PRECHT EXPLODIERT: „DEIN KUMPEL IST EIN KASPER!...

PRECHT EXPLODIERT: „DEIN KUMPEL IST EIN KASPER!” Merz vor Millionen ZERLEGT!

PRECHT EXPLODIERT: „DEIN KUMPEL IST EIN KASPER!”  Merz vor Millionen ZERLEGT! 

Der Bundeskanzler hat sicherlich in hinter verschlossenen Türen, wie ich höre, sehr deutlich an die Amerikaner appelliert jetzt hier. Ich bin dein Freund, du willst mit mir zusammen das iranische Volk befreien. Das ist Kasper Theater. Das ist nicht das, worum es hier geht. Und plötzlich passiert das Unerwartete.

In dieser Torgrunde macht Brech das, was sich kein Politiker in Deutschland traut. Er schaut direkt in die Kamera und nennt Märzpolitik beim Namen Kaspalle Theater. Während CDU Veteran Roderich Kiesewetter verzweifelt versucht, den Kanzler zu verteidigen und dabei von einer Ausrede zur nächsten stolpert, zerlegt Brecht jede einzelne davon und am Ende kann selbst Kiesewetter die Linie nicht mehr halten und stimmt leise dem zu, was Prächt gesagt hat.

 Ein großes Lob an Herrn Precht und los geht’s. Wie blicken Sie auf die Aussagen des? Also ein bisschen amüsiert mich das, ob er sich da dumm stellt. Also ich meine, der Grund, warum die Amerikaner da bombardieren, hat doch nichts mit der Befreiung der iranischen Bevölkerung zu tun. Ich meine, wenn einer große Schuld daran trägt, dass der Iran äh sich nicht liberal und demokratisch hat entwickeln können, dann sind das die Vereinigten Staaten, das als sie damals Mossadenk gestürzt haben und den Schar an die Macht gebracht haben, als sie Komeni

unterstützt haben aus Angst, dass die Mossadeck Leute wieder drankommen. Ich meine, wir haben bei Trump in Venezuela gesehen überhaupt kein Interesse an der Befreiung der Bevölkerung von einem Unrechtsregime. Das kann doch gar nicht gar nicht das Ziel. Darum geht’s ja gar nicht. Und jetzt stellt sich unser Bundeskanzler so hin und tut so.

 Als wäre das sozusagen eine humanistische Intervention gewesen, als wäre der Grund für die Bombardierungen der Amerikaner, die Befreiung des iranischen Volkes. Sowohl Pete Hexers als auch Rubio haben ganz klar und unmissverständlich gesagt, wir wollen kein Regimechange und ich weiß auch, warum die Amerikaner das nicht wollen.

 Man muss sich mal vorstellen, es käme zu einem Regime Change und stellen wir uns wirklich mal vor mit ganz ganz ganz viel Glück, es kommt nicht zu 20 Jahren Bürgerkrieg, sondern es gelingt wie auch immer schwierig genug sich das vorzustellen, dass da eine liberaldemokratische Entwicklung einsetzt, dass das Land wirklich befreit wird.

 Ein Land mit so einer großartigen Bevölkerung, mit wahnsinnigen Bodenschätzen, das wird innerhalb kürzester Zeit ein Global Player. Das will niemand. Das haben die Amerikaner versucht über Jahrzehnte zu verhindern. Das wollen die Türken nicht. Das wollen die Saudis nicht. Im Grunde genommen haben die, die der Krieg führen, gar kein Interesse an der Entwicklung des Iran und schon gar nicht an der Befreiung des iranischen Volkes.

Deswegen, wenn der Bundeskanzler sich hinstellt und sagt, finde ich jetzt gut, so quasi unter humanistischem Aspekt, was sie da machen, als wenn es darum in diesem Krieg ginge. Bundeskanzler hat sicherlich in hinter verschlossenen Türen, wie ich höre, sehr deutlich an die Amerikaner appelliert. Aber hier geht es auch darum, dass der die USA Ziele genannt haben und sich quasi hinter Israel gestellt haben, die sowieso diesen Angriff gemacht hätten und Israel kann natürlich sehr klar vom Artikel 51 her argumentieren und sagen,

die sind so nah an der Atombombe, unser Existenzrecht ist gefährdet. Also, das ist nicht schwarz und weiß, das muss man sehr sorgfältig abwägen, weil er natürlich nicht in der Öffentlichkeit sich vorführen lassen will. Legung spielen für die USA eine gewaltige Rolle in dem Stück und deswegen ärgere ich mich natürlich über den Bundeskanzler, der gegenüber Donald Trump, der sich in dem Moment auch fragen muss, was denkt eigentlich der März, denkt er, ich mache das hier aus humanitären Gründen.

