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Wahre Verbrechen I Die Leiche unter dem Boden I True Crime Dokumentation – Ty

 

Rump und der Kopf ungefähr hier dem Bereich. Ja, also Füße zur Tür her. Ja, also kurz vor der Tür wie nach hinten umgefallen eigentlich, ne? Getroffen und nach hinten umgefallen. So gefallen, dass die Tür halt noch ein bisschen aufging. Auch wenn ich jetzt nach so vielen Jahren immer wieder herkomme, ist immer noch leicht belastend.

Die Nachbarn haben natürlich alle was gehört und die haben wir auch alle befracht, alle vernommen, aber es hatte halt einfach niemand was gesehen. Der verdeckte Ermittler hat’s halt geschafft, sich ähm so viel Vertrauen zu erwirtschaften, dass es letztenendes nach ein paar Monaten Kontakt dazu kam, dass ihm unser Tatverdächtiger die Tatwaffe vom 7.

September 2013 verkauft hat. Man will es rausfinden, man will selber, ich sag mal, das Rätsel lösen. Ja, man will wissen, wie es gewesen ist. Und was halt auch immer interessant ist am Ende von so Ermittlung, wie nah waren wir denn wirklich an der kompletten Wahrheit dran? Hnau, 7. September 2013. In die Stille der Nacht brechen die Sirenen von Polizei und Rettungswagen.

Als der Notarzt in der Gallienstraße eintrifft, ist die Lage noch völlig unklar. Familienvater Jürgen Folke liegt im Flur. Sein T-Shirt ist blutig. Weder seine Frau noch seine Kinder wissen, was passiert ist. Um 0:23 Uhr wird Jürgen Volke für Tod erklärt. Es stellt sich heraus, der Mann wurde durch die Haustüre erschossen.

Kommissarin Judit Jone und ihr Kollege Bernt Fischer werden an den Tatort gerufen. Die Ermittler können sofort ein enges Verhältnis zu den Angehörigen aufbauen. Das Gefühl war ja auch für uns, oh Gott, das hätte auch uns passieren können, ne? Man hat sich so auf der gleichen Stufe gesehen, so diese Familienmenschen, die hier in einem kleinen Häuschen wohnen mit Garten.

Also, man hat sich so gleich gestellt mit den mit der Opferfamilie irgendwie und das die Chemie hat auch einfach gestimmt. Ja, auch die Frau Folge hat uns ähm da total vertraut von Anfang an. Jude Tone und Bernt Fischer kehren mit uns noch einmal zurück an den Tatort. Als der Mord passiert ist, ist es kurz vor Mitternacht.

Jürgen Folke ist vor dem Fernseher eingeschlafen, als es an der Tür klingelt. Als der 53-jährige öffnen will, fallen Schüsse. Die Ermittler beschreiben die Situation vor Ort. Bereich. Ja, also Füße zur Tür her. Ja, also kurz vor der Tür. Wie nach hinten umgefallen eigentlich, ne? Getroffen und nach hinten umgefallen. So gefallen, dass die Tür halt noch ein bisschen aufging.

Auch wenn ich jetzt nach so vielen Jahren immer wieder herkomme, ist immer noch leicht belastend. Wobei ich eine gute ein gutes Verhältnis zu der Familie insgesamt habe, aber trotz allem so ganz los lässt es ein hat, aber wir waren oft hier und wir waren nie hier und wir sind fröhlich weggegangen.

Im Gegenteil waren eigentlich immer hier war immer mit ähm ja trauriger Stimmung sind wir am meistens Haus verlassen und das ja bleibt halt heute noch in der unter der Haut sage ich mal so. Warum musste Jürgen Volke sterben? Wer ist für seinen Tod verantwortlich? Die Spuren am Tatort sind dürftig. Keine DNA, keine Fingerabdrücke, nicht einmal Patronenhülsen.

Offenbar haben sich der oder die Täter professionell vorbereitet. Es kam vermutlich ein sogenannter Fangsack zum Einsatz. Der Hintergrund, warum wir keine Patronenhülsen gefunden haben, obwohl eine Pistole genutzt wurde und normalerweise bei jeder nach jedem Schusspanner Pistole die Patrone rausgeschleudert wird, liegt daran, dass man sich einfach ganz einfach Simsbel dazu nehmen kann und man nimmt eine Plastiktüte über die Hand, mit der man die Pistole hält und schießt dann.

Das heißt also die Plastiktüte hält die Patronenhülse zurück, so dass sie nicht zu Boden fällt. Das ist war genauso hier passiert alle Wahrscheinlichkeit nach. Weil die Zeit, die Patronenhülsen aufzusammeln hat die Person auf keinen Fall. Insgesamt werden durch die Tür vier Schüsse abgefeuert. Drei treffen Jürgen Volke.

Einer durcht komplette Wohnhaus und landet hinter dem Haus im Gartenzaun. Also, was wir ermitteln konnten, war auch, dass unser Täter ähm aus der Richtung, aus der er kam, auch wieder geflüchtet sein musste. Oder er ist sehr sportlich und konnte hier über Wände klettern, weil das ist hier eine Sackgasse und auch aus dem Garten raus nach hier hinten zur Engelhartstraße hin ist es auch eine Sackgasse.

Also war klar, so wie der Täter damals kam, muss er auch gegangen sein. Und das ist schon auch, also das ist auch sehr mutig, sich in eine Sackgasse zu begeben, wo man weiß, wo man auch nicht rauskommt. Judit Jone und Bernt Fischer hoffen jetzt auf Zeugen in der Nachbarschaft. Hat irgendjemand den oder die Täter gesehen? Oder vielleicht ein mögliches Fluchtfahrzeug? Aus dem gekippt Fenster auch ist alles sehr nah und eng bebaut.

Die Nachbarn haben daher natürlich alle was gehört und die haben wir auch alle befracht, alle vernommen, aber es hatte halt einfach niemand was gesehen. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig. Außer den abgefeuerten Projektilen haben Bern Fischer und Juditione fast keine weiteren Spuren. Die Beamten entscheiden sich dazu, die Projektile zu den Ballistikexerten des Bundeskriminalamts zu schicken.

Wir hatten also diese Projektile beim BKA überprüfen lassen, ob sie irgendwo in Deutschland oder an anderen Orten irgendwo genutzt wurde für eine ähnliche oder andere Straftat. Letztenendes wurde uns mitgeteilt, dass dort keine Spuren ähm vergleichbar waren. Das heißt, also wir konnten nirgends diese Projektile an anderen Tatorten finden, was mir mitgeteilt wurde, dass diese Projektile von einer wahrscheinlich von einer bestimmten Waffe verfrt wurden.

Die Spezialisten sind sich ziemlich sicher, dass die Schüsse aus einer solchen Waffe abgefeuert wurden, einer belgischen Fabrik national. Doch auch das bringt die Ermittler nicht weiter. Sie konzentrieren sich jetzt auf ein mögliches Motiv für den Mord an Jürgen Volke. Unfassbar viele Theorien werden durchgearbeitet.

Was halt interessant war, dass alle Angehörigen erzählt haben, dass sie eigentlich ratlos sind, überhaupt keine Ahnung haben, was hier passiert ist, warum das passiert ist und dass es keine Streitigkeiten gibt. Es es gibt es gibt einfach nichts. Wir hatten auch ganz abstruse Hypothesen, wie z.B. Der Sohn wäre im Drogenmilieu unterwegs gewesen, hätte Drogenschulden nicht beglichen, dass der Pizzaalieferant, mit dem es mal Streit gab, eventuell eine Rolle spielen konnte.

