,,Ich kann diese SCH€I§E NICHT MEHR HÖREN! Gewerks...

,,Ich kann diese SCH€I§E NICHT MEHR HÖREN! Gewerkschafter ZERLEGT Merz’ Wahnsinn LIVE!

 ,,Ich kann diese SCH€I§E NICHT MEHR HÖREN! Gewerkschafter ZERLEGT Merz’ Wahnsinn LIVE! 

Und ich kann es wirklich nicht mehr hören und ich will noch mal eins sagen, die Kosten bezahlt wieder die Allgemeinheit. Es freut mich, dass Ihnen Ihr Beruf auch große Freude macht, Herr Uber wollte aber nicht unerwählend lassen, dass Sie außerhalb der CSU noch nicht wirklich gearbeitet haben und für viele der Leute hier nicht sprechen können.

Plötzlich wird März Kreidebleich, als dieser Arbeiter Tachelis redet, voller Wut und Enttäuschung. Am besten arbeiten wir alle, bis wir 100 Jahre alt sind. Ist es das, was du willst, Fritz? Doch dann kippt die Stimmung, als der CSU Generalsekretär Huber versucht, die Arbeiter abzuwürgen. Ein fataler Fehler.

Daumen hoch für diese mutigen Stimmen und jetzt geht’s los. Kurz Bernt Witzenberger, Direktor beim Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung am an der Bundesagentur für Arbeit hier in Nürnberg. Herr Fitzenberger, wenn man uns vergleicht, also unseren Arbeitsmarkt, arbeiten wir wirklich deutlich weniger als andere große europäische Länder im Vergleich? Einerseits, wenn wir die Vollzeitbeschäftigten anschauen, ist die Arbeitszeit niedriger als in vielen anderen, aber nicht in allen. Okay.

Was wir aber in Deutschland erreicht haben, sollen wir nicht gering schätzen. Wir haben es arbeit arbeiten sehr, sehr viele Leute und viele Leute arbeiten in Teilzeit, ganz konkret Frauen, in Bereichen, in denen wir auch diese Beschäftigung brauchen. Und wenn wir jetzt dahingehen würden und sagen, ihr müsst da alle mehr arbeiten, ist das ein zweischneidiges Schwert, weil dann wird es Familien Konstellation geben, dann wird es persönliche Konstellation geben, dass die Leute gar nicht mehr arbeiten, weil man sagen muss, wenn du aus der

Zeitzeit in die Vollzeit gehst, brauchst du einen Betreuungsplatz für dein Kind? Musst du jemanden haben, der sich um deinen kranken Vater oder kranke Mutter kümmert und so weiter und so fort. Wir haben eine historisches Experiment, wo das mal versucht wurde in Frankreich. Herr Huber, eine sozialistische Regierung hat sich vorgenommen, die armen Teilzeit erwerbstätigen Frauen dazu zu bringen, mehr zu arbeiten.

 Was war die Reaktion? Ein Teil dieser Frauen hat gar nicht mehr gearbeitet. Das Experiment ist schiefgegangen. Also, wir müssen bei der Arbeitszeitdebatte, das ist ganz persönliche Lebensplanung und äh es gibt Menschen, die wollen mehr arbeiten und die nehmen das Arbeitszeitgesetz so wie es jetzt ist auch als Hindernis war.

 Manche dieser Menschen werden selbständig. Mhm. Und andere äh die brauchen auch den Arbeitnehmerschutz, der in dem Arbeitszeitgesetz ist, um ihre eigene persönliche Lebensplanung durchzusetzen. Und wenn sie das nicht hätten, würden sie gar nicht arbeiten. Und wir arbeiten in Deutschland mehr Stunden in Bayern und auch anderswo als wir historisch je gearbeitet haben in der Summe.

Okay. Und Herr Witzenberg noch die zweite Frage, die auch schon diskutiert wurde, die Zahl der freien Tage. haben wir im Vergleich zu anderen europäischen OECD-Ländern oder zu OECD-Ländern haben wir mehr freie Tage durch Feiertag, durch Urlaub, durch vielleicht auch Krankheitstage. Da haben wir relativ viele, das ist richtig.

Also, das gibt die extrem Fälle wie USA, angelsächsische Länder, die deutlich weniger Urlaub haben. Das ist dann auch natürlich eine gesellschaftliche Wertentscheidung. Urlaub ist auch wiederum Gesundheitsschutz. Natürlich kann man sagen auch blau machen, aber es ist auch Gesundheitsschutz, dass äh sich erholen können in einem stressigen Arbeitsmarkt, der ja heute viel stressiger ist als früher.