 Der wird sich innerlich auch gefragt haben, was erzählt der Merz mir jetzt hier? Ich bin dein Freund, du willst mit mir zusammen das iranische Volk befreien. Das ist Kasper Theater. Das ist nicht das, worum es hier geht. Äh ist die Bundesregierung hier naiv? Glaubt sie den USA Motive für diese Schläge, die diese in Wahrheit gar nicht äh haben, wie Herr Brecht es ausgeführt hat? Die Bundesregierung ist alles andere als naiv.

 Und Brecht hat gerade das ausgesprochen, was Millionen Deutsche, die nicht jeden Abend Tagesschau geschaut haben, längst bemerkt haben. März verurteilt den Angriff auf den Iran aufs Schärfste, fliegt dann nach Washington, kriecht zu Trump und spielt den treuen Freund und prcht nennt es genau das, was es ist. Kasperle Theater und Kiesewettersverteidigung reine Komödie und Schadensbegrenzung.

 Er wollte sich nicht öffentlich vorführen lassen. Die Regierung ist nicht naiv, blabla. Das ist keine Verteidigung, das ist ein Geständnis. Aber Precht fängt gerade erst an. Sie haben natürlich völlig recht. Die Liste der Völkerrechtsprüche der USA beginnen nicht im letzten Jahr äh als die Schläge gegen das iranische Atomprogramm gemacht wurden, äh sondern die durchziehen die ganze Geschichte seit dem Zweiten Weltkrieg.

 Ja, also vom Kore Irakkrieg George W. Busch und so weiter. Die USA haben sich immer rausgenommen als Exceptionalisten, dass sie an das Völkerrecht im Zweifelsfall nicht gebunden sind. Jetzt haben wir ja mal die Hoffnung gehabt, das würde sich ändern, aber es ändert sich nicht. Es geht in die Gegenrichtung. Und das große Problem, was wir dabei haben, ist, wenn wir Ausnahmen machen und ich selber entscheiden darf, was eine legitime Ausnahme ist, ja? Man ist immer so bedroht, wie man sich gerade fühlt, ja? Dann öffnen wir den Verbrecher in dieser

Welt und Tor. Dann haben wir auch kein Argument mehr gegen Wladimir Putin vorzugehen und den Völkerrechtsbruch in der Ukraine anzuprangern, wenn unsere Seite das von ihrer Seite ebenfalls macht. Letztlich ist dieser Schulterschluss mit Trump auch ein Schulterschluss mit den Putins dieser Welt, weil auch Putin hat am 8.

 Mai 2022 sein Angriff auf die Ukraine gerechtfertigt mit Selenskis Ankündigung auf der Münchnerer Sicherheitskonferenz im Januar 2022 aus dem Budapesta Memorandum auszusteigen und Atomwaffen zu stationieren und er hat gesagt, das ist ein Präventionskrieg gegen die atomare Aufrüstung der Ukraine.

 Wir wissen, er hat eine Menge anderer Gründe dafür gehabt, aber mit diesem Argument, mit diesem Argument kann nun jeder überall in der Welt ja nach seinem Gutdünken eingreifen. Ich fühle mich bedroht und genau, ich fühle mich, man ist immer so bedroht, wie man sich fühlt und sagt, nee, nee, nee, der führt was im Schilde. Ich bin da ganz sicher.

 Das heißt also, das Völkerrecht, wie wir es jetzt kennen, ist dysfunktional, aber der Verzicht auf das Völkerrecht ist noch schlimmer. Mhm. Aber hier geht es nicht nur um Völkerrecht, hier geht es darum, was für ein Kanzler das alles sieht und trotzdem zu dem Mann kriegt, der dafür verantwortlich ist und Precht wird das gleich schmerzhaft deutlich machen.

Help ist on the way. Eine große Verheißung. Herr Prcht, nehmen wir doch mal an, sie haben Ihre ähm das Motiv, das Sie sehen, eben schon gesagt, aber nehmen wir mal an, Donald Trump geht es auch so so ein Fitzelchen vielleicht doch auch um Menschenrechtsverletzung im Iran und dass er dem Abschlachten der Bevölkerung durch das Mola Regime auch nicht länger zuschauen will und das ganze ist erfolgreich.

 Wäre das nicht ein valides Argument für ein Eingreifen, dieses Massenmorden von der Führung her zu beenden? Mhm. Ja, mit den ganzen Hypothesen, wie Sie das genannt haben. Ja, ich teile nur die Hypothesen nicht. Also ich halte Donald Trump nicht für sensibel und humanistisch genug, dass er schlaflose Nächte hat wegen des grausamen Schicksals, was die Menschen im Iran haben.

