Der Journalist Christoph Schwennike seit   2023 in der Chefredaktion von Tonline   und zuvor Chefredakteur des Magazins   Zizerro hat mit seiner Aussage, dass er   die Rede von Tino Kropalla gut fand, für   ordentlich Wirbel gesorgt. Freunde   machte er sich damit nicht. Ganz anders   die ehemalige öffentlichrechtliche   Moderatorin Bettina Böttinger.

 

 Sie gilt   als ausgesprochene AfD Feindin und macht   daraus überhaupt kein Geheimnis.   Was soll mit diesem   Unvereinbarkeitsbeschluss passieren?   auflösen   einfach so ein weil so viel Parteien   haben wir ja gar nicht mehr im deutschen   Bundestag. Ja, das muss man da einfach   mal wir haben ziemlich viele, das ist äh   Teil des Problems aber auch schon   wieder.

 

  Na ja, gut. Wir haben vielleicht war   einer zu viel, ich sag’s mal so,   aber auflösen geht’s nur gegenüber den   Linken oder auch dann der gilt ja für   zwei Parteien, die Linken und der AfD.   Ja, auflösen mit einer demokratischen   Partei, das ist die Linke.   Also, er soll bestehen bleiben gegenüber   der AfD.

 

  ganz deutlich sagen, für mich ist die   AfD keine Partei, die ganz sicher auf   dem Boden der demokratischen Grundnung   steht und das hat sie mittlerweile zu   oft gewesen. Sie wird also rechtsextrem   eingestuft in vielen Ländern, das ist ja   nun mal tatsächlich so von Gerichten   festgestellt, ist bei der Linken in dem   Falle nicht so   und insofern denke ich schon, ich bin   sehr gespannt darauf, was der Herr Amt   gleich sagen wird, ist der Zug der Zeit   eigentlich der, dass man sich da bewegt,   weil wir müssen ja gucken, wie eine   demokratische Mitte entscheiden kann,   was da möglich ist. auflösen. Herr   Schwännike, na,   ich hatte ja die Antwort im Prinzip in   der Norwegen analogis,   ja, aber da haben Sie gesagt, also man   sucht sich die Mehrheiten, aber die   Frage ist, man sich mal links und mal   rechts? Ja, also wenn sie es so   zugespitzt haben wollen, ja, natür,   dann fällt die Brandmauer. Äh,   na ja, also das kommt ja drauf an, wie   man sie definiert. Ob man sagt, äh man   koaliiert, würde ich sagen, nein. Äh,   man macht auch besser nichts in   außenpolitischen Fragen mit der AfD,   aber äh in diesen Fragen, die jetzt   anstehen, also jetzt sage ich was ganz   gefährliches, vielleicht auch hier an   diesem Tisch. Ich habe mir sehr genau   die Generaldebatte angeschaut letzte   Woche als Friedrich Merz musste ja jetzt

 

  zweimal in einer innerhalb einer Woche   General debattieren   und eröffnet hat traditionell stärkste   Fraktion die AfD   Tino Kropalla   und jetzt muss ich mal sagen, kann sein,   dass der ein Pfund Kreide gefressen   hatte, aber die Rede an sich inhaltlich   und auch im Vortrag im Ductus war   nicht daneben.

 

 Die war die muss   diskutabel sein. We kam Alis Weidel   wieder anders ausgeb ich ih recht, aber   ich hab ich glaub man darf sich davon   einzelnen Äußerungen, also natürlich   sagt irgendwann auch mal ein AfD   Mitglied nur irgendwann   natürlich kann auch ein AfD Mitglied mal   etwas vernünftiges sagen und genau diese   Rede habe ich kurz und knackig für dich   zusammengefasst.

 

 Achte mal auf Friedrich   Merärz und Lars Klingbeile. Kaum spricht   Tino zu Ihnen, wirken Sie plötzlich ganz   furchtbar beschäftigt. Ehrlich gesagt,   ich bin für ein Handyverbot im   Bundestag. Sehr geehrte Damen und   Herren, liebe Landsleute,   nur eine Woche ist ins Land gegangen und   sie legen dem deutschen Bundestag einen   Haushaltsentwurf vor, der die   Schuldenorgie einfach fortsetzen möchte.

