Bei ANRUF MORD ! Die Lügen eines „perfekten EHEMANNES“ Was geschah im Haus der Familie Clayton ? T
Bei ANRUF MORD ! Die Lügen eines „perfekten EHEMANNES“ Was geschah im Haus der Familie Clayton ?

Hallo meine Lieben und willkommen zu diesem neuen Video. Ja, heute geht’s hier auf meinem Kanal schon wieder weiter mit True Crime und damit auch mit einem neuen Fall, den ich mir ausgesucht habe und über den ich euch gerne berichten möchte. Es ist eine neblige und regnerische Nacht, als der 37 Jahre alte Familienvater Thomas Clayton am 29.
September 2015 um kurz vor :30 Uhr morgens von einem Pokerspiel mit Freunden zurück nach Hause kommt. Doch als er jetzt sein Haus an der Gin Road in der kleinen Stadt Cayon betritt, sieht er sich einer unvorstellbar grausamen Situation gegenüber. Denn seine Ehefrau Kelly, mit der Tom jetzt seit nun mehr fast 10 Jahren verheiratet ist, liegt in der Küche auf dem Fußboden.
Kelly ist offenbar schwerst verletzt. Sie blutet stark, bewegt sich nicht mehr und Tom stellt fest, dass sie auch nicht mehr atmet. und als kurze Zeit später mehrere Polizeistreifen die Feuerwehr und auch der Notarzt in der Küche der Clayons ankommt, wird das ganze Ausmaß dessen, was ich hier eigentlich abgespielt haben, muss überhaupt erst richtig klar.
Was ist hier passiert? Wer kam nachts, als Kelly alleine zu Hause war, zu ihr und hat ihr das angetan? Handelt es sich möglicherweise um einen Einbruch, der schiefging? Oder hatte Kelly ein Geheimnis, von dem niemand etwas wusste und jemand wollte sich an ihr rächen? Die Polizei beginnt noch in derselben Nacht mit intensiven Ermittlungen, um auf all diese und viele, viele weitere Fragen im Zusammenhang mit diesem Fall Antworten zu bekommen.
Doch schnell wird klar, dass diejenigen, die Kelly Clayton Gerechtigkeit verschaffen wollen, auf Hilfe angewiesen sind, unter anderem auch auf die Hilfe eines kleinen Kindes. Doch bevor wir uns jetzt anschauen werden, was genau wir eigentlich wissen über das, was in der Nacht von 28. auf 29.
September 2015 im Haus der Familie Clayon passiert ist, müssen wir erst einmal darüber sprechen, wer Kelly Clayton eigentlich war, was sie für ein Leben geführt hat im Herbst 2015 gemeinsam mit ihrem Ehemann Thomas und wer möglicherweise einen Grund gehabt haben könnte, sie töten zu wollen. Kelly Elizabeth Stage kommt am 1. August 1980 in Elma, einer Stadt 3 Stunden westlich von New York zur Welt.
Während ihr Vater Howard als langjähriger verdienstvoller Feuerwehrkaptain der Stadt täglich seinen Dienst verrichtet, kümmert sich Kelly Mutter Liz zu Hause um sie, ihren Bruder Lenny und ihre ältere Schwester Kimberly. Kelie besucht zunächst die Elma Free High School, wo sie den Cheerleadern beitritt und leidenschaftlich gern Softball spielt.
Und nach ihrem Abschluss nimmt sie dann ihr Studium an der State University of New York in Onota auf. Und auch dort ist Kelly genau wie durch ihre ganze Schulzeit hindurch sehr erfolgreich. Immer wieder wurde sie als Musterschülerin bezeichnet, die ihr Pädagogikstudium am Suni College im Herbst 1998 jetzt auch mit Auszeichnung abschließt.
Temperamentvoll, mutig, ehrlich, lebensfroh, offen und vor allen Dingen unverstellt. Das sind nur einige der Worte, mit denen Kelly später von den Menschen, die ihr nahe gestanden haben, beschrieben worden ist. Vor allen Dingen aber war sie wohl ein absoluter Freigeist, der immer seinem Herzen gefolgt ist und der manchmal auch ganz spontan Dinge getan hat, die man vorher einfach nicht erwartet hätte.
Nach ihrem erstklassigen Collegeabschluss in New York z.B. Als Kelly beruflich alle Wege offen gestanden haben, fängt sie nicht etwa wie ursprünglich geplant nach ihrem Pädagogikstudium an als Lehrerin zu arbeiten. Nein, stattdessen packt sie ganz spontan ihre Koffer und ab nach Las Vegas und Kelly fühlt sich wohl in der Stadt, die niemals schläft, in der sie in den kommenden Jahren jetzt auch leben und arbeiten wird.
jedoch nicht als Lehrerin. Stattdessen jobt sie in verschiedenen Bars und Lokalen und ist auch eine ganze Zeit lang als Cocktailkellnerin im berühmten Imperial Place angestellt. Und genau das, dieser Umzug nach Vegas und das Leben, das sie dort fortführt hat, war offenbar ein perfektes Beispiel für Kelly Spontanität und ihre Selbständigkeit.
Sie ging immer ihren eigenen Weg, auch wenn das vielleicht nicht der war, den andere von ihr erwartet haben. Sie nahm nie ein Blatt vor dem Mund, galt als ehrlicher, energischer und aufrichtiger Mensch mit einem großen Herzen, der immer für andere da war und das Leben absolut geliebt und genossen hat. Doch auch wenn Kelly viele Jahre lang in Las Vegas gelebt und auch dort gearbeitet hat, so hielt sie trotzdem immer Kontakt zu ihrer Familie zu Hause in Elra und besuchte diese auch regelmäßig.
Dabei war es Kelly besonders wichtig, immer ihre 10 Jahre ältere Schwester Kimberly zu sehen, der sie ganz besonders nahe gestanden hat. Und genau bei einem solchen Familienbesuch im Herbst 2005 begegnet Kelly jetzt auch dem Mann, den sie bald heiraten wird. Thomas Clayton. Thomas Scott Clayton, der 1977 als Sohn von Phillis und Scott Clayton in Binghampton, einer Stadt im Broom County des US-Bundesstaates New York zur Welt kam, ist, als er der dre Jahre jüngeren Kelly jetzt zum ersten Mal über den Weg läuft, bereits seit
vielen Jahren als Profispieler der United Eish Hockey League bekannt und in seiner Position als Stürmer für die Elma Jackels überaus erfolgreich. Und in der kleinen Stadt Elma, in der es unheimlich viele Eishockey Fans gibt, ist Tom, der für seine aggressive und körperbetonte Spielweise bekannt ist, so etwas wie eine Berühmtheit.
