News

Von der Royal Family zur Mörderin | Der Fall Jane Andrews T

Von der Royal Family zur Mörderin | Der Fall Jane Andrews  

 Es ist der 16. September 2000. In der Londoner Notrufzentrale geht ein Anruf ein. Ein Mann ist dran. Er spricht sehr ruhig und deutlich. Trotz seiner scheinbaren Ruhe bittet er um Hilfe. Er möchte, dass die Polizei zu ihm nach Hause kommt. Er hat gerade einen Streit mit seiner Partnerin und fürchtet, dass dieser Streit eskalieren könnte.

 Der Mitarbeiter am anderen Ende der Leitung scheint nicht richtig zu verstehen, was das Problem des Mannes ist. Er sagt dem Anrufer, wenn er nicht bedroht und niemand verletzt werde, könnte die Polizei wohl kaum etwas unternehmen. Doch der Mann bekräftigt noch einmal. Er möchte, dass die Polizei kommt und ihn und seine Freundin voneinander trennt.

Er sagt, ich hätte gern jemanden hier, der uns davon abhält, einander weh zu tun, denn wenn wir niemanden hier haben, wird bald was passieren. Aber niemand wird kommen und der Mann soll Recht behalten. Einer von den beiden wird bald nicht mehr am Leben sein. Z Don ging für mich direkt richtig aufregend los.

 Das Insolitobuch ist jetzt seit ein paar Wochen draußen, aber es fühlt sich immer noch total surreal an. Das eigene Buch in der Buchhandlung zu sehen und all eure Bilder anzuschauen, die ihr mir von euch beim Lesen schickt, ist einfach ein unfassbares Gefühl. Das Allein ist schon krass genug, aber jetzt ist das Buch dank euch auch noch ein Spiegelbestseller geworden.

 Obwohl ich natürlich weiß, dass ich immer auf euren Support zählen kann, hätte ich damit niemals gerechnet. Vielen, vielen Dank für eure Unterstützung und alle eure lieben Nachrichten zum Buch. Ich hoffe sehr, dass das erst der Anfang ist. Falls ihr noch kein Exemplar habt, findet ihr in der Infobox einen Link zu allen gängigen Onlineshops, wo ihr das Buch bestellen könnt.

 Oder ihr kauft es in eurer lokalen Buchhandlung und supportet so den stationären Handel. Auf welchem Weg auch immer ihr zu dem Buch kommt, ich freue mich, dass es euch gefällt und hoffe, ihr alle habt weiterhin viele spannende Stunden damit. Also noch mal ein ganz großes Dank an euch und jetzt geht’s weiter mit dem heutigen Video.

Es sind die 70er Jahre und wir befinden uns in einer Stadt, die heute den Ruf hat, die Ärmste in ganz England zu sein. Grimsby. Vielleicht kennt ihr den Namen der Stadt aus Dokumentation zu dem Thema. Es gibt einige und keiner kommt Grimsby sonderlich gut weg. Der Tonus ist etwa: Niemand möchte in Grimsby leben, aber manche Leute müssen es eben.

So auch die Familie der 1967 geborenen Jane Andrews. Ihre Eltern haben zwar immer gearbeitet, aber das Geld hat trotzdem hinten und vorne nicht gereicht. Früher haben die Andrews in einem eigenen Haus gewohnt, aber das mussten sie verkaufen und nun wohnen sie stattdessen in einem einfachen Reinhus in Grimsby.

 Ich weiß, einfaches Reihenhaus klingt immer noch ziemlich komfortabel, aber das ist es dort in den 70er Jahren wirklich nicht. Das Haus verfügt nicht mehr über ein Badezimmer. Eine Zulette gibt’s nur draußen und gegen das Loch in der Haushaltskasse hilft der Umzug auch kaum. Man kann wohl ohne Zweifel sagen, dass Jane Andrews keine sonderlich glückliche Kindheit hat.

 Als Teenagerin nimmt sie einmal eine Überdosis Medikamente. Ihre Mutter findet sie gerade noch rechtzeitig. In diesen Jahren hat Jane immer wieder Probleme. Sie steckt in einem Teufelskreis aus Depression, Panikattacken und gestörtem Essverhalten. Eigentlich bräuchte ein Kind wie Jane dringend Unterstützung und Hilfe, aber die gibt es in Orten wie Grimsby eigentlich nie.

 Im Alter von 17 Jahren wird sie ungewollt schwanger und entscheidet sich das Kind nicht zu behalten. Sie weiß einfach, dass sie es nicht schaffen würde, sich um ein Kind zu kümmern. Trotzdem ist diese Entscheidung natürlich sehr einschneidend, zumal in einem so jungen Alter. Sie schafft so einen Schulabschluss.

 Gut fällt er allerdings nicht aus. Mit anderen Worten, schon beim Eintritt ins Erwachsenen Alter hat Jane viele Dinge erlebt, die schwierig zu verkraften sind. Es sieht aus, als würde Jane nie aus der Spirale in Grimsby rauskommen. Im Alter von 21 Jahren hat sie immer in einen Job gefunden. Sie arbeitet als Verkäuferin in einer Filiale des Supermarkts M&S.