Da der war wohl mal zu schnell in diese Straße gefahren und der Herr Volke hatte ihn gemaßregelt dafür. Dann nebenan war vor Jahren mal ein Swingerclub in dem in der Nachbarschaft, ob es da vielleicht noch Repressalien gab aus dieser Zeit und die Haustür verwechselt wurden ist. Der Mord an Jürgen Volke bringt die Ermittler an ihre Grenzen.

Mittlerweile sind Monate vergangen und es scheint fast so, als würde sein Tod ungesühnt bleiben. Wir waren oft an dem Punkt, dass wir frustriert waren immer, wenn wir wieder von einer ausermittelten Hypothese quasi zurückkamen hier zur Dienststelle und wieder feststellen mussten, nee, die Spur verläuft auch im Sande.

So war es nicht. Das ist nicht das Motiv gewesen. Ähm, da war es auch gut, dass man halt eben nicht alleine so ein Fall bearbeitet, sondern mit mindestens zwei dann zum Ende hin und am Anfang noch viel mehr Leuten, weil man hält sich schon gegenseitig am Ball, weil mal ist der eine mehr frustriert als der andere und dann haben wir halt immer gesagt, komm, nein, wir müssen weitermachen und jetzt geben wir halt die nächste Vernehmung an und insgesamt haben wir auch über 120 Personen vernommen.

Judit Jone und ihr Kollege ermitteln jetzt erneut im familiären Umfeld von Jürgen Volke. Sein Schwager ist Jäger und ein absoluter Waffenn. Kann er etwas mit der Tat zu tun haben? Lzar lebt in Österreich. Zwischen ihm und seiner Schwester Jürgen Volkes Ehefrau gibt es Streit um ein vererbtes Haus. Steckt dahinter ein mögliches Motiv.

Bern Fischer hatte Lutzhar bereits kurz nach der Tat überprüft. Was der Kommissar zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, er hat es mit einem Hochstapler zu tun. Er wirkte sehr eloquent, wirkte überzeugend, fast ähm fast sympathisch, aber trotz allem hat er eine gewisse Kälte ausgestrahlt, die na ja, ich sag mal so, der Instinkt hat irgendwie ja auch da eine Rolle gespielt.

Irgendwas stimmt mit dem nicht. Also hat zun nächstes mal bei uns angegeben, er sei Arzt und im Rahmen der Ermittlung, die über Monate erstmal hingehen, hat sich herausgestellt, dass das letztenendes eine Lüge war. Und das war natürlich auch für uns ein Punkt, wo ich sagte, wenn jemand so überzeugend über Jahrzehnt hinweg eine Lüge aufrechterhalten kann, dann hat er uns auch hier beeindruckt mit seinen ersten Angaben.

Bernt Fischer und Judit Jone halten den Mann für verdächtig. Sie beantragen Überwachungsmaßnahmen, wollen mehr über ihn in Erfahrung bringen. Dazu schalten sie auch ihre Kollegen in Österreich ein. Die Österreicher haben mit ihre Unterstützung professionelles Handeln haben die wirklich uns unheimlich unterstützt.

Wir haben wirklich alles versucht und haben es ja dann sogar geschafft ins Ausland verdeckte Ermittler an ihn ranzuspielen. Über Monate erschleicht sich der verdeckte Ermittler das Vertrauen von Luzar und dessen Lebensgefährt in Barnud. Er gibt sich als Jagdkollege aus, wird zum besten Freund des Paares und so gelingt nach 5 Jahren Ermittlungsarbeit tatsächlich der Durchbruch.

der verdeckte Ermittler, dem sein Deckname war Erol und der hat’s halt geschafft, sich ähm so viel Vertrauen beim Lutz ähm zu erwirtschaften, dass es letztenendes nach ein paar Monaten Kontakt dazu kam, dass ihm unser Tatverdächtiger die Tatwaffe vom 7. September 2013 verkauft hat und da hat der Erol natürlich eine entsprechende Geschichte platziert, warum er diese Tatwaffe benötigt und Nutz fühlte sich veranlasst, ihm dann diese zu organisieren und für die Summe von 30.000 € zu verkaufen.

Eine Untersuchung des Bundeskriminalamts bestätigt den Verdacht. Aus dieser Waffe wurden die tödlichen Projektile abgefeuert. Lzha wird festgenommen und vor dem Landgericht Hanau wegen Mordes angeklagt. Noch während der Prozess läuft, ermitteln Juditone und Bernt Fischer weiter.

Es kommt zu einer spektakulären Wende in dem Fall. Zuerst angeklagt war der Luzar als alleiniger Täter hier vom Landgericht in Hanau. Und nach acht Verhandlungstagen oder neun wurde dann auch sie, die Lebensgefährtin angeklagt, nachdem wir noch mal ihr Handy ausgewertet hatten und sie vom Landgericht zuerst als Zeugin ausgesagt hat und sie hatte ja angegeben, noch nie in Hanau gewesen zu sein.

Und diese Angabe mit der Handyauswertung und Funkzellenüberprüfung reichte dann dafür aus, dass sie den Status wechselte und zwar von der Zeugin zur Beschuldigten und somit saßen dann am Ende Luzar und Vanuud beide als Angeklagte im Landgericht Hanau. Das Gericht ist der Auffassung Barnud hat ihren Partner zu Liebe gemordet. Sie wird zu lebenslanger Haft verurteilt.

Luzar wegen Beihilfe zu 9 Jahren Haft. Sie beide haben wohl nicht mit der Hartnäckigkeit der Kommissare gerechnet. Man will es rausfinden. Man will selber, ich sag mal, das Rätsel lösen. Ja, man will wissen, wie es gewesen ist. Und was halt auch immer interessant ist am Ende von so Ermittlung, wie nah waren wir denn wirklich an der kompletten Wahrheit dran? Jude und Bernt Fischer wollten einfach nicht aufgeben und diesen Fall lösen, auch der Familie des Opfers zu Liebe.

Ja, man hatte nur so ein äh weißes Unterhinri an und eine Hose. Äh weil äh unter den Umständen wussten wir natürlich dann klar, dass es ein Polizist war, denn die Uniform hinge am Korridor. Wenn es natürlich noch ein Polizist ist, ist das natürlich dann noch schon noch eine andere Nummer, wo man sagt, okay, hier müssen wir natürlich intensiv ermitteln, müssen alle Umstände abklären und aufklären.

Äh und in der Folge hat sich das ja bestätigt, dass es sich um in dieser Situation um ein Tönungsverbächen gehandelt hat. In der Folge der weiteren Ermittlung konnten wir ja feststellen, dass auch Gegenstände gefehlt haben. Äh, dass also hier sozusagen auch bestimmte Dinge entwendet worden sind. Das war natürlich ein Hinweis für uns.

Aha, der will mit uns kommun will er uns eventuell verarschen, will er uns auf eine andere Pferde führen oder ist es wirklich so? Der Mord an dem Polizisten Lutz L beschäftigt 1979 die Polizei in Gera. Über Monate bleibt der Fall rätselhaft. Hans Tiers ist damals bei der Kripo. Wie es ihm und seinem Kollegen gelingt, den Mordmittels Cola und Kamonberkäse zu lösen, das kann er bis heute selbst kaum glauben.

