Sieben Journalisten recherchierten gegen News. Was dabei rauskam, das besprechen wir gleich mit unserem Chefredakteur Julian Reicheld. Die neue alte Welt des Julian Reichel titelt das Hamburger Magazin und verspricht hintergründiges über uns. Das wie es der Spiegel nennt Rechtsaußenportal News. Sieben Journalisten waren involviert, um eine Lesedauer von 22 Minuten zu produzieren. Der Aufwand ist hier selbst die Botschaft. Man wollte News nicht nur kritisieren, man wollte es zum Fall machen. Was als journalistische
Bestandsaufnahme verkauft wird, ist bei näherer Betrachtung ein ideologisch motiviertes Stück. Doch warum arbeitet sich der Spiegel an Julian Reicheld und News ab? Warum gerade jetzt diese Veröffentlichung? Darüber sprechen wir jetzt bei News Live und wir tun das natürlich mit unserem Chefredakteur Julian Reicheld. Guten Morgen, Julian. Schönen guten Morgen, Julian, wir gehen med Medias Reace. Wie erging es dir bei dieser Lektüre? Also, um ehrlich zu sein, bin ich nicht ganz bis zum Ende gekommen bei dieser
Lektüre. Erstens, weil es quälend langweilig und ideologisch geschrieben ist und zweitens, weil es inzwischen von einer spürbaren, geradezu körperlich wahrnehmbaren Bedeutungslosigkeit ist, was der Spiegel verfasst. In den letzten Wochen und Monaten werden wir beim Fall Colin Ulmin Fernandes ausführlich darüber berichtet, so viele Geschichten, bei denen hinten und vorne nichts stimmt. Aber es ist immer wieder schön, selber Teil davon zu sein, weil es ja auch Einblicke gibt in die Abläufe, in die Wirkungsweise des Spiegel, wie diese
Leute arbeiten, wie fanatisch getrieben diese Leute von ihrer Mission sind. Also, das sind halt wirkliche Glaubenskrieger, Journalisten, die da sich an Zwerg gemacht haben. Und insofern war es äh in gewisser Weise auch spannend, äh mal wieder mit dem guten alten Spiegel zu tun zu haben und diese Methoden hautnah erleben zu können. Das Interessanteste an der Geschichte fand ich, dass natürlich wieder darüber berichtet wird, das News Hass und Hetze blablabla. Das ganze Zeug kennen wir alles zur Genüge inzwischen
und der Spiegel führt auch einen Kronzeugen an für, ich sag jetzt mal die Vorgehensweise von News und äh all das, was sie journalistisch an uns nicht mögen. Äh der Spiegel vergleicht unter anderem mich mit Donald Trump, was zumindest was das ähäh Machtgefülle angeht, natürlich mehr als schmeichelhaft ist. Ähm, dafür möchte ich mich ausdrücklich äh bedanken, auch wenn ich nicht über Flugzeugträger verfüge, aber ich würde tatsächlich sagen, dass wir medial inzwischen so etwas wie der große neue Flugzeugträger
in Deutschland sind. Ähm, aber dem Spiegel gefällt das natürlich nicht und deswegen zitiert der Spiegel ein Mann quasi als Kronzeugen gegen uns. Und ähm ich lese einmal das Zitat vor. Dieses Zitat lautet: “Wenn die Menschen glauben, dass alle Medien lügen, kann sich der Lügner zu Monopolisten der Wahrheit ernennen,” schreibt Exspiegelchefredakteur Klaus Brinkbäumer in seinem Buch. Da sollte man sich ganz kurz dran erinnern, wer war noch mal unser Exspiegelchefredakteur Klaus Bringbeuer? Da war doch was. Ja,
richtig. Klaus Bringbäumer ist der Mann, der die Relziusaus Affäre beim Spiegel zu verantworten hat. Klaus Bringbumer ist der Mann, der all diese Märchengeschichten von Clas Relzius ins Blatt gehoben, durchgewingt, auf den Titel gehoben hat, der Clas Relzius zum erfolgreichsten in Anführungsstrichen Reporter natürlich Märchenerzähler des Landes gemacht hat, der darüber triumphiert hat, dass Clas Geloteus beim Spiegel diverse Preise abgeräumt hat mit seinen freier erfundenen Märchengeschichten und der wird jetzt