 Eigentlich war es immer ihr Traum mal etwas mit Mode zu machen, aber das ist weit weg. Sie hat zwar Collegekurse zu dem Thema belegt und kann gut nähen, aber damit in einer Stadt wie Grimsby einen Job zu finden ist wie die berühmte Nadel im Heuhaufen zu suchen. Und die Hauptsache ist, dass sie überhaupt Geld verdient. Also räumt sie stattdessen Regale im Supermarkt ein, bis sie eines Tages durch Zufall eine Jobanzeige in einer Zeitschrift entdeckt.

 Sie liest das Magazin The Lady gern, wenn sie mal eine Ausgabe in die Hände bekommt. Es geht viel um Mode, High-End Fashion und ein paar Neuigkeiten aus der Promywelt. eben alles, was die 21-jährige Jane so interessiert. Und dann ist da auf einmal dieses Jobangebot und zwar als Personal Dresser. Von wem die Jobanzeige ist, steht da nichts. Das Ganze läuft anonym.

Es heißt nur, eine viel beschäftigte Mutter würde Assistenz benötigen. Viele würden so eine Anzeige vielleicht einfach überblättern, sich denken, dass das super unseriös ist. Aber für Jane Andrews ist dieser Jobanzeige ein Hoffnungsschimmer. Das könnte ihr Ausweg aus Grimsby sein. Also schreibt sie eine Bewerbung und hört ein halbes Jahr lang erstmal gar nichts, bis plötzlich eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bei ihr ankommt.

 Erst jetzt stellt sich heraus, von wem die Jobanzeige geschaltet wurde und dass Jane hier eine riesige Chance vor sich hat. Denn das Jobangebot kam von niemand geringerem als von FGI aus der Royal Family, der Herzogin von York. Keine Sorge, ich werde euch hier nicht zu sehr mit Celebrity Gossip bombardieren, aber kurz zur Einordnung.

FGY ist damals die Ehefrau von Andrew Albert Christian Edward Montbatton Winzer oder wie er damals noch heißt Prinz Andrew. Damals vierter Platz in der britischen Thronfolge. Na ja, und ich glaube Prinz Andrew kennen wir inzwischen alle, nicht nur weil er der Bruder vom derzeitigen König Charles ist. In den 80ern sind Prinz Andrew und seine Frau Sarah Ferguson genannt FGI einfach nur ganz normale Mitglieder der Royal Family.

 Und dort soll Jane Andrews nun zum Vorstellungsgespräch antreten. Das ganze klingt wie der Plot einer Komödie aus den 2000ern, aber es ist wirklich so passiert. Jane Andrews darf im Juli 1988 als Personal Dresser von Fergie anfangen. Sie zieht aus ihrem einfachen Zuhause in Grimsby direkt in den Buckingham Palace. Jane ist 21 Jahre alt und kann ihre schwierige Jugend in Grimsby vollend hinter sich lassen.

 Sie passt sich ihre Umgebung an, so gut es geht. In erster Linie gibt sie sich natürlich im Job große Mühe. Sie zieht sich aber auch anders an und sie versucht ihren Akzent anzupassen, um nicht allzu sehr nach der englischen Working Class zu klicken, aus der sie eigentlich kommt. So fasst sie schnell Fuß in der High Society.

 Schon bald gehört Jane zum festen Personalstab von Fergie und im April 1989 lernt sie auch noch ihren zukünftigen ersten Ehemann kennen. Ein doppelt so alten Geschäftsmann, den sie 1990 heiratet. Die Ehe hält einige Jahre bis Jane fremd geht. Auf einer Dienstreise lernt sie einen Griechen kennen, für den sie ihren Ehemann verlässt.

Fölgy hilft dir in dieser Zeit und organisiert eine neue Wohnung für Jane, in der sie unterkommen kann. In etwa zurselben Zeit geht auch die Ehe zwischen Janes Chefin FGI und Andrew in die Brüche. Zuerst sind sich Jane und FGI danach näher als zuvor. Jane jettet mit ihrer Chefin um die Welt und steht jederzeit mit Rat und Tat an ihrer Seite.

 Doch Janes Leben beginnt wieder erste Risse zu bekommen. Die Beziehung mit dem Griechen endet in einem Streit, bei dem sie seine komplette Wohnung verwüstet. Sie soll ihn auch körperlich angegriffen haben mit einer Schere. Das heißt sogar, dass er ihr Geld bezahlt haben soll, damit sie ihn endlich in Ruhe lässt. Wenn das stimmt, dann versucht Jane sich immerhin mit dem Geld etwas aufzubauen.

 Also, ich sage immerhin, wenn man nach etwas Positivem suchen möchte. Sie kauft sich eine eigene Wohnung in London. Ein gutes Investment, doch alles andere geht weiter den Bach runter. 1997 nimmt sie wieder eine Überdosis und kurz darauf verliert sie ihren Job. Warum genau Jane Andrews aus ihren Diensten entlassen wurde, ist bis heute nicht ganz klar.