Sowas habe ich in der gesamten kriminalistischen Laufbahn noch nicht erlebt. Und wenn ich es teilweise auch bei Kriminalisten erzählt habe, dann haben auch solche Kriminalisten so eine Situation nicht erlebt, dass äh wir unter dass es uns dadurch gelungen ist, die Täter zu knacken. Es ist der 14. Juni 1979, 3 Uhr morgens.

Bei der Feuerwehr in Gera klingelt das Notruftelefon. Feuerwehrleute machen sich auf den Weg in die Ernst Tollerstraße 14. Der Nachbar hat festgestellt, dass äh Rauch aus dieser Wohnung äh rausgekommen ist und es war in Art Schwelbrand und der hat natürlich dann festgestellt äh durch den starken Rauchgeruch und durch den Rauch ist er wach geworden und hat sofort die Feuerwehr informiert.

Die Feuerwehr waren die ersten hier an diesem Einsatzort. Die haben dann festgestellt, als sie rein sind und haben richtigerweise, als wenn sie es geahnt hätten, den Hauptgashahn zu diesem Wohnhaus erste Mal abgedreht. Der Rauch kommt aus einem Apartment im ersten Stockwerk. Gas strömt aus einem Gaskocher und es gibt zwei Brandherde in der Wohnung.

Während der Löscharbeiten finden die Feuerwehrleute einen toten Mann. Ja, man hatte nur so ein äh weißes Unterhinri an äh und eine Hose. Äh weil unter den Umständen wussten wir natürlich dann klar, dass es ein Polizist war, denn die Uniform hing am Korridor dazu. Äh äh also die Uniform Jacke äh ein Hauptfachtmeister Dienstgrad hatte er und äh auf dem auf dem Korblage waren noch zwei Polizeimitzen, also eine Winter und eine Sommermitze.

Äh, soll wussten, wir es ist. Ein Polizist. Bei dem Toten handelt es sich um den Polizisten Lutzell. Der alleinlebende Mann hatte offenbar vor seinem Tod noch Besuch. Ja, gut, das war mal die gewisse Unordnung in dieser gesamten Wohnung. Also hier war für mich oder standte fest, es musste in Saufgelage stattgefunden haben. Es waren Bierflaschen, Weinflaschen da, Gläser, die benutzt gewesen sind, Vollaschebächer und so weiter mit Zigarretten kippen.

Die Ermittler wissen nicht, wie genau der Mann zu Tode gekommen ist. Anfangs stehen mehrere Varianten im Raum. Sicherlich mussten wir auch prüfen, ob es Suizid vorliegt. Auch das ist ja möglich gewesen. Also die Varianten waren erst mal kurzfrichtig, wurden alle abgecheckt, aber dadurch, dass an zwei verschiedenen Stellen äh Feuer gelegt worden ist, also Brandentwicklung da war und den Schwelbrand äh ja festgestellt worden ist, der durch die Feuerwehr gelöscht worden ist, äh stand eigentlich eindeutig fest, wir müssen hier den

Verdacht einesverbrechens prüfen. Dazu brauchen die Ermittler Gewissheit über die Todesursache. Hier im Bezirkskrankenhaus Gerer wird die Leiche obduziert. Ermittler Hans Tiers ist bei der Sektion dabei. Man konnte damals schon eindeutig sagen, es ist als Todes Coo Intoxikation äh eingetreten.

Also ist an an Stadtgas verstorben. Das war eindeutig. Andere Gewalteinwirkungen waren am Opfer nicht sichtbar, also weder Hammerschläge oder Faustschläge oder andere Dinge. Und dann warteten wir natürlich schnellstens auf die Laboruntersuchung ab und die diagnostizierten eindeutig. Er hatte eine Brommille Blutalkoholwert von um 4,2 und hatte ungefähr als Todesage 67% CO eingeatmet.

Aber er hat noch eine Weile, als das Leuchtgas ausgeströmt ist, gelebt, denn er hatte typische Einatmungen von Hußpartikel durch den Schwelbrand in den Atenwegen bis in die Lunge. Lutz L ist also an einer Gasvergiftung gestorben, aber wer hat das Gas aufgedreht? In der Wohnung werden keine Fingerabdrücke gefunden, aber Ermittler Hans Tiers fällt etwas anderes auf.

In der Folge der weiteren Ermittlung konnten wir ja feststellen, dass auch Gegenstände gefehlt haben. Äh dass also hier sozusagen äh auch bestimmte Dinge entwendet worden sind aus dem äh aus dem Bereich dieser Wohnung. War es ein Raubmord? Die Polizei veröffentlicht Abbildungen der fehlenden Gegenstände, hofft auf Zeugenaussagen, doch niemand meldet sich.

Zwischenzeitlich werden die letzten Stunden im Leben von Lutz El rekonstruiert. Zuletzt wurde der Mann in seiner Stammkneipe gesehen. So gegen 24 Uhr hat er die Gaststätte verlassen, hat also auch noch Getränke mitgenommen, Weinflaschen, Bierflaschen. Der Beutel war relativ prall gefüllt und hat also dann diese Gaststätte in Richtung seiner Wohnung Richtung Amsonerstraße verlassen.

Mit diesen Erkenntnissen geht die Polizei an die Öffentlichkeit. Die Ermittler suchen Händeringend nach Zeugen, die Lutz Ellen auch in der Nacht gesehen haben und eventuell Aussagen dazu machen können, ob er auf dem nach Hauseweg jemanden getroffen und mitgenommen hat. Doch wieder erhalten die Ermittler keine Hinweise.

Hans Tiers und seine Kollegen wissen nicht mehr weiter und wir waren so Anfang August ziemlich ausermittelt an dem Vorgang. zumindestens alles, was im Gerer abzupufüfen war. Wir waren schon, wir waren schon ein bisschen leicht frustriert, weil ja viele viele Ermittlungsergebnisse ins Lehre gelaufen sind, äh obwohl wir ja dort intensivst und alle Kollegen gut gearbeitet haben.

Zeitgleich in Dresden. Hier arbeitet die Polizei an einem Raubmorddelikt und hat zwei Verdächtige. Horst S und Uwej, beide 20 Jahre alt. Ermittler Hans Tiers und seine Kollegen erhalten davon Kenntnis und fragen sich, ob die Verdächtigen auch etwas mit dem Fall in Gerrad zu tun haben könnten. Die Dresner haben das ja insgesamt relativ gut ausgearbeitet in der kriminalistischen Information, äh ob es natürlich auch in den anderen Beziehung Delikte gibt, die auf diese Arbeitsweise der Täterschaft passen. Und am Ende

haben wir gesagt, na das passt eigentlich für uns. Hans Tiers und drei Kollegen sollen die inhaftierten Männer zum ungeklärten Fall in Gera vernehmen. Tiers beginnt mit der Vernehmung bei Horst S. Der kommt ihm zugänglicher vor. Und plötzlich sagte er dann so richtig aus der kalten heraus: “Ja, wir könnten ja miteinander reden, äh aber ich hätte da schon äh von euch etwas gehabt.

