News

Wahre Verbrechen I Niemand verließ das Haus lebend I True Crime Dokumentation – Ty – Part 2

Und die Karabiniere haben dann umgehend damit angefangen eben den den Misthaufen freizusetzen und ich bin dann hingefahren nach Bozen. Der Fall wurde zum großen Fall auch für die Medien, für die internationale Presse, als bekannt wurde, dass die Leiche Misthaufen äh aufgefunden wurde. Eine Leiche im Misthaufen, das ist natürlich natürlich eine hohe Symbolik, das ist menschenwürdig, das ist Maka.

Die Leiche einer Frau in einem Misthaufen vergraben. Schlimmer geht’s nicht. Bootzen im Jahr 2001. Bei der Polizei geht eine vermissten Meldung ein. Die 33-jährige Mikela D wird von ihrem Bruder gesucht und zwar hat er erzählt, dass seine Schwester in Bronek, also am Kronplatz den die Wintersaison in der Wintersaison gearbeitet hat und ihn irgendwann einm im März angerufen hat und gesagt hat, ja, sie kommt jetzt nach Hause, weil weil die Saison vorüber ist und sie wird noch eine Freundin in Bozen besuchen und

äh und dann hat sie sich aber nicht mehr gemeldet und und der hat sich eigentlich auch nicht mehr drum gekümmert bis Mai irgendwann einmal. Das war im am Ende des Monats Mai. Und da hat dann hat er eben diese vermissten Meldung gemacht und die Karabiniere haben mich angerufen, weil die ganze Geschichte doch irgendwie eigenartig war.

Arthur Oberhofer ist Chefredakteur der neuen Südtiroler Tageszeitung und immer nah dran am aktuellen Geschehen. Auch damals im Fall der vermissten Mikela. Für uns wurde der Fall dann interessant, als bekannt wurde, dass die Vermisste am Abend zuvor mit Freunden unterwegs war und dann spurlos verschwunden äh ist.

Was damals sofort auffiel, war der Umstand, dass sich eigentlich niemand, da ist ein Mädchen, eine junge Frau verschwunden, eigentlich niemand der möglichen Begleiter hat sich Sorgen um sie gemacht. Das heißt, die vermissten Meldung kam vom Bruder, aber von den Leuten, mit denen die Frau den letzten Abend verbracht hat, von denen hat keiner die Notwendigkeit gesehen, Anzeige, vermisen Anzeige zu erstatten oder die Behörden zu kontaktieren.

Staatsanwalt Axel Bisigiano und die Polizei müssen versuchen, den letzten Abend von Mikela zu rekonstruieren. Sie finden heraus, sie besucht eine Jugendfreundin, die hat in Bozen gerade einen Sexshop eröffnet. Gemeinsam mit drei Männern und ihrer Freundin feiert sie die Nacht durch. Die haben dann den Abend in verschiedenen Gastlokalen verbracht miteinander und Bier getrunken.

Eine Pizza haben sie auch gegessen und äh und irgendwann einmal haben sie sich dann getrennt und äh und es hat dann wie gesagt verschiedene Geschichten gegeben von diesem von diesen Personen und und die haben dann nicht miteinander übereinestimmt und das ganze war dann natürlich automatisch verdächtig. Schnell wird klar.

Die Leute, mit denen Mikela den Abend verbringt, sind für die Polizei keine Unbekannten. Diese Gesellschaft, in der sich da diese Freundin bewegte, das waren lauter Kleinkriminelle, mehr oder weniger Hellereien, Diebstelle, Betrüge, lauter solche solche Sachen haben die äh begangen. Ja. Als die Karabiniere begonnen haben, die Zeugen zu befragen, dann hat sich herausgestellt, dass dass es da keinen roten Faden gibt.

Da hat der behauptet, sie hätten zwei Nächte lang gefeiert. Der andere sagt, na, es war nur eine Nacht. Das heißt, ist in diesem Dickicht der der Informationen haben die die Ermittler auch irgendwann vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr gesehen. Was ist in dieser Nacht im März 2001 tatsächlich geschehen? Ganz bozen spekuliert.

Es gibt die wildesten Theorien. Gab es eine Sexorgie? Wurde Mikela Opfer einer Sexualstraftante? Ist sie aus eigenem Antrieb einfach abgetaucht? Fakt ist, Mikela hatte fest vorgehabt bei ihrer Freundin zu übernachten. Das war eben das Eigenartige, dass dass er auch eben die Mikela, der ihr Gepäck dort hinterlegt hatte, weil sie ja dort hätte eigentlich schlafen müssen und und obwohl obwohl das Gepäck dort war, obwohl sie an jenem Abend dann zwar getrennte Wege gegangen sind, aber am nächsten Tag ist die Freundin nicht mehr aufgetaucht, sie hat sie nicht mehr

angerufen, ähm sie hat sie auch nicht gesucht, redet nicht mit dem Bruder, sagt ihm nicht: “Pass auf, deine Schwester ist irgendwie verschwunden, geht nicht zu den Karabin interessiert sich monatelang nicht über den Verbleib von dieser Freundin, wundert sich nicht, dass das Gepäck bei ihr ist und erst wenn die Karabiniere dann bei ihr anklopfen, erzählt sie diese Geschichte.

Durch ihr seltsames Verhalten macht sich die Sexshopbesitzerin verdächtig, aber auch einer der Männer, der an dem Abend mit dabei war, hat eine Vorgeschichte, Manfred M. Und zwar hat der ähm einmal in Österreich ein Mädchen entführt, ein kleines, und in der Schweiz war er vorbestraft, weil er ähm da war er im Obdachlos in der Schweiz und hatte einen Hund und da ging eine Frau am Abend spazieren und der hat sie von hinten überfallen und mit der Kette am Hals gewürkt.

Und äh dann hat er noch eine weitere Vorstrafe gehabt, wo er auch eine ähnliche Tat begangen hat hier in der in der Bixner Gegend auch irgendwie mit dem Hals und und Würgen und so weiter. Und das waren eben im Unterschied zu den anderen, die eigentlich nicht gewalttätig waren, also deren Vorstrafen nichts mit Gewalttaten zu tun hatten, war eher schon derjenige, auf dem sich allein schon aus diesem Grunde dann die die Verdächtigungen eben dann fokussiert haben.

Manfred M gibt an, Mikela habe sich in der Nacht irgendwann verabschiedet. Seitdem habe er sie nicht mehr gesehen. Die Ermittler wollen mehr über den Mann in Erfahrung bringen. Der 36-jährige arbeitet damals hier als Stallbursche in einem Verband, der Kühe verkauft und versteigert.

der hatte den Auftrag, sich um die Tiere zu kümmern, die Stallungen sauber zu halten und den Tieren neben die Tiere zu verpflegen. Und gleichzeitig haben sie dann diesem Stallburschen auch das Wohnhaus zur Verfügung gestellt. Der hat da drinnen wohnen können. Es war alles ziemlich heruntergekommen, aber man hat schon je nachdem wie man es gewohnt war, hat man schon wohnen können da drinnen.

Da waren mehrere Schlafzimmer, eine Küche und ein Wohnzimmer. Alles ziemlich einfach, aber man hat ein Dach über den Kopf gehabt. Sigiano und die Polizei halten es durchaus für möglich, dass der gewalttätige Stallbursche etwas mit dem Verschwinden von Mikela zu tun hat. Deshalb beschließen sie verschiedene Ermittlungsmaßnahmen.

