Wahre Verbrechen I Mord im Internat I True Crime D...

Wahre Verbrechen I Mord im Internat I True Crime Dokumentation T – Part 3

 Doch dann, als sie Earls Zimmer durchsuchten, fanden sie sofort die Leiche der 14-jährigen Lola Cohen unter seinem Bett. Als klar war, dass sie es mit dem Gorilla Man zu tun hatte, handelte die Polizei von Winnipexegt. Sie gab eine Warnung an die Öffentlichkeit heraus, dass ein gefährlicher Mörder aus den Staaten in Manitoba unterwegs sei.

Danach ging ein Tipp nach dem anderen auf den Polizeirevieren ein. Am Ende waren es so viele, dass die Beamten Earls Bewegungen genau nachverfolgen konnten. Kurz darauf wurde Earl knapp 10 km vor der US-Grenze gefasst. Earl gab einen falschen Namen an und tat alles, was die Detectors von ihm wollten, aber so kooperativ, dass sie kurz unsicher waren, ob sie wirklich den richtigen Mann geschnappt hatten.

In seiner ersten Nacht im Gefängnis gelang es Earl jedoch, das Schloss seiner Zellentür zu knacken und in die Dunkelheit zu entkommen. Die Polizei fing ihn noch am selben Morgen wieder ein. Danach bestand kein Zweifel mehr, dass er der Mörder war. Sie hatten tatsächlich den berüchtigten Gorillaman gefasst. Als die kanische Polizei anfing Earl zu befragen, erlaubte sie auch Beamten aus den USA ihn zu vernehmen.

 Aufgrund von Augenzeugen, Berichten und verschiedenen Gegenständen, die aus den Häusern gestohlen wurden, galt er bei mehreren ungelösten Mordfällen als Hauptverdächtiger. Die Detectives, die ihnen vernahmen, kamen unter anderem aus Kalifornien, Oregon, Washington State, Iowa, Missouri und Pennsylvania. Insgesamt wurden Earl 29 Morde zur Last gelegt, von denen er jeden einzelnen abstritt.

 Am Ende reichten die Indizien, um ihm 22 Morde nachzuweisen. In Kanada wurde er wegen Mordes an Lola Cohen und Emily Patterson angeklagt. Es waren die einzigen Morde, die er im Land begangen hatte. Das Gericht verurteilte ihn in beiden Fällen zum Mord durch Erhängen. Die US-Behörden waren zufrieden mit dem kanadischen Urteil und überließen alles weitere ihren Kolleginnen und Kollegen im Norden.

 Sie hielten es nicht für nötig, Earl zusätzlich in den USA Vorgericht zu bringen. Am Freitag, dem 13. Januar 1928 wurde der 30-jährige Earl Leennard Nelson zum Galben geführt. Dort sprach er seine letzten Worte. Er sagte: “Ich bin unschuldig. Ich bin unschuldig vor Gott und den Menschen. Ich vergebe denen, die mir Unrecht angetan haben und bitte die, die ich verletzt habe, um Vergebung.” Gott, hab Erbarmen.

Sie legten Earl den Strick um den Hals und führten ihn zur Falltür. Dann legten sie den Hebel um. Er starb um 7:30 Uhr morgens. Innerhalb von 17 Monaten hatte Earl Leard Nelson mindestens 21 Frauen und ein 8 Monate altes Kind getötet. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte kein bekannter amerikanischer Serienkiller so viele Morde begangen.

Earl Nelson war auch der erste Serienkiller, über den die Medien so umfassend berichteten. Seine Verbrechen, seine Methoden, seine Spitznamen und der Terror, den er verbreitete, wurden tag für Tag im Bewusstsein abertausender Menschen präsent gehalten. Es war die erste Mordserie des 20. Jahrhunderts, die gleichzeitig zum Medienevent wurde und es sollte nicht die letzte sein.

Vielen Dank fürs Zuhören. Mein Name ist Diane Helscher. Und ich bin Mark Augestat. Du kannst jetzt eine Bewertung für den Podcast daassen und die Glocke aktivieren, um keine Folge zu verpassen. Serienkiller ist ein Spotify Original von Parcast. Produziert in Zusammenarbeit mit Bose Park Productions. Adaptiert von dem amerikanischen von Max Cutler kreierten Original Serial Killers.

 Deutsche Produktion Wiebgeachter Winter. Chris Guse, Suholder, Kli Köhler, Fabio Lautenschläger, Simon Uter Kirschei und Daniel Nicolao. Das Originalskript wurde ins Deutsche übersetzt von Klaus Schwartau. Vielen Dank an Julien Guarot.

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