Es braut sich ein gewaltiger Sturm zusammen, und sein Epizentrum liegt direkt an den Zapfsäulen der Republik. Während die Gemüter sich an den ohnehin schon schmerzhaften Preisen für Benzin und Diesel erhitzen, warnt ein kritischer Blick auf die globale Logistik und aktuelle politische Pläne vor einem Szenario, das den bisherigen Preisanstieg wie ein laues Lüftchen wirken lassen könnte. Im April droht Deutschland eine Eskalation der Öl-Krise, die die Kraftstoffpreise mühelos über die Marke von 3 Euro pro Liter treiben und im schlimmsten Fall sogar zu leeren Tankstellen führen könnte. Im Fadenkreuz der Kritik: die aktuelle Bundesregierung, insbesondere die SPD, der Kritiker völlige ökonomische Ahnungslosigkeit vorwerfen.

Den Stein des Anstoßes bildeten jüngste Äußerungen aus den Reihen der Sozialdemokraten. Politiker wie der SPD-Abgeordnete Dr. Christos Pantazis attackierten die Mineralölkonzerne hart und warfen ihnen vor, bei explodierenden Spritpreisen gnadenlos abzukassieren, während die Regierung vermeintlich tatenlos zusehe. Die Antwort der Parteispitze, unter anderem formuliert von Lars Klingbeil, ließ nicht lange auf sich warten: Eine Erhöhung der Pendlerpauschale soll her, gegenfinanziert durch eine sogenannte Übergewinnsteuer für eben jene Energiekonzerne. Man strebe sogar an, ein solches Instrument in Kooperation mit anderen EU-Ländern europäisch zu verankern, um die “Marktverzerrungen”, so die Begründung, in den Griff zu bekommen.
Doch genau diese fiskalischen Eingriffsfantasien bringen Marktbeobachter und Ökonomen auf die Palme. Sie werfen den Politikern vor, das hochkomplexe System der globalen Rohstoffversorgung schlichtweg nicht verstanden zu haben. Die Logik der Kritiker ist so simpel wie brutal: Wer auf einem globalisierten Markt, auf dem eine gigantische, weltweite Nachfrage nach Erdöl herrscht, die Lieferanten mit einer Strafsteuer belegt, riskiert, dass diese den Markt verlassen. Erdöl ist kein Produkt, das exklusiv für Deutschland gefördert wird. Asien, Afrika, Australien – die ganze Welt giert nach dem schwarzen Gold. Wenn Konzerne in Europa durch eine Übergewinnsteuer massiv zur Kasse gebeten werden, ist die wirtschaftliche Konsequenz absehbar. Sie leiten ihre Tanker dorthin um, wo die Margen attraktiver und die regulatorischen Hürden niedriger sind.
Die Konsequenzen einer solchen Politik lassen sich in der jüngeren Geschichte anschaulich studieren. Ein Blick nach Großbritannien im Jahr 2022 zeigt die fatalen Folgen ähnlicher befristeter Steuerinstrumente. Die kurzfristigen Einnahmen der Staaten gingen dort mit einem massiven Einbruch der Investitionen in die kritische Industrie einher. Wenn weniger investiert wird, sinkt langfristig das Angebot, was bei der nächsten Krise zu einem noch gravierenderen Preisschock führt. Kritiker spotten, die Regierung denke “von morgens früh bis zum Frühstücksbrötchen und nicht weiter”. 1000 Prozent Steuern von null Volumen bleiben am Ende eben immer noch null. Wenn das Öl ausbleibt, crasht nicht nur die Zapfsäule, sondern auch die Energieversorgung und letztlich die deutsche Wirtschaft.

Erschwerend kommt ein massives logistisches Problem hinzu, das die volle Wucht der Krise erst in den kommenden Wochen entfalten wird. Der wahre Angebotsschock steht uns nämlich noch bevor. Um das zu verstehen, muss man sich die Routen der riesigen Öltanker auf den Weltmeeren ansehen. Ein Großteil des europäischen Erdöls wird über die Straße von Hormus, durch den Suezkanal und das Mittelmeer bis in die großen europäischen Häfen, allen voran Rotterdam, verschifft. Diese Schiffe sind jedoch keine Schnellzüge. Ein vollbeladener Öltanker schippert mit gemütlichen 25 km/h über die Ozeane. Eine Lieferung aus den Emiraten nach Europa dauert Wochen.
Als Ende Februar die Konflikte im Nahen Osten eskalierten und die ersten Raketen flogen, waren noch viele Schiffe unterwegs, die den Markt kurzfristig weiter versorgen konnten. Doch mit zunehmender Einschränkung der Routen und der Unsicherheit in der Region sind viele Tanker, die uns jetzt im April erreichen müssten, gar nicht erst losgefahren oder haben massive Verzögerungen. Dieser “Zeitverzug” in der Lieferkette schlägt nun voll auf den europäischen Markt durch. Wenn das ohnehin knapper werdende Angebot auf ein politisches Klima trifft, das Lieferanten durch drohende Sondersteuern abschreckt, ist eine dramatische Preisexplosion unausweichlich.
Das Szenario, das Analysten für den April zeichnen, ist überaus düster. Preise von über 3 Euro für einen Liter Diesel oder Benzin gelten als hochwahrscheinlich. Sollte sich das Angebot tatsächlich drastisch verknappen, weil Öllieferungen in andere, lukrativere Teile der Welt umgeleitet werden, könnten sogar Zapfsäulen trockenfallen. In diesem Fall droht ein Phänomen, das wir in Deutschland lange nicht kannten: die Entstehung von Schwarzmärkten für Benzin und Heizöl. Wenn der Staat den Markt derart massiv verzerrt – und sei es nur durch die Tatsache, dass ohnehin rund zwei Drittel des Kraftstoffpreises aus Steuern und Abgaben bestehen –, sucht sich die Nachfrage unweigerlich andere Wege.

In dieser verfahrenen Situation werden auch unbequeme Forderungen wieder laut. Um die deutsche Wirtschaft vor dem Kollaps zu bewahren, plädieren einige Stimmen für eine sofortige pragmatische Kehrtwende. Die Sanktionen gegen russisches Öl und Gas müssten aus rein ökonomischer Sicht sofort rückgängig gemacht werden. Die schnelle Reparatur und Inbetriebnahme der Nord-Stream-Pipelines wird als einzige kurzfristige Möglichkeit gesehen, den Markt mit dringend benötigter, günstiger Energie zu fluten und die massive Abhängigkeit von teurem und logistisch aufwendigem LNG (Flüssigerdgas) zu beenden.
Für jene, die aus moralischen oder ideologischen Gründen weiterhin auf russische Energie verzichten möchten, zirkuliert im Netz bereits eine sarkastische, aber pointierte Idee: Die Einführung sogenannter “Moralpreise” an der Zapfsäule. Wer die Welt ideologisch retten will, zahlt freiwillig 2,50 Euro oder mehr pro Liter. Wer hingegen primär an seinem eigenen Überleben und dem Erhalt seines Wohlstandes interessiert ist, tankt für 1,50 Euro. Ein solches Zwei-Klassen-System mag eine polemische Überspitzung sein, doch es trifft den Kern der aktuellen Debatte präzise: Wie viel ideologische Energiepolitik kann sich ein Industrieland wie Deutschland noch leisten, bevor es wirtschaftlich an die Wand fährt? Die kommenden Wochen im April werden auf diese Frage eine harte, ungeschminkte Antwort geben.
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