Es ist ein Thema, das Millionen von Bürgern in Deutschland immer wieder schlaflose Nächte bereitet: die Rente. Die Angst vor der Altersarmut ist allgegenwärtig, und die bisherigen Versuche der Politik, eine funktionierende private Altersvorsorge auf die Beine zu stellen, glichen eher einem teuren Trauerspiel. Nun tritt die Politik, allen voran Lars Klingbeil, mit großen Tönen an die Öffentlichkeit. Eine brandneue Reform der privaten Altersvorsorge, die ab dem 1. Januar 2027 in Kraft treten soll, wird als der langersehnte “Gamechanger” gefeiert. Doch bevor wir in unreflektierten Jubel ausbrechen und unsere hart erarbeiteten Ersparnisse den neuen staatlichen Konzepten anvertrauen, müssen wir einen kritischen Blick hinter die Kulissen werfen. Ist das wirklich der Durchbruch, auf den wir gewartet haben, oder droht uns das nächste bürokratische Desaster?

Schauen wir uns zunächst an, was die Regierung da eigentlich beschlossen hat. Das bisherige, extrem unbeliebte Riester-Konzept, das in erster Linie Versicherungskonzerne reich gemacht hat, soll – auch wenn es einen Bestandsschutz für Altverträge gibt – mehr oder weniger auslaufen. Das ist zweifellos ein längst überfälliger und richtiger Schritt. Die neue Reform sieht vor, den Fokus deutlich stärker auf kleine Einkommen zu legen. Laut den Ankündigungen soll es sich künftig bereits ab dem ersten investierten Euro lohnen. Wer beispielsweise nur zehn Euro im Monat zurücklegen kann, darf auf stattliche staatliche Bezuschussungen von bis zu 50 Prozent hoffen. Bei größeren Einzahlungen winken immerhin noch 25 Prozent vom Staat, wobei hier natürlich Obergrenzen gelten werden. Zudem sollen Familien durch Zulagen von bis zu 300 Euro pro Jahr und Kind besonders gefördert werden, und auch Selbstständige, die bislang oft in die Röhre schauten, dürfen endlich teilnehmen.
Das Herzstück der Reform bildet ein neues sogenanntes “Altersvorsorgedepot”, das den Bürgern die Möglichkeit eröffnen soll, stärker am Kapitalmarkt zu partizipieren. Es soll sowohl sehr sichere, garantierte Varianten mit versicherungsähnlichem Charakter geben als auch risikoreichere, renditeorientierte Optionen. Ein weiterer Pluspunkt auf dem Papier: Der Kostendeckel soll gesenkt und mehr Wettbewerb zugelassen werden, sodass künftig auch moderne Neobroker oder reine Online-Banken in diesen Markt einsteigen können.
Auf den ersten Blick könnte man also meinen: “Chapeau! Die Regierung hat es endlich verstanden.” Und man muss fairerweise zugeben, dass der grundsätzliche Ansatz der Reform absolut richtig ist. Die Abkehr von den undurchsichtigen und kostenfressenden Strukturen der alten Riester-Verträge hin zu transparenteren Kapitalmarktlösungen ist ein Schritt in die moderne Zeit. Die bittere Wahrheit der Vergangenheit war schließlich, dass vor allem die großen Versicherer und Vertriebsstrukturen im Hintergrund massiv abkassiert haben. Wer erinnert sich nicht an die Zeiten, als gigantische Lobbyarbeit dafür sorgte, dass die Gesetze genau so gestrickt wurden, dass die Anbieter sich die Taschen füllten, während der normale Sparer nach Inflation oft sogar mit einem Verlust dastand? Insofern ist das Vorhaben, hier Transparenz und eine echte Renditeperspektive zu schaffen, überaus lobenswert.
