Die letzten Aufnahmen – Der ungeklärte Mord ...

Die letzten Aufnahmen – Der ungeklärte Mord an Cindy Koch aus Oberhausen T

Die letzten Aufnahmen – Der ungeklärte Mord an Cindy Koch aus Oberhausen

  Crime, dein True Crime Podcast mit Lia. Hier hörst du wahre Verbrechen und vermissten Fälle aus deiner Region.   Ja, und damit herzlich willkommen, ihr Lieben, auch zu dieser neuen Folge auf meinem Kanal Lias Crime Time. Schön, dass ihr auch wieder diesmal zu mir gefunden habt.

 Und für alle, die vielleicht gerade das erste Mal zu hören, auf meinem Kanal gibt es hauptsächlich ungeklärte oder auch aufgeklärte Kriminal oder vermissten Fälle aus Deutschland, Österreich und auch der Schweiz im Schnitt so zweimal die Woche. Und wer das nicht verpassen möchte, abonniert mich doch gerne und schreibt einen Kommentar für den Algorithmus.

 Das hilft nämlich meinem kleinen Kanal auch immer sehr beim Wachsen und ja, mittlerweile erstelle ich auch viele Reels für Instagram oder TikTok oder auch Facebook. Da dürft ihr mir, wenn ihr mögt, auch gerne folgen. Ja, viele meiner Fälle übrigens waren auch schon bei Aktenzeichen XY gezeigt worden und dieser Fall heute ist auch so ein Fall.

 Es ist ein Fall aus dem Jahr 1997, also fast 30 Jahre alt und 30 Jahre fast ungeklärt. Es geht um den grausamen Mord an Cindy Koch. Cindy war damals 20 Jahre alt und Mutter eines 18 Monate alten Sohnes. Mit dem Vater des Kindes war Cindy allerdings nicht mehr zusammen. Sie war allein erziehend, hatte aber familiäre Unterstützung. Ihre Mutter beschrieb sie als lebenslustig, beliebt, mit einem großen, Freundes und auch bekannten Kreis.

 Sie lebte mit ihrem Sohn in Oberhausen Stärkgrade, Ecke Neumühlerstraße, Neugalenerstraße, nahe des Bahnhofs und die beiden bewohnten dort eine Dachgeschosswohnung. Imselben Haus wohnte auch Cindys Mutter mit Cindys zwei jüngeren Brüdern, aber die wohnten in der ersten Etage. Auch das Verhältnis zu ihrer Oma war ziemlich gut.

 Alle passten auch hin und wieder mal auf den kleinen Sohn auf. Cindy hatte vor, in wenigen Wochen zur damaligen Zeit eine Ausbildung zur Erzieherin zu beginnen. Und für alle, die der Fall nun neu ist und sie kein optisches Bild von Cindy vor Augen haben, hier eine kurze Beschreibung. Es gibt ein Foto von ihr, wo sie sehr herzlich in die Kamera lächelt und lange wellige oder vielleicht auch als lockig zu bezeichnende blonde Haare hat und recht dunkle Augen.

 Sie war meiner Meinung nach durchaus eine sehr hübsche junge Frau, die Pläne für ihr weiteres Leben gehabt hat. Nach dem Erzeuger von ihrem Sohn hatte Cindy mit einem anderen jungen Mann angebandelt. Ich nenne ihn für diese Folge hier mal Kai. Und Kai und Cindy hatten aber wohl so etwas wie eine ja onf Beziehung, könnte man sagen.

 Jedenfalls waren sie am Ende nicht mehr zusammen, aber Cindys Herz hing wohl doch schon noch an diesem Mann. Um sich etwas abzulenken, machte sie auch viel mit ihren Freunden und ihrer Familie. So auch am 9. August 1997, das war ein Samstag, da grillte die Familie zusammen und Cindys Oma betreute, so war das abgemacht, dann gegen Abend ihren kleinen Sohn auch über Nacht, denn Cindy hatte geplant mit ihrer Freundin feiern gehen zu wollen und da musste der Junge natürlich dann viel länger betreut werden.