 Es gibt Gerüchte, wonach sie entlassen wurde, nachdem ein italienischer Verehrer der Herzogin unangemessenes Interesse an ihr bekundet hatte. Von Seiten des Palastes werden diese Spekulationen aber abgewiesen. Die Entlassung von Jane Andrews als Person Dresser von Fergie sei das Resultat einer Kosteneinsparungsmaßnahme. Und das ergibt auch Sinn.

 Fög selbst ist ja nun vom damaligen Prinzen Andrew geschieden. Dfür sie weniger Ressourcen zur Verfügung stehen, ist logisch. Jane ist es wahrscheinlich sogar egal, warum sie die Kündigung erhält. Dass es überhaupt passiert, ist eine Katastrophe für sie. Genauso schnell wie Jane Males 10 Jahre zuvor aufgestiegen ist, fällt sie nun wieder.

 Von einem Tag auf den anderen ist ihr wahrgewordener Traum vom Leben unter den Royals vorbei. Statt in den Palästen der Königsfamilie arbeitet Jay nun bei einem Juwelier namens Annabel Jones im Londoner Stadtteil Knightsbridge und das während es mit ihrer seelischen Gesundheit wieder Rapide back abgeht, bis ihr im August 1998 auf einmal von einem bekannten dermann vorgestellt wird, der das alles verändern wird. Thomas Cresman.

 Thomas ist damals 37 Jahre alt und wird eigentlich von allen nur Tom genannt. Er ist mit Aktiengeschäften und einem Autozubehör handelt selbstständig und damit hat er es geschafft, sich einen hohen Lebensstandard zu erarbeiten. Na ja, das würde er zumindest von sich selbst sagen. Allerdings hat er ja auch eine mehr als solide Staatshilfe von zu Hause.

 Sein Vater ist Multimillionär und Geld hat bei den Cresmans kaum eine Rolle gespielt. Tom, sein Bruder und seine Schwester wachsen in Verhältnissen auf, die das komplette Gegenteil von dem Leben sind, dass Jane in ihrer Kindheit in Grimsby hatte. Er besitze eine eigene Wohnung in London Fullham, ein eigenes Boot und ein schickes Auto.

 Daneben hat Tom noch ein eher ungewöhnliches Interesse. Er sammelt Militärerinnerungsstücke und interessiert sich besonders für die deutsche Armee des Dritten Reiches. Er besitzt sogar ein Stück Holz, das angeblich vom Schreibtisch von Adolf Hitler stammen soll. In jedem Fall kann man sagen, der Mann hat kostspielige Hobbys.

 Um sich das leisten zu können, verbringt er viel Zeit mit seiner Arbeit, bis er Jane kennenlernt. Die beiden sehen sich jeden Tag und können sich kaum voneinander lösen. Regelmäßig bringt Tom seiner neuen Freundin Blumen mit. Als Jane mit Freundinnen in den Urlaub fliegt, geht er ganz sicher jeden Tag mindestens einmal bei ihr anzurufen.

 Kein Wunder, dass der nächste Schritt schon bald folgt. Nach drei Monaten Beziehung zieht Jane bei Tom ein. Jane hat sich kurz zuvor verletzt. Sie war mit Tom tanzen und die beiden haben etwas über die Stränge geschlagen. Mitten in einer schwungvollen Bewegung hat Tom Jane losgelassen, sodass sie hingefallen ist und sich das Handgelenk gebrochen hat.

Jane behauptet später, Tom habe das mit Absicht gemacht und dass er darauf bestanden habe, dass sie nach dieser Sache bei ihm in der Wohnung bleibt, damit er sich um sie kümmern kann. Die Freunde von Tom hingegen sagen, Jane habe ihren Handbruch eher ausgenutzt, um sich bei Tom einzunisten. Unabhängig von der Version, die stimmt, Jane sieht jedenfalls bei Tom ein und erstmal scheint alles okay zu laufen, bis es Tom allmählich alles etwas zu viel wird, denn Jane ist anhänglich und aufmerksamkeitsbedürftig.

Das muss Tom auch feststellen, als er es einmal ist, der im Urlaub ist. Er ist zu einem junggesellenabschied in Deutschland eingeladen. Als er dort landet und sein Handy wieder einschaltet, sieht er zahlreiche entgangene Anruf und Nachrichten von Jay. Sie fragt, weshalb er nicht zurückrufen wird und hat mehrere Nachrichten geschickt, obwohl sie ja wusste, dass Tom im Flieger sitzen wird und sich gar nicht melden kann.

 Und ihr kontrollierendes Verhalten geht noch weiter. Irgendwann beginnt sie Toms Mails zu lesen. Dabei findet sie Nachrichten einer jungen Frau, die Tom auf einer Geschäftsreise in den USA kennengelernt hat. In vielen Berichten heißt es, die beiden hatten nichts miteinander, nur eben E-Mailkontakt.