vom Spiegel quasi als Kronzeuge dafür verwendet. das News journalistisch nicht sauber arbeitet. Ich glaube, das erklärt sich von selbst. Ja, der Spiegel selbst schildert das Treffen ja wie Volk. Auch da wollen wir mal kurz reingehen. Ich zitiere: “Das Treffen mit dem Spiegel dauert anderthalb Stunden. Er deklariert es als Hintergrundgespräch. Möchte nicht, dass es mitgeschnitten wird und es soll auch nicht daraus zitiert werden. Zwei Tage später wird er doch Zitate freigeben. Zitat: “End!” Ja, wie war das mit diesen
Zitaten, die hier angesprochen werden? Wie war das wirklich? Ja, das zeigt an einem kleinen Beispiel, das ist ja jetzt gar kein dramatisches Beispiel, das fällt den meisten Lesern, so der Spiegel noch welche hat, vermutlich gar nicht auf. Aber tatsächlich geht es da um ein Treffen, mein Treffen mit den Spiegelredakteuren Alexander Alexander Kühn und an Katkatrin Müller bei uns in den Räumen der Newsredaktion. Und diese kleine kurze Passage ist im besten Sinne und quasi als Relozius Gedächtnispassage
komplett frei erfunden. Tatsächlich war es so äh äh, dass dieser ähäh Spiegel Glaubenskrieger Alexander Kühn mich angerufen hat. Ähm ich gesagt habe, was verschafft mir die Ehre? Er gesagt hat, na ihre Prominenz. Dann habe ich gelacht und dann hat er gefragt: “Haben Sie Lust auf ein Hintergrundgespräch?” Meine Antwort war, das Allerletzte, worauf ich in meinem Leben Lust habe, ist ein Hintergrundgespräch mit Ihnen. Aber ich denke trotzdem mal drüber nach, denn man muss ja sagen, für News ist
Marketing wichtig. Für News ist wichtig, dass Menschen von News erfahren, dass Menschen von der Marke News erfahren. Inzwischen glaube ich, wenn normal denkende vernünftige Menschen Hass und Hetze lesen, dann sagen sie: “Oh, klingt erstmal gar nicht schlecht. Vielleicht stehen da Dinge, die wirklich stimmen. Das schaue ich mir mal an.” Also habe ich gesagt, ich denke mal drüber nach. Habe mich dann bei Alexander Kühen zurückgemeldet und gesagt, können Hintergrundgespräch machen. Ich glaube
zwei Tage später rief er an und sagte, er würde gerne noch einen Kollegen mitbringen. Entweder Jonas Scheible, das ist der Fanatiker, der beim Spiegel für die Grünen zuständig ist und einfach auch aussieht wie ein grüner Klischee Propagandaaredakteur. Kann ich jedem nur raten, einfach mal Jonas Scheible zu googeln und das anzugucken. Das ist der, der beim Spiegel für die Lastenfahradpropaganda zuständig ist. Dann gibt es an Katrine Müller, die ist beim Spiegel für die AfD zuständig, auch komplette Fanatikerin und
Überzeugungstäterin. Ich habe also gelacht und dann sagte Kühn, warum lachen Sie denn so? Habe ich gesagt, das tut mir leid, wenn wenn Sie ihre Fanatiker Kollegen und Aktivisten da kann ich einfach nur noch drüber lachen, aber bringen sie einfach mit, wen sie wollen. So, also tauchte der Kühn einige Tage später auf, ist übrigens besonders perfide und das muss ich wirklich sagen, ekelhaft und abstoßend. ähm der Einstieg dieser Spiegelgeschichte, der Einstieg dieser Spiegelgeschichte, so dass es auch wirklich jeder Linksextremist, der
sich noch ein Spiegelabo leisten kann, mitbekommt behandelt, wo bei uns im Haus die Überwachungskameras aufgehängt sind. Das ist der Einstieg der Spiegelgeschichte. Das hat natürlich nur einen Zweck. Jedes Verlagshaus, jedes Bürohaus hat äh Überwachungskameras. Das ist kein besonders erwähnenswerter Fakt. Das soll einfach nur äh äh Fanatiker und Extremisten und Militante warnen und ihnen einen Hinweis geben. Achtung, seid vorsichtig, wenn ihr Farbanschläge macht, wenn ihr vielleicht mit dem Brandsatz kommt, da sind die Kameras und