 Sie wollten ein bisschen tanzen gehen, sich ein bisschen ablenken vom Mamaalltag. Als ihre Freundin bei ihr ankommt, wird etwas vorgeglüht, also zuvor schon etwas Alkohol getrunken, bevor es dann in die Diskothek gegangen ist. Allerdings trank nur Cindys Freundin in der Wohnung. ist Cindy war Fahrerin an diesem Abend und soll auch sonst nur wenig Alkohol getrunken haben.

 Generell gegen 22:40 Uhr machen sich die beiden jungen Frauen dann auf und nutzen das Auto von Cindys Oma, einen schwarzen Renault R5 mit dem Kennzeichen OB832. Das war schon ein etwas älteres Fahrzeug, aber Cindy war sicherlich dankbar, das Auto ihrer Oma überhaupt nutzen zu dürfen. Der erste Halt der beiden war dann die Diskothek im Zentro Oberhausen, wenige Kilometer von Cindys Zuhause entfernt.

 Dort gab es die Diskotheken Fun und Lollipop. Also, das war so ein riesiges Einkaufscenter mit Diskotheken eben auch noch dabei. Heute gibt’s da wohl keine Diskotheken mehr laut meinem Wissen. Um ca. 23:10 Uhr kommen die beiden dort auch an und es wird einige Stunden getanzt und es werden auch Freunde getroffen, man unterhält sich und ja, es war wohl ein relativ gelungener Abend bis dorthin, aber trotzdem entschließen sich die beiden dann noch mal zu wechseln.

 Sie waren ja jetzt ziemlich lange im Fun und Lollipop und gegen 3:30 Uhr am nächsten Tag, wir haben schon mittlerweile Sonntag, kommen sie dann in der Großraumdiskothek Turbinenhalle an. Und die Turbinenhalle war damals wirklich sehr gut besucht in Oberhausen. Insgesamt feierten ca. 2500 Menschen an diesem Abend zusammen.

 Also, das war eine richtige Großraumdisko, das sagt ja schon der Name und deswegen eben auch so viele Besucher. War wohl auch sehr, sehr beliebt gewesen diese Diskothek, die gibt es ja auch heute noch nur ein bisschen anders wie damals. Und zu Cindys Ernüchterung war auch ihr Exfreund Kai in der Turbinenhalle. Vermutlich deswegen hatten die beiden die Turbinenhalle dann schon nach 30 Minuten wieder verlassen.

 Sie sind dann noch kurz zum Sentro zurückgefahren in die Disco Lollipop, wo sie sich aber auch nicht lange aufgehalten haben und sind dann noch zu McDonald’s gefahren und haben etwas gegessen und Cindy hat dann ihre Freundin nach Hause gebracht. Sie fragte ihre Freundin sogar noch, ob diese nicht Lust habe bei ihr zu übernachten, aber die Freundin hat das abgelehnt.

 Leider muss man in diesem Fall sagen. Sind die fuhr dann nach Hause in ihre Wohnung, wo sie so um 4:30 Uhr angekommen war. Ihre Mutter, die eine ja schlechte, unruhige Nacht gehabt hat, hörte sie noch ins Dachgeschoss gehen. Aber wer denkt, nach so einer wilden Partynacht würde doch Cindy sich jetzt sicherlich hinlegen, sich ausziehen oder vielleicht noch duschen und dann schlafen gehen. Irrt.

 Cindy zog sich zu Hause um und sie trug dann unter anderem als neue Kleidung, ein weißes Shirt und Motorradstiefel und so eine halbe Stunde später kommt Cindy dann wieder in der Turbinenhalle an. Hatte sie sich vielleicht gewünscht mit Kai dort ein Gespräch führen zu können? Vielleicht fuhr sie aus Liebeskummer auch noch mal zurück in die Turbinenhalle.

 Eine Antwort werden wir darauf wohl nicht mehr bekommen. Keibe befand sich zwar immer noch in der Turbinenhalle, aber unterhalten hatten sich die beiden nicht so wirklich. Cindy traf zwei Bekannte, denen sie dann auch anbot, dass er sie doch später mit dem Auto dann nach Hause fahren könnte und darüber waren die beiden dann auch sehr dankbar.