Das einzige, was man tun konnte, war ähm eine Hausdurchsuchung verfügen, glaube ich, wenn ich mich recht erinnere, und auch dann gleichzeitig auch äh Telefonüberwachungsmaßnahmen, die wir getroffen haben. Was wir auch getan haben, war, dass wir das Wartezimmer der Karabinier in der Dienststelle der Karabinieri verwandzt haben und den Manfred M zusammen mit diesem Zeugen, der von von diesem Abend erzählt hat, von den Zwei Abenden und so weiter, dass man die zusammen in dem Wartezimmer eben unter Anführungszeichen

geparkt haben und vielleicht gehofft haben, dass die dann hier sich irgendetwas sich irgendwie absprechen und so weiter Was aber dann auch nicht der Fall war, alle Maßnahmen führen ins Leere und es gibt keine Spur, wo Mikela sein könnte. Aber der damalige Leitung der der Abteilung der Carabinieri, das war ganz ein harter Knochen, der wenn er mal zugebissen hat, dann hat er nicht locker gelassen und der hat dann wirklich in 24 Stunden lang versucht eben da zu zu einem Ergebnis zu kommen.

hat dann auf diesen Namfradem so lange eingewirkt, bis der dann irgendwann einmal am Sonntagnachmittag äh eben gesagt hat äh was was mit was mit dem Leichnamen von der Frau äh Mikela dep. Manfred M. gibt an, Mikela hätte einfach tot in seiner Wohnung gelegen. Er habe sie daraufhin in diesem Misthaufen begraben, der sich unmittelbar hinter seiner Wohnung auf dem Stallgelände befindet.

Sofort beginnen die Kriminaltechniker mit der Suche nach der Leiche im Misthaufen. Wenn ich mir denke, die Hitze so wie es wie es heute ist, das war auch damals, da war es noch wärmer, da ging kein kein Lüftchen. Und da kommt mir die Erinnerung hoch, wie ich da am Rande von dem Misthaufen gestanden bin, wie wie die Insekten so herumgeflattert sind und die Hitze so geflimmert hat und die Karabiniere da im Mist herumgewühlt, die Karabiniere und die Feuerwehr in dem Misthafen herumgewühlt haben und der Karabiniere Offizier, der das alles

gefilmt hat und natürlich der Geruch war auch dementsprechend, also die ganze Erinnerung kommt hoch. Vorsichtig wird der Kuhmist abgetragen, bis tatsächlich eine Leiche zum Vorschein kommt. Sie ist skeletiert. Es war nicht mehr viel übrig von der Frau. Wenn wir ein paar Monate später gekommen wären, voraussichtlich hätten wir wahrscheinlich nichts mehr gefunden.

Arthur Oberhofer ist jetzt auch vor Orten. Selbst als erfahrener Journalist hat er so einen Leichenfundort noch nie gesehen. Die Leiche wird in einem Misthaufen gefunden. Aber ich meine erste Reaktion war, das ist genial. In einem Misthaufen dachte ich, zersetzt sich eine Leiche. Me das das ich habe gedacht, das wäre fast der perfekte Mord gewesen, wenn man die Leiche verstecken will und so schnell wie möglich erreichen will, dass die dass die Leiche dann verwest ist.

Die Methode des äh Verscharens und Kum ist sicherlich eine sehr effektive Methode. Und tatsächlich für die Gerichtsmediziner gibt es aufgrund des starken Verwesungszustandes kaum noch Erkenntnisse, wie und wann Mikela zu Tode kam. Manfred Mib seiner Version. Sie habe Tod in seinem Zimmer gelegen und er habe die Leiche lediglich entsorgt.

Staatsanwalt Bisigiano hat nichts in der Hand, um dem Mann einen Mord vorzuwerfen. Deshalb wird er zunächst wegen Leichenbeseitigung angeklagt. Diese Beseitigung der Leiche ist eine ist eine in Italien sehr schwere Straftat mit einer sehr hohen Strafandrohung und letztendlich hat der Richter ihn dann auch zu einer sehr hohen Strafe auch verurteilt.

Das war ein über sech Jahre Gefängnis. Doch nach dem Urteil meldet sich wie aus dem Nichts ein Zeuge. Es handelt sich um einen der Männer, die an dem Abend mit Mikela unterwegs waren. Der hat uns dann in dem Moment erzählt, dass der äh dass der Manfred M ihm erzählt hatte, dass er sie erwirkt hat. Da hatten wir dann also ein sogenanntes außergerichtliches Geständnis, also ein Geständnis, das nicht im Verfahren gemacht wird, sondern jemanden anders gegenüber in dem Moment und das war für uns natürlich von von eminenter Wichtigkeit logischerweise.

Die Zeugenaussage ist ausschlaggebend dafür, dass Axel Bisikiano jetzt einen weiteren Prozess wegen Mordes gegen Manfred M anschieben kann. Das Motiv für die Tat: Mikela wollte keinen Sex mit Manfred M. Die Richter folgen Bisikianos Auffassung und verurteilen den Mann in diesem neuen Prozess zu 18 Jahren Gefängnis.

der Staatsanwalt, also ich und der Kollege, wir hatten insofern halt die Genugtung, dass wir eben in unserem in unserer Rekonstruktion des des Falles, dass wir dann tatsächlich eben auch recht behalten haben, dass der Angeklagte tatsächlich eben überführt worden ist für diese für diese Straftaten. Dank der Arbeit von Staatsanwalt Bisikiano und der Polizei konnte nicht nur der Mörder seiner gerechten Strafe zugeführt werden, sondern auch das Opfer in einem menschenwürdigen Grab bestattet werden.

Jedes Mal, wenn wir ein Todesfall bearbeiten mit einem Kind ist betrifft das ein natürlich. Stefanie war ein sehr rebellisches Kind. Sie war zu Hause, verabschiedete sich von der Mutter, sagte ihr, sie würde ein Abschiedsfest gehen und dann war sie weg. Auch Polizei war dabei, Schiffpolizei. Wir haben die Küste mit Helikopter gesucht, falls sie ertrunken wäre.

Und da haben wir auch der Mutter und der Tante so denizen gegeben, dass wir denken, dass vielleicht er etwas mit dem Tod von Stefanie zu tun hatte. Ich denke und meine spanischen Kolleginen, auch die deutschen Kollegen denken, dass er eine dickete Zeitbombe ist und dass das macht uns oder zeigt uns, dass sehr wahrscheinlich er nicht äh aufhören würde.

Die Sonneninsel Mallorca. 2002 wird sie von einem unfassbaren Verbrechen überschattet. Diese Bilder der spanischen Polizei sind beim Fund einer toten Frau entstanden. Sie trägt lediglich Unterwäsche und ihr Körper ist so stark verwest, dass nur ein Gentest ihre Identität klären kann. Juan Canedo ist Mordermittler und hat in diesem tragischen Fall ermittelt.

Mit uns kehrt der Polizist an den Ort zurück, an dem die Arbeit der Kripo auf Mallorca begann. Das Besondere an diesem Fall war, dass es ein 15-jähriges Mädchen war, ein Kind und dass wir mit nach mit diesem Fall mit den deutschen Behörden, deutsche Polizei und der deutsche Staatsanwaltschaft ein Jahr mehr als ein Jahr mitgearbeitet haben.

