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Stalking: Keiner nahm sie ernst I Der Mord an Shiori Ino T

Stalking: Keiner nahm sie ernst I Der Mord an Shiori Ino  

es war der 6 Januar 1999 als es zu einer  verhängnisvollen Begegnung zweier Menschen kam.   Die 20jährige Shiori Ino war an diesem Mittwoch  mit ihrer Freundin Nanami verabredet. Die jungen   Frauen wollten den Nachmittag in einer großen  Spielhalle verbringen. Das eindrucksvolle Gebäude   mit den bunten blinkenden Reklametafeln  befand sich im Stadtbezirk Okimaku etwa   25 km des Zentrums von Tokyo entfernt.

 Zwischen  Patchinko Glückspielmaschinen Flipperautomaten   und zahlreichen Arcadeautomaten zum Zocken von  Videospielen befanden sich in der Spielhalle auch   einige Purikura Fotokabinen, die sich vor allem  bei den Jungen Japanerinnen größter Beliebtheit   erfreuten. Ob mit der besten Freundin oder gleich  mit der ganzen Klicke, die Mädchen drängten sich   in die Purikura Kabinen und hatten viel Spaß daran  verschiedene Posen und Grimassen auszuprobieren.  

Die entstandenen Bilder wurden dann als kleine  Fotoaufkleber ausgedruckt und untereinander   getauscht. Auch Shiori und ihre Freundin Nanami  wollten an diesem Nachmittag einige lustige und   süße Fotos von sich machen, doch der Purikura  Automat spuckte ihre Geldmünzen immer wieder   aus. Genervt schlug Shiori mit der flachen Hand an  die Seite der Fotokabine.

 “Kann ich euch helfen?”,   hörten sie plötzlich eine Stimme hinter sich.  Shiori drehte sich um und sah in das Gesicht eines   jungen Mannes, der sie mit einem verschmitzten  Lächeln anblickte. Nanami spürte sofort, dass   es zwischen ihrer Freundin und dem Unbekannten  knisterte. Es war wie Liebe auf den ersten Blick,   das sah Nanami in den Augen des Fremden.

 Der  junge Mann war der 26 Jahre alte Kazuhito Komatsu,   der eine Reihe von Bordellen Betrieb, die  er als Massagesalons tarnte. Sein Bruder,   Takeshi Hauptberuflich Feuerwehrmann, war sein  Geschäftspartner, doch all das erzählte er der   Studentin Shiori die im zweiten Jahr japanischer  Literatur studierte natürlich nicht. Kazuhito gab   vor, 23 Jahre alt zu sein und Makoto zu heißen.

  Er sei ein aufstrebender Unternehmer und verdiene   sein Geld mit dem Verkauf von Luxusautos,  Immobilien und Edelmetallen, schwindelte er den   jungen Frauen vor. Kazuhito lud Shiori und ihre  Freundin in eine Karaokebar ein. Die 20-Jährige   und der angebliche Unternehmer kamen sich schnell  näher und als der unterhaltsame Abend langsam   Ausklang gab Shiori dem sympathischen jungen Mann  mit dem gewinnenden Lächeln Ihre Telefonnummer.

 Es   dauerte nicht lange bis Kazuhito und Shiori ihr  erstes Date hatten und es folgten einige weitere   Treffen. Doch mit jeder Verabredung fühlte sich  Shiori unwohler in Kazuhitos Gegenwart. Zunächst   fand sie den jungen Mann wirklich zuvorkommend  und sympathisch. Bei ihren ersten Treffen,   die etwa einmal in der Woche stattfanden, fuhr er  mit ihr in einem seiner zwei teuren Mercedes-Benz   durch die Stadt oder lud sie in edle Restaurants  zum Essen ein.

 Das änderte sich jedoch etwa vier   Wochen später, nachdem die beiden sich in  der Spielhalle kennengelernt hatten. Es war   Anfang Februar 1999 als Kazuhito begann Shiori  mit teuren Geschenken förmlich zu überhäufen.   Darunter Kleider von Gucci, Taschen von Louis  Vuitton und exklusive Schmuckstücke. Alles Dinge,   auf die Shiori keinen Wert legte und die sie  schon gar nicht einfach so geschenkt haben   wollte.

 Regelmäßig machte Kazuhito ausgedehnte  Shoppingtouren mit der jungen Studentin und   drängte sie sich Dinge auszusuchen, die er dann  bezahlte und schnell lepperte sich eine Summe   in etwa um die eine Million Yen zusammen. Für  Kazuhito stellte die Summe finanziell gar keine   Probleme da, immerhin verdienten Takeshi und er  mit dem Betreiben der Bordelle im Monat zwischen   700 000 und einer Million Yen.

 Shiori, die von  dem Bordelle nichts wusste wurde die Situation   mit Kazuhito zunehmend unangenehmer und so  versuchte sie einmal ein Geschenk ihres Schwarmes   auszuschlagen. Das kränkte den 26-Jährigen jedoch  sehr dass er Shiori in aller Öffentlichkeit wüst   beschimpfte. Das war das erste und letzte Mal dass  die junge Frau sich traute eine der übertriebenen   Aufmerksamkeiten von Kazuhito auszuschlagen.

  Eines Tages hatte der 26-Jährige einen so   schweren Autounfall, dass er in einem Krankenhaus  behandelt werden musste. Shiori wollte Kazuhito   einen Krankenhausbesuch abstatten, doch als sie  in sein Zimmer kam, sah sie einige tätowierte,   finster dreinschauende Männer am Bett ihres  Freundes stehen. Shiori glaubte dass die Besucher   der Yakuza, der japanischen Mafia zugehörig waren.

  Ein anderes Mal entdeckte Shiori im Kofferraum von   Kazuhito eine Unmenge an Bargeld, 10 Millionen  Yen, etwa 73 000 €. Spätestens jetzt brach das   Märchen von dem erfolgreichen Unternehmer  zusammen. Shiori war klar dass man solche   Summen nur mit kriminellen Geschäften verdient  konnte und das war nicht das einzige was Shiori   im Auto ihres Freundes entdeckte.

 Zufällig  fiel ihr eines Tages eine Kreditkarte ins Auge,   so erfuhr die Studentin dass Kazuhito ihr  nicht seinen wirklichen Namen gesagt und auch   sein wahres Alter verschleiert hatte. Richtig  unheimlich wurde Kazuhito, der jungen Frau,   als er sie eines Tages zu Hause anrief, obwohl  sie ihm nur ihre Handynummer gegeben hatte und   er ihre Festnetznummer eigentlich gar nicht  hätte rausbekommen können.