 Das stimmt aber nicht so ganz. Der Guardian hatte im Zuge einer Reportage Zugriff auf die Mails und da waren eindeutig intime bis explizite Sachen dabei. Klar, dass das Jane nicht gefällt. Was niemand bestreitet, ist allerdings, wie Tom Jane in einer der Mails beschreibt. Für ihn sei Jay mittlerweile wie ein altes Paar Hausschuhe, dass er nicht wegwerfen kann.

 In mancherlei Hinsicht gut, in mancherlei Hinsicht schlecht. Ob das trockener britischer Humor ist ein sehr ungelenkes Kompliment oder irgendwas dazwischen, das weiß wohl nur Tom selbst. Jane fasst diese Mail jedenfalls überhaupt nicht gut auf. Sie konfrontiert ihn und es kommt zu einem Streit.

 Aber die beiden raufen sich am Ende zusammen, denn die beiden haben einen Italienurlaub geplant und das ist Anlass genug, um den Konflikt zu vergessen und sich ganz auf die bevorstehenden Ferien zu freuen, zumal im Anschluss noch ein paar Tage aufenthalt im Ferienhaus von Toms Eltern in Frankreich anstehen. Jane hofft, dass Tom den Italienurlaub vielleicht nur als Vorwand organisiert hat und dass er ihr vielleicht dort einen Heiratsantrag machen wird.

 Doch ihre Hoffnung wird enttäuscht. Der Urlaub ist zwar schön, die beiden sind auf mehreren Seen unterwegs und Tom kann ausgedehnte Bootstouren machen, eines seiner liebsten Hobbys. Auf einen Ring wartet Jane aber vergeblich und ihre Enttäuschung macht Jane lautstark Luft in Anwesenheit von Freunden. Auch am Flughafen kurz vor der Rückreise kracht es noch mal.

 Jane beha darauf, dass sie unbedingt heiraten wolle und das, obwohl sie und Tom zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht so lange zusammen sind. An dieser Stelle lohnt sich vielleicht noch mal einen Blick in Janes Psyche. Sie kommt selbst aus den einfachsten Verhältnissen und hat es geschafft, aus der ärmsten Stadt in die reichste Familie des Landes zu kommen.

 Die Anstellung dort hat sie zwar verloren, trotzdem möchte sie ihren Lebensstandard nicht verlieren. Nun ist sie mit Tom zusammen, der aus einer wohlhabenden Familie kommt und selbst mehr als genug Geld hat. Noch dazu hat sie zahlreiche psychische Krisen hinter sich mit mindestens zwei Medikamenten überdosen. Dass Jane sich nach Stabilität und Sicherheit sehnt, ist logisch.

 Wie sie reagiert, als das nicht klappt, allerdings so gar nicht, aber alles der Reihe nach. Erstmal haben Jane und Tom ihren Streit am Flughafen. Der endet mit einem großen Knall. Im Konflikt sagt Tom seiner Freundin, er werde sie niemals heiraten. Eine härtere Abfuhr kann es kaum geben. Auf dem Rückflug ist die Stimmung dementsprechend im Keller.

 Nach so einer Auseinandersetzung ist klar, dass sich die Beziehung grundlegend ändern wird. Tom schläft und versucht den Streit so auszusetzen. Jane hingegen lässt sich vom Bordpersonal ein paar Drinks geben, um ihren Frust zu ertränken. Zu Hause geht der Streit weiter. Am nächsten Morgen zieht Tom die Reißleine.

 Er weiß nicht, wie er mit Janes Wood noch umgehen soll. Er fühlt sich so hilflos, dass er sich entscheidet, den Notruf zu wählen. Tom bittet darum, dass jemand von der Polizei vorbeikommt, um das Paar voneinander zu trennen. Er sagt, er habe Angst, dass sie einander sonst weh tun würden. Offenbar hat er das Gefühl, ohne eine dritte Partei nicht mehr weiterzukommen.

 Aber die Notrufzentrale erkennt den Ernst der Lage nicht. Offenbar hält man den Konflikt zwischen Tom und Jane dort für einen normalen Pärchenstreit. Dabei ist diese Grenze längst überschritten. Nach der Abfuhr von der Notrufzentrale ruft Tom noch bei einem Freund an. Er klingt völlig fertig. Kein Wunder, immerhin läuft der Streit mit Jane zu diesem Zeitpunkt seit 24 Stunden.

 Wie Tom am Telefon berichtet, scheint der Konflikt jetzt aber beendet zu sein. Erzählt seinem Kumpel, dass er Schluss gemacht habe. Jane sei daraufhin hals über Kopf mit dem Auto aufgebrochen und irgendwo hingefahren. Als ihr Freund gerade weiter nachfragen will, wimmelt Tom ihn ab. Er sagt, sein Zweitelefon würde gerade klingeln.

 Es könnte sein, dass Jane dran ist, also will er rangehen. Jane kommt nach Hause zurück. Tom geht ihr erstmal aus dem Weg. Sein Büro liegt nicht allzu weit von seiner Wohnung entfernt, also zieht er sich erstmal dorthin zurück. Als Tom abends zurück nach Hause kommt, scheint alles soweit okay zu sein. Jane geht noch mal raus. Tom sitzt im Wohnzimmer vom Fernseher.