Ich ich trinke gerne Fitter Cola und ich rauche J gern und trinke gerne Kaffee. Und außerdem hätte ich mit Vorliebe diesen Kamerkartäse, aber nicht den Silberpapier, sondern den Goldpapier. Das war natürlich ein Hinweis für uns. Aha, der will mit uns kommun will er uns eventuell verarschen, will er uns auf eine andere Pferde führen oder ist es wirklich so? Um das herauszufinden, besorgen die Beamten wie gewünscht Vita Cola und den besagten Kamonberkäse.

Da sollte das sehen, wir haben es. Und dann war natürlich eine starke Beobachtung, weil man ja merkte, wie der gleich eine Knopf sich bewegte, ne? Also er hat sich gefreut, dass es da ist, aber dann haben wir gesagt, gut, er kann das bekommen, aber ist eine Gegenleistung muss hier entstehen und gesagt, ja, mache ich.

Wir waren in einer Stadt mit G. In einer Stadt mit G. Er wusste ja nicht, dass wir aus Ger kommen. Das war definitiv so festgelegt. Und plötzlich waren wir angespannt. Es wird Hans Tiers und seinen Kollegen noch etliche Colafaschen und Käseportionen kosten, bis Horst tatsächlich alles gesteht. Die haben in der Folge natürlich eindeutig die Tötung gestanden und zwar deshalb äh als sie die Wohnung betreten haben, waren sie ja eigentlich ein bisschen erschrocken, weil sie wussten, sie sind in der Wohnung eines Polizisten. Und da gab’s ja auch zu der

Zeiten den Bullenausspruch, ne? Also pass auf hier, den müssen wir irgendwie fertig machen, den müssen wir irgendwie umbringen, weil wir sind jetzt in der Bullenwohnung und äh da kann uns ja wirklich nur was Schlimmes passieren, dass wir natürlich strafrechtlich mit viel höheren Strafenrechten bissen. Horst S und UJ werden wegen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.

Die Geschichte vom Geständnis für Cola und Käse erzählt der pensionierte Polizist und Ratsportler Hans Tiers nach wie vor. Fer Bwitz lag tot im Bett, sie war zugedeckt. Ähm und es haben sich damals schon Ungewöhnlichkeiten aufgetan. Um den Hals des Opfers war ein Leukoplaststreifen gewickelt. Wir nehmen an, dass dem Opfer der Mund und Nase verklebt worden ist und innerhalb dieses Klebestreifens fanden wir damals einen ja ein Teil eines Einweghandschuhs und da mussten wir eigentlich davon ausgehen, dass dieser Einweghandschuh

tatrelevant war. Von der Tochter der verstorben wurden ja dann Schmuckteile im Wohnzimmerlagen vermisst und es waren Schmucksachen, die eben Wert erheblich waren, 100.000 Mark oder sogar mehr. Was noch für uns noch viel interessanter erschien, war, dass wir auf dem Lichtbildern der Obduktion gesehen haben, dass ein Fingernagel abgebrochen war.

Und deshalb haben wir uns diese Fingernagelproben noch mal, die waren noch im Original vorhanden, waren auch noch nicht untersucht, so dass wir da klaubten, eine ganz gute Chance zu haben. Da lag diese Spur dann, bis es dann diesen sogenannten berühmten DHD Treffer gab. Also ein Treffer zwischen einer Spur und einer Person in der Datenbank.

Am 11. Juni 1989 wird in Königstein im Taunus die damals 74-jährige Margarete Bukwitz tot in ihrer Wohnung gefunden. Die Leiche liegt zugedeckt im Bett. An ihrem Hals finden sich Würgemale. Die Mutter einer erwachsenen Tochter und Witwe des ehemaligen Frankfurter Theater internannten Harry Bookwitz wurde brutal ermordet.

Der Täter raubt danach Schmuck im Wert von mindestens 100.000 Mark und entkommt unerkannt. 18 Jahre lang kann der Fall nicht gelöst werden, bis Harald Schneider vom Hessischen Landeskriminalamt eingeschaltet wird. Er hat mit seinem Team in den vergangenen Jahren mehr als 500 Morde aufgeklärt. Der DNA-Experte macht mit seinem Team Spuren sichtbar, an die vor Jahren noch niemand gedacht hat.

Diese Altfallbearbeitung hat immer irgendwas Besonderes. Man guckt sich die Fälle an, man liest, was alles ermittelt worden ist, ähm was an Spuren da ist und man sieht dann das Opfer in der Auffindesituation und so ein Fall nimmt dann natürlich mit. Das ist, ich meine, das, da steckt immer eine persönliche Schicksal dahinter, das muss man immer wissen.

Und ich glaube schon, dass es wirklich absolut Sinn macht, diese Altfälle alle aufzurollen und überall noch mal zu gucken, ob man da noch was machen kann. Es ist ein warmer Sommerabend, an dem Margarete Buckwitz ermordet wird. Die 74-jährige lebt nach dem Tod ihres Mannes allein in einer Suttera Wohnung im Häischen Königstein. Als die Tochter ihre Mutter am Zwölf.

Juni besuchen will, nimmt das Drama seinen Lauf. Der ehemalige Mordermittler Ulrich Dämmer, der von Anfang an in die Ermittlungen eingebunden war, kann sich noch gut an diesen Tag erinnern. Die die Tochter von der Frau Bukwitz ähm hat glaube ich ihre Mutter vermisst oder konnte sie nicht erreichen und hat dann versucht zu klopfen und äh sie hat sich nicht gemeldet und daraufhin wurde dann die Wohnungsöffnung äh veranlasst und äh dann hat man äh die verstorben oder die getötete Mutter dann im Bett gefunden.

Die 74-jährige wurde brutal erwirkt. Die tote Frau liegt zugedeckt in ihrem Bett, als sie gefunden wird. Um den Hals der Leiche ist ein Leukoplaststreifen gewickelt, mit dem der Rentnerin vermutlich Mund und Nase zugeklebt worden waren. Aus den Schränken der Wohnung wurde der Schmuck der Frau mitgenommen.

Mordermittler Ulrich Dämmer vermutet damals, dass sie Opfer eines Raubmordes wurde. Das war die erste Annahme nach der mehr gegen Tatortnahme. wurde ja dann von der äh Tochter der verstorben wurden ja dann Schmuckteile, die sie hatte, die in einer Kommode im Wohnzimmer lagen, die wurden vermisst und es waren Schmucksachen, die im Wert erheblich waren 100.000 Mark oder sogar mehr.

Spuren hat der Täter in der Wohnung so gut wie keine hinterlassen. Doch dann machen die Ermittler eine interessante Entdeckung. Am Leukoplaststreifen, mit dem Opfer, Mund und Nase zugeklebt worden waren, hängt die Fingerspitze eines Einweghandschuhs. Möglicherweise ein erster Hinweis auf den Täter. Zum damalen Zeitpunkt 1990 war in der Kriminaltechnik ähm mehr oder weniger Standard, dass man nach Fingerspuren äh gesucht hat und wenn jemanden Finger Handschuhe und Hand oder ein Gummihandschuhe anstreift, dann hinterlässt er natürlich auch Spuren in

dem Handschuh. Auf jeden Fall wurde damals beim LKHA in Lieswaden das untersucht nach Fingerabdrücken. Allerdings konnte man keine Merkmale eben herausfinden, die jetzt für eine dakteloskopische ähm Suche dann eben ausgereicht hätten. Auch sonst gibt es in der Wohnung der Getöteten keine Hinweise auf den Täter.

