Vielleicht werden die Leute auch krank, weil wir uns in Deutschland gerade krank diskutieren und die Lösungen nicht finden. Und ich hätte gerne einen Kanzler, der Ideen reinbringt, über die wir gerne reden und dann geht man vielleicht auch lieber zum Arbeitsplatz, dann fühlt man sich nicht dauernd von dieser Dauerkrise in Deutschland äh agitiert und hat auch ein besseres Immunsystem.

Äh ich solidarisiere mich mit denjenigen, die Frieden Mhm. als einen sinnvollen Begriff nach wie vor betrachten. Und äh man stellt fest, nicht nur ich, auch andere, dass dieses Wort aus unserem Vokabular mehr und mehr verdrängt wird durch andere Begriffe. Wir haben fünf Landtagswahlen in diesem Jahr. Bei zweien, die im Osten Deutschland stattfinden, ist die Wahrscheinlichkeit, dass da also die AfD aufstärkste Partei wird, nicht klein, wenn das denn wenn es wenn es dazu käme, dass die richtig Frieden ist inzwischen fast

Peter Maffay über Frieden, Zukunftssorgen und die Rolle der Musik

schon ein Unwort geworden. Wer davon spricht, gilt schnell als Putin Versteher oder noch schlimmer. Doch Peter Maffai juckt das nicht. Er bleibt sich treu, zeigt Rückgrad und sagt den Kriegstreibern Glas klar: “Nicht mit mir.” Schon damals in der DDR hat er Haltung gezeigt und gekämpft. Und dass er die SPD mal gut fand, ist ebenfalls Geschichte.

Bei Sandra Meisberger hat man inzwischen fast das Gefühl, sie genießt es regelrecht, dabei zuzusehen, wie sich die SPD immer weiter in die Bedeutungslosigkeit redet. Wenn Netaniao sich daran hält, wenn er es zu einer Zweistaaten Lösung endlich mal käme, dann hätte man vielleicht äh Aussicht auf eine Befriedung dieser schrecklichen Situation.

Ich war in Israel etliche Male und habe mit äh sowohl palästinensischen als auch israelischen Jugendlichen zu tun gehabt. Sie haben irgendwann vor vielen Jahren Gruppen zusammengeführt unter der Leitung von Shimon Perz. Äh das war eine zauberhafte Aktion äh initiiert von einem weißen Mann. Ich habe großen Respekt vor ihm gehabt. Man spielte, man spielte Fußball und ich habe ihn, ich habe gefragt, die spielen Fußball äh als als Möglichkeit einer Völkerverständigung, um Respekt voreinander zu bekommen und so weiter. Und ich sag, die spielen

gegeneinander, sagte, nein, nein, die spielen miteinander. Das ist ein ganz großer Unterschied und das fand ich, das war ein schöner Ansatz. Solche Sachen hat es in den letzten Jahren nie mehr gegeben. Gab es vor dem 7. Oktober. Es hat auch viele eben getroffen, die gerade sich für die Auswöhnung da eingesetzt haben auf israelischer Seite.

Weiß man ja auch das, also die Verbindung aber auch zu Wasara Wagentecht, die kommt über Oscar Lafontainen, oder? Das hatten wir haben, also ihr du kanntest erst Oscar Lafonen und über ihn Sar Wagenknecht. Nein, diese diese Initiative in Israel. Nein, nein, aber die Verbindung zu eben dem Bündnis Sarah Wagenknecht, also Sarah Wagenknecht, der gemeinsame Aufruf, das hat viele, also viele wissen das nicht, aber ihr seid lange miteinander bekannt und befreundet.

Ja. Ja, mit mit Oscar bin ich lange befreundet, mit Sarah später und er ist auch später mit Sarah befreundet als mit dir. Mich hat mich hat mich hat an ihrer Haltung und das ist nicht irgendwie äh parteipolitisch gefärbt. Äh ich solidarisiere mich mit denjenigen, die Frieden Mhm. als einen sinnvollen Begriff nach wie vor betrachten.

Und äh man stellt fest, nicht nur ich, auch andere, dass dieses Wort aus unserem Vokabular mehr und mehr verdrängt wird durch andere Begriffe. Und ich glaube, dass wir, wenn wir überhaupt eine sinnvolle Zukunft erleben wollen oder mitgestalten wollen, ernsthaft mit dem Begriff Frieden und was er bedeutet, umgehen müssen und ihn und diesen Begriff nicht defamieren.