Als er müde, zieht er ins Schlafzimmer um, bleibt aber noch auf. Zum damaligen Zeitpunkt finden die Olympischen Spiele in Sydney statt. Tom schaut gerade vom Bett aus fern, als Jane wiederkommt. Obwohl die beiden sich ja eigentlich getrennt haben, will Tom Jane offenbar nicht einfach so wegschicken.

 Irgendwann nimmt Tom seine Brille ab und legt sie auf den Nachttisch. Dann schaltet er den Fernseher aus. Vielleicht ist er schon eingeschlafen, als Jane ihn mit einem Cricket Schläger den Schädel einschlägt. Der Cricketschläger gehört Tom und liegt immer im Schlafzimmer. Nun hat Jane ihn sich geschnappt, um damit ihren Freund umzubringen.

 Sie versetzt ihm mehrere Schläge gegen den Kopf. Doch der Cricketschläger ist nicht die einzige Tatwaffe. Jane hat früher am Tag, als Tom noch im Büro war, noch etwas anderes im Schlafzimmer deponiert. Sie hat ein Küchenmesser unter das Bett gelegt. Auch das benutzt sie mehrfach. Tom hat keine Chance zu überleben.

 Allerdings ist er noch bei Bewusstsein, als das alles passiert. Das weiß man, weil man später viel Blut in Toms Lungen findet. Er hat es eingeatmet, als er um sein Leben gekämpft hat. Jane lässt ihn einfach auf dem Bett zurück. Sie schließt die Tür zum Schlafzimmer, nimmt eine Reisetasche mit ihren wichtigsten Sachen und macht sich aus dem Staub.

Dass Tom nicht mehr am Leben ist, fällt erst zwei Tage später auf, am 18. September 2000. Es ist ein Montag und Tom kommt nicht zur Arbeit. Seine Mitarbeiter rufen aus Sorge die Polizei an. Die Ermittler klingeln an Toms Wohnung, doch niemand öffnet. Also entscheiden sie sich reinzugehen. Zu diesem Zeitpunkt ist der 39-Jährige schon seit zwei Tagen tot.

 Um die Ursache zu erkennen, muss man kein Profi sein. Sowohl Toms Kopf als auch seine Brust wurden offensichtlich schwer verletzt. Die beiden Tatwaffen liegen noch im Schlafzimmer. In der Wohnung finden ihr Mittler außerdem zwei Notizzettel. Auf einem steht: “Meine liebsten Eltern. Es tut mir so leid, es ist kein Schmerz mehr in mir.” XO XOJ. Auf dem zweiten.

 Tom hat mich zu sehr verletzt. Er war so gemeint zu mir. Schnell ist klar. Jane Andrews muss dringend aufgespürt werden, aber sie ist längst über alle Berge. Nach dem Angriff auf Thomas sie in ihr Auto gestiegen und hat London verlassen. Eigentlich hätte sie am Samstag arbeiten sollen, hat sich aber telefonisch krank gemeldet.

 Am Sonntag wurde sie noch von Nachbarn von Tom gesehen. Seitdem sind sie und ihr Volkswagen weg. Die Polizei zieht alle Register. Selbst die Herzogin FGY wird in die Suche einbezogen. Die Ermittler bitten sie Jane anzurufen. Sie hoffen, dass FGI Jane dazu bringen kann, sich zu stellen, denn die Gesuchte hat ihre ehemalige Chefin immer angehimmelt.

 Also ruft FGY zweimal bei Jane auf dem Handy an. Sie geht nicht ran, aber Fög spricht ihr auf die Mailbox und drängt sie dazu, sich zu stellen. Aber das tut Jane nicht. Stattdessen bekommen verschiedene Freunde scheinheilige SMS von ihr. Ob sie wüssten, wo Tom stecken würde. Es dauert nicht lange, bis man Jane an der englischen Südküste verorten kann.

Es gelingt der Polizei Janes Handy zu ordnen. Eine Polizeistreife findet Jane schließlich auf einem Parkplatz in Cornwell. Sie sitzt mit der dritten Medikamenten über Dosis in ihrem Auto. Doch auch dieses Mal erholt sie sich davon, nur um als mutmaßliche Mörderin verhaftet zu werden. In den ersten Verhören macht die 33-jährige Wirre Ang.

 Erst gibt sie vor gar nicht zu wissen, dass Tom nicht mehr am Leben sei. Dann sagt sie, sie habe ihn umgebracht, aber nicht mit Absicht. Die beiden hätten einen Streit gehabt, der eskaliert sei. Nachdem sie gesehen habe, was sie angerichtet hatte, sei Jane in Panik geraten und abgehauen. Allerdings ändert sie details ihrer Version der Geschehnisse immer wieder.