Es ist der 31. Juli 2002. Die 15-jährige Schülerin Stefanie Ehre aus Lüdenscheid lebt seit dre Monaten hier bei ihrer Mutter in Larenal auf Mallorca. Das Mädchen genießt tagsüber den Strand und in der Nacht die Partyszene von der Player de Palmer. Auch an diesem Abend zieht Stefanie los. Sie war zu Hause, verabschiedete sich von der Mutter, sagte ihr, sie würde ein Abschiedsfest gehen und dann war sie weg.

Ihre Mutter macht sich keine Sorgen. Die lebensfrohe Schülerin geht abends oft aus und schläft bei einer Freundin auch mal ohne Bescheid zu sagen. Es ist so, Stefanie war ein sehr rebellisches Kind und das war nicht das erste Mal, dass sie ein paar Tage, vier fünf Tage weg war. Doch als sie auch nach sieben Tagen nicht wieder aufgetaucht ist, wendet sich ihre Mutter an die mallochinische Polizei.

Die Beamten machen sich sofort auf die Suche, befragen Freunde von Stefanie, andere Touristen, Türsteher und Kellner. Doch niemand weiß, wo sich das Mädchen aufhalten könnte. Die spanischen Behörden vermuten, dass sie ertrunken sein könnte. Tauch äh Polizei war dabei, Schiffpolizei. Wir haben die Küste mit Helikopter gesucht, falls sie ertrunken wäre und von vom Meer hingetrieben wä.

Doch von Stefanie fehlt weiterhin jede Spur. Juan Kanedo und seine Kollegen befragen jetzt die Nachbarn und erneut Stefanies Familie. Sie wollen mehr über das Mädchen erfahren. Stefanie lebte hier mit der Mutter, mit dem Stiefvater und sein Zwillingsbruder Patrick und sie hatte eigentlich keine Zeitkontrolle.

Sie konnte ausgehen, nicht wann sie wolle, aber es war schon, dass sie vielleicht ein zwe d Tage weg war, bis sie wieder zurück nach Hause kam. Da Stefanie im Sutter des Hauses wohnt, fällt es oft nicht auf, ob und wann sie von ihren Partystreifzügen zurückkehrt. Immerhin gelingt es den Beamten einen Zeugen zu finden, der sie in der Nacht ihres Verschwindens noch gesehen hat.

Ja, er hat gesagt, er hatte Stefanie gesehen. Sie hätten Abend, also nachts geredet, dann wollte sie nach Hause, dann hat er sie im Auto nach Hause gebracht und vor der Tür rausgelassen, weil er selbst ist zu seinem Haus gefahren. Juan Canedo und seine Kollegen können sich vorstellen, dass dieser Zeuge vielleicht noch mehr weiß, als er sagt.

Eineinhalb Monate nach Stefanis Verschwinden erhält Ermittler dann eine Nachricht, die ihn endlich weiterbringt. Rund 5 km entfernt im Landesinneren von Mallorca hat ein Arbeiter auf einer verlassenen Finkka eine skelettierte Leiche gefunden. Ermittler Canedo macht sich sofort auf den Weg zum Leichenfundort.

Die Leiche war ungefähr 60 m in die Finker rein. Sie war äh unter dem Büschen. Sie hat man sie dort hingelegt. Sie war mit dem Vorteil vom Körper nach unten seitlich hingelegt. Sie hatte eine Hand unter dem Kopf. Sie trug ein Bärhn, äh Unterwäsche, Höschen, schwarze Höschen und Socken. Wegen der großen Hitze ist die Leiche bereits mumifiziert, doch ein DNA-abgleich bringt traurige Gewissheit.

Es ist Stefanie. Kommissar Canedo ist Selbstvater. In Fällen wie bei dem erst 15-jährigen Mädchen fallen ihm die Ermittlungen besonders schwer. Jedes Mal, wenn wir ein Todesfall bearbeiten mit einem Kind, ist betrifft das einem natürlich, aber wir bauen so schnell wir können eine Distanz auf, dass wir äh ohne äh Einfluss den Fall bearbeiten können.

Sowohl Freunde als auch die Familie der Jugendlichen stehen jetzt im Verdacht, etwas mit dem Tod von Stefanie zu tun zu haben. Insbesondere ihr Stiefvater gerätt in den Fokus. Wir dachten, wir verdächtigten den Stiefvater, weil er eine schlechte Beziehung zu Stefanie hatte und er vermutlich zu Hause war, als Stefanie nachts nach Hause gekommen ist.

Es könnte ja sein die Hypothesis, dass sie gestritten haben. Und dann haben wir natürlich äh gerichtliche ähm Ertrag gemacht, um sein Telefon zu überwachen. Haben die ihn nachher vorgeladen und ähm äh vernommen. Haben auch ein bisschen Druck drauf gemacht und da haben wir auch der Mutter und der Tante so denizen gegeben, dass wir denken, dass vielleicht er etwas mit dem Tod von Stefanie zu tun hatte.

Doch der Mordermittler und sein Team ahnen nicht, dass die Familie Ihnen ein wichtiges und entscheidendes Detail verschwiegen hat. Dann sind sie vom Polizeipräsidium nach Hause an diesem Abend und haben sie wahrscheinlich darüber gesprochen und am nächsten Tag ist die Tante gekommen, hat uns gesagt, ja, es ist eine Information, die wir euch nicht erzählt haben.

Wir hatten damals noch einen unterer Mieter, den Torsten tee und der ist am zwei Tage später nach der Leichemfund in plötzlich nach Deutschland zurück gereist. Weil der Deutsche inoffiziell zur Untermiete bei der Familie gewohnt hat, hatten sie diese wichtigen Informationen zunächst verheimlicht. Juan Canedo muss jetzt mehr über den Untermieter herausfinden.

Seine Ermittlungen ergeben, der 42-jährige Mann stammt aus Wuppertal. Canedo kontaktiert seine deutschen Kollegen im rund 1300 km entfernten Nordrehein-Westfalen. Über Dorten äh haben wir rausgefunden durch die deutschen Behörden, dass er äh verschiedene Gründe vorbestraft war wegen Betrug, wegen Diebstahl. Die Wuppertaler Polizei kann Torsten T.

seiner Wohnadresse nicht antreffen. Auch weitere Ermittlungen in Wopertal führen nicht zum Auffinden des Mannes. Aber dann erhalten die Behörden einen überraschenden Hinweis aus der Bevölkerung. Dorsten ging eine Werkstatt. Er wollte das Auto umbauen lassen und irgendwan ähm die Mitarbeiter von der Werkstatt sagten, er wäre ein komischer Typ und haben mal geschaut und dann war so, dass das Auto nicht sein Auto war und dann haben sie die Behörden telefoniert und dann wurde er festgenommen.

Thorsten T. Polizeipräsidium zum Tod der deutschen Schülerin befragt, doch er will nichts damit zu tun haben. Allerdings hat die Polizei bei der Durchsuchung seines Autos eine schwerwiegende Entdeckung gemacht. Bei der Verhaftung in Deutschland hat man so eine Tasche gefunden im Auto und da waren so äh ähm Frauen Unterwäsche, Vibrator, ein ähm ähm Kabel Bänder und Chlorophol.

