Der vertuschte Mord – Der Fall Elisabeth S. aus 2011 – True Crime Podcast – Ty
Crime, dein True Crime Podcast mit Lia. Hier hörst du wahre Verbrechen und vermissten Fälle aus deiner Region. Ja, damit herzlich willkommen auf meinem Kanal Lias Crimete. Schön, dass du zu dieser neuen Folge wieder reinschaust oder reinhörst. Ich hatte mich, glaube ich, länger nicht den Neuankömmling auf meinem Kanal vorgestellt.
Mein Name ist Lia und auf meinem Kanal findet man so im Schnitt aktuell ein bis zwei Folgen die Woche über hauptsächlich deutsche Kriminalfälle oder auch vermissten Fälle. Ich stelle aber auch mal Fälle aus Österreich oder der Schweiz vor, aber darauf liegt so mein Fokus und ich freue mich über jeden, der neu mit dabei ist.
Ich freue mich über jeden, der auf YouTube ein Abo abschließt, was kostenlos ist oder eine Kanalmitgliedschaft abschließt. Ich freue mich aber auch, wenn ihr einen Daumen nach oben gebt oder einen Kommentar schreibt auf den Podcast Portalen oder auch auf YouTube und freue mich natürlich über jeden, der neu auf meinen Kanal dazu kommt.
Wer meinen Kanal schon länger verfolgt, der wird wissen, dass es den heutigen Fall schon mal von mir gegeben hat. Ich war allerdings mit dieser Folge nicht ganz so zufrieden und wusste ganz genau, dass ich diesen Fall noch mal neu vorstellen wollte irgendwann. Und dann habe ich mir gedacht, jetzt ist so der richtige Zeitpunkt, jetzt würde ich das gerne halt noch mal euch ähm neu vorstellen.
Hab das Manuskript auch noch mal neu geschrieben und da mir der Fall auch sehr am Herzen liegt, ähm war klar, dass ich den Fall irgendwann noch mal neu aufnehmen werde. Und ja, der Tag ist sozusagen heute gekommen und für alle, die den Fall nicht kennen, ist es natürlich noch besser. Hört aber auch gerne zu, wenn ihr den Fall schon kennt.
Eure Meinung dazu ist mir wie immer sehr wichtig, wenn ihr die in die Kommentare schreibt. Und ich würde sagen, wir starten einfach jetzt mit dem heutigen Fall. Es geht heute um den Fall Elisabeth Schmidt. Elisabeth wurde nur 26 Jahre alt. Sie machte eine Ausbildung zur Krankenpflegerin in einem Klinikum in Gosla.
Dort wohnte sie auch im Schwesternwohnheim, wie viele damals, die dort ihre Ausbildung machten. Und im November 2010 lernt Elisabeth dem Internet Michael kennen, den Namen habe ich verändert. Und Elisabeth war ohnehin häufiger im Internet aktiv. Sie hat gerne gechattet, z.B. auf der Seite schwarzes Glück. Dort haben sich Menschen getroffen, die unter anderem der Gothiczene angehörten und die Seite beschreibt sich selbst als Singlebörse für Rufties und Kinder der Nacht.
Michael und Elisabeth treffen sich dann Ende November 2010 das erste Mal persönlich und sind sich auch gleich sympathisch. Sie verlieben sich ineinander und stellen sich auch eine gemeinsame Zukunft vor, auch mit Kindern. Michael lebte in Tale im Harz. Das waren mit dem Auto so gute Minuten von Gosla entfernt.
Einen Weg, den beide sehr gerne auf sich genommen haben. Sie reisten auch zusammen nach Norwegen, z.B. schon in ihrer Kennenlernzeit, denn dort lebte Elisabeths Bruder, den haben sie da besucht und so konnte sich der Bruder eben auch einen ersten Eindruck von Michael machen. Und Michael hat in einer Brauerei in Werniger Rode gearbeitet und hatte dort auch Schichtdienste, ähnlich wie Elisabeth das aus dem Krankenhaus kannte.
Und er lebte übrigens in seinem Elternhaus, hatte sich aber im oberen Stockwerk eine eigene Wohnung eingerichtet, die man über eine Außentreppe erreichen konnte. Und Elisabeth hatte einen Schlüssel für Michaels Wohnung. Allerdings hat sie dort noch nie alleine Zeit verbracht ohne ihn oder alleine dort geschlafen. Das spielt für den Fall eine große Rolle im späteren.
Ein Jahr nach ihrem Kennenlernen macht Michael dann Elisabeth in dem Caffée, in dem sich die beiden auch kennengelernt hatten, einen Heiratsantrag. Und Elisabeth soll sehr sehr glücklich darüber gewesen sein und sie konnte sich viel für ihre gemeinsame Zukunft mit Michael vorstellen und war einfach super glücklich.
Auf der Seite schwarzes Glück waren aber beide trotzdem noch aktiv. Allerdings hat Elisabeth im Dezember dann auf mehreren Internetportalen ihren Beziehungsstatus nun auf verlobt gesetzt. Das ist auch für die späteren Ermittlungen ein wichtiges Thema. Am 13. Dezember 2011, das war ein Dienstag, tritt Elisabeth wie gewohnt ihren Dienst im Klinikum an.
Das war der Spätdienst an diesem Tag und alles verlief ganz normal. Nichts, wo man sagen könnte, es gab besonderen Ärger in Verbindung mit Elisabeth, vielleicht mit einem Arzt oder einem Patienten. Es war alles ganz normal, ganz vernünftig. Und während der Arbeit tauscht sie auch ab und zu SMS mit Michael aus.
Er musste an diesem Tag später nämlich zur Nachtschicht in die Brauerei und Elisabeth hatte dann aber vor, das erste Mal alleine bei ihm zu übernachten und ja eben zu warten, bis er dann von der Nachtschicht nach Hause kommt und während der Zeit hätte sie sich dann aber wahrscheinlich erstmal bei ihm dann schlafen gelegt.
