Als Weidel das SAGT, wird die Moderatorin KREIDEBLEICH 

sind dann aber nicht mehr wettbewerbsfähig, weil wir auch einfach sehr klein sind. Angesichts des fehlenden ist sehr gut, was sie sagt. Okay, wir können Faktencheck prüfen. Das zweite gerne prüfen unbedingt im Faktencheck. Ja. Nein, warum denn? Warum? Ich habe es ih gerade vorgerechnet. Das ist eben nicht unglaublich.

 So panisch habe ich einen Moderator beim Auftritt von Alice Weidel noch nie erlebt. Denn kaum, dass die junge Frau ihre Frage zu Ende bringt, kaum, dass Weidel ihr Recht gibt, kaum, dass der Saal zu klatschen beginnt, verliert der Moderator die Fassung. Gibt es jetzt ein Klatschverbot bei der ARD oder ruft er gleich die Faktenchecker, sobald ein Bürger der AfD zustimmt? Und trotzdem schafft es Weidel, die Herzen vieler im Saal zu gewinnen.

 Schauen wir uns an, was wirklich passiert ist. Machen wir noch dafür einsetzen. Ich finde das absolut wichtig. Ja, interessanter Punkt. Ich nehme Punkt ist angekommen. Dann machen wir weiter. Aus diesem Block hatten wir glaube ich noch gar keine Frage. Vielleicht in der zweiten Reihe der Herr. Ja, guten Abend.

 Mein Name ist Frank Walter. Ich komme aus Zeuten und ich habe eine Frage noch mal zur Pflege. Es waren ja schon paar äh Pflegebeiträge äh hier heute Abend äh da. Ganz persönlich, meine Frau ist in der Pflegeeinrichtung stationär und ich bezahle knapp 4000 €. Ich bin da sicherlich nicht der einzige in Deutschland, der so hohe Beiträge leisten muss. Selbstbeteiligung.

Und ähm es gab schon Politiker, die gesagt haben, ja, wir können die äh Pflegeversicherung nicht als Pflegevollversicherung ausbauen, weil es echt zu teuer ist. Meine Frage ist, wie würden Sie, Frau Weidel, wenn Sie in Verantwortung wären, wie würden Sie dieses Problem lösen, dass wir nicht irgendwann alle oder die Pflegebedürftigen alle in die Sozialhilfe fallen? Danke.

Mhm. Vielen Dank für Ihre Frage, Herr Walter. Ich glaube, das hängt an verschiedenen Faktoren. Ähm, die Pflege muss vor allen Dingen zunächst finanzierbar sein und das heißt, sie äh unterliegt einer Tragfähigkeit in einem Sozial Versicherungssystem und ein Sozialversicherungssystem lebt davon, dass Einzahler und Auszahler sich die Wage halten.

 Wenn das ein Schieflag geregerät, das heißt, wenn wir einen Influx von sehr vielen ähm ähm Empfängern bekommen, die niemals eingezahlt haben, dann gerät dieses Sozialsystem auch die Pflege in Schieflage und dadurch erhöhen sich die Beiträge. Das sehen Sie auf Ihrem Zettel über die letzten Jahre, dass die Beiträge steigen.

 Das ist die Situationsbeschreibung. Frau Weidel, was ist die richtig aber darum, ja, das ist genau das, dass das abzustellen ist, ähm, dass das aufhören muss. Wir können nicht wir können wir können nicht Menschen in unser Land lassen millionfach, die keine Beiträge leisten. So, wir brauchen eine qualifizierte Zuwanderung.

 Das Thema hatten wir eben, das ist enorm wichtig. Das wird von diesem Staat, das wird von Staat vergessen. Migration, das wird unter anderem, es sind verschiedene Faktoren. Es sind verschiedene Faktoren. Und wir brauchen vernünftig aus der Beitragsniveau und sie müssen vor allen Dingen Bitteschön, Herr Walter. Ja, ich also ich weiß nicht, ob das jetzt die Lösung ist generell.

 Also ich denke mal, man müsste an mehreren Punkten ansetzen, richtig? Äh erstmal die Einzahler, die die Anzahl der Einzahler müsste größer werden, natürlich. Ja, ich weiß nicht, ob das die Lösung ist, wenn man nur die Beiträge jedes Jahr erhöht, wie es jetzt dieses Jahr wieder passiert ist. Mhm. Und äh die da werden die Arbeitnehmer belastet, die Leute, die natürlich dann äh gepflegt werden müssen, ja, ähm ja, die die Beiträge steigen trotzdem, weil die Kosten ja jedes Jahr steigen.