da sind die Kameras. Absolut ekelhafte Aufklärung, die der Spiegel hier für die militante Antifah betreibt. Also kommen diese beiden Vögel zu uns in die Redaktion. Alexander Kühn und seine Kollegin Ankatrin Müller, die AfD Beauftragte des Spiegel setzen sich zu mir höflichst behandelt Kaffee angeboten, alles in Konferenzraum. An Kathin Müller merkt man schon an äh äh die die den totalen Hass. Ja, also eigentlich empfindet sie das als Zumutung, sich überhaupt in einem Hea mit mir zu befinden und dann sagen die,
also, sie würden das Gespräch gerne mitschneiden. Da habe ich gesagt, Entschuldigung, wir haben einfach ein Hintergrundgespräch vereinbart. Ich möchte nicht, dass das Gespräch mitgeschnitten wird. Sie können sich Notizen machen. Ja, sagt der Kühen, wieso Hintergrundgespräch? Also davon war jetzt aber nicht die Rede. Sag Küh, das ist einfach falsch, was s sagen. Es war ein Hintergrundgespräch fahen. Warum sollte ich ein Interview mit dem Spiegel machen? Ja. Ähm, so da merkte man, also der Küh hat bei sich in der Redaktion
wie das ähm für so Aufschneider Reporter und beim Reloz Spiegel über üblich ist, seine eigene Rolle ein bisschen überverkauft und hat also da ganz offenkundig den Kollegen erzählt, ja, ja, er hat da ein Gespräch Interview on Record mit dem Reicheld klar gemacht, was schlichtwg frei erfunden ist. Äh, die Müller sitzt also neben ihm und fängt an so ein bisschen so innerviert zu sein, auch wie guckt ihn auch an. Er wird ein bisschen fahrig äh sagt: “Ja, aber das war doch ganz anders.” Fliegt
in dem Moment also auf, er muss jetzt also irgendwie aus dieser Nummer rauskommen. Er hat doch seinen Kollegen gesagt, da können wir ein großes Gespräch machen. Jetzt fliegt in dem Moment auf stimmt gar nicht. Er hat er einfach nicht erzählt. Also tut er ganz überrascht, wie was ich dachte wir sprechen hier sag ich. Nein, Herr Kühn, es war ein Hintergrundgespräch vereinbart und dann, weil er diese Legende gegenüber seinen eigenen Kollegen natürlich aufrecht erhalten muss, macht er jetzt da so eine
Räuberpistole drauf. Auf einmal will der Reicheld nicht aufgezeichnet werden, auf einmal besteht er darauf, dass in Hintergrund gespricht. Das ist das, was Alexander Gü einfach angefragt hat bei uns. Das ist das, was vereinbart wird, aber er will natürlich nicht als Lügner jetzt von eigenen Kolleginnen und Kollegen da und deswegen findet sich im Spiegel dann diese ja Räuberpistolen Passage. Einige Tage später wird Reicheld dann doch Zitate freigeben. Ich habe einfach vollkommen höflich, darüber
gibt es auch E-Mail und sogar SMS Verlauf gesagt, na ja, es war ein Hintergrundgespräch, schicken Sie mir was. Dann hat er mir Zitate geschickt. Dann habe ich mich höflich telefonisch zurückgemeldet, gesagt, schauen Sie hier, da fühle ich mich falsch wiedergegeben, da müsste das noch mit vollkommen normaler Prozess, vollkommen auch noch ein sehr großzügiger Prozess, weil wir wissen ja, was bei diesen was bei diesen Fanatikern rauskommt. Ja, also warum sollte man sich da eigentlich überhaupt hineinbegeben? Ich sag Show
Business, ja, Marketing für News ist immer eine schöne Sache, aber er macht halt aus einem vollkommen normalen Prozess ähm diese Räuberpistole, als wäre da irgendetwas irgendetwas komisch gelaufen und der Reicheld will nicht mitgeschnitten werden. Ja, wer möchte schon mitgeschnitten werden vom Spiegel? Das was da gelaufen ist, war halt wie gesagt normalstes journalistisches Vorgehen, aber der Spiegel kann einfach nicht anders als zu lügen. Das muss man sagen. Das ganze beruht einfach auf einer Lüge. Es war genau das, was