Ein Star, der sich bereits während seiner Collegezeit an der Niagara University in New York als möglicher zukünftiger Profi in seinem Sport durch herausragende Leistungen hervortat und der dann auch tatsächlich vor seinem Wechsel zu den Jackels eine Zeit lang in der International Eishockey League gespielt hat.
Doch diese, ja, man kann fast sagen, Heldenverehrung, die Thomas Clayton aufgrund seiner Position innerhalb des Eishockeyteams erfahren hat, führte auch dazu, dass die Fans ihm private Ausfälle in gewisser Weise verziehen oder darüber hinweg gesehen haben, denn Tom Clayton hatte sich privat doch einiges zu Schulden kommen lassen in der Vergangenheit, also Schlägereien in diversen Bars, Angriff auf einen Polizisten, splitternackte Tanzeinlagen auf den Tresen von mehreren Kneipen und so weiter, aber ich meine, der Mann ist ein Asis und sorgt bei Spielen für gute
Stimmung und vor allen Dingen schießt er Tore. Da kann man jetzt offenbar zumindest auf Seiten der Fans schon mal ein Auge zudrücken, denn trotz seines Rufs als böser Junge schüttelt man Tom Clayton auf der Straße in Elra gern die Hand. Man macht ein schnelles Foto, holt sich ein Autogramm ab und der eine oder andere Drink geht für ihn auch immer wieder aufs Haus.
Und als Kelly, die während ihres Urlaubs zu Hause zusammen mit ihrer Schwester Kim jetzt ein Eishockey Match der Jackless besucht, den gut aussehenden, selbstbewussten und charmanten Tom Clayton da unten auf dem Eis zum ersten Mal in Aktion sieht, war sie offenbar hin und weg. wie so viele andere Menschen, die den damals 26-jährigen als Idol ja fast als Legende in seinem Sport angesehen haben.
Und als Kelly und Tom nach dem Spiel in einer Bar in der Stadt noch einmal aufeinander treffen und dort im Laufe des Abends auch miteinander ins Gespräch gekommen sind, geht alles ziemlich schnell. Kelly zieht kurze Zeit später von Las Vegas zurück in ihre Heimatstadt Elmra. Es dauert nicht lange, da macht Tom ihr einen Antrag und im Sommer 2006, gerade einmal ein Jahr nach ihrer ersten Begegnung, wird geheiratet.
Das Paar wirkt überglücklich und genauso sollte es in den jetzt kommenden Jahren auch erst einmal weitergehen. Nachdem Tom nämlich einige Zeit nach der Hochzeit aufgrund einer langen verletzungsbedingten Pause seine Eishockeykarriere beendet hat, ziehen er und Kelly zunächst nach North Carolina. wo dann auch das erste gemeinsame Kind des Paares, ihre Tochter Kli zur Welt kommt.
Doch dann im Jahr 2012 beschließen die Clayons wieder in den Bundesstaat New York zurückzukehren, wo Tom dann auch für sich und seine Frau ein wunderschönes Haus in C, einer kleinen Gemeinde mit gerade einmal 2000 Einwohnern kauft. Und kurze Zeit später vergrößert sich dort die Familie dann erneut mit der Geburt von Kelly und Toms zweiten Kind, ihrem Sohn Ken.
Die Clayons sind also jetzt zu viert und leben sich in ihrer neuen Heimatstadt schnell ein, wo sie auch sehr beliebt und in die Community eingebunden sind. Kelly, die sich in erster Linie zu Hause um ihre beiden Kinder kümmert, arbeitet nebenbei ein paar Stunden pro Woche als Bedienung im Woodhouse Stadium Grill.
einem Steakhaus in der Stadt. Während Tom sich jetzt nach dem Ende seiner sportlichen Karriere ein eigenes Business aufbaut. Er gründet das Unternehmen Surfpro, eine Firma für Schadenssanierung, die vor allen Dingen Schäden, die durch Wasser oder Feuer in Häusern oder auf Grundstücken entstanden sind, beseitigt.
Und diese Firma macht sich in der kleinen Stadt Elma auch bald einen Namen und hilft Tom dabei, gesellschaftlich immer weiter aufzusteigen. Er wird als verlässlicher Unternehmer und wundervoller Familienvater angesehen und ja, die Jahre vergehen und die Clayons Leben, so scheint es ein Leben, wie man es sich nur wünschen kann.
Ein wunderschönes Haus, zwei zauberhafte Kinder, eine eigene Firma, keine finanziellen Probleme und die Fotos, die in dieser Zeit von der Familie entstanden sind, zeigen Kelly und Tom zusammen mit Carlye und dem kleinen Ken strahlend und glücklich. Doch all das sollte sich jetzt ganz bald ändern. Oder anders gesagt, mit alldem sollte es ganz bald unwiderbringlich vorbei sein, denn an einem scheinbar ganz normalen Tag, im Herbst 2015 wird sich im Haus der Clayons ein unfassbares Verbrechen ereignen. Eines bei dem Kelly Clayon auf
grausame und brutale Art und Weise ihr Leben verliert. Es ist Montag, der 28. September 2015. An diesem Nebelverhangenen und regnerischen Montagabend möchte sich Tom Clayon wie so oft in der Vergangenheit wieder einmal mit Freunden zum Pokerpielen treffen. Nach dem Ende seiner Sportkarriere hatte Tom wohl mit den Jahren immer größeren Gefallen am Glücksspiel gefunden, wobei Pokern dabei an erster Stelle stand.
Er nahm regelmäßig an Turnieren teil und verbrachte auch viel Zeit in diversen Casinos, wobei er dabei auch viel Geld in der Tasche hatte. Und er traf sich eben auch regelmäßig mit Freunden zum Pokern. So auch an diesem heutigen 28. September. Und während Tom sich jetzt also mit seinem Wagen gegen 19:30 Uhr auf den Weg zu seinen Freunden macht, verbringt Kelly der weil den Abend mit ihren Kindern zu Hause.
Es ist kurz nach Mitternacht, als sich Tom Clayon jetzt nach einem langen Pokerabend von seinen Freunden verabschiedet und sich auf den Weg die kurze Strecke zurück nach Hause macht, wo er dann auch um:30 Uhr morgens ankommt. Es ist genau 0:39 Uhr, als bei der Notrufzentrale der Stadt Cayon ein Anruf eingeht. Am Telefon ist der 37 Jahre alte Thomas Clayton, der mit weinerlich zittriger Stimme berichtet, dass er gerade seine Ehefrau Kelly tot auf dem Fußboden in seiner Küche gefunden hat.
