisen. Also es blieb wie bei Dirk auch ein Verdacht, er könnte irgendetwas mit dem Mord an Sonja zu tun haben.
Ein Jahr nach dem Mord gingen die Ermittlungen im Fall Hula noch immer weiter, auch wenn die Möglichkeiten in den 80er Jahren genauso wie im Fall von Marion immer noch sehr begrenzt gewesen sind im Vergleich zu dem, was natürlich heute machbar ist. Im Kempelner Stadtteil Tingers, an dem Sonja auch vorbeigelaufen sein könnte, machten mehrere Zeugen später Aussagen, die mich seitdem ich davon gehört habe so wütend gemacht haben.
Ich könnte mir vorstellen, dass es euch ähnlich gegangen sein könnte. Ein Ehepaar sagte den Ermittler nämlich z.B., dass sie in der Nacht, in der Sonja sich auf dem Weg zum Haus ihrer Oma machte, aus dem Schlaf gerissen wurden. Sie hörten Geräusche, Hilfeschreie, eine junge Frau, die Hilfe rief und haut ab. Sie konnten sie nicht genau erkennen, ob es Sonja war, ist nicht hundertprozentig belegt. Bis heute nicht.
Es sollen mehrere Jugendliche oder sehr junge Männer um das Mädchen herum gewesen sein. Die Zeugen schätzten sie auf 14 bis 16 Jahre wahrscheinlich vom Stimmklank oder wie auch immer. Also im Alter von Sonja. Bewiesen ist aber auch das nicht. Sie sollen das Mädchen gezehrt haben und ins Dunkle gedrängt haben.
Irgendwann habe es Schreie gegeben und dann sei Stille gewesen. Auf die Frage, weshalb das Ehepaar nicht eingegriffen habe, so habe dies mitgeteilt, 1981 kein Telefon besessen zu haben und die Gegend sei eine schlechte. Sie hatten Angst einzugreifen. Ja, das ist jetzt die Geschichte von einem Ehepaar. Aber insgesamt meldten sich 15 Anwohner bei der Polizei, die ähnliches berichteten und niemand rief die Polizei oder half dem Mädchen.
Ungeachtet dessen jetzt, ob es Sonja gewesen ist oder nicht. Da wird ein Mädchen von Jungs durch den Ort getrieben, was nach Hilfe ruft und niemand tut etwas oder tat etwas. Mir fehlen da wirklich die Worte. Das macht mich so sauer auch. Wollen Zeugen ein Auto gehört haben. Es ist also denkbar, dass Sonja oder vielleicht das Mädchen zu dem Ort, wo sie getötet und vergewaltigt wurde, mit dem Auto gebracht wurde, auch zum späteren Leichenfundort, ähm, wenn es denn Sonja gewesen ist.
Sonst ist vielleicht irgendein Mädchen auch nur weggefahren worden äh und nicht ermordet worden natürlich. Ähm, die Ermittler können sich sehr gut vorstellen, aber, dass das Mädchen Sonja gewesen sein könnte. Das Mädchen soll laut den Zeugen auch in Richtung Waldgebiet Schwabelsberger Weier gezehrt worden sein. Sonjas Leichnam wurde damals an der Heiligkreuzerstraße gefunden und auch hier wieder das Tragische 200 m nur vom Haus ihrer Oma entfernt.
Ob Sonja wirklich bis dahin zu Fuß gegangen war oder ob sie jemand mit dem PKW dorthin verbracht hat, ist auch alles nie geklärt worden. In den 80er Jahren bemühte man sich zwar sehr, den Fall der 13-jährigen zu lösen, der natürlich genauso schrecklich ist wie der Fall von Marion Bayer, aber man kam nicht weiter. Jahre später war es möglich, genauer gesagt im Jahr 2022, also ein Riesenzeitsprung im Fall von Sonja Hola eine DNA Spur zu extrahieren.