Um 22:40 Uhr war für Elisabeth dann auch Schicht Ende und sie hat sich von ihrer Kollegin noch verabschiedet. Ob Elisabeth dann noch ins Schwesternwohnheim gefahren ist oder auf direktem Weg mit ihrem Auto Richtung Tale. Das ist auch bis heute nicht bekannt und das wäre sehr sehr wichtig für diesen Fall aber gewesen.
Ihre Eltern, die sind sich aber eigentlich sicher, dass sie es wie immer gemacht hat. Sie hatte feste Rituale und ein Ritual nach dem Dienst so die Eltern sei gewesen, dass ihre Tochter sich immer eine Zigarette angezündet hat und erstmal nach dem Dienst noch ein Kaffee getrunken hat. Und danach sei es Elisabeth immer sehr wichtig gewesen zu duschen, ihre Haare hübsch zu machen, obwohl Haare hübsch machen jetzt kurz vom Schlafen, ich weiß es nicht, aber eben zu duschen wahrscheinlich und ja, eine Garantie dafür, dass Elisabeth das
bevor sie vorgehabt hat nach Tale zu fahren wirklich so gemacht hat, haben wir natürlich nicht, aber es kann eben möglich gewesen sein, dass sie noch im Schwesternwohnheim war, sich umgezogen hat, vielleicht geduscht hat und dann nach Tale fahren wollte. Aber wie gesagt, das wissen wir alles nicht, ob das wirklich so gewesen ist.
Aber nach einem anstrengenden Dienst leuchtet mir das schon irgendwo ein, zumindest der Kaffee und die Zigarette erstmal so ein bisschen runterkommen. Wann Elisabeth sich dann aber auf dem Weg gemacht hat, ist halt so die Frage. Das weiß man bis heute nicht ganz genau. Fakt ist nur, sie ist definitiv dann irgendwann in Tale angekommen und es gab zwei Wege, um von Gosla Tale zu kommen.
Und beide führten über die B6. Einmal durch Gosla und Blankenburg bis nach Tale und einmal über Timmenrode. Welchen Weg Elisabeth damals genommen hat, ist nicht geklärt. Elisabeth soll aber immer einen heißen Reifen gefahren sein. Auch ihr Auto war recht auffällig und daher erhoffte man sich damals vielleicht Zeugen zu finden, die Elisabeth noch vielleicht mit irgendjemand zusammen auf der Straße gesehen haben könnten, aber diese Zeugen gab es wohl nicht.
Elisabeth fuhr übrigens einen Citroën Saxo, einen Kleinwagen in schwarz-weiß lackiert mit auffälligen roten Werbeschriftzügen. Getuned war der Wagen wohl auch und es fand sich aber trotzdem niemand, der Elisabeth an diesem Abend aufgefallen ist. Es war natürlich auch schon stock dunkel draußen damals im Dezember. Ich denke, das wird dann eh ein bisschen schwierig gewesen sein.
Irgendwann aber in der Nacht oder kurz vor Mitternacht muss Elisabeth dann in Tale bei ihrem Freund und seinem Elternhaus dann angekommen sein. Entweder noch am 13. Dezember oder in der Nacht auf den 14. Dezember. Die Eltern aber bemerkten nach eigenen Angaben nicht, dass Elisabeth die Wohnung im Obergeschoss betreten hat.
Die Mutter von Michael wird schon früh geschlafen haben. Der Vater hingegen soll noch sehr lange wach gewesen sein. Aber wie erwähnt auch er hat geäußert, nicht mitbekommen zu haben, dass Elisabeth die Wohnung oben betreten hat. Allerdings gibt’s da so ein paar Widersprüche später in den Aussagen. Ob Elisabeth bei ihrem Verlobten dann später geduscht hat, das ist nicht bekannt.
Aber sie zog sich noch um, denn ihre Klamotten für den nächsten Tag, die lagen schon im Badezimmer bereit und sie hatte, als man sie aufgefunden hat, später ihre Schlafkleidung an. Gegen wacht Michaels Mutter auf und nimmt einen ganz komischen Geruch im Haus wahr und bemerkt dann, dass es im Obergeschoss, wo sich Elisabeth aufhält, scheinbar brennt.
Zuvor soll sie übrigens schon mal an diesem Abend geäußert haben, dass sie Brandgeruch wahrnimmt, aber Michaels Vater hat das Ganze abgewiegelt. Als man den großen Brand dann bemerkte und die Feuerwehr gerufen hat, rückten diese natürlich auch sofort an und Michals Vater fährt dann die Autos vom Hof, damit sie eben genug Platz für die Löschfahrzeuge haben.
Und da bemerkt er dann Elisabeths Fahrzeug und teilt den Rettungskräften mit, dass im Obergeschoss vermutlich noch jemand liegt. Gegen 6 Uhr morgens dann, wenig später konnte die Feuerwehr den Brand im Obergeschoss vollständig löschen. Und Michaels Vater hatte recht, im Obergeschoss war noch jemand Elisabeth. Sie war ja auch über Nacht dann irgendwann bei Michael angekommen und ja ist dann leider verstorben.
Und die erste Annahme der Feuerwehr und Rettungskräfte war, dass es sich hierbei einfach nur um einen tragischen Unfall gehandelt hat. Also ein Unfall, bei dem jemand eben im Brand dann umgekommen ist, durch den Brand umgekommen ist, besser gesagt. Und am 14. Dezember 2011 klingelt es dann auch in Eisleben an der Tür.
In Eisleben wohnen nämlich die Eltern von Elisabeth und zwei Polizisten und ein Seelsorger waren dann eben bei den Eltern vor Ort und berichteten den Eltern dann vom Brand in Michaels Elternhaus in Tale und davon, dass Elisabeth dort gewesen ist und im Feuer umgekommen ist. Der Brandermittler gehe zum jetzigen Stand, so sagte man ihnen damals davon aus, daß Elisabeth wohl beim Rauchen eingeschlafen ist und so der Brand entstand sie eben im Bett noch eine geraucht hat.