 Das sehen wir an den vielen psychologischen auch äh Burnout Symptomen, weil eben der in der Arbeit geht der Teil der Routine, indem man sich mal entspannen kann, der geht ja auch zurück. Die körperlich belastende Arbeit gibt es weiterhin, wurde ja vom Flughafen auch geschildert, geht aber tendenziell zurück, aber dieses nichtroutine, dieses immer reagieren müssen, das fordert braucht auch Urlaub.

Okay, also interessante Punkte. Wir kommen bestimmt noch mal auf Sie zurück. Herzlichen Dank. Danke schön. Einmal hier. Ja, hallo. Miteinander Stefan Dol vom deutschen Gewerkschaftsbund. Ich muss sagen, die Diskussion, die ärgert mich im Sinne der Beschäftigten, weil dauern zu sagen, wir sind zu faul, wir feiern zu viel blau.

 Das ist die Menschen arbeiten in diesem Land, wie es gerade gesagt worden, so viel wie noch nie. Die Arbeitsstunden sind so hoch wie noch nie. Das ist der erste Fakt. Der zweite ist, wer nach Flexibilisierung ruft und er huber gerade in Bayern, dann machen sie doch endlich endlich ein bayerisches Vergabegesetz, weil Tarifverträge sorgen nämlich für Flexibilität und da ist Bayern weit hinten dran und das könnte ich an Tarifverträgen nachweisen.

 Ich will noch mal eins sagen, Vergabegesetz, um es noch mal zu erklären, das heißt, dass nur solche Leute, solche Firmen öffentliche Aufträge bekommen, die sich dem Tarifvertrag unterwerfen. Genau. Und was man auch sagen muss, praktischerz sagen 8 Stunden also erstens ist in der gewerkschaftlichen DNA und es ist auch so.

 8 Stunden ist ein Gesundheitsschutz praktisch. Und ich will nur mal eins sagen, ich bin in der Selbstverwaltung wie Arbeitgeber auch in der Rennenversicherung und auch bei der AOK. Wir stellen fest psychische Erkrankungen, die aufgrund der Belastungen im Beruf sind, nehmen zu. Also, wer dauernd schreit, wie sollen wir arbeiten? Die Kosten bezahlt wieder die Allgemeinheit.

 Und ich will damit sagen, wir müssen wirklich die Arbeitszeit deutlich sozusagen auf die 8 Stunden lassen und es gibt Flexibilität bis zu 10 Stunden und ich kann es wirklich nicht mehr hören und ich will auch noch mal eins sagen, es hat mit der Realität der Menschen nichts zu tun, gerade Vereinbarkeit, Familie und Beruf. Bei uns sind viele Kolleginnen und Kollegen sagen, wenn die Arbeitszeit noch mehr wird, wie soll ich das eigentlich meine Kinder hinbekommen? Anders schreiben oh, wir haben zu wenig Kinder in diesem Land. Also einfach die

Diskussion in zam bringen und eins ist auch klar Huber, wir haben wirtschaftliche Schwierigkeiten, aber wir können nicht durch mehr Arbeitszeit eins machen, dass wir sozusagen auf einmal erreichen, dass der Herr Trump keine Zölle mehr macht und dass die Chinesen Subventionierungen machen. Mir kommt die ganze Diskussion vor.

Wir haben Probleme praktisch sozusagen ich mach mal im Vergleich auf der Aurobahn gibt’s eine Stelle, wo dauern Umfälle passieren und was macht die Politik und insbesondere die Union? Sie sagte zur Hömer die Geschwindigkeit haben wir die Probleme weniger. So werden wir die Probleme nicht lösen. Also Herr Hubert, jetzt sagt der DGB und jetzt kommt Fritz Mann fürs Grobe, der CSU General.

 Hört mal, was der zu bieten hat. Na ja, ich meine, was mich mir ein biss aufgefallen ist, war wieder die Debatte. Erstens mal wird es wieder sehr emotional geführt und auch wieder so nach dem Motto, es würde hier die eine Gruppe gegen die andere ausgespielt. Darum geht’s überhaupt nicht. Es geht darum, dass wir zunächst einmal anerkennen, dass die Situation herausfordernd ist und zwar insgesamt für den Standort Deutschland und dass wir uns aus dieser Krise rausarbeiten müssen und dann kann man sich halt leider auch den Vergleich nicht

ersparen. Wenn Sie sich ja mal anschauen innerhalb der OECD-Länder ist die durchschnittliche Jahresarbeit pro Beschäftigten bei 1700 Stunden. In Deutschland ist sie bei 1300 Stunden. Wenn Sie sich eine Studie anschauen, auch wie es im europäischen Durchschnitt ausschaut, generell von der Lebensarbeitzeit, dann liegt der Durchschnitt in der EU bei 57 000 Stunden, in Deutschland bei 52 000 Stunden.