Diese kann in diesem Fall natürlich sehr wertvoll sein und sie war anscheinend auch so gut, dass man ab Herbst 2023 bis ins Jahr 2025 eine DNA Reihenuntersuchung vornahm. Etwa 300 Männer wurden aufgefordert, eine Speichelprobe abzugeben. Es waren Männer, die damals Jugendliche gewesen sind oder junge Männer, die im Kämpender Ortsteil Tingers ihren Wohnsitz hatten oder ihren Zweitwohnsitz.
Sie waren damals alle um die 14 bis 18 Jahre alt. Heute seien sie so ungefähr um die 60zig, aber unter ihnen war leider kein Treffer zu finden, der Täter weiter unbekannt. Ich nehme an, darüber wurde allerdings nicht berichtet, dass auch Dirk und der damals tatverdächtige Mann, der wegen Vergewaltigung angezeigt worden war, auch überprüft worden ist oder dass die beiden überprüft worden sind.
Sollten sie denn heute noch leben? Darüber ist mir nichts bekannt, ob der Dirk z.B. heute noch lebt oder der damals auch noch recht junge tatverdächtige Mann. Und natürlich war es den Ermittlern auch mittlerweile durch die DNA Datenbank bekannt, dass die Fälle von Sonja und Marion irgendwie zusammenhängen müssen. Möglicherweise derselbe Täter beide Mädchen umgebracht haben könnte.
Es sind auch erschreckende Parallelen in den beiden Fällen zu finden, worauf ich jetzt ja noch eingehen wollte. Beide Mädchen lebten in Bayern, kämpftten im Algu und Zierndorf liegen zwar 250 km voneinander entfernt, aber trotzdem können ja Bezüge zu den Örtlichkeiten vorhanden gewesen sein. Dann waren Sonja und Marion imselben Alter 12 und 13 Jahre alt.
Beide Mädchen wurden getötet an einem ersten Juliwochenende. Nur Jahre lagen dazwischen. Und an diesem Juliwochenenden waren in Kempen sowie auch Zierendorf Feierlichkeiten noch eine Parallele. In Kemppen war zudem nicht nur ein Stadtfest, sondern auch noch ein Schulfest, an dem mehrere Schulen teilnahmen.
Das Schulfest war am 4. Juli 1981 und fand in der heutigen Tommutter Schule eine Schule für behinderte Kinder statt. Dort wurde damals erstmalig zusammen mit Schülern auch aus weiteren Schulen aus Kempten dieses Fest organisiert. Darunter verschiedene Gymnasium, unter anderem das Alguien Kempten, das Karl von Linde Gymnasium Kempten und das Hildegardis Gymnasium in Kempten.
Auch eine weitere Schule soll teilgenommen haben und da man in Sonjas Fal zumindest von einem jungen Täter ausgehen könnte, aufgrund der Beobachtung der Zeugen, wäre es ja möglich, dass nach diesem Fest etwas geschehen sein könnte. Ermittler in Sonjas Fall bitten bis heute um Fotos dieses damaligen Schulfests.
Da man in den 80er Jahren ja viel weniger Fotos machte wie heute, wo man ja nur sein Handy zucken zucken muss oder zücken muss besser gesagt und manche Lehrer heute vielleicht auch schon nicht mehr leben, hatten die Ermittler damit bisher sehr wenig Glück weitere Fotos zu bekommen, hoffen aber dennoch auf weitere Fotos des Festes, denn auch hier könnte sich auf den Bildern natürlich der Täter befinden.
Es sollen rund 40 Schüler übrigens an diesem Fest teilgenommen haben und beide jungen Mädchen wurden zudem ja auch noch vor ihrem Tod missbraucht oder vergewaltigt und dann erst getötet. Das sind so die Parallelen in diesen beiden Fällen. Aufgrund der Entfernung fragte man sich natürlich auch, ob die DNA Spur vielleicht fehlerhaft sein könnte.
Also fehlerhaft in dem Sinne, dass sie vielleicht von einem Kriminalbeamten sein könnte, der damals an beiden Tatorten gewesen ist. Zumindest im Fall von Marion Bayer wurden auch keine Schutzanzüge getragen und ich meine im Fall von Sonja Hola auch noch nicht. Nicht so wie heute, wo das Standard ist an einem Tatort.