Ihr Verlobter Michael sei aber nicht mit in der Wohnung gewesen. Er hatte ja Nachtschicht. Elisabeths Vater wollte sich dann sofort auf den Weg nach Tale machen, denn mittlerweile war der Brand ja auch schon gelöscht worden. Eine Stunde hätte er dann mit dem Auto vor sich gehabt und er wollte unbedingt das Haus sehen und seine Tochter, aber die Polizisten hielten ihn zurück und Elisabeths Eltern machten den Polizisten damals aber sofort klar, dass ihre Tochter niemals im Bett rauchen würde. Diese Theorie sei völlig falsch.
Wenn Elisabeth ihre Schlafklamotten schon angehabt hat, dann hat sie in der Regel auch nicht mehr geraucht. Elisabeths Eltern fühlten sich von den Polizisten also nicht ernst genommen, als sie mitteilten, dass das so nicht gewesen sein kann und man beruhigte sie dann damit, dass die Ermittlungen ja aber noch nicht abgeschlossen sein.
Eine Obduktion allerdings wurde auch nicht sofort vom Leichnah gemacht, da es nicht dringlich erschien, da die Ursache für die Polizei ja eigentlich auf der Hand lag. Für die stand immer noch fest, sie hat im Bett geraucht und ist dann dabei eingeschlafen und dann im Feuer eben umgekommen, was ja auch an sich schon schlimm genug gewesen wäre.
Elisabeths Vater versucht dann am 14. im Dezember 2011 die ganze Zeit Michael zu erreichen, nachdem er schon gehindert wurde nach Tale zu fahren, aber er hatte nur seine Festnetznummer und da ging niemand ans Telefon. Um 16 Uhr am Nachmittag ruft Michael dann endlich an und berichtet von dem Wasserschaden durch den Feuerwehreinsatz und erklärt dann, dass nach dem Brand im ganzen Haus der Strom abgestellt wurde und das Telefon deshalb nicht funktionierte und er erzählt vom Feuerwehreinsatz.
Und Elisabeths Vater, der dachte die ganze Zeit während des Telefonats, was der Junge denn da gerade rede. Schließlich sei seine Tochter ja verstorben, aber wenn Menschen so stark unter Stress stehen, neigen sie ja manchmal dann zu so Übersprungshandlungen. Und das war dann quasi seine Erklärung.
und Elisabeths Eltern hatten sogar teilweise großes Verständnis für diese Reaktion, weil wahrscheinlich Michael auch total fertig gewesen ist und sie wollten auch für Michael da sein, wenn er zerbrechen sollte vor Kummer. Eine Woche nach dem Brand wird dann im rechtsmedizinischen Institut in Magdeburg auch Elisabeths Leichtnamen obdiert.
Zuvor wird immer auch in Elisabeth Fall eine äußerliche in Augenscheinnahme gemacht. Also, der Leichnah fotografiert, es werden Sachen diktiert, es wird sich die Kleidung, die Haut und der Körper angeguckt. Und hier sagte man z.B., Der Körper war brandgezehrt und nur am Hals und oberen Brustkorb konnte man noch Fetzen von Kleidungsresten erkennen und vorsichtig haben sie dann eben diese Kleidungsreste vom Körper abgenommen.
Unter den Stoffresten entdeckten dann die Rechtsmediziner etwas Seltsames, etwas, was nicht ins Bild passte. Auf dem bräunlich verfärbten, fast intakten Hautareal fanden sie nämlich Vertiefungen von scharfrandiger Beschaffenheit und das ergab dann für den Fall eine völlig unerwartende Wände. Die Stichkanäle, die sie bemerken, waren Blut unterlaufen und das heißt, hier wurde nicht auf einen Leichnahen eingewirkt, vielleicht beim Feuerwehreinsatz, sondern auf einen Körper mit intaktem Kreislauf. Das heißt also, Elisabeth
muss beim Zufügen dieser Verletzungen noch gelebt haben. Es fand sich dann später auch bei der Untersuchung kein Ruß in der Luftröhre, auch nicht in der Speiseröhre. Bei der toxikologischen Analyse fand sich auch kein Kohlenmonoxid im Blut, wie es bei einem Brand eigentlich zu erwarten gewesen wäre.
Die Rechtsmediziner sind sich also sicher, dass die Frau auf ihrem Tisch gerade nicht an Folgen des Brandes gestorben ist, so wie die ganze Zeit angenommen, sondern zuvor ermordet worden ist. Elisabeth muss erstochen worden sein und dann muss wahrscheinlich jemand oben ein Feuer gelegt haben, wie auch immer dies entstanden ist. Und dann ist sie eben ja dadurch in der hebbliche Mitleidenschaft körperlich gezogen worden, also quasi verbrannt, aber vorher getötet worden.
Zwei Tage vor Heiligabend ruft Elisabeths Vater, dennoch von nichts weiß, bei der Polizei in Halberstadt an. Was die Polizisten ihm dann mitteilen, wundert ihn, denn die Kollegen in Magdeburg hätten nun den Fall übernommen. Der Beamte dort allerdings erklärt ihm dann, dass aus ermittlungstaktischen Gründen er dem Vater nichts sagen dürfte, was jetzt bei der Obduktion herausgekommen ist.
Die Todesursache der Tochter wussten die Eltern nämlich bis zu diesem Zeitpunkt noch immer nicht. Später dann erfuhren die Eltern das dann aber nicht von den Beamten, die es ja eigentlich den Eltern hätten sagen können, sondern um 12 Uhr in den Nachrichten aus dem Radio haben sie dann erfahren, wie Elisabeth gestorben ist.
Der Mitteldeutsche Rundfunk hat nämlich berichtet, dass Elisabeth erstochen worden sei. Und so haben die Eltern dann erst herausgefunden durchs Radio, wie die Tochter zu Tode kam. Also, warum man ihnen das dann nicht am Telefon mitgeteilt hat, bevor man es der Presse nennt, das finde ich auch schon wieder ein starkes Stück.
Aber das gibt viele solcher Fälle. Habe ich mittlerweile kennenlernen dürfen. Und zuvor war es gerade schon für die Mutter natürlich eine Erklärung, dass ihre Tochter durch diese Kulen Monoxidvergiftung starb, also durch den Brand gestorben ist, bewusstlos wurde und dann eben nichts mehr mitbekam. Aber dann sah es natürlich für die Eltern ganz anders aus.