 Aber erst einmal war es untypisch, dass Cindy die Disco nochmals alleine besuchte und dann trank sie auch noch mehrere Gläser, Whisky Cola. Insgesamt sollen es sieben Stück gewesen sein, obwohl sie ja auch noch Autofahren wollte. Und dieses Verhalten war wirklich völlig untypisch für sie. Es mag natürlich auch ein Frustrinken wegen Kai gewesen sein oder sie wollte dadurch noch etwas bessere Stimmung für sich selbst erzeugen. Man weiß es nicht.

 Aber bevor die Turbinenhalle dann schließen wollte, ging Cindy dort noch mal zur Toilette und im Bereich der Eingänge für die Toiletten so ungefähr muss Cindy dann auf einen Mann gestoßen sein, mit dem sie sich auch unterhalten hat. Ob dieser Mann ihr überhaupt zuvor bekannt gewesen ist, ist völlig unklar.

 Späteren Zeugenaussagen nach sah er aus wie ein Aufreißer Typ und ja, die anderen kannten ihn alle nicht. Also wird Cindy ihn vermutlich auch nicht gekannt haben. Sie werden im späteren dann auch noch mal zusammen im Kassenbereich gesehen. Die beiden Bekannten von Cindy haben das nämlich auch alles verfolgt.

 Schließlich wollten sie ja von ihr mit nach Hause genommen werden, aber Cindy hatte ja mittlerweile selbst viel Alkohol getrunken. Trotzdem folgten sie Cindy und ihrem Begleiter. Aber auf dem Parkplatz des Sentro M ja konnten sie die beiden auf einmal nicht mehr sehen und das Auto auch nicht.

 Cindy und ihr Begleiter schienen sehr schnell weggefahren zu sein und ihre beiden Bekannten mussten jetzt sehen, wie sie nach Hause kommen. Cindy fuhr den Wagen ihrer Oma aber auch nicht mehr selbst. Vermutlich, weil sie schon angetrunken gewesen ist, denn um 7:10 Uhr mittlerweile ist es der 10. August 1997 Sonntag schaut Cindys Mutter aus dem Fenster und sieht den PKW vor dem Haus.

 Der ist aber so geparkt gewesen, daß man die Fahrerseite nicht mehr sehen konnte, denn der Wagen stand unter dem Vordach des Hauses und die Mutter sah nur Cindy aus dem Wagen steigen auf der Beifahrerseite aus, aber sie sagte, sie war ganz frei und ungelöst und ja, sie schien nicht vor irgendetwas Angst gehabt zu haben. Z.B.

 Sie hörte dann auch, daß Cindy und noch jemand anderes mit einem schweren Schritt die Treppen hochgelaufen sind. Sie wollte auch durch den Spion gucken, wer denn mitgekommen ist. Aber beim Spion damals war es so, dass die Mutter vor diesem Spion ein Blumengesteck vorhängen hatte, sodass man eben nichts mehr erkennen konnte.

 Heute muss man sagen, ist das echt schade gewesen, aber so war es nun mal. Gedacht hat die Mutter sich aber trotzdem nichts Böses dabei. Es hätte ja auch sein können, dass ihre Freundin einfach zu ihr mit nach Hause gekommen ist im Anschluss. Am Sonntagmittag was Cindy eigentlich auch mit ihrer Mutter verabredet.

 Die beiden wollten zusammen Mittagessen, aber Cindy erscheint nicht. Das sorgte die Mutter aber auch nicht, denn schließlich wusste sie, wann Cindy nach Hause kam und die schlief dann sicherlich noch. So dachte ihre Mutter. Es wurde aber immer später und ihr kleiner Sohn war immer noch bei der Uroma untergebracht und diese rief dann auch am Abend gegen 19:45 Uhr bei Cindys Mutter an und erkundigte sich nach ähm der Enkelin.

 Sie habe sich ja gar nicht gemeldet und der Urenkel müsste ja bald schon wieder ins Bett und ja, die Mutter von Zen hat aber auch immer noch nichts von ihr gehört. alles so ein bisschen ja unüblich gewesen, sage ich mal, sodass sich entschloss kurze Zeit später mal bei Cindy an der Wohnungstür zu klopfen und zu klingeln, aber da öffnete niemand, da rührte sich keiner und ja, das war dann schon alles sehr, sehr komisch, so dass die Mutter sich dazu entschlossen hatte, mit einem Zweitschlüssel die Dachgeschosswohnung zu öffnen.