Auf die Frage der 911, wie lange Kelly schon tot ist, antwortet Tom, dass er das nicht weiß, weil er auch gerade eben erst nach Hause gekommen ist. Es dauert nur wenige Minuten, da kommen mehrere Polizeistreifen des CON Police Department in Begleitung des Notarztes und der Feuerwehr am Haus der Clayons in der Sinnen Road an.
Und dort treffen sie dann auch direkt auf Tom, der nach dem Anruf bei der 911 mit seinen beiden Kindern zunächst zum direkten Nachbarn hinüber gelaufen ist, um sicherzug gehen, dass den Kindern nichts passiert und dass sie ihre Mutter in der Küche nicht sehen, hat er sie also gleich zum Nachbarn gebracht und ist aber dann zusammen mit seinem Nachbarn wieder hinüber zum Haus gelaufen, um dort auf die Polizei zu warten, die eben jetzt auch auf ihn trifft.
Und während Tom also jetzt draußen vor dem Haus mit einigen Polizisten spricht, betritt Deputy Dean Swan als erster das Haus der Clayons durch die Vordertür. Und auf den ersten Blick ist zu erkennen, dass in diesem Haus offenbar ein Kampf um Leben und Tod stattgefunden haben muss.
Und in der Küche findet der Pty Swan dann die 37 Jahre alte Kelly Clayon. Um sie herum alles voller Blut. Offenbar wurde mehrfach mit einem schweren Gegenstand auf ihren Kopf und auf ihr Gesicht, das als solches nicht mehr zu erkennen ist, eingeschlagen. Die Polizisten vor Ort beschrieben die Szene in der Küche später mit den Worten extrem brutal und äußerst grausam.
Das Haus wird jetzt erst einmal komplett abgesperrt und von oben bis unten durchsucht. Denn auch wenn es nicht sehr wahrscheinlich ist, so kann die Polizei an diesem Punkt nicht ausschließen, dass sich der oder die Täter, die Kelly das angetan haben, nach wie vor noch irgendwo im oder um das Haus herum aufhalten.
Jedoch nachdem man Zimmer für Zimmer durchsucht und nichts gefunden hat, beginnt die Spurensicherung im Laufe der Nacht mit ihrer Arbeit. Und die Polizei vor Ort jetzt unter der Leitung von County Sheriff Jim Allt hat auch eine erste Theorie, was hier eigentlich passiert sein könnte. Denn anhand des Spurenbildes im ersten Stock des Hauses lässt sich ableiten, dass Kelly sehr wahrscheinlich von jemanden angegriffen worden sein muss, als sie bereits im Schlafzimmer in ihrem Bett lag und schlief.
Denn auf dem Bett selbst, genauso auch an der Außentür der Schlafzimmertür sind deutlich Blutspuren auszumachen. Auch an den Türen der beiden Kinderzimmer, die sich unmittelbar neben Kellys Schlafzimmer befunden haben, ließ sich Blut finden, was die Polizei zu dem Schluss bringt, dass Kelly sehr wahrscheinlich, nachdem sie angegriffen und verletzt worden ist, blutend zu den Kinderzimmern gelaufen und dort die Türen geöffnet hat.
sehr wahrscheinlich mit der Absicht ihre Tochter Kli und ihren dre Jahre alten Sohn Ken aus den Zimmern herauszuholen und mit ihnen gemeinsam zu flüchten. Doch offenbar hat Kelly erkannt, dass sie es niemals schafft, die beiden Kinder aufzuwecken und aus dem Haus hinauszubringen, ohne dass der Täter sie schnell einholt und dann möglicherweise auch die beiden Kinder verletzt.
Darum, und das zeigen auch die Spuren im Haus jetzt weiter auf, lässt sie die beiden Kinder in ihren Zimmern und läuft nach unten ins Erdgeschoss um so die Annahme, dem Mann, der sie verfolgt und der offenbar vorhat, sie umzubringen, so weit wie möglich von ihren Kindern fernzuhalten. An den Wänden des Treppenabgangs sind wieder mehrere Blutspuren sichtbar und am Ende des ersten Abgangs befindet sich ein großes Loch in der Wand, das sehr wahrscheinlich entstanden ist, als Kelly auf der Flucht vor dem Täter die Treppe
hinunterlief, stürzte und dann mit dem Kopf voraus mit voller Wucht gegen diese Wand prallte. Doch offenbar hat sie es nach diesem Sturz geschafft, sich aufzurappeln und blutend von der Treppe aus weiter in die Küche zu laufen, was die Blutspuren auf dem Boden, die bis hinein in die Küche führen, auch zeigen.
Doch Kelly und auch das zeigt das weitere Spurenbild klar auf, wird vom Täter eingeholt, der sobald er gemeinsam mit ihr in der Küche war, offenbar damit begonnen hat, wie wahnsinnig auf sie einzuschlagen, bis sie auf dem Küchenboden zusammenbrach und starb. Womit die Schläge allerdings ausgeführt worden sind, ist zu diesem Zeitpunkt vollkommen unklar, da die Tatwaffe nirgends im Haus gefunden werden konnte.
Die Polizei geht also davon aus, dass der Täter sie bei seiner Flucht aus dem Haus mitgenommen hat. Tom Clayton gibt in seiner ersten Aussage jetzt direkt in seinem Haus gegenüber der Polizei an, dass er den zurückliegenden Abend gemeinsam mit Freunden beim Pokern verbracht hat und dass er um :30 Uhr zu Hause angekommen ist.
Nachdem er Kelly in der Küche gefunden hat, hat er um 0:39 Uhr direkt den Notruf gewählt und dann im Anschluss seine beiden Kinder zum direkten Nachbarn hinübergebracht, wobei er selbst mit dem Nachbarn dann direkt wieder zum Haus zurückgelaufen ist, um dort auf die Polizei zu warten. Doch Tom gibt in seiner ersten Aussage: “Vorort, als die Polizei gerade erst das Haus abgesperrt hat und damit begonnen hat, überhaupt den Tatort zu inspizieren.
Informationen, die, na ja, zum einen zu diesem Zeitpunkt unnötig gewesen sind und zum anderen auch sehr seltsam waren, wenn man diese ganze Szenerie vor Ort jetzt bedenkt. Denn Tom sagt z.B. mehrfach, dass er Kelly nicht angefasst hat. als er sie in der Küche fand. Darüber hinaus weist er auch darauf hin, dass er es nicht war und dass er an diesem Abend mit seinem Firmenwagen zum Pokern gefahren ist, der auch einen GPS Tracker hat.
Das heißt, dass die Polizei dank dieses GPS Trackers ja jederzeit nachverfolgen kann, wo er an diesem Abend hingefahren ist. Das war etwas, was Tom mehrfach wiederholt hat und was ihm offenbar ganz besonders wichtig war. Erstens zu erwähnen, dass er es nicht gewesen ist und zweitens immer wieder zu wiederholen, dass die Polizei einen GPS-Tracker zur Verfügung hätte, mit dem sie seine Bewegungen an diesem Abend absolut und 100% nachvollziehen können.