Die Polizei vermutete, dass der durch den halbgeöffneten Rolladen der Terrassentür in die Wohnung kam. Doch auch hier finden sich keine Spuren, bis der Täter einige Wochen später einen Fehler macht. Der Täter hat ja auch die eine Checkkarte von Frau Bukwitz mitgenommen, dass er sie wenige Tage später am Bahnhof in Fuld versuchte einzusetzen.

Und bei diesem Einsetzen der geraubten Checkte wurde dies eingezogen. Der Täter wurde dabei aber aufgezeichnet und diese Aufnahmen wurden uns dann auch zugespielt. Das Foto wird veröffentlicht, unter anderem in der ZFSendung Aktenzeichen XY ungelöst. Für die Kripo Bad Homburg, meine Damen und Herren, behandeln wir jetzt einen Raubmord, der im vergangenen Sommer in Königstein im Taunus.

Die Ermittler hoffen, dass einer der Zuschauer den Täter wiedererkennt. Nach der Ausstrahlung gehen auch zahlreiche Anrufe bei der Polizei ein, doch der entscheidende Hinweis bleibt aus. Der Fall um die ermordete Frau wird zunächst beiseite gelegt und das dauert Jahre, bis der Fall wieder in den Fokus der Ermittler rückt.

Beim Hessischen Landeskriminalamt hat Harald Schneider mit seinem Team inzwischen viele Altfälle mit Hilfe der DNA-Analyse aufklären können. Er studiert 2002 die Akten und ist sicher der Polizei weiterhelfen zu können. Vor allem der abgerissene Handschuh im Leukoplaststreifen macht ihm Hoffnung. Doch der wurde damals bei der Suche nach Fingerabdrücken größtenteils zerstört.

Wird es dem Experten trotzdem gelingen, etwas zu finden? Wir haben trotzdem versucht, den Arschburen zu präparieren. Ähm das war mit den damals verfügbaren Technologien oder mit den Techniken einfach nicht möglich. Wir haben also keine auswertbaren Profile bekommen, haben dann entschieden, wir stoppen das an dem Punkt und sagen, wir müssen vielleicht noch zi d Jahre warten, weil sich natürlich, weil für uns natürlich klar war, dass ich die Technologie immer weiter verbessert, dass wir möglicherweise in 2 3, 4, 5 Jahren

deutlich bessere Möglichkeiten haben, diesen Fall aufzuke und tatsächlich 5 Jahre später ist das Team, um den DNA Experten in der Lage auch kleinste Spuren, sogenannte Mikrospuren, sichtbar zu machen. Die Spezialisten schaffen es jetzt, auf dem Handschuh am Leukoplaststreifen eine DNA zu sichern. Aber nicht nur das, sie entdecken dieselbe DNA auch auf der Leichenfolie, mit der der tote Körper damals abgeklebt worden war und an einem Fingernagel, den die Tote vermutlich im Kampf mit dem Täter verloren hat.

Wir haben dann diese DNA Spur, dieses DNA Identifizierungsmuster, wen sich vorstellen wie ein Zahlencode in der sogenannten DNA Analysedatei gespeichert. Ja, und da lag diese Spur dann für einen begrenzten Zeitraum, bis es dann diesen sogenannten berühmten DAD Treffer gab, also ein Treffer zwischen einer Spur und einer Person in der Datenbank.

Es ist die DNA von Horst K, einem vorbestraften Sexualstraftäter aus Schmitten im Taunus. Horst K wohnt nur wenige Orte von Königstein entfernt. Ulrich Dämmer fährt zu ihm und durchsucht die Wohnung des Busfahrers. Bei der Durchsuchung wurden im Haus Schmucks der Ermordeten bei dem Schmuck seiner Ehefrau gefunden.

Es wurden unter anderem wurde auch eine Aufnahme gefunden von ihm, die in im Schuh im Urlaub gezeigt hat mit der Sonnenbudille, die er damals hatte, als diese gleiche Person dann am Bahnhof in Fulter versuchte die Checkkarte einzusetzen. Horstka bestreitet die Vorwürfe, doch die Indizien sind erdrückend. Ulrich Dämmer rollt das Leben des Busfahrers auf.

Der lebte damals im Luxus, gab offenbar mehr Geld aus, als er verdiente. Auslandsreisen, Weltreisen, Urlaube, Hausanbau und so weiter und dann eben der Widerspruch eben, wo das alles herkommt. Und das hat sich eben bei ihm verborgen und das konnte er konnte alles täuschen, offensichtlich, wie er letztlich zu dem Vermögen, das sein Lebensstandard zu dieser Zeit gesichert hat, gekommen ist.

Demmer ist sicher, dass Horst K sein aufwendiges Leben durch Einbrüche finanzierte und er hat eine Vermutung, wie sich die Tat damals abgespielt haben könnte. Horst K war in der Tatnacht auf Beutezug. Als er an der Wohnung von Margarete Buckwitz vorbeikommt, sieht er, dass der Rolladen an der Terrassentür nicht ganz heruntergelassen ist.

Er ergreift die Chance, geht hinein und trifft dann möglicherweise unerwartet auf die 74-jährige. Er bringt sie um, raubt den Schmuck und flüchtet. 19 Jahre nach der Tat ist der Fall gelöst und dann stellt sich noch heraus, daß der Mörder schon viel früher hätte geschnappt werden können. Was eben auch äh für mich im Nachhinein faszinierend war, nach der Aktenzeichen XY Sendung, wo das Bild ausgestrahlt wurde und wir mit den Angehörigen und auch mit den Menschen im Niederreifenberg und Schmitten äh der Kontakt hatten.

Man fragt ja, wer war das? Was hat er gemacht? Wie kann das sein? Und viele Menschen haben gesagt, wir haben damals in Aktzeichen XY das Bild gesehen, wo der Mann am Geldautomaten den Funder gezeigt wurde und wir haben gedacht, der sieht doch aus wie der Hast. Und dann haben sich unterhalten, möglicherweise sogar Verwandte und dann wurde gesagt, aber nee, sowas das kann der Horst nicht gewesen sein.

Sowas kann ein Mensch, den man kennt, nicht tun. Und deshalb hatten ganz viele etliche den Gedanken, das war er, aber sie haben es weggerationalisiert, indem sie sagten: “Nee, das kann er nicht gewesen sein.” Doch die Beweise sind erdrückend. Die 74-jährige Margarete Buckwitz musste offenbar sterben, weil Horst K Geld für seinen aufwendigen Lebensstil brauchte.

Er wird am Frankfurter Landgericht zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt und sitzt bis heute im Gefängnis. Achtung, die Schilderungen von Verbrechen in diesem Podcast sind teilweise sehr explizit und können verstörend wirken. Diese Folge enthält detaillierte Beschreibungen von Morden, extremer Gewalt und sexuellen Übergriffen, die für manche Menschen traumatisierend sein können.

Der Inhalt kann daher retraumatisierend wirken, insbesondere bei Personen mit posttraumatischer Belastungsstörung. Sensible Zuhörer sollten diese Folge nicht anhören. Dieser Podcast ist nicht für Kinder unter 14 Jahren geeignet. Jugendliche sollten von ihren Eltern begleitet werden. Im Sommer 199 durchstreifte eine Gruppe von Pilzsammlern die Wälder Südrusslands in der Nähe des Beikalsees.