Der Ventilator von Cindy war an und es war sehr warm in der Wohnung, aber man hörte niemanden in der Wohnung, auch nicht als die Mutter dann eben gerufen hat. Und ja, Cindys Mutter geht, um alle Räume zu checken, jeden Raum ab und im Schlafzimmer angelangt, ja, trifft sie dann der Schlag und diesen Anblick hat sie sicherlich nie in ihrem Leben vergessen.

 In der Folge Ungeklärte Morde erzählte Cindys Mutter damals, dass sie ihre Tochter mit einem Messer im Hals vorgefunden habe. Auch sah es im Schlafzimmer so aus, als habe es einen Kampf gegeben. Bei der späteren Obduktion stellte man fest, dass Cindy gewürkt und gedrosselt wurde, aber das reichte dem Täter scheinbar nicht aus.

 Ich vermute, Cindy ist dadurch vielleicht nicht, wie er es sich erhofft hatte, gestorben. Er holte sich dann mehrere Messer aus Cindys Küchenschublade und tötete sie mit mehreren Messerstichen. Wie viele ist jetzt nicht bekannt gemacht worden, Täter wissen, aber ein Stich wird dann ja in den Hals gegangen sein und es soll wohl auch das Herz getroffen worden sein.

 Wenn man sich dann jetzt vorstellt, wie Cindy zu Tode gekommen ist, dann ist das für mich einfach nur eine absolut schreckliche Vorstellung. Sie muss mit dem Täter vorab ja auch noch gekämpft haben, wahrscheinlich gekämpft um ihr Leben und da mag sich gar nicht vorstellen, was sie alles durch den Kopf gegangen ist und warum musste man sie töten? Also, ich finde das wirklich richtig richtig schlimm, muss ich euch sagen.

 Schon diese Vorstellung über die letzten Minuten und ja, da wird einem Kind auch die Mutter genommen, die selbst erst 20 Jahre alt gewesen ist. Wirklich unvorstellbar. So ein schrecklicher Tod. Auch stellte man fest, dass Cindy noch 0,8 Promille im Blut gehabt hat. Am Tatort fand man aber auch nicht nur Blut von Cindy, sondern auch von ihrem Mörder oder von dem Täter.

 Er muss sich bei der Tatusführung verletzt haben. Natürlich wurden auch zeitnah Cindys Freundin und auch ihre Bekannten befragt, die an diesem Abend mit ihr feiern gewesen sind. Und die beiden Bekannten, die ja zuletzt diesen Begleiter gesehen haben, beschrieben ihn als ca. 25 Jahre alt, 190 groß, muskulös, durchtrainiert. Er hatte lange schwarze Haare und einen dunklen Tar, möglicherweise Solarium gebräunt.

 Er wurde als südländischer Typ bezeichnet von den Bekannten. Er soll damals ein Feinripshirt getragen haben in schwarz und eine dunkle Jeans. Ja, so viel ist über diesen letzten Begleiter bekannt. Es wird angenommen, dass er wohl selbst mit keinem PKW zur Turbinenhalle fuhr oder aber vielleicht nicht alleine dorthingekommen war.

 Den späteren Tatort könnte er entweder per Taxi, zu Fuß oder auch was sehr nah liegend gewesen sein könnte, mit der Bahn verlassen haben, denn der Bahnhof war ja nicht weit entfernt oder er wurde abgeholt und es gibt bis heute vielleicht Mitwisser dieser Tat, denn wie ich ja eben auch schon erwähnt habe, der Täter muss ich ja auch bei der Tatusführung selbst verletzt haben.

 Das muss ja irgendjemand aufgefallen sein. Er kann vielleicht sogar blutverschmierte Kleidung gehabt haben oder im späteren eine Wesensveränderung durchlebt haben. Die Ermittler begannen zur damaligen Zeit vor fast 30 Jahren mit intensiven Ermittlungen, sicherten Spuren in der Wohnung, aber auch im PKW so nehme ich stark an und auch an Cindy selbst.

