News

100 Jahre altes Objekt sorgt für Streit: Fabian Kahl verliert die Fassung bei „Bares für Rares“ T

100 Jahre altes Objekt sorgt für Streit: Fabian Kahl verliert die Fassung bei „Bares für Rares“

Die beliebte ZDF-Nachmittagsshow „Bares für Rares“ steht seit jeher für charmante Geschichten, faszinierende Antiquitäten und das fachkundige Feilschen vor laufender Kamera. Seit dem Sendestart im Jahr 2013 lockt das Format von und mit Kult-Moderator Horst Lichter Millionen von Menschen vor die Bildschirme. Das Prinzip ist simpel wie genial: Menschen aus ganz Deutschland bringen vergessene Schätze von ihren Dachböden, aus Nachlässen oder von Flohmärkten im historischen Pulheimer Walzwerk bei Köln vorbei, lassen diese von ausgewiesenen Experten taxieren und versuchen anschließend im legendären Händlerraum den bestmöglichen Preis zu erzielen. In der Regel geht es dabei harmonisch, unterhaltsam und familiär zu. Doch hin und wieder erhitzen sich die Gemüter derartig, dass die gewohnte Höflichkeit einer knallharten Konkurrenz weichen muss. Genau ein solches Drama spielte sich ab, als ein mehr als 100 Jahre altes Kunsthandwerksobjekt auf den Expertentisch gelegt wurde und im anschließenden Bieterkampf die Nerven der Händler blank lagen.

Ein glanzvoller Empfang im Walzwerk Pulheim

Alles begann mit dem Auftritt des Studiogasts Ralph D., der in Begleitung seiner Tochter Marlene den Weg in das idyllische Walzwerk gefunden hatte. Auf dem Arm trug er eine imposante, silbern glänzende Rarität, die sofort sämtliche Blicke im Raum auf sich zog. Bereits beim ersten Blick auf das mitgebrachte Objekt geriet der sonst so erprobte Moderator Horst Lichter ins Schwärmen. „Menschenskind!“, platzte es vor unverhohlener Begeisterung aus dem 64-jährigen TV-Urgestein heraus, als er das massive Schauwerkstück glänzen sah. Der erste Eindruck versprach nicht weniger als ein echtes Highlight der Sendung.

An der Seite des Moderators stand die erfahrene Kunsthistorikerin und Gemmologin Wendela Horz. Die 56-jährige Expertin nahm das mitgebrachte Stück sofort fachmännisch unter die Lupe und erkannte neben dem ästhetischen Wert auf Anhieb auch den ganz praktischen Nutzen der prunkvollen Silberware. „Da passt eine Flasche Wein rein“, merkte sie mit einem Lächeln an und ordnete das Gefäß treffsicher als edlen Weinkühler beziehungsweise Prunkpokal ein. Diese humorvolle Steilvorlage ließ sich der genießerische Moderator natürlich nicht entgehen. Lichter fühlte sich augenblicklich persönlich angesprochen und scherzte in seiner gewohnt rheinischen Art: „Ein Fläschchen in Ehren kann jemand verwirren.“

Die bewegte Geschichte eines hundertjährigen Jugendstil-Schatzes

Nach den ersten heiteren Begrüßungsworte ging es an die harten Fakten rund um das mitgebrachte Objekt. Der Verkäufer Ralph D. enthüllte im Gespräch mit Lichter und Horz die Herkunft des antiken Pokals. Er selbst habe das edle Stück einst für 700 Euro auf einer Auktion oder einem Antikmarkt erworben. Ein stolzer Preis, doch Ralph hoffte gemeinsam mit Tochter Marlene darauf, dass sich diese Investition im Rahmen der Show als lukratives Geschäft erweisen würde.

Expertin Wendela Horz untersuchte die Details des Pokals millimetergenau und stieß auf faszinierende historische Gravuren, die dem Objekt eine tiefe emotionale und zeitliche Ebene verliehen. Die Gravuren belegten unzweifelhaft, dass es sich um eine feine Arbeit aus 800er Silber handelt, die exakt aus dem Jahr 1902 stammt. Das Kunstwerk war folglich weit über ein Jahrhundert alt und repräsentierte eine der prägendsten Epochen der europäischen Kunstgeschichte. „Das ist eine ganz wunderbare Jugendstil-Ausführung“, schwärmte Horz weiter.