Das heißt also, bevor überhaupt irgendjemand danach gefragt hat, spricht Tom sofort darüber, dass er es nicht war und stellt proaktiv Beweise für diese Behauptung zur Verfügung, nachd ebenfalls niemand gefragt hat. Das sagt zwar jetzt erst einmal nicht allzu viel, jedoch fällt es den erfahrenen Polizisten vor Ort durchaus auf.
Doch Tom erwähnt gegenüber den Polizisten abgesehen davon auch noch etwas anderes. Er sagt nämlich, dass seine 7 Jahre alte Tochter Carlye ihm gesagt hätte, dass ein Räuber ins Haus gekommen sei und dass sie diesen maskierten Mann auch gesehen hat. Die Spurensicherung setzt ihre Arbeit im Laufe der Nacht und auch am folgenden Tag fort.
Und umso weiter man dieses Haus von oben bis unten nach Spuren absucht, umso weniger wahrscheinlich wird es, dass es sich bei dem brutalen Mord an Kelly Clayton um einen außer Kontrolle geraten Einbruch gehandelt hat. Denn nicht nur gibt es am gesamten Haus keinerlei Spuren, die darauf hindeuten, dass sich jemand von außen gewaltsam Zutritt verschafft hat.
Keine zerbrochenen Fenster, keine aufgebrochenen Türen, weder an der Garage noch am Eingang. Darüber hinaus wurde auch nichts gestohlen und das, obwohl es im Haus der Clayons durchaus einiges zu holen gegeben hätte, darunter auch Bargeld von Tom, das offen herum lag und andere Wertgegenstände. Außerdem ist auch nichts durchwühlt worden.
Keine Schubbläden sind aufgezogen, keine Schranktüren geöffnet worden. Mit anderen Worten, weiß also exakt nichts darauf hin, dass hier jemand Beute machen wollte. Dazu kommt, dass die Tat an sich, wie Kelly Clayton ermordet wurde, sehr persönlich wirkt. Einbrecher, der nur vorhat Beute zu machen, hat zwar in der Regel auch seine eigene Waffe, meist eine Schusswaffe mit dabei, um mögliche Zeugen, wie in diesem Fall eine Mutter und ihre zwei Kinder in Schach zu halten, falls er von diesen gestört oder überrascht wird. Jedoch hat
man ja festgestellt, dass Kelly Clayon in ihrem Schlafzimmer attackiert, durchs ganze Haus bis nach unten in die Küche verfolgt und dort dann erschlagen wurde, was in der Gerichtsmedizin kurze Zeit später auch bestätigt wird, denn die Autopsieergebnisse zeigen, dass Kellys Tod auf ein akutes Schädelhirnrauma zurückzuführen ist.
hervorgerufen durch den Sturz, die Treppe hinunter gegen die Wand und die massiven Schläge, die ihr im Anschluss daran in der Küche zugefügt wurden. Da einbrecher, dem Kelly in die Quere kam, also so gut wie ausgeschlossen werden kann, stellt sich als nächstes die Frage, wer ein Motiv gehabt haben könnte. die allseits beliebte zweifache Mutter nachts in ihrem Haus zu überfallen und brutal zu töten, noch dazu ohne sich gewaltsam Zutritt zu diesem Haus zu verschaffen.
Es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten, wie der Täter überhaupt ins Haus hineingekommen sein kann. Entweder Kelly hat ihr Mörder selbst die Tür geöffnet, was man eigentlich ausschließen kann, wenn man daran denkt, dass sie ja bereits in ihrem Bett lag und schlief, als sie attackiert wurde, oder aber der Täter hatte einen Schlüssel.
Aber um jetzt mehr über diesen Mann herauszufinden, der nachts im Haus der Clayons gewesen ist, müssen die Ermittler jetzt als nächstes mit der 7 Jahre alten Kli sprechen. Sie war zu Hause, als das alles passiert ist. Sie ist möglicherweise die einzige Zeugin und sie hat ja auch gegenüber ihrem Vater Tom erwähnt, dass ein Räuber im Haus war, den sie selbst auch gesehen haben will.
Zusammen mit einer Kinderschutzbeauftragten des County Child Advocancy Center, die während der ganzen Befragung über im Raum anwesend ist, spricht Sheriff Jim Allert einen Tag nach dem Tod ihrer Mutter jetzt mit Carlie. Die Siebenjährige berichtet, dass sie mitten in der Nacht durch laute Schreie im Bett in ihrem Kinderzimmer aufgewacht ist.
Dann hätte sie gesehen, wie ein maskierter Mann Mami weh getan und sie verletzt hat. Und Kliie war auch in der Lage dazu, diesen Mann zumindest ein wenig zu beschreiben. Sie sagt, dass er eine schwarze Maske, eine dunkle Jeans und ein langärmliges dunkles Oberteil getragen hat. Und trotzdem, dass ihre Mutter laut Kis Aussage mehrfach laut geschrienen hat, dass sie weglaufen und sich verstecken soll, ist Kli trotzdem, nachdem der Täter Kelly hinunter in die Küche verfolgt hat, ebenfalls ins Erdgeschoss gegangen.
Und dort hat sie dann gesehen, wie dieser maskierte Mann ihre Mutter getötet hat. Dieses 7 Jahre alte Kind hat also das alles beobachtet in dieser Nacht. Alles mit angesehen, wie ihre eigene Mutter in der Küche von einem maskierten Mann totgeschlagen wurde. Und genau das sagt sie eben jetzt auch in ihrer Aussage gegenüber Sheriff Jim Allert.
Ich hatte es gerade schon erwähnt, Carli war in der Lage dazu, den Täter zumindest ein bisschen zu beschreiben. Vor allen Dingen sprach sie auch über die Kleidung, die er getragen hat und dass er maskiert war. Aber das ist noch nicht alles, denn Sheriff Allert fragt die Siebenjährige während ihres Gesprächs auch, warum sie sich eigentlich so sicher ist, dass sich hinter der Maske ein Mann versteckt hat.
