Wahre Verbrechen I Ein Mord ohne Zeugen I True Crime Dokumentation – Ty – Part 3
Sie fürchtete, Charles Cullin würde sich umbringen und das ganze Gebäude mitnehmen. Einsatzfahrzeuge trafen schnell am Tatort ein. Die Feuerwehr brach in Karlns Wohnung ein. Der Raum war mit dichtem schwarzem Rauch gefüllt. Sie riefen nach Karl, bis er aus dem Badezimmer antwortete. Dort fanden sie ihn in seiner Badewanne liegend.
Er hatte einen großen Grillen neben der Wanne aufgestellt und ein Feuer mit einem Haufen Holzkohle entfacht. Cin behauptete, ihm sei kalt. geworden und er habe den Grill benutzt, um das Badewasser zu erwärmen. Doch die mobilen Kohlenmonoxid Meldegeräte der Behörde schlugen Alarm. Durch den Holzkohlengrill waren die Werte dramatisch erhöht.
Karn stand kurz vor einer Kohlenmonoxidvergiftung, die er vermutlich absichtlich herbeigeführt hatte. Nachdem der Grill gelöscht und seine Wohnung vom Rauch befreit war, wurde Karen in ein Krisenzentrum in Philipsburg gebracht. Er wurde von Dr. Howard Swidler wegen Depressionen behandelt. Dr.
Swidler wollte Cin zur weiteren Behandlung ins Grystone Psychiatric Hospital schicken, aber Cin weigerte sich. Obwohl er nur einen Tag im Krisenzentrum verbrachte, wurde Cin entlassen und nahm in der folgenden Woche seine Arbeit am Lee High Valley Hospital wieder auf. Das Krankenhaus nahm keine Notiz von seinem Selbstmordversuch. Cin versuchte einen weiteren Mord im Leai Valley.
Sein ausgewähltes Opfer war Stella Danielsek und natürlich versuchte er sie mit Digin zu vergiften. Zum Glück wurde sie von Krankenpflegerin in der Nähe wiederbelebt. Dies führte erneut zu einer Untersuchung, aber Karl verließ das Krankenhaus im April 2000 wieder freiwillig. Nichts davon wurde der Polizei gemeldet. Im Juni 2000 wurde Cin St.
Luke’s Hospital in Bethlehem, New Jersey, eingestellt. Diesmal arbeitete er als kardiologische Pflegekraft. Zwischen 2001 und 2002 nahm Carlin fünf Leben. Alle Senioren im Alter zwischen 70 und 80. Aber im Gegensatz zu den vorherigen Krankenhäusern nahm St. Luke eine viel härtere Haltung ein. Mit dem Tod von Karls letztem Opfer Edward Otul am 2.
Juni 2002 wurden die Mitarbeiter vom St. Luke misstrauisch. Nicht lange danach fand eine Krankenpflegerin ein Vorrat an unbenutzten Medikamenten in einem Müllbehälter sorgfältig unter dem Abfall versteckt. Die Krankenpflegerin meldete den Fund. Bald wurden weitere Verstecke im ganzen Krankenhaus entdeckt. Alle entweder in Mühlbehältern oder in seltsamen Ecken versteckt.
Karl wurde als Hauptverdächtiger für den Diebstahl dieser Medikamente benannt. F Tage später kündigte Colin bei St. Luke’s, doch die Untersuchungen gingen weiter. Sieben Krankenpflegerinnen trafen sich mit dem Bezirksstaatsanwalt von Lee High County, um ihre Bedenken zu äußern. Sie stellten fest, dass Cin bei zwei Dritteln der Überdosierungen anwesend war und dass alle gefundenen Medikamentenvorräte die Gozin enthielten.
Das konnte kein Zufall sein. Der Bezurksstaatsanwalt stimmte zu, einen Fall zu eröffnen. Die Staatspolizei engagierte den Pathologen Dr. Mia Lakes, um die Leichen zu exumieren. Dr. Lakes hatte zuvor an einem anderen Fall im Zusammenhang mit Karl gearbeitet, nämlich dem von Helen Dean, einer Frau, die Karl ein paar Jahre zuvor im Warren Hospital in Philipsburg getötet hatte. Aber Dr.