 Also, ich weiß jetzt nicht, wie die Lösung jetzt aussehen sollte, deswegen ich bin kein Fachmann, ich sehe es nur aus meiner persönlichen äh Betroffenheit. Mhm. Okay, ist ihnen aufgefallen, wie der Moderator ihn sofort zum Schweigen gebracht hat? Hören Sie genau hin, was er sagt. Ich bin kein Fachmann. Ich sehe es nur aus meiner persönlichen Betroffenheit.

 Das ist die Stimme von Millionen Deutschen, Menschen, die nie laut waren, die nie demonstriert haben, die einfach nur ihre Familie versorgen wollten und jetzt feststellen, dass dieser Staat sie vergessen hat. Doch es ist längst nicht nur die ältere Generation, die den Preis zahlt, auch die Jungen spüren es jeden Tag.

 Und als gleich eine junge Bäckermeisterin vors Mikrofon tritt und genau das ausspricht, was Millionen denken, da hält es der Moderator nicht mehr aus. Hier gehen wir mal nach ganz oben. Da ist die junge Frau im Anzug. Frau Weidel, mein Name ist Lucy Stolzte. Ich bin 23 Jahre alt, seit 3 Jahren Bäckermeisterin im älterlichen Betrieb in Sprohöfel, das ist in NRW.

 Ähm, es ist halt so, dass wir in den letzten Jahren immer wieder feststellen mussten, dass wir kaum mehr Fachpersonal bekommen. Das liegt natürlich unter einem unter äh anderem daran, dass es einfach auch zu gering vergütet wird und auch einfach daran, dass die Leute nicht mehr nachts arbeiten wollen oder halt eben auch nicht am Wochenende arbeiten wollen.

 Auf der anderen Seite stehen aber wir als kleiner Arbeitgeber da. Wir möchten gerne unsere Leute oder unser Personal gerecht vergüten, können es aber nicht da auf uns immer mehr enorme Energiekosten, Materialkosten zukommen, auch eine extrem hohe Steuerlast und ein riesiger bürokratischer Aufwand, der auch noch mal zusätzlich Personal fordert und dementsprechend auch wieder Geld kostet.

Wir müssen das dann umlegen auf unsere Produkte, sind dann aber nicht mehr wettbewerbsfähig, weil wir auch einfach sehr klein sind vom Betrieb her. Und meine Frage ist da halt einfach allgemein, wie können wir da eine gerechte Lösung für beide Seiten finden, so dass wir, weil es Mitarbeiter sind einfach das Wichtigste für ein Unternehmen.

 Ohne sie funktioniert gar nichts. Und vor allen Dingen angesichtsge angesichts des fehlenden nach sehr gut, was sie sagt. Ja, es ist fast, als hätte man bei der ARD einfachen Anstand verlernt. Der Moderator versucht abzubrechen und Weidel selbst springt der jungen Bäckermeisterin zur Seite. Ist sehr gut, was sie sagt.

 Da ist sie wieder, diese Allianz, die der Mainstream so verzweifelt verhindern will. Doch glauben Sie mir, der Moderator ist noch lange nicht fertig. Danke schön. Weil so viele da sind. War eine zärtliche Bitte. Ja. Nein, das ist interessant. Sich das an. Angesichts fehlende Nachwuchses, wie können wir das Bäckerhandwerk oder allgemein das Handwerk für junge Leute wieder attraktiv gestalten? Mhm. Super Frage.

Vielen herzlichen Dank für die Frage. Erstmal muss es sich für Sie als Bäckereibetrieb wieder lohnen. Sie verdienen viel zu wenig Geld. Das haben Sie gerade gesagt. Viele Bäckereien schließen in Deutschland rein, reinweise im übrigen. Kleine Betrieb und das ist kleine Betriebe. Wir haben vielleicht auch für Sie interessant, wir haben die höchste Insolvenzrate, ne, seit 25 Jahren.

 Ist ein absolutes Politikversagen der letzten 20 Jahre, was wir gerade erleben. Und die Ursachen sind mannigfaltig. Die erste Ursache ist die viel zu hohen Energiepreise. Wir haben die höchsten Energiepreise weltweit und das liegt an der Energiepolitik, die wir betreiben und das schlägt bei Ihnen in einem Bäckereibetrieb voll durch.

 Das sind die Energiekosten. Das zweite ist also höchste Energie stimmt nicht ganz Vergangsportale die das einschätzen. Deutschland nicht gan Fragen sie die Unternehmen und auch die Verbraucher. Wir können Faktencheck prüfen. Das zweite gerne prüfen unbedingt im Faktencheck. Ja. Ah ja, Faktencheck.

 Sobald die AfD recht hat, klassischer Move. Weidel stimmt dem natürlich nur ironisch zu. Das hört man am Tonfall sofort heraus. Und ob diese Faktenchecks dann auch wirklich neutral ausfallen, das überlasse ich mal ihrem gesunden Menschenverstand. Aber von hier an wird’s erst richtig wild. Und das zweite ist die viel zu hohe Steuer und Abgabenlast.