 Mitte März 1999,   war Shiori zu Besuch in Kazuhitos Wohnung und  dort kam es zu einer seltsamen und beängstigenden   Situation. Sie bemerkte, dass in einem der  Zimmer eine versteckte Kamera installiert war.   Der 26-Jährige rastete daraufhin komplett aus und  begann mit der geballten Faust immer wieder gegen   eine Wand zu schlagen, dabei schrie er, dass seine  Eltern ihn hintergangen hätten.

 Shiori konnte sich   weder auf die Kamera, noch auf den Wutausbruch von  Kazuhito einen Reim machen. Ihr Wunsch nach einer   Trennung von Kazuhito wurde immer drängender,  aber Shiori befürchtete, dass sie in großer   Gefahr schweben würde, wenn sie mit ihm Schluss  machen würde. Kazuhito hatte ihr anvertraut,   dass er sich auf den ersten Blick in sie verliebt  hatte und für immer mit ihr zusammen bleiben   wolle. Wenn Shiori sich von ihm trennte, würde  er das bestimmt nicht einfach so hinnehmen.

 Doch   nach dem Vorfall in der Wohnung ihres Freundes  nahm die Studentin all ihren Mut zusammen und   teilte Kazuhito mit, dass es ihr am liebsten wäre  wenn sie ihre Beziehung beenden würden. Und wie   Shiori bereits vermutet hatte, wehrte sich der  Bordellbesitzer heftig gegen Ihren Wunsch. Ob sie   denn wirklich glaube, dass sie ihn ohne weiteres  verlassen könnte.

 Für Shiori klang es wie eine   Drohung und so sollte es wohl auch ankommen. In  den folgenden Tagen rief Kazuhito regelmäßig bei   Shiori zu Hause und auf dem Handy an. Er wollte  sich mit ihr treffen. Die Studentin stimmte den   Verabredungen widerwillig zu, aus Angst er könnte  ihr sonst etwas antun. Es war der 24 März 1999   als die junge Frau es schaffte sich jemanden  anzuvertrauen.

 Sie sagte ihrer Freundin Nanami,   dass sie befürchtet, ermordet zu werden.  Wie Nanami auf diese Offenbarung reagiert,   ob sie Shiori riet zur Polizei zu gehen, oder  etwas anderes zu unternehmen, ist nicht bekannt.   Fakt ist aber, dass die 20-Jährige Shiori  am 30 März 1999 ihr Testament verfasste,   indem sie ihrer Familie und Freunden einige  persönliche Worte zukommen ließ.

 Dann traf   sie sich mit Kazuhito und teilte ihm fest  entschlossen mit, dass sie sich endgültig von   ihm trennen wollle. Kazuhito war Wut entbrannt und  begann Shiori massiv zu bedrohen. Er würde ihren   Eltern und ihrem kleinen Bruder etwas Schlimmes  antun oder er könnte Shiori zur Prostitution   zwingen sind nur wenige der etlichen Drohungen mit  denen er probierte die junge Frau einzuschüchtern   und er hatte damit Erfolg.

 Aus Angst vor Kazuhito  gab Shiori nach, doch der Terror fing jetzt erst   richtig an. Der 26-Jährige fand die Telefonnummer  eines Freundes von Shiori heraus. Er rief den   jungen Mann an und befahl ihm sich nicht mehr mit  der Studentin zu treffen. Kazuhito bezahlte einige   seiner Freunde damit Shiori zu beschatteten damit  er immer wusste wo und mit wem sie sich aufhielt   und wie Sie Ihren Tag verbrachte.

 Er setzte die  Studentin die mit ihrem Nerven schon völlig am   Ende war massiv unter druck. er sagte ihr, dass er  sie jagen und bestrafen würde, wenn sie immer noch   überzeugt sei ihn verlassen zu wollen. Sie solle  ihn nicht als gewöhnlichen Mann betrachten. Er   würde einer Frau die ihn verrät, niemals vergeben.

  Er würde diese Frau vernichten auch wenn er dafür   alle seine Verbindungen aktivieren und all sein  Vermögen einsetzen müsse. Kazuhito würde Shiori   aber niemals etwas antun es gebe genug Menschen  auf der Welt die für Geld alles täten. Am 18 Mai   1999 feierte Shiori ihren 21 Geburtstag und  Kazuhito ließ es sich nicht nehmen ihr ein   Geburtstagsgeschenk zukommen zu lassen.

 er kaufte  seiner Freundin eine sündhaft teure Rolex Uhr,   doch Shiori weigerte sich das Geschenk anzunehmen,  was Kazuhito in Rage versetzte. Etwa vier Wochen   später, es war der 14 Juni 1999, traf sich  Shiori in einem belebten Kaffee mit Kazuhito. Die   Studentin war mittlerweile nervlich so am Ende,  dass ihre Wut über das Verhalten ihres Exfreundes,   wie sie ihn bezeichnete, ihre Angst vor seiner  Rache überwog.

 Eindringlich sagte sie ihm, im   Schutze der Öffentlichkeit, dass er sie und ihre  Familie endlich in Ruhe lassen soll. Am Abend des   gleichen Tages gegen 20:30 Uhr klingelt es an der  Haustür von Shioris Familie. Drei Männer standen   davor. Es war Kazuhito mit seinem Bruder Takeshi  und einem Freund. Takeshi und der Freund gaben   vor die Vorgesetzten von Kazuhito zu sein.

 Die  Männer setzten Shiori und ihre Mutter unter Druck,   indem sie ihnen eine Reihe von Lügen auftischten.  So erzählten sie den beiden Frauen, dass   Kazuhito angeblich Geld an seinem Arbeitsplatz  unterschlagen habe, um Shiori die teuren Geschenke   kaufen zu können. Angeblich hafte Shiori deshalb  für die Unterschlagung. Gegen 21 Uhr kam Shioris   Vater Kenji nach Hause.

 Kazuhito angebliche  Arbeitgeber versuchten auch den Familienvater zu   bedrohen. Er ließ sich von den drei Männern aber  nicht einschüchtern und bat ihnen an, dass sie die   Geschenke gleich mitnehmen könnten. Kenji sagte  auch, dass sie alle zusammen zur Polizei gehen   könnten um den Sachverhalt zu klären. Nachdem  die Männer das aber ausdrücklich ablehnten,   komplimentierte der Familienvater die ungebetenen  Gäste aus der Wohnung.