Und daraufhin hat Kli gesagt, dass sie wusste, dass es ein Mann war, weil er ihrem Vater ähnlich sah. Unter anderem soll sie auch gesagt haben: “He had eyes like daddy.” Also, er hatte Augen wie ihr Vater. Ich werde später auf all das noch mal zurückkommen, aber das war natürlich etwas, was die Polizei direkt hellhörig hat lassen, wenn eine Siebenjährige sagt, dass sie denkt, dass der Täter ein Mann war, weil er Augen hatte wie ihr Vater und weil er offenbar von der Statur heremat aussah. Wie gesagt, ich werde
darauf später noch einmal zurückkommen. Aber jetzt mal ganz abgesehen von dem, was K gesagt hat, hat die Polizei zu diesem Zeitpunkt bereits andere Indizien, die durchaus darauf hindeuten könnten, dass Thomas Clayton etwas mit dem Mord an seiner Frau Kelly zu tun hat. So z.B. die Tatsache, dass es sich hier definitiv nicht um einen aus dem Ruder gelaufenen Einbruch gehandelt haben kann und auch, dass Tom sich bereits in seiner ersten Aussage sehr seltsam verhielt und damit begonnen hat, proaktiv Indizien und Beweise für seine
Unschuld aufzuzählen. Und jetzt kommt eben auch noch die Aussage von Carli mit dazu. Allerdings Tom Clayton hat ein wasserdichtes Alibi für die Zeit, in der seine Frau ermordet wurde. Eines gleich von mehreren Zeugen, nämlich von all denen, die am Abend des 28. September mit ihm Poker gespielt haben, bestätigt werden wird.
Und trotzdem bleibt der Verdacht auf Seiten der Polizei, dass Tom in den Mord an seiner Frau verwickelt ist, stark. Man ist sicher, dass er etwas mit dem zu tun hat, was Kelly passiert ist. Und wenn er es nicht selbst gewesen sein kann, weil er ein Alibi hat, wer war es dann? Um genau das herauszufinden, sprechen die Ermittler jetzt in den Stunden und Tagen nach der Tat mit den Menschen, die Kelly am nächsten standen, mit ihrer Familie, ihren vielen Freunden und vor allen Dingen natürlich auch mit ihrer älteren Schwester Kimberly.
Sie wollen wissen, wer möglicherweise einen Grund gehabt haben könnte, Kelly schaden zu wollen. Und bei diesen Gesprächen fällt wohl gleich von mehreren Zeugen, mit denen die Polizei spricht, immer wieder derselbe Name. Michael Beard. Mike Beard, der in New York geboren wurde, aber schon viele Jahre zusammen mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in der Stadt C lebt, ist ein ehemaliger Mitarbeiter von Tom Clayton, der lange Zeit in dessen Firma Surfpro angestellt war.
Die beiden Männer verstanden sich wohl gut und Michael wurde oft als der Mann direkt hinter Tom Clayton als seine rechte Hand in der Firma bezeichnet. Absolut verlässlich, fleißlich und vor allen Dingen loyal soll Mike gewesen sein. Doch an dieser Stelle muss man klar sagen, dass Michael Beard gleich in mehreren Bereichen seines Lebens von Thomas Clayton abhängig gewesen ist.
Denn dieser war nicht nur Michaels Chef und dementsprechend auch derjenige, der ihm in den vergangenen Jahren seinen Lohn gezahlt hat. Darüber hinaus gehörte auch der Apartmentkomplex, in dem Mike zusammen mit seiner Frau und seinen beiden Kindern gelebt hat. Thomas Clayton. Er hatte das Apartmentgebäude einige Jahre zuvor gekauft und die Wohnungen dort vermietet.
Unter anderem bewohnte eben auch Mike Beard so ein Apartment und es war allgemein bekannt, dass dieser in großen finanziellen Schwierigkeiten gesteckt und immer wieder Geldprobleme gehabt hat. Was die Polizei aber jetzt im Zusammenhang mit Michael Beard auch noch herausfindet, ist, dass seine Entlassung bei Surf Pro erst zwei Wochen zurückliegt.

Das heißt, dass Thomas Clayton Michael Beard nur zwei Wochen vor dem Mord an seiner Frau Kelly bei Surfpro entlassen hat. Die Gründe dafür sollen gewesen sein, weil Michael angeblich während der Arbeitszeit Alkohol getrunken hat und weil mehrere Kundenbeschwerden eingen, dass Mike angeblich Gegenstände gestohlen hat aus den Häusern und von den Grundstücken, wo er für Surf Pro gearbeitet hat.
Und auch wenn Mike Beard beides wehementend abgestritten hat, so wurde er von Thomas Clayton trotzdem entlassen, was dazu geführt hat, dass seine ohnehin schon großen finanziellen Schwierigkeiten jetzt ohne regelmäßige Bezahlung noch größer wurden und er obendrin noch kurz davor stand aus seiner Wohnung, die ja ebenfalls Tom Clayton gehört hat, in Humbogen rauszufliegen, denn auch damit hatte Tom ihm wohl gedroht.
Nach all diesen Informationen in Bezug auf Michael Beard stellt sich jetzt natürlich die Frage, ging es bei dem Mord an Kelly Clayton möglicherweise um Rache? War Mike derjenige, der Kelly nachts in ihrem Haus umgebracht hat, um sich an ihrem Mann Tom zu rchen dafür, dass er jahrelang hart für ihn und die Firma gearbeitet hat und jetzt einfach entlassen wurde? Ganz genau diese Frage stellen die Ermittler jetzt Mike Beard während seiner ersten Aussage auf dem Revier.
Doch dieser bestreitet hartnäckig etwas mit dem Mord an Kelly zu tun zu haben. Er gibt an, dass er am Abend des 28. September und auch in der Nacht von 28. auf 29. September die ganze Zeit über in seinem Apartment gewesen ist, dort Alkohol getrunken hat und dass das auch von seiner Freundin, anscheinend war er von seiner Frau inzwischen getrennt, bestätigt werden kann, denn diese war die ganze Zeit bei ihm.
Doch auch wenn dieses Alibii, das Mike Beard da angegeben hat, in den Augen der Polizei wohl sehr wacklig war, so reichte der Shiere Verdacht, dass er Kelly aus Rache an Tom umgebracht hat, nicht aus, um ihn direkt zu verhaften. Doch genau dazu sollte es jetzt bald kommen, denn die Ermittler bekommen jetzt im Laufe weiterer Zeugenvernehmungen eine neue interessante, aber durchaus schockierende Information.
Eine Frau namens Lucky Miller, die zusammen mit Tom Clayton am Abend des 18. September Poker gespielt hat, gibt gegenüber den Ermittlern in ihrer Aussage an, dass Tom sich an einem bestimmten Punkt des Pokerabends ihr Handy ausleihen wollte, um damit zu telefonieren. Lucky hat Tom dann ihr Mobiltelefon tatsächlich gegeben und dieser hat für einige Minuten den Raum verlassen, offenbar um einen Anruf damit zu tätigen.
