Es gibt Momente im politischen Alltag, in denen man förmlich spürt, wie das ohnehin schon fragile Vertrauen der Bürger in die Handlungsfähigkeit und Aufrichtigkeit des Staates in seine Einzelteile zerbricht. Genau ein solcher Moment ist in diesen Tagen eingetreten. Eine jüngste Eilmeldung, die zunächst wie ein schlechter, völlig überzogener Scherz klang, hat sich nach kurzer und intensiver Recherche als bittere, ungeschönte Realität erwiesen. Es ist eine Nachricht von solch brisanter Wucht, dass sie nicht nur die stolze Hansestadt Hamburg, sondern die gesamte Bundesrepublik schonungslos wachrütteln sollte. Die überregionale Tageszeitung „Die Welt“ titelte unlängst mit einer Zahl, die den durchschnittlichen Steuerzahler buchstäblich sprachlos und fassungslos zurücklässt: In nur einem einzigen Jahr zahlte die Stadt Hamburg die unvorstellbare Summe von 160 Millionen Euro, um Migranten in Hotels unterzubringen. Man muss diesen Satz mehrfach lesen und verinnerlichen, um die schiere Dimension und den Wahnsinn dieser politischen Entscheidung überhaupt greifen zu können.

Das wahrhaft Erschreckende an dieser astronomischen Summe ist nicht nur die Zahl an sich, sondern die Art und Weise, wie eine derart gewaltige finanzielle Belastung für die öffentlichen Kassen scheinbar jahrelang völlig geräuschlos an der breiten Öffentlichkeit vorbeigehen konnte. Es drängt sich unweigerlich das Gefühl auf, dass hier massive Ausgaben im Verborgenen getätigt wurden, ohne den Souverän – den Bürger und Steuerzahler – transparent und ehrlich darüber aufzuklären. Wenn man bedenkt, dass es sich hierbei lediglich um die isolierten Kosten eines einzigen Jahres handelt, wird einem geradezu schwindelig bei dem Gedanken, welche Summen zusammenkommen, wenn man die Jahre davor und danach ehrlicherweise aufaddiert. Wir sprechen hier nicht von marginalen Beträgen, die im städtischen Haushalt leicht zu verschmerzen wären. Wir sprechen von hunderten Millionen Euro, die stillschweigend für eine absolute Notmaßnahme verbrannt wurden, welche sich mittlerweile offenbar als dauerhaftes und unverschämt teures Geschäftsmodell etabliert hat. Die Anmietung von Hotelzimmern ist mit großem Abstand die teuerste, ineffizienteste und unlogischste Art der Unterbringung, die man sich aus ökonomischer Sicht überhaupt nur vorstellen kann.

Um die ganze Tragweite dieses haushaltspolitischen Debakels zu erfassen, muss man diese 160 Millionen Euro zwingend in einen direkten, alltäglichen Kontext setzen. Was hört der normale Bürger, wenn er sich an die Kommunalpolitik wendet? Die ständige, ermüdende Litanei lautet stets: „Die Kassen sind leer, wir müssen den Gürtel enger schnallen.“ Ob in Hamburg, in der direkten politischen Nachbarschaft Berlin oder in zahllosen anderen deutschen Kommunen – überall regiert der rot-grüne Mangel, wenn es um die dringendsten inländischen Investitionen geht. Wenn ein marodes Schwimmbad saniert, eine baufällige Brücke repariert oder eine Turnhalle von giftigem Schimmel befreit werden soll, fehlen plötzlich selbst die kleinsten Beträge. Die Bürger werden mit der lapidaren Ausrede abgespeist, es sei schlichtweg kein Geld mehr da. Gleichzeitig, und das ist der eigentliche Skandal, der die Menschen bis ins Mark erzürnt, scheinen die Schleusen für Ausgaben in anderen gesellschaftlichen Bereichen völlig unkontrolliert und unlimitiert geöffnet zu sein.

Dieser eklatante Widerspruch offenbart ein fundamentales, systemisches Problem in der Führung unserer Städte und Länder. Die politische Elite, insbesondere in rot-grün regierten Hochburgen wie Hamburg oder Berlin, demonstriert auf erschreckende Art und Weise, dass sie schlichtweg nicht mit dem Geld der Steuerzahler umgehen kann. Es fehlt an jeglichem wirtschaftlichen Sachverstand, an Weitsicht und vor allem an einem klaren Kompass für Prioritäten. Der Umgang mit den öffentlichen Finanzen gleicht mittlerweile einem bodenlosen Fass. Anstatt in die grundlegende Substanz des Landes zu investieren, werden Milliardenbeträge für Ad-hoc-Pflaster ausgegeben, die keine langfristigen Probleme lösen, sondern lediglich die Symptome eines verfehlten politischen Kurses verschleiern. Wofür geben wir eigentlich noch Geld aus? Wenn wir uns im Land umsehen, sehen wir eine Infrastruktur, die in weiten Teilen auf den Stand eines Entwicklungslandes zurückfällt. Das Schulsystem chronisch unterfinanziert, die Digitalisierung ein peinlicher Treppenwitz der Geschichte, und das Gesundheitssystem pfeift aus dem viel zitierten letzten Loch.