 Also ich glaube, diese Grundvoraussetzung ist definitiv überhaupt gar nicht gegeben. Aber sie stellen ja eine prinzipielle Frage. Das ist im Grunde genommen darf man in ein anderes Land völkerrechtswidrig eingreifen, wenn man damit die Bevölkerung befreit. So grundsätzlich würde man ja da sagen, ja, das ist eine wirklich komplizierte Frage, über die man nachdenken muss.

 Wir wissen nur in der Realität, dass mit solchen Dingen eigentlich über Jahrzehnte immer Schindluder getrieben wurde. Ja, die Amerikaner wollten auch den Vietnamesen die die Freiheit bringen. Ja, also ohne den Begriff Freiheit haben die Amerikaner keinen Interventionskrieg geführt. Die wollten auch dem von Saddam Husse ihnen unterdrückten Irak in die Freiheit bringen und haben ihn Jahrzehnte des Bürgerkriegs gebracht.

Also in der Realität fällt mir eigentlich kaum ein Beispiel ein, dass die USA irgendwo eingegriffen haben, damit es tatsächlich nachher der Bevölkerung besser geht. Deswegen die ganz grundsätzliche Frage stellt sich eigentlich nie in der Realität. Die ist in der Theorie im philosophischen Seminar interessant, aber in der Realität tritt sie vielleicht ein zerkise Wetter.

 Wenn man das wirklich wollte, müsste man mit Botentruppen da rein und wenn man mit Bodentruppen in den Iran gehen würde, öffentlich nicht ausgeschlossen, dass mit Bodentruppen da reingehen, da erlebt man unter Umständen ein Vietnam. Also, das ist ja nicht wie beim Irakkrieg. Der Irak ist ein Stück Wüste, ja, dessen Grenzen mal von französischen und englischen Generälen in den Sand gezeichnet worden sind.

 Der Iran ist eine Stadt im Tean, ist eine Stadt mit vielen Millionen Einwohner. Es gibt noch andere Millionenstädte. Das ist ein die Topografie des des Iran, da gibt’s Bergland und alles mögliche. Da fährt man nicht einfach so mit dem Panzer durch, also mit Bodentruppen in den Iran gehen, das wird wahrscheinlich tatsächlich den so oft befürchteten und möglicherweise auch realistischen Flächenbrand auslösen.

 Und das Risiko würde Donald Trump nicht eingehen, weil er dann tausende zehntausende von Soldaten verliert und der Rückhalt für sein Iranbombardement und der Bevölkerung ist nicht allzu groß und das wäre in kürzester Zeit, wenn die Zinksge zu tausenden in die USA geflogen werden, weg. Das war Prächt der Analyst.

 Jetzt kommt Prcht der Richter und glaubt mir, ab Kiesewetter exponentiell unangenehmer, denn ab diesem Punkt kann er März nicht mehr verteidigen. Hat das aus ihrer Sicht für die Glaubwürdigkeit Europas, vor allem im globalen Süden. Wir sind nicht mehr die guten. Im globalen Süden sind wir sowieso nicht die Guten.

 Ja, aufgrund unserer Kolonialgeschichte und allem, was dazu gehört, den amerikanischen Völkerrechtsbrüchen und so weiter. Also im größten Teil der Welt sind wir nicht die Guten, aber wir sind es in unserem Selbstverständnis. Und dafür war eben auch wichtig, dass wir unsere Politik als wertegeleitete Politik begriffen haben, dass wir uns als Teil des liberalen freien Westens mit seinen Werten verstanden haben.

 Und ich frage mich, nachdem ich jetzt Friedrich Merärz bei Donald Trump gesehen habe, wie eben da quasi ja auf den Schoß gekrochen ist, was müssten die Amerikaner eigentlich, wo auch immer in der Welt an Militärschlägen machen, dass sich eine Bundesregierung hinstellt und sich mal ganz klar davon distanziert und sagt, das geht überhaupt nicht, das ein Völkerrechtsbruch und so weiter.

 Ja, der Grund, sie haben das ja am Anfang gesagt, der Hauptgrund von März ist wahrscheinlich ja, dass er nach wie vor die Hoffnung hat, dass er Trump hinsichtlich der Ukraine wieder halbwegs auf die europäische Seite ziehen kann und dafür ist er bereit dahinzugehen und den völkerrechtswierigen Angriffskrieg, ja, der es nach wie vor bleibt, weil der Paragraph 51 hier nicht in der Form zählt, zumindestens für die Amerikaner nicht, die nicht bedroht sind.