 

  Im Haushaltsjahr 2026 soll der   Kernhaushalt auf über 520 Milliarden   Euro ansteigen. Dazu gesellen sich über   110 Milliarden Euro Sonderschulden.   Insgesamt über 630 Milliarden Euro   möchten Sie ausgeben und dafür brauchen   Sie Kredite in Höhe von sage und   schreibe mehr als 174 Milliarden Euro.   Der Bundesrechnungshof sagt zurecht:   “Wir leben über unsere Verhältnisse,   denn mittlerweile wird jeder, und das   muss man sich auf der Zunge zergehen   lassen, wird jeder dritte Euro aus   Schulden finanziert. Sie schütten das   Füllhorn aus, ohne an den Begriff des   Sparens überhaupt zu denken. Und schon   heute wissen wir ja, bei diesen Summen   wird es nicht bleiben können, denn die   erwartbaren Zinszahlungen sind dabei   noch gar nicht berücksichtigt.   Vielmehr lässt ihre Art des   Wirtschaftens ja erahn, wohin Sie   Deutschland in dieser Legislaturperiode   bis 2929 führen möchten. Ihnen fehlt   ständig Geld. Sie verprassen schon heute

 

  rücksichtslos das Kapital der   zukünftigen Generationen. Es ist nicht   mal ein vergiftetes Geschenk für diese   Generation dabei. Nun könnte man ja   sagen, die Ampelkoalition trägt die   Schuld. Dann sollten Sie es aber jetzt   besser machen. Ziel muss es sein, die   Wirtschaft zu stärken. Ihre Vorstellung   dazu, Herr Kling, könnten aber schon   fast aus einem Märchenbuch von Robert   Hab stammen, denn es ist mehr   es ist mehr als unlaufwürdig von   Investitionen zu sprechen und   gleichzeitig das teure Kredit und   Steuergeld sofort wieder für die   laufenden Kosten und Prestigeobjekte auf   den Kopf zu hauen. Aber ich glaube   langsam, sie möchten gar nichts dafür   tun, dass sich die deutsche Wirtschaft   erholt und zur Alterstärke zurückkehrt.   Ein weiterer Großkosten sind über 127   Milliarden Euro für die   Rentenversicherung. Und das Schlimmste   daran ist, es reicht kaum aus, denen die   Arbeitsleben lang zur Wertschöpfung   beigetragen haben, ein auskümmliches   Leben zu finanzieren. Die deutschen

 

  Renten liegen bei weiten unter denen in   Europa und das müssen alle deutschen   Wähler auch wissen. Wir arbeiten länger,   bald bis zum 70. Lebensjahr, zahlen hohe   Beiträge und am Lebensabend haben wir   kaum genug, um über die Runden zu   kommen. Und wer doch zu viel hat, muss   ein zweites Mal Steuern drauf bezahlen.

 

  Und das ist nicht nur unwirtschaftlich,   das ist auch absolut ungerecht.   Herr Merz, sorgen Sie endlich dafür,   dass die Steuern sinken. Sorgen Sie für   bezahlbare Energie und mit ein wenig   Planungssicherheit kann auch wieder mehr   konsumiert werden. Und glauben Sie   wirklich, dass Ihre Politik die Bürger   an sich binden könnte? Das Vertrauen der   Deutschen genießen Sie zumindestens   schon heute nicht mehr.

 

 Sie überfordern   die Bürger und Haushalte.   Auch wenn uns Bundesfinanzminister   Klingball gestern mit Zahlen dienen   konnte, möchte er die Marode   Infrastruktur weiter auf Verschleiß   fahren. Zwar möchte er Brücken bauen,   die wir auch mehr als nötig brauchen,   denn diese stürzen ja mittlerweile ein   oder können nicht mehr befahren werden.

 

  Auch möchte einen Stahlgipfel   veranstalten. Herr Klingman, wunderbar.   Schönen guten Morgen. Es scheint als   habe er wohl jetzt verstanden, dass man   sich um die deutsche Stahlschwer und   Automobilindustrie am Wirtschaftsstand   auch bemühen sollte, bevor sie gänzlich   verschwunden ist, denn Deutschland muss   seit Jahrzehnten schwarzgelber und   schwarzroter grüner Bundesregierung mit   einer verbrauchten Infrastruktur   zurechtken.