Mia Lakes fand keine Beweise für Digozin. Im Gegensatz zu seiner letzten Untersuchung fand Dr. Miakes diesmal Beweise für die Guzin in den Körpern der Opfer. Was er jedoch nicht fand, war ein klares Muster oder Motiv. Zu allem übel konnten die Ermittler keine direkten Beweise mit Cen in Verbindung bringen. Der Fall musste fallen gelassen werden.
In der Zwischenzeit wurde Karlen am 7. Juli 2002 im Sacred Heart Hospital in Allentown, Pennsylvania, eingestellt. Er wurde 16 Tage später entlassen, weil er nicht mit den Krankenpflegern zurechtkam. Am. September 2002 meldete St. Luke sein wahrscheinlich unprofessionelles Verhalten an das Pennsylvania State Nursing Board. Am 22.
September 2002 startete das Pflegegremium offiziell eine Untersuchung. Das Gesetz drohte Callen nach 14 Jahren einzuholen, aber Callen hatte noch ein weiteres Krankenhaus vor sich, das Sommerset Medical Center in New Jersey. Ich wusste, dass es falsch war, aber ich glaube nicht, dass ich hätte aufhören können. Warum konnte er nicht aufhören? War es das Gefühl der Macht, dass es ihm gab? War er süchtig nach der Gewohnheit? War es Vergnügen, Schmerz? Beides? Ken tat es vermutlich, weil er sonst wenig in seinem Leben hatte. Es war das
einzige, das ihn definierte, ihn von der Masse abhob. Es ließ ihn die Kontrolle über den Tod spüren, etwas, mit dem er sein ganzes Leben lang gekämpft hatte. Vorher tat Karl jedoch wenig, um seine Spuren zu verwischen. Viele Serienmörder schlagen der Aufmerksamkeit wegen zu und wollen erwischt oder zumindest für ihre Arbeit anerkannt werden.
Eine Art extremer sadistischer Narzissmus. Karen hat genau diese Aufmerksamkeit bekommen. Noch wichtiger ist aber, dass Krankenhäuser wussten, dass etwas nicht stimmte, aber wenig unternahmen. Dies war ein Vertrauensbooster für Ken. Karl begann im September 2002 im Sommerset Medical Center zu arbeiten. Sein achtes und letztes Krankenhaus.
Im nächsten Jahr tötete Karl 13 Patienten. Durchschnittlich zwei Opfer pro Monat, von Januar bis September 2003. Wieder einmal wurden die Krankenpflegerinnen misstrauisch. Es war unmöglich, den Anstieg von Digozinüberdosierungen nicht zu bemerken. Aber wer könnte es sein? Der Verdacht fiel auf Ken. Er wurde am 13.
Juni 2003 nach einem versuchten Mord an Yin Kyung Han zum Hauptverdächtigen. Frau Han war eine Krebspatientin, die auf dem Weg der Besserung war, als Ken ihr Digozin initiierte. Ihr Herz versagte. und die Krankenpfleger kämpften, um sie zu retten. Sie hatten Erfolg, aber Frau Hann starb Monate später an Komplikationen.
Das Personal wusste, dass er im Raum mit Frau Hann gewesen war. Doch Dr. William C, der Direktor von Summerset, sah kein klares Muster, dass die Überdosierung mit Fehlverhalten oder vorsätzlichen Handlung in Verbindung brachte. Dr. K schrieb es einfach der Inkompetenz des Krankenpflegers zu. Beweise deuteten auch auf Frau Hans T hin, der angeblich Spuren von Digzin enthielt.
Krankenpflegerinnen führten Tests durch, um zu sehen, ob dies schlüssig war. Die Ergebnisse waren negativ, immer noch nichts, um Ken direkt damit in Verbindung zu bringen. Doch der Wendepunkt in Karlens medizinischem Amork Laauf kam mit seinem nächsten Opfer, Reverend Florian G. Gel war mit zahlreichen Problemen eingeliefert worden, darunter Herzkrankheiten und Lungenentzündung.
