Julia Klöckner hat eines der arrogantesten Interviews geführt, die ich je gesehen habe. Ich frage mich wirklich, was diese Spielchen sollen. Während eine Bärbel Bars, ihre Vorgängerin frei von der Leberwerzählt hat, geplaudert hat wie ein Wasserfall, macht Frau Klöckner komplett dicht. Kühl, unnahbar, fast schon trotzig.
Und als wäre das nicht schon genug, wird die CDU gerade von wirklich jeder Partei vorgeführt. Carsten Linnemann kassiert eine Abreibung von den Grünen und das auf abgrundtief peinliche Art. Ja, du hast richtig gehört, von den Grünen. Bühnefrei für die neue Bundestagspräsidentin und für eine CDU, die kaum noch weiß, wo vorne und hinten ist. Absolut.
18 Abweichler sind es denn. Ähm, es heißt zwar, es interessiert uns gar nicht äh, wer es ist, aber die SPD sagt, unsere Reihen standen fest. Das heißt, die Abweichler waren in ihrer Fraktion. Ich weiß jetzt nicht, wer sagt es. Interessiert uns nicht, wer es ist. Ähm, am Ende ist es eine geheime Wahl. Mhm. Und äh für eine Bundestagspräsidentin verbieten sich Spekulationen und Wahl heißt auch, dass man eine Wahl ernst nimmt.
Was wäre denn schlimmer für den Kanzler, dass er die eigenen Leute in der Fraktion nicht überzeugt hat oder die der SPD? Äh noch mal, das Spekulieren gebietet sich für mich nicht als Bundestagspräsidentin. Was ist denn eigentlich zwischen dem ersten und dem zweiten Wahlgang passiert? Weil wir haben gesehen, als sie wieder ins Parlament kam, als der jetzige Kanzler wieder ins Parlament kam, war die Stimmung gelöst.
Das heißt, irgendwie haben sie offensichtlich die Zuversicht gehabt, dass der zweite Wahlgang funktioniert. Also muss man doch vielleicht mit denen geredet haben, die im ersten Wahlgang nicht zugestimmt haben. Also das setzt ja voraus, dass sie wissen, wer nicht zugestimmt hat. Frage ich sie was eine geheime Wahl. Ich will es nur noch mal sagen.
Was ist zwischen dem ersten und dem zweiten Wahlgang passiert, dass sie vor der zweiten Abstimmung schon viel fröhlicher waren als nach der ersten? Na ja, vielleicht fasst man sich auch mal. Also wir sind alle Menschen oder das wenn dann ein bisschen Zeit dazwischen ist und man mal miteinander gesprochen hat, einiges analysiert hat.
Ähm und es sind so viele Fragen offen in diesem Koalitionsvertrag stehen unter Finanzierungsvorbehalt. Das heißt, er muss jetzt eigentlich bei jeder Abstimmung zittern, dass seine eigene Koalition ihn nicht trägt. Das sind jetzt auch Spekulationen. Also dieser Koalitionsvertrag ist, finde ich, soweit ich das beurteilen kann, als Bundestagspräsidentin fair und nachvollziehbaren Regeln ausgehandelt und auch unterschrieben worden.
Und da ist heute wirklich etwas Interessantes passiert. Das haben wir auch gerade schon gesagt, um überhaupt in der Lage zu sein, heute noch mal zu wählen, musste man andere Fraktionen ins Boot holen. Die Grünen und eben die Linken. Bei den Linken ist es deshalb interessant, weil es gibt einen Unvereinbarkeitsbeschluss zwischen der Union und den Linken.
Man will mit denen nichts gemeinsame Sache machen. Das mussten sie heute dann doch tun. wäre es dann nicht folgerichtig zu sagen, wir lassen das mal mit dem Unvereinbarkeitsbeschluss gegenüber den Linken. Die Unvereinbarkeit, die bleibt die Frage, ist es nicht Zeit, diesen Beschluss aufzulösen? Das müssen die Beteiligten dann klären miteinander.
