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Der Vermisstenfall Josefine Josi Jüsten aus Düren – So viele Jahre ungeklärt – True Crime Podcast – Ty

 

Crime, dein True Crime Podcast mit Lia. Hier hörst du wahre Verbrechen und vermissten Fälle aus deiner Region. Ja, und damit herzlich willkommen auch zu dieser neuen Folge, ihr Lieben, auf meinem Kanal Dias Crime Time. Ich freue mich sehr, dass ihr alle wieder mit dabei seid und wer noch neu auf meinem Kanal ist und mich noch nicht abonniert hat, da würde ich mich riesig freuen, wenn ihr mich bei YouTube oder auch auf den Podcast Portalen abonnieren würdet.

Das hilft meinem kleinen Kanal selber im Wachsen und bei YouTube hilft es auch immer gut für den Algorithmus ein Kommentar zum Fall zu schreiben. Generell aber diskutiere ich ja gerne mit euch auch über die Fälle. Also schreibt uns auch gerne etwas zu dem Kriminalfall selbst in die Kommentare. Heute stelle ich euch einen Fall vor, den ich ganz zu Beginn zum Anfang meines Kanals euch schon mal vorgestellt hatte.

Das ist jetzt aber bald 4 Jahre her. Das ist eine verdammt lange Zeit und ich muss immer mal wieder an diesen Fall denken und er wird viel zu wenig beachtet. Ich weiß Frank vom Kanal mysteriöse Mord und vermissten Fälle hat den Fall auch behandelt. Ich glaube sogar schon zweimal, aber sonst behandelt den irgendwie so gar keiner und es gibt ohnehin wenige Informationen.

Ich muss auch sagen, das Bild damals bei Achtenzeichen XY war sehr sehr unscharf. Ich habe jetzt mal durch KI die Schärfe ein bisschen ähm bearbeiten lassen und deswegen sieht das Bild jetzt ein bisschen anders aus wie damals bei ähm Aktenzeichen XY. Ich packe aber auch mal das Originalbild von XY mit in das Video und auch in den Beitrag bei Instagram.

Dann seht ihr mal, dass das gar nicht sich so krass verändert hat, sondern ist wirklich nur ein bisschen verschärft worden, dass man das Gesicht auch mal ein bisschen besser erkennen kann von der Person, um die es heute geht. Es geht nämlich heute um den vermissten Fall Josehine, wo Josi, genannt Jüsten aus dem Jahr 1983.

So lange ist das schon her. Solange wird Jos schon vermiß und der Fall bekam eine Chance 2008 bei Aktenzeichen XY vorgestellt zu werden. Danach ist aber nicht mehr viel passiert. Ihr Alter wird übrigens im Presseportal der Polizei mit 25 Jahren angegeben. Dann gab es Berichte, die 23 Jahre oder 30 Jahre Angaben.

Das wollte ich nur mal dazu gesagt haben. Ich kann mich hier vom Alter jetzt gerade nicht festlegen. Auch Berichte von Zeitungen übrigens, die sich mit dem Fall befassten, das finde ich schon sehr merkwürdig, dass da immer wieder unterschiedliche Altersangaben ähm zustande gekommen sind. Aber das nur mal als Information an euch.

Ich wollte das nämlich nicht unerwähnt lassen. Josi wohnte übrigens in Düren in der Ach Straße und Düren liegt so zwischen Aen und Köln und hat über 94 000 Einwohner natürlich gemessen an dem Stand von jetzt und nicht 1983. Sie wird als eine junge und lebenslustige Frau beschrieben, die keinen Grund gehabt hätte, ihr gewohntes Lebensumfeld zu verlassen.

Sie arbeitete als Kassiererin bei einer Imbiskette und war zum damaligen Zeitpunkt aber gerade erst wieder angefangen zu arbeiten. Sie hatte eine Nierensteinoperation gehabt und fiel daher einige Zeit aus, aber es ging ihr wohl so langsam immer besser und besser. Im Krankenhaus hat sie auch einen Freund namens Tommy besucht.

Ob das sein richtiger Name ist, war ich zu bezweifeln und Freund in Anführungszeichen. Josi war zum damaligen Zeitpunkt sehr verliebt in ihn und sie beschrieb ihrer Freundin Tommy als einen ganz tollen Mann. Allerdings wusste auch ihre Freundin, dass er bereits mit einer anderen Frau verlobt gewesen ist. Trotzdem aber traf er sich regelmäßig auch mit Josi.

Sie schrieb auch Briefe an ihn, die man später in ihrer Wohnung fand, also so Entwürfe. Sie hat die Briefe aber teils auch wirklich abgeschickt und war auch sehr verzweifelt in diesen Briefen. Einmal schrieb sie ihm z.B., wieso er auf ihre Briefe nicht geantwortet habe, ob sie ihm egal sei und das wohl belastendste zur damaligen Zeit.

