Die NSDP hätte damals verboten werden müssen. Das hätte uns unvorstellbares Leid erspart. Doch es kam anders und die Geschichte hat auf grausamste Weise gezeigt, wohin das geführt hat. In ihrer Sendung zitiert Sandra Meischberger nun Christian Wolf und zieht dabei ernsthaft den Vergleich zwischen der NSDP und der AfD.
Sie stellt die Frage, ob auch die AfD verboten werden sollte. Ein Skandal, finde ich. Zum Glück behalten die eingeladenen Journalisten einen kühlen Kopf. Sie widersprechen klar und direkt. Kaum Raum für plumpe Gleichsetzungen. Die AfD ist nicht die NSDAP und 2025 ist nicht 1933. Wer so argumentiert, betreibt keine Aufklärung, sondern Panikmache.
Später im Video wird Herr Maßen, der Exchef des Verfassungsschutzes, eine Bombe nach der anderen platzen lassen. Aber ich finde, um auch die Einmaligkeit dieses deutschen Jahrtausendverbrechens, was die Nazis begangen haben, nicht zu relativieren, sollten wir es mit solchen historischen Parallelen sehr, sehr vorsichtig sein.
Ich mache sie ausdrücklich nicht. Bei Hitler war glas klar, dass er spätestens, seitdem er sein Buch Mein Kampf geschrieben hat, dass er eine riesige Volksgruppe vernichten wollte. Nicht ausweisen, Remigration systematisch vernichten. Ich kenne keine ähnlichen Zielsetzung von Frau Weidel oder wer da sonst noch ist.
Insofern die Relation bitte waren vergleich. Kein Vergleiche, keine Vergleiche, Frau. Also hier bin ich voll ihrer Meinung. Ja, also ich finde auch die NSDP hat den Holocaust begangen, die hat ihn auf dem Gewissen und wir sollten aufpassen, dass wir die AfD nicht auf dieselbe Ebene heben, einfach weil es ist nicht, wir sind leben nicht in derselben Zeit.
Bildzeitung publiziert halt, ich glaube ein paar andere Zeitungen auch noch. Die Süddeutsche gehörte dazu. Wie sehen Sie es? Also, ich habe mir das, was die Bildzeitung veröffentlicht hat, habe ich mir durchgelesen. Ähm natürlich nicht alles, aber trotzdem sehr viele Äußerungen, die da als problematisch gekennzeichnet wurden.
Da fand ich vieles widerlich, aber es waren auch Dinge dabei, wo ich sagen muss, das ist für mich noch völlig im legitimen Meinungsspektrum. Also das sind Geben Sie mir ein Beispiel. Also z.B. für die ähm die Unterscheidung zwischen Deutschen und Pastdeutschen, die kam ja deshalb zustande, weil die weil die Ampelregierung die Staatsbürgerschaftsreform durchgeführt hat und seitdem kann man nach 5 Jahren schon die Steche Staatsbürgerschaft regulär bekommen, nicht mehr seit 8 Jahren, dass dann von AfD-PiTikern gesagt wird, der Pass wird verramscht und der wird ja rausgeschmissen. Ähm, es gibt die die richtigen Deutschen, die sich schon integriert haben und die anderen Deutschen, die es eben noch nicht getan hat, weil diese Staatsbürgerschaftsreform ja tatsächlich in der Argumentation entstanden ist. Es ist äh nicht die Integration geht schneller durch diese beschleunigte Staatsbürger ähm schaft und ä ist nicht mehr die Krönung für so eine Integration. Und da muss ich schon sagen, kann ich einigermaßen verstehen, wie man wie man zu solchen Aussagen kommt, dass man sagt, ähm die einen sind schon integriert, die anderen nicht. Deswegen sind die einen passtutchen, die
anderen nicht. Also so aus dieser aus dieser ähm Reform heraus ä muss man das auch sehen. Und dadurch, dass die AfD Opposition ist, sie kritisiert die Regierung in dieser äh in dieser einen Sache, muss man schon aufpassen, dass man jetzt diese Äußerungen nicht alle kriminalisiert, weil ähm Regierungskritik, was total legitimes ist.