 Er ist bereit, das alles zu machen und dem immer entgegenzukommen in der Hoffnung, großer weißer Vater, verlass uns nicht hinsichtlich der Ukraine. Und ich muss ganz wirklich sagen, das kann man trennen. Jemand wie Donald Trump, der mag ein Narzisst sein, bis zum geht nicht mehr. Der hat keinen Respekt vor Leuten, die so unterwürfig kommen.

Wirklichen Respekt hat er vor Leuten wie Putin oder wie Ski. Ja. eigenes europäisches Selbstbewusstsein zeigen, ganz klar sagen, bis hierhin und da nicht weiter, würde ihm viel mehr dauerhaften Respekt eintragen, als diese unterwürfige Art, wo ich ich leide, wenn ich das sehe. Ja, sie nicht, Herr Kiesewetter, ich finde das nicht unterwürfig.

Ich finde, dass die Bundesrepublik er gar nicht überzeugt ist, um keinen Ärger zu er m Sie ihn fragen. Ich finde, dass die Bundesrepublik Deutschland etwas gravierendes geändert hat in der Außenpolitik. Früher war die werteorientierte, interessengeleitete Außenpolitik und wir haben mit dieser Bundesregierung in der Außenpolitik eindeutig einen Fokus auf Interessenorientierung.

 Wir sehen es in der Abstimmung mit Entwicklungszusammenarbeit nur noch die Länder, die in unserem Interesse handeln bekommen die normale Förderung. Das ist neu. Äh ich bewerte das erstmal nicht. Und das zweite ist das natürliche im Interesse, sie haben es ja angesprochen und rausgearbeitet von uns, ist, dass die Amerikaner nicht gänzlich die Datenunterstützung der Ukraine aufgeben.

Die Amerikaner haben übrigens die Militärunterstützung für die Ukraine um 99% gekürzt von 36 Milliarden US-Dollar vorletztes Jahr auf 400 Millionen im letzten Jahr. Und unser Interesse kann nicht sein, dass die Amerikaner dann auch die Datenunterstützung und sowas streichen. Und das ist, wenn wir dann Interessen haben, müssen wir Prioritäten setzen.

 Und unsere erste Priorität ist die Ukraine und nicht der Iran. Wenn Sie den Auftritt von Friedrich März nicht unterwürfig finden, wie finden Sie ihn denn dann? Nun, ich finde ihn balanciert, weil er sich in der Öffentlichkeit von ihm nicht vorführen lassen will. Das muss allerdings dann mit Spanien und Großbritannien ausmachen.

 Und der andere Aspekt ist, dass er eben wesentliche Punkte hinterher am Tischgespräch gebracht hat. Und wir alle wissen, wie man wie schnell es gehen kann, dass ein bei einem Trump die Stimmung kippt. Es ist doch unfassbare Schadensbegrenzung von Kiesewetter. Anstatt einfach zuzugeben, dass März tatsächlich Angst vor Trump hat, benutzt er das Wort balanciert.

Aber schauen wir, wie Prächt ihn ein letztes Mal zerlegt und Kiesewetter am Ende unweigerlich zustimmt. Völlig bekannt. 90% der Zeit gehört Trump, 10% einem selbst. Welche Punkte kann er setzen? Und März hat einen Punkt gesetzt, da wo ich voll dakor bin. Das ist dieser Punkt zur Ukraine. Das war wichtig, dass er den angesprochen hat.

Ja, aber wenn wir den Preis dafür bezahlen, dass wir bei Sachen, hinter denen wir gar nicht wirklich stehen und wo wir ganz ganz große Zahnschmerzen haben, sagen ja ja, wir stehen an eurer Seite und was was weiß ich was, dann schmeißen wir den Kompass, der uns Europäer in unseren eigenen Augen zu den Guten macht, die Verteidiger der regelbasierten Werteordnung, diejenigen, die sich an die UNOK halten und so weiter.

 Alles werfen wir über Bord und ich frage mich, wenn wir das alles zweckmäßig machen, damit er bei der Ukraine ja weiter den bisherigen Kurs unterstützt, dann haben wir irgendwann keinen Kompass mehr. Und da habt ihr es. Aber am Ende konnte selbst der CDU Veteran nicht mehr so tun, als ob. Die Frage ist nicht, ob März unterwürfig ist.

 Das wissen sogar seine eigenen Leute. Die Frage ist, wie lange akzeptieren die Deutschen einen Kanzler, der vor anderen mehr Angst hat als Respekt vor dem eigenen Land? Schreibt mir in die Kommentare Kasperle Theater oder balanciert. Was denkt ihr über Märzverhalten in den letzten Monaten? Bis zum nächsten Mal.

 

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