Josi schrieb in dem Brief, dass sie ein Kind von Tommy erwarte, also schwanger wäre und ihn das wohl so gar nicht belasten würde. Er hasse das Kind und warum er so grausam zu ihr sei. Und für Tommy war es sicherlich keine gute Nachricht, dass da jetzt wohl ein Kind im Anmarsch ist, obwohl er bald eine andere Frau heiraten wollte.

Allerdings muss ich dazu sagen, ist bis heute nicht bewiesen, ob Josi wirklich schwanger war. ist gut möglich, kann aber auch zur Erpressung oder um Tommy zu halten geäußert worden sein. Muss man hier natürlich sagen, sollte es gestimmt haben, gehören zu einer Schwangerschaft natürlich auch immer zwei. Und wenn Tommy schon fremd geht und kein Kind will, hätte er ja vielleicht auch mal an Schutz denken können.

Ja, ihrer Freundin erzählte sie so im damaligen Aktenzeichen XY Beitrag dargestellt, dass Tommy an nichts schuld sei und in keiner Weise in irgendetwas, wenn mal was passieren würde, hineingezogen werden soll. Das meinte sie grundsätzlich. Sie wollte aber ähm das eben mal geäußert haben. Also muss sie ja schon so ein bisschen ja geahnt haben, dass vielleicht irgendwie mal etwas passieren könnte und man ihn dann zur Verantwortung dafür ziehen würde.

Ja, am 28. April 1983, das war ein Donnerstag, ähm ging Josi wieder arbeiten und zuvor ist sie aber bei ihrer Mutter gewesen. Diese lebte allerdings außerhalb von Düren und das war das letzte Mal, dass sich die beiden gesehen haben an diesem Donnerstag. Sie planten eigentlich für Samstag dann ein Treffen wieder bei der Mutter, wo auch Josis Schwester gekommen wäre.

Sie hatte auch noch einen Bruder, aber der hat wahrscheinlich dann was anderes vorgehabt. Um 17:35 Uhr nimmt Josi den Bus von ihrer Mutter aus zurück nach Düren. In der Stadt trifft sie dann zufällig auf ihre Schwester. Aber weder die Schwester noch Josi haben Zeit für eine lange Unterhaltung. Aber das kurze Gespräch war trotzdem sehr wichtig für die Ermittler.

Josi äußerte nämlich, daß sie noch eine Verabredung habe und fragte ihre Schwester noch mal, ob sie sich denn dann am Samstag bei Mutti treffen würden. Und auch ohne es zu ahnen wird es das letzte Mal sein, dass die beiden Schwestern sich gesehen haben. Das letzte gesicherte Lebenszeichen gab es dann am späteren Abend.

Jis Vermieterin rief sie gegen 21 Uhr am Abend noch an. Am 30. April 1983 Samstag erscheint Josi nicht zum Mittag bei ihrer Mutter. Diese machte sich schon Sorgen, da Yusi wohl auch nicht auf der Arbeit erschienen war. Und sie rief zudem auch schon Krankenhäuser an, denn diese Nierenop sorgte ihre Mutter immer noch.

Nicht, dass ihre Tochter im Nachhinein doch noch irgendwas passiert ist aufgrund dieser Operation. Und in keinem Krankenhaus ist Jos aber gewesen. Und ihre Mutter sorgt sich so sehr, dass sie die Polizei ruft, weil sie Angst gehabt hat, dass Josi vielleicht hilflos in der Wohnung liegen könnte. Und die Polizisten brechen die Wohnung dann auch auf und bei der Durchschau der Wohnung sah aber alles normal aus, nur Yosi fehlte eben.

Ihre Mutter fand weitere Briefe an Tommy. Sie schrieb ihm z.B.: “Ich bin am Ende und weiß weder ein noch aus. Meinst du nicht, daß wir noch einmal miteinander reden sollten? Man könne die gemeinsame Zeit doch nicht einfach streichen. Wann Yusi diesen Brief schrieb, ob er nach dem letzten Treffen direkt geschrieben wurde, möglicherweise am Donnerstag oder älter gewesen ist, das ist nicht bekannt.

Ungewöhnlich war in der Wohnung nur, dass im Aschenbecher recht viele Zigaretten gewesen sind. Josi würde wohl nur sehr selten rauchen. Zudem war sie ja eigentlich auch schwanger, wenn das denn gestimmt hat. Dies erfuhr die Mutter übrigens auch in einem der Briefe erst. Die Polizisten waren sich nicht sicher, ob nicht auch ein Selbstmord in Frage kommen könnte, einfach aus Verzweiflung.

Tommy konnte man auch ausfindig machen. Er hat viele Briefe von Josi auch erhalten. Es waren also nicht nur Entwürfe, aber manche waren eben Entwürfe. Schnell wurde auch eine Vermisstenanzeige dann bei der Polizei in Düren erstellt. Aber was Tommy dann da für Angaben gemacht hat, man weiß es nicht. Aber anscheinend ging es nicht so richtig nach dieser vermissten Anzeige weiter in dem Fall.

