Es ist ein politisches Schauspiel, das man fast schon als tragikomisch bezeichnen könnte, wenn es nicht so unvorstellbar teuer und brandgefährlich für unseren Wohlstand wäre. Mitten in New York, der pulsierenden Herzkammer des globalen Kapitalismus und dem Sinnbild der freien Marktwirtschaft, entfaltet sich derzeit ein wirtschaftliches Experiment, das kritischen Beobachtern fassungslos den Kopf schütteln lässt. Der Plan, der von ehrgeizigen Politikern propagiert wird, klingt auf den allerersten Blick wie ein philanthropisches Märchen: Der Staat betreibt eigene Supermärkte, um bedürftige Bürger in sozial schwächeren Vierteln mit günstigen, vielleicht sogar völlig kostenlosen Lebensmitteln zu versorgen. Keine gierigen Konzerne, keine teuren Mieten, nur pure staatliche Fürsorge und Solidarität. Doch wer auch nur einen Hauch von ökonomischem Grundverständnis besitzt, erkennt sofort die drohende Katastrophe: Hier wird sehenden Auges eine gigantische Steuergeldvernichtungsmaschine in Gang gesetzt, die zum Scheitern verurteilt ist.

Der aktuelle Fall rund um den Politiker Zohran Mamdani in New York ist ein regelrechtes Paradebeispiel dafür, wie ideologische Wunschträume an der unerbittlichen Realität der Marktwirtschaft zerschellen. Ursprünglich wurden großspurig 70 Millionen Dollar Budget für die Eröffnung von insgesamt fünf dieser sogenannten staatlichen Community-Supermärkte in und um New York, unter anderem im Stadtteil Harlem, veranschlagt. Eine bereits sehr stattliche Summe für den Einstieg in eine Branche, in der es eigentlich genug private Konkurrenz gibt. Doch nun folgt der erste massive Schock, der selbst hartgesottene Kritiker aufhorchen lässt: Allein der allererste dieser vergleichsweise kleinen Läden wird unglaubliche 30 Millionen Dollar verschlingen. Dreißig Millionen Dollar für ein einziges, durchschnittliches Lebensmittelgeschäft, das weder die gewaltigen Ausmaße eines gigantischen Walmart-Centers hat, noch irgendwelche besonderen architektonischen oder logistischen Wunderwerke bietet. Hinzu kommt eine absurde Vorlaufzeit von über einem Jahr, bis überhaupt die ersten Türen öffnen sollen. Jeder private Einzelhändler, der mit seinem eigenen, hart verdienten Kapital wirtschaften muss und dem Ruin ins Auge blickt, wenn er nicht abliefert, würde bei derart dilettantischen Zahlen und Zeitplänen sofort in die Insolvenz rutschen. Der Staat hingegen bedient sich einfach weiter am scheinbar bodenlosen Fass der ahnungslosen Steuerzahler.
Dieses Phänomen ist tief in der Struktur staatlichen Handelns verwurzelt und lässt sich mit einer prägnanten, wenn auch schmerzhaften Metapher beschreiben: Es ist, als würde man immer wieder absichtlich eine Gabel in eine stromführende Steckdose rammen. Jeder vernünftige Mensch weiß, dass der schmerzhafte Stromschlag unvermeidlich ist und lernt aus dem ersten Fehler. Die Wirtschaftsgeschichte ist randvoll mit warnenden Beispielen, bei denen der Staat versucht hat, als lenkender Unternehmer aufzutreten, und dabei in schöner Regelmäßigkeit kläglich gescheitert ist. Doch eine bestimmte ideologisch getriebene politische Klientel tritt immer wieder mit der gleichen, fast schon rührenden Naivität auf den Plan und behauptet stur: “Die anderen haben es nur falsch gemacht. Dieses Mal machen wir es richtig! Dieses Mal ist unser Ansatz demokratisch, er ist sozial, er ist ethisch korrekt!” Am Ende des Tages schlägt die unbestechliche Physik der Ökonomie jedoch erbarmungslos zurück. Sozialistische Experimente in der freien Wirtschaft sind schlichtweg nicht überlebensfähig.
Man muss gar nicht weit in die Geschichtsbücher oder in ferne, gescheiterte Staaten blicken, um die verheerenden und raschen Konsequenzen solcher “Government-Run”-Projekte zu sehen. Ein warnendes Mahnmal steht im eigenen Land, genauer gesagt in Kansas City. Dort wurde mit dem sogenannten “Sunfresh Market” exakt dasselbe wohlklingende Konzept ausprobiert. Mehr als sieben Millionen Dollar an hart erarbeiteten Steuergeldern flossen seit 2016 in dieses angebliche Vorzeigeprojekt. Das bittere, unausweichliche Ende? Der Markt musste im vergangenen August endgültig und dauerhaft seine Pforten schließen. Die Gründe lesen sich wie ein Standardkatalog des staatlichen Versagens: astronomische und völlig untragbare finanzielle Verluste, permanent gähnend leere Regale und eine erschreckende Kriminalitätsrate in Form von massiven Diebstählen und Plünderungen, die das Geschäft ruinierten. Der Laden konnte seine grundlegendste Funktion – die Bereitstellung einer verlässlichen und stabilen Nahrungsquelle für die Nachbarschaft – nicht einmal im Ansatz erfüllen.