Und trotz seiner zahlreichen Leiden war G auf dem Weg der Besserung, als Ken beschloss ihm das Leben zu nehmen. Gell wurde am 28. Juni 2003 getötet. Cullins 33. Opfer. Lucill, Florians Schwester, konnte nicht verstehen, was schief gelaufen war. Das Krankenhaus sagte einfach, dass Girl an Herzversagen gestorben sei.
Sie erwähnten die degozinüberdosis erst, nachdem Ken viel später festgenommen worden war. Mit dem Versuch Frau Han das Leben zu nehmen und dem Tod von Reverend Gel sollte bald ein Licht auf das, was Ken trieb geworfen werden. Dr. Stephen Marcers, der Direktor des Poison Control Center in New Jersey, wurde von einem Apotheker in Sommerset wegen der Überdosierung angerufen.
Der Apotheker wie viele der anderen Krankenpfleger war besorgt über die steigende Zahl der Todesfälle. Dr. Markus stimmte zu, dass etwas nicht stimmte. Er schaute sich die Fälle an, besonders den jüngsten mit Reverend Gel und sah ein klares Muster absichtlicher Fehlpraktiken. Er rief Dr.
William CS an und verlangte zu wissen, warum das Krankenhaus noch nicht die Polizei benachrichtigt hatte. Dr. K sagte, er sehe noch keinen Grund, die Behörden einzuschalten, bis sie ihre eigene Untersuchung abgeschlossen hätten. Dr. Marcus fühlte sich von Dr. Ces Rhetorik nicht überzeugt. Er ging weiter und benachrichtigte die Behörden.
Er schrieb einen Brief an den Staat, indem er seine wachsenden Bedenken erklärte. Sie sagten mir, sie planten nicht, diese Vorfälle jemandem zu melden, weder dem New Jersey Department of Health and Senior Services, noch der Polizei, bis sie eine gründliche Untersuchung abgeschlossen hätten. Doch bis September 2003 hatte Sommerset noch niemanden über die zunehmenden Todesfälle informiert. Erst am 25.
September bestrafte das Gesundheitsministerium Summerset dafür, dass es den Vorfall nicht gemeldet hatte. Tatsächlich meldete Summerset die zunehmenden Todesfälle den Behörden erst im Oktober. Callen tötete in dieser Zeit fünf weitere Patienten. Im Oktober 2003 kontaktierte das Sommerset Hospital endlich das Büro des Bezirksstaatsanwalts wegen der mysteriösen Todesfälle.
Sie meldeten nur, daß sie ungewöhnliche Labordaten von Digozin in den Körpern der Patienten beobachtet hatten. Trotz der selektiven Desinformation wurden zwei Detektive mit dem Fall beauftragt. Die Mordermittler Tim Brown und Daniel Baldwin wurden vom Bezirk Sommerset zugewiesen.
Zusammen hatten sie mehr als 30 Jahre Dienstzeit und hatten die meisten ihrer Fälle gelöst. Sie begannen sofort mit der Arbeit, um zu verstehen, was vor sich ging. Zu ihrem Schock und Unbehagen blieb das Krankenhaus verschwiegen. Es wurde bald zu einem Kampf, alle Beweise zu sammeln, die das Krankenhaus hatte. Detective Brown beklagte später.
Sie waren sehr hilfsbereit bei der Beantwortung gerichtlich angeordneter Vorladungen. Das war das Ausmaß ihrer Zusammenarbeit. Jedes Mal, wenn die Detectives eine Geneigung brauchten, um die Opferakten zu überprüfen, Hintergrundinformation von Krankenpflegerinnen zu bekommen oder sogar mit anderem Personal zu sprechen, mussten sie Hürden überwinden.
Vermutlich wollte das Krankenhaus einfach sicherstellen, dass die Schuld nicht auf sie fällt, egal welche Schäden durch den verdächtig mörderischen Krankenpfleger verursacht wurden. Nach einer Woche von Hindernissen bekamen die Detectives endlich einige Antworten. Sie begannen mit der Untersuchung der Fälle von Floren Gel und Jin Kong Han, dann Fälle der anderen Opfer.
