Oder wenn, ja, dann mit zwei Jahren Verspätung und halb so viel benötigt. Und vielleicht sagst du ja, aber ich habe ja Spanische auch schön, aber wo liegen die denn? Auf einem Tagesgeldkonto? Lebensversicherung, Bausparer, Rester, Rührup. Ich sag dir was über diese Produkte. Die wurden gebaut für eine Welt mit stabilen Energiepreisen, mit 2% Inflation, mit einem starken Euro, mit einer wachsenden deutschen Industrie.
Äh, diese Welt, mein Freund, existiert nicht mehr. Diese Produkte sind wie Winterreifen im Juli technisch noch da, funktionieren auch, aber komplett nutzlos für das, was gerade auf der Straße passiert. Und das perfide daran ist, du merkst es nicht, weil die Zahl auf deinem Konto gleich bleibt, ja, oder sogar ein bisschen steigt und du denkst, läuft bei mir.
Aber die Kaufkraft hinter dieser Zahl, die schmilzt jeden Monat, wie wir besprochen haben. Und in 10 Jahren schaust du drauf und fragst dich: “H, wo ist die Hälfte hin? Sie ist nicht hin, sie wurde umverteilt. So und jetzt die andere Seite, die Gewinnerseite. Und hör genau zu, denn das ist der Teil, den dir keiner erzählt.
Auf der Gewinnerseite, da stehen die, die drei Dinge haben. Erstens, Preissetzungsmacht. Das heißt, wenn die Kosten steigen, dann können Sie Ihre Preise erhöhen sofort ohne Einbruch der Nachfrage, ohne dass die Kunden weglaufen, weil sie etwas haben, dass die Kunden brauchen. Zweitens, Cashlow Kontrolle. Das heißt, ihr Einkommen hängt nicht von einem Arbeitgeber ab, der morgen irgendwo entscheiden kann, auf der Welt 50.
000 Stellen zu streichen. Nein, ihr Einkommen kommt aus Strukturen, die Sie selbst kontrollieren. Und drittens, und das ist der entscheidende Punkt, Sie sind Eigentümer. Sie sind Eigentümer, nicht Benutzer. Und der Unterschied zwischen Eigentümer und Benutzer ist in normalen Zeiten klein, aber in Krisenzeiten ist er alles.
Ich gebe dir mal ein konkretes Beispiel und das ist kein theoretisches, das passiert gerade jetzt hier in Echtzeit. Hagloyud kennst du vielleicht. Das ist eine Riederei. Die transportieren einen großen Teil des Welthandels und seit Krisenbeginn zahlt Hagloy 50 Millionen Dollar zusätzliche Betriebskosten pro Woche. 50 Millionen.
Das sind höhere Treibstoffkosten, Umwege, Versicherungsprämien, also das ganze Programm. Und jetzt pass auf. Die Hperglut Aktie ist seit Kriegsbeginn um 17% gestiegen. Plus, ne? 17% plus, nicht minus. Wie kann das sein, dass 50 Millionen mehr pro Woche gezahlt werden muss und die Aktie steigt? Wie geht das? Sage ich dir, weil sie die Kosten weiterreichen an dich, an mich, an jeden, der irgendetwas kauft, das auf einen Schiff transportiert wird.
Also sprich an jeden. Die Kosten steigen für alle, aber der Eigentümer der Infrastruktur, der verdient trotzdem, das ist der Punkt, der verdient in Wirklichkeit sogar mehr, weil in einer Krise jeder die Infrastruktur braucht und der Eigentümer immer den Preis bestimmt. Die Rüstungskonzerne, die feiern sich ein ab.
Die Ölkonzerne, die feiern. Die Logistikkonzerne, die feiern. Die Krise ist für diese Leute kein Problem. Die Krise ist ihr Geschäftsmodell. Und du, du bist der Benutzer. Du bist derjenige, der die Infrastruktur benutzt und jede Preiserhöhung schluckt, schlucken muss in Wirklichkeit ohne Gegenwehr. Und die Frage, die du stellen musst, ist nicht wie spare ich besser? Nicht welchen ETF soll ich kaufen, sondern bin ich der Eigentümer oder bin ich der Benutzer in dem Spiel? Denn der Benutzer bezahlt die Krise, der Eigentümer kassiert sie. So,
und jetzt kommt ein wichtiger Punkt, denn die meisten hören an der Stelle auf zu denken, die sagen ja, okay, klingt alles logisch, Eigentümer besser als Benutzer. Verstanden? Und dann, ja, dann gehen sie an ihren Schreibtisch, öffnen ihr Depot, schauen sich ETFs an oder Gold oder Krypto oder irgendein anderes Finanzprodukt, das in irgendeiner auf YouTube hier empfohlen hat, aber sie merken nicht, dass sie gerade exakt das gleiche tun wie vorher, nur in einer anderen Verpackung.
Denn weißt du was ein ETF ist? Ein ETF ist eine Zukunft drauf, dass das System funktioniert, dass die Unternehmen darin wachsen, dass die Wirtschaft steigt, dass die Spielregeln im Endeffekt genauso bleiben, wie sie sind. Aber was hast du heute gelernt? Dass das System jede Krise benutzt, um Vermögen von unten nach oben zu verteilen.