Zwei ähm Flaschen mit Chlorop. Eine war angebrochen und die Etikette von der Flasche, die war auf Spanisch. Daraufhin wird eine weitere Obduktion von Stephanies Organen angeordnet und tatsächlich, es gelingt der Nachweis, dass sich in ihrem Körper Chloroform befindet. Es ist das ausschlaggebende Indiz für eine Anklage. Aufgrund der Tatsache, dass er mit Stefhanie im gleichen Haus lebte, dass er nach Deutschland geflüchtet ist, dass er in Besitz von Chloroform war, welches im Körper des toten Mädchens gefunden wurde, wird Thorsten T2006 wegen

Körperverletzung mit Todesfolge zu neuninhalb Jahren Haft verurteilt. Mittlerweile ist er nach Verbüsen der Strafe wieder auf freiem Fuß. Ich denke und meine spanischen Kolleginen, auch die deutschen Kollegen denken, dass Torsen eine dickete Zeitbombe ist. Er hatte Stefanie umgebracht und wir gehen aus, dass es sexuell Motiv war und äh den ganzen Koffer mit äh diesen äh mit dem Vibrator und das das macht uns oder zeigt uns, dass sehr wahrscheinlich er nicht äh aufhören würde.

Ein Mordfall, der das Urlaubsparadies Mallorca erschüttert hat. Für Ermittler Juan Canedo hatte der Fall auch etwas Positives, nämlich die ausgesprochen gute Zusammenarbeit mit seinen deutschen Kollegen. Hallo, mein Name ist Sebastian Kaufman und grüßt mir den Max Spalleck. Sebastian, kannst du mir mal bitte sagen, was das jetzt soll? Ja, ich dachte, ich fange mal anders an, mal was Neues.

Tja, hast du dir jetzt gedacht, das ja wirklich der Knaller. Super. Okay, ich mache mal. Also, wir drei sind am 18.12. in Berlin auf der Bühne. Mein Name ist Jan Helscher und wir freuen uns sehr darauf mit euch zusammen einen ganz besonderen Jahresabschluss zu verbringen. Eine Folge Sekten und Kulte live auf der Bühne.

Genau. Und danach eine Folge Serienkiller und das ganze im Kino Babylon im großen Saal 1. Wenn ihr es nicht kennt, ist es wirklich ein wunderschönes Kino mitten in Berlin, solltet ihr nicht verpassen. Die Karten gibt es im Vorverkauf am 18.12. Live in Berlin, Serienkiller und Sekten und Kulte.

Um euch ein Ticket zu sichern, klickt dazu einfach jetzt den Link in den Showotes. Love the word Show Nototes. Wir freuen uns sehr drauf, euch endlich wieder in echt zu treffen und ihr dann uns und grüß mir den Max Spalleck.  Achtung, in diesem Podcast werden Themen wie Mord, Folter, Sexualverbrechen und extreme Gewalt auch gegenüber Minderjährigen behandelt.

Der Inhalt kann deswegen vor allem auf Menschen mit posttraumatischer Belastungsstörung retraumatisierend wirken. Dieser Podcast ist nicht für Kinder unter 14 Jahren geeignet. Jugendliche sollten von ihren Eltern begleitet werden. Dezember 1980. Es herrschte beißende Kälte in der kasachischen Steppe. In einer kleinen Wohnung in Usina Gasch in einem Dorf nahe Almati traf sich eine Gruppe Freunde zum Feiern.

Sie tranken Wodka, lachten und aßen Fleischspieße. Ihr Gastgeber hatte sie selbst gegrillt. Der Gastgeber ein Mann Ende 20 mit seltsam weißen Zähnen schenkte großzügig nach. Dann stand er auf und nahm eine seiner Freundin beiseite. Sie ging in ein anderes Zimmer. Er müsse allein mit ihr reden. Die anderen Gäste dachten sich nichts dabei.

Sie tranken weiter und genossen den Abend. Doch als die beiden nicht wiederkamen, fragten sie sich, was los war. Sie gingen zum Zimmer, um nachzusehen. Sie öffneten die Tür und begriffen erst nicht, was sie sahen. Die Wände, der Boden, überall war Blut. In der Mitte des Zimmers kniete ihr Gastgeber Nikolai Chumagajev, nackt über der leblosen Frau.

Sie lag in einer Blutlache, um sie herum abgeschnittene Körperteile. Die Gäste flohen in Panik aus der Wohnung und alarmierten die Polizei. Als die Beamten eintrafen, war Chumagajev bereits verschwunden. Doch sie fanden genug Beweise, um zu begreifen, dieser Mann war nicht nur ein Mörder, er war ein Kannibale. Hallo, ich bin Max Spallik.

Das hier ist Serienkiller, Mörder und ihre Geschichten. Ein Podcast von Bose Park Productions nach einem Spotify Original. In jeder Folge tauchen wir ein in den Wahnsinn und die Abgründe von Serienmördern. Heute erzählen wir euch die Geschichte von Nikolai Chumagajev, der auch als Metal Fang auf Deutsch Metallzahn bekannt wurde.

Mein Name ist Diane Helscher. Bevor es losgeht, vielen Dank für die vielen Kommentare, die ihr jede Woche bei Spotify und auf Instagram hinterlasst. Das freut uns sehr. Wenn ihr den Podcast noch nicht abonniert habt, macht das am besten jetzt gleich. Ihr findet Serienkiller, Mörder und ihre Geschichten jede Woche kostenlos auf allen Plattformen, also bei Spotify, Apple oder Amazon Music.

Auf Instagram unter Serienkiller_podcast bekommt ihr jede Woche das Bild zur neuen Folge und natürlich die aktuellen Ankündigungen. Bevor wir uns der Mordserie von Nikolai Chumagajev widmen, werfen wir einen Blick auf seine Kindheit und Jugend. Wir schauen uns an, wie ein scheinbar unauffälliger junger Mann zum Kannibalen wurde und wie das sowjetische System dabei versagte, ihn zu stoppen.

Danach widmen wir uns den Polizeittlung, seiner spektakulären Flucht aus der Psychiatrie und der jahrelangen Jagd auf einen der gefährlichsten Serienmörder der Sowjetunion. Nikolai Esbolovic Dumagajev wurde am 15. November 1952 in Usinagas geboren, einem kleinen Ort in der Kasachischen Sowjetrepublik. Das Dorf, in dem kaum zehntausend Menschen lebten, ist 50 Minuten von Almati entfernt, der größten Stadt des Landes.

Es war eine ländliche Gegend, geprägt von weiten Steppen und harten Wintern. Jalalievs Vater war Kasache. Seine Mutter stammte aus Belarus. Nikolai war das Dritte von vier Kindern und der einzige Sohn der Familie. Die Familie lebte in einfachen, aber stabilen Verhältnissen. Nachbarn und Ermittlern zufolge habe es auch keine Hinweise auf Vernachlässigung oder Missbrauch gegeben.

Jumagajevs Kindheit schien völlig normal zu verlaufen. In der Schule war Chumagaliev eher durchschnittlich. Er fiel weder besonders positiv noch besonders negativ auf. Nach der neunten Klasse wechselte er auf eine Eisenbahnschule, wo er eine technische Ausbildung erhielt. Nach seinem Abschluß wies man ihm eine Stelle in Atirau zu, doch sein Leben schlug bald darauf eine andere Richtung ein.

