Doppelmord oder unschuldig?! | Der Fall Andreas Darsow T
Doppelmord oder unschuldig?! | Der Fall Andreas Darsow

es ist früh am Morgen des 17 Aprils 2009 als der 62-Jährige Immobilienmakler Klaus toll sein Haus im hessischen Babenhausen vergessen die Reihenhäuser mit den weißen Wänden roten Dachziegeln und kleinen Vorgärten sehen idyllisch aus und reihen sich neben diversen Fachwerkhäusern gut in die ländliche Wohngegend ein es ist eine ruhige Gegend in der Familie toll lebt perfekt für Familien die ihre Kinder ohne Sorge draußen spielen lassen wollen nie würde man vermuten dass ich hier ein grausames Verbrechen ereignen
könnte die Uhrzeit gerade einmal kurz nach 4 Uhr morgens an und die Sonne ist noch nicht aufgegangen Klaus toll möchte noch den Müll rausbringen bevor er mit der Arbeit beginnt doch dazu wird es nicht mehr kommen hinter der Haustür wartet sein Mörder auf ihn mit einer schallgeschützten Pistole schießt der 6 mal auf Klaus danach geht er in das Haus der Familie und tötet seine schlafende Frau Petra anschließend geht er ins Obergeschoss und schießt dort zweimal auf Astrid die 37-Jährige autistische Tochter des Paares
nach seiner brutalen Tat verschwindet der Täter so unauffällig wie er auch gekommen ist Klaus und Petra sind sofort tot Astrid ist schwer verletzt über 24 Stunden dauert es bis sie es schafft in den Garten zu kriechen und dort von den Nachbar folgt zappert bemerkt zu werden er verständigt sofort den Notruf Astrid überlebt knapp doch ihre Eltern sind tot dieser grausame familienmord erschüttert die kleine Gemeinde und sie spaltet sie in zwei Lager denn ein Verdächtiger ist schnell gefunden Andreas Darß der andere
macht bei der Familie Zoll ist der Freundliche Familienvater zu solch einer brutalens hart in der Lage oder handelt es sich um ein tragischen Justiz ihr zu tun macht euch euer eigenes Bild Andreas daso ist 2009 41 Jahre alt er lebt gemeinsam mit seiner Frau Anja und den beiden gemeinsamen Kindern in einem reinen Haus in der Friedrich-Ebert-Straße in Babenhausen und arbeitet als Industriekaufmann bei der Firma aum die Familie führt ein entspanntes Leben Andreas und Anja gehen ihren Jobson Andreas macht viel Sport und schaut
sonntags am liebsten Formel 1 die Familie fährt gerne ins Allgäu und in ihrer Freizeit treffen sie Freunde und ihre Familie sie mögen ihr Leben so wie es ist doch plötzlich ändert sich alles am Freitag den 17 April ereignet sich ein grausames Verbrechen in der Kleinstadt hätte der 62-Jährige Immobilienmakler und Nachbar von Andreas da so Klaus toll wird gegen 4 Uhr morgens beim Müll rausbringen erschossen sein Mörder wartet hinter der Haustür auf ihn er trifft ihn mit sechs Schüssen einer davon in die Hand vier in den
Brustkorb und einer in den Kopf Klaus ist sofort tot im ersten Stockwerk erschießt der Mörder anschließend Petra die Frau von Klaus mit zwei Kopfschüssen nach seinem zweiten Mord geht der Unbekannte in das zweite Stockwerk und schießt dort zweimal auf Astrid die autistische Tochter der tolls anschließend flüchtete doch Astrid lebt noch sie blutet stark und verbringt 24 Stunden in ihrem Schlafzimmer bevor sie es schafft durch das Haus und raus in den Garten zu kriechen dort wird sie am 18 April 13.20 von dem
Nachbarn Falk zappert entdeckt er alarmiert sofort den Notruf Astrid hat Glück und überlebt schwer verletzt über 30 Stunden hat sie blutend mit starken Schmerzen nur wenige Meter neben den Leichen ihrer Eltern verbracht eine der Kugeln hat ihren Kiefer völlig zertrümmert glücklicherweise hat Astrid von Geburt an keinen Schmerzempfinden in ihrem Kief sonst hätte sie die Schmerzen vermutlich gar nicht über einen so langen Zeitraum aushalten können es beginnt die Ermittlung zu einem der komplexesten Kriminalfälle der letzten
Jahrzehnt und trotzdem haben die Beamten schnell einen Verdächtigen gefunden Andreas David nach dem Mord des Ehepaares wird eine 30-köpfige Socke gegründet die versucht den Mörder ausfindig zu machen ihr erster und einziger Verdächtiger ist der direkte Nachbar der Familie der vermeintliche Grund dafür liegt bereits einige Jahre zurück im Jahr 2001 riefen die das aus einmal die Polizei bei Klaus und Petra sich laut gestritten haben angeblich folgte daraufhin ein jahrelanger Nachbarschaftsstreit was Anja und Andreas selbst aber stets bestreiten
dennoch ist dies der Hauptgrund warum die Beamten den 41-Jährigen für den Mörder halten ein Jahr nach der Zeit befindet sich Andreas in Untersuchungshaft am Tag seiner Verhaftung wollte er sich noch mit seiner Schwester zum Fahrradfahren treffen doch dazu kommt es nicht mehr vor gerade einmal vier Wochen sind er und seine Frau Anja ein drittes Mal Eltern geworden für Anja bricht eine Welt zusammen nie würde sie ihrem Ehemann und dem Vater ihrer Kinder solch eine Tat zu tragen kurze Zeit nach Andreas Verhaftung
telefoniert Anja mit ihrer Mutter auch sie würde ihrem Schwiegersohn nie einen Mord zu tragen bei ihnen sagt sie bei dem Telefonat immer wieder das Andreas nichts getan hat sie sagt sie freue sich auf den Tag wenn endlich der richtige Mörder gefasst wird das Telefonat wurde aufgezeichnet ebenso wie alle anderen Telefonate von Anja denn die Polizei hat ihr Haus verwandt in der Hoffnung ein Geständnis oder wichtiger Hinweise aufzuzeichnen doch zu einem Geständnis kommt es nicht aber ebenso wenig kommt es zu dem Tag an
dem irgendjemand anderes für den Mord an den tolz verurteilt wird die Ermittler sind von Andreas Schuld überzeugt sie verdächtigen ihn da außer den Nachbarn kaum jemand hätte wissen können zu welcher Uhrzeit Klaus immer seinen Müll rausgebracht hat außerdem kann Andreas kein Alibi für die Tatzeit vorweisen in der Tatnacht ist Andreas allein zu Haus eigentlich wollte er gemeinsam mit seiner Familie wegfahren hat aber auf der Arbeit keinen Urlaub bekommen weshalb Anja nun allein mit den gemeinsamen Kindern bei ihrer
