Der Politikwissenschaftler sagt es Herrn Bosbach direkt ins Gesicht. Das Vertrauen in Parteien und Politiker ist schlichtwg weg und der neuen Regierung traut aktuell niemand mehr. Wenn sie so weitermacht, wird sie keine vier Jahre durchhalten. Herrn Bosbach passt das ganz und gar nicht, denn es ist seine Partei unter Merkel und jetzt März, die dieses Chaos in unser Land gebracht hat.
Na, der Schaden, wenn ich das dazufügen kann, der Schaden ist vielleicht doch etwas größer, als wir bisher gesagt haben und zwar nach innen und nach außen. Deutschland galt international lange als eine der stabilsten Systeme und jetzt haben wir eine Ampelregierung gehabt, die hat es nicht bis zum Ende der Legislatur geschafft und jetzt haben wir einen Bundestag, wo zumindest einige Abgeordnete nicht die Ernsthaftigkeit der Situation erkannt hat.
Also Deutschland als ein Stabilitätsanker etwa in der Europäischen Union gehört fast der Vergangenheit an und nach innen Parteien und also wissen Sie Herr Prosbach Herr Parteien haben keinen besonders guten Ruf und Politiker und Politikerinnen auch nicht. Und wenn Parteien oder wenn der Verdacht aufkommt, dass hier parteitaktische Spielchen gespielt werden, äh bedeutet das Verlust an Vertrauen.
Und Vertrauen meine ist eine der wichtigsten Ressourcen in krisenhaften Zeiten. Darf ich dann gleich nachfragen. Ähm hat den haben denn manche Abgeordnet überhaupt das Abgeordneten Dasein oder der Abgeordneten Beruf gelinglich vielleicht bei einen und dem anderen an Ernsthaftigkeit verloren, dass so etwas möglich ist.
Das wage ich nicht zu sagen. Ich äh wir kennen Geschichten, wo Abgeordnete zu spät zu solchen Veranstaltungen und Wahlen kommen. Und ich glaube prinzipiell nicht, dass wir in das Lied einstimmen sollten. Früher war das alles besser und seriös. Was früher tatsächlich der Fall war, ist eine größere Stabilität der zentralen politischen Institutionen.
Also, ich wage mal zarten Widerspruch. Das war sicherlich ein Unfall, aber kein Totalschaden. Das war ein sehr holpriger Start. Aber ich bin sehr sicher, wenn diese neue Koalition vier Jahre lang gute Arbeit leistet, wenn sie liefert, wenn sie Ergebnisse stimmen, dann wird am Ende niemand mehr fragen, wie war denn der Anfang? Jeder Sportler weiß, wenn der Start holbrrig ist, aber du als erster ins Ziel kommst, ist der Start vergessen.
Aber vier Jahre haben sie dafür nicht Zeit. Die müssen sehr schnell liefern. damit das Vertrauen sich tatsächlich bildet. Deutschland blickt mit Skepsis auf Friedrich März und seine Allianz mit den Linksparteien SPD, Grüne und Linke. Die Zeiten der großen Volksparteien vorbei. Doch genau das will Herr Bosbach nicht wahrhaben.
Und jetzt wird es richtig hitzig. Der Konflikt zwischen ihm und dem Politikwissenschaftler spitzt sich immer weiter zu. 72 haben die beiden großen Volksparteien über 90% bekommen. Bei der letzten Bundeswahl zusammen 45. Das heißt, die Ränder werden immer stärker und wenn die Foxpartei stärker werden wollen, sind sie zum Erfolg verpflichtet.
Und wenn keine Seite der anderen Seite etwas gönnt, wird es so sein, wie wir es bei der Ampel dreieinhalb Jahre bestaunen konnten, dass nicht gemeinsame Lösungen in den Scheinwerfer gestellt werden, sondern die unterschiedlichen Aufwassungen. Aber die große Zeit der Volksparteien ist vorbei. Das war das die zweite Hälfte des 20.
Jahrhundert hab ich ja gerade gesagt und wenn sie quer über Europa schauen, dann haben sie vielleicht so eigenartige Volksparteien wie von Orban in Ungarn. Sie haben in Österreich die immer so starke Volksparteien, manchmal sogar noch stärkere bis 95% die beiden großen Parteien ebenso runtergeschmolzen äh wie äh die Volksparteien in Deutschland.
Die Gesellschaft ist eine andere geworden. Es gibt keine Vorfeldorganisation wie die Gewerkschaften und die Kirche, die politisch aggregieren und sammeln können. Deshalb sie können sich etwas verbessern, aber die alten Zeiten sind so und so und so vorbei. Auch die Zeiten, die guten Zeiten der Volkspartei sind.
Würden Sie würden Sie unterschreiben meine These, dass es dem Land gut getan hat, dass wir zwei starke Foxparteien hatten, die für Maß und Mitte gestanden sind. Der Punkt ist, dass die Volksparteien eine ungeheure Integrationsleistung für die Gesamtgesellschaft erbracht haben. Aber jetzt, wo wir in multiplen Krisen stecken, bräuchten wir diese Integrationsleistung viel mehr, aber sie stehen uns nicht mehr richtig zur Verfügung.
Es liegt, glaube ich, es liegt glaube ich nicht nur an den Parteien und deren stärkere oder schwächere Integrationskraft, sondern die Wählerinnen und Wern haben sich ja auch verändert. Es wird heute sehr viel mehr Alakart gewählt. Ja, also ganz konkret, was kann mir mein Kreuz persönlich bringen? Und ähm das sorgt halt dafür, dass Union und SPD, die eben dieses Integrative haben und auch ein breites Spektrum abbiet abbilden, sehr viel schwieriger da zugekommen.