Ich bin die Bundestagspräsidentin. Also, sie sind nicht dafür, oder doch? Netter Versuch, liebe Frau Meisberger, aber ich bin heute hier in der Funktion als Bundestagspräsidentin. Es gab Haben Sie eine persönliche Meinung dazu? Ich habe eine persönliche Meinung, aber ich bin heute auch als Bundestagspräsidentin eingeladen und ich werde Ihnen jetzt nicht sagen, Bundestagspräsidentin empfiehlt dies oder jenes.
Das wäre, glaube ich, auch nicht klug. Mhm. Verstehe, dass Sie heute als Bundestagspräsidentin dazu nicht Stellung nehmen können. Bundestagspräsidentin, die Ernenungsurkunde der die die den Eidabnehmen im Bundestag. Nein, das wäre auch vermessen gewesen. Also, das waren meine ersten Tage im deutschen Bundestag.
Schön, dass immer Weinkön erwähnt wird. Das war ich hab aber auch Abituren Führerschein und habe auch ein Abschluss und noch anderes gemacht. Heute Präsidentin des Bundestages. Vielen Dank für den Besuch. Heute Julia Knöckner. Danke, danke. Ich bin die Bundestagspräsidentin. Allerspätestens jetzt weiß ganz Deutschland bescheid.
Ich kann diese Frau nicht wirklich ernst nehmen. Ich stell mir vor, wie sie in ihrem Prinzessinnenzimmer vor dem Spiegel steht und sich immer wieder sagt: “Ich bin die Bundestagspräsidentin.” “Na gut, gönnen wir den Spaß.” Sie hat schließlich hart dafür gearbeitet. Aber kommen wir nun zu Herrn Linnemann, der mit der CDU ganz fleißig die grüne Politik von Habbeck weiterführt, aber Pu nicht wahrhaben will, dass auch die Grünen, Frau Meischberger und vermutlich ganz Deutschland das genauso sehen. Will trotzdem noch mal meine Frage doch stellen. Also, der Industriestrompreis ist ein Teil davon. Die äh Förder die Abschreibungsmöglichkeiten für Investitionen in Infrastruktur ist ein Teil davon. Beides Vorhaben von Herrn Habek, die jetzt auch mit Schulden finanziert werden, auch etwas, was Herr Habbeck vorgeschlagen hat. Das darauf bezieht sich die Frage. Industriestrompreis von den Habbeck war ein ganz anderer, weil der fast flächendeckend war. Wir wollen entlasten beim Strom, bei der bei den Netzeingelten und bei der Stromsteuer und bei den Abschreibung für Infrastruktur, da geht’s um Abschreibung
für Investitionen in der Wirtschaft. Ja, die wollen wir jetzt auf den Weg bringen und die machen wir nicht wie Habgeg flächendeckend, sondern für Investition im Mittelstand. Erkennen Sie den Unterschied? Es ist eigentlich genau andersrum. Die Union hat vor der Wahl gesagt, wir machen einfach eine radikale Unternehmenssteuerreform, überall gehen die Steuern runter und wir müssen weg von dem, was Robert Habik und die Grünen gemacht haben, nämlich gezielt Industrien dabei zu unterstützen, die globalen Herausforderungen zu bewältigen. Was machen Sie jetzt nach der Wahl? nicht die große Unternehmenssteuerreform, weil ih dafür vielleicht sogar auch die Gelder fehlen oder vielleicht auch die Kreativität, aber genau das weiter, was wir vorher gemacht haben, nämlich Unternehmen dabei zu unterstützen, zu investieren, das was jetzt Superabschreibung heißt, finden wir richtig. Bei uns ist das Investitionsprämie. Wir hätten es gerne gemacht. Wir hätten gerne die ganzen Investitionen auf den Weg gebracht, die jetzt notwendig sind. Und das ging deswegen nur eingeschränkt, weil unter den Regeln einer strengen Schuldenbremse und damals hat Herr März
gesagt, mit uns niemals und nie und das ist das Unglaubwürdige an diesem Regierungsstaat. Vor der Bundestagswahl sagt man das eine, dann stimmt man mit der AfD in der Sache ab, reden wir vielleicht gleich noch mal z. Dann kommt der Wahlend am Tag. Danach stellt man fest, huch, uns fehlt ja das Geld.