Familie ist in Mecklenburg feiern sie den Geburtstag ihrer Oma nach die Abwesenheit seiner Familie könnte ihm die Möglichkeit gegeben haben den Mord zu begehen ohne dass jemand davon etwas mitbekommt von den Schüssen nur wenige Meter von seinem Schlafzimmer entfernt hörte er angeblich nichts da er immer mit Ohrstöpseln schläft andere Nachbarn wiederum berichten dass sie Netz hartnacht einen lauten Knall hören oder mehrere Stimmen die aufgebracht wirken doch keiner der Nachbarn kann durchs Fenster etwas Auffälliges beobachten
und so schnell wie die Geräusche kommen verstummen sie auch wieder deswegen alarmiert niemand von ihnen die Polizei die SOKO setzt über mehrere Tage hinweg mehrere Spürhunde ein in der Hoffnung den Fluchtweg des Täters nachvollziehen zu können andreas hat zuvor freiwillig den a Fingerabdrücke und eine Blutprobe abgegeben doch keiner der Hunde reagiert auf Andreas dasos Geruch die Spürhunde liefern keinen Anlass für die Annahme das Andreas das Haus der Opfer je betreten hat die Staatsanwaltschaft in Darmstadt findet diese Tatsache jedoch nicht
aussagekräftig genug der Oberstaatsanwalt Robert Hartmann sagt dazu wir haben dem jetzt keinen großen Beweiswert beigemessen weil wir uns einfach nicht sicher waren was riecht der Hund was riecht er nicht und was können wir daraus schließen deswegen haben wir es nicht als tragen bewährt dennoch gelingt es mehreren Hunden eine Fährte aufzunehmen die weg vom Haus der Opfer und auch weg vom Haus der das ausführt die Spur führt durch die Stadt an der Firma bei der Andreas arbeitet vorbei einige Straßen weiter und bis zum Ende
eine Schotterweges dort verliert sie sich schließlich der Täter scheint seine Tat ausgiebig geplant zu haben hinterlässt keine verwertbaren Spur nirgendwo gibt es Fingerabdrücke das einzige was gefunden wird sind Spuren die auf zwei handschuhpaare hindeuten und auch von der Tatwaffe fehlt bis heute jede Spur lediglich kleine schaumstoffpartikel im Haus der Opfer deuten darauf hin dass der ceta einen selbst gebauten Schalldämpfer verwendet hat vermutlich eine PET-Flasche mit Bauschaum gefüllt eine Anleitung für einen solchen
Schalldämpfer findet man auf der schweizerischen Internetseite silence die Ermittler vermuten dass der Täter dieser Seite vor seiner Tat besucht hat deswegen überprüfen Sie die IP-Adressen der Benutzer die sich die Anleitung heruntergeladen in den letzten 8 Wochen vor der Tat hat nur ein einziges Benutzerkonto aus Babenhausen und der Umgebung gezielt nach Anleitung für Schalldämpfer gesucht und schließlich die besagte Anleitung heruntergeladen die IP-Adresse kann auf den Arbeitscomputer von Andreas zurückgeführt werden denn der Firma
steht in der er arbeitet für die Ermittler ist dies ein eindeutiges Indiz für seine Schuld Andreas bestreitet vehement die Seite je besucht zu haben ein Kollege beobachtet einige Zeit später wie Andreas Reparaturen an den besagten Computer vornimmt diese Beobachtung verwirrt ihn dann Andreas laut ihm immer betont habe dass er keinerlei handwerklich das geschickt besäße bereits seit einer halben Jahr gibt es immer wieder Probleme beim Hochfahren des Rechners doch Andreas Bemühungen sind vergeblich und der Computer muss
letztendlich entsorgt werden wodurch er nie forensisch untersucht werden kann Anja da so die von Anfang an an die Unschuld ihres Mannes glaubt engagiert ein IT-Spezialisten der sich erneut mit der ganzen Thematik auseinandersetzt dabei kommt ans Licht aus drei Kollegen von Andreas seinen Benutzerkonto Passwort kannten ein forensischer datenexperte fügt hinzu dass lediglich nachgewiesen werden konnte dass der Zugriff auf die Webseite von diesem Benutzerkonto aus erfolgt es ist jedoch nicht zwingend Andreas PC gewesen
sondern auch jemand anderes in der Firma hätte sich an seinem PC mit Andreas Benutzerkonto anmelden können vorausgesetzt sie kannten sein Passwort wie bereits erwähnt hatten neben ihm noch drei weitere Kollegen Zugriff darauf darunter auch ein gewisser Herr kam dieser Kollege ist ein bekennender waffener und der IT-Administrator der Film durch seine Arbeit hatte er auch oft die Computer anderer benutzt auf seinem eigenen Arbeitscomputer wurden über 6000 Zugriff auf verschiedene Waffen Seiten festgestellt besonders auffällig sind dabei mehrere
Suchanfragen nach Schalldämpfern 11 Wochen vor der K intensiv nach Informationen über Schalldämpfer für Luftgewehre gesucht später gibt er vor Gericht an das ist möglich ist dass er es war der die Anleitung über Andreas benutzerkonzo heruntergeladen hat doch bevor es zu dieser Aussage kommt werden die Ermittler immer stärker von Andreas Schuld als gesuchter Doppelmörder überzeugt schließlich wird er wegen der Tat angeklagt und am 2 juli 2011 beginnt ein 17-tägiger Indizienprozess an dessen Ende viele nicht mehr wissen ob sie an
Andreas Schulz oder Unschuld glauben sollen als Motiv wird ein angeblicher jahrelanger Nachbarschaftsstreit genannt laut der Staatsanwaltschaft hätte sich Familie Zoll oft lautstark gestritten sein zugeschlagen worden und aufgrund zunehmender Geld Sorgen der Familie sei es in den letzten Jahren immer häufiger zu lauten Auseinandersetzung des Ehepaares gekommen oft bis spät in die Nacht hinein diese Lärmbelästigung sei für die Basis so belastend gewesen dass Andreas sich schließlich nicht anders habe zu helfen
wissen als die Familie auszulöschen so die Urteilsbegründung mehrere Zeugen darunter auch Kollegen von Andreas geben vor Gericht anders sich der 41-Jährige wiederholt über den Lärm der Nachbarn beschwert habe und gesagt habe dass er nicht mehr ohne Ohrstöpsel schlafen können Andreas selbst bestreitet dass sein Nachbarschaftsstreit in dieser Form je existiert haben es sei nur einmal 2001 dazu gekommen dass sie die Polizei wegen Lärmbelästigung gerufen hätten die Ohrstöpsel zum Schlafen trage er nicht wegen des Lebens seinen Nachbarn