Als Tom dann kurze Zeit später wieder an den Pokertisch zurückgekehrt ist und Lucky ihr Telefon wiedergegeben hat, hat diese sich erst einmal nichts weiter dabei gedacht. Doch jetzt nach dem Mord an Toms Frau Kelly wäre es durchaus interessant zu wissen, warum sich Tom Clayton A ein anderes Handy ausleid, obwohl er sein eigenes ebenfalls an dem Abend mit dabei hatte, um zu telefonieren und b wen er denn überhaupt knapp eine Stunde, bevor er seine Frau tot in der Küche aufgefunden hat, anrief.
Doch genau auf diese Frage bekommen die Ermittler, die das alles jetzt von Lucky Miller erfahren, zunächst keine Antwort, denn diese sagt, dass sie nach dem Mord an Kelly, also einen Tag nach dem Pokerspiel, die Anrufliste ihres Handys überprüft hat, um nachzusehen, wen Tom angerufen hat. Und die Anrufliste war gelöscht.
Da Lucky selbst allerdings Stein und Bein schwört, dass sie ihre Anrufliste nicht gelöscht hat, weil sie das in der Regel nie tut, kann es also nur Tom gewesen sein, der sich ihr Handy ausleit, damit telefoniert und danach die Anrufliste löscht, sodass niemand mehr nachvollziehen kann, wen er angerufen hat. sehr überschaubar intelligent an dieser Stelle einmal wieder, wie ich persönlich finde, denn es ist ja überhaupt nicht verdächtig, wenn man, obwohl man ein eigenes vollfunktionsfähiges Handy besitzt, sich stattdessen das einer
Bekannten Auslei damit telefoniert und danach die Anrufliste löscht, eine Stunde bevor die eigene Frau ermordet wird. Jedoch und darüber war sich Tom Clayton wohl nicht im Clan. Daten, die von einem Mobiltelefon gelöscht werden, verschwinden in der Regel nicht für immer im Nirvana. Ganz im Gegenteil, sie können wieder hergestellt werden.
Und ganz genau das wird jetzt von den Ermittlern zügig in die Wege geleitet. Und kurze Zeit später steht fest, dass Tom Clayton mit Luckys Handy die Nummer von Michael Beard gewählt hat und etwas über eine Stunde vor dem Mord an Kelly, mehrere Minuten lang beim Poker mit ihm gesprochen hat.
Sowohl Tom Clayton als auch Michael Beard werden jetzt daraufhin festgenommen, mit den neuesten Entwicklungen konfrontiert und erneut verhört. Aber auch Michael Beards Freundin, mit der er ja angeblich am Abend des 28. September und auch in der Nacht von 28. auf 29. September in seinem Apartment die ganze Zeit über zusammen gewesen sein will, wird von der Polizei befragt und diese gibt in ihrer Aussage an, dass Mike die gemeinsame Wohnung um 23:30 Uhr verlassen und erst um 1 Uhr früh wieder zurückgekehrt ist.
Das heißt, dass Mike nicht nur gelogen hat, sondern auch, dass er kein Alibi vorweisen kann in der Zeit, in der Kelly Clayon umgebracht worden ist. Und als er jetzt auch noch mit Pauken und Trompeten durch den Lügendetektorest fällt, dauert es nicht mehr lange und Mike legt ein umfassendes Geständnis ab. Aber nicht nur gibt er zu, Kelly Clayton ermordet zu haben, er sagt auch, wer ihm den Auftrag dazu gegeben hat.
Mike sagt aus, dass Tom ihn mit dem Mord an seiner Frau beauftragt und ihm dafür. 000 $ zahlen wollte. Nach dem Mord an Kelly sollte er darüber hinaus auch das Haus und die Garage der Clayons in Brand stecken, um Spuren und Beweise zu vernichten und damit auch dafür sorgen, dass Tom das Geld von der Versicherung kassieren kann, die bei einem durch Feuer entstandenen Schaden hätte zahlen müssen.
Mike gibt in seinem umfassenden Geständnis jetzt weiterhin an, dass er davon ausging, dass die beiden Kinder der Clayons Ken und Carlye in dieser Nacht nicht zu Hause sind, denn genau das hätte ihm Tom Clayton zuvor versichert. Tom hat wohl gesagt, dass seine Kinder die Nacht bei ihrer Großmutter verbringen. Doch als Mike dann ins Haus kam und Kelly im Schlafzimmer attackiert hat, hat er kurz danach dann sehr wohl festgestellt, dass die Kinder nicht bei ihrer Großmutter, sondern stattdessen in ihren Kinderzimmern geschlafen haben. Das
bedeutet also, wenn man Mike Beards Aussage glauben möchte, dass Tom Clayton, der neben dem Mord an seiner Frau offenbar auch wollte, dass sein eigenes Haus in Flammen aufgeht, billigend in Kauf genommen hat, dass auch seine Kinder hätten sterben können in dieser Nacht. Nachdem Michael Beard Kelly Clayton in ihrer Küche getötet hat und auch das gesteht er jetzt bei der Polizei, habe er aber nicht mehr, wie zuvor jedoch mit Tom vereinbart, das Haus und die Garage zusätzlich in Brand gesteckt, sondern er ist stattdessen aus
dem Haus geflüchtet, denn die beiden Kinder waren ja da, was Michael zuvor nicht wusste, was er aber natürlich festgestellt hat, als er Kelly in der Küche erschlug. doch jetzt auch noch zusätzlich das Haus und die Garage anzuzünden, obwohl die beiden Kinder da sind. Da hat Michael Beard für sich dann offenbar eine Grenze gezogen, weswegen er ohne das zu tun vom Tatort geflohen ist.
Abgesehen von seinem Geständnis führt Michael Beard die Polizei jetzt im Anschluss daran aber auch zur Tatwaffe, die man bisher, wie ich euch vorher gesagt habe, nicht finden konnte. Mike hatte den Stil eines Spalthammers, mit dem er immer wieder in der Küche auf Kelly eingeschlagen hat, bei seiner Flucht aus dem Haus später in ein Gebüsch in der Nähe geworfen und genau dahin führt er jetzt auch die Ermittler.
An der Tatwaffe selbst befand sich auch noch Blut, das wie sich im Labor herausstellen wird von Kelly Clayton gestammt hat. Und darüber hinaus hat Mike die Polizei auch zu seiner blutigen Kleidung geführt, die er im Haus trug und die er im Anschluss auch weggeworfen hat. Neben der Tatwaffe und seiner blutigen Kleidung hat sich Mike Beard aber nach dem Mord an Kelly auch des Hausschlüssels der Clayons entledigt, den er ebenfalls in der Nähe in ein Gebüsch geworfen hat.
