Es gibt Reden in den heiligen Hallen der Europäischen Union, die im alltäglichen Rauschen der Bürokratie ungehört verhallen, und es gibt Reden, die das Potenzial haben, den gesamten Kontinent in Angst und Schrecken zu versetzen. Eine solche Ansprache, gehalten von höchster Stelle der Brüsseler Energiekommission, schlägt derzeit massive Wellen und weckt Erinnerungen an die wohl dunkelsten Tage der jüngeren europäischen Geschichte. Wenn ein hochrangiger EU-Kommissar mit todernster Miene vor die Mikrofone tritt und Warnungen ausspricht, die in Duktus und Dramatik frappierend an die Ausrufung der globalen Pandemie Anfang des Jahres 2020 erinnern, dann wissen wir: Die Situation ist ernst. Brandernst. Europa steht unmittelbar am Rande eines beispiellosen Energie-Kollapses, der durch den eskalierenden Iran-Krieg schonungslos beschleunigt wird, seine Wurzeln jedoch tief in der fatalen Energiepolitik der vergangenen Jahrzehnte hat.

Die nackten Zahlen, die Brüssel in diesen Tagen präsentiert, sind der Stoff, aus dem wirtschaftliche Alpträume geschnitzt sind. Innerhalb kürzester Zeit sind die Preise auf den Weltmärkten förmlich explodiert: Ein dramatischer Preisanstieg von rund 60 Prozent bei Öl und ein geradezu katastrophaler Sprung von 70 Prozent beim ohnehin schon knappen Gas. Diese Preisexplosionen auf dem Papier haben in der realen Welt verheerende Konsequenzen. Allein in den ersten 30 Tagen dieses fatalen Konflikts im Nahen Osten hat die Europäische Union sagenhafte 14 Milliarden Euro zusätzlich für den Import fossiler Brennstoffe aufbringen müssen. 14 Milliarden Euro – das ist kein abstraktes staatliches Spielgeld, sondern hart erarbeitetes Kapital, das in der Wertschöpfungskette unserer Volkswirtschaften nun schmerzhaft fehlt. Es ist eine gewaltige Rechnung, die unausweichlich an die Industriebetriebe und letztlich an jeden einzelnen privaten Haushalt weitergereicht wird. Die ohnehin grassierende Inflation droht ein Ausmaß anzunehmen, das sämtliche beschönigenden Konjunkturprognosen nationaler Wirtschaftsinstitute ad absurdum führt. Von einem nennenswerten Wirtschaftswachstum müssen wir uns auf absehbare Zeit gänzlich verabschieden.
Doch wie reagiert die politische Elite auf diese heraufziehende Katastrophe? Anstatt fundamentale Fehler der Vergangenheit einzugestehen und zukunftsweisende, technologieoffene Lösungen auf den Weg zu bringen, greift man in Brüssel in die alte, verstaubte Mottenkiste der staatlichen Gängelung. Das neue, alte Mantra lautet: Der Bürger muss sparen, der Bürger muss sich einschränken, der Bürger muss verzichten. Die offizielle Empfehlungsliste der internationalen Energiebehörden, die nun von der EU-Kommission dringend an die Mitgliedsstaaten weitergereicht wird, liest sich wie ein direktes Drehbuch für einen neuen, umfassenden Lockdown – diesmal jedoch nicht primär diktiert von einem Virus, sondern von der nackten Angst vor leeren Energiespeichern.
Die Bürger Europas werden eindringlich dazu aufgefordert, ihr gewohntes Leben radikal umzustellen. Das altbekannte “Stay at home” feiert ein unerwartetes Comeback. Wer kann, soll zwingend von zu Hause aus arbeiten, um Treibstoff für den Pendelverkehr einzusparen und die Bürogebäude nicht heizen zu müssen. Die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen soll pauschal um 10 km/h gedrosselt werden, der Individualverkehr wird zunehmend verteufelt und der ohnehin oft überlastete öffentliche Nahverkehr als alternativlose Lösung propagiert. Noch bizarrer wird es bei den Verhaltensregeln für Autofahrer: Nach Jahren des propagierten “Social Distancing”, in denen man den Kontakt zu Mitmenschen meiden sollte, wird nun die massenhafte Bildung von Fahrgemeinschaften gefordert. Plötzlich sollen sich die Menschen wieder eng gedrängt in Fahrzeuge zwängen, um wertvolle Tropfen Benzin und Diesel einzusparen. Was aktuell noch als vermeintlich “freiwillige Empfehlung” charmant verpackt wird, birgt eine immense Gefahr. Wer die politischen Mechanismen der Krisenbewältigung kennt, weiß, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis aus sanften Appellen verbindliche Verordnungen und harte Gesetze werden. Der Begriff des “Energie-Lockdowns” schwebt wie ein Damoklesschwert über unserem Kontinent.
Dieser drohende Kollaps ist jedoch keineswegs nur das Resultat eines unvorhersehbaren Konflikts am Golf. Der Iran-Krieg mag der Funke sein, der das Pulverfass zur Explosion bringt, aber das Fass selbst wurde über viele Jahre hinweg von der Politik höchstpersönlich gefüllt. Insbesondere Deutschland hat hierbei eine traurige Vorreiterrolle eingenommen. Die viel gepriesene “Energiewende”, die der Welt einst als leuchtendes Vorbild präsentiert werden sollte, entpuppt sich zunehmend als gefährliches ideologisches Konstrukt, das in der harten Realität physikalischer und ökonomischer Gesetzmäßigkeiten krachend scheitert. Jahrelang hat man zuverlässige, grundlastfähige Energieproduktionsstätten aus rein politischen Motiven verteuert, dämonisiert und schließlich abgeschaltet. Die modernsten und sichersten Kernkraftwerke der Welt wurden mitten in einer aufziehenden globalen Versorgungskrise unwiederbringlich vom Netz genommen und in die Luft gesprengt, anstatt sie zu erhalten und in neue Technologien zu reinvestieren. Gleichzeitig fielen durch geopolitische Verwerfungen die lebenswichtigen, günstigen Pipeline-Gaslieferungen aus Russland komplett weg.