sondern weil sich in der Nähe ihres Hauses eine amerikanische Kaserne befinde und ein röntgenau zur aufgestellt wurde das immer gepiept haben das Piepen habe ihn so genervt dass er irgendwann begonnen habe Ohrstöpsel zu tragen die Staatsanwaltschaft sieht jedoch noch einige weiteren die ziehen die für Andreas als Mörder sprechen das ist zum Beispiel die Tatsache dass die Ermittler als sie im Keller und Garage der da sonst nach Spuren von Bauschaum gesucht haben dann merkten dass die beiden Räume sehr gründlich
nahezu akribisch gereinigt wurden das Räume aufgeräumt werden uns auch geputzt werden ist normal aber das ist wirklich klinisch rein ist das ist nicht normal so die Staatsanwaltschaft Astrid autistische Tochter der Zolls soll auf Türen geschlagen und Tierlaute nachgeahmt haben was den Großteil der angeblichen Lärmbelästigung ausgemacht haben soll auf Andreas Arbeitslaptop finden sich Suchanfragen wie Kündigung eines Behinderten Mieters wegen Ruhestörung ein bedeutendes Indiz dafür dass Andreas sich tatsächlich von dem Lärm seiner
Nachbarn belästigt fühlte obwohl er eigentlich anderes aussagt Astrid Zoll wird vor Gericht nie vernommen da sie aufgrund ihres Autismus und Traumas von einem Gutachter als unzurechnungsfähig eingestuft wird dabei hätte sie als einzige Zeug in der Tat möglicherweise wichtige Aussagen machen können nach der Tat verbringt Astrid zwei Monate im Krankenhaus ihre Verletzung sind schwer wiegend erst zwei Wochen nach der Tat kann sie zum ersten Mal befragt werden damals kann sie sich nur durch nicken und Kopfschütteln äußern die weiß nicht
warum sie im Krankenhaus liegt und kann sich an nichts von der Tat erinnern das Krankenhauspersonal und die Polizei teilen ihr mit dass ihre Eltern ermordet wurde Astrid ist am Boden zerstört in den folgenden Monaten plagen Astrid oft Albträume den maskierte Männer auftauchen ob sich daraus Rückschlüsse auf die Tat ziehen lassen kann nur spekuliert werden aufgrund ihrer attestierten Unzurechnungsfähigkeit hat dies jedoch keine Relevanz für die Staatsanwaltschaft ebenso wenig wie Teile der Zeit nach dann die sich Astrid später wieder
erinnern kann doch darauf werde ich in einem späteren Kapitel noch ausführlicher ein mehrere Zeugen geben anders die Basis vor der Tat umziehen wollten und Wohnungsbesichtigungen hatten als Grund für ihren Umzug nannten sie angeblich die fortwährende Lärmbelästigung durch ihre Nachbarn Andreas bestreitet dies er und Anja hätten sich nur Grundrisse angesehen und möglicherweise Inspiration für Ihren eigenen Hausbau zu erhalten die Staatsanwaltschaft findet diese Aussage merkwürdig wenn die finanzielle Situation der Basis hätte ein Haus bauen
niemals zugelassen dazu kommt auch noch dass die Familien nach dem Tod ihrer Nachbarn nicht weiter nach anderen Häusern oder Wohnungen gesucht hat an der selbst behauptet jedoch dass Ihre finanzielle Situation sehr wohl ein Hausbau ermöglicht hat Andreas Chef Dieter Baumann sagt aus dass er und Andreas mehrmals aneinander geraten sein laut ihm konzentriert nicht gut mit Kritik umgehen vor allem dann nicht wenn er sich im Recht fühlte die Staatsanwaltschaft bezieht sich mehrmals auf ormanns Aussagen und Andreas Persönlichkeit zu beschreiben
am 19 juli 2011 wird das Urteil verkündet Andreas darsow wird wegen zweifachen Mordes versuchten Mordes und einer besonderen Schwere der Schuld zu lebenslanger Haft verurteilt neben den Indizien die auf Andreas Schulte hindeuten gibt es auch einige Hinweise und Spuren die auf seine Unschuld hindeuten Gerhardstraße Andreas Strafverteidiger den unentgeltlich vertritt ist von der Unschuld seines Mandanten überzeugt und das nicht aufgrund von Sympathie oder eines persönlichen Eindrucks sondern aufgrund von Indizien die gegen Andreas
als Täter sprechen und seiner Meinung nach vernachlässigt wurden dass die Lärmbelästigung das Motiv für eine derart brutale Tat gewesen sein soll hält er für völligen uns auch Frank Zapp hatte damals die Schwerverletzte Tochter des Paares gefunden hat glaubt nicht dass die Lärmbelästigung das Tatmotiv war er selbst wohnte lange Zeit direkt neben der Familie Zoll ich konnte es wirklich nicht verstehen dass das das Motiv sein soll es war kein Lärm vorhanden der hätte einen Menschen zum Durchdrehen bringen können definitiv
nicht meine Kinder wenn ihm im Garten spielen oder auch die Nachbarskinder zusammen das war 20 mal laut Andreas das ist zweiter Verteidiger Falko Bartels der aufgrund einer Notoperation in Prozess nicht bis zum Ende begleiten konnte sagt ich glaube es war der erste Prozess Tag wo ich zu ihm gesagt habe also nach dem ersten Prozess Tag also so wie der erste Vorsitzende da agiert die haben sich auf Sie als Täter festgelegt keine Frage also das war von Anfang an so das ist ein Gefühl dass sie irgendwann als Verteidiger Entwicklung an der Art und
Weise wie ein Gericht agiert wie ist die Beweisaufnahme gestaltet und welche Zeugnis liegt auch den vermeintlichen Tatablauf empfindet Gerhardt als abwegig engagiert ein waffenexperten und lässt den vermeintlich verwendeten Schalldämpfer Nachbar bei Schusstests fällt auf dass sich der Bauschaum bereits nach ein bis zwei Schüssen im Lauf der Waffe verteilen wird was zu einer ladestörung geführt hat auch die Polizei hatte damals die vermeintliche Tatwaffe rekonstruiert und war zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen
