Wahre Verbrechen I Niemand überlebte I True Crime Dokumentation – Ty – Part 3
Sie kannte die Geschichten von Jack the Ripper und fand das Verhalten des Doktors verdächtig. Auf keinen Fall würde sie irgendwelche Pillen nehmen, die ihr ein wildfremder Kunde in die Hand gedrückt hatte. Stattdessen tat Lou nur so, als würde sie die Tabletten schlucken und behelt sie heimlich in der Handfläche.
Dann sagte Cream plötzlich, dass er vergessen habe, im Krankenhaus nach einem Patienten zu sehen. Er versprach, sie gegen 23 Uhr in der Music Hall zu treffen und sie nach Hause zu begleiten. Als er weg war, warf L Flser. Lou wartete die ganze Nacht, aber Cream kam nicht und Cream rechnete damit, das nächste Mal von der Frau zu hören, wenn sie schon lange tot war.
Doch Lou Harvey lebte. Cream wusste davon aber nichts und genoss das Gefühl, ein weiteres Mal unbemerkt gemordet zu haben. Und wenn es nach ihm ging, sollte Lou Harway lange nicht sein letztes Opfer gewesen sein. Ein paar Wochen später, am 11. April 1892 schien es Cream nicht mehr zu reichen, nur eine Frau zu töten.
Die 21-jährige Alice Marsh und die 18-jährige Emma Shriivel waren als Sexarbeiterinnen in der Stanford Street unterwegs. Cream stellte sich auch ihnen als Fred vor und machte ihnen ein Angebot, dass sie nicht ablehnen konnten. Er wollte für den ganzen Abend mit ihnen bezahlen, mit ihnen beiden. Die Frauen nahmen Cream mit nach Hause.
Als sie gegessen, getrunken und Sex gehabt hatten, öffnete Cream seine Tasche und bot Alice und Emma seine kleinen weißen Pillen an. Gegen 2:30 Uhr, als Cream schon längst weg war, halten Schmerzensschreie durchs Haus. Die Frauen wussten, dass sie vergiftet worden waren und ihre Vermieterin rief sofort die Polizei.
Alice und Emma starben auf dem Weg zum St. Thomas Hospital. Cream hatte zwei Frauen in einer Nacht getötet. Danach war sich die Polizei sicher, dass ein neuer Mörder in London umging. Eine umfassende Untersuchung der Lambh Giftmorde wurde eingeleitet und wieder konnte Cream nicht anders als mit dem Feuer zu spielen.
Er pralte in aller Öffentlichkeit damit, Emma Shrivel und Alice March gekannt zu haben. Eines Abends wurde Cream in einem Social Club, einem New Yorker Detective namens John Hayes, vorgestellt. Hayes war in der Stadt, um sich auf einer Stelle bei Scotland Yard zu bewerben. Die beiden unterhielten sich lange über den Giftmörder von Lambth und tauschten Theorien aus.
Nach einer Weile machte Cream aber den Fehler Details zu erwähnen, die noch gar nicht öffentlich bekannt waren, wie z.B. dass Matilda Clover war an Strich Nin und nicht an einer Alkoholvergiftung gestorben war. Außerdem erwähnte Cream die ganze Zeit ein Mordopfer, von dem Hayes noch nie zuvor gehört hatte. Blue Harvey Cream nahm Haynes sogar mit zu der Stelle am Temseufer, wo er Lou Hary stehenelassen hatte.
Er sagte, dass er glaube, dass der Mörder Lou dort die Pillen gegeben habe. Als Haes fragte, wo Have gestorben sei, erwähnte Cream das Oxford Theater. Hayes war so irritiert von der Unterhaltung, dass er einem Inspektor von Scotland Yard davon erzählte. Die Polizei fing daraufhin an, Cream zu beschaken.
Ein Inspektor forderte seine Polizeiakte aus Chicago an und sah, dass er schon einmal wegen Mordes verurteilt worden war. Danach waren sich die Beamten sicher. Sie hatten den Giftmörder von Lambh gefunden. Cream wurde im Juni 1892 verhaftet. Die Geschichte war auf allen Titelseiten. Kurze Zeit später wurde er wegen Mordes an Allen Dunworth, Emma Schrivel, Alice Marsh und Matilda Clover sowie des versuchten Mordes an Lou Harvey angeklagt.
Die Menschenmenge gröhlte und but, als der Mörder in Handschellen vom Holloway Prison zum Gerichts geführt wurde. Cream lächelte trotzdem. Er schien jede Minute zu genießen. Vielleicht glaubte er auch dieses Mal davon zu kommen. Erst als die Anklage ihrer Hauptzeugin aufrief, verschwand das Grinsen aus seinem Gesicht.
Lou Harway betrat den Zeugenstand und Cream sah aus, als hätte er einen Geist gesehen. Harvey erzählte dem Gericht von dem Spaziergang am Themsefer und davon, dass Cream sie zwingen wollte, ein paar kleine weiße Pillen zu schlucken. Am 21. Oktober zog sich die Jury zur Beratung zurück. Nach nur 10 Minuten verkündete sie ihr Urteil. Dr.
Thomas Neil Cream war in allen Anklagepunkten schuldig. Richter Hawkins verurteilte Cream zum Tod durchhängen. Die Hinrichtung sollte knapp einen Monat später stattfinden. Am 15. November 1892 versammelte sich eine Menschenmenge vor dem Newgate Prison. Die Menschen wollten sich die Hinrichtung des Giftmörders von Lamberth nicht entgehen lassen.
Als der Hanker James Billington Cream nach seinen letzten Worten fragte, soll er laut Billington tatsächlich genau drei Wörter gesagt haben. I am Jack. Wahrscheinlich waren Creams letzte Worte am Ende nicht mehr als ein letzter Versuch, sich irgendwie interessant zu machen. Cream konnte unmöglich Jack the Ripper sein, da die ersten Rippermorde schon im Jahr 188 begangen wurden, als Cream in Illinois in Haft saß.
Während die Identität von Jack the Ripper also weiter im Dunkeln bleibt, war sehr schnell klar, wer sich hinter dem berüchtigten Giftmörder von Lambth verbar. Dr. Thomas Neil Cream. Vielen Dank fürs Zuhören. Mein Name ist Diane Helscher. Und ich bin Mark Augestat. Du kannst jetzt eine Bewertung für den Podcast daassen und die Glocke aktivieren, um keine Folge zu verpassen.
Serienkiller ist ein Spotify Original von Parcast. Produziert in Zusammenarbeit mit Bose Park Productions. Adaptiert von dem amerikanischen von Max Cutler kreierten Original Serial Killers. Deutsche Produktion wiebachter Winter. Chris Guse, Suholder, Klii Köhler, Fabio Lautenschläger, Simon Uter Kirschei und Daniel Nicolau.
Das Originalskript wurde ins Deutsche übersetzt von Klaus Schwartau. Vielen Dank an Julien Boirot.
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