Trauriges Update im Vermisstenfall Max Baumgartner & Andreas Leitner T
Trauriges Update im Vermisstenfall Max Baumgartner & Andreas Leitner

Crime, dein True Crime Podcast mit Lia. Hier hörst du wahre Verbrechen und vermissten Fälle aus deiner Region. Hallo ihr Lieben, schön, dass ihr zu dieser Update Folge auch wieder reinschaut oder reinhört auf meinem Kanal Lias Crimeime. Heute habe ich ein trauriges Update für euch. Es hat sich vermutlich einen Fall ja geklärt, kann man sagen.
Es geht um den Fall Baumgartner Leidner, einer der mysteriösesten vermissten Fälle Österreichs. Ich möchte vorab eine kurze Zusammenfassung des Falls machen, denn Andreas Leitner und Max Baumgartner wurden ja schon 10 Jahre lang vermisst. Die beiden waren damals 26 Jahre alt und wuchsen in kleinen Mühlviertler Gemeinden auf in Zwettel an der Rodel und Waxenberg und beide Orte waren sehr nah an der tschechischen Grenze und die beiden haben zusammen auch die Schule besucht, wurden Freunde und hatten sogar fast identische Geburtstage.
Und Andreas lebte damals noch bei seiner Mutter in Waxberg und sein Vater war bereits verstorben. Ein Auto oder einen Führerschein hatte er damals nicht. Warum erwähne ich das jetzt? Vielleicht ist es nicht ganz unwichtig in diesem Fall. Er wurde also zu Freunden z.B. dann immer in diesen ländlichen Gegenden oft von seiner Mutter gefahren.
Max hatte hingegen ein eigenes Auto und auch eine eigene Wohnung, die er sich gerade fertig gemacht hatte im Haus seiner Eltern und sein Auto war ein älterer Citroën. Er bestand aus drei alten Citroën Fahrzeugen, die er sich wohl sehr günstig ergatterte und seine Schwester Karina nannte sein Auto immer das Frankensteinauto.
Ja, und das Auto hat damals das Kennzeichen UU883D getragen. Nicht ganz unwichtig auch für den Fall. Am 11. September 2015 wurde Andreas gegen 17 Uhr noch von seiner Mutter zu Max gebracht. Das war ein Freitag. Auch weitere Freunde sind noch hinzugekommen und Max Eltern waren an diesem Abend nicht zu Hause.
Es wurde Bier getrunken, Karten gespielt und die beiden Freunde, die hinzugekommen waren, haben diese nette Runde so ca. gegen 0 Uhr verlassen. Mittlerweile mittlerweile also 12. September 2015 und die beiden geben später an, dass dieser Abend ganz normal wie immer gewesen sei. Man ging im späteren auch davon aus, dass Max und Andreas wahrscheinlich noch weitergetrunken haben könnten.
Und gegen 1 Uhr haben sie eine Nachbarin angerufen, ob sie nicht zur Runde dazu kommen wolle, aber sie hat das abgelehnt und kurz danach nach diesem Anruf müssen die beiden sich dann ohne Pässe und ohne Handys, heute ohne Handys loszufahren, ja, schon fast undenkbar mit ca. 200 € in Max Citroen gesetzt haben und dann losgefahren sein.
Wer von beiden gefahren ist, steht nicht fest. Ich denke aber mal, dass Max wohl gefahren sein wird. Und vorher, aber das muss ich dazu sagen, weil die beiden ja angetrunken waren, haben sie noch erfolglos leider versucht ein Taxiservice anzurufen. Also, sie müssen wohl noch vorgehabt haben, irgendwo dringend noch mit dem Auto ja anzukommen bzw.
hingebracht werden zu wollen und sie wussten ja dann, dass sie angetrunken waren und deswegen hatte man ja auch versucht, das Taxi vermutlich zu erreichen, aber leider ja niemanden dort ähm erreicht und um 2 Uhr nachts herum wurde der Wagen dann im Bereich eines Kreisverkehrs in Badlefelden auf der Ausgangsstraße nach Tschechien dann geblitzt.
Und nach weiteren Medienberichten sagte ein Zeuge aus, er wolle die beiden um 4 Uhr in derselben Nacht in Wischbrot in Tschechien gesehen haben und auch das Auto soll dort irgendwo abgestellt worden sein auf dem Hauptplatz, wo viele Geschäfte sind, die wohl auch teils rund um die Ohr geöffnet haben.
Im späteren wunderte man sich dann aber, weshalb die beiden nicht mehr zu Hause anzutreffen waren und überhaupt nicht mehr zu erreichen gewesen sind. Und dann folgten eben Suchaaktionen der Familie und der Polizei nach den beiden und natürlich auch nach dem recht markanten Fahrzeug. Und die Ermittlungen konzentrierten sich auf das Grenzgebiet und eben das Nachbarland Tschechien.
Es gab Suchaktionen in Wäldern, Hunde wurden eingesetzt, Helikopter, aber es gab keine Spur nach den beiden. Und nach dem Zeugenhinweis konzentrierte man sich dann auf die Gegend um Wishbrot und die Straße von Badle und Felden dorthin ist wohl ziemlich kurvig, führt durch viel Wald und ist wenig beleuchtet.
Und in der Nacht natürlich dann, wenn man angetrunken ist, vielleicht schon eine Herausforderung und sobald man die Grenze passiert, sollen die Straßen dort wohl auch deutlich schlechter gewesen sein. Und die Annahme war dann damals, haben die beiden vielleicht einen Unfall gehabt? Liegt der Wagen in einem der zahlreichen Gewässer? Auch der Moldau Stausee wurde damals abgesucht.