bei ihnen löste sich der Schalldämpfer immer schon nach einem Schuss von der Waffe dennoch blieben sie bei der Theorie sein solcher Schalldämpfer bei der Tat verwendet wurde die Testergebnisse die Gerhardstraße aber vorliegen sprechen dagegen diesen nach hätten sich beim Schießen überall Plastikpartikel der Flasche verzeihen ganz Tatort wurden nie solche Plastikpartikel gefunden das macht daher sowohl für den waffenexperten als auch für Gerhard Strate die Theorie unwahrscheinlich dass ein solcher Schalldämpfer überhaupt
verwendet wurde dennoch bleibt die Polizei bei ihrer Theorie ein weiteren Hinweis sahen sie darin dass sie in Andreas Garage eine bundeswehrhose mit Schmauchspuren gefunden hatten die erlaubt Ihnen vermutlich bei Übungen für die Tatsache auch an einem Gartenhandschuhe und ein Pulsmesser fanden sie schmauchpartikel doch das Andreas Schießübung gemacht hat ist nur eine Mutmaßung der Polizei Beweise gibt es dafür neben den Schmauchspuren kein der Kriminalbiologe mag benekes von diesem Indiz nicht überzeugt er weiß
darauf hin dass sogar im Original Gutachten steht dass ich solche Schmauchspuren auf Kleidung sehr lange halten können und dass die Möglichkeit besteht dass die Spur noch aus Andreas Bundeswehrzeit stand außerdem würden sie Schmauchspuren sehr leicht verbreiten lassen deswegen das für ihn mit den heutigen wissenschaftlichen Kenntnissen kein tragendes Indiz sein kann trotz des genannten Zusatzes im Original Gutachten wird dies zur Hauptspur die dazu führt dass Andreas nach der Tat in U-Haft genommen wird und das obwohl es
noch eine weitere Spur gibt die ihn eigentlich entlasten müsste an der Trainingsjacke einer der Leichen wird damals eine fremde nicht identifizierbare DNA entdeckt die eindeutig nicht mit der von Andreas übereinstimmt darüber hinaus erwähnt keiner der von der Polizei Befragten Person einen Nachbarschaftsstreit zwischen den Asus und den Holz auch bei den Befragung der Angehörigen der Zeus wird niemals der Name Andreas genannt doch wenn es Andreas nicht wahr wer sonst hätte ein Motiv gehabt die Familie zu töten einige Zeugen und Anwohner schildern die
Familie Zoll als sonderbar seit 1999 lebten sie in dem Reihenhaus in Babenhausen besonders Klaus und Petra galten als äußerst zurückgezogen und eigenbrötlerisch sie hatten weder Freunde noch Kontakt zu ihrer Familie Petra die unter schweren Depressionen litt zog sich immer weiter zurück und verließen den letzten Jahren vor ihrem Tod kaum noch die heimischen vier Wände manche Nachbarn wussten gar nicht dass sie überhaupt im Einfamilienhaus lebt sie nahm an das Klaus dort alleine mit Astrid wohnt da Sie Petra nie zu Gesicht
bekam die Nachbarn berichten dass sie mit Astrid gut reden konnten sie sei äußerst positiv und liebenswürdig gewesen doch manche Anwohner beobachteten wie sie beim Spazieren gehen Selbstgespräche führte und setzte wie wie lange soll ich noch schweigen und wie lange wollt ihr mich noch anlügen von sich gab Astrid bewohnte das zweite Obergeschoss des Hauses und hatte dort ihren eigenen Wohnbereich tagsüber arbeitete sie in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung und nach Feierabend erledigte sie den Haushalt oder ging einkaufen
Narzissmus war stark ausgeprägt und ihre Eltern passten sich Ihren Bedürfnissen und Rosinen weitestgehend an um ihr gerecht zu werden Kleidung und Gegenstände mussten akribisch genauso angeordnet sein wie Astrid es wünscht wenn man sich nicht daran hielt führte das regelmäßig zu lautstarken Konflikten bei denen Astrid Türen zuschlug und schrie auf jeder Treppenstufe im Haus standen zahlreiche gummien so das ist eine Herausforderung war überhaupt die Treppe hinaufzugehen da schobmann versehentlich eine der Gummienten fühlte das dazu dass
Astrid förmlich ausflippte sie schrie und gehabt hier ähnliche Laute von sich dieser Lärm soll die Nachbar insbesondere die da so stark gestört ähnlich wie seine Tochter hatte auch Klaus toll sonderbare Angewohnheiten und immer gleiche Routinen die sich nicht verändern durften jeden Morgen stand er gegen 4 Uhr auf und brachte den Müll raus anschließend ist er Joggen oder Walken gegangen oder fuhr mit dem Auto weg wohin wusste keiner jeden Tag ging Klaus und Punkt 8 Uhr bei Edeka einkaufen und war dort der
allererste Kunde die Einkäufe sortierte er dabei immer gleicher Reihenfolge auf dem Kassen ebenfalls jeden Tag bestellte die Familie essen bei der Pizzeria Maria immer die gleichen Gerichte ihre eigene Küche nutzten sie nie bis zum Tod von Petra und Klaus klebte Schutzfolie auf den Küchenschränken Klaus toll hat sich nach außen hin bemüht das Bild einer glücklichen Familie zu vermitteln vor den Nachbarn hatte immer wieder betont das Astrid sein ein und alles sei und dass er finanziell für Sie vorgesorgt habe doch die Wahrheit sah anders aus
klaus war phasenweise immer wieder ein starker Alkoholiker ein quartalstrinker manchmal hat der monatelang überhaupt nichts getrunken und in anderen Phasen hat er fast täglich die nahegelegene Kneipe cheers besucht und kam jedes Mal stark angetrunken nach Hause wenn Klaus getrunken hatte sei er unausstehlich gewesen in solchen Phasen ist der Petra gegenüber auch wiederholt handgreiflich geworden das haben auch die Nachbarn mitbekommen oft hat Petra laut geschrien und manchmal ist sogar Astrid zu den Nachbarn gelaufen um Hilfe
zu holen mehrere Nachbarn haben diesen Phasen die Polizei gerufen doch petra hat sich nie getraut Klaus anzuzeigen manchmal ist Klaus sogar betrunken Auto gefahren weshalb ihn andere Nachbarn angezeigt haben als Folge hat Klaus Teutsch schließlich seinen Führerschein verloren das Auto der Nachbarin die ihn angezeigt hat wurde zwei Tage nach dem Urteil zerkratzt sie geht bis heute davon aus dass Klaus toll dafür verantwortlich war auch der Anruf wegen Lärmbelästigung von den dasos den sie 2001 getätigt hatten war auf eine Phase zurückzuführen in der