Was sie sahen, war eindeutig. Sie begann die Verdächtigen einzugrenzen. Sie gingen von Krankenpfleger zu Krankenpfleger und überprüften deren Hintergründe. Natürlich wurden die Dinge interessanter, als sie auf die Aufzeichnung über Charles Callen stießen. Sie sahen, wie Karl aus sechs Krankenhäusern entlassen worden war wegen Stalking einer Kollegin namens Michelle Thomson im Warren Hospital verhaftet wurde und er sogar wegen Verstoß gegen das Medikamentenprotokoll gefeuert worden war.
Ganze Schweigen von der Manipulation von Infusionsbeuteln im St. Barnabas Hospital. Die Detectives gruben weiter und überprüften alle vergangenen Krankenhäuser von Cullen auf seltsame Todesfälle. 67% der Überdosierungen fanden in Pflegeeinheiten statt, in denen Kallen arbeitete. Braun und Baldwin konnten es nicht fassen.
Wie konnte jemand mit einem solchen Hintergrund noch seine Pflegeerlaubnis haben, geschweige denn in acht verschiedenen Krankenhäusern eingestellt werden? Sie drängten Summerset auf Antworten, bekam aber erneut nur ausweichende Antworten. Auch wenn sie Opfer und einen Verdächtigen hatten, fehlten ihnen immer noch Mittel und Motiv.
Die Detectives wandten sich an die Krankenpfleger von Sommerset, um mehr Informationen zu erhalten. Die meisten gaben Cins Eigenheiten zu, aber andere bemerkten, dass er ein guter Pfleger war, der seine Pflicht tat. Carlin hatte sogar Loh für seine Arbeit als Pflegekraft erhalten. Es war klar, dass Karin seine Spuren verwischte.
Was sie brauchten, war ein Insider, jemand, der Karl kannte. Diese Person war die Krankenpflegerin Amy Richway. Amy war Cins engste Freundin. Die beiden hatten sich bei ihren Schichten kennengelernt. Sie war seine Vertraute. Er erzählte ihr von seinen Beziehungsproblemen und dem Leben in der Marine. Sie vertraute sich ihm auch an. Detectives Brown und Baldwin näherten sich Amy heimlich.
Sie erzählten ihr, dass sie Karen im Zusammenhang mit den jüngsten Todesfällen ins Summerset untersuchten. Amy konnte es nicht glauben. Sie hielt sich für eine gute Menschenkennerin, eine spirituelle Reisende mit einem guten Sinn für Recht und Unrecht. Dann zeigten die Detectives ihr, was sie über Cullins Hintergrund herausgefunden hatten.
Amy fühlte sich, als hätte man ihr einen Schlag in den Magen versetzt. Trotz allem fühlte sie ein wachsendes Gefühl, dass ihr sagte, dass Karlin schuldig war. Sie stimmte zu helfen. Die Detectives baten Amy zu helfen, Beweise zu sammeln, wann und wie Medikamente verwendet wurden, um Patienten zu vergiften. Sie hatten auch einige dringende Fragen zu den beiden medizinischen Systemen, die zur Bestandsführung und Aufzeichnung im Krankenhaus verwendet wurden.
Die Medikamentenausgabemaschine Püxis und das Aufzeichnungssystem Kerner. Die Pixis Mat Station war eine automatisierte Medikamentenschublade. Ärzte gaben einfach die benötigten Medikamente ein, dann öffnete sich die Schublade und die Ärzte konnten nehmen, was sie wollten. Die Maschine verfolgte effizient die Medikamentenentnahme der Krankenpfleger und Pflegerinnen und verknüpfte jede mit dem Konto eines bestimmten Patienten und Krankenpflegers, um einen Datensatz zu erstellen.
Krankenhausverwalter verließen sich auf Püxes, um die Abrechnung zu vereinfachen und genau zu wissen, wann ein bestimmtes Medikament zur Neige ging. Kerner war ein Archivsystem, das die Patienten überwachte. Es zeigte an, worauf sie allergisch waren, Gesundheitsprobleme, welcher Krankenpfleger sie betreute, welche Medikamente verabreicht wurden und so weiter.
Es war eine einfache und effiziente Möglichkeit für Krankenhäuser, den Überblick über den Zustand ihrer Patienten zu behalten. Durch diese beiden Systeme glaubten Detectives Brown und Baldwin, dass Cen das System zum Narren hielt. Sie hatten angefragt, die Püxisdaten einzusehen, aber Somerset hatte ihnen gesagt, dass die Daten nach 30 Tagen gelöscht wurden.