Jetzt haben sie sich die letzten Stunden ihrer Tochter noch viel viel viel schrecklicher natürlich vor Augen geführt, denn jetzt war klar, Elisabeth ist grausam ermordet worden und natürlich ist es schlimm, wenn die Tochter durch den Brand gestorben ist, aber das war dann ein tragischer Unfall. Aber jetzt wurde eben ein Mord drauß und das trieb natürlich die Eltern in ganz andere Gedankengänge und diese waren mit Sicherheit keine schönen.
Und die Wohnung Michaels, die wurde damals übrigens am selben Tag, wo der Brand gewesen ist, schon wieder freigegeben und man ging ja nicht von dem Verbrechen aus. Und in den Tagen darauf schaffte dann ein Nachbar die abgebrannten Möbel oder was eben noch von den Möbeln übrig geblieben ist in die Garage und ja begann dann damit die ausgebrannten Zimmer zu sanieren.
Und eine Woche später, dann als die Rechtsmedizin bekannt gab, es war kein tragischer Unfall, sondern wahrscheinlich eine Straftat, stand die Polizei dann auf dem Hof in Tale und die Wohnung sei jetzt als Tatort zu betrachten. Und die Kriminaltechniker kamen zwar, aber die Möglichkeiten waren natürlich jetzt extrem begrenzt, weil erstmal das Feuer an sich hat fast alle Spuren natürlich ja verwischt und auch dieser Feuerwehreinsatz, das ganze Wasser trug seinen Teil natürlich auch noch dazu bei und dann wurde die Wohnung auch noch
ausgeräumt und vielleicht noch ja einiges schon entfernt, der Boden oder jetzt die Tapeten oder was auch immer und ja, wer soll da noch großartig irgendwie es hinbekommen, Spuren zu sichern vom Täter. Und was natürlich für alle die große Frage gewesen ist, wer hat Elisabeth ermordet und welches Motiv steckte dahinter? War es eine Beziehungstat oder hat vielleicht jemand versucht im oberen Stockwerk einzubrechen? Was ist konkret da vorgefallen? Und ja, eine Antwort darauf gibt es bis heute nicht. So viel kann
ich schon mal vorwegnehmen, aber die Geschichte geht natürlich noch weiter. Michael, der hatte nämlich nachweislich an Nachtschicht gehabt in einer Brauerei in Werniger Rode und niemand wusste eigentlich auch, dass Elisabeth an diesem Abend das erste Mal alleine in seiner Wohnung schläft. Michael war sich aber nicht ganz sicher, ob seine Eltern das gewusst haben, dass Elisabeth bei ihm übernachtet, ob er das erwähnt hat, aber sonst soll es keiner gewusst haben.
Und wenn man so vor dem Haus in Tale steht, ich sehe es ja jetzt nur anhand der Bilder, aber dann kann man auch erkennen, ob in einem der oberen Zimmer von Michaels Wohnung eben das Licht brennt oder sich vielleicht auch jemand dort aufhält. Aber wenn jemand unbekanntes Elisabeth ermordet haben sollte, dann musste er ja wissen, dass an diesem Abend sie das erste Mal alleine in der Wohnung sein wird.
Aber wie gesagt, laut Michael wusste da niemand außer der Eltern wohl etwas davon. Und man fragt sich auch bis heute, ob sie eventuell vielleicht verfolgt worden sein könnte, die Elisabeth, und dann trotzdem in der Wohnung ermordet worden sein könnte von jemand Unbekanntes. Denke ich, müsste man doch im Haus auch irgendetwas gehört haben.
Meistens ist ja dann ein Kampfgeschehen vorher auch und es geht bestimmt auch mit Schreien einher. Wenn ich mir jetzt vorstelle, mich würde jemand äh mit dem Messer attackieren, würde ich, denke ich mal, schon ziemlich laut schreien. Und ja, dass man dann so gar nichts davon mitbekommt, wenn man imselben Haus lebt, kann ich mir fast gar nicht vorstellen.
Aber ja, wir müssen das jetzt mal so hinnehmen, dass die Eltern vermutlich nichts gehört haben. Und wie ich ja eben auch schon kurz angeschnitten hatte, gibt’s so ein paar unterschiedliche Aussagen in den Berichten, denn ich hatte ja schon eben angeschnitten, beide Eltern haben ja gesagt, sie haben Elisabeth nicht kommen hören, aber Michaels Mutter soll irgendwann gesagt haben, sie habe im oberen Stockwerk etwas klirren gehört und habe dann gedacht, dass Elisabeth bestimmt noch backen würde um diese relativ späte Uhrzeit. Und hier
unterscheiden sich dann so einige Berichte, weil mal heißt es ja, die Eltern haben nicht gewusst, dass Elisabeth überhaupt in der Wohnung gewesen sei. Haben sie auch nicht kommen hören, aber dann sagt die Mutter, sie habe geglaubt, Elisabeth würde noch Kekse backen. Ja, finde ich dann auch irgendwie ein bisschen komisch.
Was nun damals wirklich genau der Fall gewesen ist, bleibt wohl ein Rätsel, weil ich kenne da niemand persönlich, kann da niemanden jetzt fragen. Aber das sind für mich so ein paar ähm Fragezeichen in meinem Kopf. Aber das müssen wir jetzt so hinnehmen. Die Mutter bemerkte dann ja jedenfalls um 4:15 Uhr am frühen Morgen, dass es ja komisch gerochen hat im Haus.