Doch hier endet auch schon die anfängliche Euphorie. Das weitaus größere Problem liegt nicht im theoretischen Konzept der Reform, sondern in der Instanz, die sie umsetzen und verwalten soll: Dem Staat. Das Misstrauen gegenüber der aktuellen Politik ist bei vielen Anlegern und Bürgern tief verwurzelt – und das aus gutem Grund. Wie oft haben wir in den vergangenen Jahren vollmundige Versprechungen gehört? Von der sagenumwobenen “Schwedenrente” bis hin zu unzähligen anderen Konzepten wurde schon oft beteuert, man bringe “Dinge auf den Weg”. Doch wie das Sprichwort sagt: “Auf den Weg bringen bedeutet noch lange nicht, dass man auch am Ziel ankommt.”

Der entscheidende, kritische Punkt ist die mangelnde Planungssicherheit. Nehmen wir an, Sie entscheiden sich heute dafür, in dieses neue, staatlich geförderte Altersvorsorgedepot zu investieren. Sie freuen sich über die Zulagen und halten sich brav an alle Regeln. Wer in aller Welt garantiert Ihnen, dass die Spielregeln in fünf, zehn oder zwanzig Jahren noch dieselben sind? Die politische Landschaft verändert sich rasend schnell. Was passiert, wenn eine zukünftige Regierung beschließt, aufgrund klammer Haushaltskassen die Steuervorteile rückwirkend zu streichen, die Gebühren drastisch zu erhöhen oder gar eine Form des “Lastenausgleichs” einzuführen, der genau jene trifft, die verantwortungsvoll und fleißig vorgesorgt haben? Die traurige Antwort lautet: Niemand garantiert Ihnen das. Wer der Politik aufgrund zahlreicher gebrochener Versprechen schon seine Wahlstimme nur mit Bauchschmerzen gibt, der sollte ihr erst recht nicht sein hart verdientes Kapital anvertrauen. Der Staat hat eine beunruhigende Tendenz, stets alles kontrollieren und lenken zu wollen. Ein wirklich ehrlicher Förderansatz bestünde schlicht darin, private Altersvorsorge komplett steuerfrei zu stellen – doch dann hätte die Politik eben nicht mehr die volle Kontrolle.
Deshalb lautet die einzig logische Konsequenz für alle, die wirklich finanzielle Freiheit und Sicherheit im Alter anstreben: Nehmen Sie die Dinge selbst in die Hand! Es war noch nie so einfach, günstig und transparent wie heute, sein eigenes Vermögen unabhängig vom Staat aufzubauen. Sie brauchen weder Lars Klingbeil noch die SPD oder sonst eine staatlich kontrollierte Instanz, um an den Finanzmärkten erfolgreich zu sein.
Wie sieht eine solche Do-it-Yourself-Strategie konkret aus? Nehmen wir ein sehr simples, fiktives Beispiel. Angenommen, Sie haben 10.000 Euro zur Verfügung, die Sie für Ihr Alter investieren möchten. Die goldene Regel lautet hier: Risikostreuung durch eine clevere Aufteilung. Eine sehr bewährte Methode ist die 70/30-Strategie. Das bedeutet, Sie investieren 70 Prozent Ihres Kapitals (also 7.000 Euro) renditeorientiert und nehmen dafür gewisse Schwankungen in Kauf. Die restlichen 30 Prozent (3.000 Euro) parken Sie extrem sicher, um jederzeit einen finanziellen Puffer zu haben und in Krisenzeiten nicht unter Druck zu geraten.
Für den renditestarken Teil von 70 Prozent bedarf es keiner komplexen und überteuerten Staatsprodukte. Ein einziger, weltweit gestreuter ETF (Exchange Traded Fund) reicht völlig aus. Ein Paradebeispiel hierfür ist ein All-World-ETF, der in Tausende verschiedene Unternehmen rund um den gesamten Globus investiert. Anstatt mühsam Einzelaktien auszuwählen, kaufen Sie mit nur einem einzigen Klick Anteile an der gesamten Weltwirtschaft. Ein solcher ETF ist unschlagbar günstig in den laufenden Kosten und bietet Ihnen die maximale Diversifikation. Geht es der globalen Wirtschaft gut, wächst Ihr Vermögen kontinuierlich mit. Natürlich gibt es auch hier Schwankungen und temporäre Rücksetzer, aber auf eine lange Sicht von 15, 20 oder 30 Jahren hat sich der weltweite Aktienmarkt als gigantischer Wohlstandsmotor erwiesen.