Nachdem sie jedoch den Hersteller des Systems kontaktiert hatten, erfuhren die Detectives, dass dies nicht der Fall war. Püxes konnte die meisten seiner Aufzeichnung unbegrenzt speichern. Die Detectives waren begeistert. Brown und Baldwin konnten Aufzeichnungen für die vergangenen Sommermonate bis zur Untersuchung sammeln.
Sie gaben sie Amy in der Hoffnung, daß sie sie entschlüsseln könnte. Wenn es etwas Verdächtiges gab, würde sie es finden. Amy bemerkte Anomalien. Sie war entsetzt. Sie konnte die in dem system gespeicherten Aufzeichnung aus den letzten Monaten abrufen. Jemand hatte ständig Anfragen für Tylenol gestellt und sie dann storniert.
Als Experiment gab Amy eine Bestellung auf und stornierte sie. Zu ihrem Schock öffnete sich die automatische Schublade des Systems trotzdem. Das bedeutete, dass man weiterhin Zugang zu Medikamenten hatte, ohne eine offizielle Bestellung aufzugeben. Sie begann alte Aufzeichnungen von Apothekenbestellungen aus der Maschine abzurufen.
Colin hatte mehrere große Bestellungen zur Auffüllung der Maschine gemacht. Als Pflegekraft wäre er der erste, der die Lieferung erhielt und überprüfte. Auf dem Papier sah es so aus, als ob Karl einfach dafür sorgte, dass das System gut bestückt war. In Wirklichkeit tarnte er die Bestellung seiner Medikamente, indem er eine große Bestellung für mehrere Medikamente aufgab.
Wenn er bereit war zu töten, log Ken die Maschine an, indem er sagte, er brauche ein Medikament, während er in Wirklichkeit seinen tödlichen Cocktail vorbereitete. Als nächstes überprüfte sie das Körnerüberwachungssystem. Sie logte sich ein, um zu sehen, was Cullen getan hatte, beginnend mit seinen Diagrammen. Sie waren unordentlich, desorganisiert, voller Rechtschreibfehler und hastiger Antworten.
Was auch immer Cin hier tat, es war nicht, um seiner eigenen Aufzeichnung zu aktualisieren. Amy fuhr fort. Sie durchsuchte die Aufzeichnung aller Opfer. Interessanterweise zeigte sich, dass Karin sich mehrmals eingelogt hatte, um Patienten zu überprüfen, die ihm nicht zugewiesen waren. Amy sah sich Florians Akte an.
Am Morgen von Florians Tod lockte sich Karl mehrmals innerhalb weniger Minuten ein. Er überprüfte Florians Zustand periodisch. Ja, fast manisch. Aber warum? Am wusste es. Sie wollte es nur nicht sagen. Sie suchte weiter und kam zu all den jüngsten Todesfällen. Collins Zeitstempel für die Anzeige war auf jedem einzelnen. Sie druckte aus, was sie konnte und floh.
Am nächsten Tag präsentierte sie den Detectives Brown und Baldwin, was sie gefunden hatte. Die verstanden es nicht. Warum lockte er sich in Kner ein, um die Patienten zu überprüfen? Studierte er sie? Amy erklärte ihre Theorie. Callen würde zur Püxmaschine gehen und sie im Grunde belügen. Tylenol anfordern, die Bestellung stornieren, aber trotzdem die benötigten Medikamente erhalten. In den meisten Fällen Digozin.
Von dort würde er es in das Opfer injizieren und sie über Sner überwachen. Er logte sich periodisch ein, um ihren Zustand zu überprüfen. Brown und Baldwin waren beeindruckt. Jedoch waren dies alles bestenfalls Indizienbeweise. Ohne tatsächlich zu beweisen, dass Karl in den Räumen war, in denen die Morde geschahen, hatten sie nichts.