Und zu diesem Zeitpunkt war Michaels Vater wohl auch immer noch wach und schaute Fernsehen und er soll dann die Wohnung von Michael geöffnet haben und ihm sei dann Rauch entgegengekommen und dann hat er ja eben die Feuerwehr gerufen und dann wird es auch wieder etwas widersprüchlich. Er sei dann noch die Außentreppe zu Michaels Wohnung hoch und habe Tür und Fenster aufgerissen und sah dann dabei oder eben als er die Autos wegfuhr, das ist jetzt nicht ganz klar, dass Elisabeth wohl auch im Haus gewesen sein muss. Also entweder hat er
sie dann oben gesehen, als der Brand war oder eben als er die Autos weggefahren hat. Dann hat er ja Elisabeths Auto entdeckt und wusste dann eben, okay, sie ist im Haus. Und das sind dann wieder halt so unterschiedliche Angaben. Und wieso denkt die Mutter dann, dass Elisabeth noch Kekse backen äh würde, wenn sie es nur einmal klirren gehört hat, aber nicht gehört haben will, wie sie die Wohnung betreten hat? Und wieso weiß der Vater nichts von Elisabeth, aber die Mutter schon? Da spricht man ja vielleicht mal drüber. Ähm ja, finde ich
alles ein bisschen komisch irgendwie, aber wie gesagt, ich ähm kenne nicht die komplette Geschichte, die die Eltern vielleicht irgendwo mal erzählt haben. Es wird vielleicht das eine oder andere dann doch zusammenpassen. Aber ja, der Vater scheint sich aber gewundert haben, dass Elisabeth eben doch im Haus ist.
So kommt’s mir zumindest rüber. Vielleicht wusste aber auch nur die Mutter, dass sie an diesem Abend da oben alleine geschlafen hat. Das kann ich jetzt nicht genau sagen. Vielleicht war das Verhältnis der Eltern auch nicht so gut, dass sie immer alles direkt miteinander besprochen haben. Das kann natürlich auch sein.
Na ja, die Ermittlungen begannen damals dann natürlich auch im privaten Umfeld von Elisabeth. Dazu kommen wir gleich noch. Erstmal wurde auch ihr Zimmer im Schwesternwohnheim durchsucht, um eventuelle Hinweise auf einen Täter zu erhalten. Und dort wurde eine Dose von Elisabeth gefunden mit einem Inhalt von 800 €. Und die Ermittler fanden diese Summe für eine auszubildende ziemlich hoch.
Diese angesparte Summe, nenne ich es jetzt mal. Laut Elisabeths Vater sollen die Ermittler auch einen feindseligen Unterton gehabt haben. Auch befragte man eine gute Freundin von Elisabeth, nämlich Michaela, ob Elisabeth und sie vielleicht mit Drogen gehandelt hätten oder sich prostituiert hätten, nur aufgrund dieser 800 €.
Also, das finde ich auch ein starkes Stück, dass da jemand ja in einer fremden Wohnung umgebracht wird, dann ein Feuer gelegt wird. und sie es dann gleich mit Drogen oder Prostitution gleichsetzen, finde ich schon richtig richtig krass. Beide hatten ja eine Ausbildung und bald wahrscheinlich auch ein Job in Aussicht als äh Krankenpflegerin und dann davon auszugehen, dass da Drogen oder Prostitution mit dem Spiel sei wegen 800 €.
Das finde ich schon ziemlich krass. Auch mutmaßen die Ermittler, ob es eventuell ein Eifersuchtsdrama zwischen den beiden Frauen gegeben haben könnte. Und Michaela erlebte harte Verhörsituationen, die richtig schlimm für sie gewesen sind. So gibt sie später an. Und ich finde es auch krass, dass man da vermutet, dass die beiden vielleicht sogar ein Paar gewesen sein könnten.
Also da kommt man auf ziemlich komische Geschichten, wie ich finde. Und er ist die Oberstaatsanwältin in diesem Fall. Die hat dann die Kripo in einer Vernehmung zur Ordnung aufgerufen. Und für die Oberstaatsanwältin und die Ermittler gab es von Anfang an nämlich eigentlich nur drei Möglichkeiten, den Tod von Elisabeth zu erklären.
Die erste Möglichkeit sei, dass Elisabeth ihren Mörder mit in die Wohnung von Michael in Tale genommen habe und dann dort von diesem Unbekannten ermordet wurde oder aber, dass sie von einem Bewohner des Hauses getötet worden ist. oder jemand verschaffte sich gewaltsamen Eintritt in die Wohnung, wobei die Theorie, dass erst spät jemand in die Wohnung eingebrochen ist, vielleicht aus Eifersucht über die Verlobung z.B.
für die Ermittler auch Fragen aufwirft, denn die Mauer vor dem Haus ist über 2 m hoch und auf einem Stromkasten, den man als Aufstieghilfe hätte nehmen können, fanden sich keinerlei Spuren und auch sonst nirgendwo Spuren, dass jemand gewaltsam dort eingedrungen sein könnte. auch waren keine Ziegel gelockert worden und ein Einbruch oder gewaltsames Eintreten ist nicht ausgeschlossen.
So die Ermittler, aber doch eine der letzten Möglichkeiten in diesem Fall und viel wahrscheinlicher ist eben, dass Elisabeth ihren Mörder kannte und selbst in die Wohnung ließ. Die Virtin einer Nachbarschaftskneipe direkt neben Michaels Elternhaus hat auch ausgesagt und sie sagte, sie habe um 10:30 Uhr, als sie noch mal vor der Tür war, Elisabeths Wagen nicht auf der Straße parken sehen.
Jetzt stellt man sich natürlich die Frage, hat sie an diesem Tag auch ihren Wagen auf der Straße geparkt, weil es eben üblich gewesen ist, oder hat sie vielleicht auf dem Hof geparkt? Sie hatte ja nur ein sehr kleines Auto. Jedenfalls hatte Elisabeth ja an diesem Tag um 22:45 Uhr Feierabend und 50 Minuten bis eine Stunde ungefähr hätte sie bis nach Tale gebraucht, wenn sie sofort losgefahren wäre.
Vermutlich eher so 50 Minuten bei einem heißen Reifen und wenn eben nachts nicht mehr viel auf den Straßen los ist. Dann wäre sie also spätestens um 23:45 Uhr bei Michael angekommen von Gosla. Aber ihre Eltern, die sind sich ja fast sicher, ihre Tochter ging den üblichen Ritualen nach. Also erstmal Kaffee, Zigarette, duschen. Sollte das wirklich stimmen.