Aber es wurde wohl ausgeschlossen, selbst wenn man in den 70er Jahren ja noch keine Schutzausrüstung trug, ähm so wird es wohl vermerkt worden sein, gehe ich davon aus, wer damals am Tatort gewesen ist. Und die Entfernung spielt ja auch noch mal eine Rolle. Mir macht’s auch so den Anschein, als hätte der Täter immer die Gelegenheit von Stadtfesten genutzt, ganz gleich wie jung oder alt der Täter gewesen ist.
Denn gerade auch junge Leute besuchen solche Feste ja sehr gerne und befinden sich dann irgendwie immer auf dem Heimweg meistens und vielleicht wurde nach einer jungen Frau oder nach einem jungen Mädchen auch gezielt ausschau gehalten. Der Täter muss jedenfalls Bezüge zu beiden Örtlichkeiten gehabt haben. Sollte es allerdings wirklich Sonja gewesen sein, die von Jugendlichen weggetrieben wurde und um Hilfe schrie, so ist dann wohl es so, dass einige Menschen ja dazu gehören, vielleicht sogar heute noch, die bis heute schweigen. Also, es muss
Mitwisser geben der Tat. Ganz klar. Und selbst wenn Sonja mit einem Auto abtransportiert wurde, so werden wohl nicht alle jungen Männer dort mitgefahren sein, denn es schien ja eine größere Gruppe gewesen zu sein. Es wurde ja auch nur eine DNA Spur gefunden. Meiner Meinung nach könn es auch möglich sein, dass es vielleicht ein ganz anderes Mädchen gewesen ist, was so bedrängt wurde und sich eben aus Scham nie bei der Polizei gemeldet haben könnte.
Man geht in Sonjas Fall zumindest von einem sehr jungen Täter aus. Dieser muss ja dann aber trotzdem entweder ein Fahrzeug besessen haben oder sich eines organisiert haben. Also gibt es ja dann wie gesagt Mitwisser oder einen Täter, der doch eigenständiger handelte, wie vermutet und vielleicht auch älter gewesen ist, wie bisher angenommen.
In Marions Fall war vielleicht nicht unbedingt ein Fahrzeug von Nöten gewesen. Sie befand sich vielleicht einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Es gibt teils Berichte zum Fall von Marion, in denen die Rede davon ist, dass sich mit einem jungen Mann treffen wollte. Seitdem die Ermittler wissen, dass dieselbe vermutliche DNA vom Täter festgestellt wurde, arbeiten der Kreis führt und kämpften im Allgäu eng zusammen, auch über die Distanz, sodass man sich dann auch entschlossen hatte, einen Schritt in beiden Fällen
weiterzugehen. Denn wie man ja so häufig sagt, wenn nichts mehr geht, dann gibt es nur einen Versuch und dieser ist meistens eine Ausstrahlung bei Aktenzeichen XY ungelöst. Am 21. Januar 2026 wurde der Fall von Sonja Hola in der Sendung als Filmfall behandelt. Es wurde aber in der Besprechung des Falls dann auch von derselben DNA Spur gesprochen und auch der Fall von Marion Bayer wurde noch in der Sendung durchgegangen.
Auch das Medaillon, was am Leichenfundort gefunden wurde, ist z.B. da auch gezeigt worden. Die Resonanz war im Nachhinein überwältigend für die Ermittler. Das Fazit: Zwei Monate nach der Ausstrahlung waren über 300 Hinweise, Anrufe sowie E-Mails und täglich würden neue dazu kommen. Oft soll es um Personen gegangen sein, die entweder bereits verstorben sind, das dann natürlich sehr schade oder weggezogen sind.
Die Hinweise haben die Ermittler in verschiedenen Richtungen schon weitergebracht, hieß es. Die Polizei erfuhr z.B., Spiel, dass es weitere Feiern zum Tatzeitpunkt im Fall von Sonja Hola in Kempton gegeben haben soll. Auch meldeten sich drei Frauen, die damals Selbstopfer von Sexualstraftaten wurden. Zur Tatzeit waren sie im gleichen Alter wie Sonja, aber haben leider keine Anzeige erstattet.
