Es ist ein Szenario, das uns alle in unseren absoluten Grundfesten erschüttert und unsere tiefsten Ängste vor einem gesellschaftlichen Kollaps weckt. Plötzlich, von einer Sekunde auf die andere, gehen die Lichter aus. Der Strom fällt aus, Bildschirme erlöschen, Heizungen fahren herunter, und eine unheimliche, bedrohliche Stille legt sich über ganze Nachbarschaften. Genau dieses dramatische Ereignis hat sich nun erneut im Großraum München abgespielt. Doch was viele Bürger im ersten Moment für einen gewöhnlichen technischen Defekt oder die Folgen eines heftigen Unwetters hielten, entpuppte sich sehr schnell als etwas viel Finstereres: Es war ein gezielter, kaltblütiger Anschlag auf unsere kritische Infrastruktur. Unbekannte Täter hatten mutmaßlich einen koordinierten Brandanschlag auf zwei wichtige Strommasten verübt, was zu einem unmittelbaren und empfindlichen Stromausfall in der Region führte. Der Staatsschutz hat umgehend die Ermittlungen aufgenommen, und das aus gutem Grund, denn dieser Vorfall ist kein isoliertes Ereignis. Er ist Teil einer hochgefährlichen, bundesweiten Entwicklung, die unsere gesamte nationale Sicherheit in Frage stellt.

Die schockierenden Nachrichten aus Bayern reihen sich nahtlos in ein erschreckendes und systematisches Muster ein, das wir in den vergangenen Monaten und Jahren mit wachsender Sorge beobachten müssen. Ob es nun gezielte Brandanschläge auf wichtige Bahnanlagen in Berlin sind, die den Zugverkehr für Zehntausende Pendler lahmlegen, oder eben Sabotageakte gegen lebenswichtige Energieverteiler im Süden der Republik – die Methodik ist stets dieselbe. Es geht den Tätern ganz offensichtlich nicht um bloßen Vandalismus oder blinde Zerstörungswut. Es geht um eine hochgradig professionelle, logistisch durchdachte Sabotage an den Lebensadern unserer modernen, hochtechnisierten Gesellschaft. Wer kritische Infrastruktur angreift, der greift nicht einfach nur ein Stück Metall oder ein Kabel an. Der greift uns alle an. Er gefährdet die Kühlung lebensrettender Medikamente in Krankenhäusern, er legt Notrufsysteme lahm, er unterbricht fundamentale Lieferketten und streut den Samen für Chaos und Anarchie.

Angesichts dieser beispiellosen Bedrohungslage muss eine Frage laut und deutlich gestellt werden, auch wenn sie in gewissen politischen Kreisen äußerst unbequem ist: Wer steckt hinter diesem organisierten Terror gegen unsere Versorgungssicherheit? Die Ermittler des Staatsschutzes und aufmerksame politische Beobachter hegen längst einen konkreten Verdacht, der sich wie ein roter Faden durch diese Taten zieht: Ein politisch linksextremes Motiv drängt sich förmlich auf. Radikale, anti-kapitalistische und zum Teil extremistische Gruppierungen haben in der Vergangenheit immer wieder unumwunden aus ihrer Verachtung für das “System” und die bestehende Ordnung keinen Hehl gemacht. Die gezielte Lahmlegung von Wirtschafts- und Transportwegen sowie der Energieversorgung gilt in diesen radikalen Manifesten oft als legitimes Mittel des asymmetrischen Kampfes. Doch anstatt diese Gefahr schonungslos zu analysieren und mit der vollen Härte des Rechtsstaates zu bekämpfen, erleben wir in Deutschland ein politisches und mediales Phänomen, das einen geradezu sprachlos zurücklässt.

Man muss die bittere Wahrheit an dieser Stelle schonungslos aussprechen: Deutschland hat ein massives, lebensbedrohliches Problem mit dem Linksextremismus, doch die politische Elite und weite Teile der Mainstream-Medien scheinen auf dem linken Auge fast vollständig erblindet zu sein. Dieser Vorwurf wiegt schwer, doch die empirische Beobachtung des öffentlichen Diskurses gibt ihm recht. Stellen wir uns für einen kurzen, furchtbaren Moment vor, eine rechtsextreme Gruppierung hätte koordinierte Brandanschläge auf das Münchner Stromnetz oder die Berliner S-Bahn verübt. Die Reaktion wäre gewaltig und allumfassend. Wir sähen stundenlange Sondersendungen auf allen Kanälen der öffentlich-rechtlichen Sender. Minister würden ihre Termine absagen und eilige Krisengipfel einberufen. Lichterketten würden organisiert, hastige Aktionspläne gegen rechts geschmiedet und der “Aufstand der Anständigen” beschworen. Und das völlig zu Recht, denn jede Form von Extremismus ist ein Angriff auf unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung.