Das Resultat dieser blinden, geradezu naiven Politik ist eine dramatische Angebotsverknappung, die nun mit aller Härte zuschlägt. Die bittere und gleichzeitig hochgradig zynische Pointe dieser Geschichte lässt sich aktuell beim Blick in den Himmel über den deutschen Industriezentren beobachten. Um überhaupt noch ausreichend Strom für das Land produzieren zu können, laufen unsere alten Kohlekraftwerke wieder auf absoluten Hochtouren. Während man der Bevölkerung das Fliegen, das Autofahren und das Heizen verbieten möchte, speien die Schornsteine der Kohlemeiler gewaltige Mengen an Emissionen in die Atmosphäre. Es ist das totale und unbestreitbare Eingeständnis eines systematischen Scheiterns. Eine funktionierende Energiepolitik sorgt im Idealfall für günstige, saubere und vor allem sichere Energie. Wir jedoch stehen vor einer Zukunft, die unfassbar teuer, extrem schmutzig und von ständiger Unsicherheit geprägt ist.
Es ist eine schmerzhafte Ironie, dass ausgerechnet die Brüsseler Bürokraten – jene Beamten, die normalerweise tief in regulatorischen Details verstrickt sind – nun offenbar als Erste den vollen Ernst der Lage erfasst haben. Während man auf nationaler Ebene in Deutschland weiterhin versucht, sich die Welt mit kosmetischen Maßnahmen und PR-Beratern schönzureden, schlagen die Alarmsirenen in der EU-Zentrale längst Alarm. Die dramatische Erkenntnis lautet: Selbst wenn im Nahen Osten wider Erwarten morgen ein umfassender Frieden ausbrechen sollte, wird es keine schnelle Rückkehr zur Normalität geben. Die fundamentalen strukturellen Schäden an unserer Energiearchitektur sind schlichtweg zu groß. Die Reserven schmelzen rasant ab, und der Winter kennt keine politische Ideologie.

Die Bürger müssen sich nun auf weitreichende Umwälzungen vorbereiten. Die anhaltende Krise zwingt uns, den Wohlstandsverlust nicht nur theoretisch zu debattieren, sondern ganz praktisch im eigenen Portemonnaie und im Alltag zu spüren. Wenn Fabriken ihre Produktion drosseln oder ganz einstellen müssen, weil die Strompreise nicht mehr zu bezahlen sind, dann stehen Arbeitsplätze auf dem Spiel. Wenn die Supermarktregale teurer werden, weil die Logistikkosten durch die Decke gehen, trifft das die Schwächsten der Gesellschaft am härtesten. Ein Energie-Lockdown wäre in seiner Zerstörungskraft für die Wirtschaft weitaus verheerender als alles, was wir bisher erlebt haben. Es ist höchste Zeit, dass die Verantwortlichen in der Politik ihre ideologischen Scheuklappen endlich ablegen. Wir brauchen eine Rückkehr zu ökonomischem Pragmatismus, zu physikalischer Realität und zu einer Energiepolitik, die den Wohlstand dieses Kontinents sichert, anstatt ihn leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Andernfalls wird aus der düsteren Vorhersage eines Energie-Lockdowns sehr bald bittere, kalte Realität.
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