 Nur widerwillig folgten sie   seiner Anweisung. Shiori hatte geistesgegenwärtig  das ganze Gespräch mit Ihrem Handy aufgezeichnet   ihr Vater und vor allem ihre Mutter kioko machten  sich spätestens jetzt auch große Sorgen um ihre   Tochter am nächsten Tag ging mit ihrer Tochter  Shiori zu der Polizeistation in der Stadt ageo   gelegen in der Präfektur saidma dort spielten  sie das aufgezeichnete Gespräch einem jungen   Beamten vor der Polizist zeigte sich empört über  den Vorfall doch er sagte den Frauen auch dass   man da nichts machen könne am selben Tag begann  einen Telefonterror der sich über Monate hinzog  

die Familie bekam täglich etwa 20 Anrufe nie  meldete sich jemand stattdessen herrschte   eisiges Schweigen am anderen Ende der Leitung  an dem Tag als der Telefonterror begann gab   es allerdings einen Anruf als sich am anderen  Ende der Leitung ein junger Mann meldete und   vorgab Tanaka zu heißen er forderte von ihr  dass sie die ganzen teuren Geschenke die sie   von Kazuhito erhalten hatte zurückgeben solle da  der Telefonterror aber nicht nachließ begleiteten   Shioris Eltern ihre Tochter zwei Tage später  erneut zur Polizei doch dort trafen sie auf  

einen Polizeibeamten der keinerlei Verständnis  für die Situation der verzweifelten Studenten   zeigte er sagte der 21-Jährigen auf den Kopf  zu dass sie sich nicht wundern brauche dass ein   verliebter Mann der ihr auch noch teure Geschenke  gemacht hatte sich ärgere wenn Sie einfach mit ihm   Schluss machte und damit begründete der Polizist  auch seine Entscheidung keinerlei Maßnahmen gegen   Kazuhito zu ergreifen er schlug der Familie vor  eine kostenlose Rechtsberatung in Anspruch zu   nehmen das taten Shiori und ihre Eltern dann auch  der Anwalt nahm sich gerade einmal 15 Minuten für  

die junge Frau Zeit ernst nahm er die Sorgen und  Ängste von Shiori und ihren Eltern jedoch nicht   auch der Anwalt warf der Studentin vor dass sie  ja immerhin viele und vor allem teure Geschenke   von ihrem Ex-Freund erhalten habe und es sei  ja logisch dass der junge Mann nun verärgert   sei das würde schon wieder vergehen doch  schon am nächsten Tag rief Kazuhito erneut   bei Shiori an er bedrängte sie und forderte sie  auf die die Beziehung zu ihm wieder aufzunehmen   Shiori entgegnete ihm dass sie das nicht wolle  außerdem sei sie wegen Kazuhitos Nachstellungen  

und Bedrohungen schon bei der Polizei gewesen der  26-Jährige begann voller Hass seine Exfreundin   wüst zu beschimpfen bevor er einfach auflegte  vier Tage später es war der 21 Juni 199 hatte   Shiori die ganzen Geschenke die sie von Kazuhito  erhalten hatte sorgfältig in einer Kiste verpackt   sie schrieb die Adresse ihres Exfreundes darauf  und übergab das Paket einem Kurierdienst Shiori   ahnte dass Kazuhito ausrasten würde wenn das  Paket bei ihm ankam zwar hatte der mysteriöse   Anrufer der sich Tanaka nannte von ihr gefordert  dass sie die Geschenke zurückgeben solle doch  

Shiori wusste auch dass Kazuhito die Zurückgabe  der Sachen als Beleidigung empfinden würde hätte   sie die Geschenke jedoch nicht zurückgegeben  hätte er ebenso ihr Verhalten als Respekt   aufgefasst so oder so er würde unfassbar wütend  auf sie sein Shiori war tief verzweifelt und   fühlte sich vor allem von der Polizei im Stich  gelassen die Angst dass ihr oder ihrer Familie   etwas zustoßen könnte wuchs mit jedem Tag wie  berechtigt ihre Sorgen jedoch wirklich waren   konnte sie nicht ahnen Shioris Familie hatte schon  einige Tage vorher alles in die Wege geleitet um  

eine neue Telefonnummer zu bekommen an jenem Tag  als sie dachten dass zumindest der Telefonterror   nun ein Ende haben würde wurde die Familie in  der Nacht gegen 23 Uhr von lauten Rufen die von   der Straße vor dem Haus kamen aus dem Halbschlaf  gerissen vor der haust der Familie packte Kazuhito   im schlepptau hatte er einen seiner Männer der  für ihn in einem seiner Bordelle arbeitete Shiori   komm raus dröhnte Kazuhito von dem Geschrei  aufgeschreckt lief die junge Studentin mit   ihren Eltern nach draußen bevor Kazuhito wegfahren  konnte fotografierte Shiori in ihrer Hilflosigkeit  

das Nummernschild seines Wagens als Beweis die  Familie ahnte jedoch dass der Terror weitergehen   und dass die Polizei ihn auch jetzt nicht helfen  würde schon einen Tag nachdem Kazuhito das Paket   von Shiori erhalten hatte traf er sich mit seinem  Bruder Takeshi die beiden Männer berieten was als   nächstes zu tun sei stand fest er will seine  Exfreundin mit dem Tod bestrafen der 26-Jährige   bitte Takeshi sich an yoshifumi Kubota zu wenden  der 33-Jährige hatte vor einiger Zeit eines der   zahlreichen als Massagesalons getarnten Bordelle  der beiden Brüder gemanaged Kazuhito und Takashi  

wussten wie skrupellos Kubota war und dass der  junge Mann für Geld alles tun würde auch einen   Menschen ermorden Takeshi bot Kubota für die  Tötung von Shiori 20 Millionen Yen an etwa 146   000 € der 33-Jährige nahm den Auftrag für den Mord  ohne zu zögern an takesi überreichte Kubota ein   Foto von Shiori und sagte ihm wo die junge Frau  mit ihrer Familie wohnte Kubota weite noch zwei   seiner Freunde yushhitaka Ito und Satoshi Kawakami  in den Plan ein und bat die beiden Männer ihm bei   der Umsetzung des auftragsmordes zu helfen sie  heckten einen Plan aus und fuhren nach ago city  