Über damalige Suchmaßnahmen gab es z.B. auch in der damaligen Aktenzeichen XY Sendung keinerlei Angaben. Also was da überhaupt gelaufen ist, um Yusi zu finden, kann ich euch gar nicht sagen, ob da extrem viel unternommen worden ist. Das würde mich ja auch mal interessieren, ob man vielleicht auch mal bei Tommy im Haus geschaut hat oder sich mal die Gegebenheiten da angeguckt hat oder ob man das nicht getan hat.

Da wurde überhaupt nichts drüber berichtet und so wenige Presseartikel, wie es nur über den Fall gibt, kann man da ehrlich gesagt auch nichts draus gewinnen, was diese Frage beantworten würde. Fakt ist nur, Jusis Mutter ging in den ganzen Jahren immer wieder zur Polizei und hat sich nach dem neuesten aktuellen Stand erkundigt oder wollte weitere Anzeigen bei der Polizei stellen.

Ein Lebenszeichen ihrer Tochter gab es nach dem Verschwinden Ende April 1983 nicht mehr und Josi galt als sehr verlässlich und ein Absetzen einfach so daran glaubt niemand. Sie hatte eine gute Mutter, gute familiäre Beziehungen, Freunde, ein gutes Netz, falls sie wirklich schwanger gewesen sein sollte.

Also, das wäre ja kein Grund gewesen, abzuhauen. Und sie trug zuletzt übrigens auch so die Angabe der Mutter, eine Jeans und rostrote Schuhe und war zumindest, was ich so auf dem Bild erkennen kann, eigentlich auch eine sehr hübsche junge Frau, etwas längere Haare, schönes Gesicht. Also, sie hätte mit Sicherheit auch noch einen anderen Partner gefunden und ähm ja, ein Suizid schließt man heute eigentlich auch aus, weil das alles nicht zueinander passt.

In den ganzen Jahren, die Yosis Mutter zur Polizei ging, glaubte sie übrigens auch Jahre später immer noch, dass ihre Tochter lebt und z.B. entführt worden sein könnte. Und eine Frau, so dargestellt bei Aktenzeichen XY damals, habe ihr mitgeteilt, Josi würde in einer Klinik sein und dort nicht herausgelassen werden.

Die Klinik aber wurde Yusis Mutter natürlich nicht genannt. Demnach gehe ich schon davon aus, dass der Fall auch medial irgendwo veröffentlicht worden sein musste, weil woher hätte die Frau sonst das Wissen gehabt, dass Josi überhaupt vermisst wird? Auch ging ihre Mutter in der Darstellung davon aus, daß sie am oder April 83 aus ihrer Wohnung geholt wurde, aber auch dafür gibt es keine Beweise.

Das Verschwinden ihrer Tochter belastete natürlich auch die gesam gesamte Familie enorm, auch der Vater und die anderen Geschwister. Es gab noch ein Bruder, wie gesagt, und eben die Schwester, die leiden bis heute alle sehr und ihre Mutter soll 2008 stationär in einer Klinik gewesen sein und war nicht mehr ansprechbar. Also, die ist wirklich an diesem vermissten Fall ihrer Tochter zugrunde gegangen.

Die konnte nicht mehr auch in dem damaligen Beitrag. Die Darstellerin ja machte einen sehr, sehr, sehr schlechten Eindruck, der da eben nachgespielt werden sollte. Also, man sollte als Zuschauer schon spüren, dass es der Mutter extrem schlecht geht. Und ja, da hat jemand wirklich das ganze Leben einer Familie komplett zerstört.

Der mutmaßliche Mörder von Jose Jüsten, so geht man davon aus, oder Josephine Jüsten. Die Oberkommissarin Beatrix Gelson, die den Fall bei Aktenzeichen XY kommentierte, geht heute klar vom Verbrechen aus. Die letzte Verabredung Josis ist sehr, sehr wichtig für die Kripo, sagte sie. Fand das damalige Treffen mit Tommy wirklich statt? Auch äußerte Frau Gilson, daß sie sich sicher sei, dass es jemanden gibt, der mehr weiß und der vielleicht heute sogar selbst Kinder hat und der sich doch vorstellen könne, wie schlimm es sein

muss, sein Kind zu vermissen und zu verlieren. Den so späten Auftritt nach 25 Jahren erst bei Aktenzeichen XY, erklärte sie übrigens damit, die Frau Gelson, dass es heute vielleicht einfacher wäre, sich zu offenbaren wie vor 25 Jahren. Ich nehme an, sie hat damit vielleicht auch etwas an den Täter appelliert, denn Totschlag wäre ja verjährt.