Das macht für die Polizei nur noch klarer, dass sie vorsätzlich gehandelt hat. Genau wie die besondere Brutalität, mit der das Verbrechen begangen wurde. Hätte Jane nur in dicken Anführungszeichen mit dem Cricketschläger auf Tom eingewirkt, dann hätte man das mit der Notwehr noch glauben können.

 Aber die Verletzungen durch das Messer sind ja auch noch da und die sind gravierend. Zudem taucht eine Geschichte aus Janes Vergangenheit auf. Erinnert ihr euch noch an Janes ersten Mann? Als sie mit ihm zusammenkam, war er eigentlich vergeben. Eines Tages wurde seiner damaligen Freundin eine Schachtel Schokolade geschickt.

 Den Absender konnte man nie abschließend klären, aber vor dem Hintergrund jüngster Ereignisse brodelt es natürlich in der Gerüchte Küche. Vielleicht könnte Jane auch die vergiftete Schokolade geschickt haben in dem Versuch, die Frauen der Seite ihres zukünftigen Mannes auszuschalten. Das ist allerdings wirklich nur ein Gerücht, für dass es keine Belege gibt.

 Doch Jane Andrews bleibt dabei, Tom aus Notwehr umgebracht zu haben. An dieser Version hält sie bis heute fest und macht in diesem Zuge einige schlimme Anschuldigungen. Um Janes Begründung für die Tötung von Tom zu verstehen, kommen wir nicht drum herum, ein wenig im Privatleben des Ermordeten herumzuwühlen.

 Deshalb als Disclaimer einmal vorweg, jeder und jede soll und darf natürlich das machen, was ihm oder ihr gefällt, solange der Partner oder die Partnerin damit einverstanden ist. Und genau das ist der Knackpunkt an Janes Version. Sie berichtet der Polizei Tom habe auf SM Praktiken gestanden. Diese Vorliebe wird in Teilen durch die Mails, die Tom mit dieser amerikanischen Frau geschrieben hat, bestätigt.

 Ist ja auch alles fein und seine Privatsache. Jane sagt aber, sie habe sich Toms Vorlieben angepasst, um ihm gefallen zu tun. Und dabei habe Tom mehrmals ihre Grenzen überschritten und ihren Konsens einfach vorausgesetzt, obwohl sie sich unsicher fühlte. Zudem sei er ihr gegenüber immer wieder ausfallend geworden. Wenn man von solchen Beziehungen hört, die mindestens toxisch und im schlimmsten Fall missbräuchlich sind, stellt sich für Außenstehende oft die Frage, weshalb man die Beziehung dann nicht einfach beendet. Aber das ist eben nicht so

einfach. Jane erklärt die Situation aus ihrer Sicht so: “Warum bin ich geblieben? Darauf gibt es keine kurze Antwort. Ich bin aus taus und einem Grund bei Tom geblieben, denn jedes Mal, wenn er gewalttätig oder ausfallend wurde, entschuldigte er sich und versprach sich zu ändern, weil er mir das Gefühl gab, dass ich der Grund für sein Verhalten war.

 Ich kam an einen Punkt, an dem ich nicht mehr wusste, was richtig und was falsch war. Er spielte Psychospiele mit mir. Warum hat er mich in die Cotzwalls mitgenommen, um dort nach Häusern zu suchen, bevor wir nach Italien fuhren? Alle seine Freunde und seine Familie sagen, das sei nur meine Einbildung.

 Deshalb habe ich meinen ursprünglichen Anwalt beauftragt, den Immobilienmaklern Chipping Norden aufzuspüren, wo sie herausfanden, dass er uns als Mr. und Mes Cresman registriert hatte. Es sind solche Kleinigkeiten, die wichtig sind, damit die Leute glauben, was ich sage. Okay, Jane sagt also Tom habe ihr durchaus signalisiert, dass er es ernst mit ihr gemeint hat und deine Zukunft mit ihr plant.

 Er sei aber auch gewalttätig ihr gegenüber gewesen. Und so habe sich der Konflikt unmittelbar vor dem Tod von Tom dann hochgeschaukelt. Auch hier ist noch mal ein Disclaimer angebracht, denn wir haben hier nur die Sicht von Jane und dass sie als Mordverdächtige versucht eine Erklärung für ihre Tat zu finden, ist ja logisch. Die Stimmen der Angehörigen der Opfer werden hier immer mehr Gehör finden als die der Zäter.

 Das ist irgendwo auch mein persönlicher Anspruch. Trotzdem ist es mir genauso wichtig, euch immer ein möglichst umfangreiches Bild zu vermitteln und dazu gehören auch Täterperspektiven. Behaltet also bei dem folgenden im Hinterkopf, dass wir die Angaben nicht prüfen können, dass sie aber, sofern sie Wahrheit enthalten, vielleicht einen Ansatz für Erklärung bieten können.

 Jane bestätigt, dass alles am Flughafen vor der Rückreise nach England losging mit einem Streit. Sie behauptet aber auch, im Verlauf hätten sie und Tom sich geeinigt, eine Paartherapie zu machen. Am nächsten Morgen habe er seine Meinung jedoch geändert. Jane sei sauer geworden. Tom habe sie aufgefordert zu verschwinden.