Klaus toll sehr viel getrunken hatte Andreas und Anja gaben an dass sie sich damals zwar auch durch den Lärm belästigt fühlten sich aber hauptsächlich Sorgen gemacht hätten und daher den Notruf wählen auch später hätten sie immer wieder die lautstarken Streitigkeiten der Familie hören kann doch einen richtigen Nachbarschaftsstreit hätte es laut ihm deswegen nie gegeben obwohl die meisten Nachbarn und Klaus Holz Alkoholproblem wussten gab er sich große Mühe nach außen hin das perfekte Bild aufrecht zu erhalten
besonders in seinem beruflichen Umfeld war ihm das wichtig im superrum ihres Hauses Betrieb Klaus seine Immobilienbüro vor vielen Jahren hat er sogar den Asus die Wohnung nebenan vermittelt doch er hat sie in den letzten Jahren kaum noch Umsätze gemacht und die letzten Monate liefen immer schlechte mehrere Leute gaben anders die Familie Zoll von Hells Angels bedroht worden sei da sie angeblich ein Grundstück von ihnen gekauft oder verkauft hätten Klaus und Petra seien sehr ängstlich gewesen hätten Tag und Nacht die
Rollläden unten gelassen ein anderer Grund dafür könnte aber auch Petras Lichtempfindlichkeit gewesen sein ein Zeuge gab außerdem anders Klaus toll ihm einige Monate vor seinem Tod 10000 € angeboten habe wenn er ihn dafür beschützen wird ein anderes Mal soll er sogar angedeutet haben einen Auftragsmörder zu suchen wer das Ziel dieser Tat hätte sein soll gab er allerdings nicht da sowohl den Betreuer seiner Website als auch ein Pärchen das zu ihm kam und nach einem Haus zu suchen soll er außerdem gefragt haben wo man in der Nähe eine
Waffe kaufen kann Familie Zoll erhielt wie bereits erwähnt regelmäßig essen von dem Lokal Maria geliefert und der essenslieferant Osman gab Anfang Klaus gefragt worden zu sein ob er ihm eine Waffe besorgen kann da der Lieferant aus Bosnien stammte er hoffte sich Klaus dass er möglicherweise Kontakte haben könnte Klaus soll außerdem gesagt haben dass ihn zwei Männer in seinem Büro besucht und ihm gedroht hätten im Oktober 2008 hätte Herr Osman außerdem gefragt ob er in Albaner namens Big und wie dieser so sei er beschrieb mehr als großen Mann mit
schwarzen Haaren und einer stämmigen Figur der essenslieferant kannte tatsächlich einen Mann mit diesem Namen auf den die Beschreibung passte erzählte Klaus toll dass der B den erkenne früher Raubüberfälle begangen habe und der Polizei bekannt sein müsste der Lieferant ging davon aus dass Klaus und er von dem gleichen Mann Sprachen obwohl aus man das alles später auf der Polizei erzählt hat sahen sie darin kein Ermittlungsansatz der Oberstaatsanwalt Robert Hartmann sagt dazu in einem Interview das gibt uns ja kein Ermittlungsansatz dieser
Aussage er fühlt sich bedroht denn die so gefallen ist so fängt man da an zu suchen man kann nur versuchen durch weitere Zeugen Vernehmung auf eine Spur zu kommen ja durch wen und wodurch was gibt es dafür Szenarien da haben wir nichts gefunden stattdessen wurden Osman Bilder von Andreas da so gezeigt und er ist gefragt worden ob Klaus Zoll etwas zu einem Nachbarschaftsstreit gesagt habe Osman gab an nie mitbekommen zu haben dass Klaus eine Bemerkung über die da so gemacht habe später macht die Polizei doch den
besagten B ausfindig und befragte ihn zu Osman und Familie Zoll zunächst behauptete er diesen Namen noch nie gehört zu haben später revidiert er seine Aussage und gibt an einmal mit seinen Eltern wegen einer Immobilie bei Klaus toll gewesen zu sein nach dem verhörschlossen die Ermittler bis Akte mit dem Vermerk das keine Verbindung zwischen ihm und dem Mord an Familie Zoll bestehen würde nach den beiden Männern die Klaus bedroht haben soll wurde nicht weiter gesucht und das obwohl nicht nur Klaus diese beiden Männer erwähnte
auch Astrid sprach von zwei Männern wie vorhin bereits erwähnt sind Astrids Erinnerungen an die Tatnacht mit der Zeit teilweise zurückgekehrt doch für die Ermittler haben ihre Aussagen nach wie vor keine Relevanz dass sie aufgrund des Autismus und ihres Traumes als unzurechnungsfähig eingestuft wurde Astrid hat bei Befragung während ihrer Reha ausgesagt dass sie sich an zwei Männer erinnere die im Haus gewesen sein sie haben Schüsse gehört und auch gerochen kurz bevor auf sie geschossen wurde haben sie Stimmen gehört
zwei Männer hätten sich auf Deutsch unterhalten danach sei auf sie geschossen worden der erste Schuss sei dabei irgendwo abgebracht Astrid hat außerdem gesagt dass sie von einem Nachbarschaftsstreit nichts wisse und als sie ein Foto von Andreas vorgelegt wurde sagte sie dass sie diesen Mann nicht kennen in der Woche der Astrid diese Aussagen getroffen hat wurde Andreas da so verhafft keiner ihrer Aussagen hat im Prozess gegen ihn Beachtung gefunden und das nur aufgrund der Einschätzung eines Gutachters der Astrid als

unzurechnungsfähig einstufte das Fachpersonal das Astrid während ihrer Reha begleitet hat konnte diese Einschätzung nicht nachvollziehen der Gutachter habe seine Entscheidung damals bereits nach einem einzigen kurzen Treffen getroffen auch noch Jahren nach der Tat lässt Astrid der grausame Tot ihrer Eltern nicht los sie weint noch oft und hat viele Zusammenbrüche eine Person aus ihrem Umfeld soll sagen dass Astrid vermute dass Andreas nicht der Mörder sei und die wahren Täter noch frei herumlaufen mehrere Zeugen sind der Meinung das sind
die Richtung der beiden unbekannten Täter nicht ausreichend ermittelt wurde wenn man sich von Beginn an auf Andreas als Täter festgelegt hat einer davon ist Andreas das aus zweiter Verteidiger Falko er vermutet dass die wahren Täter aus den Kreisen der Hells Angels starten damals kam hoch dass die Hells Angels im LKA Hessen dass sie selbst die ganze drogenabteilung des LKA unterwanderts haben mit Korruption und Schmiergeldern und allem drum und dran und es gab um diese Zeit richtig Festnahmen von Polizeibeamten und soweit ich mich