Mitwisser würden auch keine Schuld mehr treffen und manchmal ändern sich ja auch Beziehungen und ja, das hat sie dann, glaube ich, damit so ein bisschen ansprechen wollen. Nach der Sendung übrigens vom 5. November 2008 gingen ca. 10 Hinweise bei der Polizei in Düren ein. Der Leiter der Dyena Ingo Wünsch hoffte, es habe den einen oder anderen vielleicht wachgerüttelt.

Unter anderem meldete sich damals einejährige Frau, die ihren damaligen Beobachtungen, welche auch immer das jetzt gewesen sind, wurde leider nicht näher genannt, keine Bedeutung zugemessen hatte und die Aussage der älteren Dame habe weitergebracht in Ermittlungshypothesen. Sicher für die Polizei ist auch, dass für das Verschwinden von Josi nur eine Person aus ihrem direkten Umfeld in Frage kommen kann.

Also nicht der große Unbekannte auch. Würden die Zigarettenkippen nun auf DNA Spuren getestet werden. Man hat ja sonst auch keine Leiche oder irgendetwas, wo man hätte Spuren dran sichern können. Das Ergebnis davon ist unklar. Da wurde nichts drüber veröffentlicht. Ich denke auch selbst, wenn da Tommys DNA dran gewesen ist, er war ja nun mal mit Josi auch mal zusammen, haben sich bestimmt auch dann bei ihr getroffen, wenn er verlobt gewesen ist und ja, dann könnte man sich das natürlich auch leicht erklären, dass dann da eben DNA von

Tommy an den Kippen dran gewesen ist. Aber trotzdem am 7. November 2008 wurde auch eine Meldung des Presseportals veröffentlicht, die von der Polizei in Düren veröffentlicht wurde. Im Fall von Josephine Jüsten wurde ein Tatverdächtiger vorläufig festgenommen, nach der Entscheidung der Staatsanwaltschaft den Aen jedoch wieder auf freien Fuß gesetzt.

Und bei diesem festgenommenen Mann, dem Tatverdächtigen, handelte es sich um den ehemaligen Freund von Josi. Also Tommy, gehe ich mal ganz stark von aus, der Tatverdacht gegen ihn konnte zum damaligen Zeitpunkt allerdings nicht erhärtet werden. Die Meldung über die Festnahme klang ja erstmal wirklich gut, aber wenn ihm nichts nachzuweisen gewesen ist und es gibt ja auch keinen Leichtnamen, wird’s natürlich schwierig.

Damals gab es auch noch keine Smartphones, die man heute wahrscheinlich überprüfen würde nach Nachrichten oder was man eben so googelt oder wie auch immer, aber es gab eben nur diese Briefe, die hat Tommy ja teils auch beantwortet, aber das ist dann vielleicht auch nicht so ausschlaggebend gewesen.

Ich denke, dieser Fall wird sich auch nur noch lösen nach nun 43 Jahren, wenn jemand sein Gewissen endlich erleichtern möchte. Tommy in Anführungszeichen müsste heute ja auch schon ein stolzes Alter haben, vermutlich schon selbst Kinder oder vielleicht Enkel haben. Ob er für das Verschwinden verantwortlich ist, ist natürlich unklar, aber es bleibt anzunehmen, auch wenn natürlich die Unschuldsvermotung auch für Tommy hier an dieser Stelle gilt.

Ich denke nur, irgendjemand muss etwas wissen, was mit Josi passiert ist. Hoffen wir mal nicht, dass die Person ihr Geheimnis mit ins Grab nimmt oder schon mit ins Grab genommen hat, weil hier ist ein so junger Mensch damals gestorben, eine Frau, die noch alles vor sich hatte, die Träume hatte und dass ich da niemand zu äußert und es scheint ja wohl Menschen zu geben, die mehr wissen.

Finde ich einfach nur ungeheuerlich, wie man mit dieser Schuld weiterleben kann. Aber scheinbar gibt es Menschen, die können das ziemlich gut. Und ich könnte mir übrigens in Yis Fall auch vorstellen, dass es mehrere Tatbeteiligte gab und vielleicht auch eine Frau mit an der Tat beteiligt sein könnte, dass Josi eben nie wieder aufgetaucht ist, weil sie wird sehr wahrscheinlich ja ermordet worden sein und ich könnte mir da auch eine Frau durchaus mit vorstellen.

Ich werde jetzt nicht äußern, welche Frau das gewesen sein könnte, aber ähm ja, ich äh denke, dass ihr euch das vielleicht auch schon vorstellen könnt, wen ich da meine, weil man darf ähm nicht immer nur an Tommy denken, es spielen vielleicht ja auch noch andere Personen hier in dem Fall eine Rolle. Das ist nämlich auch immer das Blöde, wenn man ja mit einem vergebenen Mann zusammen ist.