 Es sei zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen, deren Verlauf Tomy gewirkt habe. Danach habe er den Notruf abgesetzt, der ignoriert wurde. Daraufhin sei er ihr gegenüber abermals ausgerastet. Im Verlauf des Streits habe er sie missbraucht und ihr gedroht, er werde ihr furchtbar weh tun und niemand werde ihr glauben.

Nach dem Missbrauch habe er sie noch im begehbaren Kleiderschrank eingesperrt. Erst am frühen Nachmittag habe er sie gehen lassen. Jane bestätigt, dass sie daraufhin das Haus verlassen habe und mit dem Auto weggefahren sei. Allerdings lässt sich belegen, dass sie und Tom in der Zeit danach noch SMS und Anrufe ausgetauscht haben.

 Die SMS sind von beiden Seiten voll mit Vorwürfen und Anschuldigung. Das Ganze ging so weit, dass Jane gedroht hat, sie werde sich das Leben nehmen. Toms Antwort darauf, er hat ihr sogar noch eine Methode vorgeschlagen. Trotzdem ist Jane später am Abend zu ihm zurückgefahren. Abends im Bett soll Tom abermals versucht haben, sich an ihr zu vergehen.

 Jane sei dann nach unten gegangen. Später am Abend habe ich dasselbe noch mal wiederholt. Jane erinnert sich, dass sie eingeschlafen war und dann von Tom geweckt wurde, der sie geschlagen und angeschrienen habe. Erst dann habe Jay den Cricketschläger genommen und auf Tom eingeschlagen. Eben aus Notwehr wie sie beteuert. Sie sagt, sie habe nur noch bruchstückhafte Erinnerung an die Tat.

Dazu wie und warum sie das Messer verwendet hat, macht sie verschiedene Aussagen. Jane liefert also durchaus eine teilweise Erklärung für ihre Tat und ihre Behauptung ist sein Notwehr gewesen. Diese Erklärung ist aber auch mit heftigen Anschuldigungen gegen Tom versehen. Tom selbst ist natürlich nicht mehr in der Lage Stellung zu beziehen.

Die Eltern von Tom sind genau wie seine Geschwister entsetzt von diesen Behauptungen. Sie fühlen sich in doppelter Hinsicht von Jane verraten. Erst bringt sie ihren Sohn und Bruder gewaltsam um und dann erzählt sie Post um noch Dinge über ihn, die seinen Ruf zerstören. Die Cresmans haben keinen Zweifel daran, dass genau das der Zweck von Janes Aussagen ist.

 Sie will sich selbst besser darstellen und in ihrer Situation geht das nur, wenn sie Tom schlechter macht. Gestützt wird die Auffassung der Cresmans dadurch, dass mehrere Ex-Freundinnen von Tom bestätigen, er sei nie gewalttätig gewesen. Im absoluten Gegenteil. Die einzige Person in Toms Leben, die jemals entsprechende Vorwürfe gegen ihn erhoben hat, ist Jane.

Bei Jane wiederum sieht das anders aus. Auch ihr Ex-Freund hat ihr gesagt, sie habe ihn mit einer Schere angegriffen, seine Wohnung verwüstet. Sie ist in der Hinsicht also schon vorher auffällig geworden. Das stellt für sie nicht gerade eine Entlastung da. Andere Leute aus dem Umfeld von Tom und Jane bewerten die Situation etwas anders als Toms Familie, z.B. Lucinda Allery.

 Sie war sowohl mit Jane als auch mit Tom gut befreundet. Tom hatte sogar noch am Morgen seine Ermordung bei Lucilla angerufen, um sich mit ihr zu beraten, wie er im besten mit Jane umgehen soll. Lucinda scheint also einen sehr intimen Einblick in die konfliktreiche Beziehung gehabt zu haben.

 Umso spannender ist es, dass sie ein paar Dinge anders schildert als Toms Familie. In den Medien ist damals fiel die Rede davon, dass Jane Tom einfach um jeden Preis heiraten wollte, dass sie gerade zu besessen davon gewesen sei, sich in eine reiche Familie einzuheiraten und dass sie eben ausgeti, als das nicht geklappt habe. Lucinda sagt, dass Jane ein Golddiger gewesen sei, sei vollkommener Quatsch.

Sie habe schon vor der Beziehung zu Tom viele wohlhabende Männer gehabt. Sie habe sich aufrichtig in Tom verliebt. Wie Freundin Lucinda glaubt, war Jane deutlich mehr in Tom verliebt als umgekehrt. Lucilla scheint das Problem eher in diesem Umstand zu sehen und weniger in Janes gefallen an einem Luxusley. Freundin Lucilla hält Janes Aussage, wonach Tom sie missbraucht habe, für durchaus glaubwürdig, auch wenn ihr die Beziehung für beide Seiten gefährlich vorgekommen sei.