Im Alter von 18 Jahren wurde Chumagajev zum Dienst in der Sowjetarmee eingezogen. Er diente in einer Chemiewaffenabwehreinheit, einer Spezialeinheit, die auf den Umgang mit chemischen Kampfstoffen vorbereitet wurde. Seine Station waren Otar und Samarant in der usbekischen Sowjetrepublik. Nach seinem Militärdienst wollte Chumagajev studieren.

Er bewarb sich an der kasachischen Universität. Doch er wurde abgelehnt. Auch eine Bewerbung als Chauffeur scheiterte. Diese Rückschläge schienen ihn aus der Bahn zu werfen. Anstatt in seiner Heimat zu bleiben, begann Schumagaljev durch die Sowjetunion zu reisen. Er arbeitete [räuspern] im Ural in Sibirien und im hohen Norden in Modemansk.

Chumagajev machte viele verschiedene Jobs. Er arbeitete als Matrose, Spediteur, Elektriker und Planierraupenfahrer. Er schien auf der Suche nach etwas zu sein, doch was genau wusste er selbst nicht. Eine Studie aus dem Jahr 2006 von den Psychologen Mark Leery, Jean Twank und Tiffany Quin Liven von der Duke University zeigt, dass wiederholte soziale Zurückweisung zu erhöhter Aggression führen kann.

Menschen, die sich chronisch abgelehnt fühlen, entwickeln häufiger antisoziale Verhaltensweisen. Wenn Ablehnung in mehreren Lebensbereichen gleichzeitig stattfindet, Bildung, Beruf, soziale Kontakte, kann dies eine Abwärtsspirale auslösen. Bei Nikolai kam eventuell all diese Faktoren zusammen. Die Absage von der Universität, die geschalterte Jobsuche, das Herziehen ohne festen Halt.

Vielleicht bildete sich in dieser Phase bereits das Fundament für seinen späteren Hass. Als Chumagajev noch jung war, geschah außerdem etwas, das ihn für immer verändern sollte, zumindest äußerlich. Er verlor seine Vorderzähne, wahrscheinlich bei einer Schlägerei oder einer anderen Auseinandersetzung. In der Sowjetunion waren Zahnprothesen aus Kunststoff  oder Porzellan üblich.

Doch Juma Galiev bekam aus unbekannten Gründen ein Gebiss aus einer Chromkobaltlegierung.  Die Zahnprothese glänzte jedes Mal weißmallisch,  wenn er lächelte oder sprach. Niemand konnte damals ahnen, dass die Metallzähne später zu einer Art Markenzeichen werden würden. Der Spitznam Fang, Metallzahn, sollte ihn für immer mit seinen grausamen Taten verbinden.

1977, im Alter von 25 Jahren, kehrte Nikolai nach Unajadash zurück. Die Jahre des Umherziehens waren vorbei. Er nahm eine Stelle als Feuerwehrmann an und schien sesshaft werden zu wollen. Doch imselben Jahr infizierte er sich mit Syphilis und Trichomonaden, zwei sexuell übertragbaren Krankheiten. Für Chumagajev war dies jedoch mehr als nur eine medizinische Diagnose.

Es war der Beginn eines tiefen, irrationalen Hassers. Jumagaliev machte nicht etwa sich selbst oder sein Verhalten verantwortlich. Stattdessen entwickelte er einen intensiven Hass auf Frauen. In seinem Kopf waren sie schuld an seiner Infektion. [räuspern] Der russische Kriminologe Juri Antonian, ein Spezialist für sowjetische Serienmörder, untersuchte später Chumagayevs Fall.

Er stellte fest, dass Chumagayev von Geschlechtsverkehr angeekelt war, nachdem er sich infiziert hatte. Die Krankheit hatte ihn anscheinend nicht nur körperlich, sondern auch mental verändert. Studien aus den 1990er Jahren von Anton zeigen, dass bei manchen Serienmördern sexuelle Dysfunktion eine zentrale Rolle spielen.

Oft entsteht daraus ein verzerrtes Weltbild, in dem Gewalt zur einzigen Form der Kontrolle wird. Bei Chumagajev schien sich genau dieses Muster zu entwickeln. Der Hass wuchs und seine Fantasien wurden dunkler. Die Diagnose von Syphilis und Trichomonaden im Jahr 1977 war für Chuma Galev nicht nur ein medizinisches Problem.

In der Sowjetunion waren Geschlechtskrankheiten stark stigmatisiert. Wer sich infizierte, galt als moralisch verkommen. Syphilis war besonders gefürchtet. Die Krankheit war zwar behandelbar, aber die sozialen Folgen konnten verheerend sein. Chumagajev musste sich in einer staatlichen Klinik behandeln lassen. Seine Krankheit wurde registriert und aktenkundig gemacht.

In der sowjetischen Gesellschaft, die offiziell prüde war und außerehelichen Sex verurteilte, bedeutete dies eine öffentliche Bloßstellung. Kollegen und Nachbarn erfuhren davon. Chumagaljev wurde zum Gespött. Psychologisch war dies vermutlich ein Wendepunkt. Jumagajev, der bereits unter sozialer Isolation litt, wurde nur noch weiter ausgegrenzt.

Seine Scham verwandelte sich in Wut und diese Wut richtete sich gegen Frauen. Medizinisch gesehen kann unbehandelte Syphilis auch das Gehirn schädigen. Im Spätstadium der sogenannten Neurosphilis können Persönlichkeitsveränderung, Warnvorstellung und aggressives Verhalten auftreten. Ob Chumagajayev rechtzeitig behandelt wurde oder ob die Krankheit bereits neurologische Schäden verursacht hatte, ist nicht dokumentiert.

Doch die Kombination aus Scham, sozialer Ächtung und seinem intensiven Frauenhasive Mischung. In den folgenden Monaten zog sich Chuma Galiljev noch weiter zurück. Er sprach kaum noch mit Kollegen und mietsoziale Kontakte. In seiner Isolation nahmen die Fantasien immer größeren Raum ein. Dunkle, gewalttätige Fantasien über Macht, Kontrolle und Rache.

Am 21. August 1979 kam es zu einem öffentlichen Gewaltausbruch. Bei einem Streit mit einem Feuerwehrkollegen verlor Chumagay völlig die Beherrschung. Er zog eine Waffe und schoss. Der Kollege überlebte den Angriff, doch Juma Galiev wurde sofort verhaftet. Die Anklage lautete auf versuchten Totschlag.

Außerdem sollte Chumagaliev psychiatrisch untersucht werden. Er wurde nach Moskau überstellt in das Serbski Wissenschaftszentrum für Sozial und Gerichtspsychiatrie, eine der bekanntesten forensischpsychiatrischen Einrichtungen der Sowjetunion. Hier sollte entschieden werden, ob er zurechnungsfähig war. Das Serbski Zentrum hatte allerdings einen zweifelhaften Ruf.

Es wurde oft genutzt, um politische Dissidenten für geisteskrank zu erklären und dann wegzusperren. Doch in Chumagalievs Fall war die Diagnose anscheinend rein medizinisch. Die Psychiater diagnostizierten Schizophrenie. Jumagajev wurde für unzurechnungsfähig erklärt und in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Doch kaum ein Jahr später wurde er als geheilt entlassen.

Was die Behörden nicht wussten, Chumagaliev hatte zu diesem Zeitpunkt bereits vier oder fünf Frauen ermordet. Bei der psychiatrischen Begutachtung ging es aber nur um den Schusswaffenvorfall und niemand kam auf die Idee, dass Chuma Galiljev ein Serienmörder sein könnte. oder es überhaupt eine Verbindung zwischen verschiedenen Morden gab.