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Doch was passiert, wenn die Saboteure aus dem linksextremen Spektrum stammen? Es herrscht eine Ohren betäubende, gefährliche Stille. Berichte über derartige Brandanschläge schaffen es oft nur in die regionalen Polizeimeldungen oder auf die hinteren Seiten der Zeitungen. Das Problem wird systematisch kleingeredet, bagatellisiert und entpolitisiert. Man spricht dann verniedlichend von “Sachbeschädigung” oder “Eingriffen in den Bahnverkehr”, anstatt die Taten als das zu benennen, was sie wirklich sind: knallharter, politisch motivierter Terror gegen die Zivilbevölkerung. Es drängt sich unweigerlich der verdammte Eindruck auf, dass linke Gewalt in bestimmten gesellschaftlichen und politischen Milieus stillschweigend relativiert wird, weil die vermeintlich “guten” ideologischen Ziele der Täter – sei es der Kampf gegen den Kapitalismus oder ein radikaler Klimaschutz – als mildernder Umstand gewertet werden.

Diese eklatante Doppelmoral ist nicht nur ein intellektuelles Ärgernis, sie ist ein hochgradiges Sicherheitsrisiko für unser gesamtes Land. Wenn Straftäter merken, dass ihre ideologisch motivierten Anschläge auf unsere Infrastruktur vom Staat und den Medien faktisch totgeschwiegen werden und kaum echte politische Konsequenzen nach sich ziehen, dann wirkt das wie eine offene Einladung zur weiteren Radikalisierung. Die Hemmschwelle sinkt mit jedem erfolgreichen, ungesühnten Anschlag weiter herab. Heute sind es zwei Strommasten in einem Münchner Vorort, morgen könnte es ein zentraler Netzknotenpunkt sein, der ganze Metropolregionen für Tage ins absolute Chaos stürzt. Die Verletzlichkeit unserer digitalen, hochgradig vernetzten Welt verzeiht keine ideologische Nachsicht.

Die Wut und das Unverständnis in der Bevölkerung wachsen daher von Tag zu Tag. Die Bürger dieses Landes, die jeden Tag hart arbeiten, exorbitante Steuern zahlen und sich an die Gesetze halten, haben ein verdammtes Recht auf innere Sicherheit. Sie haben ein Recht darauf, dass der Staat sie und ihre existenziellen Lebensgrundlagen schützt – vollkommen unabhängig davon, aus welcher politischen Ecke die Bedrohung kommt. Es kann und darf nicht sein, dass eine Regierung sehenden Auges hinnimmt, wie extremistische Splittergruppen das Land schrittweise destabilisieren.

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Der Aufschrei “Wann macht man da endlich mal was?” hallt immer lauter durch die Straßen, die sozialen Netzwerke und die Kommentarspalten. Es ist ein verzweifelter Appell an die Verantwortlichen in den Innenministerien der Länder und des Bundes. Die Zeit der runden Tische, der verständnisvollen Sozialpädagogik und der politischen Verharmlosung muss endgültig vorbei sein. Der Staatsschutz und die Polizei müssen mit den weitreichendsten personellen und technischen Befugnissen ausgestattet werden, um diese terroristischen Netzwerke aufzuklären, zu zerschlagen und die Hintermänner dingfest zu machen. Justitia ist blind, heißt es immer – sie urteilt ohne Ansehen der Person. Doch unsere Politik darf nicht länger auf dem linken Auge blind sein. Wenn wir jetzt nicht mit der vollen Autorität unseres wehrhaften Rechtsstaates durchgreifen, riskieren wir nicht nur weitere Stromausfälle, sondern den totalen Verlust des Vertrauens in unsere demokratischen Institutionen. Es ist an der Zeit aufzuwachen, bevor in Deutschland endgültig die Lichter ausgehen.