 Sie sagt, ich dachte, die Beziehung würde sie ans Ende bringen und sie würde sich selbst das Leben nehmen, nicht seines. Ich habe keinen Zweifel daran, dass Jane zum Zeitpunkt von Chrismans Tod zusammengebrochen war. Es ging ihr körperlich und seelisch nicht gut. Es war ein Unglück, das vorprogrammiert war und leider konnten die Menschen, die am nächsten standen, die Anzeichen nicht erkennen, weil sie sich so gut verstellte.

 Das muss eine Menge Wut gewesen sein. Tommy hat sie einfach getriggert. Lucilla hält Jane Andrews also weniger für eine kaltblütige Mörderin, sondern eher für jemanden, der ganz dringend psychiatrische Hilfe gebraucht hätte. Ob das verhindert hätte, dass Tom Cresman so grausam umgebracht wird, werden wir nie erfahren.

 Fakt ist, es ist passiert und Jane Andrews ist die Täterin. Es kann nur noch darum gehen, ob sie wie behauptet wirklich aus Notwehr gehandelt hat oder vorsätzlich. Und die Jury wird sich da schnell einig. Im Prozess macht Jane selbst wie eine Mordangeklagte keine gute Figur. Ihre anfänglichen Leugnung zum Zeitpunkt der Z wirken wie ein Schuldeingeständnis.

Im Kreuzverhör wirkt sie verwirrt und widerspricht sich selbst. Sie argumentiert, dass mehrere Gründe für ihr unglückliches Auftreten vorliegen würden. Ihre Zurückhaltung, etwas Negatives über den Verstorbenen zu sagen, ihr Bestreben ihre Familie zu schützen und die Tatsache, dass sie ihre Aussage auf Ereignisse stützte, an die sie sich einfach nicht mehr klar genug erinnern konnte.

Die Jury scheint vor allem nicht verstehen zu können, weshalb Jay nach einem Missbrauch durch Tom am selben Tag wieder freiwillig zu ihm zurückgekehrt sein soll. Solche Themen sind sehr komplex und eine psychologische oder psychiatrische Einordnung hätte ihr geholfen. Allerdings werden während des Prozesses nur wenige psychiatrische Gutachten vor Gericht vorgelegt und das, obwohl Jane berichtet, auch in ihrer Kindheit missbraucht worden zu sein.

 Der mutmaßliche Missbrauch durch Tom am Zahrtag habe sie dann in Panik versetzt. Am 16. Mai 2001 wird Jane Andrews des Mordes an Thomas Cresman schuldig gesprochen. Sie erhält eine lebenslange Freiheitsstrafe. Aber ähnlich wie in Deutschland bedeutet lebenslang auch in Großbritannien nicht ein Leben lang. Und deshalb ist es 2015 mit der lebenslangen Freiheitsstrafe dann auch schon vorbei.

Nach nur 14 Jahren wird entschieden, dass Jane Andrews auf Bewährung raust darf. Seit 2015 darf sie wieder ein ganz normales Leben führen. Um Geld muss sie sich eigentlich keine Sorgen machen, als sie wieder rauskommt. Ihre Wohnung, die sie sich in London gekauft hatte, war ja frei, als sie im Knast saß.

 Also hat sie sie für 30.000 PF pro Jahr vermietet. So konnte sie sich gutes Geld für ihr Leben nach der Freilassung ansparen. Trotzdem hat sie noch eine weitere Einnahmequelle gefunden. Sie verkauft ihre alten Habseligkeit, die Sachen, die von dem glamurösen Leben mit den Royals übrig geblieben sind.

 Als Mitarbeiter der königlichen Familie bekommt man zwischendurch das ein oder andere Geschenk. Sämtliche Andenken, Porzellanzeller und Tassen aus dem Königshaus verscherbelt Jane als Verkäuferin auf einem Dauerflohmarkt. Für die Familie von Tom Cresman ist es unverständlich, dass Jane so früh wieder aus dem Gefängnis durfte.

 In Therapien soll Jane zwar immer wieder Reue für den Mord gezeigt haben, aber bei der Familie von Tom entschuldigt hat sie sich kein einziges Mal. Damit sind wir am Ende des heutigen Videos. Es ist bedrückt zu sehen, wie vermeidbar der Tod an Tom Cresman gewesen wäre und ich meine, er hat am Tag seiner Ermordung den Notruf gewählt.

Was auch immer vor seinem gewaltsamen Tod passiert sein mag, spätestens an dieser Stelle hätte Hilfe von außen schlimmes verhindern können, aber der Notruf wurde nicht ernst genommen und noch am selben Abend wurde Tom umgebracht. Schreibt mir eure Gedanken zu dem Fall gerne die Kommentare. So unterstützt ihr auch den Kanal und solltet ihr Kanal noch weiter unterstützen wollen, abonniert mich gerne bei Patrick.

 Da bekommt ihr die Videos ohne Zensur und ohne Werbung. Ansonsten gibt es nicht mehr viel zu sagen. Ich wünsche dir einen guten Morgen, Mittag oder Abend oder je nachdem wann ihr das Video seht und hoffe, dass wir uns im nächsten Video wiedersehen. Bis dahin, ciao Leute 

You Might Also Enjoy