Und Elisabeth war zuvor noch mal kurz im Schwesternwohnheim, ist sie vielleicht erst kurz nach 0:30 Uhr in Tale angekommen und dann hätte die Polizei kein offenes Zeitfenster mehr, bzw. Sie ähm hätten dann, wo die Wirtin sagte, da stand noch kein Auto, kein so großes Fragezeichen, wieso ist die Auto noch nicht da gewesen? Wenn sie diesen üblichen Weg gegangen ist, dann war sie wahrscheinlich erst kurz nach 0:30 Uhr dort oder vielleicht auch erst um 1 Uhr.
Sie wusste ja sowieso, ihr Verlobter kommt erst irgendwann am frühen Morgen zurück. Sie konnte sich ja eigentlich in dieser Nacht dann Zeit lassen. Allerdings gibt es eben keine Zeugen dafür, dass sie noch mal im Schwesternwohnheim gewesen ist. Es war natürlich auch schon bisschen später. Vielleicht haben da auch schon einige dann geschlafen oder eben den Abend so für sich verbracht.
Auch Elisabeths Ex-Freund wurde überprüft, doch dieser legte Tickets und Hotelrechnungen und sogar ein Einreisestempel vom Türkeiurlaub vor. Er schied schon einmal für die Tat aus, die vielleicht aus Eifersucht hätte geschehen können. Es soll auch ein Medizinstudent gegeben haben, der sich in Elisabeth verguckt habe, der Ermittler äußerte, dass dieser Mann ihn viel Arbeit bereitet habe.
Aber mehr Infos dazu habe ich leider nicht finden können. Tatverdächtig scheint er also auch nicht wirklich zu sein. Auch haben sie alle Bewohner und Bewohnerinnen des Schwesternwohnheims überprüft. auch alle Gewalttäter aus der Region, auch zwei Männer, die in einem Wohnblock nahe des Wohnhauses in Tale gelebt haben, die wegen Einbruch und Drogendelikten vorbestraft waren, wurden genauso überprüft.
Und natürlich wurden auch Michael und seine Eltern überprüft und befragt. Ganz klar, sie sind ja eine der wichtigsten Zeugen in diesem Fall und sie mussten sich nach den Obduktionsergebnissen dann auch mehrstündige Vernehmungen antun. Und Michael aber hatte ja sein Alibi. Er hat in der Brauerei gearbeitet.
Dort war zu diesem Zeitpunkt auch eine Produktionsstörung und Kollegen haben seine Anwesenheit bestätigt. Auch zeigte eine Überwachungskamera, daß sein Auto die ganze Nacht auf dem Parkplatz gestanden haben soll. Vor allem Michaels Vater rückte aber in den Fokus der Ermittler. Sie sollen ihm so lange zugesetzt haben, bis er ins Krankenhaus mußte, was wohl mitunter an seiner Diabeteserkrankung gelegen haben soll.
Elisabeths Eltern konnten sich nicht vorstellen, dass der Vater von Michael etwas mit dem Mord an ihrer Tochter zu tun haben könnte. Die kannten sich auch untereinander, die Eltern, und ihnen tat der Mann eben so leid, dass er so durch die Mangel genommen wurde. Und anfangs haben die Schmidz, Michael und seine Eltern auch noch regelmäßig in Tale besucht.
Wenige Wochen nach dem Mord waren sie dann auch mal wieder dort und Michael hat auch völlig oft am Handy rumgefummelt und ja, dann stellte sich heraus, er hatte nach kurzer Zeit eine neue Frau kennengelernt, die ihm die Karten gelegt haben soll und zugleich in dieser schweren Zeit Halt gegeben habe. Michael soll das aber sehr unangenehm gewesen sein, Elisabeths Eltern zu sagen, dass er sich wieder verliebt habe.
Ich glaube, das wäre mir auch sehr unangenehm in so einer Situation. Michael ließ sich übrigens auch nach dem Tod von seiner Verlobten ein Tattoo stechen. Das zeigt Elisabeth als Herzdame, einen Sensenmann, Lilien, die Elisabeth so mochte und eine Sanduhr war es glaube ich noch. Dieser Sensenmann, der wirkte für mich auch so ein bisschen befremdlich, aber das mag jeder anders sehen.
Was für Elisabeths Eltern komisch wirkte, ist, dass Michael sich bei Facebook über Schwerter und Foltermethoden im Mittelalter auslassen musste. Und was besonders schlimm für die Eltern jetzt auch so im Nachgang gewesen ist, dass Michael und seine Eltern immer wieder zweifelt sehten, dass es wirklich Mord gewesen ist. Michael habe am Anfang so überzeugend geredet, daß es kein Verbrechen gegeben hat, sodass die Eltern von Elisabeth teilt sogar dahinter gestanden haben.
Vielleicht sei ja alles nur ein großer Irrtum. Michael hat nämlich erklärt, dass die Feuerwehrleute wohl mit Stangen nach Elisabeth gesucht haben und dir dabei ja möglicherweise diese Stichverletzungen zugefügt haben könnten oder durch die spitzen Scheiben der Scherben oder die eines zerbrochenen Spiegels oder zersprungenen Spiegels.
Aber die Schmitz, die dann wieder zurück nach Eisleben fuhren, kamen dann immer wieder oft auch viele Gegenargumente, denn Splitter hätten die Gerichtsmediziner doch auch finden müssen und weshalb haben sie dann keinen Ruß in der Lunge entdeckt? Außerdem, das hatte ich jetzt auch ganz vergessen zu erwähnen, soll auch das Blut von Elisabeth bis unter das Laminat gelaufen sein.
Man kann sich also vorstellen, mit welcher Brutalität diese Tat abgelaufen sein muss. Spricht für mich fast schon für eine Beziehungstat. Also jetzt nicht, dass unbedingt Michael der Täter ist. Jan Alibi. Beziehungstat heißt ja immer Täter und Opfer kannten sich auf irgendeine Art und Weise. Erst haben Elisabeths Eltern auch gedacht, die Familie wollte die Tat in den eigenen vier Wänden vielleicht verdrängen.