Alles, was wir in den letzten Jahren gesagt haben, war offensichtlich Blödsinn. Gut, dass wir die Grünen haben, um noch schnell mit der Mehrheit des alten Bundestags die Verfassung zu ändern, damit wir nicht die Linken brauchen. Blöderweise trifft man sich ein paar Wochen später und braucht die Linken dann doch wieder, damit Friedrich Merz Bundeskanzler gewählt wird.
Ich finde das einfach, also dafür, dass Herr März so dringend seit so langer Zeit ins Kanzleramt wollte, wirkt er für mich reichlich unvorbereitet. So, ihr Punkt. Na ja, mich wundert das Ganze gar nicht mehr. Es ist also wirklich so. Sie sind alle eine Einheitspartei. Das ist einfach nur erbärmlich und peinlich.

Ich hätte nie wirklich niemals im Leben gedacht, dass ich folgendes jemals sagen würde. Olaf Scholz hatte mehr Rückrat als Friedrich März. Die Union macht jetzt gemeinsame Sache mit den Linken. Also, wenn die Umfragewerte nicht bald noch weiter in den Keller sinken, dann weiß ich auch nicht mehr, was los ist.
Andernfalls können die ganzen linken Wähler ebenfalls sehen, wie ihre Partei sie ausnutzt, ausbeutet oder vielleicht sogar käuflich ist. Die beiden haben sich verdient haben. Also zu den Linken gibt’s ein Unvereinbarkeitsbeschluss. Es gibt erste Stimmen. Torsten Frei, der Kanzleramtsminister ist, der sagt, da könnten wir, sollten wir möglicherweise drüber nachdenken und offen sein für Veränderungen.
Sind Sie es auch? Torsten frei ist meiner Meinung, ich bin seiner Meinung an dem Unvereinbarkeitsbeschluss in der Sache, wenn es um Sachpolitik halten geht, halten wir fest. Frau Meischberger in Nordrinwestfalen gibt’s Verfassungschutz. Ich muss es aber sagen, da gibt’s Verfassungsschutz Berichte, wo ganz klar Linksextremisten in linken Gruppierung unterwegs sind.
Das wird geduldet von den Linken auch in Niedersachsen und wir arbeiten mit solchen Parteien inhaltlich nicht zusammen. Und wenn die Vorsitzende, wenn die Vorsitzende der Linken noch sagt, sie möchte gerne den Kapitalismus, die soziale Marktwirtschaft abschaffen und Sozialismus einführen, keine Chance. Und deswegen finde ich ehrlich gesagt in der Sache richtig, wenn in der Union jetzt ein Umdenken anfängt.
Nicht weil ich die Linke so großartig finde, sondern weil doch in einer Situation, wo die Gefahr in diesem Land ganz offensichtlich von Rechtsextremen ausgeht, von jetzt gesichert Rechtsextremen im Parlament, man doch einen anderen Umgang dann mit Heidi Reichenck finden muss. Ich meine, die Frau ist doch, soll ich mal sagen, was gefah, was meiner Antwort ist, wir brauchen einen anderen Umgang mit den Bürgern.
Es gibt Unzufriedenheit in Deutschland. Auch deshalb ist die AfD stark geworden. Die AfD hat sich während der Ampelzeit verdoppelt. Ja, Herr Linnemann, die AfD hat sich bei der Ampel verdoppelt. Was glauben Sie, wie sich die Partei entwickeln wird, während die Union sich aktuell so verhält? Und mal ganz ehrlich, wo würde die AfD heute stehen ohne diese ganzen Schmutzkampagnen? Wie siehst du das? Schreib es gerne in die Kommentare.
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