Aus welchen Orten die Frauen kamen, das wurde jetzt nicht berichtet, aber da es im Zusammenhang mit Sonja Hola erwähnt wurde, wird es wohl zumindest irgendwo in der Region gewesen sein und natürlich gut möglich, dass es derselbe Täter gewesen sein könnte. auch sein besonders aus dem Schaustellerumfeld neue Meldungen eingegangen, unter anderem zu Personen mit früheren Verbindungen nach Kemptenon und führt.
Und das finde ich besonders interessant, denn natürlich können auch Schausteller hier in Frage als Täter kommen, was sogar relativ gut ja zu dem ganzen passen würde, dass die beiden Mädchen beide starben, nachdem sie ja Feste besucht hatten oder es Feste in der Region gegeben hat und auch das Medaillon, der Schutzpatron, der Reisenden würde ja auch zu einem Schausteller gut passen.
So, dann würde sich auch erklären, warum diese große Distanz zwischen den beiden Fällen ist von den Kilometern her, aber es eben trotzdem dieses DNA Spur gibt. Kribobeamter Norbert Bernhard ist bis heute auch erschüttert, wenn er die Geschichte von Sonja Hola erzählt und auch Rudy Zerne war von ihrem Schicksal wirklich sehr bewegt.
Seit mehr als 20 Jahren beschäftigt der Leiter des Kriminalkommissariats 1 bei der Kripo in Kempton dieser ungeklärte Mord. Und er äußerte, man baut schon eine Beziehung auf. Du bekommst ja die Geschichte des Mädchens mit aus den Akten. Du sprichst auch mit den Verwandten und Schulkameraden. Mit den Kollegen möchte er unbedingt herausfinden, wer Sonjas Mörder ist.
Und die Ermittlungen allerdings laufen oft auch nebenher, denn aktuelle Fälle haben natürlich immer Vorrang. Die Geschichte aber lasse die Beamten nicht mehr los. Selbst spät nachts haben sie schon telefoniert und auch, dass eine DNA Spur nach so langer Zeit gefunden werden konnte, war natürlich ein großer Durchbruch in dem Fall.
Die Ermittler hoffen Sonjas und natürlich auch Marions Schicksal noch aufklären zu können, aber ob die Täter noch leben, das wisse man natürlich nicht. Und da man ja von einem mittlerweile schon relativ alten Täter ausgehen könnte, gab es nun frisch im Juli 2026 einen neuen Bericht im Fall von Marion Bayer.
Hier haben sich die Ermittler nämlich dazu entschlossen, nochmals Fahnungsplakate aufzuhängen, aber nicht nur in der Öffentlichkeit. Sie sind einen etwas ungewöhnlichen Schritt gegangen. Sie haben gezielt Senioren und Pflegeheime besucht, Flyer und Plakate dort aufgehängt und die Idee der Ermittler war, vielleicht sind dort mögliche Zeugen oder sogar der Täter zu finden.
Immerhin ist die Tat an Marion Bayer ja schon 53 Jahre her. Auch hängte man Plakate dort auf, wo heute nichts mehr an den Mord an Marion erinnert, dem Tatort bzw. Leichenfundort in der Nähe eines Lidl Supermarkts und Wohngebiet. Da erinnert heute gar nichts mehr an diesen grausamen Mord. Ich finde es gut, dass auch nach der Ausstrahlung bei Aktenzeichen XY nicht nachgelassen wird und selbst die Option mit alten und Pflegeheimen noch eine Chance gegeben wird.