 Für sie, für die Arbeitnehmer. Das ist viel zu viel. Wir müssen mit den Steuern deutlich runter und vor allen Dingen auch, sie werden das bestätigen können. Sie leiden, dritter Punkt, unter Bürokratie. Sie haben permanent Berichtspflichten, wenn Sie den ganzen Tag im Laden stehen. Und das ist das, was ich auch von Kolleginnen von Ihnen höre.

 Sie stehen den ganzen Tag im Laden, sie stehen super früh auf, sie backen das Brot, kriegen es teilweise geliefert und abends müssen sie sich dann noch hinsetzen und Berichte schreiben, ähm um der deutschen Bürokratie gerecht zu werden. Ich sage ganz einfach, diese Bürokratie muss unbedingt weg. Die Steuer müssen runter und wir müssen zu einer grundlast grundlastfähigen Energieversorgung die um die Energiepreise zu zu senken, damit auch Bäckereibetriebe wieder mehr Geld verdienen. Bitte.

Es gibt einen Flyer von der AfD, da führen Sie die jährlichen Einsparungen durch die AfD auch nach Einkommen gestaffelt und da heißt es z.B. Der wer 50 € verdient, der spart über ein Jahr dann 2200 €. Wer 4000 € verdient, der spart am Ende des Jahres schon 7279 €. Das heißt, wer gering verdient, wer wenig verdient, spart wenig.

 Wer viel verdient, der spart auf einmal ganz viel. Ist es nicht ungerecht? Wir wollen vor allen Dingen die geringen Einkommen, die mittleren Einkommen die Familien entlassen. Durch Freibeträge machen sie das. Pro Erwachsenen 15 000 € Fallbetrag, pro Kind 12000. Wir wollen das Familiensplitting. Und das hieße bei einer fünfköpfigen Familie, dass sie eigentlich bis fast 70.

000 1000 € brutto steuerfrei bleiben und das ist ein wunderbares Entlastungsprogramm, was glaube ich jeden hier, jeden Arbeitnehmer in Deutschland freuen würde. Auf der anderen Seite müssen sie, um das Gegen zu finanzieren, müssen Sie natürlich mit den Ausgaben runter. Dieser Staat gibt trotz Rekordsteuereinnahmen viel zu viel aus und da müssen wir den Rotstift ansetzen und auch unsinnige Ausgaben, die auch ineffizient zusammenstreichen und dann kriegen sie das sehr gut gegenfinanziert und haben nachher sogar auch einen Überschuss. Und vor allen Dingen, was

vielleicht noch wichtig ist, ähm wir müssen mit den Konsumsteuern runter. Ist auch das, was Sie eben angesprochen haben. Konsumsteuern wie Mehrwertsteuer schlägt ja auf uns alle durch. Sobald wir etwas kaufen, die Steuern sind viel zu hoch. Auch hier müssen wir deutlich verringern, weil Sie gerade über die Freibeträge gesprochen haben, Forschungsinstitute haben die alle schon gegenrechnet.

 In der Gesamtrechnung kommt darauf, dass sie Leute, die weniger verdienen, trotzdem mehr belasten, deutlich mehr belasten als Leute, die ein größeres Einkommen haben. Nein, warum denn? Warum? Ich habe es ih gerade vorgerechnet. Das ist eben nicht der Fall. Das ist ja Wahnsinn. Hast du bemerkt, wie sehr sie leidet? Beträge.

 Der Faktencheck bitte. Der Fakten Fakten gut, dann würde ich sagen, schalten wir Frau Weidel, das machen wir bei jeder Kandidatin, jedem Kandidat einmal nach Hamburg. Schauen Sie genau hin. Die Bäckermeisterin fordert den Faktencheck. Weidel fordert den Faktencheck. Und was macht der Moderator? Schaltet weg. Plötzlich nach Hamburg.

 Auf einmal nicht mehr wichtig. Wahrscheinlich, weil dieser Faktencheck am Ende für Weidel ausgegangen wäre. Aber Hauptsache schnell weg, bevor man es überprüfen muss. Interessant, wie das so läuft. Und während Fritze in Berlin den Bürgern erklärt, sie müssten länger arbeiten, härter sparen und gefälligst die Klappe halten, zeigt diese junge Bäckermeisterin, wie ehrliche Politik aussieht.

 Genau das, was die Etablierten am meisten fürchten. Wenn ihr seht, dass auch ihr genug habt von einem Staat, der seine Bürger vergessen hat, dann lasst ein Like da, abonniert für mehr ungefilterte Wahrheit und schreibt in die Kommentare: Seid ihr Team Fritze und seine Faktenchecker oder Team Bäckermeisterin? M.