Denn in der Sowjetunion gab es offiziell keine Serienmörder. Laut Regierungsnarrativ waren solche Verbrechen ein Phänomen des dekadenten Westens. Diese Verleugnung sollte tödliche Folgen haben. Rückblick: Ein halbes Jahr vorher, im Januar 1979 verschwindet eine junge Frau auf einem Weg zwischen den Dörfern Usun Agach und Maibulak. Es ist ein eisiger Tag.

Der Name der Jugendliche ist Nadesha Erokina. Sie ist 17 Jahre alt. Die Polizei leitete Untersuchung ein, doch es gibt keine Zeugen, keine Hinweise. Der Fall versandete schnell. Laut Polizeiakten wurde Erokinas Leiche nie gefunden. In einigen Quellen wird sie aber zu Chumagalievs ersten Opfern gezählt. Zwischen Januar und August 1979 ermordete Nikolai vier weitere Frauen.

Er wählte seine Opfer sorgfältig aus. Alle waren allein unterwegs auf einsamen Wegen, weit weg von möglichen Zeugen. Sein Vorgehen folgte stets dem gleichen Muster. Er lauerte sein Opfer auf, griff sie von hinten an oder lockte sie an abgelegene Orte und dann tötete er sie. Er schnitt ihn die Kehle mit einem Messer durch.

Doch das war erst der Anfang seiner grausamen Rituale. Als seine Opfer tot waren, folgte immer das gleiche verstörende Muster. Jumagaliev trank das Blut direkt aus den Halswunden. Er beugte sich über die Leichen und sog Flüssigkeit in sich auf. Dann verging er sich an den Körpern. Vergewaltigung nach dem Tod, Nekrophilie war fester Bestandteil seiner Taten.

Dann zerstückelte er die Leichen mit einer Axt und entnahm systematisch Körperteile, Brüste, Eierstöcke, das Becken, die Hüften. Er nahm die Körperteile in einem Rucksack mit nach Hause. Dort bereitete Chumagajev das Fleisch seiner Opfer zu und aß es. In seinem späteren Geständnis beschrieb er detailliert, was er tat.

Er schmolz das Fett zum Braten, legte Fleischstücke dazu und grillte Herzen und Nieren. Einmal drehte er das Fleisch durch einen Fleischwolf und machte Pelmeni, russische Teigtaschen. “Das Fleisch dieser Frau hat mich einen Monat lang ernährt”, sagte er später den Ermittlern, ohne eine Spur von Reue oder Scham.

Kannibalismus bei Serienmördern ist äußerst selten, aber nicht unbekannt. Der Kriminologe Juri Antonian untersuchte in seinen Studien von 1997 und 2001 die psychologischen Muster hinter solchen Taten. Anton stellte fest, dass Kannibalen oft ein extremes Bedürfnis nach Kontrolle haben.

Durch den Verzehrer Opfer glauben sie, diese vollständig zu besitzen. Nicht nur im Moment der Tat, sondern für immer. Bei Chumagaliev kam noch eine weitere Komponente hinzu, sein Hass auf Frauen. Durch die Zerstücklung und den Verzehr degradierte er sie vollständig. Während Schumagajev seine Mordserie fortsetzte, blieb die Polizei ahnungslos.

Die Leichen wurden gefunden, untersucht und verwahrt. Aber niemandem fielen die Parallelen auf. Niemand suchte nach einem Serienmörder. Jaliev fiel nur wegen des Vorfalls mit dem Feuerwehrkollegen im August 19 auf und nicht wegen der Morde. Nachdem er etwa ein halbes Jahr im Serbski Zentrum behandelt wurde, galt er als geheilt und wurde entlassen.

Ein fataler Irrtum. Als er wieder auf freiem Fuß war, kehrte Chuma Galev nach Umashgarash zurück. Er nahm sein Leben wieder auf, als wäre nichts geschehen. Doch die dunklen Triebe waren nicht verschwunden. Sie hatten nur geruht. Im November 1980 schlug Chumagajev erneut zu. Sein nächstes Opfer verschwand auf einer Landstraße.

Die Polizei fand die verstümmelte Leiche später auf einer Müldeponie. Man geht davon aus, dass Chumagaljev noch im selben Monat weitere Frauen ermordet hat. Wie zuvor zerstückelte er die Leichen und nahm Körperteile mit nach Hause. Die Mordserie beschleunigte sich. Am 15. Dezember 1980 kam es zum nächsten Mord. Doch dieses Mal war es anders.

Anstatt einer Frau aufzulauern, tötete Chumagajev sie mitten in seiner Wohnung, während er Gäste zu Besuch hatte. Er hatte ein paar Freunde zum Essen eingeladen und der [räuspern] Abend war ausgelassen. Man unterhielt sich. Es gab Grillfleisch und Wodgar. Irgendwann verschwand Chumagajev mit einer Freundin in einem der anderen Zimmer.

Als sie nicht wiederkam, sahen die anderen Gästen nach. Sie öffneten die Zimmertür. Was ich ihnen offenbarte, war ein Bild unbeschreiblicher Grausamkeit. Auf dem Boden lag der leblose und verstümmelte Körper ihrer Freundin. Die Wände waren blutbespritzt. Jumagajev kniete nackt über der Toten. Er hatte ihr Körperteile abgetrennt. Die Gäste stürzten aus der Wohnung und riefen die Polizei.

Als die Beamten allerdings [räuspern] eintrafen, war Chuma Galev bereits verschwunden. Er hatte die Flucht ergriffen. Doch in der Wohnung fanden die Ermittler genug Beweise. Blutspuren, überall, menschliche Überreste in verschiedenen Stadien der Verwesung, Werkzeuge zum Zerhacken und im Kühlschrank eingelegtes Fleisch. Die Spurensicherung arbeitete drei Tage lang in Schumagalievs Wohnung.

Was sie fanden, überstieg ihre schlimmsten Befürchtung. Dies war kein gewöhnlicher Tatort. Es war eine Schlachterei. Die Forensiker katalogisierten die Funde akribisch. Knochen, die sauber abgenagt waren, Schädelteile noch mit Haaren, Rippen, von denen das Fleisch abgeschnitten worden war. Jedes Teil erzählte eine Geschichte unvorstellbarer Brutalität.

In der Küche stand ein großer Topf mit einer dunklen, geronnenen Flüssigkeit. Die Analyse würde später zeigen, es war eine Mischung aus Blut und Fett, vermutlich von mehreren Opfern. Auch unter der Spüle fanden die Ermittler Gläser mit eingelegtem Fleisch, ähnlich wie Haushaltskonserven. Jumagajev hatte das Menschen Fleisch präpariert, als wäre es wild oder Schwein.

Im Gefrierschrank lagen sorgfältig portionierte in Zeitungspapier eingewickelte Fleischstücke. Einige davon waren beschriftet mit Datumsangaben. Die Werkzeuge, die er benutzte, waren handelsübliche Küchengeräte. ein großes Trangiermesser, eine Fleischsäge und einen Fleischwolf. Alles war gründlich gereinigt worden.