Sie hatten nur eine Option, ein Geständnis zu bekommen. Aber gehen wir erstmal einen Schritt zurück. Warum sollte Caren die Diagramme seiner Opfer über den Computer überwachen, anstatt im Raum zu sein, wenn sie starben? Karl war kein Mörder, der sich an groteskem oder übertriebenem Blutvergießen erfreute. Er wollte aus dem Schatten herausarbeiten, wo sein Voyorismus weit vom eigentlichen Schmerz und Leiden seiner Opfer entfernt war.
Mit dem System in Sommerset konnte er den Status seiner Opfer überwachen, ohne jemals zum Tatort zurückkehren zu müssen. Er dachte wahrscheinlich, es sei idiotensicher, aber stattdessen erhöhte es nur die Chancen gegen ihn. Währenddessen nahm Callen am Oktober 2003 sein letztes Leben. Das Opfer war Edward Sizig.
Er war 73 Jahre alt. Wieder war eine Überdosis Digin die Ursache. Dies war Carlins 13. Mord in Sommerset. Seine Gesamtzahl der Opfer lag nun bei 40. Durch den Hintergrundcheck der Detectives erfuhr Suerset, dass Karen in seiner Bewerbung gelogen hatte, um dort zu arbeiten. Er sagte, er habe keine Verbrechen begangen.
Statt einer schnellen Kündigung durfte Karen eine weitere Schicht arbeiten, bevor er ging. Zu diesem Zeitpunkt wusste das Krankenhaus auch, dass Karlen wegen des Mordes an Patienten untersucht wurde. Cin wurde offiziell am 31. Oktober 2003 entlassen. Er kehrte in seine Kellerwohnung zurück und begann wieder nach Arbeit zu suchen.
Währenddessen begannen die Detectives alle Beweise der letzten Monate zu sammeln. Alles, was sie brauchten, war ein Geständnis. Dafür wandten sie sich erneut an Amy Richway. Als Cins beste Freundin war sie in der perfekten Position, um ein Geständnis von ihm zu bekommen. Die Detectives Brown und Baldwin baten Amy bei einem Mittagessen mit Cullin ein verstecktes Mikrofon zu tragen.
Auf diese Weise hofften sie das benötigte Geständnis zu bekommen, um ihn zu verhaften und vor Gericht zu stellen. Amy stimmte zu. Die nächsten Monate waren turbulent für CEN. Es verbreiteten sich Gerüchte über die Untersuchung eines Mörderpflegers in Sommerset. Bald war der ganze Bezirk in Aufruhr. Eine lokale Zeitung veröffentlichte sogar einen Artikel, der Cullen als Verdächtigen beschrieb.
Am 12. Dezember 2003, dem Tag der Veröffentlichung des Artikels, traf sich Cullin mit Amy im Restaurant The Office. Es war anfangs ein ruhiges und unbeholfenes Gespräch. Die beiden machten nur kleine Bemerkung darüber, was der andere so gemacht hatte. Dann brachte Amy Summerset zur Sprache.
Karl wusste, dass etwas nicht stimmte. Ich wusste, dass Amy der Polizei während der Untersuchung geholfen hatte. Ich vermutete, dass sie ein Mikrofon trug. Dennoch hinderte das Karl nicht daran, das Gespräch fortzusetzen. Amy sagte Karlen, dass sie von den Todesfällen wusste, dass sie wusste, was nicht nur in Summerset vor sich ging, sondern auch in den anderen Krankenhäusern.
Sie flehte ihn an sich zu stellen. Sie bot sogar an mit ihm zu gehen. Colin blieb ungerührt. Er sah seiner Freundin in die Augen und sagte: “Ich will im Kampf untergehen.” Die beiden beendeten ihr Essen und verließen das Restaurant. Ohne Karls Wissen warteten Detective Brown und Boardwin zusammen mit mehreren anderen Beamten draußen auf ihn.
Carin wurde sofort wegen Mordes und versuchten Mordes verhaftet. Obwohl die Polizei kein offizielles Geständnis erhalten hatte, gab es immer noch genug Indizienbeweise, um ihn festzunehmen. Stundenlang bearbeiteten Baldwin und Brown Cullin. Sie gingen auf seine Geschichte ein, nannten Opfer. Alles, was sie hatten, warfen sie ihm vor, aber Callen schwieg.