Es ist natürlich auch schrecklich, wenn ein Mord in den eigenen vier Wänden passiert ist. Eine absolute Horrorvorstellung. Aber je mehr Zeit verging, desto mehr Zweifel kam bei Familie Schmidt auf. Und konnten sie wirklich glauben, dass man Elisabeth in Tale nicht im Haus gehört haben konnte. Schließlich musste sie ja auch eine Außentreppe hinaufsteigen und das am späten Abend oder mitten in der Nacht, wo es ja für gewöhnlich sowieso kaum andere Geräusche gibt, die man sonst so hört.
Und das ist ja jetzt auch nicht an der Hauptstraße passiert. Ich habe jetzt mal bei YouTube und Instagram so ein paar Bilder von der Umgebung ähm eingeblendet und wieso bemerkten sie den Brand erst so spät auch sollten mich als Eltern nach dem Brand viel über Versicherungsfragen gesprochen haben und wenig über ihre Elisabeth.
Das kann ich zum Teil sogar noch nachvollziehen. Wenn man jetzt kein Millionär ist und das Haus ja erheblich in Mitleidenschaft durch den Brand gezogen wurde, muss man ja wissen, wie es jetzt für einen weitergeht. Aber ein Mord würde mich glaube ich so schockieren, dass ich das Haus schon alleine aus diesem Grund wahrscheinlich verkauft hätte.
Aber auch da ist natürlich jeder anders und sie scheinen ja auch gar nicht von einem Mord auszugehen und deswegen verkaufen sie das Haus vermutlich auch nicht, wenn sie überhaupt dann jemals vorgehabt hätten, das Haus zu verkaufen. Wie gesagt, das sieht ja auch jeder anders. Und Elisabeths Vater, der fand in den Feuerwehrberichten auch nichts von Stangen, die seine Tochter hätten verletzen können, so wie Michael das berichtet hatte.
Und je größer die Zweifel wurden, desto weniger wurde der Kontakt zu der Familie von Michael. Am Ende stellte man den Kontakt dann von den Schmidz aus gänzlich ein. Elisabeth Mutter äußerte in einem Sternartikel: “Wenn ich das Gefühl habe, einer von ihnen könnte mein Kind auf dem Gewissen haben, kann ich doch nicht freundlich tun.
” Und das ähm ja, kann ich natürlich sehr, sehr gut nachvollziehen und ihr bestimmt auch. Michaels Mutter, die meldete sich allerdings noch bei Elisabeths Eltern und fragte, weshalb sie sich denn nicht mehr melden würden, erzählte dann aber auch von einer kaputten Heizungsanlage dem Bürgermeister ihrer Therapie in der Tagesklinik.
und dass sie mit Elisabeth sprechen würde. Sie würde sich ein Foto hinstellen und dann eben mit Elisabeth sprechen. Auch das war wieder für die Eltern befremdlich, denn ein Foto ihrer Tochter hatten sie in Tale nie irgendwo mal stehen sehen. Laut einem Sternartikel aus 2016 sei Michael auch inzwischen verheiratet und lebte noch immer in der mittlerweile renovierten Wohnung im Elternhaus im ersten Obergeschoss, in der Elisabeth ja so grausam zu Tode kam.
Vater sei auch geworden und habe nun seine eigene kleine Familie und seine Mutter findet nun müsse auch mit alledem Schluss sein. Also mit alledem meint sie vermutlich den Mordfall. Auch sei für die Familie von Michael klar, dass die Ermittler keinen Täter finden werden, weil es keinen Täter gäbe. Alles, was Ihnen die Polizisten vorgelegt haben, sei abstrus.
Auch fällt Ihnen kein Weg ein, wie ein Fremder über die Mauer in den Hof gelangt sein könnte. dass Elisabeth niemanden in der Nacht mitbrachte. Davon ist aber Michael auch überzeugt. Sie hat ja auch schon ihre Schlafsachen angehabt. An diese Theorie denke ich übrigens auch gerade aufgrund dieser Tatsache nicht, denn umgezogen hätte sie sich ja wahrscheinlich erst, wenn derjenige, den sie mitgebracht hat, gegangen wäre.
Und sie wurde ja dann in ihrer Schlafkleidung ermordet und so fand man sie dann ja später nach dem Brand auch auf, so dass das ähm für mich auch außer Frage steht, dass sie da jemand mitgebracht hat. Aber ich glaube nach wie vor, dass Elisabeth ihren Mörder kannte und ihn vielleicht sogar selbst in die Wohnung eingelassen hat. Auch äußerte Michael übrigens, daß seine Eltern, wenn die denn jetzt in Verdacht stehen würden, körperlich überhaupt nicht in der Lage gewesen wären, Elisabeth zu töten.
Für ihn passt die Theorie der Brandursachenermittler eben immer noch. Sie ist mit der Zigarette fertig von der Arbeit im Bett einfach eingeschlafen. Und für Michael scheint es heute 14 Jahre später auch kein Thema mehr zu sein. Das Ganze. Die gesamte Familie möchte ich so, denke ich mit diesem Fall auch abschließen.
Also damit meine ich jetzt nur die Familie von Michael. Für sie ist es eben ein tragischer Unfall und so manche Tatsachen, die Gerichtsmediziner für sich da feststellten, eben nicht ihre Wahrheit. So will ich jetzt einfach mal formulieren. Und für die Eltern von Elisabeth allerdings geht das Leben nun auch 14 Jahre ja schon weiter ohne ihre Tochter, ohne zu wissen, wer sie ermordet hat und weshalb.
Sie befürchten, dass der Fall ihrer Tochter wohl nie mehr aufgeklärt werden wird. Wie es den Eltern heute geht, das kann ich leider nicht sagen, da die Artikel alle schon einige Jahre alt sind, aber ich stell mir das absolut schrecklich vor. Und der Brand hat ja auch so viele Spuren einfach beseitigt und das wusste die Person, die Elisabeth ermordet hat, ja auch und das hat man schon geschickt angestellt, sage ich mal so.