um die Nachbarschaft von Shioris Familie und  den Bahnhof in okigawa von dem aus Shiori   immer zur Uni fuhr auszukundschaften von nun  an beschatteten sie die junge Frau rund um die   Uhr einige Tage hatte das Telefon nicht mehr  geklingelt Shioris Mutter kioko bemerkte dass   die kleine Lampe an dem Anrufbeantworter blinkte  sie drückte auf die abspieltaste und es ertönte   krächzend Kazuhitos Stimme die fragte warum  hast du eine neue Telefonnummer verzweifelt   machte sich kioko auf den Weg zur Polizei und  informierte die Beamten dass Katsuhiko obwohl  

die Familie ihre Telefonnummer geändert hatte  schon wieder angerufen habe doch auch jetzt   nahmen die Polizisten die besorgte Mutter nicht  ernst sie stuften die Frau als leicht hysterisch   ein immerhin hatte nur jemand bei der Familie  angerufen kein Grund um so eine Welle zu machen   denken sich die Polizisten ging kioko wieder nach  Hause es war der 5 Juli 1999 als Katsuhiko seinem   Bruder eine Papiertüte mit 20 Millionen Yen in  bar gab dann fuhr der 26-Jährige nach okinaava   wo er sich die kommenden Wochen aufhielt um sich  ein Alibi zu verschaffen für das was als nächstes

passierte der Terror den Shiori und ihre Familie  ertragen mussten nahm im Laufe der kommenden   vier Monate immer drastischere Dimensionen an  Kubota und seine Männer ließen hunderte von   diffamierenden Flugblättern mit der Fotomontage  von einer nackten Shiori drucken als Shiori am   Morgen aus ihrem Haus trat sah sie dass an den  Telefonmasten und den Häuserwänden Dutzende von   bunten Flugblättern mit einem nackten Körper  und ihrem Gesicht klebten schockiert von dem   Anblick lief die 21-Jährige wieder zurück in  die Wohnung später fuhr die Familie dass auch  

rund 200 Flugblätter in den Briefkasten der  Nachbarn eingeworfen wurden auch an Shioris   Uni und dem Arbeitsplatz ihres Vaters klebten  die Flugblätter um kurz nach 8:30 uh am Morgen   ging kioko aufgebracht zur Polizei um diesen  unfassbar demütigen Vorfall der Polizei zu   melden diesmal schaffte die Mutter es sogar bis  zum Chef der Kriminalpolizei durchzudringen und   mit ihm zu sprechen Toshi Katagiri wimmte die die  verzweifelte Frau ab er habe keine Zeit sofort mit   ihr mitzukommen um den Vorfall zu untersuchen  sie solle bitte nach Hause gehen die Polizei  

würde sich später um das Geschehen kümmern  und tatsächlich kam etwas später am Tag der   Kriminalbeamte chuyoshi Honda mit seinem Kollegen  zum Haus von Shioris Familie sie hörten sich die   Geschichte von den aufgeregten Familienmitgliedern  an und inspizierten die Flugblätter dann baten sie   Mutter und Tochter für eine Vernehmung auf  die Polizeiwache zu kommen zwei Tage später   ging Shiori mit ihrer Mutter für die Vernehmung  zur Polizeistation Honda und sein Vorgesetzter   Katagiri setz sich mit den beiden Frauen zusammen  und ließen sich die ganze Geschichte von Anfang  

bis Ende erzählen verzweifelt B Shiori dass  die Kriminalbeamten Kazuhito verhaften sollten   doch die Männer entgegneten dass sie angeblich  keinerlei handhabe hätten den Frauen drängten sich   nun noch mehr Gedanken auf dass man ihnen einfach  nicht helfen wollte 5 Tage nach dem Gespräch bei   der Polizei tauchen in Tokio Visitenkarten auf  darauf ein Foto von Shiori mit der Überschrift   suche reife Männer und ihre Telefonnummer  auch im Internet tauchte eine Anzeige mit   ähnlichen Inhalt auf shioris Eltern beschlossen  nun einen anderen Weg auszuprobieren gemeinsam mit  

ihrer Tochter gingen sie mal wieder zur Polizei  doch erst beim zweiten Anlauf nahmen die Beamten   eine Anzeige wegen verläugnung entgegen bei der  Aufnahme der Anzeige sagte Shiori dass eigentlich   nur Kazuhito hinter der Aktion stecken könne der  Polizeibeamte notierte allerdings dass die junge   Frau sagte sie wisse nicht wer für die Aktion mit  den Visitenkarten verantwortlich sei das erfuhr   die Familie von Shiori aber erst viel später auch  dass die Polizisten die offizielle Strafanzeige   wie eine einfache Beschwerde behandelten um keine  weiteren Ermittlungen einleiten zu müssen sie  

hofften dass Shiori und Kazuhito die Angelegenheit  selbst klären würden ein Grund dafür dürfte auch   sein dass der Vorgesetze der Polizeibeamten nicht  wollte dass noch mehr Strafanzeigen die nicht   bearbeitet und geklärt werden konnten aufliefen  immerhin gingen die alle zu seinen Ungunsten in   die Statistik ein die Polizei muss bei Beschwerden  nicht ermitteln im Gegensatz dazu wenn ein Bürger   eine Strafanzeige stellt dann sind sie gezwungen  offizielle Ermittlungen einzuleiten zunächst ab  

verließ die ahnungslose Familie das erste  Mal in den ganzen Wochen die Polizeiwache   mit einem guten Gefühl nun so dachten sie würden  die Beamten bestimmt ermitteln und der Albtraum   hätte endlich ein Ende doch leider irrten sich  die Inos gewaltig Shiori rief mehrfach auf der   Polizeiwache an um den Stand der Ermittlungen  zu erfragen doch jedes Mal bekam sie nur Waage   und ausweichende Antworten der Beamten der  jungen Studentin wurde allmählig klar dass   die Polizei trotz ihrer zeige wegen Verleugnung  noch immer nicht den Ernst der Lage begriffen 

hatten und damit sollte sie recht behalten am 23  und 24 August 1999 wurden rund 400 Briefe an die   Arbeitsstelle von Shioris Vater und nochmals rund  400 weitere Briefe an die Tochtergesellschaft des   Unternehmens seines Arbeitgebers geschickt darin  war zu lesen dass Vater kaichi angeblich wegen   einer Spielsucht hochverschuldet sei und seine  Tochter sich von fremden Männern aushalten lasse   alles gemeine Lügen doch die Gerüchte waren jetzt  erstmal in der Welt und die Familie Ino fürchtete  

