Warum sollten topqualifizierte Menschen überhaupt noch nach Deutschland kommen? Mit dieser schockierenden Frage eröffnet der Präsident des Arbeitsverbandes Stefan Wolf die Ilnerer Talkrunde und legt damit den Finger direkt in die Wunde. Die Runde ist sprachlos. Keiner hat eine Antwort, denn Wolf spricht aus, was viele denken, aber keiner laut sagen will. Doch das war erst der Anfang.
Im weiteren Verlauf der Sendung wirft ein Journalist der kommenden Regierung vor, sich immer weiter aufzublehen, anstatt sich zu verschlanken, wie es CDU-mann Friedrich Merz noch vor den Wahlen angekündigt hatte. Herr Linnemann reagiert nicht mit Argumenten, sondern mit Lautstärke. Sichtlich gekränkt verliert er zunehmend die Kontrolle, wird emotional fast schon wütend, anstatt sachlich auf die Kritik zu reagieren.
Dieses Gespräch zeigt schonlos: Die Politik hat keine Antworten und die Nerven liegen blank. Fachkräfte anwerfen. Jetzt sagen Sie mir mal einen Grund, warum ein hochqualifizierter ITER aus Bangalorien Indien nach Deutschland kommen soll, wenn er in USA oder in der Schweiz oder in anderen europäischen Ländern deutlich weniger Einkommenssteuer zahlt? Warum soll der zu uns kommen? Das ist auch ein Kriterium dafür, Menschen aus dem Ausland zu holen, die wir brauchen als Fachkräfte.
Die müssen hier auch attraktive Bedingungen vorfinden. Nicht nur wir als Wirtschaft, wir brauchen Steuererleichterungen, aber auch die Menschen brauchen Steuerleichterungen. Und dann noch eines zur Reform Sozialsicherungssysteme. Dringend notwendig, das müssen Sie angehen, ganz dringend. Und wir immer eine Forderung von Gesamtmetall gewesen und auch von der BDA, wir brauchen eine Deckelung der Sozialverziehungsbeiträge bei 40%.
Ab im Januar 25 haben die meisten Menschen, die hart in unseren Fabriken arbeiten, weniger auf dem Lohnzettel gehabt, weil nämlich die Sozialversichungsbeiträge auf 40% hochgegangen sind. Sie haben zwar bisschen Entlastung in der Steuer gehabt, aber ist deutlich überkompensiert worden und das bei dieser Inflation, da muss was passieren.
Diese Systeme sind nicht mehr finanzierbar. Mhm. Und eines nicht noch eines. Ich will noch noch eines will ich noch sagen. Ich war davor über dieses diese Sonderschulden heißt immer Sondervermögen Sonders Schulden da vielleicht wieder irgendwie doch was abzuzweigen und die Sozialversicherungssysteme zu bringen.
Geht ja gar nicht geht nicht gehen schon zu viel Versicherungs Leistungen drin. Nein, das sind nur Gelder für Investitionen. Ich will das wirklich sagen, das ist nicht möglich. Das ganz klar fest müssen trotzdem die Sozial Sozialversicherungs Systeme müssen sie reformieren und wir fordern wirklich das Deckeln der Sozialversicherungsbeiträge bei 40%.
Wir haben es hochgerechnet, wenn wir so weitermachen wie bisher, sind wir in 2032 bei 50% und es ist den Unternehmen nicht zuzumuten, aber vor allem auch den Menschen immer Land, die hart arbeiten, ist es nichts mehr zuzumuten. Aber was wir zunächst äh erreichen müssen über äh, dass es der Wirtschaft besser geht, dass wir Arbeitsplätze halten, absolut dass wir sie halten, ja, äh schaffen, da will ich noch mal gar nicht mal drüber reden.
Wir haben letztes Jahr etwa 100.000 110 000 Arbeitsplätze Metall und Elektroindustrie verloren. Ja, also wir haben gerade ein Job Abbau in Deutschland und nicht ein Aufbau und das Halten ist jetzt wichtig, weil die Menschen brauchen ein Job. Das ist ihre größte Sorge ist Wohlstandsverlust, Arbeitsplatzverlust.