Man unternahm also ziemlich viel, um auszuschließen, dass das Fahrzeug irgendwie von der Straße abgekommen ist. Ähm, ich habe damals, glaube ich, in der Folge, die ich euch auch verlinke, die ich über die beiden damals schon mal erstellt hatte, auch eher mit einem Unfall gerechnet und na ja, es folgten aber viele Spekulationen in dem Fall von Organis zu der Annahme.
Die beiden könnten eben doch einem Verbrechen gleich welches zum Opfer gefallen sein, wobei letzteres nicht hundertprozentig ausgeschlossen ist bis heute. Für die Familie war natürlich die Ungewissheit auch absolut quälend und irgendwann haben sie schon auch nicht mehr so ja angenommen, dass die beiden überhaupt noch leben könnten, je mehr Zeit auch verstrichen ist und leider sollte sich das jetzt auch bewahrheiten.
Zumindest geht man davon seit gestern dem 22. Oktober 2025 aus. Militärtaucher hatten im Moldauusee in Tschechien bei der fairen Anlegestelle untermoldau geübt und sind dabei dann auf einen Autowrack gestoßen. Die Taucher alarmierten sofort die Polizei und nach der Bergung des Autos mit dem Nummernschild UU883 DP, was ich ja eben schon mal vorgelesen hatte, das Kennzeichen von Max, hat man dann im Auto, das etwa 20 m von der Anlegestelle entfernt am Grund gelegen hatte, menschliche Überreste von zwei Personen sichergestellt.
Ja, noch fehlt eine Bestätigung per DNA Abgleich, aber man muss so titeln die österreichischen Medien jetzt stark davon ausgehen, dass es sich hierbei um Max Baumgartner und Andreas Leitner handeln dürfte. Das Auto wurde gesichert sowie auch die menschlichen Überreste so gut es eben ging. Das Auto wurde ca.
55 km entfernt von Zwettel an der Rodel aus dem Wasser geborgen. Wie es dazu kam, ob es ein Verbrechen oder ein Unfall gewesen ist, das steht nach heutigen Erkenntnissen nicht fest. Ob man das überhaupt noch feststellen kann, weiß ich nicht, ob darüber noch mal berichtet wird. Ähm, aber wenn man sich den Fall mal so im ganzen betrachtet, schätze ich einen Unfall immer noch als am wahrscheinlichsten ein.
Es wurde ja in der Nacht noch versucht, ein Taxiservice anzurufen, der nicht mehr erreichbar war. Man wollte also eigentlich nicht selbst fahren, weil man betrunken war. Und Andreas hatte keinen Führerschein. Max war betrunken, genauso wie Andreas ja auch betrunken war. Und wohin die beiden noch wollten, ob sie sich irgendwo amüsieren wollten, vielleicht ist ja gut möglich, aber vielleicht haben sie dann doch auch durch Einwirkung von Alkohol und schlechten Sichtverhältnissen einfach etwas falsch eingeschätzt. Und da wären die beiden
nicht die einzigen, denen so etwas Tragisches auch schon wiederfahren ist. Ja, für die beiden Familien von Max und Andreas ist das jetzt sicher irgendwo eine Bestätigung von der Annahme, die sie ja ohnehin teilweise schon verfolgten, dass die beiden eben nicht mehr am Leben sein dürften. Ähm, wie gesagt, es muss jetzt noch der DNA Abgleich das Ganze bestätigen, wovon man aber doch aktuell stark ausgeht, ähm, dass die beiden aber diejenigen sind, die da zu Tode gekommen sind und dann kann die Familie auch endlich anfangen
zu trauern und die beiden zu begraben, abschied nehmen. Ähm, ich denke, das ist auch sehr, sehr wichtig, dass sowas mal zu einem Abschluss kommt. Und ich glaube, dass es teilweise für Familien auch einfacher ist, ähm wenn es ein Unfall gewesen ist, wie wenn den beiden jetzt schlimmes Leid vorher noch wiederfahren sein könnte.
Also ich glaube, für mich wäre es auch unglaublich schlimm, aber es wäre glaube ich einfacher, weil so rät man sein ganzes Leben vielleicht, bis man stirbt in vielen Fällen. Wer hat mein Kind ermordet? Und ja, ich glaube, so möchte auch niemand ähm durchs Leben gehen. Ja, das endgültige DNA-Egnis aber werde ich dann, wenn das vorliegt, in meiner Instagram Story mit euch teilen.
Das ist so für ganz kleine Mitteilungen immer sehr sinnvoll. Ich glaube aber für diejenigen, die mir immer nur auf YouTube zuschauen, es gibt ja diese Shorts auf YouTube, diese ganz kleinen Kurzvideos und das werde ich dann vielleicht dann immer mal als kleinen Text in so ein Short ähm reinschreiben, damit ihr dann auch Bescheid wisst, wenn ihr mein Instagram nicht verfolgen solltet.
lohnt sich aber manchmal, weil ich auch zu anderen äh Verbrechen oder vermissten Fällen mal kurze Reels Poste oder eben auch ähm Links mit euch teile über Verbrechen, die ähm ich interessant finde beispielsweise oder Sachen verlinke, wie auch immer. Ja, ihr Lieben, also ähm das war jetzt das traurige Update im Fall Baumgartner Leitner und ihr dürft mir ja gerne noch mal eure Meinung äh in die Kommentare schreiben, was ihr meint, was mit den beiden geschehen sein könnte, ob es ein Unfall war oder vielleicht doch ein Verbrechen. Und hiermit verabschiede ich
mich. Bis zum nächsten Mal. Eure Lia. Das war wieder eine Folge von Crimetime mit Lia, deinem True Crime Podcast. Abonniere den Podcast, um keine neuen Folgen zu verpassen.