Auf einem Regal im Wohnzimmer entdeckte die Polizei Kleidungsstücke der Opfer, Unterwäsche, Schmuckstücke, persönliche Gegenstände. Jumagaljev hatte anscheinend Trophäen gesammelt, Erinnerungsstücke an seine Taten. Ein Notizbuch enthielt kryptische Einträge, Daten, Uhrzeiten, einzelne Wörter. Die Ermittler vermuteten, daß Chumagajev eine Art Tagebuch über seine Morde geführt hatte, doch die Notizen konnten nie vollständig entschlüsselt werden.

Die forensische Untersuchung dauerte Wochen. DNA-Analysen steckten in der Sowjetunion noch in den Kinderschuhen, aber die schiere Menge an Beweisen war erdrückend. Was die Ermittler am meisten erschütterte, war die Kaltblütigkeit. Die Wohnung war ansonsten ordentlich, fast pedantisch aufgeräumt. Tumagajev lebte in seinen grausamen Geheimnissen, als wäre es die normalste Sache der Welt.

Die Fahung nach Nikolai Chumaaliev lief auf Hochtouren, doch in der Sowjetunion gab es keine Pressefreiheit. Die Öffentlichkeit erfuhr also nichts von dem Kannibalen, der durch Kaschstan streifte. Die Polizei arbeitete rund um die Uhr. Nach wenigen Tagen wurde Chumagajev in einem nahgelegenen Dorf aufgegriffen.

Er leistete keinen Widerstand. Im Verhör zeigte sich Chumagaliev erstaunlich gesprächig. Er gestand die Morde und beschrieb seine Taten detailliert, ruhig und ohne erkennbare Emotionen. Die Ermittler waren entsetzt, aber auch fasziniert. Chumagajev erklärte sein Vorgehen wie ein Handwerker, der über seine Arbeit spricht, vom Trinken des Blutes über das Zerstückeln bis zum Zubereiten des Fleisches.

Auf die Frage, warum er das denn tat, hatte Juma Galiev keine klare Antwort. Er sprach von seinem Hass auf Frauen, von [räuspern] der Krankheit, die sie ihm gegeben hätten, von einem inneren Drang, den er nicht kontrollieren könne. Die Staatsanwaltschaft bereitete den Prozess vor, doch es war zu diesem Zeitpunkt schon klar, dass Jumagajev nicht in ein normales Gefängnis kommen würde.

1981 begann der Prozess gegen Nikolai Chuma Galiev. Aufgrund der sowjetischen Informationspolitik fand er unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Nur Beamte, Anwälte und Familienangehörige der Opfer waren anwesend. Die Staatsanwaltschaft legte die Beweise vor. Die Leichen, die Spuren in seiner Wohnung und sein umfassendes Geständnis.

Es bestand kein Zweifel an seiner Schuld. Die Verteidigung argumentierte Mitschumiljevs Schizophreniegnose von 1979 nach dem Angriff auf den Feuerwehrmann. Er sei zum Zeitpunkt der Taten nicht zurechnungsfähig gewesen. Das Gericht stimmte zu. Nikolai Chumagayev wurde für sieben Morde schuldig befunden.

Drei weitere Fälle konnten ihm damals nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden. Doch statt einer Gefängnisstrafe sollte er in eine psychiatrische Hochsicherheitseinrichtung überstellt werden. Das Urteil war umstritten. Einige [räuspern] sahen darin eine angemessene Entscheidung, weil so ein kranker Mann ja nicht ins Gefängnis gehört, sondern in Behandlung.

Andere empfanden es als hohen gegenüber den Opfern und ihren Familien. Chumagayev wurde in eine Hochsicherheitspsychiatrie in Taschkent, Usbekistan eingewesen. Hier sollte er den Rest seines Lebens verbringen. Unter ständiger Beobachtung, ruhig gestellt mit Medikamenten. Die Jahre vergingen.

[räuspern] Es war als wäre Chumagaljev einfach von der Erde verschluckt worden. In der Sowjetunion sprach niemand über Serienmörder. Sein Fall wurde nicht öffentlich diskutiert, nicht analysiert und nicht als Warnung genommen. Doch 1989 geschah etwas, das die Behörden alarmierte. Am 28. August gelangt Chumagajev die Flucht aus der psychiatrischen Einrichtung.

Wie genau Chumagaljev entkommen konnte, wurde nie vollständig aufgeklärt.  Offiziell heißt es, er habe eine Sicherheitslücke während eines Hofgangs ausgenutzt. Er soll in einem unbeobachteten Moment über eine Mauer geklettert und verschwunden sein. Die Wachen schlugen Alarm, doch es war zu spät. Anderen Quellen zufolge ist Schumagaljev schon im April 1989 geflohen, während eines Krankentransports.

Klar war, Metal Fang war wieder auf freiem Fuß. Ein verurteilter Kannibale, der schon mehrere Frauen ermordet hatte. Doch auch dieses Mal blieb die Öffentlichkeit im Dunkeln. Die Polizei leitete diskrete Fahnung ein. Sie konnten es sich nicht leisten, zuzugeben, dass ein solch gefährlicher Mann entkommen war.

Es hätte das Vertrauen in die Behörden erschüttert. Chumagajev blieb zwei Jahre lang verschwunden.  Er durchquerte die Sowjetunion von Kasachstan über Russland bis nach Usbekistan. Dass er so lange unbehelligt blieb, hatte wahrscheinlich auch mit der weltpolitischen Lage zu tun. Die Jahre 1989 bis 91 waren turbulent für die Sowjetunion.

Das Imperium zerfiel, die Kontrolle verschwand und genau in diesem Chaos bewegte sich Dumagaliev unsichtbar und unbemerkt. Nach seiner Flucht aus Tasch Kent 1989 tauchte er zunächst in Kasachstan unter. Er nutzte falsche Namen, wechselte ständig den Wohnort, arbeitete in Fabriken oder auf Baustellen, immer nur für wenige Wochen.

Die Ermittlungsbehörden versuchten verzweifelt ihn zu fassen, doch das System war überfordert. Jede Sowjetrepublik hatte ihre eigene Polizei und die Kommunikation zwischen ihnen funktionierte kaum noch. 1990 führten Chumagajevs Spuren nach Actob, einer Stadt in Westkasachstan. Hier verschwand eines Tages eine junge Frau spurlos.

Ihre Leiche wurde Tage später gefunden, verstümmelt mit durchgeschnittener Kehle. Von Oktober reiste Chuma Galev wahrscheinlich nach Russland. In Moskau und St. Petersburg konnte er in der Anonymität der Großstädte untertauchen. Er lebte auf der Straße, in besetzten Häusern und in billigen Pensionen. Zeugen aus dieser Zeit beschrieben ihn später als verschlossen und misstrauisch.

Er sprach wenig und sah einem nie direkt in die Augen. Die weißen Metallzähne versteckte er, indem er beim Sprechen eine Hand vor den Mund hielt. Ende 1990 ging er nach Usbekistan. Hier fühlte er sich anscheinend sicherer. Er kannte die Gegend aus einer Militärzeit. In der Stadt Fergana fand er Arbeit als Hausmeister in einem Wohnblock.

Fast ein Jahr lebte Chumagajev in Fergana ein scheinbar normales Leben. Die Nachbarn kannten ihn als höflichen, aber zurückgezogenen Mann. Niemand ahnte, wer wirklich nebenan wohnte. Doch im Dezember 1990 verließ ihn das Glück. Bei einer zufälligen Ausweiskontrolle lächelte er den Polizisten an und seine Metallzähne blitzten auf.