Das kann auch immer ganz schön nach hinten losgehen, nicht nur jetzt von Tommys Seite aus. Und es ist ja auch gar nicht gesagt, dass er Josi gar nicht geliebt hat, aber es kam mir so vor, als wäre Josi für ihn so ein bisschen so ein Werkzeug gewesen, dass man mal, wenn man Spaß haben möchte, ranholt und dann aber wieder fallen lässt wie eine heiße Kartoffel, sozusagen, weil man ja eben schon verlobt gewesen ist.

Und dann stand er da wahrscheinlich zwischen zwei Stühlen und hatte ein ganz böses Spiel gespielt und ja, am Ende ist Josi dann eben für immer verschwunden, wer auch immer viel verschwinden verantwortlich ist. Ja, kanntet ihr eigentlich den Fall von Josephine Josi Jüsten? Ich habe gesehen, dass Frank vom Kanal Mysteriöse Mord und vermissten Fälle den Fall ja schon zweimal vorgestellt hat.

Habe auch gesehen, dass er das Bild auch so ein bisschen aufgebessert hatte. ist auch wirklich eine sehr gute Idee. Ich glaube, ich hatte Frank auch am Anfang eben schon erwähnt, weil man kann das Foto wirklich ganz schlecht erkennen. Ihr werdet es gleich äh dann ja noch im Video sehen, bzw. Weise auch auf Instagram dann mal den Unterschied, wenn man das so ein bisschen auch schärfen lässt, weil ähm ja, sonst erinnert sich ja niemand an das Gesicht so wirklich und kann dann vielleicht eher was damit anfangen, wenn das so ein bisschen

aufgehübscht wurde. Aber das ist auch mein einziges KI Bild bisher auf dem Kanal, deswegen wollte ich das auch immer erwähnt haben, dass das so ein bisschen bearbeitet habe, das Bild. Ja, vielleicht habt ihr den Fall ja damals aber auch bei Aktenzeichn gesehen. Könnt ihr euch an die damalige Sendung erinnern, auch wenn es schon so lange her ist.

Oder manche gucken ja auch die alten Folgen auf manchen Portalen. Ähm ja, aber trotzdem finde ich den Fall von Yosi wirklich so traurig, deswegen bleibt der wahrscheinlich auch bei vielen so hängen. Und falls ihr Yosi übrigens persönlich gekannt habt, würde ich mich sehr über eine Kontaktaufnahme beispielsweise via E-Mail oder Instagram freuen.

Davon wird absolut nichts veröffentlicht. Das habe ich noch nie gemacht. Wenn das natürlich von euch gewollt ist, ich würde mich da gerne mal nicht jemand austauschen, der da mehr über den ganzen Fall weiß, weil man ja doch einige offene Fragen hat, die einen so beschäftigen. Aber ja, das ähm wird sich dann zeigen, ob sich da jemand melden wird.

Ähm ja, der Fall beschäftigt mich wirklich häufig noch, wenn ich so dran denke. Es gibt noch andere unbekannte, aber auch sehr offensichtliche Fälle, wie der Fall von Josi, bei denen ich mir so mehr Klärung wünschen würde und auch Aufmerksamkeit, aber da kommt sehr wenig bei rum. Z.B. auch im Fall von Shitana Taprab.

Das ist auch so ein Fall, an den ich heute ganz oft denken muss. Auch was die Kinder da gesagt haben, findet ihr auch auf meinem Kanal. ähm auch sehr offensichtlich, aber auch nicht aufgekehrt worden bis jetzt, bis heute. Ich hoffe, dass ich da auch noch mal was dran ändert und so viele andere Fälle mehr, wo es so offensichtlich gewesen ist, aber man einfach niemanden verurteilen konnte oder die Personen nie gefunden wurden.

Ja, aber jetzt mache ich erstmal Schluss für heute, ihr Lieben. Ich äh wünsche euch noch einen schönen Tag oder eine gute Nacht. Und wie ich immer sage, bleibt sicher und gesund, das ist das allerwichtigste und ich freue mich, wenn ihr bei einer nächsten Folge wieder mit dabei seid.

Bis dahin ihr Lieben, eure Lia. Das war wieder eine Folge von Crimetime mit Lia, deinem True Crime Podcast. Abonniere den Podcast, um keine neuen Folgen zu verpassen. Ne.

 

 

Spurlos verschwunden im Schatten einer verbotenen Liebe: Das ungeklärte Schicksal der Josefine „Josi“ Jüsten

Article:

Es gibt Kriminalfälle, die sich wie ein dunkler Schleier über eine ganze Region legen und auch nach Jahrzehnten nichts von ihrer beklemmenden Intensität verloren haben. Ein solcher Fall ist das mysteriöse Verschwinden der damals 25-jährigen Josefine „Josi“ Jüsten aus Düren im April 1983 [02:01]. Es ist eine tragische Geschichte von unerfüllter Liebe, verzweifelten Briefen, einer geheimnisvollen Schwangerschaft und einem plötzlichen, lautlosen Verschwinden, das bis heute tiefe Wunden in den Herzen ihrer Angehörigen hinterlassen hat. Trotz einer vielbeachteten Ausstrahlung in der ZDF-Kultsendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ im Jahr 2008 und sogar einer vorübergehenden Festnahme bleibt das Schicksal der jungen Frau ein quälendes Rätsel [02:12], [14:49]. Was geschah wirklich in jenen warmen Frühlingstagen des Jahres 1983 in Düren?

