„Größer als das Leben selbst“: Verstarb La Veneno, weil sie zu viel wusste? T
„Größer als das Leben selbst“: Verstarb La Veneno, weil sie zu viel wusste?
Vom Straßenstrich in Madrid auf jedes TV-Gerät in den spanischen Wohnzimmern. „SoKo Schlager“ beleuchtet diese Woche den rätselhaften Todesfall La Venenos.

„Wenn ich ihre Namen verrate, bringen sie mich um“, sagt La Veneno im Jahr 2016. Nur wenige Wochen später ist die spanische Sängerin und TV-Persönlichkeit tot. „SoKo Schlager“ beleuchtet diese Woche den rätselhaften Tod der legendären Transfrau.
La Veneno: Vom Straßenstrich auf die TV-Bildschirme
Die aus einem kleinen Dorf kommende Christina – so ihr eigentlicher gewählter Name – wuchs als José auf. Mit 15 Jahren verlässt sie ihre Heimat und entdeckt durch zufällige Begegnungen, dass sie transgender ist. Wie so viele andere Transfrauen, vor allem in den achtziger und neunziger Jahren, landet sie auf dem Straßenstrich.
Dort entdeckt sie ein TV-Team, das eine Reportage dreht. Mit ihrer unvergleichbaren Art und Persönlichkeit wird sie buchstäblich über Nacht berühmt. Es folgen TV-Auftritte und Musik: La Veneno wird landesweit bekannt und trifft wichtige Persönlichkeiten. „Sie war größer als das Leben selbst“, erklären die „SoKo Schlager“-Hosts.
Wurde ihr das Wissen zum Verhängnis?
Nach schwierigen Jahren, in denen die Öffentlichkeit La Veneno immer mehr beachtete, sie mehrfach ins Gefängnis musste und an schwierige Männer kam, wendete sich das Blatt in den 2010er Jahren. Die Sängerin wurde sogar zum Kult. Doch ausgerechnet ein neues Projekt, eine Biografie, sehen heute einige Fans als Auslöser für ihren Tod.
Sie kündigte zuvor an, einige Geheimnisse über mächtige Männer zu haben und fügte hinzu: „Wenn ich ihre Namen verrate, bringen sie mich um.“ Vier Wochen später ist sie tot, der Fall bis heute ungeklärt. „SoKo Schlager“ geht ihm diese Woche auf den Grund.
Über die Hosts von “SoKo Schlager”
Bettina Steinke ist unter anderem Chefredakteurin von „Schlager.de“, einer Marke der FUNKE Digital. In ihrer neuen Rolle als Podcast-Host verbindet sie ihr investigatives Gespür für Verbrechen mit einer publikumswirksamen Audioproduktion.
Janina Kirsch war Chefreporterin der GALA und Unterhaltungschefin bei BILD. Bei Podimo ist Kirsch mit dem Podcast „Stars and Crime“ vertreten, 2025 war sie in der Crime-Reportage „Auf den Spuren des Verbrechens“ bei ProSieben und JOYN zu sehen.