erinnern kann aus den Akten auch ersichtlich dass er sich in irgendeiner Kneipe auch ständig mit Hells Angels Leuten trat es gab in den Akten eine Verbindung wo es zumindest möglich erschien dass die Leute in diesen Drogengeschäften von den Hells Angels im LKA auch die gleichen sind mit denen in diesen Kneipen abhängt das habe ich damals beim Prozess thematisiert und habe gesagt hey in die Richtung ist überhaupt nicht ermittelt worden das liegt viel mehr als das ein unbescholtener Bürger wegen ein bisschen Lärmbelästigung hingeht und drei Leute
erschießt und diese ganzen Ermittlung waren wirklich löchrig wie ein Schweizer Käse hätte man auch eine voodo-puppe nehmen können und das ist alles passend gemacht worden also meines Erachtens das war mein Ziel meiner Verteidigung dass man in diese Richtung dann eigentlich mal seinen Augenmerk richtet dafür dass Klaus holzwielichtige Geschäfte mit den falschen Leuten gemacht haben soll gibt es tatsächlich einige Hinweise so schildert Klaus Holz einziger Mitarbeiter Herr B beispielsweise eine sonderbare Situation kurz bevor sein
Chef ermordet wurde erzählt dass er einen Termin bei einem Kunden zusammen mit Klaus gehabt hätte Klaus habe ihn aber kurz vorher angerufen und gesagt dass der Termin um 7 oder 14 Tage verschoben werden müssen da der Kunde einen Schlaganfall gehabt habe das habe Herr B komisch gefunden da man annehmen könnte dass es längere Zeit benötigt um einen Schlaganfall auszukurieren zudem habe Klaus Zoll bei diesem Telefonat mehrfach nachgefragt ob das Geld dass er Herrn B überwiesen hat bereits auf dessen Konto angekommen ist
das ist daher komisch da Klaus Zoll die Rechnung seines Mitarbeiters sonst immer bar bezahlt hat die beiden einigen sich schließlich darauf einen neuen Termin zu finden wenn Herr B aus dem Urlaub zurück ist doch dazu kommt es nicht mehr denn als aus dem Urlaub zurückkommt ist Klaus bereits ermordet worden rückblickend haben muss dass er wusste dass irgendetwas passieren wird ihr letztes Telefonat sieht er als verabschied deswegen ist Klaus auch so wichtig gewesen sei dass er noch sein Geld bekommt die Zahlungs Ein und Ausgänge der
konnten von Klauseln ebenfalls undurchsichtig jeden Samstag hat der zwischen 5 und 6:30 Uhr morgens zwischen 3 und 500 Euro abgehoben auf dem Firmenkonto gegen mehrfach Bareinzahlung zwischen 4.500 und 10.000 Euro ein klaus hatte außerdem ein Schließfach in dem nach seinem Tod drei Umschläge mit insgesamt 30.
000 Euro gefunden wurde auf den Umschlägen befanden sich Fingerabdrücke die bis heute niemanden zugeordnet werden konnten es ist nur klar dass sie nicht zu Klaus Zeug gehört außerdem gab Klaus toll jeden Monat über 2000 Euro fürs Lotto spielen aus bei vielen Beträgen weiß man nicht wie Klaus an das Geld gekommen ist es hat zahlreiche aus und Einzahlungen gegeben die sich nicht erklären lassen 2007 eröffnete Klaus Holz zwei neue Konten und hat direkt 30.
000 € darauf eingezahlt er ließ sein Handy auf einen gewissen Vogel wie man im schmiedhofsweg 47 registrieren doch der Friedhofsweg geht nur bis zur Hausnummer 7 und ein Vogel wie man existiert ebenfalls nicht die Polizei hat aufgrund dieser Unstimmigkeiten immer mal wieder Geldwäsche im Verdacht gehabt neben den Hells Angels Verdächtigen viele Leute die Andreas für unschuldig halten die albanische oder türkische Mafia und vermuten einen Auftragsmord hinter der Tat eine Woche nach dem Mord an Klaus und Petra wurde im Haus der Familie Zoll
eingebrochen zwei Männer verschafften sich Zugang zum Haus über die super-türen und haben Schmuck eine Uhr und eine Taschenlampe gestohlen doch waren die Männer wirklich nur Einbrecher oder wollten Sie vielleicht Spuren verwischen die sie mit der Zeit in Verbindung bringen können möglicherweise haben Sie den Mord begangen und dabei versehentlich etwas zurückgelassen was sie so wieder an sich genommen haben um einer Überführung zu entgehen zu diesem Zeitpunkt wurden noch Spuren im Haus gesichert und sogar die Blutflecken war noch nicht beseitigt
für die Einbrecher war es also offensichtlich dass sie sich an einem Tatort befanden nur wenige Tage später ist zu einem weiteren Einbruch gekommen diesmal in der Behindertenwerkstatt in der Astrid gearbeitet hat anfangs vermutete die Polizei einen Zusammenhang zwischen den Einbrüchen und dem Mord sie spekulierten dass die Täter zurückkehrten um den Aufenthaltsort von Astrid herauszufinden dieser Theorie haben sie aber bald verworfen und vermerkten dass kein Zusammenhang zwischen dem Mord und den Einbrüchen besteht
es gelingt der Polizei später doch noch die Männer ausfindig zu machen die in das Haus der Familie soll eingebrochen sind mehrere pfandscheine der gestohlenen Gegenstände führen die Ermittler schließlich zu ihm bei den Männern handelt es sich um Markt K und sein Gewissen in D A beide Männer sind bereits vorbestraft und gestehen den Einbruch im Haus der Familie Zoll beim späteren Verhör gibt Mark K an den Eindruck gehabt zu haben dass die sich im Haus gut ausgekannt habe er sei zielstrebig durch die Räume gegangen und
während er sich eine Taschenlampe von zu Hause mitnahm habe die sich einfach einige griffen die zufällig auf dem Tisch der Familie Zoll stand Marc berichtet dass er einmal den Eindruck gehabt habe die habe in einem Raum nach etwas gesucht beide Männer bestreiten jedoch jeglicher Verwicklung in den Mord die Polizei kann keine weiteren Verbindung zwischen den Männern und dem Mord herstellen weshalb sie schließlich lediglich wegen des Einbruchs verurteilt werden doch das sind nicht die einzigen Verdächtigen ein Mann nachfolgen x