äh die brauchen Sicherheit, die brauchen Verlässlichkeit und das ist, glaube ich, jetzt ihre Aufgabe, den Menschen in diesem Land wieder Zuversicht zu geben und dass sie sagen, die schaffen das und die bringen uns äh nach vorne und die ähm schaffen uns bessere Lebensbedingungen als sie im Moment gerade haben.
Und wenn Sie das schaffen, dann kriegen sie auch wieder Wähler von der AfD, beide. Sie und Sie, Frau, die Sicherheit, die dieses Land jetzt braucht, strahlt die kommende Regierung ganz sicher nicht aus. Statt klare Kante zu zeigen, bleibt die aufgeblähte Bundesverwaltung nahezu unangetastet. Dann wird’s richtig interessant.
Carsten Linnemann wird live mit einem alten CDU Zitat konfrontiert und genau dieses Zitat bringt ihn ins Straucheln. Der Journalist Michael Bröcker entlarft schonlos. Von den großen Wahlversprechen der CDU ist kaum etwas übrig geblieben. Und Mibrid Ilner, sie versucht das Ganze mit einem verschmitzten Lächeln zu überspielen, als wäre es halb so schlimm.
Aber mal ehrlich, wenn Wahlversprechen gebrochen werden, gibt es nichts zu lachen. Es ist den Großkoalitionären gelungen, sich ein bisschen zu verschlanken. Ich will jetzt nicht sagen, welche Zensur möchten Sie geben. Sie überlegen schon mal nach den Beispielen. Herr, ich suche noch also vielleicht auf den Seiten 145, 146, 147, also die nach dem Koalitionsvertrag, weil im Koalitionsvertrag steht nichts darüber, was der Staat bei sich selbst machen könnte.
Die Union hat Moment eine Sek. Ja, aber die 8% da können wir ja gerne mal was zu sagen. Erstmal wollte die Union ja Ministerien zusammenlegen und groß am Start was tun und nichts ist passiert, außer ein zusätzliches Ministerium. Die 8% in 4 Jahren bedeutet eine zweipprozentige Personalreduktion pro Jahr. Das würde ich mal sagen ist die normale Fluktuation.
Das ist sehr wenig wenig. Wir haben aber auch einen Rekord in der Bundesverwaltung seit Jahrzehnten ein Rekord. Jetzt geht das G%% abzubauen ist doch richtig statt das zu kritisieren einfach mal sagen homopathische Dosierung keine große Pensionsreform keine echten Debatten be bei Subvention keine Zusammenlegung von sozialpolitischen Leistung möchte ich auch mal irgendwann machen.
Herr Lindemann, das sind alles ihre Forderung. Ich zitiere Carsten Lindemann von vor se Wochen und Karsten Lindemann hat gesagt, wir haben 60 Beaufte, die müssen wir teilen. 50% rund die Hälfte muss weg. Die brauchen wir nicht mehr. Und was machen wir jetzt? Dies Türschilder der Beauftragte bleibt Staatssekretär, aber kriegt keinen beauftragten Status mehr.
Ganze Stäbe sind das den Wie viftrag gehen wirklich mitin knapp 30 knapp 30. Ich sage ihn eins, doch, Sie haben doch eine historische Chance äh diesen Staat zu reformieren, vor allem in den Personalkosten, was ja auch bei uns in Unternehmen ein großer Kostenblock ist. Äh meine Jahrgänge, ich bin 61 geboren, wir gehen alle jetzt in Ruhestand nach und nach auch äh angestellt im öffentlichen Dienst und Beamte.
Ja, wenn sie die Ministerien und Stellen der staatlichen Stellen geschickt umorganisieren, was wir ständig machen in unseren Unternehmen, weil wir immer versuchen Personalkosten einzusparen, dann können sie in eine völlig andere Personalstruktur einführen und zwar sozialverträglich, ohne dass sie jemand abbauen Beamten können sie sowieso nicht raussetzen, aber das haben wir schon am Anfang der Sendung gesagt zu machen seit Jahrzehnten wir sind hier in Berlin gibt’s immer mehr Ministerbürokratie immer Beamte jetzt sagen zum ersten Mal zum ersten Mal seit Jahrzehnten wir wollen knapp 10% in einer Periode abbauen, denn lass uns doch mal sagen, fangt doch mal an. Während die deutsche Industrie im freien Fall ist, bleibt der Bundesapparat unangetastet. Keine Kürzungen, kein Umdenken. Und dann kommt Frau Schwesig wieder mit der alten Platte. Unsere Regierung hat es besonders schwer wegen
der weltweiten Lage. Mal ehrlich, welche Regierung behauptet das nicht? Dieses Selbstmitleid ist längst zur Standardausrede verkommen. Alle das machen, was da drin steht, umsetzen. Ich glaube, dann wird schon vieles besser. Und eins ist doch klar, die weltweite Lage, insbesondere mit dem, was wir aus den USA leben, an Drohung von Zöllen und so, setzt setzt voraus, dass eine Regierung jederzeit auch beweglich sein muss, neue Antworten zu geben.