 Sie befragten ca. 1300 Personen insgesamt von Partygästen über Freunde und Bekannte von Cindy und mit Sicherheit auch alle, die ebeno eng mit ihr verbunden gewesen sind. Man hatte damals übrigens auch die Vermutung, der Täter könnte sich vielleicht zeitnah ins Ausland abgesetzt haben. Die zahlreichen Befragungen auch der Gäste der Turbinenhalle erbrachten leider keine Hinweise zum Täter.

 Obwohl ja so viele Menschen dort in dieser Nacht gefeiert haben. Die Spuren allerdings sicherte man damals sehr gut. Lange Zeit blieb es ruhig in diesem Fall, aber wenn man einfach nicht weitergekommen ist, nicht näher zum Täter gekommen ist, aber er wurde immer mal wieder von den Ermittlern aufgerollt und mit den Jahren verbesserten sich dann natürlich auch die technischen Möglichkeiten, sodass es dann gelang, eine Täter DNA zu generieren.

 Dieselbe DNA konnte man dann auch an Cindys Körper sichern, denn damals hatte man ihren Körper abgeklebt. Das ist so ein ganz übliches Verfahren in vielen Fällen, um auch kleinste Spuren, kleinste Faserspuren am Körper teilweise zu sichern oder DNA Spuren, kurz gesagt, Faserspuren, wo sich eben dann DNA z.B. drauf befinden könnte und diese DNA Spur, die man am Körper fand, war wohl auch an solch einer Stelle, die nur vom Täter stammen konnte.

 Und nun versuchte man natürlich die DNA auch durch die nationale und internationale Datenbank, wo registrierte Straftäter eingetragen sind, einzupflegen. Aber ein Treffer fand sich dort leider nicht. Entweder wurde der Täter nie wieder straffällig oder aber ja kam in einem weiteren Fall vielleicht auch einfach so davon.

Übrigens war man sich ziemlich sicher, dass diese DNA eben auch vom Täter stammt, denn man hatte sie am Blut in der Wohnung ja schon gesichert und im späteren konnte man dann eben die Spur an Zindis Körper auch noch mal sichern und da handelte es sich um dielbe DNA. Das wollte ich auch noch mal kurz in dem Fall erwähnt haben.

 Und da man nun ja auch die Täter DNA sicher festgestellt hatte, testete man ca. 600 Personen, viele Besucher auch aus der Turbinenhalle, aber es ergab sich kein Treffer und ich bin mir sehr sicher, auch Kai und andere Exfreunde von Cindy wurden überprüft. Mit noch neueren Analysseverfahren gelang es nun sogar durch eine Phänotypisung, so nennt man das, durch die DNA auch die körperlichen Merkmale des Täters festzustellen.

 Die Ermittler wollten in diesem Fall sichergehen, dass die damaligen Zeugenaussagen auch wirklich so passten, dass es sich z.B. um einen südländischen Täter gehandelt haben könnte. Und bei dieser Phenotypisung kam dann heraus, dass der Täter bräunliche Haut haben muss, schwarze Haare und schwarze Augen. Das würde ja durchaus zu einem südländischen Typ passen und somit deckte sich das dann auch mit den Zeugenaussagen.

Auch fuhren die Ermittler die Strecken ab, die Cindy und ihr Begleiter und sehr wahrscheinlich auch späterer Mörder an dem damaligen Sonntagmgen von der Turbinenhalle aus zurück zu Cindys Wohnanschrift gefahren sein könnten und dabei legten sie fest, dass sie sehr wahrscheinlich anhand der Wegzeitberechnung eine Nebenstrecke gefahren sein dürften.

 Bei Aktenzeichen XY wurde angegeben, dass sie die Turbinenhalle gegen 7 Uhr verließen und dann durch die Eichenstraße fuhren und dann durch die Gastrupperstraße und dann in Richtung Cindysis Wohnanschrift Ecke, Neumühlerstraße Neugalerstraße und die ganzen Straßen, die ich euch gerade genannt habe, befinden sich alle in Oberhausen bzw.