 T mal ganz kurz, was [applaus] spiegeln ihnen in Oberfranken ihre Handwerkskollegen? Sie sind ja Malermeister aus Oberfranken. Was spiegeln die ihn? Sagen die ihn, Herr Griesammer, ich glaube mal so ganz ehrlich, insgesamt müssten wir schon ein bisschen mehr tun. Wir müssten vielleicht ein bisschen die Arbeitszeit ausweiten auch bei mir im Betrieb, dann käme ich besser über die Runden.

 Hören Sie sowas? Also gerade im Handwerksbereich körperlich schwere Arbeit, wenn man am Bau draußen ist bei Wind und Wetter oder als Bodenleger auf den Fußboden. Das ist einfach körperlich anstrengend. Und wie gesagt, meine Mitarbeiter arbeiten in der im Schnitt 40 Stunden die Woche und da hat niemand das Bedürfnis zu sagen, ich würde gern mehr machen, weil man irgendwo auch dann körperlich am Ende ist.

 Also ich glaube, es kommt immer auf die Branche an. Mir ist die Diskussion auch zu allgemein, zu bauschal. Wir müssen mehr arbeiten. Ich glaube, wir müssen in die Tiefe gehen. Warum ist es so? Das ist auch gerade angeklungen. Es sind sehr, sehr viele Frauen in der Talzeit, die die Kinderbetreuung übernehmen. Wir müssen mehr Kita Plätze schaffen.

 Ich glaube, wenn viele Themen auch anderweitig abgeräumt werden, dann sind auch die Menschen wieder bereit in Vollzeitarbeiten zu gehen. Pflegebereich extrem wichtige Bereich des Ehrenamt. Also, ich glaube, die Debatte ist zu pauschal zu sagen, wir sind zu faul in Anführung. Selbst sein SPDKumpel hat nichts Besseres auf Lager.

 Doch jetzt kommen die stärksten Stimmen des Abends. Die echte Arbeiterklasse, die Deutschland am Laufen hält, während in Berlin diskutiert wird. Zuhören Fritz. Beide am besten. Einmal links, einmal rechts. Bitteschön. Wer möchte was sagen? Bin der Josef Braun. Ich bin der Ehrenobermeister von der Elektroinung. Es sind zwei Sachen, die uns betreffen.

Das Blau machen erledigt sie in den Familienbetrieben meistens selber. Da haben wir Selbstreinigungseffekt, der es dann eben wirkt. Mm. Das andere ist es lohnen sich zwei Stunden mehr bei ein durchschnittlichen Stundensatz von heutzutag zwischen 30 und 40 € wenn wir 30 ist einfacher zu rechnen, sind 60 € per 2 Stunden Abzüge Sozialversicherung Steuer sind 15 € pro Stunde niedriglohn, also Soziallohn liegt über 15 €.

 Rendiert sie das dann nur oder bleibt dann vielleicht doch besser berüger Geld zu nehmen? Okay, also noch mal die Besteuerung und auch die Abgaben. Wollten Sie noch was sagen? Bitteschön der Herr daneben. Mein Name ist Hans Korfer. Ich arbeite in der Technik. Wir machen Brandmeldetechnik, Alarmtechnik, Videoüberwachung, Zutrittskontrolle etc.

 Und zu den äh zu der Mehrarbeit bzw. zu den Wochenstunden bin ich der Meinung, dass die 40 Stunden äh ein gesundes Maß ist, ein äh absolut vertretbares Maß. Und wenn mehr Aufträge da sind, dann muss man die eine oder andere Stunde einfach auch mehr arbeiten. Ganz klar. Und äh die andere Seite ist natürlich das Gegenstück, dass wir die Leute vielleicht doch zu lange äh krank machen.

 Warum? Äh weil es in der Vergangenheit verkehrt äh geführt worden ist, dass man äh erst einmal nach drei Tagen den äh den Attest bringen muss, dass man wirklich krank ist. Also, das ist doch ein Schindluder, was da getrieben worden ist. Also, sie haben das Gefühl, es gibt schon diese Blaumer, selbverständlich gibt’s das.

 Man muss bloß einm ins Volk reinhören, was die Leute berichten, was die Leute sagen. Also, ich kann mir erinnern, in der Vergangenheit hat’s und es sind nicht nur äh Stammdisichtbaronen oder äh es hat geheißen äh, dass eine regelrechte Felgewanderung von A nach B stattgefunden hat, wo man sich krank schreiben lassen kann.