Was die Menschen sich wünschen ist wirklich nicht mehr lange diskutieren machen. Wirlichkeität wir gucken noch mal, warum macht Sask Esken das glaub, weil Sas Eskin die Wahrheit gesagt hat, dieses Thema ist nicht geeint. Am Montag gab es einen in der Landesvertretung Bayern eine Verhandlung, die abgebrochen wurde, weil die SPD am Sonntag eine Liste an die CDU geschickt hat mit diversen Steuererhöhungen, die sie gerne machen wollen würde.
Dazu gehörte Vermögensteuer, Erbschaftssteuer, auch eine Reichensteuer. Die CDU hat das als Provokation empfunden. Markus Söder, Friedrich Schärz und dann gab es Montag erstmal Probleme, Abbruch und vielleicht sogar wäre das ganze gescheitert, wenn dann nicht Last Lingbeil und Alexander Dobrin da offenbar noch mal sehr überhandelt hätten und dann zu diesem Kompromiss gefunden haben, der am Ende eben nur ein Formelkompromiss ist.
Natürlich kannst du oben, du kannst nicht unten in den mittleren und niedrigen Einkommen bei einer Einkommensteuer entlasten, ohne dass die oben automatisch mit entlastet werden. Und dieses Beispiel, ich als Ministerpräsidentin, das ist wirklich anstrengend. Wenn Sie verzichten wollen, dann machen Sie eine Pensionsreform, aber die Einkommenssteuer in der Spitze zahlen auch inhaber geführte Unternehmer in Deutschland.

Das sind Millionen, das sind Arbeitgeber, die geben Menschen Jobs, die zahlen auch Spitzensteuer. Also immer nur zu tun, das sind die Bösen reichen und wir könnten noch verzichten. Das stimmt in dem Fall nicht. Also wird es sehr schwierig, diese Operationen zu hinzukriegen, alleine im Einkommenssteuerrecht unten zu entlasten und oben wieder reinzuholen.
Und die CDU, CSU sagt das Gegenteil von Saske Eskin, sie sagt, wir haben beschlossen, keinerlei Steuererhöhung, also auch nicht für einzelne Gruppen. Und dieser Konflikt ist nicht ausdiskutiert. Er steht jetzt als Formelkompromiss im Koalitionsvertrag und damit ist natürlich der der nächste große Stit vorprogramm.
Wir hören ganz kurz noch mal einen FDPiker, den wir noch nicht vergessen haben. Frau Merkel hat 16 Jahre fast gebraucht, um die Union nach links zu rücken. Herr Merärz hat das jetzt in anderthalb Wochen getan. Christian D hat er recht? Nein. Jetzt schauen sich doch mal me reden über Wirtschaft. Da lass ich mal Einsatz zum Thema Migration sagen.
Wir kriegen eine Migrationswende hin, die sich gewaschen hat. Also Migration war aber gar nicht. Doch, doch, doch. Er hat das gemeint nach, also insgesamt ähm rücken wir nicht nach links, sondern wir rücken in die Realität zu den Bürgern. Hat überhaupt nicht die Migration gemeint. Ich kann auch über Wirtschaft, ich kann auch über Wirtschaft, kann das gleiche mit Wirtschaft machen.
Sorry, Herr Linnemann, der Zug ist längst abgefahren. Der CDU glaubt doch kein Mensch mehr ein Wort. In diesem Fall bin ich ausnahmsweise ganz bei Herrn D von der FDP zu 100%. Und Friedrich Merz, der ist in knapp zwei Wochen mehr nach links gedreht, als Merkel es in 16 Jahren geschafft hat. Gratulation zur Turbotransformation.