Dass der Staat mitverdient, das hast du gelernt, dass die Abhängigkeit gebaut wurde und dass du der Einsatz bist und nicht der Spieler. So und jetzt wirst du tatsächlich innerhalb dieses Systems, mit dem Werkzeugen dieses Systems deine Lösung finden. Also das ist so, als würdest du auf der Autobahn im Stau stehen, die Spur wechseln und glauben, du fährst jetzt da schneller.
Es ist zwar eine andere Spur, aber es ist der gleiche Stau. Du stehst da immer noch. Nur vielleicht halt mit besseren Blick auf Mittelstreif, aber das war’s. Also, was ist die Alternative? Ich rede sicher nicht vom Auswandern. Ich rede nicht vom goldenen Garten vergraben und ich rede auch nicht von irgendeinen Geheimtipp, den sonst keiner kennt.
Das ist alles Quatsch, vergissst das. Das ist für Leute, die Angst haben und weglaufen wollen. Ich rede von etwas, das viel einfacher ist und gleichzeitig aber auch viel radikaler. Ich rede davon, die Autobahn zu verlassen, nicht die Spur zu wechseln, sondern die nächste Ausfahrt zu nehmen und dann deine eigene Route zu fahren, wo du bestimmst, wohin es geht, wo du du die Geschwindigkeit kontrollierst und wo nicht irgendjemand anders entscheidet, ob du heute vorankommst oder im Stau stehst.
Schau mal, alles was wir heute besprochen haben, der Dominoeffekt, die Enteignung, der Staat als Profiteur, die gebaute Abhängigkeit, alles davon hat eine gemeinsame Voraussetzung, dass du drin bleibst, dass du weiter mitspielst, dass du weiter dein Gehalt beziehst und hoffst, dass es reicht, dass du weiter dein Geld auf Konten lässt, die weniger Zinsen zahlen als die Inflation frisst, dass du weiter Preise akzeptierst, die andere setzen.
In dem Moment, in dem du aufhörst Preise zu akzeptieren und anfängst Preise zu setzen, ändert sich alles, weil du dann nicht mehr derjenige bist, dem Kosten aufgedrückt werden, sondern derjenige, der Kosten weiterreicht an andere. Nicht derjenige, dessen Kaufkraft schmilzt, sondern derjenige, dessen Einnahmen mit den Preisen steigen.
Und das ist kein Mindset Trick, das ist Mathematik. In einem Umfeld mit struktureller Inflation gewinnt immer der, der die Preise macht und verlieren tut der, der sie zahlt immer so. Und jetzt die ehrlichste Frage überhaupt. Wie kommt man dahin? Natürlich könnte ich dir jetzt eine Stunde lang Theorie erzählen, aber das ist nicht mein Stil.
Und ehrlich gesagt, Theorie hast du hier genug auf YouTube. Was dir fehlt ist nicht wissen. Was dir fehlt ist ein konkreter Weg, nämlich von hier, wo du sitzt nach dort, wo du hin möchtest. Und genau das ist das, was ich mache, nicht für jeden. Für die, die verstanden haben, dass sparen keine Strategie ist, das hoffen kein Plan ist und dass die Seite zu wechseln, nämlich vom Benutzer zum Eigentümer, die einzige Entscheidung ist, die in einem System wie diesen wirklich einen Unterschied macht.
Wenn das nach dir klingt, der Link ist in der Videobeschreibung. Und wer jetzt nicht handelt, der verliert nicht morgen. Das ist ja das türkische dabei. Du wachst morgen auf und alles fühlt sich normal an. Der Kaffee schmeckt gleich, das Auto fährt noch, das Konto ist noch da, aber du verlierst, jedem Monat ein bisschen mehr wie die Heizung, die jemand jede Woche um ein halbes Grad hochdreht.
Und in 10 Jahren, in 10 Jahren fragst du dich, wo dein Vermögen hin ist, wo die Kaufkraft hin ist, wo die Lebenszeit hin ist, die du in dieses Geld investiert hast. Und die Antwort ist, sie wurde umverteilt, nämlich an die, die verstanden haben, was da passiert. An die, die sich auf die andere Seite gestellt haben.
Nicht, weil sie schlauer waren, sondern weil sie bereit waren, etwas zu verändern. Während du gehofft hast, dass alles wieder wird wie vorher. Nichts muss zusammenbrechen, damit du verlierst, mein Freund. Es muss nur so weitergehen wie bisher. Das ist die ganze Wahrheit. So und damit kommen wir zu dem Punkt an dem die meisten aufhören und wenige anfangen.
Denn die Krise war nie das Problem. Sie hat im Endeffekt dir nur gezeigt, wie das System funktioniert. Und du hast jetzt gesehen, was die meisten nie sehen werden, weil die meisten nicht genug hinschauen, weil es bequemer ist, die Erklärung aus der Talkshow zu akzeptieren, weil es einfacher ist zu glauben, dass es vorübergehend ist, aber du weißt jetzt, dass es nicht vorübergehend ist, dass es nie vorübergehend war.
Das Muster existiert und die Maschine läuft, aber sie läuft eben nicht für dich. Und das ist der Punkt. Die Frage ist jetzt also nicht, ob du das verstanden hast. Die Frage ist, was du damit machst. Bleibst du da, wo es dich jedes Mal kostet? Bei jeder Krise, bei jeder Stufe, bei jeder Preiserhöhung, die nicht zurückkommt oder gehst du dahin, wo es anfangt für dich zu arbeiten? Das entscheide nicht ich.
Das entscheidet auch kein Politiker, kein System, keine Krise. Das entscheidest du.
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