Der Polizist hatte eine Pfahndungsmitteilung gesehen mit einem besonderen Merkmal. Weiße Metallzähne. Als er Chumagayevs Zähne sah, zögerte er keine Sekunde. Chumagaliev versuchte zu fliehen, wurde aber schnell überwältigt. Nach fast zwei Jahren war Metal Fang wieder in gewahrsam. Diesmal sollte er nicht wieder entkommen.

Chumagajev wurde in eine andere Hochsicherheitseinrichtung verlegt nach Aktas. in der Almati Region. Die Sicherheitsmaßnahmen wurden drastisch verschärft. Ständige Überwachung, verstärkte Mauern und regelmäßige Medikamentengabe. Schumagaliev sollte nie wieder eine Chance zur Flucht bekommen. Die folgenden Jahrzehnte verbrachte Chumagajev in der psychiatrischen Einrichtung in Aktas.

Er wurde medikamentös behandelt, galt aber stets als gefährlicher Patient. 2014, mehr als drei Jahrzehnte nach seiner ersten Verurteilung kam es zu einem überraschenden Erfolg. Die Ermittlung zum Mordfall in Oktober im Jahr 1990 wurden wieder aufgenommen. Mit modernen DNAemethoden gelang den Ermittlern der Durchbruch.

Die Spuren am Tatort stimmten mit Jumagajevs DNA überein. Er mußte die Frau tatsächlich während seiner Fluchtzeit getötet haben. 2014 wurde Nikolai Chumagaljev erneut vor Gericht gestellt. Diesmal für seinen achten bestätigten Mord. Er wurde schuldig gesprochen und blieb weiterhin in psychiatrischer Verwahrung.

Im Januar 2016 ging plötzlich ein Gerücht durch Kasachstan. Nikolai Chumagajev sei erneut aus der Psychiatrie geflohen. Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer in den sozialen Medien. Die Menschen waren in Panik. Metal Fang ist zurück, hieß es. Er würde durch die Straßenstreifen auf der Suche nach neuen Opfern.

Die kasachischen Behörden sahen sich gezwungen, eine Stellungnahme abzugeben. Sie gaben Entwarnung, Nikolai Chumagajev befindet sich nach wie vor in der psychiatrischen Einrichtung in Aktas. Er sei nie entkommen. Die Urheberin des Gerüchts soll verhaftet und wegen Verbreitung von Falschinformationen bestraft worden sein.

Rückblickend offenbart der Falschumagajev ein grundlegendes Problem des sowjetischen Justizsystems, denn wie schon erwähnt, in der Sowjetunion durfte es offiziell keine Serienmörder geben. Die Ideologie besagte, dass solche Verbrechen ein Symptom des kapitalistischen Westens sein. perfekten sozialistischen Staat war kein Platz für solche Abgründe.

Diese Verleugnung hatte immer wieder verheerende Folgen. Ermittlungen wurden behindert, Informationen nicht weitergegeben und Muster nicht erkannt. Während Schumagajev mordete, war es gar nicht vorgesehen, überhaupt nach einem Serienäter zu suchen. Ein anderer berüchtigter Fall aus dieser Zeit ist Andrej Chicatilo, auch bekannt als der Schlechter von Rostof.

Zwischen 1978 und 1990 ermordete er mindestens 52 Menschen. Auch er konnte so lange weitermachen, weil das System bei Serienmördern blind war. Der Kriminologe Juri Antonian ordnete Chumagajev in die Kategorie der Macht und kontrollorientierten Serienmörder ein. Diese Täter töten nicht primär aus sexueller Lust, sondern um absolute Macht über ihre Opfer auszuüben.

Beim Galev kam die bereits erwähnte sexuelle Dysfunktion hinzu. Er hatte anscheinend  kein Interesse mehr an normalem Geschlechtsverkehr. Er soll ihn nach seiner Syphilis Infektion sogar angewiedert haben. Die Vergewaltigung der Leichen war für ihn wahrscheinlich die einzig akzeptable Form der Sexualität.

Sein Frauenhass, angeblich ebenfalls ausgelöst durch die Geschlechtskrankheiten, fungierte als Rationalisierung. Er brauchte eine Rechtfertigung für seine Taten und fand sie in der Schuldzuweisung an alle Frauen. Doch die Experten sind sich einig. Die wahren Ursachen lagen tiefer. Jumagalievs Schizophrenie, seine emotionale Isolation und möglicherweise auch neurologische Schäden.

All das formte einen Mann, der zu unvorstellbaren Grausamkeiten fähig war. Nikolai Chumagajev ist nicht der einzige Kannibale unter den Serienmördern. Es gibt erschreckende Parallelen zu anderen Fällen weltweit. Andrej Chicatilo, der bereits erwähnte Schlechter von Rostdorf, praktizierte ebenfalls Kannibalismus. Er trank das Blut seiner Opfer und verzehrte Körperteile.

Im Westen ist Jeffrey Dammer bekannt, der zwischen 1978 und 1991 in den USA 17 junge Männer ermordete und teilweise verspeiste. Auch er bewahrte Körperteile auf und bereitete sie zu. Was diese Fälle verbindet, ist das extreme Kontrollbedürfnis. Der Kannibalismus ist dabei nicht Selbstzweck, sondern Mittel zur absoluten Besitzne.

Doch Chumagayevs Fall ist besonders, weil er so lange unentdeckt blieb. In einer Gesellschaft, die Serienmorde leugnete, konnte er fast ungehindert agieren. Nach der Widerlegung der Fluchtgerüchte wurde es nach 2016 still, um Nikolai  Chuma Galiljev. Er wird vermutlich noch immer in der psychiatrischen Hochsicherheitseinrichtung in Aktas verwahrt.

Wenn er noch lebt, ist er heute 72 oder 73 Jahre alt. Das kasachische Gesundheitsministerium gibt aus Datenschutzgründen keine Informationen über einzelne Patienten heraus. Ob Nikolai Chumagaliev also noch lebt, ob er noch als gefährlich gilt und ob er jemals entlassen wird. All das bleibt unbekannt.  Vielen Dank, dass ihr auch heute wieder bei Serienkiller Mörder und ihre Geschichten dabei wart.

Uns freut es immer sehr, dass ihr zuhört. Das nächste Mal erwartet euch wieder eine Doppelfolge Serienkiller. In den 1980er und 90er Jahren tötete junger Arzt im mittleren Westen der USA Patientinnen und Patienten mitten in Krankenhäusern, die eigentlich ein sicherer Ort sein sollten. Joseph Michael Swango vergiftete Menschen in Ohio, Illinois und New York und nutzte das Vertrauen in den weißen Kittel als tödliche Waffe.

Während Kolleginnen und Kollegen ahnungslos in vergiftete Donuts bissen, stieg die Zahl der Opfer. Swengo glaubte unantastbar zu sein, doch seine Spuren führten immer tiefer in ein Netz aus Lügen und Tod. Wie lange kann ein Mörder im Arztkittel unerkannt bleiben, bevor ihn die Wahrheit einholt? Das hört ihr in der nächsten Episode.

Continue reading….
« Prev Part 1 of 3Part 2 of 3Part 3 of 3 Next »

Disclaimer: This story is fictional and created for entertainment purposes only. Any names, characters, places, or events are fictitious or used fictitiously. No real person or organization is intended to be portrayed.

You Might Also Enjoy