Es gibt Menschen, die würden vielleicht sagen, er hat sich um 360° gedreht. Ganz deutlich was sagen zur Rente, weil das immer so wirkt wie ein Wahlgeschenk, wie irgende eine tolle Sozialleistung. 97% der Rentnerinnen und Rentner in Ostdeutschland haben nur die gesetzliche Rente. Ich glaube, das können sich die wenigsten hier am Tisch vorstellen und vielleicht auch in anderen Regionen des Landes.
Aber im Osten gibt es keine Betriebsrente. Es gibt auch kein kleines Vermögen, Kapitaleinkünfte oder Vermietungseinkünfte abhängig von der nur abhängig von der gesetzlichen Rente und wenn es geht um die Mitnahme, es geht um meine Mutter, die das nicht benötigt nur, weil sie immer nur die Problem bereich einmal dieses zu Ende bringen.
Ich als Ministerpräsidentin vertrete die Bürgerinnen und Bürger meines Landes und die Generation, die jetzt in Rente gegangen ist, ist die Generation, die nach der deutschen Einheit den Osten aufgebaut hat unter schwierigen Bedingungen und die bekommen nur die gesetzliche Rente. Also ist es nicht vertretbar, dass die gesetzliche Rente irgendwo gekürzt wird, dass sie stabil bleibt und dass sie stabil bleibt und verhältnis mit den Löhnen wächst und deswegen halte ich das für richtig. Sie sind auf einer Ebene, wir hören uns gleich, wir sind auf einer Ebene damit Markus Söder, der sich in allem ja durchgesetzt hat. Herr Lindemann, an Sie dieses Argument von Herrn Südikum noch mal. Man hätte, das sind 8 Milliarden im Jahr alle drei äh konsumtiven Steuernachlässte zusammen. Man hätte allen Bürgern, was sie versprochen haben, was zu 95% auch die SPD versprochen hat, man hätte allen Bürgern eine Steuererleichterung in der Einkommenssteuer geben. Auch die wird jetzt unter Finanzierungsvorbehalt
gestellt und sie kommt überhaupt, wenn überhaupt erst Mitte der Legislatur. Brechen Sie da erste Versprechen? Nein, müssen auch mal mit dem Brechen aufhören. Wir müssen eine Politik machen, dass das, was wir reinschreiben, jetzt auch kommt. Ah ja. Ja. Also ich finde das im Wahlkampf in Ordnung, dass wir da sagen, hier 100% Union, 100% SPD, jetzt koaliieren wir zusammen.
Jetzt haben wir uns auf Dinge geeinigt, die müssen auch kommen. Es wäre unredlich zu sagen, wir entlasten jetzt alle und die Einkommensteuer kommt nicht. was drin steht. Jetzt nur mal als Beispiel habe ich auch bei Ihnen in der Sendung öfters gesagt. Ich finde, dass es so viele Menschen gibt, die so hart arbeiten und wenn die Überstundenzuschläge bekommen, finde ich, müssen die Steuer freigestellt werden. Dieser ist drin.
Oder das andere Beispiel, ich bring das auch noch mal auch noch mal Aktivrente, das hört sich so locker an. 2000 € steuerfrei für alle Rentner in Deutschland. Das steht drin und das wird so schnell wie möglich kommen und dann liefern wir. Darum geht’s. Wenn wir jetzt alles reinschreiben und hinterher nicht liefern, dann haben wir mit Zitronen gehandelt. Das will ich nicht.
Noch mal. Mein Schwiegervater ist Rentner und schftet trotzdem noch fünf Tage die Woche. Warum? Weil die Rente hinten und vorne nicht reicht. Aber hey, die CDU verspricht ja großzügig einen Freibetrag von 2000 €. Glaubst du das wirklich? Oder wurde da mal wieder gezockt, bis der Wähler schluckt? Und dann dieses ewige Mantra in den Talkshows: “Wir müssen jetzt handeln, sonst kommt die AfD an die Macht.
” Ernsthaft, wie wär es mal mit “Wir müssen gute Politik machen, weil wir dafür gewählt wurden?” Verantwortung beginnt nicht bei der Angst vor dem politischen Gegner, sondern beim Respekt gegenüber den Menschen, die euch gewählt haben.
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