 Oberhausen stärk gerade. Das war ja dann Cindys Wohnort und der Fall wurde übrigens im Jahr 2021 bei Aktenzeichen XY gezeigt. Man wagte da einfach noch mal einen Versuch und wollte den Fall unbedingt dort vorstellen. Immerhin hat das ja auch eine sehr große Reichweite, diese Sendung und man hatte nun ja auch eine Täterbeschreibung und der zuständige Kriminaloberkommissar Dustin Wischnewski äußerte aber auch, dass man davon ausgehen könnte, dass der Täter eventuell nicht mehr leben könnte oder aber sich ins Ausland abgesetzt haben könnte.

Natürlich ist es immer möglich, dass ein Täter heute schon nicht mehr leben könnte. Der Fall ist bald 30 Jahre alt, aber ich denke, dass der Täter wohl jetzt nicht damals schon 40 oder 50 gewesen sein wird, sondern ja ein junger Mann gewesen ist und dann dürfte er heute um die 50 sein und könnte durchaus noch leben, bin ich der Meinung.

 Der Fall erinnert mich auch ein wenig an den Fall von Maria Köhler und auch dort gelang es ja, den Täter in der Türkei aufzuspüren, der so viele Jahre noch unentdeckt in Deutschland leben konnte. Wieso sollte das also nicht auch im Fall von Cindy funktionieren? Jedoch haben wir hier ja leider keinen, sage ich mal, direkten Täter, also jemanden, wo man das Aussehen so wie den Namen kennt und das auch bildlich, also man hatte ja Bilder vom Täter von Maria Köhler, aber hier haben wir eben nur eine Beschreibung des Täters anhand der

Phenotypis und eben anhand der Aussagen der damaligen Bekannten von Cindy. Das macht es natürlich dann in Cindys Fall deutlich schwerer. Ich denke aber, hier gibt es auch Menschen, die den Täter bis heute schützen. Natürlich kann er auch alleine in der Turbinenhalle gewesen sein, aber ich denke, irgendjemand wird etwas wissen, auch weil er sich ja bei der Tat verletzte und möglicherweise auch Blut an der Kleidung hatte.

Irgendjemand wird dieser Täter sicherlich aufgefallen sein oder ja, man hat den Fall ja auch damals bestimmt in Oberhausen mitbekommen in den 90ern so dass ich schon denke, dass darüber ja auch gesprochen wurde und ja, irgendjemand dürfte meiner Meinung nach Bescheid wissen als Mitwisser und bis heute schweigen.

 Ihr dürft mir aber gerne mal eure Meinung dazu in die Kommentare schreiben. In der damaligen Sendung wurden übrigens auch 5000 € Belohnung ausgelobt und es gingen auch einige Hinweise ein per Telefon sowie auch per E-Mail, aber die heiße Spur zum Täter war wohl nicht dabei. Es habe wohl auch einige Zeit gedauert, die Hinweise abzuarbeiten, aber jetzt sind wir 5 Jahre später und da kann man wohl dann leider davon ausgehen, dass die Sendung nicht zum gewünschten Erfolg geführt hat.

 Auch überlegte man, ob der Fall sollte man den Täter irgendwann doch noch ausfindig machen können, verjrt sein, denn sollte die Tat als Totschlag irgendwann gewertet werden, würde derjenige heute ja straffrei aus der Sache gehen, denn Totschlag ist nach 20 Jahren ja verjährt. Aber so ein Ermittler würden die Gesamtumstände im Fall von Cindy Koch doch deutlich in Richtung Mord tendieren.

 Die Meinung teile ich übrigens auch. Vermutlich hat Cindy mit diesem Angriff überhaupt nicht gerechnet, der ihr da wieder fahren ist. Und ich find es ohnehin so traurig, dass sie sich vielleicht noch mal aufgrund ihres Ex-Freunds allein in die Turbinenhalle aufgemacht hat und dann noch hingegen ihrer Gewohnheiten Alkohol getrunken hat und dann vielleicht jemand zum Spaß mit nach Hause genommen hat und dann wird sie dabei so grausam ermordet, dass es wirklich nicht in Worte zu fassen.

 Und wie schrecklich wird es auch für Cindys Mutter gewesen sein, ihr eigenes Kind mit einem Messer im Hals aufzufinden. Das Bild wird sie sicherlich nie in ihrem Leben vergessen haben. Leider wird sie auch eine eventuelle Aufklärung des Falls nicht mehr miterleben. Sie ist bereits verstorben. Wann und woran, das ist mir leider nicht bekannt.