Währenddessen sieht die politische Realität so aus, dass die Regierung auf allen Ebenen gewaltige, historische Schuldenberge anhäuft, um Löcher zu stopfen, die sie durch ihre eigene planlose Politik erst aufgerissen hat. Die 160 Millionen Euro für Hamburger Hotelübernachtungen sind daher weit mehr als nur ein lokaler Buchungsposten; sie sind das perfekte, unrühmliche Symbolbild für eine vollkommen aus den Fugen geratene Ausgabenpolitik. Dem hart arbeitenden Teil der Bevölkerung, der tagtäglich früh aufsteht, Steuern und Abgaben in weltweit unübertroffener Höhe zahlt und sich an sämtliche Regeln hält, ist diese Diskrepanz schlichtweg nicht mehr zu vermitteln. Die psychologische Wirkung solcher Nachrichten ist verheerend. Es entsteht das toxische, aber völlig nachvollziehbare Gefühl, dass die eigene Lebensleistung und die dringendsten Bedürfnisse der heimischen Bevölkerung von den Regierenden systematisch missachtet und degradiert werden.

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Stellen wir uns einmal vor, was mit 160 Millionen Euro in einer Stadt wie Hamburg im Bereich der Bildung hätte bewegt werden können. Wie viele Schulen hätten modernisiert, mit Luftfiltern, Tablets und intakten Sanitäranlagen ausgestattet werden können? Wie viele dringend benötigte Lehrkräfte und Sozialarbeiter hätten langfristig eingestellt werden können, um den Bildungsnotstand abzumildern? Wie viele bezahlbare Wohnungen hätten von städtischen Gesellschaften gebaut werden können, um den extrem angespannten Mietmarkt zu entlasten? Die schiere Opportunitätskostenrechnung dieses Hotel-Skandals macht deutlich, welch massiver Schaden der Allgemeinheit durch diese Form der politischen Misswirtschaft zugefügt wird. Das Geld, das dort mit vollen Händen aus dem Fenster geworfen wird, fehlt exakt an den Stellen, die für den sozialen Frieden und die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes unabdingbar sind.

Die politische Dimension dieses Vorgangs darf unter keinen Umständen unterschätzt werden. Es herrscht in weiten Teilen der politischen Landschaft eine regelrechte Angst vor radikaler Transparenz. Und diese Angst ist absolut begründet. Denn wenn wirklich jeder einzelne Hamburger Bürger, jeder Wähler und jede Wählerin diese nackten, brutalen Zahlen schonungslos und ungefiltert direkt ins Gesicht gesagt bekäme – wenn das ganze Ausmaß dieser unfassbaren Steuergeldverschwendung auf jedem Marktplatz plakatiert würde – dann würde die politische Landkarte bei der nächsten Wahl mit absoluter Sicherheit massiv umgepflügt werden. Die Bürger sind nicht dumm. Sie spüren die Inflation, sie sehen den Verfall in ihrem direkten Lebensumfeld, und sie registrieren sehr genau, wenn ihnen von den politischen Kanzeln Wasser gepredigt, im Verborgenen jedoch teurer Wein ausgeschenkt wird. Die Toleranzgrenze für diese Art der politischen Arroganz und Inkompetenz ist endgültig überschritten.

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Es ist höchste Zeit für eine kompromisslose Aufarbeitung und eine fundamentale Kehrtwende. Die politischen Entscheidungsträger müssen endlich gezwungen werden, die volle Verantwortung für ihr finanzielles Handeln zu übernehmen. Es reicht nicht aus, solche Eilmeldungen kurz aufschlagen zu lassen, um danach wieder zur gewohnten Tagesordnung überzugehen. Dieser 160-Millionen-Euro-Schock aus Hamburg muss als lautstarker Weckruf für das gesamte Land dienen. Wir brauchen eine sofortige Rückkehr zu einer Politik der finanziellen Vernunft, die klare Prioritäten zugunsten der heimischen Infrastruktur, der Bildung und des sozialen Zusammenhalts setzt. Wenn wir nicht umgehend aufhören, den hart erarbeiteten Wohlstand dieses Landes leichtfertig und konzeptlos zu verpulvern, werden die gesellschaftlichen Risse bald so tief sein, dass sie durch keine politischen Lippenbekenntnisse der Welt mehr gekittet werden können. Hamburg hat uns drastisch vor Augen geführt, wo die Reise hingeht – es liegt nun an den Bürgern, das Steuer endlich resolut herumzureißen.