Es war ein trockener Monat und so mussten die Freunde tief in den Wald gehen, um die begehrten Pilze zu finden. Doch die Mühe war nicht vergebens. Einer aus der Gruppe rief begeistert, dass sie unter einem moosbedeckten Baumstamm einen ganzen Schatz von Morcheln entdeckten. Die Gruppe kniete nieder, um ihre Beute einzusammeln, als jemand ein seltsames Geräusch hörte.

Es klang wie ein verletztes Tier, das nach Luft ringt. Neugierig machte sich die Gruppe auf die Suche. Sie kämpften sich durch das Dick, stiegen über Laub und herabgefallene Äste, bis sie eine schreckliche Entdeckung machten. Im Unterholz lag eine Frau, höchstens 18 Jahre alt. Sie war unbekleidet und verstümmelt, mit hunderten von Einstichen am ganzen Körper und einer blutigen Wunde am Kopf.

Es sah aus, als wäre sie von einem wilden Tier angefallen worden. Doch bei näherem Hinsehen zeigte sich ein anderes Bild. Ihr Hals war violett gefärbt und wundgemalen von der Größe zweier Männerhände. Hallo, ich bin Mark Spalleck. Willkommen zu Serienkiller Mörder und ihre Geschichten, einem Podcast von Bose Park Productions basierend auf einem Spotify Original.

Wir veröffentlichen jede Woche, jeden Donnerstag, eine neue Episode, in der wir die berüchtigtsten Serienkiller der Welt untersuchen. Mein Name ist Diane Helscher. Ihr könnt unseren Podcast kostenlos auf allen Podcast Plattformen hören. Vielen Dank für die vielen Kommentare, die ihr uns in der letzten Woche geschrieben habt. Abonniert unseren Podcast, um keine Folge zu verpassen.

Im ersten Teil dieser Episode beleuchten wir Michael Popkovs traumatische Kindheit und verfolgen seinen von Frauen hassgetriebenen Amoklauf, der ca. 80 Frauen das Leben kostete. Später sehen wir, wie die Polizei Hinweise ignorierte und wie der technologische Fortschritt Popkovs jahrzehntelang Gewaltexzess schließlich ein Ende setzte.

Die meisten von uns halten sich für gute Menschenkenner. Wir beobachten das Verhalten eines Menschen, seine Beziehung, vielleicht seinen Beruf und ziehen daraus Rückschlüsse auf seinen Charakter. Wenn sich jemand in einem Lebensbereich als Integer erweist, gehen wir in der Regel davon aus, dass er auch in anderen Bereichen vertrauenswürdig ist.

Aber manche Menschen sind anders. Sie tragen Ungeheuer in sich, Bestien, die nur nachts zum Vorschein kommen. Michael Popkoff erschien nach außen als vorbildlicher Bürger. Er war ein liebevoller Ehemann, ein fürsorglicher Vater und ein ausgezeichneter Polizist. Aber wenn die Sonne unterging und seine Verwandten nicht hinsahen, verwandelte er sich in jemand anderen, in jemanden, der Frauen jagte.

der sie leiden ließ, der sie bluten sehen wollte. Wenn wir verstehen, wie und warum Popkoff seiner grausamen Verbrechen so lange verbergen konnte, müssen wir auch verstehen, woher seine mörderischen Impulse kamen, denn sein Leben begann wie so viele. Popkov wurde 1964 in einer der nördlichsten Städte der Welt geboren in der eisigen Kleinstadt Norilsk in der damaligen Sowjetunion.

Über seine frühe Kindheit ist wenig bekannt, aber nach eigener Aussage hat ihn ein Erlebnis im Alter von etwa 5 Jahren besonders geprägt. Damals zogen Popkoffs Eltern 1600 km weiter südlich nach Angarsk und ließen den kleinen Jungen bei seiner Großmutter zurück. Als er schließlich seiner Familie in die neue Stadt folgte, erlebte er einen Schock.

Seine Mutter hatte ein weiteres Kind zur Welt gebracht. seine Schwester Lena. Popkov fühlte sich von seinen Eltern betrogen. Sie hatten ihn nicht nur verlassen, sondern auch die Familie verändert, ohne ihn einzubeziehen. Er war sehr eifersüchtig auf die Aufmerksamkeit, die Lena erhielt, glaubte aber, die Liebe seiner Eltern durch gehorsam und gute Noten zurückgewinnen zu können.

Er lernte fleißig in der Schule und nutzte sogar die Pausen, um seine Hausaufgaben zu erledigen. Sein ausgeprägter Arbeitseifer setzte sich auch später fort. Im Alter von 8 Jahren begann er seinem Vater beim Ausheben von Gräbern auf dem Friedhof zu helfen. Als Teenager entschied sich Popkoff für eine berufliche Laufbahn und wurde Mechaniker.

1981 hatte der 17-jährige Popkoff einen Job in einem petrochemischen Unternehmen. Er verdiente sein eigenes Geld und plante von zu Hause auszuziehen, als ihm das passierte, was viele Teenager erleben. Er verliebte sich. Für Popkov schien alles perfekt zu laufen. Er hatte eine Freundin und vielversprechende Karrierechancen.

Doch dann erreichte ihn eine Nachricht, die sein Leben auf den Kopf stellte. Er wurde zum Militärdienst eingezogen. Seine Freundin war realistisch und machte ihm klar, dass sie nicht auf ihn warten würde. Trotzdem hielt Popkov während seiner zweijährigen Dienstzeit an dieser Hoffnung fest. Als er schließlich Mitte der 1980er Jahre aus der Armee entlassen wurde, kehrte er nach Angarsk zurück und stand voller Erwartung vor ihrer Tür, um die Beziehung fortzusetzen.

Doch wie angekündigt hatte sie einen anderen geheiratet. Popkov war am Boden zerstört. Nachdem er jahrelang von einem Wiedersehen geträumt hatte, stand er nun allein da. Er versuchte sich aufzumuntern, indem er an die Menschen dachte, denen er noch etwas bedeutete. Mit einem Blumenstrauß für seine Mutter machte er sich auf den Heimweg.

Doch als er das Haus betrat, bot sich ihm ein verstörender Anblick. Im Wohnzimmer überraschte er seine Mutter beim Sex mit einem Freund seines Vaters. Sein Vater lag bewusstlos daneben. In diesem Moment glaubte Popkoff wahrscheinlich seine Mutter beim Fremdgehen erwischt zu haben. Aber das stimmte nicht. Sein Vater wusste nicht nur von der Situation, sondern war sogar daran beteiligt, bevor Popkoff eintrat.

Dennoch konnte er die schockierende Enthüllung nicht verkraften. Er war angewiedert vom Verhalten seiner Mutter, dass er als unmoralisch empfand. Laut Popkov entwickelte er ein tiefes Misstrauen gegenüber Frauen und eine Abneigung gegen jede Form weiblicher Sexualität. Psychologische Studien haben gezeigt, dass Kinder, die elterliche Untreue erleben, oft unter negativen, emotionalen und verhaltensbezogenen Folgen leiden.