 In dem einzigen öffentlichen Interview bei “Ungeklärte Morde, was ich aber von der Mutter finden konnte, erzählte diese auch, dass der Mörder die Familie zerstört hätte. Nicht nur ihr Leben, sondern auch das Leben von Cindys kleinem Sohn. der ja nun auch ohne seine Mutter weiterleben musste. Dieser müsste heute ja auch schon um die 30 Jahre alt sein.

 Man kann wirklich nur hoffen, dass er ein liebevolles und auch behütetes Zuhause gehabt hat. Vielleicht denkt er auch heute oft noch an die Tat und an seine Mutter, auch wenn die Erinnerungen wahrscheinlich nur noch auf Bildern existieren, weil er ja noch so jung gewesen ist. Also, da wird er wahrscheinlich nicht viel oder gar keine Erinnerung so an seine Mutter gehabt haben, was schon traurig genug ist und so eine sinnlose Tat und das Motiv dahinter kommt mir auch absolut nicht in den Sinn, außer vielleicht Mordlust oder es gab aufgrund irgendetwas eine

Auseinandersetzung und die endete dann eben tödlich. Es gab ja vorher auch noch einen Kampf im Schlafzimmer und ja, irgendetwas muss auf jeden Fall passiert sein, aber nichts rechtfertigt einen Mord. Und ich frage mich an dieser Stelle wirklich, was in den Täter gefahren ist, einem so jungen Kind die Mutter zu nehmen.

 Aber ja, auf diese Frage werden wir wohl erstmal zumindest keine Antwort bekommen. Aber auch im Fall von Maria Köhler habe ich nicht damit gerechnet, dass der Fall so schnell nach der Sendung damals aufgeklärt wird. Vielleicht haben wir im Fall von Cindy Koch ja doch noch Glück und der Fall wird vielleicht irgendwann in der Öffentlichkeit auch noch mal aufgerollt oder es ergibt sich irgendwann in der Datenbank doch noch mal ein Treffer nach so vielen Jahren.

 Die Hoffnung darf man auf jeden Fall niemals aufgeben oder es gibt doch noch Mitwisser, die irgendwann eben mit dieser Last nicht mehr leben können. Das würde ich natürlich besonders den Hinterbliebenen von Cindy sehr wünschen, besonders ihrem Sohn und dem Rest der Familie, ihren Brüdern und auch ihren Freunden und Bekannten, Verwandten.

 Es gibt durchaus Personen, z.B. so wie jetzt Cindys Freundin, die dann vielleicht noch bis heute darüber nachdenken, ach hätte ich nicht damals doch bei ihr übernachtet, dann wäre das vielleicht nicht passiert. Es gibt ja Leute, die sich da durchaus Vorwürfe machen, aber wie gesagt, es trifft da hier niemanden eine Schuld, außer den Täter.

 Mehr Infos habe ich in diesem Fall leider auch nicht für euch. Vieles wird auch als Täterwissen zurückgehalten aus guten Gründen. Ihr dürft mir aber gerne mal eure Meinung zu dem Fall in die Kommentare schreiben, vielleicht auch, ob ihr den Fall gekannt habt. Und ja, würde mich auch wie immer über einen Daumen nach oben freuen und ähm ein Abo, das ist vollkommen kostenlos auf YouTube, den Podcast Portalen oder auch Facebook, Instagram oder vielleicht sogar TikTok, wenn ihr das habt.

 Das steigert dann auch enorm die Reichweite. Ja, ihr Lieben, ich mache jetzt Schluss mit der heutigen Folge. Ich hoffe, ihr könnt das Wetter draußen noch genießen, wenn es schön bei euch ist und kommt gut in den Tag oder in die Nacht. Bleibt sicher, bleibt vor allem gesund und wir hören uns bei einer nächsten Folge.

 Eure Lia. Das war wieder eine Folge von Crimetime mit Lia, deinem True Crime Podcast. Abonniere den Podcast, um keine neuen Folgen zu verpassen. Ne.

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