vereinbart war. Und auch wenn es eben nur ein kleines Beispiel in äh diesem wirklich gerade zu skorilen Text ist, ist doch so aussagekräftig für diese Redaktion, wo die sich auch intern gegenseitig die ganze Zeit ihre Märchengeschichten erzählen. Kurze Zwischenfrage, bevor wir zum nächsten wichtigen Punkt kommen. Du hast ja gesagt, hier ist eine Menge Abneigung entgegen getreten anstatt journalistischer Neutralität. Hat mir wenigstens ordentlich die Hand gegeben zur Begrüßung. Das das klingt ja
dramatisch. Ja, also es gab einen Handschlag, das muss man schon sagen, aber es war ähm tatsächlich geprägt von einer ganz besonderen Atmosphäre, die mit einem journalistischen Gespräch, wo man ja versucht irgendwie so Formen äh zu waren und ja vielleicht auch interessiert und neugierig äh äh zu sein, gerade gegenüber denjenigen, mit denen man nicht übereinstimmt. Ja, es ist mir durchaus bewusst, dass es politisch zwischen Spiegel und News jetzt einige Unterschiede gibt. Der größte Unterschied zwischen Spiegel und News
ist übrigens, dass wir keine kompletten Reportagen erfinden und keine sogenannten Enthüllungsberichte machen, wie im Fall Colin Fernand ist, indem am Ende kein einziges Wort mehr bestand hat. Das ist schon mal ein gewaltiger Unterschied. Aber was mir tatsächlich aufgefallen ist, ich habe die ähäh Kollegin an Katrine Müller das erste Mal ähm getroffen. Äh einerseits die Hochnäsigkeit, der Hochmut und andererseits äh die Genervtheit davon überhaupt sich anhören zu müssen, dass manche Menschen möglicherweise die Welt
anders sehen, als der kollabierende wirtschaftlich immer rasanter zusammenbrechende Spiegel. Also ähm die ganze Gesprächshaltung war die ganze Zeit von so einem P Geist geprägt. P was immer ich gesagt habe. P Reaktion. Darauf habe ich gesagt, na ja, ähm ich persönlich habe jetzt keine Angst äh vor der AfD. Äh ich fürchte eher, wenn wir weiter so machen, den Extremismus, der in fernerer Zukunft sich nach der AfD in Deutschland ausbreiten könnte, wenn dieses Land in wirtschaftlich noch desolatere Zustände
geht. war die Reaktion darauf. Dann habe ich gesagt, na ja, ich glaube persönlich diese ganzen Märchen, der Algorithmus, der Algorithmus macht Social Media rechts. Elon Musk und die Tech Bros machen Social Media rechts. Ich persönlich glaube das nicht so wirklich, weil alle Menschen, die von diesem Algorithmus erzählen, die ich gefragt habe, hier welcher Algorithmus denn auch Regierungsstellen haben wir bei News ganz offiziell angefragt, haben dann gesagt, na ja, wir haben gar keinen Algorithmus, wir wissen auch nicht,
welcher Algorithm ist. Ja, da gibt es aber Studien zu, sage ich. Ja, wissen Sie, Sie werden verstehen, dass nachdem jetzt seit über einem Jahrzehnt jede autoritäre bis totalitäre Politik mit irgendwelchen Studien, mit Experten und der Wissenschaft gerechtfertigt wurde, dass ich, wenn eine Glaubenskriegerin vom Spiegel sagt, da gibt’s aber Studien zu, dass ich dann einfach meine Zweifel habe und dass ich das kein besonders überzeugendes Argument finde. Und man merkt halt auch bei diesen Leuten, die
sind zu einer spannenden, interessanten Debatte. Ich fand es teilweise bisschen mühsam. Ja, weil die zu eigenen Argumenten, zu eigenen Punkten zu irgendwas überraschend. Man hätte ja früher gedacht, oh, da kommt der Spiegel, da kommt das Blatt von Augstein, da kommt das Blatt von dem äh intellektuell brillanten Journalisten wie Stefan aus. Ja, man hätte ja erwartet, dass da intelligente Menschen kommen. Das Problem ist inzwischen äh bei all diesen Publikationen, auch eben beim Spiegel, die sind intellektuell so