Eine lebensfrohe junge Frau inmitten persönlicher Turbulenzen

Um das Verschwinden von Josefine Jüsten zu verstehen, muss man einen Blick auf ihr damaliges Leben werfen. Josi, wie sie von allen liebevoll genannt wurde, wohnte in einer Wohnung in der Achstraße im nordrhein-westfälischen Düren [02:54], [03:03]. Die Stadt, gelegen zwischen Aachen und Köln, bot der jungen Frau eigentlich ein solides und vertrautes Umfeld. Von Freunden und der Familie wird sie als eine überaus lebenslustige, freundliche und sehr verlässliche Person beschrieben [03:13], [09:57]. Sie war keine Frau, die ohne Grund einfach alles stehen und liegen gelassen oder ihr gewohntes Umfeld Hals über Kopf verlassen hätte.

Beruflich lief es für Josi gerade wieder an. Sie war als Kassiererin bei einer bekannten Imbiskette tätig [03:22]. Zuvor hatte sie eine schwere Zeit hinter sich bringen müssen: Eine komplizierte Nierensteinoperation hatte sie für längere Zeit gesundheitlich außer Gefecht gesetzt [03:32]. Doch im Frühjahr 1983 ging es gesundheitlich endlich wieder bergauf. Josi blickte nach vorne und hatte gerade erst wieder begonnen zu arbeiten. Doch hinter der Fassade der Genesung und des beruflichen Neustarts verbarg sich ein emotionales Drama, das Josis Leben zunehmend dominierte und sie in tiefe Verzweiflung stürzte.

Die verhängnisvolle Liebe zu „Tommy“

Während ihres Aufenthalts im Krankenhaus wegen der Nierenoperation hatte Josi regelmäßigen Besuch von einem Mann bekommen, den sie in Gesprächen mit ihrer besten Freundin liebevoll „Tommy“ nannte [03:40]. Ob dies sein echter Name war oder ein Pseudonym, um seine Identität zu schützen, bleibt bis heute Gegenstand von Spekulationen. Josi war unsterblich und über beide Ohren in diesen Mann verliebt [03:49]. Für sie war er der absolute Traummann. Doch die Beziehung stand von Anfang an unter einem denkbar schlechten Stern.

Tommy war kein freier Mann. Er war bereits fest an eine andere Frau vergeben und stand kurz vor der Verlobung bzw. Hochzeit [04:05], [04:43]. Trotz dieses Umstands traf er sich weiterhin heimlich und regelmäßig mit Josi. Es war ein klassisches, hochgradig emotionales Doppelleben, das für Josi zu einer extremen emotionalen Zerreißprobe wurde. In ihrer Wohnung fand die Polizei später zahlreiche Briefentwürfe und unverschickte Zeilen an ihren Geliebten, die ein erschütterndes Bild ihrer damaligen Gefühlswelt zeichnen [04:13]. Josi war verzweifelt. Sie fragte ihn in den Schreiben eindringlich, warum er nicht auf ihre Briefe antworte, ob sie ihm denn völlig egal sei und warum er so grausam zu ihr schweige [04:19].

Noch brisanter und folgenschwerer war jedoch eine Enthüllung, die Josi in einem dieser Briefe machte: Sie schrieb Tommy, dass sie ein Kind von ihm erwarte [04:36]. Für einen Mann, der kurz davor stand, eine andere Frau zu heiraten und sich ein bürgerliches Leben aufzubauen, war diese Nachricht zweifellos eine absolute Katastrophe. Josi beklagte in ihren Zeilen, dass Tommy das ungeborene Kind regelrecht hassen würde [04:43]. Ob Josi im Frühjahr 1983 tatsächlich schwanger war, konnte von den Ermittlern bis heute nie zweifelsfrei medizinisch nachgewiesen werden [04:57]. Es ist denkbar, dass sie die Schwangerschaft auch als verzweifeltes Mittel nutzte, um Tommy an sich zu binden oder Druck auf ihn auszuüben [05:05]. Fest steht jedoch, dass dieses Thema im Raum stand und die Situation zwischen den beiden massiv eskalieren ließ.

Besonders unheimlich wirkt im Nachhinein eine Äußerung, die Josi gegenüber einer Freundin machte. Sie betonte ausdrücklich, dass, sollte ihr jemals etwas zustoßen, Tommy an nichts die Schuld trage und unter keinen Umständen in irgendetwas hineingezogen werden dürfe [05:19]. Ahnte die junge Frau bereits, dass sie sich in eine lebensgefährliche Situation manövriert hatte? Versuchte sie, den Mann, den sie trotz allem liebte, im Vorfeld vor den Konsequenzen seines eigenen Handelns zu schützen?