Es hat natürlich alles Grenzen, aber ich finde, da muss man immer den Kontext auch sehen und da da gibt’s sicherlich ähm Meinungsäußerungen, die in diesen veröffentlichen Dingen stimmt, aber passt Deutsch ein gutes Stichwort. Ist dir eigentlich aufgefallen, wie der ÖR immer und immer wieder über das AfD Gutachten berichtet? Mein Eindruck, man versucht die Zuschauer langsam, aber sehr gezielt darauf vorzubereiten, dass ein mögliches AfD Verbot irgendwann nicht mehr überraschend kommt, sondern ganz normal wirkt.
Eine Art von psychologischer Vorbereitung, Stück für Stück. Immer dieselben Formulierungen, immer dieselben Argumente. So lange wiederholt, bis man irgendwann das Gefühl hat, na gut, wenn das alle sagen, dann wird’s wohl richtig sein. Aber genau das ist das Problem. Es wird uns häppchenweise eingeredet, dass solche Maßnahmen völlig normale Vorgänge sein.
Sind sie aber nicht. Nun kommt Hans-Georgen zu Wort, der ehemalige Präsident des Verfassungsschutzes. Und er macht klar, es wird mittlerweile fast nur noch in eine Richtung geschaut. auf den Rechtsextremismus. Die andere Seite wird kaum beachtet und genau das bestätigt, was viele schon lange befürchten oder sogar wissen.
Jetzt als ich ausgeschieden bin, gab’s den Wiedereinstieg in die Parteienbeobachtung, aber nicht, dass man auf die Idee kam zu sagen, und jetzt beobachten wir wieder die Linke, weil die Linke klar extremistisch ist. Nein, die AfD sollte beobachtet werden. Und jetzt um ihre Frage zu beantworten. Ich habe sehr den Eindruck, dass das politisch motiviert war von Frau Fäser SPD, die immer wieder ihr Lieblingsthema aufrief, Kampf gegen Rechts und die AfD war das Hauptziel des Kampfes gegen Rechts. Von daher sehe ich hier schon eine klare Instrumentalisierung des Verfassungsschutzes. Also eine Instrumentalisierung in diese Richtung, dass man offenbar die Parteien rechts der Mitte doch stärker ins Visier nimmt als die Parteien links der Mitte. Auf jeden Fall, es gibt genügend tatsächliche Anhaltspunkte dafür, nicht nur die Partei die Linke äh zu beobachten, sondern auch z.B. die Grüne Jugend oder die Grünen zu beobachten in Deutschland. Vielleicht auch Teile der Usos, die keinerlei Probleme haben, sich
z.B. mit extremistischen Gruppierungen zu solidarisieren, wie der roten Hilfe der größten extremistischen Organisation auf der linken Seite. Aber diese Parteien werden nicht beobachtet. Man diskutiert noch nicht mal darüber, ob man das prüfen sollte, sondern man konzentriert sich nur auf die AfD.
Und da muss ich sagen, das sieht ein Blinder mit dem Krückstock, dass hier der Verfassungsschutz als politisches Instrument missbraucht wird, äh um eine Partei hier, die AfD zu diskreditieren, zu beobachten, zu überwachen, aber auch um andere Gruppierung oder auch Einzelpersonen aus dem nicht linken Bereich, ich will noch nicht mal sagen rechten Bereich, aus dem nicht linken Bereich zu defieren.
Sehen Sie jetzt ähm, dass nächster Schritt wirklich ein Verbotsverfahren gegen die AfD kommen wird? War das eine Art Vorbereitungshandlung oder glauben Sie, das ist einfach nur die Möglichkeit, die AfDben zu überwachen? Da gibt’s ja verschiedene Mittel. Man kann dort Vmänner einschleusen, man kann die Finanzströme überwachen, man kann die Mobiltelefone abhören, was schon finde ich sehr erstaunlich ist, wenn eine weisungsgebundene Behörde von demokratisch legitimierten Parteien solche Überwachungsmaßnahmen setzen kann. Aber glauben Sie tatsächlich ist natürlich jetzt eine Spekulation, dass am Ende das Ziel steht, die AfD auch tatsächlich zu verbitten. Also die Überwachungsmaßnahmen kann man in dieser Gänze, wie sie die Sie sie gerade erwähnt haben, nicht äh automatisch anwenden. Ja, Überwachung durch Überwachung der offenen Informationen, Zeitungen, Reden, Tweets und so weiter. äh aber auch dann durch Observation auch durch VPen Quellen, die angeworben werden und reingeschickt werden bei der Telekommunikationsüberwachung, also E-Mails, Telefon, Postwesen und so
weiter ist etwas komplizierter, aber auch da hat unsere Regierung noch unter Merkel eine deutliche Vereinfachung vorgenommen. Wenn tatsächliche Anhaltspunkte bestehen, dass jemand, dass der Verdacht besteht, dass jemand eine Volksverhetung begehen könnte, dann kann schon überwacht werden. Von daher die die Maßnahmen sind schon an relativ geringe Voraussetzung geknüpft.