dass kaijchis Arbeitskollegen diesen Blödsinn  glauben könnten sie bangten um ihr Ansehen   und um das ihrer Tochter wutentbrannt sammelte  Cage alle Briefe ein die an sein Arbeitskollegen   geschickt wurden ihm fiel gleich auf dass der  Text auf hochwertiges teures Papier gedruckt   war der Verfasser hatte nicht das herkömmliche  günstige Kopierpapier verwendet mit einer Tüte   voller Briefe machte sich also Shioris Vater  erneut auf den Weg zur Polizei eindringlich   bat er die Beamten erneut nun endlich etwas gegen  diesen Terror von Kazuhitos zu unternehmen doch  

statt Hilfe zu bekommen stand am 21 September 1999  der Polizeibeamte Honda bei der Familie Ino in der   Wohnung zuvor hatte er von seinem Vorgesetzten  einen auf den Decke bekommen weil er eine   Strafanzeige statt einer Beschwerde von Shiori  entgegen genommen hatte Honda Bart die Familie   natürlich ohne ihnen von den Hintergründen zu  erzählen die Anzeige gegen Kazuhito zurückzunehmen   Shiori könne wenn der Täter gefasst war immer noch  eine offizielle Strafanzeige stellen eine glatte   Lüge die japanische Strafprozessordnung sieht vor  dass eine Person die eine Anzeige zurückgezogen  

hat das gleiche Delikt nicht noch einmal anzeigen  kann Shiori und ihre Eltern lehnten den Vorschlag   von Honda vehement ab dass die Polizisten ihre  ganz eigene Lösung für das Problem fanden erfuhren   die Inos erst viel später mitten in der Nacht  auf den 16 Oktober 1999 wurde Familie Ino von   lautdröhnender Musik aus dem Schlaf gerissen  vor ihrem Haus parkten zwei Autos in beiden   Fahrzeugen war das Radio bis zum Anschlag  aufgedreht die Familie fühlte sich bedroht   Kyoko machte Beweisfotos von den Autos und den  Notruf doch auch dieser Vorfall verlief im Sand  

die Polizei fand angeblich keine Verantwortlichen  für die nächtliche Ruhestörung und dann kam der   26 Oktober 1999 gegen 9 Uhr am Morgen parkte  Yoshitaka Ito sein Auto unauffällig in Shioris   Nachbarschaft von seinem Standort aus hatte er die  Haustür der Familie im Blick und konnte die Inos   in aller Ruhe beschatten gegen 12:4 uh erhielt  yushhifuma Kubota der mit Satoshi Kawakami im Auto   in der Nähe des Bahnhofes okegava wartete einen  Anruf von Ito Shiori habe das Haus ihrer Familie   jetzt verlassen und sei mit ihrem Fahrrad auf dem  Weg zum Bahnhof Kawakami startete den Motor und  

fuhr zum Bahnhof okegawa hier setzte er Kubota  ab der 33-Jährige inspizierte die Umgebung und   schaute sich die vorbeilaufenden Passanten  genau an gegen 12:53 erblickte er dann die   junge Studentin Shiori wie sie schnellen  Schrittes Richtung Bahnhofshalle lief   als sie an ihm vorbeigeeilt war nahm Kubota die  Verfolgung auf er holte die 21-Jährige ein Griff   in seine Jackentasche und zog ein Messer hervor  dann stach er ihr von hinten unvermittelt in   die rechte Flanke Shiori drehte sich noch um sah  dem unbekannten Mann ins Gesicht bevor er ihr das  

blutverschmierte Messer in die linke Brust Star  Shiori sackte schwer verletzt in sich zusammen   einige Passanten eilten der jungen Frau zur Hilfe  und riefen einen Krankenwagen Kubota nutzte den   Tumult um sich aus dem Staub zu machen Ito rief  Takeshi an und sagte ihm dass Kubota den Auftrag   erfolgreich beendet habe shiori ino wurde in  einen nahgelegenes Krankenhaus gebracht doch   für die junge Frau kam jede Hilfe zu spät in der  Notfallaufnahme verstarb die 21-Jährige wegen des   massiven Blutverlustes durch die Stichverletzungen  die ihr Mörder ihr zugefügt hatte am Abend des  

gleichen Tages trafen sich Kubota Kawakami und Ito  mit takesi in einer Karaoke Bar die vier Männer   zogen sich in einen privaten Raum zurück takesi  trug die Papiertüte mit den 20 Millionen Yen bei   sich die ihm sein Bruder vor seinem abtauchen  gegeben hatte der 33-Jährige teilte das Geld   unter den Männern auf Kubota der den Mord begangen  hatte gab er 10 Millionen Yen seine beiden Helfer   erhielten jeweils 4 Millionen Yen die übrige 2  Millionen Yen hatte Takashi zur Finanzierung der   Hetzkampagne gegen Shiori ausgegeben Takashi wies  die Männer an dass sie die Autos die sie während  

der Beschattung und des Mordes nutzten über einen  Gebrauchtwagenhandel veräußern sollten nach der   Ermordung von Shiori wurde der Polizei klar dass  sie mit ihrer Untätigkeit einen folgeschweren   Fehler begangen hatten ein Freund von Shiori  fasste es später mit den Worten Shiori wurde von   katsuito und der Polizei getötet zusammen auch bei  den Ermittlungen zum Mord an der jungen Studentin   tat sich die Kriminalpolizei nicht besonders  hervor ganz im Gegenteil sie verbreiteten sogar   das Gerücht dass es sich bei Shiori ino um eine  promiskuitive Frau gehandelt habe die gerne teure  

