Diese Oma gegen rechts schießt sich so heftig auf die AfD ein, dass sie sogar ein Verbot fordert und prompt bestraft sie das Universum mit einem Frosch im Hals. Ironie pur. Für den Unsinn, den sie davon sich gibt, wären Faktenchecker dringend nötig. Kein Problem. Im zweiten Teil bringt Peter Hanne Klartext.
Er zeigt uns genau, wovor diese Leute wirklich Angst haben und was er von einem AfDV Verbot hält. AfD Verbot. Ja oder nein? Aus ihrer Sicht, aber hundertprozentig ja. Wenn das Prüfverfahren für das Verbotsverfahren, wenn das positiv ausfällt, dann muss politische Klarheit her und dann muss das Verbot beantragt werden.
Das ist ganz ganz wichtig, denn diese Partei ist keine normale Partei. Diese Partei möchte unsere Demokratie, unseren Rechtsstaat definitiv zerstören. Sie will auch nicht in den Diskurs gehen. Ihr Vordenker Götz Kubitsek sagt, der Diskurs muss nicht geführt werden. Der Diskurs muss zerstört werden. Und ich glaube, genau das tut die AfD.
Sie ist rassistisch, sie ist fremdenfeindlich, sie ist nicht recht, sie ist nicht an Rechtsstaatlichkeit interessiert. Und ich finde, wir müssen uns nicht gefallen lassen, dass sie mit Steuermitteln und auf demokratischen Weg unsere Demokratie und alles, was uns teuer und wichtig ist, in die Tonne tritt. Deswegen ein Verbot.
Berg, ich vermute mal, sie sind kein Fan des möglichen AfD Verbots. Nein, natürlich nicht. Und ich sehe es auch nicht kommen, da meiner Meinung nach auch diese Einstufung ähm aufgrund von diesen Zitaten, es ist für mich kein wirkliches Gutachten einfach ausgeschlossen ist. Warum ist für Sie das kein wirkliches Gutachten? Weil für mich ist es eine Ainanderreihung von Zitaten, die teilweise aus dem Kontext gerissen sind und auch teilweise oder zum großen Teil ich so tatsächlich auch unterschreiben würde. Okay. Aber ähm wenn man sich die Zitate anguckt, dann sind die ja schon in Teilen ziemlich äh radikal und jetzt hat äh der Bundesverfassungsschutz auch schon, nachdem die Landesämter hier in Mitteldeutschland gesagt, das ist gesichert rechtsextrem, sogar die ganze AfD ist gesichert rechtsextrem. schreckt sie das nicht irgendwie ab? Ich bin der Meinung, das ist noch politisch
motiviert. Der Verfassungsschutz hat äh oder ist weisungsgebunden auf eine gewisse Art und Weise und äh es soll den politischen Wettbewerb verzerren. Angenommen, die AfD würde verboten werden, dann hätten sie nichts mehr, was sie wählen können, würden sie sich da umorientieren oder? Ja, gut.
Es gibt äh noch ein paar, ich sage mal, konservative Kräfte, die momentan sehr klein gehalten sind, dadurch dass die AfD gebündelte Kräfte bekommt. Ähm allerdings bin ich der Meinung, dass äh wahrscheinlich dann auch diese Parteien wohl beobachtet und im schlimmsten Fall wieder so eingestuft werden, weil es einigen Leuten nicht passt.
Ich kann es nur immer wieder betonen. Ich bin wirklich froh, dass die Jugend heute nicht mehr so leicht zu manipulieren ist und sehr genau weiß, welche Parteien sie willt. Auch ich sehe es so, sobald eine neue Partei an Zustimmung gewinnt, wird versucht, sie zu verbieten. Genau das bringt dieser Zeitungsartikel auf den Punkt.
Wir haben keine echte Demokratie mehr, sondern eine Parteienherrschaft. Nun wird Peter Hane dieses Verbot sowas von eintüten und ich denke in die Tonne kloppen. Wie oder nein mus ich muss so fragen. Hat die AfD aus ihrer Sicht ein Problem mit Rechtsextremismus? Muss diese Partei verboten werden? Ja, das ist ja ein Witz in Tüten. Also, wissen Sie, wenn Ihnen nichts Besseres mehr einfällt, dann drohen Sie mit dem Verbot.