Man kann auch davon ausgehen, dass die angewandt werden. Jetzt zu ihrer Frage, sie müssen sehen, wir sind in einem gerichtlichen Verfahren. Dieses gerichtliche Verfahren ähm wird von der AfD gegen die Beobachtung betrieben. Äh ich denke, wenn dieses gerichtliche Verfahren abgeschlossen ist und das wäre zu Lasten der AfD, wird die Diskussion über ein Verbot äh dann in Deutschland ein äh sehr stark werden.

werden ja jetzt schon aus verschiedenen Parteien Forderung erhoben, die AfD zu verbieten. Bislang kann man sagen, ist das noch eine Minderheit, aber ich glaube, wenn äh das Bundesverwaltungsgericht irgendwann mal die Entscheidung treffen sollte, die AfD ist Verdachtsfall oder erwiesen extremistisch, äh werden wir zu einer Verbotsdiskussion kommen.
Ganz ehrlich, ich bin derselben Auffassung. Die Altparteien und der öffentlichrechtliche Rundfunk wirken zunehmend nervös, fast schon panisch. Warum? Weil sie genau wissen, wenn diese sogenannte Marinkenkäferkoalition nicht liefert, wird die AfD weiter erstarken, ganz automatisch durch Wählerfrust. Und genau davor fürchten sie sich.
Wie gesagt, man merkt es an der Rhetorik, an den Talkshows, an den dauernden Gutachten Debatten. Es scheint als bereite man die Öffentlichkeit Stück für Stück darauf vor, dass ein mögliches AfD Verbot vielleicht doch notwendig sei, einfach damit sie nie Regierungsverantwortung übernehmen kann. Also nicht durch Argumente, nicht durch Leistung, sondern durch Ausschluss.
Doch Demokratie sieht anders aus. nur also rein von der Optik her jetzt mal aus Österreich beobachtend und jetzt nicht so involviert sein in in die deutsche Innenpolitik. Deutschland verbietet die größte Oppositionspartei. Das ist ja eigentlich zutiefst antidemokratisch, das erinnert ja schon ein bisschen an eine Art eine Art autoritäres Regime.
Also, wenn Sie das jetzt sagen, das erinnert ein autoritäres Regime, müssen Sie aufpassen, wenn Sie in Deutschland sind, weil Sie damit schon zum Ausdruck bringen, dass sie Staat delegitimieren wollen. Nach der jüngeren Interpretation der Aufgaben äh des Verfassungsschutz sieht der Verfassungsschutz das schon als Grund an beobachtet zu werden. Mhm. Ja.
Äh, sie haben äh recht, die AfD ist derzeit die größte Oppositionspartei, aber gerade deshalb sehen etablierte Parteien sie als besonders gefährlich an. Ich hatte selbst als Verfassungsschutzpräsident das Verbotsverfahren gegen die NPD betrieben eine erwiesen extremistische Partei. Damals sagte das Bundesverfassungsgericht, man muss sehen, die NPD ist eigentlich eine marginalisierte Partei, die noch nicht mal 1% bekommt.
Und das war auch ein Grund gewesen zu sagen, ein Verbot kommt da nicht in Frage. Bei der AfD ist es genau umgekehrt und jetzt sagen Politiker, weil die AfD so stark ist, weil Millionen Wähler die AfD wählen, ist sie deswegen besonders gefährlich und deswegen ein Verbotsverfahren. Das alles ist inzwischen zu offensichtlich, zu durchschaubar.
Man kann es regelrecht erahnen, was als nächstes kommt. Aber genau deshalb dürfen wir uns davon nicht einschüchtern lassen, denn in einer echten Demokratie darf so etwas nicht passieren. Und die Welt ist heute eine andere. Immer mehr Menschen wachen auf, stellen kritische Fragen und zeigen offen mit dem Finger auf das, was gerade hier geschieht.
Also Kopf hoch, ich bin das sehr optimistisch. Bleib wachsam, bleib standhaft und vor allem bleib im Gespräch. Ich danke dir fürs Zuschauen.
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