Markenartikel Besa und sich von ihren Männern  aushalten ließ die Polizisten wollten mit ihren   bewusst falschen Behauptungen der Öffentlichkeit  suggerieren selbst auch Schuld an ihrem Tod trage   und die Presse sprang sofort auf diese falschen  Behauptungen an und veröffentlichte zahlreiche   falsch recherchierte Artikel mit defamierenden  Überschriften für die Eltern und Shioris kleinen   Bruder ihre Angehörigen und Freunde war dieses  unglaubliche Vorgehen der Behörden um ihre Fehler   zu vertuschen unsagbar schmerzhaft letztlich  war es also nicht die Polizei sondern der  

engagierte Reporter Kyoshi shimitsu der sich  mit den Geschehnissen vor der Ermordung von   Shiori befasste Hintergründe recherchierte und zum  Schluss sogar selbst ermittelte er veröffentlichte   einen detaillierten Bericht über den langen  Leidensweg Shioris vom Stalking bis hin zu ihrer   Ermordung in seinem Artikel war auch ein Foto von  Kazuhito abgedruckt der Reporter Truck maßgeblich   dazu bei dass Shioris Mörder Kubota am 19 Dezember  1999 wegen mordverdachtes festgenommen wurde nur   einen Tag später konnten auch seine Komplizen  Takeshi Ito und Kawakami verhaftet werden von  

dem Stalker und Auftraggeber Kazuhito fehlte  aber jede Spur gegen ihn wurde ein Haftbefehl   ausgestellt am 16 Januar 2000 wurden acht weitere  Personen verhaftet weil sie bei der Belästigung   von Shiori und ihrer Familie geholfen hatten  und letztendlich war es der Reporter shimitsu   der den gesuchten Kazuhito in der rund 1200 km  von Tokio entfernten Stadt saporo auf Japans   zweitgrößter Insel Hokaido ausfindig machte doch  noch bevor die Behörden den Haftbefehl gegen den   26-Jährigen verstecken konnten verschwand der  junge Mann spurlos am 27 januar 2000 wurde dann  

die Leiche von Kazuhito in einem See in der Stadt  teshikaga auf der Insel Hokaido gefunden nach den   Ermittlungen der Polizei bestätigten Sie dass  es sich bei dem Tod des jungen Mannes um einen   Suizid handelte in seinem Hotel Gepäck fanden  sie einen Abschiedsbrief aus dem hervorging   dass er schon kurz nachdem er den Mord an Shiori  in Auftrag gegeben hatte seinen Freitod plante   Shioris Mörder Kubota wurde zu 18 Jahren Gefängnis  verurteilt seine Helfer kwakami und Ito müssen für   jeweils 15 Jahre in Haft katsohitus Bruder Takeshi  wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt  

zwar legte er Berufung gegen die Entscheidung  ein doch der Oberste Gerichtshof bestätigte   das ursprüngliche Urteil auch das Versagen der  Polizei wurde juristisch und arbeitsrechtlich   aufgearbeitet drei Polizisten unter ihnen Katagiri  und Honda wurden aus dem Polizeidienst entlassen   einige Quellen gaben an dass die Männer auch zu  Gefängnisstrafen von bis zu anderthalb Jahren   verurteilt wurden wobei die Strafen jeweils  zur Bewährung ausgesetzt worden sein interne   Ermittlungen ergaben dass die Polizei schriftliche  Beweise gefälscht hatte indem sie die Strafanzeige  

die Shiori stellte in eine geringfügigere  Beschwerde umwandelten auch wurden diverse   Aufzeichnungen und sogar Aussagen von Beteiligten  kurzerhand umgeschrieben die Männer hatten die   Hoffnung dass sie so das Unterlassen weiterer  Ermittlungen im Nachhinein glaubhaft begründen   könnten auch weitere Beamte unter ihnen der Leiter  der AGO Polizeiwache wurden für ihr fahrlässiges   Verhalten bestraft sie erhielten Verwarnungen und  Gehaltskürzungen von 5 bis 10% für eine Dauer von   1 bis vier Monaten kaichi und Kyoko Ino verklagten  die Polizei auf Schadenersatz ein Bezirksgericht  

gab der Klage der Eltern statt bestritt jedoch  dass die Nachlässigkeit der Beamten unmittelbar zu   der Ermordung von Shiori geführt habe Familie Ino  legte Zar Berufung gegen die Entscheidung ein der   Oberste Gerichtshof bestätigte das ursprüngliche  Urteil jedoch die Ermordung von Shiori führte dazu   dass im November 2000 das anti-stalking Gesetz  erlassen wurde jetzt können die Behörden schon bei   Delikten wo das Opfer mit stillen Telefonanrufen  terrorisiert oder mit Textnachricht und Briefen  

belästigt wird frühzeitig gegen den Stalker  Vorgehen das Gesetz wurde im Laufe der Jahre immer   wieder angepasst und se Menschen die Opfer von  Stalking werden besser schützen damit sich so eine   tragische Geschichte wie die von Shiori Ino nicht  noch einmal wiederholt bleibt also zu hoffen dass   die Polizei ihren neuen Handlungsspielraum mit  dem anti-stalking Gesetz auch wirklich ausschöpft   Shioris Eltern leiden seit der Ermordung ihrer  Tochter jeden Tag unter dem schmerzhaften Verlust   und hatten das Gefühl in der Hölle zu leben Wut  Hass und Traurigkeit bestimmten den Alltag von  

Kyoko und Kioko kioko trägt jeden Tag die noch  blutbefleckte Uhr von Shiori die sie am Tag ihrer   Ermordung anhatte und das war es mit dem Fall  und ayayay was ist hier geschehen wie tragisch   ist diese Geschichte die mit Liebe begonnen hat  und dem Tod geendet hatte ich muss sagen ich bin   jetzt gerade echt wieder etwas sprachlos ja auch  wenn ich das and natürlich schon kannte aber ganz   ehrlich ist schon wirklich heftig was passiert ist  Shiori ino war eine junge Studentin der die Liebe   ohne dass sie es geahnt hatte einfach so vor die  Füße fiel kann man ja sagen und was wirklich schön  

hätte enden können ja endete letztendlich mit  ihrem Tod ich muss auch sagen dass ich gar nicht   weiß wie ich so richtig auf diesen Fall bzw das  Ende des Falls eingehen soll denn jetzt mal ganz   ehrlich das was da mit chiori passiert ist und  vor allem in welcher Dimension wirkt so surreal   teilweise ja wie aus einem Film oder so aus einer  Serie wieu oder so und ich denke ihr wisst was ich   meine da wird jband von einem liebeskranken Typen  beauftragt eine junge Studentin umzubringen weil   sie ihm ihre Liebe verweigert und seine Geschenke  nicht haben will und ja überlegt mal wie viele  