Genau dorthin führt er jetzt die Ermittler, die den Hausschlüssel dann auch finden. Und Mike Beard gibt an, dass er diesen Hausschlüssel kurz zuvor von Tom Clayton erhalten hat, um nachts ins Haus eindringen zu können, ohne einbrechen zu müssen oder großartig Lärm zu machen auf die Gefahr hin, dass Kelly vielleicht dadurch aufwachen könnte.
Zusätzlich zu den inzwischen überwältigenden Beweisen, dass Michael Beard Kelly Clayton umgebracht hat. Im übrigen wurde auch überall im Haus seine DNA gefunden. Meldet sich jetzt auch noch ein weiterer wichtiger Zeuge bei der Polizei. Mark Blendford, ein Mann, der seit Jahren mit Mike Beard bekannt war, berichtet den Ermittlern, dass er in der Nacht des Mordes ebenfalls am Haus der Clayons war.
Mike hätte ihn darum gebeten, das Auto zu fahren und draußen zu warten, um Ausschau zu halten, dass niemand kommt, während er hineingeht. Und genau das hätte Mark dann auch gemacht. Schließlich wurden ihm dafür 3000$ geboten. Laut Mark Blendfords Aussage war Mike Beard ca. 15 bis 20 Minuten im Haus, bevor er dann vollkommen außer Atem und von oben bis unten voller Blut wieder zurück zum Auto gelaufen kam.
Außerdem soll Mike wütend gewesen sein, weil die beiden Kinder im Haus waren, obwohl Tom ihm zuvor versichert hatte, dass das eigentlich nicht so sein sollte. Mark Blandford stritt in seiner Aussage jedoch ab, von dem Plan, Kelly zu ermorden gewusst zu haben. Er habe lediglich Mike einen gefallen tun wollen, indem er das Auto gefahren und draußen vor dem Haus auf ihn gewartet hat.
Da er aber zugegeben hat, in der Tatnacht am Haus gewesen zu sein und Mike bei der Entsorgung der Tatwaffe und der blutigen Kleidung geholfen zu haben, wird Mark Blandford später zu einer Gefängnisstrafe von 3 bis sech Jahren verurteilt. Doch um Kelly Clayton Gerechtigkeit verschaffen zu können, geht es jetzt darum, die beiden Männer, die für ihren Tod verantwortlich sind, vor Gericht zu stellen.
Zum einen Michael Beard, der den Mord gestanden hat und zum anderen Thomas Clayton, Kelly Ehemann, der ihn in Auftrag gab. Doch was Tom Clayton angeht, tut sich genau dahingehend jetzt ein großes Problem auf, denn nur wenige Wochen vor seinem Prozessbeginn wiederruft Michael Beard plötzlich sein umfassendes Geständnis bzw.
Er ändert elementare Aussagen, die er darin gemacht hat. Denn jetzt soll der Auftrag, den Tom Clayon ihm gegeben hat, auf einmal nicht mehr gewesen sein, Kelly umzubringen, sondern lediglich das Haus und die Garage anzuzünden. Die 000$ wollte Tom Clayton zahlen, nur dafür, dass Mike das Haus und die Garage anzündet, sodass er später das Geld von der Versicherung kassieren kann.
Jedoch ist diese neue Version von Mike Beard absolut unglaubwürdig, wenn man das bedenkt, was er in seinem umfassenden Geständnis ausgesagt hat. Und als er jetzt diese neue Version, wie sich jetzt auf einmal alles abgespielt haben soll, auch beschreibt, wird’s tatsächlich abenteuerlich, denn Mike Beard behauptet, dass als er nachts zum Haus der Clayons gekommen ist und es mit dem Schlüssel, den er zuvor von Tom bekommen hat, aufschloss, hätte er, als er hineinging, laute Geräusche aus der Küche gehört, weswegen er dann auch in
die Küche ging und dort Dort sei er just dazuekommen, als ein maskierter Mann Kelly Clayon umgebracht hat. Das heißt also, dass Michael Beard jetzt in seiner neuen Version, wie es der Teufel haben will, genau zu dem Zeitpunkt ins Haus der Clayons kam, um es anzuzünden, als Kelly von jemand ganz anderen getötet worden ist.
Und nachdem der maskierte Täter dann Kelly getötet und geflüchtet ist, hat er Mike große Angst bekommen, dass er später für die Tat verantwortlich gemacht wird, weswegen er dann auch geflüchtet ist. Ich versuche immer wirklich bei meinen True Crime Videos nicht in den Sarkasmus abzudriften, weil ich es dem Thema nicht angemessen finde.
Aber ich muss ganz ehrlich sagen, das ist die dümmste Geschichte, die mir jemals in meinem Leben untergekommen ist. Und ich frage mich auch ehrlich, ob Mike Beard da selbst drauf gekommen ist oder ob ihm das vielleicht noch einer seiner Anwälte erzählt hat, dass er diese Story jetzt zum Besten geben soll. Also so wird es ja wohl ganz sicher nicht gewesen sein.
Vor allen Dingen, wenn man bedenkt, dass Mike Beard, der jetzt diesen Mord plötzlich beobachtet haben will, lieber seine eigene Kleidung, die im übrigen Jahr über und über voll war mit Kelly Clayons Blut, die Tatwaffe, mit der sie erschlagen wurde und dazu noch den Schlüssel zu ihrem Haus irgendwo draußen im Gebüsch entsorgt bei seiner Flucht, anstatt einfach vor Ort direkt die 911 anzurufen.
Und was dazu kommt, ist, dass man seine DNA überall in dieser Küche und auch an anderen Stellen im Haus gefunden hat. Wenn er wirklich nur dazu kam, als Kelly von einem anderen maskierten Täter in der Küche getötet wurde, wie kommt dann eigentlich seine DNA in ihr Schlafzimmer? Also mit anderen Worten, diese ganze neue Version von Michael Beard ist von hinten bis vorne vollkommen unglaubwürdig und es ist offensichtlich, dass das alles jetzt nur ein Versuch war, kurz vor seinem Prozess, indem er wegen Mor des ersten Grades an Kelly Clayon angeklagt ist,
sich irgendwie vom Täter zu einem Zeugen zu machen. Aber auch wenn niemand inklusive der zwölf Geschworen diese neue Version von Michael Beard geglaubt hat und er darum auch im Februar 2017 wegen Mord des ersten Grades an Kelly Clayton zu lebenslangehaft ohne die Chance auf Bewährung verurteilt wird. So bringt diese Version doch ein erhebliches Problem mit sich, denn die Staatsanwaltschaft hatte wohl gehofft, dass Mike sich als Kronzeuge im Prozess gegen Tom Clayton zur Verfügung stellen und aussagen wird, dass dieser ihn mit dem Mord an Kelly
beauftragt hat. Doch jetzt, da Mike plötzlich behauptet, dass es einen solchen Auftrag nie gab, wird es schwerer Tom, der ohnehin von Anfang an alles abgestritten hat, genau das nachzuweisen. Doch auch ohne die Aussage von Michael Beard beginnt im Januar 2017 jetzt auch der Prozess gegen Thomas Clayon und die Anklage ist davon überzeugt, die Geschworenen aufgrund all der starken Indizien, die sie gesammelt haben, von seiner Schuld überzeugen zu können.
