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Sein altes Pferd weigerte sich weiterzugehen – Dann rettete es einem Jungen das Leben – Part 2

 Die Glocke schlug an. Ein einziger tiefer, heller Ton, der durch den Stall rollte und aus der Stalltür hinaus über das dunkelnde Tal. Genau derselbe Ton wie an jenem Morgen, als der Sturm gerade vorbei war und ich nicht wusste, was auf mich wartete. Damals war es ein Ruf zur Arbeit gewesen. Jetzt klang er anders. Er klang wie ein Dank und wie ein Anfang.

 Mein Großvater hat in sein Notizbuch geschrieben, der Berg arbeitet. Ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, was er meinte. Der Berg arbeitet, das heißt, er ist nicht tot. Er atmet, er verschiebt sich, er spricht. Man muss nur leise genug sein, um ihn zu hören. Und ich habe gelernt, dass es oft nicht die Lauten sind, die ihn hören, nicht die Männer mit den großen Maschinen und den klugen Plänen, sondern die, die schweigen, die Tiere, die stehen bleiben, wenn wir weiter wollen.

 Neulich fragte mich Jonas, ob ich glaube, dass Berta es gewusst hat damals an dem Morgen nach dem Sturm. Ich habe lange überlegt. Ich glaube, sagte ich, sie hat es mir gesagt. Ich habe nur zu lange gebraucht, um zuzuhören. Und heute Abend, wenn die Sonne über dem Hang steht, werde ich wieder mit Annie auf die Weide gehen.

 Die Glocke wird Leuten ganz leise bei jedem ihrer kleinen unsicheren Schritte. Halt an, wenn dein Pferd stehen bleibt. Es weiß mehr als du. M.

 

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Disclaimer: This story is fictional and created for entertainment purposes only. Any names, characters, places, or events are fictitious or used fictitiously. No real person or organization is intended to be portrayed.

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