genannt gerät ins Visier der Ermittler nachdem seine eigene Mutter ihn bei der Polizei gemeldet hat ich soll den Mord ihr gegenüber angekündigt haben er soll Klaus tolg gehasst haben 2004 habe Klaus Zoll x angeblich mit einem Haus abgezogen weswegen er sich nun rächen wollen auch über die Tatwaffe soll er mit seiner Mutter gesprochen X ist bereits in fast 100 Fällen vorbestraft den Großteil seines Lebens hat im Gefängnis verbracht außerdem ist er ebenso wie die beiden Verurteilten Einbrecher drogenabhängig was eine
mögliche Verbindung oder einen Zusammenhang darstellen könnte doch die Polizei lässt bald darauf ihre Ermittlung gegen x fallen sie haben zu diesem Zeitpunkt mit Andreas da so ihren Verdächtigen bereits gefunden bei genauerer Betrachtung von Klaus tolz Leben ergeben sich weitere offene Fragen und Theorien über seinen Tod Zeugenberichten zufolge soll Klaus regelmäßig ein Bordell besucht haben es wird auch behauptet dass er Mitglied bei Scientology allerdings sollen die Zeugen bezogen dass er dort nicht aktiv war
nach außen hin gab Klaus stets vor das Haus in babenhaus zu besitzen obwohl die Familie dort tatsächlich nur zur Miete lebte es wird berichtet dass Klaus seine Frauen Phasen den er viel Alkohol trank regelmäßig geschlagen und gewirkt haben es viel sogar den Nachbarn mehrmals auf das Petra wirke mal am Hals hat bekannten zufolge sprach Petra oft davon ihn verlassen zu wollen entschied sich jedoch letztendlich aufgrund von Astrid immer wieder dagegen sie hatte auch nicht den Mut ihn anzuzeigen manchmal äußerte sie sogar
den Wunsch nicht mehr leben zu wollen aus Angst dass Klaus die Waffe gegen sie oder sich selbst richten könnte habe sie die Munition sicherheitshalber entfernt diese Aussage passt zu dem Umstand das Klaus alten Freunden gegenüber geäußert haben soll dass er über Selbstmord nachdenke und Petra und Astrid nicht allein auf dieser Welt lassen wird nach dem Tod von Petra und Klaus vermuteten zunächst Klaus Geschwister dass er ein erweiterten Suizid begangen haben könnte sein Bruder sagt bei einem seiner ersten Verhöre die Logik sagt mir das Klaus den
Tod seiner Familie selbst in Auftrag gegeben hat aber in meinem Inneren weigere ich mich daran zu glauben wir haben uns nach der Beerdigung zu dritt unterhalten und sind alle der Meinung es muss wohl so sein dass er den Mord selbst in Auftrag gegeben hat auch wenn wir das nicht wahrhaben wollen aber unser Gefühl sagt uns das ein Antrag von Andreas David wieder Aufnahmeverfahren wird 2020 abgelehnt sein Strafverteidiger Gerhard Strate kann die Schuld seines Mandanten nicht zu 100% ausschließen findet aber dennoch
die Verurteilung auf Grundlage der angebrachten Beweise als unzulässig einen Monat nach der endgültigen Ablehnung des wiederaufnahmeverfahrens durch das Oberlandesgericht wendet sich Patrick Koch der Bürgermeister von Pfungstadt in einem Brief an Andreas Basis Koch war damals Mitglied der Sonderkommission und beschreibt in seinem Schreiben den Eindruck dass der Polizeipräsident gosparde den Mord möglichst schnell habe aufklären wollen und sich daher vorstellen auf Andreas als Täter versteift haben er schreibt mir geht es darum dass ich
als Beteiligter an den Ermittlung Dinge mitbekommen habe die bei mir durchaus den Eindruck einer Vorverurteilung vornehmlich durch den Polizeipräsidenten wegten nicht nur ich hatte Zweifel an der Schuld da ist ich habe mitbekommen wie sich Polizeipräsident Dölger schon sehr früh auf da so als Täter festlegen aufgrund seines Briefes wird Patrick Koch wegen Geheimnis Verrats angeklagt vor Gericht wird er war schließlich frei gesprochen im März 2022 findet ein Zivilprozess statt bei dem es um Schadensersatz für Astrid geht Andreas da so setzt große
Hoffnungen in den Prozess denn sollte er nicht zu Schadenersatz verurteilt werden würde das implizieren dass er auch nicht der Mörder sein kann Andreas erhofft sich durch den Prozess die Möglichkeit eines neuen beweisaufnahmeverfahrens aber erneut werden die Schmauchspuren an Andreas Kleidung als eindeutiges Indiz für seine Schuld angeführt ebenso wie das Herunterladen der Anleitung für ein Schalter Gerhardstraße Andreas Strafverteidiger weiß jedoch darauf hin dass die Anleitung für den Schalldämpfer nicht länger als zentrales Indiz betrachtet
werden sollte zum einen hatten mehrere Personen Zugriff auf Andreas benutzerkonzo und zum anderen wäre es äußerst unwahrscheinlich nahezu unmöglich dass ein Schalldämpfer dieser Art verwendet wurde da ist bereits nach spätestens zwei Schüssen zu einer Ladehemmung gekommen wäre er erwähnt auch noch mal das Gutachten einer forensischen Psychiaterin die im Auftrag der JVA Schwalmstadt ein Gutachten über die Persönlichkeit von Andreas da so erstellt es ist das erste Gutachten das überhaupt über Andreas erstellt wurde in den über
140 Seiten schreibt sie Psychiaterin dass sie ihn als sehr reflektiert und nachdenklich wahrgenommen hat und nach stundenlang Gesprächen zu dem Ergebnis gekommen ist dass sie eine erhebliche Diskrepanz sieht zwischen den Persönlichkeitsbild wie Andreas auf sie wirkt und dem dass der Täter aufweisen müsste in ihren 20 Jahren Berufserfahrung als forensische Psychiaterin habe sie eine solche Diskrepanz noch nicht erlebt der Täter müsste laut ihr kaltblütig und narzisstisch sein Charaktereigenschaften die auf einem
Psychopathen hindeuten würden nicht aber auf Andreas da so den sie als reflektiert verantwortungsbewusst ausgeglichen und besonnen beschreibt sie sehe keine kognitiven Muster zur gewaltaffinität sie habe schon oft mit gewalttätigen oder narzisstischen Straftätern gearbeitet und ist der Meinung dass diese von der Persönlichkeitsstruktur gänzlich anders sein als Andreas sie betont aber auch dass sie nicht in der Position sei an dem Urteil des Gerichts zu zwei trotz der Hoffnung von Andreas da so und seiner Unterstützer sieht das Gericht