Sie entwickeln häufig Gefühle von Ekel und Wut sowie einen Verlust, ein Respekt gegenüber dem betroffenen Elternteil. Wie bei vielen anderen wurde Popkoffs Sicht auf Beziehungen durch die Erfahrungen mit seiner Mutter geprägt. Er kam zu dem Schluss, dass Frauen grundsätzlich böse sind. Doch Anfang 1986 im Alter von 22 Jahren, traf Michael Popkoff jemanden, den er für anders hielt, für etwas Besonderes.

Diese Frau war die 20-jährige Elena Mishudowa. Die beiden lernten sich beim Skianglauf kennen, einem beliebten Wintersport in der Region. Obwohl sie sich auf Anhieb verstanden, gab es ein Problem. Elena hatte bereits einen Freund, aber zum Glück für Popkoff war sein Konkurrent immer noch bei Militär. Diesmal war er derjenige, der übrig blieb und das Mädchen bekam.

Nach nur vier Monaten Beziehung heirateten sie im Juni. Für ihr gemeinsames Leben zog Popkoff aus seinem Elternhaus in die Wohnung, die Elena mit ihrer Großmutter teilte. Bald darauf kam ihre Tochter Eatharina zur Welt. Das Leben der jungen Familie war vielversprechend und wurde noch besser, als Popkoff eines Tages einen alten Schulfreund traf.

Sie kam ins Gespräch und der Mann erzählte, dass er Polizist sei. Popkoff war fasziniert. In der Sowjetunion waren Polizisten in der Gesellschaft geachtet und gefürchtet. Sie hatten den Ruf zu tun, was sie wollten, zu schießen, bevor sie Fragen stellten. Popkov gefiel der Gedanke an diese uneingeschränkte Macht. Als Polizist würde er selbst entscheiden, was richtig und was falsch war.

Interessiert fragte er seinen alten Freund nach weiteren Details. Der Lohn lag zwar 10 Rubel unter seinem aktuellen Gehalt, dafür waren die Arbeitszeiten deutlich angenehmer und das überzeugte ihn. Er kündigte und meldete sich für einen mehrmonatigen Lehrgang an der Polizeiakademie an. Das Programm umfasste auch einen psychologischen Eignungstest.

Popkov bestand den Test, aber die Prüfer stellten bei ihm einige beunruhigende Charaktereigenschaften fest. Sie stellten eine Tendenz zu Konflikten und eine feindselige Haltung fest. Die Ergebnisse wiesen auch auf eine moralische Instabilität und eine generelle Missachtung sozialer Verhaltensnormen hin. Doch was wie eine Ainanderreihung roter Warnschilder aussieht, disqualifizierte ihn nicht für den Polizeidienst.

Im Juli 1987 wurde Popkoff als vollwertiger Polizeibeamter vereidigt. Die Zukunft war vielversprechend. Popkov hatte eine beeindruckende neue Karriere und eine wunderbare Familie. Die nächsten fünf Jahre verliefen harmonisch und die Popkovs schienen glücklich zu sein. Doch an einem schicksalshaften Tag im Jahr 1992 zerbrach die Illusion der Stabilität.

Jedes Jahr am 8. März feiert Russland den internationalen Frauentag, einen der wichtigsten nationalen Feiertage. Am Vorabend der Feier kehrte der 28jährige Popco früher nach Hause zurück, um seiner Frau und seiner Tochter zu gratulieren, wie es brauch ist. Bei seiner Ankunft bemerkt er allerdings etwas Seltsames.

Ihre fünfjährige Tochter Katja stand draußen in der eisigen Kälte. Sie erzählte, daß ein Mann mit Kuchen und Blumen vorbeigekommen sei und ihre Mutter sie gebeten habe, ihnen etwas Privatsphäre zu lassen. Popkovs Magen krampfte sich zusammen. Sofort erinnerte er sich an den Tag in seiner Jugend, als er seine Mutter beim Sex erwischt hatte.

Er bereitete sich innerlich auf den Anblick vor, der ihn erwarten würde und stieß die Tür auf. Laut Popkov fand er zwei benutzte Kondome im Müll. Elena beteuerte ihre Unschuld und erklärte, dass die Kondome von einem Freund stammten, der vor kurzem bei ihr übernachtet hatte. Trotz Elenas Unschuldsbeteuung konnten Popkoff die Sache nicht auf sich beruhen lassen.

In dieser Nacht betrank er sich maßlos und fantasierte davon, seiner Frau etwas anzutun. Obwohl er Elena nicht weiter zu dem Vorfall befragte, kreisten seine Gedanken immer wieder darum. Er konnte nicht verstehen, wie sie ihm das antun konnte. Er hatte gedacht, sie wäre anders. Popkoff wurde von Mordgedanken an seiner Frau geplagt, widerstand aber dieser Versuchung.

Statt seine Wut an Elena auszulassen, suchte er sich ein anderes weibliches Opfer. Eines Abends nach der Arbeit wurde er fündig. Über das erste Opfer von Popkoff ist wenig bekannt, aber anhand ähnlicher Fälle lässt sich der wahrscheinliche Tathergang rekonstruieren. Dies beruht jedoch auf Vermutungen. Als Popkoff in einem Polizeiwagen Streife fuhr, bemerkte er eine betrunkene Frau, die allein aus einer Diskothek kam. In ihm brodelte es.

Er fragte sich, was sie zu dieser späten Stunde hier zu suchen hatte. Spontan hielt er an und bot ihr eine Mitfahrgelegenheit an. Beruhigt durch seine Polizeiuniform stieg sie ein. Das Gespräch begann harmlos, nahm dann aber eine düstere Wendung. Popkoff behauptet, die Frau habe ihn geschlagen, woraufhin er reflexartig reagiert und sie niedergeschlagen habe.

Als er ihren leblosen Körper sah, geriet er in Panik. Seine Gedanken rasten, seine Hände wurden feucht. Er wußte nicht, was er tun sollte. Er könnte sie am Straßenrand aussetzen, aber dann würde sie sein Gesicht sehen und ihn wahrscheinlich anzeigen. Eine Kündigung wäre die sichere Folge. Er dachte daran, sie ins Krankenhaus zu bringen, aber auch das würde Fragen und mögliche Konsequenzen nach sich ziehen.

In die Enge getrieben sah er nur einen Ausweg. Er beschloß dieser Frau eine Lektion zu erteilen. Allen Frauen, sie würden ihm nie wieder weh tun. Er nahm seinen Knüppel und schlug immer wieder auf sie ein. Dann fuhr er tief in die sibirische Wildnis hinein. Als sie weit genug von der Stadt entfernt waren, wo niemand ihre Schreie hören konnte, hielt er an und zerrte sie aus dem Auto.

Als sie wieder zu sich kam, holte Popkoff ein Messer aus dem Auto und griff sie an. Während er zustach und zustarch, sah er die verschiedenen Frauen seines Lebens und ihr abstoßendes Verhalten vor sich. Er sah seine Mutter, die sich mit billigem Wodka betrank und mit dem Freund seines Vaters schlief. Er sah, wie seine Frau mit ihrem Kollegen schlief, während ihre Tochter draußen wartete.

Er kannte die Frau zu seinen Füßen nicht, aber in seinen Augen war sie genauso verdorben wie die anderen. Ihr Leid zu verursachen befriedigte ihn. Endlich konnte er jemanden für die Sünden der Frauen bezahlen lassen. Nach dem Tod der Frau ließ er die nackte Leiche im Wald liegen. Seinen Dienstwagen säuberte er von möglichen Spuren.