Doch was passiert, wenn kurz vor Ihrem wohlverdienten Renteneintritt plötzlich ein Börsencrash kommt, wie wir ihn zuletzt im Jahr 2020 oder bei anderen historischen Krisen erlebt haben? Genau hier kommt Ihr 30-Prozent-Sicherheitsbaustein ins Spiel. Dieses Geld investieren Sie nicht in volatile Aktien, sondern beispielsweise in einen extrem stabilen Geldmarkt-ETF. Diese speziellen ETFs investieren quasi in den Zinssatz, zu dem sich Banken über Nacht gegenseitig Geld leihen (die sogenannte Overnight Return Rate). Hier erwirtschaften Sie zwar keine astronomischen Traumrenditen, sondern eher ein bis zwei Prozent pro Jahr, aber der entscheidende Faktor ist die nahezu fehlende Schwankung. Während der Aktienmarkt auf und ab tanzt wie auf einer Achterbahnfahrt, zieht der Geldmarkt-ETF wie eine ruhige und stetige Linie sanft nach oben.

Der immense Vorteil dieser Kombination: Wenn Sie das Rentenalter erreichen und Geld benötigen, müssen Sie in Krisenzeiten nicht zwingend Ihre Aktienanteile mit Verlust verkaufen. Sie greifen einfach auf Ihren schwankungsarmen Geldmarkt-ETF zurück und lassen Ihren Aktienanteil in Ruhe, bis sich die Märkte wieder erholt haben. Und das Beste daran ist, dass Sie diese Strategie über die Jahre dynamisch an Ihr Alter anpassen können. Wer jünger ist, setzt voll auf Wachstum. Wer älter wird, schichtet das Kapital nach und nach in ausschüttende Instrumente wie Dividendenaktien oder eben Geldmarkt-ETFs um. Sie haben jederzeit das Steuer in der Hand.
Zusammenfassend lässt sich sagen: All die komplizierten, vom Staat subventionierten und stark reglementierten Vorsorgeprodukte machen im Hintergrund oft auch nichts anderes, als Aktien mit sicheren Anleihen zu mischen. Der gewaltige Unterschied liegt jedoch darin, dass bei staatlichen Produkten und Versicherungen immer ein Mittelsmann die Hand aufhält. Jede zusätzliche Kostenebene frisst langfristig Ihre Rendite auf. Wenn Sie jedoch ein eigenes Depot bei einem günstigen Broker eröffnen, Ihr Geld selbst einzahlen und regelmäßig selbst auf den “Kaufen”-Button klicken, sparen Sie sich nicht nur Unmengen an Gebühren, sondern bewahren sich das Wichtigste überhaupt: Ihre absolute Unabhängigkeit.
Wir können der Politik und den zuständigen Ministern also durchaus applaudieren, dass sie die gigantischen Fehler der Vergangenheit erkannt haben und das System modernisieren wollen. Die Intention mag gut sein. Doch blinder Glaube an staatliche Geschenke ist in der Vermögensplanung ein gefährlicher Ratgeber. Vertrauen ist gut, Kontrolle über das eigene Geld ist wesentlich besser. Bedanken Sie sich höflich für die Ideen der Politik, aber übernehmen Sie selbst die Verantwortung. Werden Sie zum CEO Ihrer eigenen Altersvorsorge – es wird sich am Ende im wahrsten Sinne des Wortes für Sie auszahlen.
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