Ohne das Geständnis war ihr Fall bestenfalls auf Indizienbeweise gestützt. Dennoch wusste jeder, daß er schuldig war. Die Detectives brauchten Hilfe, also wandten sie sich erneut an Amy. Die Detectives baten Amy hereinzukommen und mit Ken zu sprechen, um ihn zu einem Geständnis zu bewegen oder ihn irgendwie ausrutschen zu lassen.
Amy war zögerlich, stimmte aber zu. Sie betrat den dunklen grauen Raum und setzte sich ihrem ehemaligen Kollegen gegenüber. Zuerst wurden nur wenige Worte gesprochen. Amy wußte nicht, was sie tun sollte. Dann hatte sie eine Idee. Amy erzählte Karlen, dass die Polizei sie nunsuche. Sie versuchte Amy als Komplizen von Karls Vergehen darzustellen.
Sie appellierte an Kn ihr zu helfen, sie zu entlasten. Von der anderen Seite des Glasfensters im Beobachtungsraum saßen die Detectives in Spannung. Dann stellte Amy eine weitere Frage. Amy fragte Charles, wer sein erstes Opfer gewesen war, wie lange es her war, seitdem er seinen ersten Mord begangen hatte, ob es kürzlich war.
Da war der Damm gebrochen und Carlin fing an zu sprechen. Sieben Stundenlang gestand er etwa 40 Patienten getötet und unzählige andere mit Medikamenten vergiftet zu haben. Er hatte keine wirkliche Erinnerung daran, wie viele er insgesamt getötet hatte, nur dass er getötet hatte und weiter getötet hätte, wenn er nicht verhaftet worden wäre.
Nach Karls siebenstündigen Geständnis wurde er am nächsten Tag am 15. Dezember 2003 formell angeklart und ins Strant State Psychiatric Hospital überstellt. Währenddessen wurden weitere Anklagen gegen ihn erhoben. Der Staat wollte die Todesstrafe. Cins Anwalt handelte jedoch einen Deal aus.
Ken würde stattdessen elf lebenslange Haftstrafen verbüßen, vorausgesetzt, er hilft den Rest seiner Opfer zu identifizieren. Cin wurde dann am 1. Januar 2004 zurück ins Sommersetgefängnis gebracht. Karl hatte seine erste Anhörung am 29. April 2004. Dort bekannte er sich schuldig, 13eh Patienten im Sommerset Hospital ermordet und zwei Mordversuche unternommen zu haben.
Die folgenden Monate erwiesen sich als langwierige kranke Enthüllung von Karls Boshaftigkeit. Karl würde in alle früheren Bezirke zurückkehren, in denen er gearbeitet hatte und sich dem Urteil stellen. Cin erlangte schnell nationale Aufmerksamkeit, ebenso wie die Krankenhäuser, die es vermieden hatten, ihn zu melden.
Im März 2005 begann die Bundesregierung eine Untersuchung aller Krankenhäuser, in denen Ken gearbeitet hatte. Ziel war es zu verstehen, warum sie nicht auf Ken reagiert hatten und zu prüfen, ob die Krankenhäuser irgendetwas Illegales getan hatten, um Kinsens Aktivitäten zu vertuschen. Die Familie der Opfer forderten Millionen Dollar Schadenersatz.
Krankenhäuser in ganz Pennsylvania und New Jersey gerieten in Panik. In der Zwischenzeit erhielt Cin eine unerwartete Nachricht von einer Exfreundin Michelle Pacman. Michelle sagte, ihr Bruder Ernie brauche dringend eine Nierentransplantation und Callen sei ein idealer Spender. Ken stimmte zu, er wollte helfen.
Vielleicht war dies in seinem Kopf eine Art Erlösung für all das, was er getan hatte. Er war in all seiner Bosheit erwischt worden und versuchte nun sein Gesicht zu wahren. Cin wandte sich an seinen Anwalt Jonathan Mask. Mask prüfte die rechtlichen Auswirkungen, ob Callen seine Niere spenden konnte oder nicht.
Es gab einige Einwende, wie Cullin das tun konnte, wenn überhaupt. Das ärgerte ihn, der sich weigerte, den Ermittlern zu helfen oder zu seiner letzten Anhörung zu gehen, wenn ihm nicht erlaubt würde zu helfen. Dies führte zu einem massiven öffentlichen Aufschrei, hauptsächlich von den Familien der Opfer von Karl.