sehr zerfressen von Ideologie, dass sie gar nicht mehr in der Lage sind, irgendein interessantes eigenes Argument zu machen, ein irgendwie herauszufordern, dass man im Gespräch vielleicht denkt, boah, na gut, da hat die Ankatrine Müller aber ein Punkt. Das ist die ganze Geisteshaltung dieser Leute äh im Umgang ähm mit Andersdenkenden. Und insofern freue ich mich immer, wenn solche Pampflete dann erscheinen, weil ich glaube, jeder Mensch, der das liest, sieht da ja sofort mit welchen Fanatikern man es zu
tun hat. Ich habe z.B. in dem Gespräch gesagt, inzwischen nach langer journalistischer Beschäftigung damit glaube ich, dass es tatsächlich so etwas in Deutschland gibt, wie ein wie auch immer man das nennen mag, Tiefenstaat, Schattenstaat eines NGO Komplexes, über den wir heute auch wieder berichtet haben, was Pauline brillant recherchiert hat, der so groß ist, dass die Regierung nicht mal mehr die Zeit hat zu sagen, wer eigentlich alles Geld bekommt, weil so viele Geld bekommt. Das habe ich also
gesagt in diesem Gespräch und im Spiegelartikel, wenn man sich das anschaut, heißt es dann ja, als wäre der Begriff nicht ein Demokratie zersetzender Kampfbegriff. Neulich hat der Spiegel ja ein Interview mit Kubiki gemacht und da hat der Kubiki sinngemäß gesagt, er glaubt jetzt grundsätzlich nicht so wahnsinnig noch das, was Friedrich Merz erzählt. Und da war ja die Antwort der Spiegelredakteure in dem Interview allen Ernstes. Wollen sie etwas sagen? Sie glauben der Regierung nicht. Also jetzt sinngemäß wieder
gegeben wollen sie sagen, sie glauben der Regierung nicht. Das zersetzt doch den Glauben an die Demokratie. Früher hieß es Spiegeltot, Freiheit tot. Heute heißt es Spiegel da, Freiheit tot. Diese Leute sind nicht mehr das Sturmgeschütz der Demokratie. Diese Leute sind das Sturmgeschütz der Regierung gegen alle unliebsamen, gegen alle abweichenden Meinung und das Sturmgeschütz der der Regierung inzwischen geworden. Du hast eben gesagt, ideologisch zerfressen und ähm Alex, du hast äh erwähnt die Frage, haben die den
überhaupt die Hand gegeben? Ja, und da ich im Spiegel eine ganz spannende Passage, wo es um dich Ralf ging und um den CDU Parteitag in Stuttgart und da heißt es in diesem Text als Reiner Haselof den Raum betritt, der langjährige gerade aus dem Amt geschiedene Ministerpräsident von Sachsen Anhalt, tritt Ralf Schuler von News an ihn heran. Die beiden begrüßen sich, klopfen einander kräftig auf die Schulter. Begrüßungsängste gibt es kaum. Man kennt sich schon lange und für mich klingt das so, als würde man eigentlich
empfehlen, dass man lieber Ralf Schuler nicht die Hand gibt vielleicht oder sich hinterher desinfiziert die Hände. Also auf jeden Fall diese allein diese körperliche Nähe, dass man die Begrüßungsformeln einhält, ist doch eigentlich hier schon wie eine ideologische Infektion mit dem politischen Gegner und wird hier schon als ganz gefährlich wahrgenommen. Ich kann ja nichts, ich kann ja nichts dafür. Ich kenne ihn tatsächlich sehr lange und wir kennen uns auch schon aus DDRZiten. Gottes Willen. Ähm, also das ist aber
aber nicht, dass er sich beim Handschlag ansteckt mit dir. Äh, nein, aber das ist natürlich insofern interessant. Ich habe die Szene schon wieder verg ich ich muss zugeben, ich bereite mich eigentlich immer auf die Sendung vor. Ich habe noch nicht ganz geschafft, den Artikel zu lesen, weil Sitzungswoche ist und da sind noch andere Termine. Äh, aber dieser seltsam denunziatorische Impetus, der ist schon interessant, weil es sich seit wirklich ein paar Jahren in Berlin Mitte eingenistet hat, dass man drauf achten