Also das ist nicht aus der Luft gegriffen, das kommt aus der Bevölkerung. Also gibt’s zu viele, die einfach platt machen. Haben Sie schon mal bei ihrem Hausarzt angerufen am Montag morgen telefonisch? Hab gesagt meldt mich krank, ich bin leider unpässlich. Nee, habe ich gar keine Zeit dazu. [gelächter] Das heißt telefonische Kranschreibung eher abschaffen.

Abschaffen abschaffen unbedingt. Danke schön. Vi sind wir bei Ihnen. Ja, mein Name ist Harald Baum und ich arbeite im Flughafen NBCH. bin auch im Betriebsrat und ich wollte an den Herrn Huber mal ein paar Fragen stellen und zwar, weil wir immer sagen, die Jungen, die sind faul und krank und so weiter und so fort, da muss man schon die Frage stellen, was ist mit den Jungen? Äh, die kriegen im Mindestlohn sozusagen, sollen länger wie 40 Stunden arbeiten, so wie ich das jetzt verstanden habe.

 Die bayerische Wirtschaft boomt und so weiter, haben die jungen Leute sollen mal später bis 70 arbeiten, wenn ich meine Tochter, mein Sohn Schwiegersohn anh die sagen alle Katastrophe, mir Jungen müssen mal bis 70 arbeiten. frage ich mich, wie wollen Sie das machen, wenn die Leute mehr wie oder 48 Stunden nachdeckel, also in der Woche arbeiten sollen und dann später mit 70 maner sie die können dann noch in R dann nach 70 gehen, die können sie dann ihren Sklei kaufen, weil das ist so und es ist auch bei uns jetzt ich ich wer 62, ich habe ein schweren

Unfall gehabt, ich muss jetzt wieder in die Arbeit, weil ich ausgesteuert werde, sonst da kriege ich kein Geld mehr. Da haben be der Doktor gesagt, na da müssen es halt umschulden. Na sorry, mit 62 die Rentenversicherung sagt, wir schulden mit 62 keinen mehr um, weil bis sie verich sind g Renten.

 So, was soll ich machen? Soll ich zum Sozialamt gehen, also Bürgergeld? Jetzt habe ich keinen einzichtig Tagen arbeitslos gewesen bis jetzt und jetzt habe ich den Unfall. Jetzt muss ich schauen. Die Ärzte haben gesagt, ja, da müssen es halt mit die Schmerzen leben. Dann soll ich eine Schmerztherapie machen, krieg nirgendswo am Platz, weil alles ausgebucht ist.

Meine Schwester, meine Tochter arbeitet im Krankenhaus, die sagt Psychiatrie kriegst du keine Plätze mehr, da gehst g alles Jahre Arbeit haben s insgesamt schon auf der Uhr? Ich habe jetzt 44 Jahre. Na ja, ist auch schon richtig eine richtig große Zahl. Herzlichen Dank und danke schön auch für die Und jetzt, nachdem ihr all diese Stimmen gehört habt, bleibt nur eine Frage.

 Hat unsere Führung eigentlich den Verstand verloren? Der Vorschlag von März, dass die Menschen in Deutschland einfach länger arbeiten sollen, ist kein mutiger Reformimpuls. Es ist erschreckend, wie realitätsfern dieser Gedanke ist. Vielleicht trifft das auf die ganz jungen zu. Aber wer ist dieses wir? Wer genau ist dieses Wir, das länger arbeiten soll? Die Pflegekraft nach der dritten Nachtschicht, der Bauarbeiter mit kaputten Knien, die Verkäuferin, die selbst mit Teilzeitjob kaum die Miete bezahlt? Es wird bereits zu viel

geschuftet, zu lange durchgehalten, zu viel ertragen und viel zu oft über die eigenen Grenzen gegangen. Und dann kommt ein Multimillionär im Maßanzug und erklärt ihnen, das eigentliche Problem sei mangelnder Fleiß. Ist Fritz eigentlich mal auf die Idee gekommen, dass vielleicht der grüne Wahnsinn, der unsere Industrie ruiniert und die endlose Bürokratie, die jedem Unternehmer das Leben zur Hölle macht, dass das die wahren Probleme sind? Es sieht ganz danach aus, als würde unsere Führung ihre eigenen katastrophalen

Entscheidungen mit der billigen Ausrede kaschieren. Die Deutschen seien einfach nicht fleißig genug. Aber jeder weiß, das ist nicht der wahre Grund für diesen Niedergang. Wenn euch die Analyse gefallen hat, teilt das Video und schreibt in die Kommentare, wie das Ganze euch fühlen lässt. Bis zum nächsten Mal. M.

 

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