Menschen schlussendlich da auch dann involviert  waren denn der Täter hat ja nicht allein gehandelt   da gab es ja eben auch zwei Auftraggeber und die  zwei Komplizen die die Gegend ausgekundschaftet   haben und so weiter und das wirklich schon  mindblowing kann man sagen okay ich möchte   aber natürlich nicht den wesentlichen Kern dieses  Falls auuser Acht lassen und zwar das Stalking die   Telefonanrufe das plötzliche Auftauchen mitten in  der Nacht diese Flyeraktion und auch die Sache mit   den Briefen Aktionen mit einem Ausmaß mit dem  und ihre Familie sicher nie gerechnet hätten  

und dann on top das Verhalten der Polizei die  hat weggesehen und nicht einmal versucht choris   Anzeigen ernst zu nehmen und ich weiß ehrlich  gesagt nicht ob man hier von Überforderung mit   der Tat sprechen kann wobei man leider auch  nicht vergessen darf dass sich der Feier in   den 90er Jahren abgespielt hat und nicht nur in  Japan das Thema Stalking ja irgendwie gar nicht   stattgefunden hat also für das Gesetz solche  Aussagen wie du bist doch selbst schuld wenn du   die Geschenke annimmst oder der wird schon  bald eine neue Freundin haben waren damals  

sicherlich wirklich gängige Gedanken wenn es  ums Thema Stalking ging wobei was heißt damals   ganz ehrlich dann so reagieren Menschen teilweise  noch heute auf dieses Thema doch wieso ist das so   wieso wird das Thema Stalking trotz dessen dass es  bezüglich heute Gesetze gibt die Stalking wirklich   hart bestrafen noch immer irgendwie nicht so  wirklich ernst genommen wird und was ist Stalking   eigentlich hierzu sagt das Stalking prevention  awareness and resource center kurz Spark folgendes   stalking ist ein Verhaltensmuster das sich  gegen eine bestimmte Person richtet und eine  

vernünftige Person dazu veranlassen würde um ihre  Sicherheit oder die Sicherheit anderer zu fürchten   oder unter erheblichen emotionalem Leid zu leben  außerdem führt Spark auf dass schätzungsweise 13,5   Millionen Menschen allein in den Vereinigten  Staaten innerhalb eines Jahres gestalkt werden   oder wurden fast eine von drei Frauen und einer  von sechs Männern in ihrem Leben schon mal Opfer   von Stalking geworden sind mehr als die Hälfte  aller Stalking Opfer gab an vor dem Alter von 25   Jahren gestalkt worden zu sein und eins von vier  Opfern wurde vor dem Alter von 18 Jahren belästigt  

die überwiegende Mehrheit der Stalking Opfer wird  von einer Ihnen bekannten Person gestalkt 69% der   weiblichen und 80 der männlichen Stalking Opfer  wurden mit körperlichem Schaden bedroht und auch   hält die Organisation diverse Taktiken fest  wie Opfer von Stalking belästigt und bedroht   wurden bzw werden Spark sagt Stalker wenden viele  Taktiken an um zu stocken besonders fallen dann   diese Aktionen auf un erwünschte Telefonanrufe  Annäherung an das Opfer oder auftauchen an Orten   wenn das Opfer dies nicht wünscht bzw erwartet  verfolgen und beob achten des Opfers Senden von  

unerwünschten Texten Fotos E-Mails und Nachrichten  über soziale Medien Versenden von unerwünschten   Geschenken Einsatz von Technologie zur  Überwachung Verfolgung und oder zum   Ausspionieren die Statistiken dahingehend besagen  dass fast die Hälfte der Stalkingopfer mindestens   einen unerwünschten Kontakt pro Woche erfahren und  11% der Stalkingopfer seit 5 Jahren oder länger   belästigt werden und auch geht Spark auf die aus  Wirkung von Stalking auf die Opfer ein und die   Statistiken hierzu sind sehr sehr erschreckend  und machen einen wirklich wütend so heißt es  

dass 46% der Stalking Opfer Angst davor haben  nicht zu wissen was als nächstes passiert 29%   der Stalking Opfer befürchten dass das Stalking  nie wieder aufhört und ganz ehrlich lebt man mit   diesem Gedanken dass das was gerade passiert nie  enden wird also ihr nie Ruhe habt ihr nie irgendwo   hingehen könnt wo nicht vielleicht euer Stalker  oder eure Stalkerin auftaucht eins von A Stalking   Opfern verliert Zeit am Arbeitsplatz infolge  der Viktimisierung eins von sieben Stalking   Opfern zieht aufgrund ihrer Viktimisierung um  Stalking Opfer leiden häufiger unter Depressionen  

Angstzuständen Schlaflosigkeit und so zahnphobien  im Vergleich zu anderen Menschen und damit komme   ich aber noch nicht zum Schluss denn Spark geht  auch auf typische Verhaltensmuster von Stalking   ein so kann man statistisch belegen dass zwei von  drei Stalkern ihren Opfern mindestens einmal pro   Woche auflauern viele sogar täglich 78% der  Stocker wenden mehr als eine Stalking Taktik   an und in ein von fünf Fällen werden Waffen  eingesetzt um das Opfer zu verletzen oder zu   bedrohen fast einer von drei Stalkern hat vorher  schon einmal gestalkt Stalker die in Teampartner  

belästigen sind am Esten in der Lage ihre Opfer  anzusprechen zu bedrohen und zu verletzen okay   ganz schön hart oder also mal diese Fakten auch  zu hören oder diese Statistiken und wer sich jetzt   denkt gut das sind aber irgendwo Statistiken aus  den USA oder so nein hier in Deutschland ist das   Thema storking mindestens genauso akut genauso  wichtig und die Statistiken aus den USA lassen   sich auch gut nach Deutschland oder Österreich in  die Schweiz oder sonst wo hin übertragen laut der   aktuellsten polizeista wurden im Jahr 2021 über  20.000 Fälle von Stalking gemeldet und zur Anzeige  

gebracht also hier in Deutschland wobei sehr sehr  sehr sicher davon ausgegangen werden kann dass   die Dunkelziffer um einiges höher ist zum Thema  Stalking heißt es dann von der polizeiberatung der   Bund und Länder folgendes Stalking bezeichnet  wiederholtes wiedderrechtliches verfolgen   nachstellen penetrantes belästigen bedrohen und  terrorisieren einer Person gegen deren Willen bis   zur körperlichen und psychischen Gewalt in  der Regel handelt es sich beim Stalking nicht   um eine klar abzugrenzende Einzeltat es setzt  sich vielmehr aus einer Reihe von Tathandlungen  