Aber ja, man hätte ja auch noch zwei weitere Menschenleben eventuell damit auslöschen können. Also, der Täter muss ja da auch schon mit allen Wassern gewaschen gewesen sein. So sage ich das jetzt einfach mal. Und ich würde auch in diesem Fall immer auf die Gerichtsmediziner vertrauen zu dem, wie will man sonst das ganze Blut erklären, wenn Elisabeth mit der Kippe im Bett eingeschlafen sein soll und sie soll auch eine ganz komische Position auf dem Bett gehabt haben.
Haben später wohl die ähm Rettungskräfte gesagt. Und das ist keine übliche Position, wie wenn sie da wirklich eingeschlafen ist und dann eben einer Kohlenmxidvergiftung gestorben ist und dann eben ja, der Brand sein Übrig hat. Deswegen ähm spricht es für mich ganz klar auch hier wieder noch ein Punkt dafür, dass Elisabeth ermordet worden ist.
Und hier ist einfach ein ganz grausamer Mordgeschehen, den doch eigentlich auch jemand gehört haben muss. Der ganze Fall ist für mich einfach wirklich nur so seltsam und mysteriös. Aber ich finde es sehr gut, dass man am Ende ja doch noch feststellen konnte, dass es eben Mord gewesen ist und nicht ein tragischer Unfall, nenne ich das jetzt einfach mal.
Und ähm ja, ich denke aber, der Mörder hat wohl fest damit gerechnet, Elisabeth verbrennt im Feuer und nie hätte man dann feststellen können, dass Elisabeth ermordet worden ist, aber da hat der Mörder sich getäuscht und er muss ja bis heute mit dem gewissen Leben einen Menschen ja gewaltsam getötet zu haben und ja, ich hoffe ganz ehrlich, dass es sich sehr sehr schlecht damit leben lässt und ich hoffe auch, dass dieser Fall irgendwann noch einmal geklärt Wert wird, aber im Moment stehen die Karten glaube ich dafür nicht ganz so gut. Und
wie viele Fälle gibt’s vielleicht auch noch, wo einen Brand ein Mord vertuscht worden ist? Spontan erinnere ich mich nämlich auch noch an den Fall von Fesser Akpina, den findet ihr auch auf meinem Kanal. Dort war das nämlich ähnlich. Da hat man ihn auch vorher getötet und hat dann ein Feuer gelegt, um eben davon abzulenken.
Aber da hat man das noch herausfinden können, dass Fesser eben auch vorher getötet worden ist. Aber auch da gab es, glaube ich, keine neuerlichen Entwicklungen. Und ich glaube auch nicht, dass im Fall von Elisabeth aktuell noch ermittelt wird. Ich befürchte, der Fall ist längst ein Coldcase. Ihre Freundin gab vor ein paar Jahren noch mal ein Interview.
Der Mord ging ihr natürlich auch immer noch sehr nah. Auch ihr fehlt natürlich die Antwort und eine Gerechtigkeit für ihre Freundin, aber die ist ja leider bis heute so viele Jahre später nicht eingetreten, weder für die Familie von Elisabeth noch für ihre Freunde und alle, die sie eben so lieb gehabt haben. Und ja, ich ähm kann aber mir vorstellen, dass es sehr sehr schwer sein wird, diesen Fall eben noch mal zu klären, weil es eben keine Spuren gibt.
Die wurden ja alle durchs Wasser, durchs Feuer zu nichte gemacht. Man weiß eben nur, dass es anders gewesen ist, wie man vorher dachte, Elisabeth ist getötet worden und starb nicht im Feuer. Habe ich mich jetzt vielleicht auch ein paar mal wiederholt, aber mehr weiß man über diesen Fall nicht und den Täter, ob man diesen jemals noch ermitteln wird oder ob er sich einen ruhigen Lebensabend machen kann.
Tja, das steht in den Sternen, hätte ich fast gesagt. Für die Familie von Elisabeth wünsche ich mir von Herzen, dass dieser Fall noch aufgeklärt wird. Und ich hoffe, dass vielleicht der Täter irgendwann sich Personen anvertraut oder sich vielleicht auch schon Personen anvertraut hat und diese vielleicht doch irgendwann den Mut haben, noch zur Polizei zu gehen und eine Aussage zu machen.
Aber selbst dann ist eine Verurteilung ja auch schon wieder schwierig, weil es bis auf diese Aussage dann ja keinerlei Beweise gibt. Die wurden alle vernichtet. Also da wusste schon jemand, wie man es richtig macht. auch wenn sich das jetzt gerade total wie tätlos anhört vielleicht, aber das muss schon jemand sein mit einem richtig ja krassen scheiß Charakter, wenn ich das mal so sagen darf.
Ähm ja, mir fehlen da die Worte zu. Auf jeden Fall hoffe ich sehr, dass es sich irgendwann vielleicht doch noch mal aufklärt, aber ja, die Spurenlage ist halt sehr, sehr dürftig, das kann man halt einfach so sagen. Schreibt mir gerne eure Meinung zum Fall Elisabeth Schmidt ähm in die Kommentare, was ihr dazu meint, vielleicht auch wer es gewesen sein könnte, aber manche Kommentare, seid mir nicht böse, muss ich manchmal löschen, wenn sie gezielt Personen ansprechen und die eben als Täter ganz klar niedergeschrieben werden. kann ich so nicht stehen lassen.
Oder manche Kommentare sind manchmal auch so respektlos Familienangehörigen gegenüber, die das auch lesen oder teilweise sogar den Opfern gegenüber. Sowas kann ich auf meinem Kanal und möchte ich auch nicht stehen lassen, weder auf Podcast Portalen noch auf YouTube, weil es gibt auch Angehörige oder Freunde, wie auch immer, die sich diese Folgen vielleicht anhören und dann möchte ich nicht, dass in mein Kommentarfeld solche Kommentare stehen, die mehr als unter die Gürtellinie gehen.
Das muss nicht sein. Und ja, deswegen bleibt bitte immer fair in euren Kommentaren und überlegt vielleicht dreimal, wie sich die Angehörigen fühlen, wenn ihr gewisse Dinge schreibt. So, meine Lieben, bleibt sicher, bleibt gesund. Bis zu einer nächsten Folge. Eure Lia. Das war wieder eine Folge von Crimetime mit Lia, deinem True Crime Podcast.
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