Ähm äh und sie merken ja jetzt, dass das in den Umfragen der AfD eher nützt als schadet. Wenn Sie die Demonstrationen, von denen Sie gesprochen haben und zurecht gesagt haben, da waren Millionen auf der Straße, da hätte ja die AfD jetzt nur noch ein Promill haben dürfen. Das Gegenteil ist ja der Fall. Ich sage mal so, mir ist das völlig wurscht, ob das heißt AfD oder PVC oder irgendsowas.
Äh, es geht mir ja nur ums Phänomen. Mit einer Partei und einer politischen Position können sie sich nur argumentativ auseinandersetzen. Und wenn heute ich, wenn Sie ins Internet gucken, Peter Hanner AfD, da kommt immer die Meldung, dass ich schon vor bei der Gründung der AfD, also vor über 10 Jahren, da war ich noch voll im ZF tätig, habe ich gesagt, die AfD gehört in Talkshows, die AfD muss interviewt werden.
Das war ich war der erste, der das gesagt hat. Da gab’s noch nicht den Widerstand, aber alle sachen oh aber wir machen das. Ich hatte in meinen Sendungen alle führenden AfDP, ich habe doch vor denen keine Angst, ich habe manchmal den Eindruck, dass meine späteren Kollegen, also jetzt mehr so ihre Generation ähm der Moderatoren, die haben Angst davor, wenn einer von der AfD kommt.
Natürlich, weil sie oft zu wenig Wissen haben, um denen auch Parole zu bieten. Peter Hanner hat recht. Viele Talkshow Moderatoren und Journalisten haben schlichtweg keine Argumente mehr gegen manche AfD Politiker. Was sie entgegnen ergibt oft keinen Sinn und sie wissen es. Doch anstatt sich der Diskussion zu stellen, gehen sie den einfachen Weg.
Sie laden AfD Vertreter gar nicht erst ein. Anne Will hat es sogar offen zugegeben, sie habe eine Zeit lang bewusst keine AfDPiker eingeladen. Damit verstößt sie vermutlich gegen den Medienstaatsvertrag, der eigentlich eine neutrale und ausgewogene Berichterstattung vorschreibt. Eine Partei, eine politische Bewegung, solange sie nicht gefährlich ist.
Aber da soll mir mal einer sagen, die Linken gehen mit ihren Molotof Cocktails darum. Ich sage, ich bin biographisch geprägt. Das heißt, ich habe die Zeiten mitgemacht der Gewaltdemonstration der Linksradikalen gegen Atomkraftwerke Brockdorf Stadtbahn West in Frankfurt, da wurden Polizisten geschlagen. Wo hat denn die AfD jemals einen Politiker geschlagen? Und die sitzen heute im Bundestag, die die Täter also fast so.

Und jetzt meine ich nur, wenn man das jetzt weitermacht, die Stigmatisierung der AfD, dann erreicht man genau das Gegenteil und je näher man ans Volk kommt, desto mehr, ich bin ja jetzt viel unterwegs, ich bin ja eben nicht in der Parallelgesellschaft und ich erlebe folgendes. Da sagen mir Leute in Städten oder Dörfern sowieso, aber auch in Städten, Bauzen, Greifsald, wo ich jetzt überall war und sagen mir also Entschuldigung, die Kandidaten der AfD kennen wir doch das der eine war mal bei der CDU, der andere war mal bei der FDP, der eine ist Arzt, der andere ist Lehrer, die Wieso sollen wir die denn jetzt ablehnen? Und wenn die sagen, die Umgehungsstraße geht rechts rum und nicht links rum, äh wieso sollen wir da nicht zustimmen, wenn das sinnvoll ist?