Dann fuhr er nach Hause, als wäre nichts geschehen. Stunden und Tage vergingen. Nervös wartete Popkoff darauf, dass die Polizei an seiner Tür klingelte oder seine Frau ihn fragte, wo er in jener Nacht gewesen sei. nichts geschah. Selbst als die Leiche gefunden wurde, stellte ihm niemand eine einzige Frage zu dieser Nacht. Popkoff fand es berauschend, mit einem Mord davon zu kommen.

Immer wieder ließ er den Abend vor seinem geistigen Auge ablaufen und erging sich in Details. Er wusste nicht, ob er sich schuldig fühlen sollte. Schließlich war er Polizist, um Verbrechen zu verhindern, nicht um sie zu begehen. Und schließlich sagte er sich, dass keine anständige Frau nachts unterwegs sei, um zu trinken und zu fremden ins Auto zu steigen.

Solch unmoralisches Verhalten müsse bestraft werden. Mit dieser Begründung überzeugte er sich davon, der Stadt einen Dienst zu erweisen, indem er sie von gefallenen Frauen säuberte. Am Ende kam er zu dem Schluss, daß es das Beste für die Gesellschaft wäre, es noch einmal zu tun. So beschloss er, regelmäßig auf Frauenjagd zu gehen.

Popkov begann ein Doppelleben zu führen. Tagsüber war er ein vorbildlicher Ehemann, Vater und Polizist. Nachts, wenn er nicht im Dienst war, verwandelte er sich in einen völlig anderen Menschen. In Uniform saß er in seinem Streifenwagen und lauerte vor Orten, an denen er betrunkene Frauen antreffen konnte, Bars, Clubs, Restaurants.

Hatte er ein Ziel ausgemacht, bot er die Heimfahrt an, manchmal auch Alkohol oder Sex. Gelegentlich, wenn sich eine Frau in seinen Augen anständig verhielt, das heißt seine Angebote zu trinken oder mit ihm zu schlafen ablehnte, ließ er sie am Leben. Er brachte sie sogar nach Hause oder half ihr ihre Tasche zu tragen.

Weniger Glück hatten die Frauen, die auf sein Angebot von Sex oder Alkohol eingen, die freundlich, vertrauensvoll oder vergnügungssüchtig waren. Er schlug sie bewusstlos, verschleppte sie in den Wald und zerstückelte sie. Popkow war stolz auf seine nächtliche Arbeit und nannte sich selbst der Säuberer. Obwohl seine Opfer zufällig ausgewählt wurden, ging er sehr gezielt vor.

Im Handschuhfach z.B. bewahrte er Kondome auf, die er bei Frauen vor der Ermordung benutzte. In anderen Fällen vergewaltigte er seine Opfer. Manchmal verging er sich sogar an den Leichen. Außerdem begann er auf der Polizeistation beschlagnahmte Waffen zu entwenden. Gegenstände wie Schlüssel, Schraubenzieher oder Messer versteckte er unter dem Vordersitz seines Autos.

Größere Werkzeuge wie eine Axt oder einen Baseballschläger verstaute er im Kofferraum. Nach der Tat wischte er seine Fingerabdrücke ab und ließ die Waffen am Tatort zurück. Drei Jahre lang tötete Popkoff Frauen manchmal mehrere pro Monat. Seine Verbrechen wurden immer grausamer. In einem Fall soll er einer Frau sogar das Herz herausgeschnitten haben.

Nachdem dutzende Frauen verschwunden waren, begannen die Menschen in Angarsk darüber zu reden. Sie waren überzeugt, dass ein Mörder unter ihnen lebte. Sie nannten ihn Werwolf, weil er seine Opfer so bestialisch zugerichtet hatte. Die Polizei wies diese Befürchtung jedoch zurück. Sie behauptete, lokale Banden seien für den Anstieg der Kriminalität verantwortlich, nicht etwa ein Serienmörder.

Doch die Bevölkerung ließ sich nicht überzeugen. Popkov nutzte die weit verbreitete Angst vor dem Werwolf zu seinem Vorteil. Wenn eine Frau sein Angebot, sie nach Hause zu fahren, ablehnte, erinnerte er sie daran, wie gefährlich es draußen sei. Die perfide Strategie ging auf. Sech Jahre lang tötete Popkoff weiter, manchmal mehrere Frauen pro Woche.

Manchmal wurde er sogar zu seinen eigenen Tatorten gerufen. In diesen Fällen beobachtete er, wie ranghöhere Ermittler vergeblich nach Beweisen suchten, von denen er wusste, dass es sie nicht gab. Mit jedem Mord, mit dem er davon kam, fühlte sich Popkoff unverwundbarer, bis er 198 Fehler machte. Am 26.

Januar 1998 war die 17-jährige Swedlana Miavus auf dem Heimweg von einer Freundin. Es war eine eiskalte Nacht unter 0°. Svetlana spürte kaum noch ihre Finger. Als ein Polizist anhielt und ihr anbot, sie mitzunehmen, nahm sie dankbar an. Sie konnte ihr Glück kaum fassen. Ein Beamter brachte sie persönlich nach Hause. Doch als er an ihrem Haus vorbeifuhr, ohne anzuhalten, verflog dieses Gefühl.

Sie fragte den Beamten, wohin er denn führe, weil sie dachte, er habe vielleicht verfahren. Er antwortete nicht. Ein mulmiges Gefühl machte sich in ihrem Magen breit. In bedrohlicher Stille fuhr der Mann Svetlana mitten in den Wald und befahl ihr auszusteigen. Trotz der eisigen Temperaturen forderte er sie auf, sich auszuziehen.

Im nächsten Moment schlug er ihren Kopf gegen einen Baum. Sie fiel zu Boden und er versuchte sich an ihr zu vergehen. Irgendwie schaffte es Svetlana unter ihm hervorzukommen und zum Auto zu kriechen, aber sie hatte keine Schlüssel. Benommen von den Schlägen auf den Kopf, aber entschlossen zu überleben, rannte sie los.

Schließlich erreichtes Wetlana die Straße und sah einen älteren Mann, der mit seinem Hund spazieren ging. Das war ihre Chance zu entkommen. Sie rannte hinter ihm her, aber der Mann weigerte sich ihr zu helfen. Während sie zusah, wie der Mann sich immer weiter entfernte, wusste Lana nicht, was sie tun sollte.

Am ganzen Körper zitternd versteckte sie sich hinter einem Busch und wartete auf ein vorbeifahrendes Auto. Endlich, sah sie Scheinwerfer. Verzweifelt winkte sie dem Wagen zu und flehte ihn anzuhalten. Und der Wagen hielt und der Fahrer stieg aus. Es war Popkoff. Der mordende Polizist griff Setlana erneut an, noch brutaler als zuvor.

Er riß ihr die Hälfte ihrer Haare aus und verstümmelte sie so schwer, daß eine Körperhälfte gelähmt war. Danach ließ er sie blutend, nackt und frierend am Straßenrand liegen. Popkov glaubte, dass die Kälte und ihre Verletzungswetlana bis zum Morgen töten würden, aber er irrte sich. Am nächsten Tag wurde sie gefunden und in ein nah gelegenes Krankenhaus gebracht.

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Disclaimer: This story is fictional and created for entertainment purposes only. Any names, characters, places, or events are fictitious or used fictitiously. No real person or organization is intended to be portrayed.

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