Mhm. Ja, das das enttäuscht mich eigentlich sehr, weil ich glaube, dass unsere ganzen Werte im Grunde genommen ohne das Wort Frieden keine Bedeutung hätten. Ja, das ist ganz sicher so. Oscar Lavonen, weil du das erwähnst, wie lange man sich kennt, wir haben ein im Archiv einen Moment gefunden, da trefft ihr euch hinter einer Bühne und das zeigt vielleicht, wie wie eng diese Freundschaft war.

1997 87 sollen wir uns sollen wir uns küssen oder was habt ihr das können wir auch noch nicht dann gibt’s falsche Schlagzeilen sollen wir uns küssen? Nein, also wie eng ist diese Freund war die Haare noch lange und er war noch in der SPD, das ist er nicht mehr bitte. Der ist ja nicht mehr in der SPD, in der Linken ist auch nicht mehr.

Das würde auch unsere Freundschaft nichts er ähm aber die SPD war mal eine Partei, die der du nahe standst. Stehst du ihr immer noch nach auch ohne Oscar Fontain? Ich habe lange SPD gewählt. Mhm. Und habe inzwischen Schwierigkeiten, das weiterhin zu tun. Okay. Ähm mich erstaunt diese Entwicklung, die diese Partei erfahren hat, die irgendwann vor wenigen Jahrzehnten eine wirkliche Volkspartei war.

Mhm. und inzwischen mit jedem Jahr äh sich verjüngt im im Form von Prozentzahlen. Sie wird und ich und unterstelle ganz einfach, dass dass äh diese Partei den Menschen auf der Straße nicht mehr wirklich sehr nahe steht. Welche Partei tut das denn? Das ist ja eine gute Frage. Ähm, nächste Frage. Ich glaube, ich glaube, ich glaube, es fällt mir wahnsinnig schwer das zu beantworten.

Es fällt mir wirklich schwer das zu beantworten. Warum sollte er es auch öffentlich machen? Auch er hat über die Jahre gelernt und wenn man zwischen den Zeilen zuhört, merkt man längst, dass sich Peter Maffiay mit Parteien und Menschen solidarisiert, die für Frieden einstehen. Wir haben fünf Landtagswahlen in diesem Jahr.

Ähm bei zweien, die im Osten Deutschland stattfinden, ist die Wahrscheinlichkeit, dass da also die AfD auch stärkste Partei wird nicht klein, wenn das denn wenn es wenn es dazu käme, dass die ähm dass es zu einer Regierungsbeteiligung kommt. Wie stehst du dazu? Wir wir haben immer noch die Möglichkeit und das ist eigentlich die einzig wirkliche relevante mit guten Argumenten und guten Beispielen zu folgen, also Mhm.

äh zu agieren. Äh alles andere schließt sich aus. Mhm. Und äh und das ist die ein die einzige Option, die wir haben. Wir müssen ganz einfach äh gestalterisch so beispielhaft sein, dass die Argumente überzeugen und dann gelingt es auch ä ich sag mal eine Balance in der Gesellschaft zu zu schaffen. ist nur ich will nicht überziehen, aber das ist meiner Ansicht nach kaum noch möglich, weil so viele Interessen diese übergeordnete Vision äh torpedieren, so wie es in der Politik ja auch der Fall ist. Was wir erleben, ich

will nicht abschraffen, aber aber vielleicht ist das wirklich eine Parallel. Was wir erleben, ist ja nichts anders als das offenkundig wird, dass es um Ressourcen geht, um Ressourcen und wieder um Ressourcen und alles andere, was irgendwann mal gezimmert wurde, um als Regelwerk äh freiechaften ähm miteinander in Koexistenz existieren zu lassen, das ist eigentlich Makulatur gewahn.

bricht alles weg und diese hässliche Attitüde, dass es nur um Macht, um Geld, um äh Zuwechsel geht und so weiter in der Wirtschaft etc., das dominiert ja eigentlich je jeden menschlichen Aspekt, den wir den wir eigentlich respektieren sollten. Jetzt hast du ausgerechnet in dieser Zeit beschlossen, keine großen Stadionuren mehr zu machen.

2024 war die letzte große Tournee. Das heißt aber nicht äh dass du zu Hause dann dich mit Politik mehr beschäftigst als Musik, oder? Na ja, Herr Drücke war eine Frau, die sie die muss mich schon manchmal von der Glotze wegholen und sagen, es gibt auch noch andere Dinge, die wir miteinander machen könnten. Und es ist keine Abschied von Es ist keine Abschied von der Musik gewesen.