Denn es konnte zweifelsfrei nachgewiesen werden, dass Tom Clayton den Mörder seiner Frau Michael Beard nur eine Stunde vor der Tat vom Pokern aus angerufen hat, noch dazu mit dem Handy einer Bekannten, deren Anrufliste eher danach gelöscht hat. Mit Hilfe eines Bewegungsprofils und der genauen Auswertung von Mike Beards Mobilfunkdaten konnte man außerdem darlegen, dass er nur wenige Minuten nach dem Telefonat mit Tom von zu Hause aufgebrochen und sich dann zusammen mit Mark Blandford auf den Weg zum Haus der Clayons gemacht hat. Das heißt also,
dass man ja fast schon hören kann, wie Tom Clayton Mike am Telefon gesagt hat: “Pass auf, ich bin beim Pokern. Kelly ist allein zu Hause, wir machen alles wie abgesprochen. Fahr los.” Also, das hört man ja fast schon, aber weil wir gerade ohnehin schon bei der Auswertung von Daten sind, vielleicht erinnert ihr euch noch daran zurück, dass ich euch am Anfang in diesem Video erzählt habe, dass Tom Clayon in seiner ersten Aussage gegenüber der Polizei in seinem Haus ganz besonders viel Wert darauf gelegt und das auch mehrfach wiederholt hat,
dass er nicht mit seinem privaten Fahrzeug, sondern mit einem seiner Firmenwagen zum Pokern gefahren ist und dass er auch mehrfach wiederholt hat, dass dieser Wagen einen GPS Tracker hat, weswegen er also als Täter nicht in Frage kommt, das würde das Gut beweisen können. In den Augen der Anklage jedoch war der Grund, warum Tom am Abend des 28.
September statt mit seinem Privatfahrzeug, mit seinem Firmennenwagen zum Pokern fuhr, der dass falls die Polizei ihn verdächtigt, etwas mit dem Mord an seiner Frau zu tun zu haben, er ganz genau nachweisen kann, welche Strecke er wann und wohin in dieser Nacht gefahren ist, um ein Alibi zu untermauern.
Außerdem kann die Staatsanwaltschaft auch belegen, dass Tom nur 12 Monate vor Kelly’s Todensversicherung, die auf sie abgeschlossen und in der er der Begünstigte gewesen ist, verdoppelt hat. Das heißt, im Fall von Kelly’s Tod hätte Tom nicht 500.000 $, sondern stattdessen, nachdem er die Summe verdoppelt hat, eine Million Dollar bekommen.
Dazu kommen gleich mehrere Zeugen in diesem Prozess. All samt Frauen, die übereinstimmend aussagen, mit Tom Clayton in den Monaten vor Kelly Tod ein Verhältnis gehabt zu haben. Eine der Frauen sagte unter Eid aus, dass Tom während er sich regelmäßig hinter dem Rücken seiner Frau mit ihr traf, schlecht über Kelly geredet, sie unter anderem als faule [ __ ] bezeichnet hat.
Und auch gegenüber den anderen Frauen, die ebenfalls aussagen, hat er sich in ähnlicher Art und Weise abfällig über die Mutter seiner Kinder geäußert. Darüber hinaus hat Tom auch mit seinen zahlreichen Affären darüber gesprochen, dass er sich am liebsten von Kelly trennen würde, dass er aber befürchtet, dass sie ihm bei einer Scheidung alles nehmen wird.
In den Augen der Anklage hatte Thomas Clayon also gleich mehrere Motive, seine Frau umbringen zu wollen bzw. Weise umbringen zu lassen. Tom hätte nicht nur eine Million Dollar aus der Lebensversicherung kassiert, die er ein Jahr zuvor erhöht hat. Darüber hinaus wäre er Kelly los geworden, ohne sich mit einer für ihn teuer Scheidung auseinandersetzen zu müssen.
Und seine zahlreichen Affären, die er offenbar sehr genossen hat, hätte er dann auch in aller Ruhe weiterführen können. Doch da er den Mord eben nicht selbst begehen wollte, hat er dafür stattdessen einen Mann angeheuert, über den er durchaus Kontrolle gehabt hat. Denn Michael Beard hatte massive finanzielle Probleme, keinen Job mehr und stand obendrin kurz davor, aus seiner Wohnung zu fliegen, die Tom Clayon gehört hat.
Und nachdem dieser ihm 000$ angeboten hat, hat Mike zugestimmt, Kelly umzubringen. Und weil die Geschworenen nach all dem, was sie in diesem 7 Wochen andauernden Prozess gegen Thomas Clayton gehört und gesehen haben, das offenbar ganz genauso sahen, verurteilen sie ihn am 23. Februar 2017 wegen Mord des ersten Grades an seiner Frau Kelly zu lebenslange Haft ohne die Chance auf Bewährung.
Nach seiner Verurteilung legte Thomas Anwalt direkt Widerspruch gegen das Urteil ein, der aber genauso direkt auch wieder abgelehnt worden ist. Nach dem Tod ihrer Mutter bekam Kellys ältere Schwester Kimberly, das Sorgerecht für ihren Neffen und für ihre Nichte, für Kellys Kinder Ken und Kli. Kli hatte in dieser Nacht alles mit angesehen und natürlich auch die Verhaftung und die Verurteilung ihres Vaters später mitbekommen.
Und ich hatte euch vorher im Video schon angekündigt, dass wir auf K noch einmal zurückkommen werden, denn sie hatte in ihrer Aussage einige Stunden nach dem Tod ihrer Mutter gegenüber dem Sheriff gesagt, dass der Täter so aussah wie ihr Vater. Allerdings muss man bedenken, dass Kli das gesagt hat, offenbar auf die Frage des Sheriffs, wie sie denn darauf kommt, dass sich hinter der Maske ein Mann versteckt hat, also dass eine Frau als Täter nicht in Frage kommt.
Und dann hat K gesagt, dass er wohl aussah wie ihr Vater und dass seine Augen auch wie die von ihrem Vater waren. Wir wissen aber, dass Tom Clayton seine Frau nicht getötet hat. Er war zum Zeitpunkt der Tat bei diesem Pokerspiel und wir wissen, dass es Michael Beard war, der Kelly umbrachte.
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