Die letzten Stunden vor dem Verschwinden

Der 28. April 1983, ein ganz normaler Donnerstag, sollte der Tag werden, an dem sich Josis Spur für immer verlor. Am Nachmittag besuchte sie noch ihre Mutter, die außerhalb von Düren lebte [05:54], [06:02]. Es war ein harmonisches Treffen, bei dem die beiden Frauen Pläne für das kommende Wochenende schmiedeten. Für den darauffolgenden Samstag war ein großes Kaffeetrinken bei der Mutter geplant, zu dem auch Josis Schwester erscheinen wollte [06:08].

Gegen 17:35 Uhr verabschiedete sich Josi von ihrer Mutter und nahm den Bus zurück in die Dürener Innenstadt [06:15], [06:24]. Dort angekommen, passierte etwas, das für die späteren Ermittlungen der Kriminalpolizei von entscheidender Bedeutung sein sollte: Josi lief zufällig ihrer Schwester über den Weg [06:24]. Beide hatten in diesem Moment keine Zeit für ein langes, ausführliches Gespräch, doch Josi rief ihrer Schwester im Vorbeigehen zu, dass sie an diesem Abend noch eine wichtige Verabredung habe [06:32], [06:40]. Sie bestätigte noch einmal kurz das geplante Treffen bei der Mutter am Samstag und verabschiedete sich [06:40]. Es war das letzte Mal, dass ein Mitglied ihrer Familie Josi lebend sah [06:53].

Das allerletzte gesicherte Lebenszeichen von Josefine Jüsten stammt vom späten Abend desselben Tages. Gegen 21:00 Uhr telefonierte ihre Vermieterin noch kurz mit ihr [06:53], [07:01]. Danach verliert sich jede Spur der 25-Jährigen im Dunkeln der Nacht.

Das beunruhigende Erwachen und eine verlassene Wohnung

Als Josi am Samstag, dem 30. April 1983, nicht wie verabredet zum Mittagessen bei ihrer Mutter erschien, schrillten bei der Familie sofort die Alarmglocken [07:01], [07:11]. Josi war zeitlebens extrem zuverlässig. Ein unentschuldigtes Fehlen passte überhaupt nicht zu ihrem Wesen [09:57]. Hinzu kam, dass sie auch auf ihrer Arbeitsstelle nicht erschienen war [07:11]. In ihrer Sorge telefonierte die Mutter zunächst alle umliegenden Krankenhäuser ab [07:11]. Sie befürchtete, Josi könnte aufgrund von Spätfolgen ihrer Nierenoperation kollabiert oder verunglückt sein [07:17]. Doch nirgends war eine Patientin unter dem Namen Josefine Jüsten eingeliefert worden [07:25].

In ihrer schieren Verzweiflung schaltete die Mutter schließlich die Polizei ein [07:25]. Da der Verdacht nahelag, Josi könnte hilflos in ihrer Wohnung liegen, brachen die Beamten die Wohnungstür in der Achstraße auf [07:32], [07:39]. Drinnen bot sich den Ermittlern ein scheinbar völlig unberührtes Bild. Es gab keinerlei Anzeichen für einen Kampf oder ein gewaltsames Eindringen [07:39]. Alles wirkte sauber und ordentlich aufgeräumt – nur von Josi fehlte jede Spur [07:39].

Bei der Durchsuchung der Wohnung stießen die Beamten und die Mutter jedoch auf die besagten, hochemotionalen Briefentwürfe an Tommy, die das Beziehungsdrama ans Licht brachten [07:47]. Zudem fiel ein Detail im Wohnzimmer auf: Im Aschenbecher lag eine ungewöhnlich große Menge an Zigarettenkippen [08:10]. Dies war deshalb so merkwürdig, weil Josi eigentlich so gut wie nie rauchte – erst recht nicht, wenn sie tatsächlich schwanger gewesen war [08:10], [08:25]. Hatte sie vor ihrem Verschwinden Besuch von jemandem, der Kette rauchte? Oder hatte sie in ihrer extremen emotionalen Anspannung selbst ununterbrochen zum Glimmstängel gegriffen?

Jahrzehnte der Ungewissheit und der Kampf einer Mutter

Die Polizei stand anfangs vor einem Rätsel. Zunächst zog man auch die Möglichkeit eines Suizids aus Liebeskummer und Verzweiflung in Betracht [08:25]. Doch diese Theorie wurde bald fallen gelassen, da sich keinerlei konkrete Hinweise darauf ergaben und Josis Leiche trotz intensiver Nachforschungen nie gefunden wurde [10:28]. Auch ein freiwilliges Untertauchen schlossen die Ermittler und die Familie kategorisch aus [09:57]. Josi hatte ein enges, liebevolles Verhältnis zu ihrer Mutter und ihren Geschwistern [09:57]. Sie hätte ihre Familie niemals freiwillig einer solchen Ungewissheit ausgesetzt [09:57].