Warum scheitern diese auf dem Papier so gut gemeinten Initiativen in der Praxis immer wieder so fundamental? Die Antwort liegt in der menschlichen Psychologie und den fundamentalen Fehlfunktionen von wirtschaftlichen Anreizsystemen. Es ist das klassische “Tragedy of the Commons”-Problem, die Tragödie des Gemeinguts. Wenn etwas allen gehört, fühlt sich letztendlich niemand wirklich dafür verantwortlich. Denken Sie nur an den oft desolaten Zustand der meisten öffentlichen Toiletten oder städtischen Parkanlagen im direkten Vergleich zu Ihrem eigenen, gepflegten Badezimmer oder Garten zu Hause. Privateigentum wird gehegt, geschützt und instand gehalten, weil ein direktes persönliches und finanzielles Interesse daran besteht. Bei staatlichem Eigentum fehlt dieser entscheidende Überlebensmechanismus völlig. Politiker, die in ihrem gesamten Leben noch nicht einmal erfolgreich einen privaten Flohmarktstand geleitet, geschweige denn eine Gehaltsabrechnung aus eigener Tasche bezahlt haben, maßen sich plötzlich an, hochkomplexe wirtschaftliche Betriebe zu steuern. Ihnen fehlt jegliches Bewusstsein dafür, dass ein funktionierendes Unternehmen kontinuierliche Instandhaltungsinvestitionen, harte und ehrliche Kalkulationen und ein extrem wachsames Auge auf die laufenden Kosten benötigt, um dauerhaft am Leben zu bleiben.
Hinzu kommt eine gefährliche und fast schon fahrlässige Blauäugigkeit im Umgang mit Kriminalität und Diebstahl. Die romantische Vorstellung der Planwirtschaftler besagt oft, dass in einem gemeinschaftlich getragenen System alle Bürger aus purer Solidarität und Dankbarkeit handeln. Die harsche Realität in Metropolen wie New York sieht dramatisch anders aus. Wer in den letzten Jahren durch amerikanische Großstädte gelaufen ist, kennt die absurden Szenen aus dem Einzelhandel: In gewöhnlichen Drogerien, Apotheken und Supermärkten sind alltägliche Gebrauchsgegenstände wie Zahnpasta, Shampoo, Waschmittel oder Deodorant mittlerweile hinter dicken Plexiglasscheiben und elektronischen Diebstahlsicherungen fest weggeschlossen. Es wird chronisch, hemmungslos und systematisch gestohlen. Wie soll nun ausgerechnet ein staatlicher Supermarkt, der sich der “Community” verschrieben hat und vermutlich aus politischer Korrektheit auf strenge Sicherheitsarchitektur und Überwachung verzichtet, um niemanden zu stigmatisieren, diesen systematischen Plünderungen standhalten? Es ist völlig utopisch. Die Regale werden schneller leergeräumt sein, als neue, vom Steuerzahler finanzierte Ware überhaupt nachbestellt und geliefert werden kann.

Die Prognose für das millionenschwere Prestigeprojekt in New York ist daher so düster wie mathematisch unausweichlich. Wenn Mamdani und seine Mitstreiter dieses Programm tatsächlich rigoros durchziehen und die geplanten weiteren Filialen eröffnen, werden wir ein finanzielles Fiasko historischen Ausmaßes live miterleben. Aus den ursprünglich veranschlagten 70 Millionen Dollar werden durch massive bürokratische Ineffizienz, völlig fehlgeleitete Planung, Misswirtschaft und explodierende laufende Kosten ganz schnell 200 Millionen Dollar oder mehr. Das sind dringend benötigte Steuergelder, die an anderer Stelle – etwa in der maroden Bildung, der echten inneren Sicherheit oder der verfallenden Infrastruktur – schmerzlich fehlen werden. Und wenn das unvermeidliche Ende kommt, wenn die staatlichen Vorzeigeläden geplündert, verfallen und hochverschuldet ihre Türen für immer schließen müssen, wird man die Schuld in der Politik garantiert nicht beim eigenen, fehlerhaften System suchen. Dann waren wieder die äußeren Umstände, das böse kapitalistische Umfeld oder schlichtweg “zu geringe staatliche Investitionen” schuld.
Dieses kleine, aber extrem teure Beispiel aus den USA ist ein lauter, schriller Weckruf für uns alle, auch und gerade in Europa. Es verdeutlicht auf dramatische und greifbare Weise, warum wir den Anteil des Staates an unserer Wirtschaftsleistung nicht immer weiter künstlich und ideologisch getrieben aufblähen dürfen. Wenn der Staat anfängt, Kernaufgaben der privaten Wirtschaft übernehmen zu wollen und sich als Einzelhändler versucht, wird aus vermeintlich gutem Willen sehr schnell katastrophaler wirtschaftlicher Schaden für die Allgemeinheit. Wir brauchen dringend wieder mehr Vertrauen in den echten unternehmerischen Pioniergeist, in persönliche Eigenverantwortung und in die nachweislich funktionierenden, selbstheilenden Kräfte eines freien und fairen Marktes. Nur so entsteht und bleibt echter Wohlstand erhalten – und nicht durch millionenschwere, planwirtschaftliche Luftschlösser, die früher oder später auf Kosten der Allgemeinheit krachend in sich zusammenfallen.
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