Im Laufe des Jahres waren sie über Karls Aktivitäten informiert worden. Einige hatten keine Ahnung, andere fühlten sich in ihren eigenen Verdachtsmomenten bestätigt. Wie dem auch sei, es wurde Gerechtigkeit gefordert. Schließlich stimmte Richter William Armstrong zu, dass Callen die Operation haben könnte.
Vorausgesetzt, der Standort wurde vom Büro des Generalstaatsanwalts oder dem Department of Corrections genehmigt. Callen mußte auch zu seiner Urteilsverkündung erscheinen, etwas auf das er sich gar nicht freute. Aber am zweiten März 2006 erschien Karlen zu seiner Urteilsverkündung zusammen mit den Familien der meisten seiner Opfer.
Einer nach dem anderen, Mütter, Väter, Ehemänner, Ehefrauen, Schwestern und Brüder. Alle traten vor, um Callen zu konfrontieren. Cin saß dort und war gezwungen, sich den Konsequenzen seiner Taten zu stellen, den Gesichtern derer, die er verletzt hatte, die er so verzweifelt zu vermeiden versucht hatte. Er hielt seine Augen gesenkt, weigerte sich zu sprechen oder auch nur aufzuschauen.
Als mehr und mehr Familienmitglieder vortraten, begann Kallen zu skandieren. Richter, sie müssen zurücktreten. 30 Minuten lang schrie er so. Schließlich wurde Karl gezwungen, sich zu setzen und wurde mit einem Knebel ruhig gestellt. Karl erhielt zwölf lebenslange Haftstrafen ohne die Möglichkeit auf Bewährung.
Nach der Urteilsverkündung durfte Karl die Niere spenden und wurde dann ins New Jersey State Penitentiary gebracht. Bis heute verbleibt er dort und verbringt den Rest seiner Tage in Einsamkeit. Der Todesengel wurde endlich gestoppt. Aufgrund der Untersuchung der Krankenhäuser und ihres mangelnden Engagements im Umgang mit KM gab es eine umfassende Überarbeitung von Krankenhausprozessen und der Haftung.
Im Jahr 2005 wurde der Healthcare Professional Responsibility and Reporting Enhancement Act verabschiedet. Dieses Gesetz verlangte von Gesundheitsfachkräften und Einrichtungen die New Jersey Abteilung für Verbraucherangelegenheiten zu benachrichtigen, wenn sie Informationen über Inkompetenz, Beeinträchtigung oder Nachlässigkeit eines Gesundheitsarbeiters haben.
Das Gesetz sieht auch vor, dass eine strafrechtliche Überprüfung eines Gesundheitsarbeiters, der eine Lizenz beantragt, obligatorisch ist. Während einige argumentieren, das Gesetz sei zu restriktiv, im Umgang mit Ärzten und Krankenpflegern gibt es andere, die sagen würden: “Schauen Sie, wohin uns die Alternative geführt hat.
” Charles Edmund Cin. Der Todesengel Charles Edmond Cin war ein Mann, der sich so sehr den Tod für sich selbst wünschte, dass er es zu seiner Mission machte, so vielen anderen den Tod zu bringen. Sein Wunsch nach dem Tod wird ihm weiterhin verwrt, denn er wird auf Lebenszeit im Gefängnis bleiben. In der nächsten Folge von Serienkiller erzählen wir euch dann die Geschichte von Andrej Romanovic Chicatilo, der Bestie von Rost, der im Süden Russlands über 50 Menschen ermordet hat.
Abonniert jetzt diesen Podcast, um die neue Folge nicht zu verpassen. Serienkiller, Mörder und ihre Geschichten ist ein Podcast von Bose Park Productions basierend auf einem Spotify Original. Diese Folge wurde im amerikanischen Original geschrieben von Michael Pindes. Deutsche Produktion und Redaktion Mickey Sitch, Fabio Lautenschläger, Julia Ilan Zuholder und Chris Guse.
Bis zur nächsten Folge hier bei Serienkiller. Ja.
| « Prev | Part 1 of 3Part 2 of 3Part 3 of 3 |