sollte, mit wem man zu sehen ist. Also vor ein paar Jahren war das tatsächlich so, dass mich jemand in der Schlange vom Bundespresseball darauf hinwies, der vor mir stünde der Chefredakteur der Jungen Freiheit, ob ich das denn wüsste. Ich weiß jetzt nicht, was ich daraus hätte ableiten sollen, aber natürlich außerdem ein sehr sympathischer Mann, muss man sagen, den man durchaus hallo sagen kann. Absolut. Und also ganz ganz eigentlich, aber ich glaube auch nicht, dass das als Kompliment gemeint gewesen ist, dass ich
und Haselof sich da getroffen haben. Ähm, also ganz eigentümliche Impetus, der da rumbert. Ich bin oft auf diesen Beitrag gestern angesprochen worden, als ich in in Mitte unterwegs war, auch Reichstag und ähnlichen. Also Journalisten lesen immer gerne über Journalisten. Ich bin aber nicht sicher, ob das die Leute draußen im Lande jetzt wirklich so interessiert. Ich se ich glaub, die Leute draußen im Lande sehen einfach in allererster Linie erst einmal News und wenn sie es noch nicht kennen und der Spiegel sagt das
alles schrecklich, lesen sie das bloß nicht. Dann neigen intelligente Menschen inzwischen dazu zu sagen, boah, das muss ich mir einfach mal angucken. Insofern ist das am Ende einfach äh nichts anderes als Marketing. Und PR, noch einmal ganz kurz zu dem Punkt, den Pauline gerade angesprochen hat, weil ähm Pauline könnte in der Wahrnehmung leben, dieses diese Sorge sich zu infizieren sei jetzt eine Überspitzung. Und da möchte ich Paulina einmal beruhigen, das ist keine Überspitzung. Der Alexander
Kühn hat tatsächlich schon mal vor vielen Jahren ein Portraiten Bild über mich geschrieben und danach dann noch mal so ein Begleitinterview gegeben, wie das war, mich zu begleiten, mit mir zu sprechen und in einem Raum mit mir zu sein. und hat dann hat dann gesagt, er hätte sich abends immer, ich weiß es nicht mehr so ganz genau, die Formulierung, also aufgrund meiner diabolischen Art hätte er sich aufgrund dieses Sogs, des Reicheldsoggs, in den er dann hineingezogen worden wäre, hätte er sich abends immer reinigen
müssen nach den Gesprächen und hätte sich quasi gereinigt, indem er Günther Walraf gelesen hat, das Buch über Bild. Ja. um um bloß nicht zu sehr da hineingesaugt zu werden. Also diese Leute sehen da drin tatsächlich so ja etwas etwas Mystisches und daran erkennt man eben den Glaubenskrieger. Ja, das ist religiös. Das ist richtig religiöser Bahn bei diesen Leuten. Und wenn man diese Spiegelgeschichte liest, dann dann spürt man diesen religiösen Waren auch. Das Lustigste an der Spiegelgeschichte ist, dass sie immer wieder versuchen
durchscheinen zu lassen. Der News ist eigentlich gar nicht so groß und wichtig. Deswegen machen wir jetzt im Spiegel mal sechs Seiten drüber. Und übrigens ist es auch sowas wie Fox News und eine neue Version der Bildzeitung aber gar nicht wichtig. Deswegen haben wir sieben Redakteure drauf angesetzt. Aber daran erkennt man ja auch immer so eine religiöse Fixierung, dass sie uns eigentlich als Phänomen wahnsinnig spannend finden, dass sie völlig fasziniert von uns sind und wir haben ja auch oft solche Interviewanfragen. Also
man muss sagen, die mediale Berichterstattung hat über uns ja auch sehr zugenommen, einfach weil man uns A nicht ignorieren kann, aber weil man B auch der linken Seite einfach eine wahnsinnige Faszination hat für das Phänomen News. Absolut. Ich glaube, dass dieses Milieu inzwischen fasziniert ist von intelligenten Menschen und eigenen Gedanken, weil sie das in ihrem Umfeld einfach nicht mehr haben.
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