Dort mag es ja eventuell auch Mitwisser geben. Wie findet ihr diese Option eigentlich? sollte man das lassen, um die alten Leute quasi ihre Ruhe dort haben zu lassen, weil sie ja eben auch alle recht krank sind, wenn sie in ein Pflegeheim kommen oder sollte man diese Option auch unbedingt mitnehmen? Schreibt’s gerne mal in die Kommentare. Vielleicht wäre das z.B.
auch im Fall von Sonja eine Option. Es geht halt also auch nach der Ausstrahlung bei Aktenzeichn noch weiter voran und ich denke diese vielen Hinweise, die reingekommen sind, da wird’s auch sicher noch Zeit äh benötigen, die alle abzuarbeiten. Wir sind ja jetzt erstmal gerade ein halbes Jahr später und ich denke neue DNA Reihenuntersuchung, gezielte natürlich wären hier auch noch mal sinnvoll.
Einige Verdächtige wird man wohl alleine dadurch ausgeschlossen haben mittlerweile. Ja, die beiden Fälle haben mich ehrlich gesagt sehr bewegt. So junge Opfer, die ihr ganzes Leben noch vor sich hatten, die heute vielleicht selbst eine Familie hätten, aber viel zu früh so bestialisch hätte ich fast gesagt aus dem Leben gerissen wurden.
Auch für das Mädchen, das durchs Dorf getrieben wurde, ganz gleich, ob das jetzt Sonja war oder ein anderes Mädchen, das tut mir so unglaublich leid. Schon allein die Vorstellung. Ach, da stellt sich mir alles auf, denn niemand hat eingegriffen. Es hätte ja vielleicht schon das Schreien aus dem Fenster gereicht und dass man jetzt die Polizei ruft, aber selbst das hat wohl niemand getan.
So hätte man sich ja nicht von einer ganzen Jugendbande, sage ich mal, einer Gefahr ausgesetzt, aber wegschauen ist da wirklich die letzte Option und ich denke auch in den 70er, 80er Jahren war das nicht üblich, einfach nur wegzuschauen. Ich weiß nicht, wie eure Erfahrungen da sind. Ich bin ja erst in den 90ern geboren worden, aber ähm ich weiß, dass es da auch noch oft so war und manche Generationen dann lieber den Mund gehalten haben und nichts getan haben.
Aber ich persönlich kann mir das zur heutigen Zeit absolut nicht mehr vorstellen. Wenn ich Angst habe und aus dem Fenster sowas sehe und auch Angst habe zu schreien und mich da einzumischen, dann zücke ich mein Telefon und rufe an. Ich weiß auch nicht, war es 1981 eigentlich noch üblich, dass man oft noch kein Telefon besessen hat? schreibt mir auch das gerne mal in die Kommentare, denn wie gesagt, ich bin ja erst später geboren, aber in meiner Kindheit so ähm in den frühen, Anfang der 90er Jahre hatte man schon ein Haustelefon.
Ja, was ist eure Meinung zu den beiden Fällen? Sind eurer Meinung nach diese noch lösbar oder nicht? Ist der Täter vielleicht sogar noch am Leben oder längst verstorben? Was denkt ihr, wer könnte der Täter sein? vielleicht wirklich jemand, der als Schausteller gearbeitet haben könnte, weil das fand ich wirklich extrem interessant, diesen Ansatz, weil da könnte ich mir wirklich einen Zusammenhang vorstellen.
Ja, das waren denke ich auch genug Informationen in dieser Doppelfolge zu den beiden Fällen. Mehr Informationen dazu habe ich leider auch nicht, aber ich denke, es war schon eine gute Vorstellung mit reichlich Informationen, die eben ja die Presse so hergegeben hat. Hinterlasst mir, wie gesagt gerne einen Kommentar zu diesem Fall oder einfach für den Algorithmus und ein Abo ist immer kostenlos, egal wo ihr es ähm habt auf Instagram, TikTok, Facebook und natürlich auch bei YouTube und den Podcast Portalen. Es hilft mir aber
unglaublich beim Wachsen, ihr Lieben. Ja, vielen Dank an dieser Stelle dann schon mal dafür und wir hören uns zu einer nächsten Folge und zu einem nächsten Fall. Bis dahin, eure Lia. Das war wieder eine Folge von Crimetime mit Lia, deinem True Crime Podcast. Abonniere den Podcast, um keine neuen Folgen zu verpassen.
Okay.