Die eingravierten Inschriften verrieten zudem den ursprünglichen Anlass dieser handwerklichen Meisterleistung: Der Pokal war einst ein liebevolles Geschenk dreier Söhne zum 70. Geburtstag ihrer gemeinsamen Mutter gewesen. Neben dieser persönlichen Widmung wies das Silberstück ein detailliert ausgearbeitetes Allianzwappen auf, was auf einen adligen oder hochbürgerlichen Hintergrund der ursprünglichen Besitzerfamilie hindeutete. Bei der genauen Bestimmung des Schöpfers stieß Horz auf die Mitteninitialen des bekannten Hanauer Silberschmieds Alexander Schönkopf. Zwar konnte die Expertin trotz der vorhandenen Meistermarke keine hundertprozentige Garantie abgeben, doch alle stilistischen Merkmale sprachen eindeutig für diesen renommierten Kunsthandwerker.

Sensationelle Expertise: Der reine Silberwert bricht den Einkaufspreis

Als es um die finanzielle Bewertung ging, hellten sich die Gesichter der Verkäufer noch weiter auf. Wendela Horz führte eine präzise mathematische und marktanalytische Berechnung durch. Allein das Eigengewicht des massiven Silberpokals sorgte für Erstaunen: Das Objekt brachte ein beachtliches Gewicht auf die Waage. Auf Basis des aktuellen Edelmetallkurses lag der reiner Materialwert des 800er Silbers bereits bei stattlichen 940 Euro. Damit war der ursprüngliche Ankaufspreis von Ralph D. in Höhe von 700 Euro bereits vor dem ersten Gebot der Händler um Längen geschlagen.

Doch ein derart gut erhaltenes Kunstwerk des Jugendstils mit kunstvollem Dekor, floralen Motiven wie Narzissen und historischem Hintergrund besitzt weit mehr als nur den reinen Schmelzwert. Wendela Horz setzte den geschätzten Marktwert daher optimistisch bei 1.100 Euro an. Für Ralph D. und seine Tochter Marlene war dies das grüne Licht, um mit großer Vorfreude und der begehrten Händlerkarte im Gepäck den Weg in den legendären Händlerraum anzutreten.

Muskelspiele und Begeisterung im Händlerraum

Im Raum der Händler angekommen, stieß das glänzende Objekt sofort auf das Interesse der anwesenden Antiquitätenhändler. David Suppes war der Erste, der das schwere Silberstück in die Hände nahm. Um ein Gefühl für die Masse und Wertigkeit zu bekommen, präsentierte der 38-jährige Händler das Objekt scherzhaft wie eine Hantel und machte eine kurze Fitnessübung vor den Augen seiner Kollegen.

Wolfgang Pauritsch, der 54-jährige Kunsthändler aus Österreich, erwies sich sofort als feinfühliger Kenner. Ohne eine Waage zu benutzen, schätzte er das Gewicht des Pokals treffsicher ab: Mit seiner Vermutung von etwa 700 Gramm Feinsilber lag er punktgenau richtig. Pauritsch zeigte sich von der handwerklichen Qualität zutiefst beeindruckt. „Das ist Jugendstil vom Feinsten! Sowas sieht man nicht alle Tage“, schwärmte der erfahrene Händler und ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass er dieses Objekt unbedingt für seine eigene Galerie erwerben wollte.

Das Bieterduell brennt: Zwei TV-Urgesteine im Wettstreit

Ohne langes Zögern eröffnete Wolfgang Pauritsch die Bietrunde mit einem souveränen Startgebot von 750 Euro. Damit lag er bereits über dem damaligen Einkaufspreis des Verkäufers. Doch Pauritsch war nicht der Einzige im Raum, dessen Sammelleidenschaft geweckt worden war. Auch der 34-jährige Thüringer Händler Fabian Kahl erkannte das enorme Potenzial des seltenen Silberpokals. Kahl, der seit der allerersten Staffel im Jahr 2013 zum festen Inventar der Sendung gehört und für seinen feinen Sinn für ausgefallene Kunstgegenstände bekannt ist, stieg umgehend in das Bietergefecht ein.

Was folgte, war ein packendes und an Intensität kaum zu übertreffendes Duell zwischen zwei absoluten Profis. Pauritsch und Kahl, die seit über einem Jahrzehnt gemeinsam vor den Kameras von „Bares für Rares“ stehen und sich eigentlich schätzen, schenkten sich in dieser Minute keinen einzigen Zentimeter. In stetigen 50-Euro-Schritten trieben die beiden Sammler den Preis immer weiter nach oben. Die Marke von 1.000 Euro war rasch überschritten, und auch der von Wendela Horz geschätzte Wunschwert von 1.100 Euro blieb schnell hinter den Geboten zurück.