Und man kann es ja sehr gut sehen an den Jungenwählern, die bei der vorvergangenen Bundestagswahl noch vor allen Dingen Grüne und FDP gewählt haben und bei dieser Bundestagswahl zu Linken und AfD gegangen sind. Und äh das ist natürlich tatsächlich eine alarmierende Entwicklung. Ja, es ist keine alarmierende Entwicklung.
Wenn Menschen sich für eine andere Partei entscheiden, wenn die CDU nicht liefert, keine gute Politik macht, keine echten Angebote bietet, keine Lösungen hat und junge Leute deshalb zur AfD greifen, dann ist das ihr gutes Recht. Das nennt man Demokratie, freie Wahl. Und ja, die Zeiten ändern sich.
Vielleicht wird es auch Zeit, unser Wahlsystem oder sogar das gesamte Parteisystem zu überdenken. Alles entwickelt sich weiter, nur die Parteien nicht. Ähm, man kann ja sagen, dass die Fraktion die Linke, glaub ich, vorhin schon mal kurz angesprochen, ähm dem der Union äh der Koalition und auch dem Bundeskanzler gestern etwas aus der Patsche geholfen haben, sodass jetzt März äh ab dem 6.

Mai als Bundeskanzler bezahlt wird. Ähm ist dann der Unvereinbarkeitsbeschluss äh, den der CDUparteitag 2018 ja beschlossen hat, überhaupt noch aufrechtzuhalten nach den Erfahrungen von gestern? Ja, übrigens ja AfD hat auch zugestimmt, das erwähnt kein Mensch. Die Geschäftsordnung, also die die Tagesordnung ist mit Stimmen aller Fraktionen verändert worden.
Aber das der der Clue war ja, dass man die Linken brauchte, damit die AfD nicht die zwei Drittel bringen. Ich hab das verstanden. Gut, aber das ist für das ist für mich kein Grund, den Unvereinbarkeitsbeschluss aufzuheben. Der kann übrigens auch nicht von Friederich März aufgehoben werden oder von Karsten Lindemann.
Dazu gibt’s einen Beschluss des Bundesparteitages. Wir haben zwei Unvereinbarkeitsbeschlüsse. Einer bezieht sich auf die AfD, der andere auf die Linksbattei. Und ich bin als einfaches Mitglied Buff, wie schnell jetzt das die Runde macht. Das kann man jetzt auch anders sehen mit der Linkspartei.
Wir berufen uns nicht auf Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Wir berufen uns auf Konrad Arenauer und Ludwig Erhard. Und das was auch heute noch von der Linkspartei erzählt wird, ich spreche jetzt gar nicht über die Traditionslinie SED bis heute, was heute noch gesagt wird unter dem Begriff demokratischer Sozialismus, habe ich keine Ahnung, wie eine politische Zusammenarbeit mit der Linken.
Was ist denn eigentlich so schlimm an der Linken? Ist das nicht etwas, was Sie mitschleppen, sozusagen nach der Wiedervereinigung? ist eine völlig andere Partei geworden, die hat völlig andere wirtschaftspolitische Vorstellungen, aber ist doch keine system sprengende undemokratische vieles, was V E Reichencker heute noch sagt, hat mit unserem System und das verstehe ich dann unter dem Begriff der sozialen Marktwirtschaft nichts mehr zu tun.
die wollen eine andere Ordnung und deswegen sehe ich nicht ein hinreichendes Maß an politischer Übereinstimmung soll ja mit der Partei nicht unbedingt koalieren und Bünde schmieden, sondern nur in bestimmten Fällen zusammen machen. Na ja, bzw. mit einigen mit einigen Führungsfiguren, wegen denen damals der Unvereinbarkeitsbeschluss auch gemacht wurde.
Sar Wagenmecht, Sprecherin der kommunistischen Plattform, mit denen regieren sie jetzt sogar zusammen. Das war ein Grund. Es hat ja schon Ärger hat ja nicht alleine wegen Sarknecht. Das war ein Grund mit woll ich gerade sagen. Es hat ja schon Ärgeregeben auf Landesebene mit der mit dem BSW. Da haben sich ja schon viele aufgeregt, dass die Union jetzt von ihren Überzeugung und Abstand nimmt.
Wenn wir immer mehr eigene Leute verzweifeln lassen wollen, dann gehen wir jetzt daran, den Unvereinbarkeitsbeschluss mit den Linken in Frage zu stellen oder aufzuheben. Wer jetzt glaubt, wenn wir das machen, hilft der Union, dem kann ich nicht helfen. Gut, wie man im öffentlichrechtlichen Rundfunk am Ende systematisch versucht hat, Herrn Bosbach regelrecht dazu zu drängen, doch bitte mit den Linken zusammenzuarbeiten, das war einfach nur widerlich.
Herr Bosbach gehört zu den CDUn, die klar konservativ sind und das weiß auch jeder. Dieser Versuch, die Linken reinzuwaschen und ihm das Ganze irgendwie schmackhaft zu machen, ist krachend gescheitert. Ganz anders Friedrich Merz. Er hat sich längst auf die Linken eingelassen und er wird es in naher Zukunft noch öfter tun, denn er ist auf ihre Mehrheiten angewiesen und auch das ist längst kein Geheimnis mehr. M.
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