Die Lage an den deutschen Tankstellen ist für Millionen von Autofahrern längst zu einer massiven Zerreißprobe geworden. Während die Kosten für Benzin und Diesel in Schwindelerregende Höhen schießen, wächst der Unmut in der Bevölkerung zusehends. Inmitten dieser angespannten Situation hat der AfD-Politiker Kay Gottschalk eine scharfe und schonungslose Analyse der aktuellen Verkehrs- und Steuerpolitik vorgelegt. Seine Ausführungen offenbaren ein System, das nach seiner Auffassung die fleißigen Bürger systematisch benachteiligt und den Staat als Hauptprofiteur der Preiskrise entlarvt. Im Zentrum seiner vehementen Kritik stehen die unzureichende Pendlerpauschale, die massive Steuerbelastung von Kraftstoffen und die kontrovers diskutierte Idee einer Übergewinnsteuer.

Ein zentrales Thema in Gottschalks Rede ist die Entwicklung der Pendlerpauschale im Verhältnis zur stetig steigenden Inflation. Mit Hilfe eines eindrücklichen Diagramms, das die Entwicklung seit 2001 nachzeichnet, veranschaulicht er ein eklatantes Missverhältnis. Während die rote Kurve der Inflation in den letzten zwei Jahrzehnten steil nach oben geklettert ist, verharrt die Entwicklung der Pendlerpauschale nahezu unverändert auf einem erschreckend niedrigen Niveau. Gottschalk erinnert daran, dass es einst die rot-grüne Regierung unter Bundeskanzler Gerhard Schröder war, die diese Pauschale sogar noch reduziert hatte – ein Schritt, den er als großen Fehler bezeichnet. Diese klaffende Lücke zwischen der rasanten Geldentwertung und der stagnierenden steuerlichen Entlastung für Arbeitswege bezeichnet der Politiker unumwunden als “Enteignung von Arbeitnehmern, die pendeln”.
Die Pendlerpauschale, so Gottschalk weiter, erstatte lediglich den einfachen Arbeitsweg und kompensiere die tatsächlichen Kosten und Belastungen (“Schmerzen”) der Arbeitnehmer nur völlig unzureichend. Für ihn ist es ein Skandal, dass der Staat fleißigen Menschen, die täglich zu ihrem Arbeitsplatz pendeln, seit über 20 Jahren diesen dringend benötigten finanziellen Ausgleich verwehrt. Die AfD fordert daher vehement eine deutliche und spürbare Anhebung der Pendlerpauschale für alle Arbeitnehmer, um diese “kalte Enteignung” endlich zu stoppen und die allgemeine Kostenexplosion bei Energie und Lebenshaltung ansatzweise abzufedern.

Doch die Pendlerpauschale ist nur die eine Seite der Medaille. Das wahre Ausmaß der staatlichen Belastung offenbart sich für Gottschalk erst beim genauen Blick auf die Zusammensetzung der Kraftstoffpreise. Anhand aktueller Zahlen für E5-Superbenzin verdeutlicht er, wer an der Zapfsäule wirklich kassiert. Während die reinen Beschaffungskosten lediglich 49 Prozent des Literpreises ausmachen, greift der Staat über verschiedene Steuern massiv zu. Satte 19 Prozent entfallen auf die Mehrwertsteuer, weitere 6 Prozent auf die CO2-Bepreisung und immense 29 Prozent auf die Energiesteuer. Gottschalk prangert dieses “maßlose Abkassieren beim Autofahrer” an und fordert einen radikalen Schnitt.
Die AfD pocht darauf, die umstrittene CO2-Bepreisung komplett abzuschaffen, da sie ohnehin fest im Parteiprogramm verankert sei. Zudem müsse die Energiesteuer drastisch auf ein europäisches Minimum reduziert werden. Ein Vergleich mit dem europäischen Ausland, wie beispielsweise Spanien, wo der Liter Super kürzlich noch bei etwa 1,50 Euro lag, während in Deutschland rund 2,30 Euro fällig wurden, zeige überdeutlich, dass die horrenden Preise vorrangig ein Resultat deutscher Steuerpolitik seien. Würde man diese überzogenen Steuern reduzieren, hätte man laut Gottschalk die Lösung des Problems bereits gefunden. Die viel beschworene “schwarze Null” der vergangenen Jahre unter Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sei somit keine herausragende finanzpolitische Leistung gewesen, sondern habe vielmehr auf der “kalten Enteignung” fleißiger Bürger durch nicht gewährte Steuererleichterungen und heimliche Steuererhöhungen basiert.

