Es gibt Schauspieler, die über Jahrzehnte hinweg ein bestimmtes Bild verkörpern. So sehr, dass das Publikum glaubt, sie auch im echten Leben in- und auswendig zu kennen. Horst Krause gehört zweifellos in diese Kategorie. Mit seiner gemütlichen Art, der knorrigen Stimme und der Ausstrahlung eines bodenständigen Nachbarn wurde er zum unangefochtenen Liebling des deutschen Fernsehens. Ob als herzlicher Bauer in den „Krause“-Filmen oder als schwerfälliger, aber grundehrlicher Polizeihauptmeister im „Polizeiruf 110“ – Krause war für Millionen Zuschauer das Sinnbild des netten, unaufgeregten Mannes von nebenan.
Umso heftiger schlug die Nachricht ein, als Horst Krause nun, im stolzen Alter von 83 Jahren, plötzlich die Fassade durchbrach. In einem ungewöhnlich offenen Interview sprach er erstmals darüber, dass hinter den Kulissen der deutschen Film- und Fernsehlandschaft keineswegs alles so harmonisch war, wie es das sonntägliche Abendprogramm vermuten ließ. Mit einer Direktheit, die man sonst nur von seinen Rollen kannte, packte er aus: Es gab Kollegen, die er schlichtweg nicht leiden konnte. Ein Geständnis, das wie ein Paukenschlag wirkte und ein völlig neues Licht auf den Mann wirft, den viele für den Inbegriff der Friedfertigkeit hielten.
„Nicht jeder ist so sympathisch wie seine Rolle“

„Nicht jeder Schauspieler ist so sympathisch wie seine Rolle“, sagte Krause mit einer entwaffnenden Ehrlichkeit, die keinen Raum für Missverständnisse ließ. Er sprach von Eitelkeiten, von Machtkämpfen und von Menschen, die sich für wichtiger hielten als das gesamte Team. Für Krause, der sich selbst immer als Teil eines Ensembles sah und Allüren zutiefst verabscheute, war dies oft ein rotes Tuch. In einer Branche, die von Selbstdarstellung lebt, war er der Fels in der Brandung, der Pünktlichkeit, Vorbereitung und gegenseitigen Respekt über alles stellte. Wenn aber Kollegen „die Diva raushängen ließen“, konnte der sonst so ruhige Brandenburger ungemütlich werden.
Dieser Blick hinter die Kulissen ist deshalb so spannend, weil er die künstliche Welt des Glamours entzaubert. Krause beschrieb Situationen, in denen prominente Darsteller am Set versuchten, Texte zu verändern, nur um selbst in einem besseren Licht dazustehen – oft auf Kosten der anderen. „Es gibt Leute, die betreten den Raum und glauben, die Sonne geht nur für sie auf. Mit solchen Menschen konnte ich nie warm werden“, erklärte er trocken.
Der lange Weg vom Maschinenschlosser zum TV-Star
Um zu verstehen, warum Horst Krause heute so kompromisslos ehrlich ist, muss man auf seine Anfänge blicken. Geboren 1941 in Westpreußen, geprägt durch die Entbehrungen der Nachkriegszeit, schlug er zunächst einen soliden Weg ein: Er wurde Maschinenschlosser. Die Schauspielerei kam erst später, fast wie ein Zufall, über den Umweg des Theaters in der DDR. Diese bodenständige Herkunft verließ ihn nie. Während viele seiner Kollegen im Westen bereits früh auf Glamour und Selbstinszenierung setzten, blieb Krause der Arbeiter, der sein Handwerk ernst nahm.
Sein Durchbruch im gesamtdeutschen Fernsehen nach der Wende war ein Glücksfall für das Publikum. Gerade sein ostdeutsches Image – direkt, ohne Schnörkel und absolut authentisch – machte ihn zu einer Identifikationsfigur. In den 15 Jahren bei „Polizeiruf 110“ verschmolz er so sehr mit seiner Figur, dass diese sogar seinen echten Namen trug. Doch während die Zuschauer den gemütlichen Beamten liebten, gab es am Set immer wieder Spannungen. Krause war kein „Everybody’s Darling“. Er war herzlich zu denen, die professionell arbeiteten, aber schroff zu jenen, die unvorbereitet oder arrogant erschienen.
Warum das Schweigen erst jetzt bricht

Viele fragen sich, warum ein Mann wie Horst Krause erst mit über 80 Jahren zur Generalabrechnung ansetzt. Seine Antwort ist so schlicht wie logisch: Früher hätte es nur unnötigen Ärger gegeben, heute hat er nichts mehr zu verlieren. Es geht ihm nicht um verbittertes Nachtreten, sondern um eine Befreiung von der jahrzehntelangen Last der Diplomatie. „Ich wollte immer ehrlich sein, und jetzt kann ich es endlich sein“, so sein Credo.
Es gab Dreharbeiten, bei denen die Chemie vor der Kamera perfekt wirkte, doch sobald die Klappe fiel, herrschte eisiges Schweigen. Besonders bei den beliebten „Krause“-Filmen, die eine fast schon heimatliche Geborgenheit ausstrahlen, mag man sich kaum vorstellen, dass es hinter der Kamera brodelte. Doch Krause macht klar: Schauspielerei ist ein Job wie jeder andere auch, und im Job mag man eben nicht jeden Kollegen.
Ein Vermächtnis der Authentizität
Horst Krauses späte Ehrlichkeit macht ihn nicht kleiner, sondern im Gegenteil: Sie macht ihn menschlicher. Sie erinnert uns daran, dass wahre Größe nicht darin liegt, Konflikte totzuschweigen, um ein Image zu wahren, sondern darin, den Mut zur Wahrheit zu besitzen – auch wenn diese unbequem ist. In einer Zeit, in der soziale Medien oft nur eine polierte Oberfläche zeigen, ist Krauses Direktheit eine erfrischende Ausnahme.
Sein Erbe wird nicht nur aus einer beeindruckenden Liste von Filmen und Serien bestehen. Es ist vor allem das Gefühl von Beständigkeit, das er vermittelt hat. Dass dieser Mann nun zugibt, auch Abneigungen und Konflikte gekannt zu haben, nimmt seinen Filmen nichts von ihrem Zauber. Im Gegenteil, es macht die Herzlichkeit, die er auf dem Bildschirm zeigte, noch wertvoller, weil man weiß: Wenn Horst Krause lächelt, dann meint er es meistens auch so. Und wenn er jemanden nicht mag, dann erfährt die Welt es eben mit 83 Jahren. Authentischer kann ein Lebensabend kaum sein.
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