Wenn die Nerven liegen blank: Die verbale Entgleisung im Händlerraum

Als die Gebotsmarke schließlich bei 1.300 Euro anbelangte, veränderte sich die Stimmung im Raum spürbar. Der Konkurrenzdruck und die hartnäckige Gegenwehr von Fabian Kahl setzten Wolfgang Pauritsch sichtbar zu. Pauritsch, der den Pokal unbedingt sein Eigen nennen wollte, wirkte zunehmend genervt von seinem zähen Nebenbuhler. Die professionelle Distanz schwand mit jedem weiteren Gebot, und die emotionale Anspannung entlud sich in einem völlig unerwarteten verbalen Schlagabtausch.

Auslöser für den Ausbruch war das dekorative Relief des Pokals, das feine Narzissenblüten zeigte. Pauritsch blickte rüber zu Kahl, verlor für einen kurzen Moment die Fassung und pöbelte seinen jüngeren Kollegen überraschend scharf an: „Da sind Narzissen drauf! Du brauchst nur in den Spiegel schauen! Du musst nicht kaufen!“

Dieser direkte Vergleich zwischen den aufgravierten Narzissen und einem vermeintlichen Narzissmus von Fabian Kahl ließ die Luft im Händlerraum für einen Augenblick gefrieren. Es war eine Spitze, die tief saß und die Grenzen des gewohntermaßen freundschaftlichen Necken deutlich überschritt. Für das Publikum und die anwesenden Verkäufer war dieser ungefilterte Ausbruch ein absolut außergewöhnlicher Moment im sonst so besonnenen ZDF-Format.

Fabian Kahls Souveränität und der finale Zuschlag

Doch wie reagierte der attackierte Thüringer auf diesen persönlichen Angriff? Fabian Kahl bewies außergewöhnliche Klasse und emotionale Reife. Anstatt den Fehdehandschuh aufzunehmen und den Streit vor den Kameras weiter eskalieren zu lassen, lächelte der 34-Jährige die verbale Entgleisung seines Österreicher Kollegen einfach souverän weg. Mit einem gelassenen Schmunzeln signalisierte er, dass er sich von derartigen Spitzen nicht aus der Ruhe bringen ließ.

Dennoch zog Kahl aus betriebswirtschaftlicher Sicht die Notbremse. Bei einem Stand von 1.350 Euro, den er selbst noch als letztes Gebot abgab oder den Pauritsch überbot, entschied er sich zum Ausstieg. Der Preis war mittlerweile weit über den Schätzwert geklettert. Wolfgang Pauritsch, der nach seinem emotionalen Ausbruch sichtlich durchatmete, nutzte die Gelegenheit, um die Wogen wieder zu glätten. „Das ist doch ein Gebot wie eine Umarmung, oder?“, philosophierte Pauritsch versöhnlich in die Runde und versuchte, der angespannten Situation den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Auch Verkäufer Ralph D. zeigte sich von dem feurigen Bieterwettkampf und dem hohen Endpreis vollkommen überwältigt. Er stimmte Pauritsch strahlend zu: „Ja, das ist eine sehr nette Umarmung, dann machen wir das!“ Damit war der Deal perfekt. Ralph D. und seine Tochter Marlene durften sich über einen sagenhaften Verkaufserlös von 1.350 Euro freuen – fast das Doppelte ihres ursprünglichen Ankaufsbudgets.

Fazit: Warum „Bares für Rares“ von echten Emotionen lebt

Dieser Vorfall rund um den 100 Jahre alten Jugendstil-Silberpokal verdeutlicht eindrucksvoll, warum „Bares für Rares“ seit Jahren zu den erfolgreichsten Nachmittagssendungen im deutschen Fernsehen gehört. Es sind nicht nur die faszinierenden Antiquitäten und das historische Wissen der Experten, die das Publikum fesseln. Es ist vor allem die menschliche Komponente. Wenn Leidenschaft auf echte Schätze trifft, entstehen ungefilterte, ehrliche Emotionen, die selbst jahrelange TV-Profis wie Wolfgang Pauritsch und Fabian Kahl kurzzeitig aus dem Konzept bringen können.

Dass der Streit am Ende versöhnlich ausging und der Verkäufer mit einem glücklichen Lächeln und vollen Taschen das Studio verließ, rundete dieses einzigartige Fernseherlebnis perfekt ab. Der Vorfall wird den Zuschauern sicherlich noch lange als eines der emotionalsten Bieterduelle in die Geschichte der Show eingehen.

Disclaimer: This story is fictional and created for entertainment purposes only. Any names, characters, places, or events are fictitious or used fictitiously. No real person or organization is intended to be portrayed.

You Might Also Enjoy