weiterhin keine Zweifel an seiner Schuld und verurteilt ihn zu einer Schadensersatzzahlung von fast 70.000 Euro ein neues Beweis Aufnahmeverfahren das möglicherweise zur Aufdeckung von Fehlern seitens der Staatsanwaltschaft geführt hätte wurde nicht zugelassen einige Unterstützer von Andreas sind der Ansicht dass das starre Festhalten an seiner Schuld und das Verhindern eines neuen Beweis Aufnahmeverfahrens genau aus folgendem Grund Geschehen man möchte sich nicht eingestehen das möglicherweise Fehler gemacht wurden
eine Theorie die man natürlich nicht außer Acht lassen darf ist die das Andreas da so seine Nachbarn Klaus und Petra Zoll tatsächlich ermordet hat schließlich wurde er von einem Gericht verurteilt und die Staatsanwaltschaft scheint keine Zweifel an seiner Schuld zu haben für diese Theorie spricht das von Familie Zoll einer anhaltende Lärmbelästigung ausgehen egal ob es einen Nachbarschaftsstreit gab oder nicht hat sich die Familie da so ebenso wie weitere Nachbarn von dem andauernden Lärm belästigt gefühlt dafür sprechen die Suchanfragen die
Andreas getätigt hat so suchte er gezielt nach Kündigung eines Behinderten Mieters durch Ruhe auch haben sich die Basis nach einer neuen Bleibe umgeschaut und die Suche nach dem Tod ihrer Nachbarn aufgegeben weiteren die sind für Andreas Schulz sind die Schmauchspuren an seiner Kleidung so wie das Herunterladen der Schalldämpfer Anleitung zumindest werden diese beiden Indizien immer wieder vor Gericht als tragend eingestuft wie wir gesehen haben gibt es aber auch einige Gegenstimmen die der Meinung sind dass diese Indizien gar nicht mehr als
solche gewertet werden dürfen entscheidet selbst wie er diese Beweise einordnen möchtet klar ist allerdings das Andreas da so kein Alibi für die Partner hat seine Nachbarn wurden zufällig genau in der Nacht ermordet in der allein zu Hause war von den Schüssen möchte er aufgrund der Ohrstöpsel nichts gehört und als Nachbar wusste Andreas da so über die Angewohnheiten von Klaus Zoll Bescheid so dass er ihn genau dann hätte abfangen können als dieser seinen Müll rausgebracht hat Andreas das ist Schuld wird aber auch
bedeuten dass er seit über 13 Jahren seine ganze Familie anlügt und dass er so gut darin ist dass weder seine engsten Vertrauten etwas von seiner dunklen Seite an noch eine ausgebildete forensische Psychiaterin mit über 20 Jahren Berufserfahrung auch ein erweiterter Suizid ist eine mögliche Theorie Klaus Zoll der nach außen den höflichen Geschäftsmann Miete hatte einige Problem er war spielsüchtig und gab jeden Monat über 2000 Euro fürs Lotto spielen aus er war Quartals trinken verprügelt sind in den Phasen in
der sich betrank seine Frau Petra die schon lange die Ehe beenden wollte sein Geschäft lief nicht mehr gut und nach und nach ging der Familie das Geld aus Klaus wusste dass seine stark depressive Frau und seine autistische Tochter ohne ihn und sein Einkommen aufgeschmissen werden er war in der Vergangenheit bereits suizidal und erwähnte vor bekannten dass er Astrid und Petra nicht allein auf dieser Welt lassen würde möglicherweise konnte es nicht übers Herz bringen seine Familie selbst zu töten weswegen er sich bei einem Zeugen
auch über einen Auftragsmord informiert hat sein Ziel war es nie jemand anderen ermorden zu lassen sondern immer nur seine Familie und sich selbst diese Theorie ist zumindest so wahrscheinlich dass es die erste Assoziation ist die Klaus Geschwister nach dem Tod ihres Bruders haben ein stimmig sind sie davon überzeugt dass es keine andere Möglichkeit als die gibt das Klaus selbst für sein und Petrus Tod verantwortlich ist die drei Briefumschläge mit insgesamt 30.
000 € die in einem Schließfach gefunden wurden könnten möglicherweise für Klaus Petra und Astrid stehen ein Umschlag mit Geld für jede Person die ermordet werden sollte doch warum holte der oder die tätige Geld dann nie ab und warum sprach Klaus vor seinem Tod immer wieder davon dass er Angst habe und man ihn bedrohen würde war das vielleicht alles nur eine große Lüge damit man später nicht herausfindet dass er den Mord selbst in Auftrag gegeben hat die letzte Theorie die ich euch präsentieren möchte ist die das Klaus toll sich mit den falschen Leuten
angelegt hat wer diese Leute genauso sind kann man nur mutmaßen möglicherweise handelt es sich dabei um Mitglieder der Hells Angels den er mal ein Grundstück verkauft oder abgekauft hat oder um die albanische oder türkische Mafia vielleicht wollte sich ein ehemaliger Kunde der sich über den Tisch gezogen gefühlt hat an ihm recht eventuell hat Klaus toll wirklich Geldwäsche betrieben was das Bargeld in den Umschlägen und seine seltsamen Kontoaktivitäten erklären könnte bei irgendeiner seiner beruflichen Aktivitäten könnte an die falschen Leute
geraten sein eventuell begingen sie den Mod selbst oder sie beauftragten irgendwelche Leute dafür für diese Theorie spricht die Tatsache das Klaus vor seinem Tod mehrfach geäußert hat dass er bedroht wurde immer wieder redete er mit Leuten oder bot ihn sogar Geld dafür an wenn sie ihn beschützen oder ihm dabei helfen würden eine Waffe zu besorgen er äußerte mehrfach dass er Angst haben und sprach von zwei Männern die in seinem Büro kam und ihn dort bedroht das würde sich damit decken dass Astrid in der Zeit nach zwei Männer davonlaufen
sagt klaus schien auf vor seinem Tod bereits etwas zu ahnen beim Telefonat mit seinem Mitarbeiter fragte er wiederholt ob dieser sein Geld bekommen habe und verschob einen Termin der unmittelbar vor seinem Tod hätte stattfinden sollen möglicherweise wurde ihm sogar konkret gedroht so das Klaus toll bereits wusste dass man in den nächsten Tagen versuchen würde ihn zu töten die Staatsanwaltschaft ist bis heute davon überzeugt dass Andreas da so schuldig ist und zieht keine der beiden anderen Theorien in Betracht man muss
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