Nein, nein, nein, nein. Du du auf sonder die diese Musik ist so hat so einen wichtigen Zeil in unserem Leben bekommen. Das konnte ich, als ich als ich 1920 war, nicht wirklich voraussehen, aber guckt sich aus der Musik ist die Stiftung hervorgegangen, die jetzt 25 Jahre lang existiert, wo wir übrigen sehr viel mit Kindern zu tun haben und das ist wirklich auch dann mit ein Grund dafür, dass man sich in deren Gedankenwelt und deren Zukunftsperspektive hineinschraubt.

Also, das ist wie Essen und Trinken oder sonstige schöne Sachen im Leben. Ja. Ich darauf kann ich nicht und will ich nicht verzichten. Danke für die gute Nachricht und für den Besuch heute. Da hat der Casanova Sandra Meisberger noch ein riesiges Lächeln ins Gesicht gezaubert. Dieser Haudegen hat es einfach drauf, auch mit seiner Diplomatie.

Die anderen Parteien müssen endlich bessere Angebote machen. Stimmst du dem zu? Dann lass gern einen Kommentar da. Jetzt geht’s noch weiter. Ich habe noch ein paar Highlights aus der restlichen Sendung und besonders brisant, es geht um die Stimmung im Land und darum, warum immer mehr Menschen krank werden. Und ich habe selber, also ich mache Kulturprojekte, ich sehe natürlich, dass wir da Herausforderungen haben, wenn Leute krank werden, wer fängt es auf? Wie geht man damit um? Dann denkt man im ersten Moment, ja, vielleicht spricht er

da was an. Wir sind in der Krise, wenn wir wirklich zu viele Krankenstände haben, dann guckt man aber mal in aller Ruhe die Fakten an und merkt, ach, wir sind ja eigentlich nur im Mittelfeld, also wir sind gar nicht so besonders krank, wir sind gar nicht äh Finnland, Schweden sind sie viel kranker an kranken Tagen gewessen.

Doch, ich habe es im Vorfeld noch mal gesehen. Also ich ich habe den wir haben kein Livecheck, aber ich habe die Infos, die ich vorher noch mal geguckt habe, stand, wir sind eigentlich doch im Mittelfeld, oberes Mittelfeld, oberes Mittelfeld. Dann frage ich mich, ob die kranken Menschen, die sich jetzt dadurch verletzt fühlen, nicht respektiert fühlen, ob wir eine Diskussion angesichts der Dimension der Krise, die wir gerade wirtschaftlich haben, ob diese Diskussion am Ende das bringen wird, dass wir für die Wirtschaft brauchen, halte ich wirklich

für ähm unangenehm bzw. auch für unsere Diskurskultur. Vielleicht werden die Leute auch krank, weil wir uns in Deutschland gerade krank diskutieren und die Lösungen nicht finden. Und ich hätte gerne einen Kanzler, der Ideen reinbringt, über die wir gerne reden und dann geht man vielleicht auch lieber zum Arbeitsplatz, dann fühlt man sich nicht dauernd von dieser Dauerkrise in Deutschland.

äh agitiert und hat auch ein besseres Immunsystem, eine andere Gesprächskultur, eine andere Stimmung im Land. All sowas könnte man Friedrich März als Kanzler auch mal zuschreiben und sich von ihm wünschen. Ja, aber die Geschichte, ja, eine krebskranke Frau, vermutlich selbst CDU Wählerin, hat Friedrich Merz sogar zu ihrer Beerdigung eingeladen und ihn erst vor kurzem direkt konfrontiert, doch seine Antwort darauf wirkte auf viele einfach nur geschmacklos.

Der Clip dazu folgt jetzt. Die Frage ist, warum diese Spar Sparmaßnahmen bei uns so gewaltig angesetzt werden bei uns Bürgern, während sie versucht haben, sich z.B. 64 000 € noch mal aufs Konto im Jahr geben wollten. Zusätzlich die Dame hat wohl diesen oder auch diesen Bericht gelesen und findet es nicht sonderlich fair, dass bei den Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung gekürzt worden ist, während die Politik zumindest kurzweilig, wie es Medien berichtet haben, darüber nachgedacht hat, sich selbst die Gehälter zu erhöhen. Und nun

kommt Bundeskanzler Friedrich Merz. Zu keinem Zeitpunkt zu keinem Zeitpunkt ist von irgendjemandem erwogen worden, die Bezüge der Mitglieder der Bundesregierung anzuheben. Zu keinem Zeitpunkt, auch von mir nicht. Alles andere ist eine falsche Behauptung und ich wäre Ihnen einfach dankbar, wenn Sie das nicht einfach ungeprüft wiederholen.