An der Tankstelle stand hinter mir ein Feuerwehrwagen und da sah ich zu den Leuten, die übrigens auf mich zukamen und sagen: “Mensch, Herr Hane, ganz toll, wir gucken sie immer im Internet, das ist ja großartig, was sie da machen.” Und dann sage ich, jetzt sind ja Fachleute da, wofür braucht man eine Brandmauer? Untersagen die wie aus einem Mund.
Eine Brandmauer braucht jemand, der Panik hat, dass aus einem Feuer ein Flächenbrand wird. Und das ist genau die richtige Beschreibung. Eigentlich ist die Brandmauer ja ein Ritterschlag, nämlich die haben Angst. Ich hätte doch keine Angst vor irgendeiner Partei. Ich würde sie argumentativ bekämpfen, wenn ich anderer Meinung wäre.
Aber die Brandmauer ist so etwas, ich brauche mich damit nicht zu beschäftigen. Ich brauche nicht mehr zu löschen. Ich brauche eine Mauer. Bequem, faul und ängstlich. So reagieren die Altparteien auf die AfD. Wären sie wirklich überzeugt von ihren eigenen Positionen, bräuchten sie keine Brandmauer. Doch genau diese errichten sie nicht aus Stärke, sondern aus Schwäche.
Am Ende trifft diese Blockadehaltung nicht die AfD, sondern uns, das Volk. Und das wissen Sie. Doch es scheint ihnen egal zu sein. Peter Hanne bringt es treffend auf den Punkt. Wer gute Argumente hat, stellt sich der AfD, er versteckt sich nicht hinter einer Mauer. Was würden Sie einem Bürger vielleicht raten, der der rechts ist? Wie soll er umgehen? Wie soll der dazu stehen? Kann man überhaupt noch recht sein heutzutage? Was würden Sie so einem Bürgerraten? Jetzt sind wir ja wieder am Anfang unseres Gesprächs. Dieses Wort Rechts und Nazi und Rechtsradikal ist inzwischen so inflationiert, dass es ja fast schon äh ähm wie soll ich sagen, das ist ja fast schon eine Karikatur. Also, wenn ich ja heute sage, oh, ich esse jetzt gerne, wir sitzen ja hier im Lokal, ich esse jetzt gerne einen Schnitzel, da muss ich sagen, oh, Schnitzelessen ist ja rechtsradikal, weil ich muss ja eigentlich vegan sein, äh, die armen Tiere und Oh, oh, oh, oh.
Das heißt, ich kenne genug Leute, die gehen jetzt ganz offensiv damit vor und sagen im übrigen, damit sie wissen, ich bestelle jetzt mal ein ein Bier. Äh äh da bin ich natürlich recht radikal, weil Bier ist ja Stammtisch und Stammtisch ist ja ganz furchtbar, wissen Sie, es ist ja langsam lächerlich, aber weil Sie sagen, was raten Sie, ähm ich kann nur was ich mache und zwar wirklich äh und da bin ich wieder, ich bin ja Lutheraner äh vom Glauben, also vom von der Religion dann her äh äh lutherisch und Luther hat einmal gesagt, den Leuten aufs Maul schau ohne ihm nach dem Mund zu reden. Und das ist der Erfolg meiner Bücher. Ich schaue den Leuten aufs Maul. So, erstens und zweitens Luther sagt, hier stehe ich nun, ich kann nicht anders. Also einfach mal mutig zu sagen, wissen Sie was, das ist jetzt hier meine Meinung und wenn
ihr anderer Meinung seid. Und dann das Dritte, der Ton macht die Musik. Wissen Sie, sie können ja die schlimmsten, härtesten Sachen. Entweder man hat einen sympathischen Dialekt wie Sie, da klingt alles ein bisschen äh romantischer und auf Schwizerutch dann traut den Schweizern ja nichts Böses zu.
Und auf der anderen Seite ähm ja, dass man über sich selber lachen kann, dass man den Humor nicht verliert. Klar, man sollte auch mal alles mit etwas Humor nehmen. Fällt mir persönlich ziemlich oft ziemlich schwer. Aber Peter Hane hat einfach recht und allein zu wissen, dass man mit seiner Meinung nicht alleine da steht, ist heute schon gold wert. M.
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