Für die Familie begann eine jahrzehntelange, unvorstellbare Tortur. Besonders Josis Mutter zerbrach innerlich an dem spurlosen Verschwinden ihrer geliebten Tochter [11:44]. Über 25 Jahre lang ging sie immer wieder unermüdlich zur Polizeiwache in Düren, fragte nach dem aktuellen Ermittlungsstand und klammerte sich an jeden noch so winzigen Strohhalm [09:39], [10:37]. Zeitweise glaubte sie fest daran, dass Josi noch lebe, vielleicht entführt worden sei oder in einer psychiatrischen Klinik festgehalten werde, aus der man sie nicht herauslasse [10:46], [10:55]. Im Jahr 2008 war die psychische Last für die Mutter schließlich so erdrückend geworden, dass sie stationär in einer Klinik behandelt werden musste und nicht mehr ansprechbar war [11:44]. Sie ging an dem Schmerz über den Verlust ihrer Tochter regelrecht zugrunde [11:44].

Der späte Durchbruch und eine dramatische Festnahme

Im November 2008 rollte die Kriminalpolizei Düren den Fall unter der Leitung der Oberkommissarin Beatrix Gelson noch einmal ganz neu auf [12:18]. 25 Jahre nach Josis Verschwinden wurde der Fall in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ einem Millionenpublikum vorgestellt [12:18], [13:21]. Die Ermittler gingen nun ganz offiziell und ohne jeden Zweifel von einem Gewaltverbrechen aus [12:18]. Die Polizei appellierte insbesondere an Mitwisser aus dem damaligen persönlichen Umfeld, ihr Schweigen nach so vielen Jahren endlich zu brechen [12:34], [14:04]. Da Totschlag nach deutschem Recht nach 30 Jahren verjährt (und damals nach 20 Jahren, je nach rechtlicher Würdigung), hoffte man, dass Zeugen oder gar Gehilfen ohne Angst vor eigenen juristischen Konsequenzen aussagen würden [13:04].

Der Fernsehbeitrag zeigte rasch Wirkung. Nach der Ausstrahlung gingen rund zehn vielversprechende Hinweise bei der Dürener Polizei ein [13:21]. Unter anderem meldete sich eine ältere Dame, die im April 1983 in der Nähe von Josis Wohnung eine Beobachtung gemacht hatte, der sie damals keine Bedeutung beigemessen hatte [13:36]. Diese neuen Details brachten die Ermittler auf eine heiße Spur [13:47].

Am 7. November 2008 verbreitete sich eine Schockwelle durch die Medien: Die Polizei Düren gab bekannt, dass im Fall Josephine Jüsten ein Tatverdächtiger vorläufig festgenommen worden war [14:39], [14:49]. Bei dem Mann handelte es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um Josis ehemaligen Geliebten – den damals im Fokus stehenden „Tommy“ [14:59]. Doch die Hoffnung auf eine schnelle Aufklärung zerschlug sich so rasch, wie sie aufgekeimt war. Da keine Leiche existierte und die Beweislast nach 25 Jahren ohne direkte Sachbeweise oder ein Geständnis zu dünn war, entschied die Staatsanwaltschaft Aachen, den Mann wieder auf freien Fuß zu setzen [14:49]. Der dringende Tatverdacht ließ sich rechtlich nicht erhärten [15:07].

Ein ungelöstes Rätsel und die Hoffnung auf ein spätes Geständnis

Heute, weit über 40 Jahre nach jener verhängnisvollen Nacht im April 1983, ist Josefine Jüsten noch immer nicht gefunden. Die Kriminalpolizei ist sich jedoch absolut sicher, dass der Täter oder die Täterin aus Josis direktem, persönlichem Umfeld stammen muss [14:04]. Es wird spekuliert, dass möglicherweise nicht nur „Tommy“ selbst, sondern vielleicht auch andere Personen – wie etwa seine damalige Verlobte oder Angehörige – in das Verschwinden verwickelt gewesen sein könnten oder zumindest von der Tat wussten [16:39], [17:17]. Ein junges Leben wurde ausgelöscht, weil es den Lebensentwurf anderer Menschen bedrohte [17:47].

Der Fall von Josi Jüsten zeigt auf tragische Weise, wie ein Verbrechen das Leben einer ganzen Familie über Generationen hinweg zerstören kann. Er wird sich vermutlich nur dann noch vollständig aufklären lassen, wenn das Gewissen eines Beteiligten oder eines Mitwissers nach all den Jahren so schwer wiegt, dass er oder sie das Schweigen bricht [15:43]. Josi hat es verdient, dass ihr Schicksal nicht vergessen wird, und ihre überlebenden Angehörigen haben ein Recht auf die traurige Gewissheit und einen Ort zum Trauern.

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