über einen längeren Zeitraum zusammen  die aus strafbaren Handlungen wie übler   Nachrede verleubnung Sachbeschädigung Nötigung  Körperverletzung sowie Nachstellung bestehen   können viele Sachverhalte aus dem Bereich Stalking  entwickeln sich aus Beziehungen bzw exbeziehungen   häufige Motive sind das Ausüben von macht Dominanz  und Kontrolle sowie das übersteigerte Bedürfnis   von der oder von dem Betroffenen wahrgenommen  zu werden Kontakt zu diesem aufzunehmen oder zu   halten einige stalkende leiden unter psychischen  Erkrankungen oder Persönlichkeitsstörungen und  

weiter heißt es und ich weiß nicht ob ich diese  Aussage nicht etwas kritisch finde ich bin mal   gespannt wie ihr das seht also schreibt mir  gerne schreibt gerne unter die Kommentare   weiß ich nicht guckt mal was auch die anderen  meinen ich tue mich ein bisschen schwer mit   diesem Absatz ich zitiere aber viele Betroffene  von Stalking möchten gar nicht dass der Stalker   oder die Stalkerin strafrechtlich verfolgt wird  insbesondere wenn es sich um ihren Expartner oder   ihre Ex-Partnerin handelt sie möchten einfach nur  dass es endlich aufhört dazu kann zunächst der Rat  

einer Fachberatungsstelle für Stalking Betroffene  gesucht werden um gemeinsam das eigene Verhalten   anzupassen und die eigenen Schritte zu planen ja  ich weiß nicht ich meine ich kann mir vorstellen   dass diese Beratung in Zusammenhang mit fachlich  ausgebildeten Menschen zusammengefasst wurde   aber irgendwie und da kann ich mir wirklich nicht  helfen bekomme ich bei diesem Abschnitt auf jeden   Fall irgend so ein bisschen opferblaming Vibes  weil wieso muss sich das Opfer darüber Gedanken   machen ihr oder sein Verhalten anzupassen um nicht  mehr gestalkt zu werden versteht ihr was ich meine  

aber vielleicht bin ich auch voll auf dem falschen  Weg ich weiß nicht na ja letztendlich möchte ich   aber auch eher auf den Punkt hinaus das Stalking  Opfer auch wenn es vielleicht nicht so scheint per   Gesetz das Recht darauf haben nicht belästigt  verfolgt oder Schlimmeres zu werden und genau   dafür sorgt der Paragraph 238 Strafgesetzbuch  der sogenannte nachstellungsparagraph und nach   diesem heißt es dass der Tatbestand des stings in  paragraph 238 scgb geregelt ist und nach diesem   Paragraphen heißt es dass Tätern die einer anderen  Person in einer Weise unbefugt nachstellen eine  

Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren oder eine  Geldstrafe drohen das Gesetz nennt konkret   fünf strafbare Handlungen wie beispielsweise das  beharliche Aufsuchen räumlicher Nähe der Person   oder den beharlichen Versuch unter Verwendung von  telekommunikationsmitteln Kontakt zu dieser Person   herzustellen zum 1 Oktober 2021 wurde dieser  Paragraph dann auch noch einmal verschärft um   Opfern einen besseren Schutz bieten zu können und  Täter schneller in die Verantwortung zu ziehen vor   allem in punctto Cyber Stalking Stalking im  Internet war zwar auch schon vorher strafbar  

allerdings wurde das Problemfeld cyberstalking in  der Vergangenheit immer größer der Paragraph 238   Absatz 1 Nummer 1 bis 8 wurde um spezifische  Vorgehensweisen des cyberstalkings erweitert   und seit der Verschärfung des Gesetzes muss  auch keine schwer wiegende Beeinträchtigung   der Lebensgestaltung des Opfers z.

B mehr vorliegen  das war ja immer nur dann der Fall wenn das Opfer   zu einem Verhalten veranlasst wurde dass es ohne  Zutun des Täters nicht gezeigt hätte und das so   gravierenden ernstzunehmenden Folgen führt wie  beispielsweise der Wechsel der Wohnung oder des   Arbeitsplatzes seit dem 1 Oktober reicht es nun  dass wenn die Nachstellung das Leben des Opfers   nicht unerheblich beeinträchtigt davon sind  beispielsweise Fälle erfasst in denen das Opfer   aufgrund einer länger andauernden Vielzahl von  unerwünschten Anrufen z.

B oder aufgrund einzelner   bedrohlicher Anrufe des Täters die Telefonnummer  wechseln musste ja und interessant ist hier auch   noch mal Absatz 3 des Paragraphen denn dieser  besagt verursacht der Täter durch die Tat den   Tod des Opfers eines Angehörigen des Opfers oder  einer anderen dem Opfer nahstehenden Person so   ist die Strafe Freiheitsstrafe von einem bis zu  10 Jahren mir war es deshalb wichtig hier ein   bisschen genauer auf die Statistiken und Fakten  zum Thema stocking einzugehen weil ich denke dass   es mehr als wichtig ist dieses Thema ernst zu  nehmen ich selbst habe schon im Freundeskreis  

Fälle von Stalking miterlebt und auch was dies  mit den Opfern gemacht hat und deshalb möchte   ich an dieser Stelle unbedingt darauf hinweisen  dass wenn du von Stalking betroffen bist oder   eine dir bekannte Person zeige den Täter oder  die Täterin bei der Polizei an denn du hast das   Recht dazu nicht gestockt und belästigt zu werden  suche die Hilfe bei einer von vielen Hilfestellen   und Organisationen in deiner Nähe und schäme  dich nicht für das was dir gerade wieder fährt   du bist nicht alleine wirklich nicht in meiner  folgenbeschreibung findest du oder findet ihr  

Telefonnummern und direkte Links zu diversen  Hilfsorganisationen die euch mit ausgebildetem   Fachpersonal 247 zur Seite stehen okay alright  und damit verabschiede ich mich jetzt von euch   mit einem sehr bescheidenen Wunsch denn wenn euch  mein Podcast gefällt dann seid doch bitte so lieb   und schreibt eine liebe Bewertung drückt den fünf  Stern Knopf den like knnopf den herzknopf und   unterstützt mich und wahre Verbrechen das wäre  super lieb von Euch und wirklich wirklich eine   sehr große Unterstützung besucht mich außerdem auf  meinem Instagram Profil dieses findet ihr unter

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Disclaimer: This story is fictional and created for entertainment purposes only. Any names, characters, places, or events are fictitious or used fictitiously. No real person or organization is intended to be portrayed.

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