 Und wir werden in den   nachfolgenden Reden alle hören, was   getan werden muss. Aber genau, Sie sind   dafür alle verantwortlich. Die haben die   letzten 20, 25 Jahre hier regiert. Die   Märzregierung verspricht seit dem   Wahlkampf vieles und kann es nicht   halten. Schon heute steht sie für   Wohlstandsverlust und kann den Bürgern   nicht erklären, warum sich Arbeit   eigentlich endlich wieder lohnen muss.

 

  Sie jonglieren mit Steuerpaketen und   haben gar kein Problem damit, dass uns   der Mittelstand in alle   Himmelsrichtungen verlässt. Dafür   glauben Sie noch heute, dass Deutschland   mit Wirtschaftssanktionen Stärke zeigt.   Da muss ich Sie aber leider enttäuschen.   Die Einsatzbereitschaft der deutschen   Streitkräfte konnte trotz des   Sondervermögens kaum verbessert werden,   da die Bundeswehr durch politische   Fehlentscheidungen von innen ausgehüllt   wird.

 

 Wir brauchen eine Bundeswehr, die   unser Land verteidigen kann. Auch sie   wurde kaputt gespart und sollte nun mit   Sonderschulden einsatzfähig gemacht   werden. Seit 3 Jahren gelingt das nicht.   Und ich frage mich, was ist eigentlich   mit den 100 Milliarden Sonderschulden,   die man zuerst aufgenommen eigentlich   passiert? Es hat sich nichts geändert.

 

  Die jungen Soldaten müssen auch   verstehen, warum sie Deutschland   verteidigen sollen und sie müssen der   Bundeswehr vor allem vertrauen können.   Und darum überlegen Sie sich, welches   Bild der deutschen Verteidigungsarmee in   den Köpfen der jungen Generationen   existiert. Sprechen Sie mit Ihren   Kindern? Glauben Sie wirklich, dass   irgendjemand in einem heraufgeschworenen   Bündnisfall sein Leben lassen möchte,   weil die eigene Armee so schlecht   ausgestattet war? Meine Damen und   Herren, auch eine erfolgreiche   Bundeswehr kann es nur mit einer   funktionierenden Wirtschaft in   Deutschland geben. Und dennoch sollte   sich jeder Vater und auch jede Mutter in   diesem Land sehr wohl überlegen, ob er   seine Söhne und Töchter diesen Person,   dieser Bundesregierung anvertrauen   möchte und überhaupt anvertrauen kann.   Herr Bundeskanzler, machen Sie sich   ehrlich und sagen Sie uns Deutschen, was   wir uns in Zukunft wirklich leisten   können und sollten und hören Sie auf   Luftschlösser zu bauen und die Bürger   wieder und wieder zu enttäuschen.   Erfolgreiche Politik beruht auf   Gesprächen, Verhandlungen und vor allen,   und das fehlt Ihnen ja ganz,

 

  Glaubwürdigkeit. Nur so gewinnen wir   alle das Vertrauen der Bürger in unserer   Arbeit im deutschen Bundestag. Machen   Sie ein Ende mit dieser desaströsen   Schuldenpolitik. Ja, die AfD ist längst   nicht mehr wegzudenken und auch nicht   einfach wegzureden. Immerhin wurde sie   von jedem fünften deutschen Bürger   gewählt, demokratisch und frei.

 

 Wenn die   etablierten Parteien ihren Job nicht   mehr gut machen und eine andere Partei   ein überzeugenderes Angebot präsentiert,   ist es nur ein natürlicher Reflex, sich   für das vermeintlich bessere Angebot zu   entscheiden. Die Rede von Tino kann ich   dir in voller Länge nur wärmstens   empfehlen.

 

 In nur 15 Minuten packt er   die wichtigsten Probleme an. die unser   Land derzeit beschäftigen. Ein Satz,   genauer gesagt eine Frage hat mich   besonders geprägt. Tino warf sie in den   Raum. Ich zitiere: “Ich glaube langsam.   Sie wollen gar nichts dafür tun, dass   sich die deutsche Wirtschaft erholt und   zu alter Stärke zurückkehrt.

 

 Genau   diesen Eindruck teilen offenbar   Millionen enttäuschter Wähler. Bist du   da einer Meinung mit Tino? Schreib es   mir in die Kommentare. Ich bin gespannt.