Im Kontext der explodierenden Energiepreise lehnt Gottschalk die von Teilen der Regierungskoalition und der SPD (insbesondere von Lars Klingbeil) forcierte Diskussion um eine sogenannte “Übergewinnsteuer” für Mineralölkonzerne kategorisch ab. Er verortet diese Idee in der “Denkfabrik der Linken” und sieht darin einen massiven Angriff auf die Prinzipien der freien und sozialen Marktwirtschaft. Eine solche “sozialistische Übergewinnsteuer” sei nicht das geeignete Instrument, um auf krisenbedingte Knappheiten und hohe Nachfrage zu reagieren. Wenn die Politik über 20 Jahre hinweg Fehlentscheidungen treffe und es in Krisenzeiten zu Engpässen komme, sei dies nicht ursächlich den Unternehmen anzulasten.
Vielmehr kritisiert Gottschalk die institutionelle Schwäche des Bundeskartellamtes und der Justiz. Er bezeichnet diese Kontrollgremien als “zahnlose Tiger”, die aufgrund überbürokratisierter Prozesse und einer zu langsamen Rechtsprechung kaum in der Lage seien, tatsächlichen Missbrauch, wie etwa willkürliche Preiserhöhungen vor den Schulferien, effektiv und zeitnah zu ahnden. Die AfD fordert stattdessen eine Modernisierung des Kartell- und Monopolrechts nach amerikanischem Vorbild, um Institutionen “bissiger” und handlungsfähiger zu machen, anstatt mit neuen Steuern in den Markt einzugreifen. Für Gottschalk liegt das Grundübel der aktuellen Situation nicht bei den Unternehmen, sondern unzweifelhaft bei einem “gierigen Staat, der seine Prioritäten in den letzten 20 Jahren komplett falsch gesetzt hat”. Nur eine radikale steuerliche Entlastung könne den betroffenen Autofahrern und Pendlern jetzt noch helfen.
News
Fassade der Stabilität: Warum das Vertrauen der Deutschen in Politik und Medien massiv bröckelt
Ein Blick auf die aktuellen Schlagzeilen und offiziellen Umfragewerte könnte den Eindruck erwecken, in Deutschland sei im Großen und Ganzen alles unter Kontrolle. Die Zahlen vermitteln Stabilität, die politische Mitte scheint zu halten. Doch hinter dieser glatten Fassade braut sich etwas zusammen, das weit über bloße politische Unzufriedenheit hinausgeht. Es ist ein schleichender, aber spürbarer […]
30.000 Pleiten und ein Kanzler unter Schock: Das politische Erdbeben im Bundestag, das Deutschland für immer verändern könnte
Es war ein Tag mitten im April 2026, der als einer der bemerkenswertesten in die Geschichte des Deutschen Bundestages eingehen dürfte. Was sich dort im hohen Haus abspielte, lässt sich mit den üblichen Vokabeln des politischen Alltags nicht mehr fassen. Es war ein regelrechtes politisches Erdbeben, ein Moment der tiefen Demütigung für die amtierende Regierung […]
Der Putin-Schock und das Spiel der Wahrnehmung: Steht Deutschland vor einem historischen politischen Umbruch?
Es gibt diese seltenen Momente in der Politik, die auf den ersten Blick wie eine gewöhnliche Schlagzeile wirken, sich dann aber innerhalb kürzester Zeit zu einer Dynamik entfalten, die das Potenzial hat, alles zu verändern. Ein solcher Moment scheint gerade die politische Landschaft in Deutschland in Atem zu halten. Es geht um einen einzigen, angeblich […]
Volksaufstand in Ostdeutschland: Wie die Proteste gegen Merz eskalieren und die Medien schweigen
Es brodelt in Ostdeutschland. Die Stimmung in weiten Teilen der Bevölkerung hat einen kritischen Punkt erreicht, der sich in den letzten Tagen in Leipzig und weiten Teilen Sachsens eindrucksvoll Bahn gebrochen hat. Massenproteste erschüttern die Region: Spediteure, Handwerker, Taxiunternehmer und unzählige Bürger aus der Mitte der Gesellschaft ziehen gemeinsam auf die Straße. Ihre Wut richtet […]
Der ungarische Masterplan: Wie Péter Magyar und Viktor Orbán die EU-Eliten vorführen und Europa umkrempeln
Es ist ein politisches Erdbeben, das die Fundamente der Europäischen Union erschüttert und die selbsternannten Eliten in Brüssel, Berlin und Washington fassungslos zurücklässt. Was in den Mainstream-Medien als glorreicher Sieg der Liberalen über den ungarischen „Autokraten“ Viktor Orbán gefeiert wurde, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als einer der genialsten und weitreichendsten strategischen Schachzüge der jüngeren […]
Das Ende der Bundesrepublik, wie wir sie kannten: Zwischen Generalstreik, Eliten-Arroganz und dem unaufhaltsamen politischen Beben
Es ist Sonntagabend in Deutschland, und ein Ende des Ausnahmezustands ist nicht in Sicht. Die Straßen unserer Republik sind verstopft, Autobahnen werden von Lastwagen quer blockiert, und ganz normale Familien stellen ihre Autos mitten auf die Kreuzungen. Aus Lautsprechern dröhnen Parolen, die noch bis in den letzten Winkel des Landes hallen sollen. Die Botschaft der […]
End of content
No more pages to load













